Beiträge von woernie

    Das Mysterium zum 28.07.13


    "Beim Gold hatte ich gemäß meinem letzten Brief den Eindruck gewonnen, dass mit dem Tief von Ende Juni (= 28.06.) ein neuer Aufwärtstrend begonnen hat.
    Dazu schrieb ich aus heutiger Sicht richtig:
    "Denn die Welle zuvor endete offensichtlich mit einem achten Zyklus, einer Fibonacci-Zahl. Dort vergingen nach dem letzten ausgeprägten Hoch bei 1796 Dollar pro Feinunze, das sich Anfang Oktober 2012 ergab, auf einen Börsentag genau 2 mal 89 Börsentage, eine weitaus wichtigere Fibonacci-Zahl. Sobald die obere Linie des Abwärtstrendkanals nach oben hin durchbrochen wird, bestätigt sich der erwähnte Kursanstieg." Das dürfte, .... , inzwischen geschehen sein."


    Schönen Sonntag noch.
    Grüße.



    Nun, ich muss leider sagen, das ist bisher nicht geschehen. Rein aus chartechnischer Sicht könnte man sogar schlußfolgern, dass das was das 'Mysterium' als neuen Aufwärtstrend sieht, nur ein Pullback an den nach unten gebrochenen mittelfristigen Abwärtstrend darstellt. Und sich dieser, nämlich der Abwärtstrend innerhalb des neuen , steiler nach unten geneigten neuen Trendkanals noch beschleunigt hat.


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    In einem anderen Punkt muss man Bogen allerdings (beinahe) recht geben. 89 mal 2 ist 188 . 190 Tage waren es genau von diesem Hoch bis zum Tief vom 28.06. ! Also man kann sagen für Bogensche Verhältnisse eine ziemlich präzise Zählung. :thumbsup:


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    Na , es ist von Rosen zwar anders gemeint: aber ich würde die obige Aussage zunächst genau so stehen lassen. Ich habe jedenfalls starke Zweifel, dass es das wirklich war. Es gibt zwei indikative Vorläufer , die aus meiner Sicht einen Bodenbildungsprozess bestätigen würden/könnten. Die Minen oder das Minen/Gold Ratio UND das Gold/Silber Ratio (oder Silber/Gold Ratio). Während die Minen, wie mehrfach erwähnt und gezeigt konstruktive Signale senden, ist dies , wie ebenfalls mehrfach erwähnt, beim Silber/Gold Ratio (leider) nicht der Fall. Warum hat das Silber/Gold Ratio vorlaufenden Charakter ? Silber performt eigentlich IMMER stärker als Gold. Nach oben und auch nach unten. Wenn es begründete Anzeichen für einen Trendwechsel gibt , wissen das , wie meistens, die smarten Jungs besser/schneller als wir, das gemeine Fußvolk, und man positioniert sich entsprechend. Das Silber/Gold Ratio ist also der SMI , ein 'Smart-Money-Indicator'. :D


    Zur Verdeutlichung machen wir nochmal die Probe auf''s Exempel und vergleichen die Bodenbildung 2008 mit der jetzigen Situation.


    Beginnen wir mit dem Minen/Gold Ratio:


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    Das sieht gut aus ! Soweit alles im Lot auf dem Boot. :thumbsup:



    Aber leider , leider...wenn wir uns dem zweiten SMI zuwenden:


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    ...ist nichts in Butter auf dem Kutter ! ;(


    Zur Verdeutlichung die Liniencharts von Gold , Silber, den Minen und dem Ratio in einem Schaubild:


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    Wie man sieht hat in 2008 das Ratio DEUTLICH vor den Kandidaten Gold, Silber,Minen sein Tief ausgebildet !



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    Während aktuell Gold,Silber und die Minen untere Wenden andeuten...hat das Ratio dies bisher nicht bestätigt. Im Gegenteil, durch ein neues Tief sehr in Frage gestellt.



    Ich hätte natürlich nichts dagegen , wenn ich mich da irren sollte.


    :thumbsup:

    ...wurde ja wirklich einiges gesagt die letzten Tage. Bedauerlicherweise kann/muss man als Fazit der zurück liegenden Woche feststellen: das Gokd/Silber Ratio mit neuem Verlaufshoch ! ;(


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    Das alleine reicht an und für sich bereits für einen verhaltenen bis bärischen Ausblick.


    Wie so oft, sehr heterogen der Markt. [smilie_happy] Gold in €Uro auf Zyklustief ( ?? )


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    Trotzdem würde ich wenn man physisch zukaufen möchte nicht Gold präferieren. Das Aufwärtspotential im Ratio ( > 66 ) dürfte begrenzter sein als das mittelfristige Abwärtspotential. Die relative Silberschwäche ist nach allen Meßmöglichkeiten ziemlich extrem !


