Beiträge von cano

    Geht der Euro drauf, kannst du Milliarden davon haben, aber halt nicht nur kein Gold, sondern NICHTS mehr kaufen. Ist das wirklich so schwierig zu verstehen oder soll es dir jd. vortan

    Wieso sollte der Euro draufgehen?


    Es wird Eurobonds, bzw. Coronabonds geben. Wir Deutsche dürfen dafür bezahlen, weil unsere Wirtschaft - und damit wir alle - abhängig von den stärker betroffenen Ländern sind.


    Die Finanzkrise 2008 konnte man gut mit Tagesgeld überstehen, ohne zwischendrin mal Wertverluste von 30% zu verkraften wie bei Gold.


    https://www.saarbruecker-zeitu…oma-versetzt_aid-49649661


    <<Ja, aber jetzt haben wir eine andere Situation. Nicht einzelne Länder haben über ihre Verhältnisse gelebt. Vielmehr sind alle Länder gemeinsam vom Corona-Virus betroffen, und kein Land trägt dafür ursächlich die Verantwortung. Das ist eine gemeinsame Herausforderung, deshalb sollte man sie auch gemeinsam finanzieren. Ich würde solche Schuldtitel nicht Eurobonds nennen, sondern Corona-Bonds oder Einheitsbonds. Das wäre auch ein Akt europäischer Solidarität.>>


    <<Wer jetzt sein Geld auf dem viel kritisierten Sparbuch oder Tagesgeldkonto hat, ist am besten dran. Da gibt es keine Verluste. Und eine Inflationsgefahr kann man wirklich vergessen. Denn der Ausfall der Nachfrage ist riesig. Es gibt einen massiven Einbruch des privaten Verbrauchs. Das erzeugt eher Deflation, also sinkende Preise. Insofern müssen sich Sparer nicht beunruhigen.>>


    Fazit: Den von manchem herbeigewünschten "Untergang" wird es nicht geben. Das ist auch gut so.


    Ich will bald wieder in Urlaub fahren und mein Gold (was dann hoffentlich mehr wert ist als heute) schön verprassen.

    War das 2008/2009 nicht auch so? Kann ich zwar selbst rausbekommen, aber wenn es schon jemand weiß?

    Italien wird die Börse nicht wirklich beeinflussen,jedoch die USA mit ihrem Corona-Verlauf sollte man im Auge behalten.

    Italien ist die viertgrößte Volkswirtschat in Europa und die 8größte der Welt. Die Unternehmen in anderen europäischen Ländern sind mit Italien sehr vernetzt. Ein großer Ausverkauf an den Börsen fand bereits statt, als sich herausstellte, dass in Italien als erstem Land in Europa die Infektionsraten stark gestiegen sind.


    Weiterhin dürfte eine Rolle spielen, dass die Wahrscheinlichkeit nicht gering ist, dass auch in anderen Ländern nur noch die unbedingt notwendigen Unternehmen arbeiten dürfen.

    Hiobsbotschaft aus Italien:


    https://www.spiegel.de/wirtsch…a9-4d95-ae40-d361468bfaf4


    <<Italien hat den Stop der Produktionsaktivitäten in allen nicht lebensnotwendigen Betrieben angeordnet. Das teilte Ministerpräsident Giuseppe Conte in einer Fernsehansprache mit. Die Regierung habe entschieden, landesweit jegliche Produktion einzustellen, "die nicht ausdrücklich notwendig, entscheidend, unverzichtbar ist, um unsere grundlegenden Waren und Dienstleistungen sicherzustellen", sagte Conte.>>



    Ich denke der freie Fall an den Börsen geht damit weiter.

    cano:
    von wo kommst du her ?
    weil du über Ungarn so gut Bescheid weisst ..........

    Habe Verwandschat dort. Ich denke aber, dass die Hilfsmaßnahmen für Mieter und Kreditnehmer jetzt europaweit die Runde machen.


