Es ist erfreulich, wenn sich Leute, die seit Jahren mit ihrer Goldpublizistik nicht mehr den wahren Verlauf der Ereignisse treffen, sich aus diesem Metier zurückziehen, weil ihre Sicht der Dinge offenbar nicht mit der Realität übereinstimmt. ....
Sie führen weniger informierte Anleger in die Irre mit ihrer kognitiven Dissonanz.
Grüße
auratico
Also jetzt reicht's aber mal.
Du tust so, als ob der einzige Gold, Geld und Weltversteher Armstrong wäre !
Herr Bandulet führt und führte niemanden in die IRRE ! Er hat, Jahrgang 1942, vermutlich altershalber das 'Tagesgeschäft' bereits seit einiger Zeit zurück gefahren, bzw. jetzt wohl an den berühmten Nagel gehängt.
Ansonsten fällt mir seit geraumer Zeit auf, dass Du kein gutes Haar an den von Dir sogenannten 'Goldpromotern' lässt. Von Sinclair bis Sprott, von Greyerz bis Polny oder jetzt Bandulet: alle bekommen ihr Fett ab. Und auch und ganz besonders 'Goldbugs' und 'Österreicher':
Zitat
Die wenigsten der sturen Goldverfechter und Inflationstheoretiker in der Denkschule der österreichischen Ökonomie haben dies begriffen und stehen nach wie vor wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berg - weil es so etwas zuvor kaum gegeben hat.
Klar, es ist schon richtig, dass sich am Metallmarkt der letzten Jahre einige dramatisch verschätzt, verzählt, verkalkuliert haben. Aber ist der von Dir viel gepriesene Martin Armstrong wirklich die glorreiche Ausnahme ? Ist er das einzige Licht im unwegsamen Ozean ? Und noch etwas lese ich aus dem letzten Zitat (von Dir) heraus: Diesmal ist alles anders. (Aka der teuerste Spruch der Börsengeschichte) 
Zitat
Er (Armstrong)würde es verdienen, dass man sich fundiert mit seinen modellbasierten Zyklentheorien befassen würde, aber das macht hierzulande kaum jemand, stattdessen kommen oft - verzeihung, aber das muss sein - reichlich alberne, aus jedem argumentativen Zusammenhang gerissene Erinnerungssprengsel wie " Er hat doch mal von Gold bei $ 12.000/Oz gesprochen".
Du scheinst ja 'einer der wenigen' zu sein, die sich fundiert mit 'seinen modellbasierten Zyklentheorien' befasst haben. Warum lässt Du uns nicht teilhaben an Deinen Erkenntnissen ? Du bist doch ein Meister der geschmeidigen Formulierung. Hier könntest Du Dich verdient machen, indem Du uns gemeinen Goldbugs die Welt des Dr. Armstrong verständlich und nachvollziehbar näherbringst. 
Ich habe ja an anderer Stelle bereits eingeräumt, dass Armstrong zum Teil brilliante Vergangenheitsbetrachtungen macht.
Mir scheint aber Armstrong in einigen Aussagen doch etwas widersprüchlich zu sein. Einerseits spricht er Gold 'Aufwärtspotential' im Rahmen einer allgemeinen Flucht in Sachwerte zu (Assetrallye) . Andererseits findet diese nach seinen eigenen Angaben bereits statt (Aktien,Immobilien). Nur die Metalle bleiben nicht nur am Boden liegen (
), nein sie werden immer weiter in selbigen getreten. Es gibt inzwischen unzählige stichhaltige Beweise dafür, dass die Metallmärkte 'gesteuert' sprich manipuliert werden. Armstrong bestreitet das aber beharrlich. Angesichts purer Manipulation können m. E. wohlgemeinte 'modellbasierte Zyklentheorien' beim besten Willen nicht funktionieren. Wenn Preise nicht aus den freien Marktkräften (aka Angebot und Nachfrage) resultieren kann man ihnen dann trauen ? Ich meine nein, im Gegenteil, führt die Preisbildung hier dazu jene in die Irre zu führen, die an freie Märkte glauben und sich auf solche verlassen.