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    Und auch zeitlich recht ausgereift:



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    Ein weiterer kleiner Lichtblick: die Silberminen mit relativer Stärke zum POS:


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    Trotzdem gelten die angesprochenen Gefahren: wenn die aktuelle Unterstützungszone in Silber NICHT hält, sind wir RATZFATZ auf 16/15... :S



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    Und wenn ? We are still alive and well ! Nicht vergessen: das Leben ist eine großartige Sache. :thumbsup:


    Verglichen damit ist Geld eine vollkommene Nebensächlichkeit.

    Hallo Saccard,


    ich mag Deine unaufgeregte , sachliche Art. Ist nicht jedem gegeben. Mir beispielsweise leider garnicht.


    Deine 'Zusammenfassung' klingt auf jeden Fall sachlich und vordergründig logisch. Ein paar Gedanken möchte ich noch anfügen. Du schreibst:


    Zitat

    1)Langfristig steigendes Dow:Gold Ratio statt Konstante, Robert Rethfeld hat es eindrucksvoll im Chart abgebildet. Das halte ich - grundsätzlich - für richtig. Demnach ist Gold fundamental zu teuer (und 1999 war es fundamental sehr sehr billig). Die Voraussetzungen, die stillschweigend in den Chart eingeflossen sind natürlich: langfristige Steigerung der Produktivität durch die industrielle Revolution, marktwirtschaftliche Steuerung der Wirtschaft auf dezentraler Basis.Ich denke, woernie, wenn es die FED nicht gegeben hätte und wir davon ausgehen, daß das Produktivitätswachstum weitergeht, könntest du hier zustimmen?


    Ja ! Genau ! Wenn es die FED und die totale Hinwendung zu FIAT-Geld NICHT gegeben hätte, könnte ich da weitestgehend zustimmen. Nun ist es aber so, dass es die FED und andere Zentralbanken und damit entsprechende Geldmengenaufblähungen und zentrale Wirtschafts- und Marktsteuerung gibt. Was bei dezentraler , marktwirtschaftlicher Wirtschaftssteuerung sowie werthaltigem Warengeld naturgesetzlich gelten könnte oder gegolten hat, gilt in dem Sinn eben nicht mehr. Falschgeld hat einen rabiaten , globalen Wirtschaftsboom ausgelöst. Wohlstand und Vermögen der Welt sind in den letzten , sagen wir 100 Jahren ganz bestimmt wesentlich rasanter angewachsen , als es die 'Echtgeldmenge' Gold getan hat. Spiegelbildlich natürlich auch die 'Weltschulden'.


    Ich tendiere deutlich mehr dazu von einer Assetpreisblase (Inflationierung) als von einer Goldüberbewertung auszugehen. Wenn das Weltgold in den letzten 100 Jahren mit einer Rate von 1 - 2 % per annum angewachsen ist, wie hat sich das Welt-BIP in der Zeit entwickelt ? Da gehe ich eher von der doppelten Rate aus ( 2 - 4 % ?? ). Und das würde dann einen ganz gravierenden Unterschied machen, wie man unschwer nachrechnen kann. Innerhalb von 100 Jahren würden 4 % eine verfünzigfachung der ursprünglchen (Waren-) Menge bewirken und eine 2 % ige Wachstumsrate nur eine Versiebenfachung. Wenn man der Hypothese anhängt, das Gold (Warengeld) das einzig legitime Wertaufbewahrungs- und Tauschmittel ist, erschließt sich für Gold aus diesem Umstand ein gewaltiges Aufwertungspotential.


    Okay, ich bin kein Volkswirt...aber das sagt mir mein geldmengentheoretischer, gesunder Menschenverstand. :D


    Du sagst weiter:


    Zitat

    2) Das Trompetenmuster von Sharelynx. Auffällig ist, daß wir sowohl bei den Aktienmarkt-KGVs als auch beim Goldpreis seit 1913, seit Gründung der FED also, immer stärkere Ausschläge gesehen haben. Das deutet darauf hin, daß seit 1913 etwas mit der Lenkung der Wirtschaft nicht mehr richtig funktioniert. Sprich: Nicht-lineares Ereignis. Das Trompetenmuster sagt fallendes Dow:Gold Ratio vorher. Im übrigen existiert auch im Dow seit 2000 das Trompetenmuster in kleinerer Form. Immer höhere Hochs: 2000, 2007, 2013, immer tiefere Tiefs, 2002, 2009, 201? ???




