Beiträge von woernie

    Und so war es dann auch... [smilie_blume] @Wörnär


    Nö, Schärrohm, so war's nicht. Die 33 hat einen Retest als Support erfolgreich bestanden. Jedenfalls bis jetzt alles regelkonform. Das neue Kursziel, das heisst der nächste nennenswerte Widerstand liegt weiterhin bei 35,xx. Dort greift dann die Regel sell@resist. Heute gab's für Techniker einen Satzball für LONG bei ~ 33 (buy@support). Jungchen, muss man Dir denn alles sagen ? [smilie_blume]


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    OB man bei 35 dann einen short/hedge einbaut, wird man sehen. Da fragen wir dann das GS Ratio. Das ist immer noch 'on track'....


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    schade daß die Mitglieder die Gold verstehen, immer weniger hier im Forum werden


    Ich sag' mal so: am besten verstanden haben es die , die bei 250 $ Gold/ 5 $ Silber gekauft haben und bis heute halten. Und das mit möglichst hohem Portfolioanteil. Die von Dir propagierten 10 - 15 % Porfolioanteil waren da eindeutig zu wenig. Wenn man dann noch gegenrechnet was man auf der Shortseite verdaddelt hat kommt natürlich Frust raus. Beziehungsweise nix ! [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]

    Mit Terroristen verhandelt man nicht, man eliminiert sie (Israel Nov.2012)


    Trotz des insegsamt frustrierenden Verlaufs ('Glaubensbekenntnisaustausch') bin ich jetzt doch froh , dass es so gekommen ist und dass ich Deine 'Gesinnungswelt' etwas näher kennenlernen durfte. Immerhin war ich kurz davor Dich für nächstes Jahr zum Männertörn auf's Boot einzuladen. Da wäre dann mit absoluter Sicherheit einer über Board gegangen. Und ich bin kein Hänfling. :D


    Königswasser


    Zitat

    Und wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf ... es muss erlaubt sein, den Goldstandard in diesem Forum zu kritisieren, ohne dafür gleich ans Kreuz genagelt zu werden. Und das gilt erst Recht, wenn ein langjähriger, und bislang nicht gerade durch schwachsinnige Postings auffällig gewordener Forist wie E. das versucht.


    Aber sicher muss das erlaubt sein. Das mache ich selbst ja auch. Ich habe ganz zu Beginn dieser Diskussion das alte Greenspan Dossier (Gold und wirtschaftliche Freiheit) hier zitiert, mit den Worten, dass man über die technokratische Ausgestaltung ehrlichen/gedeckten Geldes ausführlich diskutieren kann und dass der 'greenspansche' Goldstandard dieses Essays nicht meinen Vorstellungen entspricht. Aber! Herr Königswasser, es muss auch umgekehrt erlaubt sein, jemanden der kategorisch einen Goldstandard als Blödsinn abtut und in dem Zusammenhang von Salafismus spricht, kritisieren zu dürfen. Was Edelweiss hier abgesondert hat ist aus meiner Sicht keine sachliche Kritik am Goldstandard, die sicher in Teilen zu rechtfertigen wäre, sondern eine rabiate , systemkonforme, etatistische, intervetionistische , sozialistische , kadavergehorsame Tirade gegen jede Form von Kritik am HERRSCHENDEN FIAT Geldsystem. Welches für Edelweiss das einzig wahre Geld IST. Dass diese im doppelten Sinn 'trollige' Art der Diskussionsführung so wenig an Widerspruch ( IM GOLDSEITENFORUM !!!) hervorruft bzw. gerufen hat, gibt mir schon sehr zu denken. E. verzapft hier hahnebüchene Scheixxe , teilweise aus verletzter Eitelkeit ,, teilweise aus Zorn , teilweise aus mangelnder Sachkenntnis und dieses Forum lässt sich ALLES 'gefallen' !?


    Was seid Ihr für Goldbugs ?


    (Danke in dem Zusammenhang für die klaren Worte von Tomster,Krösus.Leines,Libertad, Delphin u. A....)