    Die Hilfspakete nehmen allerdings astronomische Werte an und je länger die Krise dauert, desto astronomischer werden sie. Ich sehe deshalb für die sich abzeichnende Wirtschaftskrise die Verstärkung folgender schon bestehender Probleme:


    - Erhöhung der Staatsverschuldung, auch in Ländern, die es sich eigentlich nicht mehr leisten können
    - da die Kredite gestundet werden, fehlen die Gelder später beim Konsum und verhindern einen stärkeren Aufschwung
    - Rechtsruck durch steigende Unzufriedenheit
    - Spannungen im Euro-Raum (eventuell Austreten von Ländern)
    - Indirekt auch große Probleme in Deutschland, da exportabhängig

    Nur, was macht der Vermieter mit seinem Zinsdienst für die Immobilie?
    Ist ja schön, das er die Miete irgendwann erhält. Nur oft verprasst das Klientel die Miete dann und steht in 6 Monaten mit runden Augen, schwangerer Frau und 6 heulenden Kindern vorm Vermieter ...

    Pech für den Vermieter. Vermieten in Krisenzeiten war noch nie eine gute Idee (sondern in einer schuldenfreien eigenen Immobilie wohnen).


    Hier übrigens die Bestätigung im Spiegel:


    https://www.spiegel.de/wirtsch…88-4702-b08a-f711c4fc2395


    <<Die Bundesregierung sieht zudem die Gefahr, dass durch dieWirtschaftskrise zahlreiche Bürger ihr Dach über dem Kopf verlierenkönnten. Das will die Koalition mit Gesetzen verhindern. Zum einen soll verboten werden, Mietern zu kündigen, die wegen des Corona-Crashs in Turbulenzen geraten.


    Ein ähnlicher Schutz soll auch für Schuldner gelten, die unverschuldet nicht mehr ihre Raten zahlen können, etwa für das Eigenheim. Bei Darlehen soll es eine gesetzliche Stundungsregelung geben.


    In der entsprechenden Gesetzesvorlage wird die Möglichkeit einer Verlängerung der Fristen für die Erleichterungen für Mieter und Schuldner um ein Jahr angelegt. "Sollte sich herausstellen, dass der Zeitraum von April bis September 2020 nicht ausreichend ist, (...) wird dem Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz (...) die Möglichkeit eingeräumt, die (...) Befristungen (...) bis höchstens zum 31. Juli 2021 zu verlängern.">>


    Wenn der Vermieter bisher zuverlässige Mieter hatte, dann wird er Ihnen wegen der Krise und ggf. Teilausfall der Miete ohnehin in der Regel nicht kündigen. Wo sollen die neuen zuverlässigen Mieter denn herkommen?

    und bald giebt es wieder haüser im Sonderangebot


    der sohn meiner Nachbarin hat frisch gebaut und geht jetzt in kurzarbeit


    das tut jetzt richtig wee

    Das muss nicht sein.


    In Ungarn hat man schon angefangen die Leute anzufragen, ob sie die Kredite bezahlen können. Wenn nicht, sollen sie gestundet werden. Auf der anderen Seite muss man sich dann etwas für die Banken einfallen lassen.


    Ich denke etwas ähnliches kommt auch bei uns.


    Weiterhin:


    https://www.tagesschau.de/inla…tern-coronavirus-101.html


    <<"Sowohl bei Wohn- als auch bei Gewerbemieten würden die Mietzahlungen in der Zeit der Pandemie gestundet", sagte Fechner der Funke Mediengruppe. Das Justizministerium arbeite bereits an dem Thema. Den Vermietern entstünden hierdurch keine Verluste, weil die Mieten später nachgezahlt werden müssten. "Niemand soll Angst haben, dass er seine Wohnung verliert, weil er wegen der Coronakrise die Miete nicht mehr zahlen kann", sagte Fechner. Bisher haben Vermieter das Recht, eine Kündigung auszusprechen, wenn zwei Monate in Folge keine Miete gezahlt wird.>>


    Problem: Steigende Staatsverschuldung europaweit, auch in Ländern, die ohnehin schon hoch verschuldet sind. Weiterhin Konsumreduzierung nach der Krise, weil die Mieten später zurückgezahlt werden müssen.


    Sogar die USA sollen sich vorübergehend zum "Sozialstaat" wandeln:


    https://www.welt.de/wirtschaft…as-bisher-Undenkbare.html



    <<Amerika, meinen Ökonomen, stehe vor einer der größten ökonomischen Krisen seiner Geschichte. Doch ausgerechnet der Präsident, der Hilfen für Notleidende kürzen wollte, erschafft nun einen Sozialstaat. In der Corona-Krise klaut Trump die besten Ideen seiner Gegner.