    Hier bin ich ganz und gar Deiner Meinung. (Wobei ich zumindest das 'Co-Copyright' auf das 'Trompetenmuster' erhebe. Habe ich nämlich schon vor weit über 10 Jahren 'propagiert' , also vor Nick Laird von Sharelynx) . Aber de fakto ist der 'Rethfeldsche' Aufwärtstrend eben nur von 1800 bis etwa 1930 'in play'. Was danach folgt ist definitionsgemäß auf Grund tieferer Tiefs eben kein Aufwärtstrend mehr. Bestenfalls ein sehr volatiler Seitwärtstrend. Sehr deutlich wird das, wie schon erwähnt im linearen Chart:



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    Zitat


    Was bleibt für uns? Warten bis der Markt weitere Karten austeilt und wir unsere Thesen weiter überprüfen können.



    Dem ist nichts hinzu zu fügen ! Danke für das Gespräch. [smilie_blume]

    Wenn ich mir das Gold /Silber Verhältnis anschaue, dann sehe ich da noch keine Entspannung. Insofern bleibe ich noch etwas vorsichtig.



    Korrekt , Bunny. Der POG beispielsweise ist jetzt erst ind die erste Widerstandszone 'eingetaucht. Die reicht bis 1350/70. Erst wenn wir das blaue RT (62) hinter uns gelassen haben (werden)...erst dann ist das rote Bärflaggen-Szenario mit großer Sicherheit vom Tisch.


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    Und übergordnet erschließen sich die 'großen' Widerstande aus den RT's des gesamten Downmoves:



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    :thumbsup:

    ...entweder Du hast mich auf IGNORE oder Du antwortest auf meine Beiträge. Beides geht schlecht. :D


    Obwohl es so oder so verschwendete Zeit ist. :D Denn ich werde mich auf keinen Fall auf Diskussionen mit religösen Fanatikern und anderen armen Würsten einlassen. :D

    Hallo woernie,


    ich sehe nicht so ganz wo wir uns widersprechen....



    Hallo Saccard, da muss ich nochmal in Ruhe drüber nachdenken. :hae:


    Ich gebe Dir eigentlich wirklich größtenteils recht. Und trotzdem....nehmen wir mal nicht den industriellen Teil, nehmen wir die Finanzwirtschaft, die ja, relativ hoch gewichtet sogar, auch Teil des Dow Jones ist...läßt sich da die langfristige Wertentwicklung auch durch 'Produktivitätsfortschritte' erklären ? Der Finanzsektor, man könnte auch sagen das globale Schuldengebäude ist inzwischen so aufgebläht, dass mit einer Relation (zu Gold) die sich im 'historischen Mittel' bewegt, sicher kein reeller Wertmaßstab mehr zu definieren ist. Klar , bleibt als entscheidende Frage ist Gold unterbewertet oder ist die Real- und die Finanzwirtschaft überbewertet. Und was ist weniger 'schmerzhaft': eine Aufwertung von Gold oder eine Abwertung der entsprechenden finanz- und realwirtschaftlichen Assets. Im Endeffekt eine 'Wahrnehmungsfrage'. Oder ?


    Und da wären wir wieder beim Ausgangspunkt unseres kleinen Meinungsaustausches:


    Zitat


    Goldpreis ist historisch gesehen bekanntermaßen zu hoch, wird sich halbieren...


    Vor allem der Nebensatz (wird sich halbieren...) löst bei mir unangenehme Reflexe aus. :S


    Gruß W.

    Hi woerni,


    jetzt habe ich mal eine kritische (und vielleicht auch dumme) Frage: Ist das ein vielleicht nur "gefühlter" bzw. vermuteter Squeeze oder kann man ihn ggf. beweisen? Es kann / könnte ja auch andere Gründe geben, warum der Kurs nun auch einmal steigt.


    Viele Grüße
    Anleger


    Beweisen kann man nichts. Aber heute wurden eine Menge (potentiell) positive Signale generiert. Alleine die fulminante Überwindung der 50 Tage Linie ist ein ganz starkes Signal.Wobei man einräumen muss, dass sich sowohl Gold als auch Silber noch unter den (fallenden) 50 ern befinden. ich würde den Minen hier eine vorlaufende Indikation unterstellen.


    Gefühlter Squeeze ? :hae:


    Egal ! Fühlt sich gut an ! :thumbsup:



    Et voila ! Hier ist es, das Gap up ! Mit einem mächtigen Satz über den GAP Widerstand, den Horizontalwiderstand und die 50 Tagelinie. Alles auf einen Schlag 'eingeebnet'. Und das Ratio SPX/GDX hat auch noch nach oben gedreht. Die Zeit der Outperformance der Minen hat begonnen ! Ab jetzt heißt es : buy the Dips ! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


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    Und was das GOLD/Silber Ratio anbelangt: so täusche ich mich gerne ! Das Ratio heute im freien Fall und auf dem Weg die nötige Bestätigung zu indizieren. Weiter so. [smilie_love]

    ...sehe gerade Deine Rethfeld Grafik stammt aus einem anderen Wochenend-Wellenreiter, nämlich aus der 'Hund-Knochen-Relation.