    ...so,dann sag' mir bitte noch wo ich etwas über E.'suboptimale' Immobilien-Investments ausgeplaudert habe. Und dann wäre da noch die Frage, wer hier wen ans Kreuz nagelt. K.m.a.


    Sehr, sehr selektiv und voreingenommen Deine 'Wahrnehmungen' an der Stelle. Habe mir jetzt die Mühe gemacht und ALLES nochmal nachgelesen. Dabei bin ich auf KEIN ausgeplaudertes Geheimnis gestoßen, bis zu der Stelle wo ich E.'s neue Beziehung thematisiert habe. Aber dies erst nachdem er dies öffentlich selbst gemacht hat und , schlimmer noch, mir Charakterschwächen und asoziales Gewinnstreben 'attestiert' hat. Warum wird das in Deiner Kritik ausgeblendet?

    Du selbst hast , sogar hier im Tröd vor wenigen Wochen mit dem Kauf von 'goldenen Eheringen' posiert...dass Du davor mehrfach behauptet hast, ich hätte hier vertrauliches aus privaten Mitteilungen 'ausgeplaudert' war mir eigentlich egal.Dass es verlogen ist weißt Du genauso gut wie ich!!! Wenn jetzt aber sonst besonnene Forumsmitglieder wie ocjm oder Königswasser auch ins gleiche (Alpen-) Horn blasen und mir so öffentlich charakterliche Verfehlungen unterstellt werden, geht mir das ganz schön auf den Sack und ich werde mir gut überlegen was daraus für Konsequenzen zu ziehen sind.

    ...jetzt erst gelesen:


    Die Diskussion zwischen *Edelweiss* und woernie ist durchaus interessant. Es wäre wünschenswert, dass beide Seiten sich weiter auf sachlicher Ebene auseinandersetzen und persönliche Spitzen nach Möglichkeit vermeiden. Woernie hat hier leider mit der Veröffentlichung von Interna aus PNs kein unbedingt nachahmenswertes Beispiel gegeben.


    woher willst du wissen, dass das so ist?? Muss es stimmen wenn E. Solches behauptet??


    Also ich muss schon sagen, so langsam reicht's mir hier.

    Lieber OCJM, wenn Dir der Alpenfuzzi einreden will ,ich hätte vertrauliche Mitteilungen veröffentlicht, dann lügt er ! Ich habe nur eine Andeutung gemacht , die aber so für niemanden außer dem Almjodler selbst Sinn ergibt oder zu einer klaren Information wird. Er soll mal zeigen wo eine vertrauliche Mitteilung veröffentlicht wurde. Bin mächtig gespannt.



    Ach Göttchen, der Edel(sch)weiss...war gestern ein starker Tag in Silber, gell ! Ich vermute mal da brennt das kurze (short) Röckchen wieder mal lichterloh, dass man so unter die Gürtellinie treten muss !?


    Du verwechselst wie so viele libertäre Wirtschaftstheorien mit neo-liberalen. Aber was anderes hatte ich auch garnicht von Dir erwartet. Und Deine falsche Sozi-Maske hast Du jetzt auch endlich fallen lassen. Supi ! Ich weiss schon, dass Polleit selbst im Kreise der Goldbugs umstritten ist. Das ändert aber nichts an der Richtigkeit der von ihm hier gemachten und von mir geposteten Aussagen. Und falls es eines Tages Marktgeld, also Geld das sich einem freien Wettbewerb stellt und dadurch 'ehrlich' sein muss, gibt, ist es mir persönlich vollkommen schnuppe wer der Anbieter ist. Und wenn er Rothschild oder Rockefeller heisst...vielleicht steht dann im Gegensatz zu heutzutage beim FIAT auch Rothschild drauf wenn Rothschild drin ist.


