Beiträge von cano

    Was machen wir mit dem Gold bei 2 Jahren Ausgangssperre und Deindustrialisierung?



    https://www.welt.de/vermischte…ungen-2-Jahre-dauern.html


    <<Europa im Fokus der Pandemie: Das RKI hält stärkere Maßnahmen in Deutschland für nötig. Ein Grund sei die Dynamik - die Zahl der schweren Erkrankungen steige. Die aktuellen Maßnahmen könnten zwei Jahre in Kraft bleiben.>>


    Ich freue mich schon auf den Sommer: Draußen 30 bis 40 Grad und nur zur Arbeit oder zu Hause.

    Ich habe natürlich auch nicht alles in Cash, sondern nur einen Teil.


    Auch ich habe einen hohen Anteil Gold, allerdings Einstieg bei ca. 500 EUR.


    Insbesondere habe ich eine schuldenfreie, selbstbewohnte Immobilie.

    Habe ich heute auch schon gemacht, auch bei mir :kein Gramm verloren gegangen,


    aber: auch wenn man(n) weiß, die Kraft des Goldes wird sich erst NACH der Krise so richtig entfalten schmerzt es schon sehr zu sehen wie es zur Zeit mit sämtlichen anderen Werten extrem runter gezogen wird ....................

    Falsch! Mein Bargeld wurde nicht runtergezogen. Im Gegenteil. Ich bekomme jetzt wesentlich mehr Aktien, Goldunzen, Silberunzen, demnächst Immobilien. Hahahaha


    Ich empfehle das Buch "Besiege den Crash" von Robert Prechter. Dort gibt es Empfehlungen wie man sich bei einer Hyperdeflation verhalten sollte. Damit bin ich auch schon 2008 gut gefahren.

    Gold ist ja noch recht stabil in diesem Umfeld. Sollte es sich bei ca. 1530 $ halten, wäre das nicht sooo schlecht.
    Silber ca.-7,5% ist schon ne Ansage! =O

    Das sind alles nur Momentaufnahmen. Wenn die Deflationsspirale so weitergeht, sehe ich Gold bald unter 1.000 EUR Verkaufspreis.


    2008 lag der Verlust bei ca. 30%. Wenn es diesmal schlimmer wird, dann wird auch der Goldpreis mehr leiden.

    Was ist daran verrückt?


    Das ist der Herdentrieb. Die Leute meinen mit Gold könnten sie ihr Vermögen retten. Dabei geht das mit Bargeld viel besser.


    Vor ein paar Monaten hätte sie das Gold noch problemlos viel billiger bekommen können.

    FED senkt Zins auf 0 bis 0,25%


    Quelle Bild liveticker


    Ob das reicht???

    Ich denke nicht.


    Denn die Ursache für die jetzinge Krise sind ja nicht die hohen Zinsen, sondern eine Wirtschaft, die aufgrund der Maßnahmen gegen einen Virus gegen die Wand gefahren wird.


    Dirk Müller bringt es auf den Punkt:


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    Ich denke es geht erst wieder nach oben (und das sehr schnell), wenn sich abzeichnet, dass das Virus ausgebremst wird.


    Und in den USA sind wir bezüglich Virus noch nicht so weit wie in Europa.

    Bezüglich Goldstandard und Weltwirtschaftskrise 1929:


    1) Goldstandard wird es nicht mehr geben


    2) Bei der Weltwirtschaftskrise 1929 war der Dollar im Goldstandard. Das war der zwar nicht der Auslöser für die Weltwirtschaftskrise, aber die Ursache, dass man nicht zügig wieder rauskam. Wären wir im Goldstandard, dann hätte es schon längst eine ähnliche Krise gegeben (z. B. bei der NEMAX-Blase).


    In der jetzigen deflationären Phase sind deutsche Staatsanleihen erste Wahl. Wenn sich Entspannung zeigt, wieder ausgewählte Aktien.


    Die Staatsverschuldung wird nach der jetzigen Krise allerdings wieder wesentlich höher sein als zuvor. Das schadet insbesondere Ländern wie Italien, die bei der Verschuldung schon zuvor am Limit waren.


    In Deutschland sind schon wirksame Maßnahmen der Regierung beschlossen, die allerdings wieder die Staatsverschuldung erhöhen:


    https://www.deraktionaer.de/ar…zum-einsatz-20198160.html


    <<In der Coronavirus-Krise will die Bundesregierung den Unternehmen mit unbegrenzten Kreditprogrammen helfen. Das sagten Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Freitag in Berlin. Über einen drastisch erhöhten Garantierahmen bei der Staatsbank KfW könnten eine halbe Billion Euro zur Verfügung gestellt werden, so Altmaier. Die Regierung stelle der KFW zunächst 20 Milliarden Euro zur Verfügung. Scholz sagte: "Es gibt keine Grenze nach oben bei der Kreditsumme, die die KfW vergeben kann.">>


    <<Altmaier sagte: "Es ist der Moment für gemeinsames Vorgehen." Scholz betonte: "Unser Land steht vor einer sehr ernsten Situation." Ein mulmiges Gefühl sei selbstverständlich. Die Herausforderungen seien gewaltig. Die weltweit stattfindenden Austauschprozesse von Waren und Gütern seien unterbrochen, Schulen würden geschlossen, Messen seien abgesagt. "Diese Krise betrifft uns alle." Er betonte: "Deshalb wird hier nicht gekleckert, es wird geklotzt.">>

    P.S. was ich noch vergaß,
    seine ach so sicheren Staatsanleihen kann er sich auch in die Kimme schmieren. Die müssen doch seit 2010/13 (oder so) nicht mehr zurück, bzw. ausbezahlt werden. Das haben offenbar viele im Laufe der Jahre wieder vergessen.