    Zufällig habe ich dazu damals auch einen Kommentar geschrieben. Wenn es nervt, lösche ich das morgen wieder:


    Wochenend-Wellenreiter vom 22. Mai 2010:http://wellenreiter-invest.de/…he/Wellenreiter100522.htm


    Hund-/Knochen-Relation


    Erster Gedanke: Immer wieder hört man Sätze wie: „Erst wenn die Dow/Gold-Ratio einen Wert von 1 hat, ist der Markt bereinigt.Dieses Ziel würde beispielsweise dann erreicht werden, wenn der Dow Jones Index auf 5.000 Punkte fällt (aktuell bei 10.200 Punkten) und der Goldpreis auf 5.000 US-Dollar steigt (aktuell bei 1.180 Dollar).Der Glaube, dass die Dow-/Gold-Ratio stets zwischen 1 und 10 schwankt und die Ratio daher wieder auf einen Wert von 1 fallen muss, ist weit verbreitet. Dieser Glaube leitet sich aus dem folgenden Chartbild ab.


    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100522.dow.gold.kurz.png]




    Der Glaube wird entzaubert, wenn man die graue Fläche von dem Chart entfernt und eine Trendlinie hinzufügt (nächster Chart).



    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100522.dow.gold.lang.png]




    Es wird klar, dass sich die Dow-/Gold-Ratio seit mehr als 200 Jahren in einem Aufwärts-trend befindet. Das ist auch logisch: In der letzten Woche schrieben wir, dass Gold zwar Schutz vor Inflation erzielt, aber keine Realrendite gewährt. Die Aktienindizes schaffen hingegen eine solche Rendite, steigen also langfristig stärker als Gold.Die oben eingezeichnete Aufwärtstrendlinie kann sich als bedeutsam erweisen, da sie eine langfristige Unterstützung der Ratio darstellt. Hält die Unterstützung, so würde sich von jetzt ab der Goldpreis schwächer als der Dow Jones Index entwickeln.



    Anmerkungen:


    Herr Rethfeld scheint hier die 'Goldbugs' als 'tumbe Toren' vorführen zu wollen, die das Wesen moderner Marktwirtschaft und den dauerhaften impliziten Aufwärtstrend der Finanzwirtschaft nicht begriffen haben. Mit einem höchst willkürlichen , schlampigen Strich , der diesen dauernden Aufwärtstrend untermauern, ja beweisen soll, will er 'den Glauben entzaubern'. Denn was die Goldbugs 'glauben' ist natürlich alles irrationale , gequirlte Verschwörungsdenke. :D


    Nehmen wir uns zunächst diese vermeintliche Trendlinie vor. Eine Trendlinie ist die Verbindung einer Serie von Tiefs oder Hochs in einer Preiskurve. Der Aufwärtstrend ist charakterisiert durch die Verbindung der Tiefs: bei handwerklich korrekter Verbindung vorausgegangener Preistiefs kann ich nirgendwo die 'Aufwärtstrendlinie' Herrn Rethfelds im Chart wiederfinden. Charttechnik ist keine Wissenschaft und ganz besonders schräge Linien in Charts , sind immer subjektiv und vom 'Auge' des Betrachters abhängig. Es ist sicher legitim grobe Trends auch in Ratio Charts zu analysieren. Aus derart willkürlichen Linien aber 'Unterstützung' abzuleiten wie es Herr Rethfeld tut, scheint mir in höchstem Maß obsolet . (Zitat: Die oben eingezeichnete Aufwärtstrendlinie kann sich als bedeutsam erweisen, da sie eine langfristige Unterstützung der Ratio darstellt. Hält die Unterstützung, so würde sich von jetzt ab der Goldpreis schwächer als der Dow Jones Index entwickeln. )




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    Das grüne Band in obigem Chart soll wohl auch soetwas wie einen Aufwärtstrend suggerieren. Ich halte die Annahme eines solchen Trends für das DOWGOLD Ratio für in höchstem Maße problematisch bzw. fragwürdig. Mathematisch unterstellt die Annahme eines solchen Trends , dass der Wert der Realwirtschaft ( DOW) gegen unendlich und der Wert des Wermessers Gold (= Geld) gegen Null tendiert. Für FIAT mag das ja zutreffend sein. ( :D ) Gegen Gold aber ist es nur vorstellbar in einer utopischen Welt, in der Güter beliebig und kostenlos vermehrbar und ein Wertmesser und Wertaufbewahrungsinstrument als allgemein werthaltigesTauschmittel nicht mehr benötigt wird . Jeder bekommt dann jede belibige Ware in jeder beliebigen Menge umsonst. 8o



