Zitat
Original von Palladiumcoin
Hi M.Sammler,
schon richtig, nur der rasante Preisverfall sollte damit wohl sein vielleicht
vorläufiges Ende bzw. den Tiefpunkt erreicht haben.
Natürlich nicht auszuzschließen, das die eine oder andere ungeschickt
präsentierte Auktion mal einen noch tieferen Preis erzielt. Das sollten aber
dann m.E. Ausnahmen darstellen. Für die Händler scheint es aber bei den
ca 430 Euro nicht mehr lohnenswert zu sein.
Gruß
PC
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Meiner Meinung nach ist der unter Umständen mögliche Tiefstpreis erst dann erreicht, wenn ein Pd Maple und ein Emu auf gleichem Preisniveau liegen. Dies ist auf Grund der aktuellen Mengen, die teilweise vorhanden sind, durchaus möglich.
Für einen Händler ist ein Verkauf zu 430 Euro durchaus lohnenswert. Man muss bedenken, dass der Ausgabepreis der Perth Mint für Bullion-Pd's bei 110% des aktuellen Metallpreises lag. Dazu kommt selbstverständlich noch Versand etc.
Fakt ist, dass die 98er Emus in 2006 nachgeprägt wurden. Wenn wir nun den Spotpreis von Ende 06 nehmen, der um die 330US$ war kommen wir zu folgenden Ausgabepreis.
330US$ * 110 = 363 US$ Ausgabepreis Perth Mint.
Wenn wir nun die Versandkosten pro Münze mit 5 US$ ansetzen, ist dies bei großen Mengen, die garantiert nach Deutschland kamen, hoch geschätzt. Somit beläuft sich der Bezugspreis auf cirka 368 US$, was damals cirka 290 Euro entsprochen hat. Selbstverständlich kommen noch Einfuhrumsatzsteuer, die man allerdings wiederum steuerlich geltend machen kann, von 19% hinzu. Im Endefeckt hätten wir dann einen Bezugspreis von 345 Euro, der meines Erachtens doch recht hoch angesetzt ist.
Somit sollte es für einen Händler, vorausgesetzt er hat die Münzen direkt bezogen, kein Problem sein, Münzen auch zu 430 Euro und darunter zu verkaufen.