Vielen Dank für Deine Erläuterung!
Beiträge von goldlatte
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Die Einlagen sind natürlich in ganzer Höhe versichert, weswegen dies eine bessere Alternative als Bankfachlagerung ist, wo in der Regel keine Versicherung der Bank besteht, bzw nur Drittanbieter vermittelt werden können. Die gebühren sind aber so hoch, dass sich das nicht lohnt.
Vielen Dank für Deine Antwort, goldkind. Wäre Dir sehr verbunden, wenn Du mir mitteilen könntest, worauf Du Deine Aussage stützt. Gibt es in der Schweiz etwa ein Gesetz, das eine Versicherung vorschreibt? Warum wird die Versicherung nicht im Verkaufsprospekt angeführt?
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Liebe ETF-Experten,
weiß von Euch jemand, ob das bei der ZKB physisch eingelagerte Silber eigentlich gegen Diebstahl versichert ist? Hatte mir vorhin nochmal den Verkaufsprospekt näher angeschaut, konnte jedoch keinen Hinweis auf eine solche Versicherung finden.
Wäre natürlich heftig, wenn bei einem Einbruch Silber entwendet würde und man dagegen gar nicht abgesichert ist.
Vielen Dank im Voraus.
goldlatte
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Hallo Goldlatte,
klingt interessant. Hast Du dazu vielleicht irgendwelche Richtwerte oder Charts die Du verraten möchstest?In der Vergangenheit war die Dow-Gold-Ratio ein guter Indikator für die Über- bzw. Unterbewertung des Goldpreises relativ zum Aktienmarkt. Liegt diese im unteren einstelligen Bereich wird es langsam Zeit, die Party zu verlassen.
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Die Wirtschaft verläuft in langen Zyklen, die oft mehrere Jahrzehnte dauern. Der (nominale) Bullenmarkt an den westlichen Aktienmärkten läuft, mit kurzen Unterbrechnungen, seit Anfang der 80iger und wird früher oder später in einem wahrscheinlich langjährigen Bärenmarkt enden.
Um eine Vorstellung zu bekommen, wie soetwas aussehen kann, empfehle ich, sich den Nikkei-Chart seit 1990 genauer anzusehen: Seit nunmehr 18 Jahren ist, mit Ausnahmen von kurzen Bärenmarkt-Ralleys, in Japan kein Blumentopf zu gewinnen.
Aus dieser Vogelperspektive heraus kann ich nur davon abraten, im Augenblick in das falling knife zu greifen. Ich für meinen Teil werde versuchen, am Ende des kommenden langjährigen Bärenmarktes wieder einzusteigen. Im Hinblick auf die starke Inflationierung durch die Zentralbanken dient mir dabei die Ratio aus Aktienpreis/Goldpreis als Indikator dafür, ob es REAL schon günstig genug ist oder nicht.
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Vielen Dank, Edel!!!
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Liebe Silberbugs,
vielleicht könnte jemand von Euch so nett sein und mir kurz erklären, warum es eigentlich beim Silber so gewaltige Shortpositionen gibt? Wer hat ein Interesse an fallenden Silberpreisen außer vielleicht die jeweiligen Industrien, die diesen Rohstoffe verarbeiten?
Beim Gold ist es ja klar, dass die Kabale den Preis unter Kontrolle halten will, da es sozusagen das Fieberthermometer des Finanzsystems darstellt. Aber was steckt hinter den Motiven der Silberpreisdrückung?
Im Voraus herzlichen Dank für Eure Hilfe und einen schönen Abend noch.
goldlatte
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Der Markt hatte gestern mit einer Zinssenkung von 100 Basispunkten gerechnet und das auch in den Wechselkursen sowie im Gold eingepreist. Da die Zinsen "nur" um 75 Basispunkte fielen, musste dementsprechend der Dollar steigen und Gold fallen.
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Zum besseren Verständnis habe ich mal das Auszahlungsschema von einem Short-Call angehängt.