    Der Autor des Charts mit dem grünen 'Aufwärtsband' (Sharelynx) hat seinen 'Denkfehler' übrigens inzwischen mit folgendem Chart korrigiert:


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    Zurück zu Herrn Rethfeld und seiner Wachstumshypothese. Er sieht in dem Chart also einen seit 200 Jahren bestehenden Aufwärtstrend.Man könnte diesen systemimmanenten 'Glauben' jetzt auch versuchen zu 'entzaubern'. Mit den gleichen ( nur bedingt zulässigen) Mitteln. ;)


    Für einen Investor ist dieser Trend jedenfalls wenig berauschend. Befindet sich die Ratio doch inzwischen auf dem Niveau vom Anfang der 20 er Jahre des letzten jahrhunderts. Siehe grüner Kasten nächster Chart. Wer 1920 in Gold investiert hat , kann sich heute genausoviel DOW (Realwirtschaft) kaufen wie 1923 . Klar jetzt kommt natürlich das Gegenargument , dass der DOW im Gegensatz zu Gold Dividende 'gezahlt' hat. Stimmt ! Allerdings müssen wir dann für eine korrekte Betrachtung auch das Insolvenzrisiko einkalkulieren (wieviele DOW Unternehmen sind seit 1920 vom Kurszettel verschwunden?) und wir müssten die Geldenwertung einrechnen und mit einem inflationsadjusitierten Chart arbeiten.


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    Versuchen wir das DOWGOLD Ratio einmal 'theoretisch' aufzuarbeiten bzw. zu verstehen. Was zeigt der Chart oder was soll er zeigen ? Im Grunde genommen ist es der Wert des industriellen Teils der Realwirtschaft in nicht (beliebig) inflationierbarer Währung. Vom Anbeginn an war es so, dass es keine Industrie gab und keine Aktien und keinen DOW , aber es gab schon Gold.Der DOWGOLD Chart steht also auf Null. Mit Beginn der Industrialisierung und der Etablierung des DOW Jones Industrial Index wird (Goldstandard) dieser industrielle Teil der Realwirtschaft gepreist. Im Vergleich zur Landwirtschaft nimmt die Industrie einen vergleichsweise geringen Wert ein . Das DOWGOLD Ratio befindet sich auf einem entsprechend niederen Wert. ( die ersten 60 Jahre des DOW < 1 ). Mit dem Voranschreiten der Industrialisierung und den so generierten erheblichen Produktivitätszuwächsen, werden andere Sektoren zurückgedrängt. Der 'Wert' des industriellen Teils der Realwirtschaft steigt erheblich an , besonders im Vergleich zu dem traditionellen Teil nämlich der Landwirtschaft. Das DOWGOLD Ratio bewegt sich für mehr als 70 Jahre im niederen einstelligen Bereich, bis bei ~ 10 soetwas wie eine Sättigung eintritt. Industrie ist nicht alles und Industrie kann man genausowenig essen wie Gold . ( :D ) Heute sind weltweit nur noch 3 % der Weltbevölkerung mit der Bereitstellung bzw. der Produktion von Nahrungsmitteln beschäftigt. Ab hier , ab 'industrieller Sättigung' sozusagen, bewegt sich das Ratio im Einklang mit den großen Wirtschaftszyklen zwischen ~ 1 und Werten > 10 . ( Boom and Bust ! )


    Ich habe dazu vor geraumer Zeit diesen Chart gemalt:



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    Noch besser sieht man was gemeint ist in der linearen Darstellung. Der DOWGOLD Ratio-Chart benötigt seinem Wesen gemäß schließlich keine logarhitmische Darstellung:


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    Zusammenfassend darf gesagt werden, dass das DOWGOLD Ratio sehr wohl in Richtung ~ 1 tendieren dürfte . In einer im anstehenden 'Bustzyklus' wertmäßig ähnlichen Übertreibung wie im Boom 2000 sogar erheblich darunter. Und , erfreulicherweise gibt es für die Projektion dieses zu erwartenden Ratiotiefs auch ein fundiertes Zeitziel !!! Aber das müssen wir den 'Systemlingen' ja nicht verraten. ;) :D