Und... was mir auch überhaupt nicht gefallen will, bzw. mich wirklich skeptisch stimmt, ob Armstrong zu den 'good guys' gehört ist, wie eindringlich Armstrong der Abschaffung des Bargeldes (der letzte Garant persönlicher, individueller Freiheit) das Wort redet und die FIAT-world 'promoted' (Governments are moving to electronic money and will never return to a gold standard.) Governments ?
Werden die Regierungen in demokratischen Systemen nicht vom Volk gewählt ? Zumindest in der Theorie ? Ist dann nicht der Volkswille die determinierende Variable ? Wiederum zumindest in der Theorie ? Was mir immer eingeleuchtet hat in Armstrongs Analysen, war die Polarität zwischen 'private sector' und 'Public sector' und der Zuspitzung bzw. die aktuelle Dominanz des öffentlichen Sektors. Peak Staat sozusagen . Hier würde ich ein zurückschwingen des Pendels erwarten mit dramatischen Auswirkungen auf alle Bereiche des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens. Was die 'Regierungen' originär anstreben dürfte dann nebensächlich sein. Dieses 'zurück schwingen' wäre für mich tatsächliche, (modellbasierte) Zyklik und der Punkt wo libertäres Denken anknüpft. Vielleicht hat man Armstrong in 6 Jahren Haft, doch auch etwas 'den Kopf gewaschen' (
)bevor man ihn wieder laufen ließ? Laufen lassen konnte, weil er keine 'Gefahr' mehr war ?
Ein weiteres Statement der letzten Tage von Dir, mit Bezug auf Armstrong:
Zitat
Grundaussage: Yen und Euro stehen vor weiteren Verlusten gegen einen erstarkenden USD. Wird vielen nicht gefallen, kommt aber mit großer Wahrscheinlichkeit so, die Tendenz ist ja nun schon voll im Gange. Wird von den wenigen ernst zu nehmenden Ökonomen mit globaler Perspektive schon seit zwei Jahren so gesehen.
Eine der Kernthesen von Armstrong , ich würde meinen schon seit mehr als zwei Jahren. Die Fakten sehen aber anders aus ! De fakto haben wir jetzt eine USD Aufwertung in den letzten (4) Wochen von noch nicht einmal 5 %. Übergeordnet bleibt es bei einem mittelfristigen sowie langfristigen Abwärtstrend. Und ! mal rein charttechnisch spricht einiges dafür, dass der demnächst wieder aufgenommen wird...also ,zumindest mal vorerst und bis zum Beweis des Gegenteils, eine Lachplatte...Dein (und Armstrongs) erstarkender Dollar. 
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Zitat
Wer profundere Informationen zu zeitlichen Abläufen sucht jenseits von "feeling",
ist aber tatsächlich mit jemandem wie Martin Armstrong nach wie vor ungleich besser bedient.
Lass uns doch bitte teilhaben, an diesen profunden Informationen ! Ich meine jetzt nicht zukunftsgerichteten Pessimismus/Optimismus, den man erst in 2 Jahren (Armstrongs Asset-Rallye ab 2016) auf eventuellen Wahrheitsgehalt hin überprüfen kann. Ich meine konkrete Prognosen aus der Vergangenheit ( wie etwa: Goldpreis wird zum Jahresende bei unter 1180 liegen...o. Ä.) die dann so eingetreten sind. 
Oder anders und NOCH konkreter gefragt: wo/wie hast Du von seinen Analysen profitiert? Wann auf Grund derselben Gold/Silber verkauft ? Short gegangen ? Oder ähnliches ...oder nur 'akademisch' profitiert ? 
Es gab ein Zeit wo ich versucht habe 'Aktienmarkttiming' an Hand der Prognosen und 'modellbasierten Zyklentheorien' von Armstrong zu betreiben...und das ist zumeist in die Hosen gegangen.
Wer zu den Gewinnern zählen will, darf sich nicht allein auf die ' Modelle' anderer verlassen.