    Fakt ist: Seit der Crash begonnen hat, ist Gold gegen Staatsanleihen abgeschmiert.


    https://de.reuters.com/article/mrkte-idDEL8N2B53W0


    <<Bei den zweijährigen Papieren rutscht die Rendite um fünf Basispunkte auf minus 1,01 Prozent und näherte sich damit dem am Montag erreichten Rekordtief.>>

    Bargeld noch. :D

    Sehen wir mal zurück in die Finanzkrise 2008.


    Dort verlor Gold vom Top 25%. D. h. wir würden jetzt bei ca. 1250 USD landen, was ca. 1120 EUR entspricht.


    Bargeld war der King. Man konnte nachher billig Gold und Aktien einkaufen.


    Die 25% sind realistisch, wenn es gelingt die Deflation zu verhinden. Wenn nicht, wird Gold sicher noch weiter abschmieren. Deutsche Staatsanleihen sind und bleiben ein sicherer Hafen.

    Ich will daran noch nicht glauben !

    Dürfte sich aber rumgesprochen haben, dass Gold bei einem deflationären Schock nicht erste Wahl ist, sondern Cash.


    https://www.focus.de/finanzen/…r-werden_id_11719464.html


    <<Er sagt ein Minus von 30 bis 40 Prozent voraus. „Deshalb rate ich: Halten Sie Bares, und investieren Sie in sichere Staatsanleihen, zum Beispiel deutsche Bundesanleihen. Die haben zwar negative Renditen, aber was ist das Problem? Das bedeutet ja nur, dass die Kurse steigen und steigen, damit können Sie eine Menge Geld machen. Wenn ich danebenliege und die Aktienmärkte um zehn Prozent steigen sollten, ist es auch in Ordnung. Sie müssen Ihr Geld absichern gegen einen Crash, das ist viel wichtiger. Das ist mein Motto: lieber absichern, als ,sorry' sagen zu müssen!“>>


    Von Gold ist hier überhaupt keine Rede. Wie man sieht zurecht ... Fiat schlägt Gold!

    Der Auslöser des Crashs ist zunächst mal der Virus und die damit zusammenhängenden Maßnahmen (Grenzschließungen, Quarantäne, etc.). Ebenfalls die Unsicherheit wie und wie lange es weitergeht.


    Die üblichen Maßnahmen der Notenbanken können nicht effektiv sein, da auf der einen Seite die Leute nicht konsumieren können, wenn sie zuhause sind. Ebenso können sie nichts arbeiten.


    Das hält kein Wirtschaftssystem aus. Auch - oder insbesondere - nicht unter Goldstandard.


    1929ff (Dollar bis 1933 Goldstandard) oder schlimmer wird sich wohl ernsthaft niemand herbeiwünschen. U. a. kam als Folge Adolf Hitler an die Macht.


    Wenn die Maßnahmen zum Virus noch länger anhalten, dann stellt sich die Frage, wer z. B. die Gehälter der Lufthansa-Mitarbeiter zahlen soll. Ansonsten dürfte - nicht nur dort - Insolvenz und/oder Gehaltskürzungen angesagt sein.


    Ausfall oder starke Reduzierung von Lohn führt wiederum zu weniger Konsum, Kreditausfällen oder dazu, dass die Leute ihre Mieten nicht mehr bezahlen können. Das lässt dann die Immobilienpreise purzeln.


    Aber: Würde jetzt eine sehr positive Meldung kommen. Z. B. ein wirksames Medikament, dann geht die Börse wahrscheinlich wieder senkrecht nach oben.

    Ich lese ja immer nur mit sonst, aber was ist das für ein Gejammere [smilie_happy] gold kostet immer noch viel mehr wie vor 2 Monaten 8| [smilie_happy] wenn das mal 700 Euro kostet das ist ein Abverkauf vielleicht [smilie_happy] aber das kostet immer noch über 1400 Euro 8| man kann es mit demn jammern wirklich übertreiben ganz ehrlich ;) ich finde es hält sich gegenüber dem Dax sehr sehr gut.

    Nicht zu früh freuen. Bei einem deflationären Schock sind z. B. deutsche Staatsanleihen 1. Wahl. Sie haben seit Anfang des Crahs relativ zu Aktien und Gold stark an Wert gewonnen.


    Im übrigen gibt es auch noch zahlreiche Aktien, die vor einem Jahr niedriger standen als aktuell.