    Als kleines Schmankerl möchte ich noch auf folgenden Umstand hinweisen: Die Marktkapitalisierung des DOW Jones Industrial Average liegt derzeit bei 2 385 631 000 000 ( 2,4 Billionen , deutsche Billionen) . Die Goldreserven aller Zentralbanken dieser Welt betragen aber nur etwa 980 Milliarden $. Mit allem Gold der Welt könnte man also zur Zeit nicht einmal den DOW Jones kaufen.
    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    Hallo Saccard, du verwendest eine Grafik die Herr Rethfeld in einem Artikel den er 'Bezugsgröße Gold' nannte, gebracht hat:



    Wochenend-Wellenreiter: Gold - eine feste Bezugsgröße


    Ich habe damals auf den Artikel (ergänzend) das Folgende geschrieben:



    Bezugsgröße Gold




    Das Passagierflugzeug mag mit 900 km/h von London nach New York fliegen, gegenüber der Erddrehung fliegt es dennoch scheinbar rückwärts (sprich: Die Erde dreht sich schneller, als das Flugzeug fliegen kann). Die Passagierflug-Ausnahme bildete die Concorde: Sie schaffte es, nominal zu einer Uhrzeit in New York zu sein, die vor der Uhrzeit lag, zu der sie in London abflog. (Fast) alles ist relativ, es kommt auf das Bezugssystem an. In der realen Welt bietet nur die Lichtgeschwindigkeit eine absolute Größe.


    Sucht man für die Finanzwelt eine absolute Größe, so rückt der Goldpreis ins Blickfeld. Schon in der Antike sollen eine gute römische Toga, ein Gürtel und ein Paar Sandalen in etwa das gleiche gekostet haben wie heutzutage ein guter Anzug, ein Gürtel und ein Paar Schuhe: Nämlich eine Feinunze Gold. Diese Konstante lässt sich für die vergangenen 210 Jahre grafisch darstellen. Man erkennt, dass der um den Faktor Inflation bereinigte Goldpreis im Großen und Ganzen seitwärts verläuft.



    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.goldreal.png]



    Gold schützt vor Inflation. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der Goldpreis ist die Größe in der Finanzwelt, die man angenähert als „Konstante“ bezeichnen kann. Es liegt daher nahe, die Entwicklung wichtiger Anlageklassen in Gold „aufzuwiegen“.



    Anmerkung: der 'Diagnose' Seitwärtstrend liegt meines Erachtens ein gravierender Denkfehler zu Grunde ! Herr Rethfeld vergisst zu erwähnen, dass wir de Fakto bis 1971 einen (Quasi-) Goldstandard hatten. Man müsste deshalb korrekter weise den Trend der 'Bezugsgröße' Gold neu bemessen ab 1971 ! Erst danach ist der Goldpreis auf sein bisheriges inflationsbereinigtes Hoch von ca. 2500 $ gestiegen. Nehmen wir hier die 2 unteren Azflagepunkte als Unterkante eines neu zu konstruierenden Trendkanals, käme der nächste obere Berührungspunkt im Bereich 3500 - 4000 $ zu liegen... :D


    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild4fxxs.jpg]



    Herr Rethfeld weiter:



    Der S&P 500 befindet sich in einer Mittelposition. Weder liegt eine Übertreibung wie zur Jahrhundertwende noch eine Untertreibung wie zu Beginn der 1980er Jahre vor.




    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.sp500gold.png]




    Allerdings lässt sich eine untere Trendlinie mit drei Berührungspunkten einzeichnen, die nahelegt, dass sich der S&P 500/Gold-Ratio nicht weit von einer wichtigen Unterstützung entfernt befindet (siehe Pfeil). Der Abwärtstrend ist jedoch intakt.



    Anmerkung: hier scheint mir der eingezeichnete Aufwärtstrend im S&P 500 in Gold doch sehr willkürlich konstruiert. Fundierter finde ich eine untere Trendlinie grün, die eine Broadening Formation ergeben würde und meines Erachtens durch die bisherige Preiskurve besser definiert ist. Eine Broadening Formation scheint mir auch stimmiger für ein stagnierendes Wirtschaftsumfeld (Wachstumsrisiken) mit gravierenden, geldpolitisch letztlich inflationistischen tendenzen . Das letzte Tief (1980) sollte hier locker unterboten werden können. Alles andere ist aus meiner Sicht doch etwas Zweckoptimismus.



    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild6dycu.jpg]




    Weiter Herr Rethfeld:



    Im Falle der Währungen ist das Bild dunkler. Der zurückgerechnete Euro befindet sich – aufgewogen in Gold – auf einem Allzeittief, ohne dass eine Unterstützung erkennbar ist.