    Ich persönlich finde Vermögensabgaben/Zwangshypotheken übrigens unausweichlich und bin darauf vorbereitet. 8)


    Dass Du jetzt versuchst mich als assozial zu brandmarken ist wirklich unterste Schublade. Ich kann Dir sagen, ich bin seit 25 Jahren Arbeitgeber. In der Zeit hat nicht ein einziger Mitarbeiter/in bei mir gekündigt/den Betrieb gewechselt. Glaubst Du , das ist so , weil die Arbeitsbedingungen die ich geschaffen habe unerträglich sind ? Im Gegensatz zu Dir bin ich auch seit 35 Jahren mit der gleichen Frau zusammen. Mein Leben ist geprägt von Kontinuität und Verlässlichkeit. Schau mal in den Spiegel und sag' mir ob das bei Dir auch so ist. Ich weiss es ja nicht. Falls ja, kannst Du wieder antreten und in fremde Gärten pissen. Aber nicht mehr in meinen. Mir gehst künftig bitte aus der Sonne. Du überheblicher kleiner Wadenbeisser !


    :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown:

    Würde unter dem Goldstandard überhaupt die Kreditversorgung der Wirtschaft funktionieren?


    Es gibt ja diese These, dass eine wach-sende Wirtschaft einer wachsenden Geldmenge bedürfe. Das wird häufig als K.O.-Argument gegen ein Sachgeld vorgebracht. In seiner „Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel" aus dem Jahr 1912 zeigte Ludwig von Mises: Geld hat nur eine Funktion - die Tauschmittelfunktion. Und eine Ver-mehrung der Tauschmittel macht eine Volkswirtschaft nicht reicher. Es nimmt nur die Kaufkraft des Geldes ab. Und es setzt eine Umverteilung ein.


    Unter dem Goldstandard kommt genau das Sparangebot auf den Markt, was aus einem Konsumverzicht resultiert. Der Zins bildet sich nur durch Angebot und Nachfrage. Es ist ein ganz markt-konformer Prozess, in dem der Kredit-markt dann richtig funktionieren würde. Die Kreditvergabe wäre tatsächlich nicht so zügellos wie heute. Im heutigen Sys-tem wird ja einfach neues Geld durch Kredite geschaffen. Dass es da echte Ersparnisse gibt, ist eine Illusion. Wird derzeit über Goldstandard-Währungssysteme geforscht? Gibt es Wissenschaftler, die die Einfüh-rung so eines Währungssystems be-gleiten könnten?


    Die Ideen eines Sachgeldes oder Gold-standards sind in der meinungsführen-den Wissenschaftszunft diskreditiert. Und sie ist auch diskreditiert bei den unmittelbaren Entscheidungsträgern. Die Krise wird aber wohl noch so schlimm werden, dass man nach etwas Ausschau halten wird, was in der Ver-gangenheit funktioniert hat, was Ver-trauen wiederherstellen kann. Und auf dem Wege wird sich auch der Gold-standard wieder empfehlen. Wenn man in die Geschichte schaut, hat man den Eindruck, dass es leich-ter ist, den Goldstandard einzufüh-ren, als dann auch an ihm festzuhal-ten. Bisher ist er bei der nächstbes-ten Krise immer über Bord gewor-fen worden. Wie verhindert man das beim nächsten Mal?


    Deshalb sprach ich von einem Pseudo-Goldstandard. Weil der Staat mit seiner Zentralbank natürlich in einem ganz frühen Stadium das System untergraben hat. Durch die Verbandelung zwischen Staat, Zentralbank und Geschäftsban-ken ist die Goldeinlösepflicht für die ausstehenden Noten oder Girogutha-ben suspendiert worden. Das war ein Enteignungsakt.


    Man muss darüber nachdenken, wie man verhindern kann, dass der Staat wieder so zerstörerisch wirken kann. Ist Staat, wie wir ihn heute kennen, über-haupt noch angemessen? Das Papier-geldsystem und seine Krisen stellen un-ser heutiges Politik- und Gesellschafts-modell in Frage. Das darf man nicht übersehen: Staat und Papiergeld sind Siamesische Zwillinge. Ein Währungs-wettbewerb kann die Gefahr eines star-ken staatlichen Eingriffs reduzieren.


    Würde uns die Einführung von Währungswettbewerb in der jetzi-gen Krise etwas nützen?


    Ja, es nützt immer, gutes Geld zu haben.



    Quelle: http://news.degussa-goldhandel.de/newsletter/WM9E595S62.pdf

    ...das den Themenkomplex der hier gerade erörtert wurde ziemlich genau abbildet. Zufällig ist das was Polleit sagt GENAU meine Meinung !