    Es ist eines der größten Hilfspakete in der amerikanischen Geschichte: Präsident Donald Trump will eine Billion Dollar zur Verfügung stellen, um die Folgen der Coronavirus-Epidemie zu mildern. Die Maßnahmen sollen der Wirtschaft seines Landes helfen, sollen Firmen und Bürger vor dem Ruin retten. Sie finden in beiden Parteien Zustimmung – und könnten die USA fast über Nacht radikal verändern.>>

    1. Zunächst einmal habe ich nur einen auf goldseiten.de verlinkten Artikel hier eingestellt und kurz meine Meinung dazu geäußert. Ich wollte eigentlich keine Diskussion beginnen. Viele andere führen hier Diskussionen statt im Diskussionsfaden. Ich gelobe Besserung.


    Nach Einstellung des auf goldseiten.de verlinkten Artikels und meiner Meinung dazu wurde ich persönlich angegriffen (bei so einer Bemerkung hätte man mich vermutlich längere Zeit gesperrt oder zumindest verwarnt) und sah mich genötigt, darauf zu antworten.


    2. Bezüglich "vorgegebenem" Goldbesitz ein Beispiel:


    Ebay Anbieter PS Electronics


    3. Es ist richtig, dass ich Standardaktien vor dem Crash falsch eingeschätzt habe. Zu diesem Zeitpunkt waren die Folgen des Virus aber m. E. nicht absehbar.


    4. Der Chart den ich oben eingestellt habe zeigt, dass Gold nach der Finanzkrise wesentlich mehr wert war als davor, dazwischen aber auch stark verloren hat. Ich sehe das nicht als Gold-Bashing an.


    Gute Nacht!

    Dann hol dir dein Cash.Frage mich allerdings was du noch hier machst?

    U. a. will ich mich ergebnisoffen informieren. Was ich nicht will ist, dass ich darin bestätigt werde, dass Gold zu jeder Zeit die beste Anlage ist. Da ich weiß, dass dem nicht so ist.


    Weiterhin besitze ich größere Mengen Gold, was aber nicht heißt, dass für mich in bestimmten Phasen Aktien und Cash nicht in Frage kommen.


    Deshalb habe ich im Moment auch einen größeren Betrag Cash.


    Hier der Goldpreis vom 01.01.2008 bis 31.12.2009 (Finanzkrise)


    https://www.comdirect.de/inf/r…1.2008&toDate=31.12.2009&


    Wie Du siehst, nahm der Goldpreis zunächst mal in Stufen um ca. 30% ab.


    Das ist zumindest keine unwahrscheinliche Variante.


    Ende 2009 waren die Verluste aber schon weg und Gold lag im plus. Ich denke so könnte es auch jetzt kommen, nur wird der Zeitraum eventuell wesentlich länger sein, wenn es zum "Mega-Crash" kommt.

    https://www.goldseiten.de/arti…einstellig-im-Silber.html


    <<Unser im dritten Quartal 2019 geäussertes Ziel von 1000 $ im Gold und einstelligen Notierungen im Silber wird einigen ins Gedächtnis gerufenworden sein. Gold hat dabei sicher noch einen Weg vor sich, aber Silberstand noch einen Dollar sechzig davon entfernt genau das zu erreichen.


    Wenn Sie immer noch Aussagen als "das kann nicht sein" abtun laufen aktuell schlichtweg an der Realität vorbei.
    Wir schrieben gestern im Update zu Silber: Jeder hat es schon einmalerlebt, man ist abends unterwegs und will eigentlich nur 1 oder 2 Gläser trinken und als Nächstes fällt man um 3:30 Uhr völlig betrunken insBett. Am nächsten Tag kommt dann die Frage: Wie konnte das so schnelleskalieren? Diese Frage stellt sich aktuell auch in Silber. Vor nichteinmal einem Monat waren wir im Begriff die 19 $ Marke anzulaufen undjetzt befinden wir uns knapp über der 12 $.