    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.eurogold.png]



    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.dollargold.png]




    Anmerkung : hier ist mir Herr Rethfeld eindeutig zu systemkonform, zu mainstreamig ! Ist doch für uns 'geldtheoretisch' etwas bewanderte Goldbugs ganz klar wo das Ganze enden wird. Aber da wird ja bei den meisten nach der Maxime verfahren: es kann nicht sein , was nicht sein darf.


    ;)


    [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/bild7a904.jpg]


    Weiter Herr Rethfeld:



    Die momentane Stärke des US-Dollar ist eine relative Größe. Die Stärke besteht lediglich gegenüber anderen Währungen, nicht aber gegenüber der Bezugsgröße Gold.


    In Zeiten des Finanzchaos erscheint es wichtig, einer Konstante zu vertrauen, die seit Urzeiten den Inbegriff von Stabilität darstellt. Das ist Gold. Wer jedoch Rendite will, muss riskanter spielen. Eine inflationsbereinigte Aufwärtsbewegung schafft langfristig nur eine Anlageklasse: Der Aktienmarkt. Dies zeigt der folgende Chart, mit dessen Hilfe wir den Verlauf des bis 1800 zurückgerechneten Dow Jones Index darstellen.



    [Blockierte Grafik: http://wellenreiter-invest.de/ChartderWoche/20100515.dowreallong.png]



    [i]Fazit: Gold ist eine „historisch verbürgte“ Bezugsgröße für die Finanzmärkte. Gold stellt langfristig eine Konstante dar. Eine Realrendite wirft Gold allerdings nicht ab. Um diese zu erhalten, muss man langfristig in die Aktienmärkte hinein, so schmerzhaft dies häufig auch erscheint. Aus Sicht der S&P 500/Gold-Ratio dürfte eine wichtige Unterstützung zu Gunsten der Aktienmärkte in Reichweite liegen, auch wenn der Abwärtstrend der Ratio intakt ist. Verfolgen Sie das Geschehen an den Finanzmärkten in unserer handelstäglich erscheinenden Frühausgabe.



    Anmerkung .
    alles getreu der Maxime: wir brauchen stetes Wachstum . Eine Maxime, von der ich glaube, dass die Zukunft diese auf den Prüfstand stellen wird ! Wir werden es erleben. Früher oder ein klein wenig später.



    ...die ich aber aus verschiedenen Gründen so nicht teilen kann. Bzw. teilweise auch unlogisch und widersprüchlich finde.


    Beispiel:


    Zitat

    Durch langfristig wirkende permanente Produktivitätssteigerung von 1 bis 2% fällt der Goldpreis um diesen Anteil.


    ?)


    Meiner Meinung nach das Gegenteil ! Da die Goldmenge relativ konstant ist im Verhältnis zur dynamischen Zunahme der globalen Waren- und Dienstleistungsmenge (auch hier in Zeiträume 30/50 plus Jahre denken) muss Gold , wenn man es als einzig legitimes Zahlungsmittel sieht (im Gegensatz zu FIAT) eben in der Bandbreite des Produktivitätsfortschrittes an Wert/Kaufkraft zunehmen. (Relativ) gleichviel vorhandenses Gold bezahlt/bewertet/kauft eine gestiegende Warenmenge. Ergo Wert-/Kaufkraftzunahme.


    Zum DOW als 'Gradmesser' hat Neo schon einiges wesentliches gesagt. Deine Argumente habe ich glaube ich schonmal in ähnlicher Form bei Warren Buffet gehört. :D


    Zitat

    Langfristig bedeutet das: Gold fällt 1-2% pro Jahr gegen Aktien. Zusätzlich hat man Dividenden.


    Vollkommen unlogisch ! Das würde bedeuten, dass Gold gegen die Realwirtschaft langfristig gegen NULL strebt !


    Ich denke das können wir getrost ausschließen. Viel eher strebt der Wert einzelner DOW JONES Unternehmen gegen NULL:dann nähmlich wenn deren Geschäftsmodell am Markt nicht mehr gefragt ist. Dann folgt nämlich die Insolvenz.


    Schönen Restabend.



    Haben sich zunächst wie folgt beantwortet: Das Gold/Silber Ratio gibt nach wie vor keine Entwarnung. Im Gegenteil: Ausbruch auf ein neues Verlaufshoch in der letzten Woche.