    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:




    „Die Kredit-vergabe wäre nicht so zügellos wie heute"

    Nachfolgend ein Interview, das Hans Bentzien (The Wall Street Journal Deutschland) mit Thorsten Polleit (De-gussa Goldhandel GmbH) geführt hat. Es wurde am 10. November 2012 im
    The Wall Street Journal Deutschland [i]veröffentlicht.
    2 [/i]
    Herr Polleit, Sie sind der Präsident des gerade gegründeten Ludwig von Mises Institut Deutschland, sie befürworten einen Wettbewerb der Währungen und sagen: Gold ist die ultimative Währung. Und sie sind gegen das vom Staat aufgezwun-gene Geld. Was haben sie gegen dieses so genannte Fiat-Geld?


    Dieses Geld hat schwere ökonomische und ethische Defizite. Fiat-Geld wird durch Kreditvergabe geschaffen und in Umlauf gebracht. Und es ist nicht durch echte Ersparnis gedeckt. Das provoziert notwendigerweise zunächst einen Scheinaufschwung, der dann aber in sich zusammenbricht. Fiat-Geld sorgt systematisch für Wirtschaftskrisen. Es führt außerdem zu einer immer größer werdenden Verschuldung von Staaten und insbesondere von Banken. Und wenn die Verschuldung erst einmal so groß geworden ist, dann erscheint na-türlich der Rückgriff auf die elektroni-sche Notenpresse, also die Inflationie-rung, als die Politik des kleinsten Übels. Und die Geschichte zeigt vielfach, wel-chen großen Schaden die Inflation ei-nem Gemeinwesen zufügt.


    Was hat die aktuelle Krise mit dem Fiat-Geld zu tun?


    Sie ist unmittelbare Folge eines über Jahrzehnte aufgebauten Papiergeld-Booms. Dieses ungedeckte Papiergeld ist Anfang der 1970er Jahre auf den Weg gebracht worden, nachdem mit dem System von Bretton Woods die letzten Überbleibsel eines Pseudo-Goldstandards beseitigt wurden. Seit-dem ist das Weltgeldsystem auf einem uneinlösbaren Papiergeldstandard auf-gebaut. Das ist währungshistorisch ein einmaliger Fall.


    Aber ist der Euro nicht von dem Warenkorb gedeckt, an den der Ver-braucherpreisindex gebunden ist, der pro Jahr um weniger als zwei Prozent steigen soll?


    Der Euro ist nicht gedecktes Geld, er ist eine nicht-einlösbare Papierwährung, die durch Kreditgewährung in Umlauf gebracht wird.


    Sie sprachen ethische Defizite des Fiat-Gelds an …


    Der Staat hat die Geldproduktion mo-nopolisiert. Es wird guten Anbietern verwehrt, in das Geldgeschäft einzu-steigen und gutes Geld anzubieten. Das Papiergeld wird ex nihilo - aus dem Nichts - in Umlauf gebracht, über Ban-kenkreditvergabe. In diesem monopoli-sierten System gibt es Begünstigte und Benachteiligte.


    Die Gewinner sind die, die nah am Geldangebotsprozess sind. Das sind be-sonders die Banken und natürlich der Staat. Das sind alle die, die das neu ge-schaffene Geld als Erste in die Hand be-kommen. Sie können noch zu relativ unveränderten Preisen kaufen. Dann wird das Geld von Hand zu Hand ge-reicht und diejenigen, die gar nichts von der neu geschaffenen Geldmenge ab-bekommen, sind die Geprellten. Inso-fern ist ein Papiergeldsystem immer mit einer Umverteilung verbunden, die nicht marktkonform ist.


    Bei einer mit Gold gedeckten Wäh-rung wäre die Gerechtigkeit größer?


    Ich plädiere für ein Geld, dass in einem freien Angebots- und Nachfrageprozess zustande kommt, dessen Produktion also den Anforderungen genügt, die


    üblicherweise an jede marktkonforme Güterproduktion gestellt werden: die Achtung der Eigentumsrechte aller Be-teiligten. Ein Geld des freien Marktes weist die ethischen Defizite nicht auf, wie das beim staatlichen Geldmonopol der Fall ist.