    Die Märkteüberraschen auch uns immer wieder mit welcher Geschwindigkeit, vor allem Abverkäufe vonstattengehen können. Wir bitten daher unsere Kurszieleund ausgesprochenen Warnungen ernst zu nehmen und nicht mit einem "daskann ich mir nicht vorstellen" abzutun.>>


    Fazit: Cash ist King.

    Die Mär vom Helikoptergeld


    https://www.wiwo.de/politik/ko…ikoptergeld/25657742.html


    <<Die Steuerschecks, mit denen die US-Regierung ihre Bürger beglückt, haben mit dem Helikoptergeld der Zentralbank nichts gemein. Die Steuerschecks treiben das Staatsdefizit und damit den Kreditbedarf des Staates nach oben. Gibt die Regierung daraufhin Anleihen aus, kann die Notenbank diese über die Banken zwar ankaufen und somit frisches Geld in den Finanzsektor pumpen. Doch anders als beim Helikoptergeld liegt dieser Geldschöpfung ein Schuldverhältnis (in Form der Anleihe) zugrunde.>>

    Heute sind Klopapiere mehr Wert als Anleihen
    Selbst Gold verliert gegen Klopapier

    Das stimmt so nicht. Gestern bekam ich Klopapier im Sonderangebot. Ich durfte aber nur eine Packung mitnehmen.


    Bargeld sowie kurz laufende deutsche Staatsanleihen haben seit Crash-Beginn gegenüber fast allem zugelegt, auch gegenüber Gold. (Gold hat sich allerdings - noch - gut gehalten und liegt glaube ich für dieses Jahr noch im Plus)


    Für den weiteren Verlauf sehe ich grob zwei Varianten:


    1) Es gibt eine Pleitewelle, die die Schulden reduziert (allerdings u. a. Armut und Massenarbeitslosigkeit)


    2) Die Pleitewelle wird durch Hilfsmaßnahmen verhindert. Dadurch steigt die Verschuldung nochmal extrem an



    Sofern die Corona-Maßnahmen relativ kurz bleiben, könnte 2) zumindest in Deutschland funktionieren. Bei anderen Ländern, die viel höher verschuldet sind, sehe ich ein Problem. Dadurch sind wir indirekt aber wieder stark betroffen (Kunden und Lieferketten brechen weg). Nicht nur, weil viele dieser Länder dieselbe Währung haben wie wir.

    Helikoptergeld gab es auch schon vor kurzem in Hongkong.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Helikoptergeld


    <<Die Autoren gelangen zu der Schlussfolgerung, dass bei niedrigen Zinsen Helikoptergeld genauso wirkungsvoll ist wie jede durch Bundesanleihen finanzierte Steuersenkung oder Infrastrukturinvestition in Kombination mit Quantitative Easing>>


    Die Wirkung des Helikoptergeldes darf momentan angezweifelt werden. Wie und wo sollen die Leute das Geld ausgeben, wenn sie zuhause bleiben sollen und die meisten Geschäfte geschlossen sind. Und die Unternehmen können nicht produzieren u. a. weil Lieferketten unterbrochen sind.

    Die Märkte kollabieren gerade ein wenig.
    RDS heute einstellig =O
    Hätte niemals nie gedacht, dass das so schnell geht!


    Was erwartest Du bei einem politisch verodneten Wirtschaftsstillstand? Und niemand weiß derzeit, wie lange er dauern soll. Wir reden hier über eine BIP-Reduzierung von hunderten Mrd. Euro.


    Zu beachten sind die Turbulenzen am Anleihemarkt, auch die Renditen der Staatsanleihen ziehen an, viele Unternehmensanleihen sind schon im Crash-Modus:


    https://www.onvista.de/news/de…eihen-ziehen-an-339369159


    <<Die Kurse europäischer Staatsanleihen sind am Mittwoch teils stark unter Druck geraten. Börsianer sprachen von einem regelrechten Ausverkauf. Wie in den Handelstagen zuvor verkauften Anleger trotz der Coronakrise auch Bundesanleihen, die eigentlich als sicherer Anlagehafen geschätzt werden.>>


    Der Renditeanstieg betrifft aber nicht die kurz laufenden deutschen Staatsanleihen (z. B. 1- jährige)