    [Blockierte Grafik: http://abload.de/img/bild2ckl2z.gif]



    Das per se ist erstmal negativ. Sehr negativ. Und solange dieses Ratio eine Bodenbildung durch überproportionale Zugewinne bei Silber nicht bestätigt habe ich starke Zweifel , dass die Tiefs im Kasten sind. Seit Wochen werden immer wieder bullische 'Fakten' herum gereicht. Zunächst COT und Sentiment , dann die starken physischen Käufe im asiatischen Raum ( Siehe auch hier ! ) , jetzt GoFO/Backwardation. Und alles hat bisher nicht die erkennbare Wende gebracht. ;(


    Klar, wenn wir uns den langfristigen Ratiochart anschauen: der Bereich um 66 stellt sowas wie einen zentralen 'Wert' und ein starkes Widerstandslevel dar. So, dass eine Umkehr in diesem Bereich nicht überraschen müsste. Und , auch als sich das letzte Ratiohoch (grüne Punkte) ausbildete, kam es am Hoch zu hoher Ratio-Volatilität und eratischen Schwüngen im Graphen.


    [Blockierte Grafik: http://abload.de/img/bild3dgles.gif]



    Auch alle anderen 'internen' Risiko-Indikatoren des Metallsektors sind mehr oder weniger bärisch. (GDXJ/GDX Ratio, Silverminers/Goldminers Ratio etc.) Der Chart der Minen impliziert zwar noch bullische Optionen, aber auch hier drängt sich langsam das Bild einer bärischen Fortsetzungskonsolidierung auf. Ist jedenfalls nicht auszuschließen...



    Im Gegensatz dazu hellt sich das 'makro-ökonomische' Umfeld jedoch deutlich auf, was eigentlich zumindest mittelfristig die Wende herbeiführen MUSS !


    Hierzu nur ein paar Bilder ohne/mit wenig Kommentar:


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    Wer's glaubt wird seelig...entweder wird sich der Ausbruch bei Öl als Fake erweisen oder Gold wird bald den Vorwärtsgang einlegen. Die Formation bei Öl hat jedenfalls das Potential für neue ATH's im Energiebereich , und zwar locker ! Und die inflationsgeschützen Anleihen 'merken' das auch:


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    Zusammen mit einem (zumindest zwischenzeitlichen) Zinstop, kommen auf dem Weg die Realrenditen wieder unter Druck. :D


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    Und die von Armstrong erwartete und angekündigte 'Monster-Dollar-Rallye' ist zumindest vorläufig ins Stocken geraten. Was auch nicht schlecht für den Metallbereich sein dürfte. 8o


    Der Dollar mit einem kleinen Megaphon-Top ?



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    Und von wegen Bodenbildung ?


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    Aber hier wollen wir nicht den Tag vor dem Abend loben. Auch bei Gold hat es zunächst so ausgesehen , als ob die 1530 4 'Attacken' überstanden hätte....und dann kam doch der Knaller nach unten. Wir müssen ( geduldig ) auf die Bestätigung durch das GS Ratio warten...bevor man wieder etwas risikofreudiger agieren kann.



    Alles in Allem gilt mittelfristig weiterhin: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:



    Es gibt keine Alternative.

    Der chinesische Bauwahn ist m.E. so oder so deflationär. Wie Saccard richtig feststellt werden da vorhandene Gelder ( wenig kreditfinanziert) 'investiert/geparkt' ohne realistische Chance irgendwann Rendite zu erwirtschaften. Die Kohle wird buchstäblich in den Sand gesetzt und aus dem Verkehr gezogen. Ein Immo-Experte der selbst in China Großprojekte anschiebt und betreut (Krankenhäuser / Produktionsanlagen/Infrastruktur etc.) , sagte mir , bei den dortigen Bedingungen kann man diese 'Geisterstädte' in spätestens 5 Jahren als Bauruinen betrachten und platt machen.


    Zitat


    1. Goldpreis ist historisch gesehen bekanntermaßen zu hoch, wird sich halbieren



    Habe ich verpasst bzw. ist mir nicht bekannt. Wie kann man das messen ? Kommt hier die Toga bzw. der Herrenanzug ? In der Schrottwährung $ kann man sicher keine Aussage treffen. Oder ? Saccard kannst Du mir das nochmal kurz erläutern ? Danke .



    Du hattest damals gefragt: ...was spricht dagegen ?


    Meine Antwort:


    Zitat


    Das haben wir ja schon vor einigen Wochen 'thematisiert'. Was spräche dagegen ? Hedda hat es schon gesagt. Die Proportionen ! Eine Tasse die sich in 30 Jahren gebildet hat sollte wenigstens einen Henkel von 10 - 25 % dieser zeitlichen Ausdehnung bilden. Da wären wir bei 3 - 10 Jahren. ;( Als Schwabe spekuliere ich deshalb auf eine 'Expresslösung' mit einem Henkele ( =Henkelchen). :D


    Jetzt haben wir den Salat...äh, den Henkel. :S