    Aber der kleine Mann, Menschen wie Sie und ich, lebt der mit der so-zialen Umverteilung, die Papiergeld ermöglicht, nicht besser?

    Es gibt natürlich einige Gruppen, die extrem stark davon profitieren, dass es das Fiat-Geld gibt. Fiat-Geld erlaubt ja auch eine Zwangsumverteilung des lau-fenden Einkommens. Menschen neh-men ihre Ersparnisse und investieren sie in Staatsanleihen, die nur deshalb gut platziert werden können, weil die Zent-ralbank die Geldmenge ausweitet und die Zinsen absenkt.


    Das so aufgenommene Geld wird nicht Investitionszwecken zugeführt, sondern es wird konsumiert, um Wahlgeschenke zu finanzieren. Das sind Kosten, die nicht unmittelbar in Erscheinung treten. Aber man sieht in Ländern wie Grie-chenland oder Spanien, dass sich deren Staatsanleihen, die Horte der Lebenser-sparnisse sein sollen, nun als Sparillusi-onen entpuppen – um nur mal eine Kostengröße zu nennen.

    Und derartige Phänomene wären bei einer mit Gold gedeckten Wäh-rung nicht zu befürchten?

    Die Goldwährung ist nicht manipulier-bar, sie ist nicht den ständig wechseln-den parteipolitischen Interessen unter-worfen. Sie hat noch nie ihren Wert derart eingebüßt, wie das bei Papier-währungen chronisch der Fall ist. Der Euro hat seit 1999, wenn man den offi-ziellen Preisstatistiken glaubt, bereits 25 Prozent seiner Kaufkraft eingebüßt. Dieses Papiergeld hat keine Wertauf-bewahrungsfunktion, wie sie die Zent-ralbank den Bürgern verspricht.

    Die D-Mark hatte einen noch höhe-ren Wertverfall …

    Auch die D-Mark war eine Papierwäh-rung. Und auch unter der D-Mark hat sich eine gewaltige Staatsverschuldung aufgebaut. Und auch der Bankenappa-rat war absurd groß geworden. Früher oder später hätte man auch mit der D-Mark die gleichen Probleme zu bewälti-gen gehabt wie jetzt.

    Was würde mit dem Goldstandard aus unserer schönen Frankfurter Bankenindustrie?

    Aus dem Bankensystem würde ein Trennbankensystem mit Geldverwah-rungshäusern auf der einen Seite. Diese Verwahrstellen würden wie „Clear-stream" funktionieren, sie machen die Zahlungsabwicklung. Als Kunde können sie weiter Internetbanking machen, sie können mit Überweisungen und Schecks zahlen. Und auf der anderen Seite haben sie ein Kredit- und Invest-mentbanking-Geschäft. Die können weiterhin Kredite vergeben und Finanz-transaktionsinstrumente einsetzen.

    Wo wäre der Unterschied zu den heutigen Verhältnissen?

    Die Banken könnten sich nicht mehr refinanzieren, indem sie selbst ex nihilo Kredite schöpfen. Sie müssten sich durch Ausgabe von Schuldverschrei-bungen refinanzieren.

    Und wer leiht diesen Banken das Geld, wenn ich mein Geld zur Ver-wahrungsstelle bringe?

    Wenn sich der Marktprozess darauf ge-einigt hat, dass Gold das ultimative Zah-lungsmittel ist, dann bringe ich mein Gold zur Einlagebank, dafür kriege ich einen Zettel oder eine Giro-Gutschrift. Wenn ich weiß, dass ich diesen Barren nicht unmittelbar ausgeben will, dann könnte mir eine Bank eine Schuldver-schreibung über fünf Jahre zu 4,5 Pro-zent anbieten. Da gehe ich ein Kreditri-siko ein und erhalte dafür eine Zinsver-gütung. Die Verfügung über den Geld-bestand geht auf die Bank über.

    Falls der Euro scheitert, könnte, soll-te Deutschland dann - vielleicht zu-sammen mit geeigneten Partner - Währungswettbewerb zulassen?

    Auf jeden Fall. Ich glaube, das ist auch gar nicht mehr aufzuhalten. Man sieht ja jetzt schon weltweit, dass die Nach-frage nach Gold und Silber oder nach anderen Edelmetallen steigt. Die Wer-taufbewahrungsfunktion des Geldes wird zusehends in diese Medien verla-gert. Der Prozess ist bereits im Gange, und wenn man noch größeres Unheil verhindern will, fängt man möglichst früh an, den Menschen diese Möglich-keit zu eröffnen und ihnen das auch anzubieten. Beraubt sich die Wirtschaftspolitik, wenn sie auf Fiat-Geld verzichtet, nicht eines wichtigen Instruments, um zum Beispiel auf Krisen zu reagieren oder das Wirtschafts-wachstum anzukurbeln?


    Ich kenne keine große Wirtschaftskrise, wo nicht staatliches Handeln im Vorfeld die Missstände erst ausgelöst hat. Auch der Hinweis auf die Große Depression 1929 bis 1933: da ist häufig in der Lite-ratur zu finden, der Goldstandard habe versagt. Dazu muss man sagen: Einen echten Goldstandard hat es noch nie gegeben. Das, was man heute als Gold-standard bezeichnet, das waren alle-samt Pseudo-Goldstandards.


    Das zeigte sich darin, dass es Banken vom Staat erlaubt wurde, mit einem Teilreservesystem zu operieren. Sie durf-ten mehr Zettel ausgeben, als durch Gold gedeckt waren. Und das führte immer wieder zu Bankzusammenbrü-chen. Bei einem Goldstandard in Rein-form wären jeder Zettel, jedes Giro-Guthaben zu 100 Prozent mit Gold ge-deckt. Das war bisher nie der Fall, auch in Deutschland nicht.


    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:



    Genau so ist es. Sehr schön beschrieben. Nur in einem möchte ich widersprechen:



    Zitat

    ... bei der Frage, ob denn Einflußnahme mittels Geldpolitik via Fiat tatsächlich mehr Segen als Nutzen äääh... mehr Unglück als Traufe, oder so, jemals brachte, oder hätte können.


    Im Prinzip beides nicht wünschbar. Egal ob unter einem FIAT oder unter (wie auch immer) gedecktem Geld ist beides Marktmanipulation oder Interventionismus. Siehe dazu den folgendden Polleit Artikel:



    http://news.degussa-goldhandel.de/newsletter/WM9E595S62.pdf



    Somit hätten wir dann eine dritte , ebenfalls nicht beweisbare Variante . Damit wären wir aber an dem Punkt , wo die Diskussion zum Austausch von 'Glaubensbekenntnissen' wird. Wie ich schon eingangs des ursprünglichen 'Glaubensbekenntnisaustausches' mit dem Chefökonomen aus dem Bundes-Finanzministerium (Edelweiss) zum Ausdruck brachte:




    Man kann genausogut die Vor-/Nachteile von Katholizismus versus Protestantismus versus Islam oder politische Programme der Volksparteien diskutieren und wird aus Sicht eines der eine eigene Meinung hat eben nur 'Worthülsen' und 'Glaubensbekenntnisse' austauschen. Ich gehe mal davon aus, dass sich jeder der hier Stellung bezieht eine (eigene) Meinung gebildet hat indem er den einen oder anderen Text gelesen hat und indem er seine Lebenswirklichkeit mit dem gelesenen abgleicht. Die einen sind für ehrliches Geld , die anderen sind eben für Bescheissergeld. Da Edelweiss seine Argumente direkt aus den Statuten der Zentralbanken abzukupfern scheint , wird es vermutlich vergebliche Liebesmüh' und verschwendete Zeit sein, hier weitere Ausführungen zu leisten.


    silberbuggy


    ich muss gestehen , ich habe Dir unrecht getan. Du hast ein fundiertes eigenes Weltbild und bist keineswegs ein 'kleine Stänkerer mit psychlogischen Grundkenntnissen' für den ich Dich ursprünglich gehalten habe. Wenn es ein bestimmter Punkt/Sache ist in der Dich meine Ansicht konkret interessieren würde bin ich gerne bereit diese zu äußern. Die allgemeine Diskussion ist mir aber aus obigen Gründen zu zeitaufwändig. Man kann die Argumente ja tausendfach hin und her reichen und belegen/widerlegen und dreht sich im Kreis.


    Edelweiss,



    durch das ständige Einstreuen von (für viele) mystischen Begrifflichkeiten wie Tier1, Basel2, irgendwelcher Geldmengenaggregaten oder internationalen Handelsbilanzauszügen wirst Du auch nicht zum Wirtschaftsweisen. Du bist ein Kollaborateur, ein Systemling durch und durch. Was Du uns erzählst ist schließlicch nichts anderes als das was uns die Herren Münchau im Spiegel oder Schieritz in der Welt auch erzählen: Gold ist Teufelszeug für zurückgebliebene 'Goldkäfer', man sollte es am besten in den Atlantik schütten...alles ist so wie es eben ist gut und richtig und das beste für uns Schafe... Mäh !!!


    Bewirb Dich doch bei Asmussen, iregndeinPöstchen in dem korrupten Verein wird für einen Wahrheitsverdreher und Systemapologeten wie Dich schon zu haben sein... :P



    Wie bereits mehrfach thematisiert: habe Dich vollkommen falsch eingeschätzt. Ist ja (eigentlich) nicht schlimm. Mein Bekanntenkreis besteht ganz überwiegend aus solchen wie Dir und mit denen trinke ich trotzdem zusammen ein Bier. Aber hier (auf Goldseiten) erwartet man sowas eben nicht. Hellhörig hätte man werden können als Du empfohlen hast die Goldinvestitionsquote von bis zu 20 % herunter zu fahren. Auffällig auch, dass Du eigentlich schon immer mehr auf der Suche nach Shorteinstiegen als nach Longeinstiegen warst. Ich wünsche Dir (und Deiner Firma) viel Glück in den kommenden Turbulenzen auf die Du nicht vorbereitet bist , weil Du die Realität völlig falsch einschätzst. Wünsche Dir immer zwei Meter Rohr untem Boden und eine Handbreit Wasser unterm Kiel, falls Du mal wieder in die Verlegenheit kommen solltest. Und nichts für ungut...


    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:


    :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

    ...ist natürlich kein Trick ! Das ist der ganz normale Wahnsinn des Gelddruckens/Staatsfinanzierung aus der virtuellen Druckerpresse. Denn...die verkauften Kurzläufer werden ja binnen kurzer Frist FÄLLIG und dann zurück-/ausgezahlt. ( = Geld geschöpft). Die langlaufenden liegen 'marktschonend' bei der FED...


    Per Saldo: bin echt ENTSETZT wie Hardcore-SYSTEMKONFORM der Enzian-Jodler tatsächlich ist. Da bleibt ja kein Klischee aus. Klar...die Arbeitslosigkeit ist gewaltig auf dem Rückzug.Und die Lebensmittelkartenempfänger auf dem Vormarsch. Weil inzwischen auch der 'Mittelstand' in USA mit Lebensmitteln gesponsert wird. Die Zentralbänkster und die Politik haben alles im Griff. Träum weiter. [smilie_happy]

    Mann, der Henry ist aber gut. Hat er doch tatsächlich alles vorausgesehen. Das Platzen der Techblase hat er gar schon 5 Jahre vor dem Ende gesehen. Selbstverständlich hat auch er, wie alle andern, Gold bei 270$ gekauft.


    Mir gefällt auch nicht besonders, dass alle davon reden, dass Gold steigen muss. Aber immerhin sollten wir nun 5 Jahre Zeit haben, bis die Goldblase platzt. :thumbsup:

    Ich habe mir erlaubt mal eine Mail an H.Littig zu senden, mit der Bitte um eine Referenz/Link zu einer Empfehlung bei 270 $ Gold zu kaufen. Mal sehen ob er antwortet. Ich habe schon zu Techzeiten Littig gelesen...er ist wirklich nicht schlecht. Aber an eine Goldempfehlung vor 2006 kann ich mich nicht erinnern...