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Stephen Tetreault schreibt in seinem Artikel, auf den vorher schon verwiesen wurde (http://www.financialsense.com/…/tetreault/2007/0831.html

"Selling calls short and naked has the same result as buying puts but this is a tremendously dangerous play."
Hat er da nicht einen Denkfehler drinn? Wenn ich einen Call verkaufe, bin ich doch nicht wirklich "short":
- Fall A: Underlying steigt nicht über den Strike-Price -> Ich bekomme die Prämie
- Fall B: Underlying steigt über den Strike-Price -> Ich bekomme auch die Prämie, muss aber die Differenz vom aktuellen Marktpreis zum Strike-Price an den Käufer des Calls erstatten.
Oder habe ich einen Denkfehler???
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Könnte mir vielleicht jemand kurz erklären, warum die Investoren, die auf einen Crash wetten, nicht Put-Optionen kaufen, sonder in Call-Optionen naked short gehen?
Herzlichen Dank im Voraus.
goldlatte
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Lass Dich doch von der kurzfristigen, negativen Entwicklung an den Edelmetall-Märkten nicht so unterkriegen. Wo die Reise langfristig hingeht, wissen wir doch alle, und nur das zählt!
Also: Nutze die günstigen Kurse aktuell zum Nachkaufen, bzw. für den Fall, dass Du schon voll investiert bist, nutze den schönen Abend, geh in den Biergarten, trinke zufrieden eine Maß und freue Dich, dass Du einer der wenigen bist, die ihr Geld LANGFRISTIG sinnvoll angelegt haben.
Gruß
goldlatte
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Habe mittlerweile einen ETF auf den HUI gefunden, und zwar von ABN AMRO: LU0259322260, 0% AA, 0,7% TER, Fact-Sheet unter http://www.abnamromarketaccess…ctsheet_ETF_GoldBugs-.pdf
Was haltet Ihr von dem Produkt?
Aus meiner Sicht ergeben sich zahlreiche Vorteile:
- Im Vergleich zum Einzelaktien-Investment: Breite Diversifizierung und somit geringeres Risiko; Investor muss sich nicht ständig damit befassen, welche Aktie gerade am aussichtsreichsten ist, und häufig umschichten -> mehr Zeit für die sinnvollen Dinge im Leben
- Im Vergleich zu Zertifikaten: Kein Emittentenrisiko, da Sondervermögen
- Im Vergleich zum aktiv gemanagten Fonds: Geringe Kosten, keine Abhängigkeit von einem Management, da sich ständig ändern kann (siehe Craton); Performance nie schlechter als der Index
Es gibt nur einen Nachteil: Man ist nie besser als der HUI, ist mir aber egal, mir reicht auch eine Verzehnfachung des Kapitals, muss keine Verdreizehnfachung sein:)
Was mir jetzt noch fehlt ist ein ETF auf Silberminen, zur Not auch ein Fonds auf Silberminen (kenne bisher nur den STABILITAS-SILBER + WEIßMETALL-FONDS, LU0265803667, http://www.euromerica-ra.com/P…SMETALLE%20Mai_07%20D.pdf).
Hat jemand vielleicht eine Empfehlung für mich?
Vielen Dank im Voraus und viele Grüße.
goldlatte
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Könntest Du mir bitte mal eine seriöse Quelle für Deine Theorie nennen?
In allen Zeitungen und Zeitschriften, die ich bisher gelesen habe, wird gesagt, dass Wertpapiere (bis auf Zertifikate), die bis 31.12.2008 gekauft werden, nach einem Jahr ohne Spekulationssteuer verkauft werden können.
Ist doch auch logisch: Bis 31.12.2008 gilt ja die alte Regelung noch, dass die Spekulationsfrist ein Jahr beträgt, und alles was bis dahin gekauft wird, ist von dieser alten Regelung betroffen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die einschlägigen Wirtschaftszeitungen in diesem Punkt irren...
Vielen Dank für Aufklärung!
Gruß
goldlatte
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Liebe Goldbugs,
um wieder zum Thema zurückzukommen:
Bin vorhin durch Zufall auf das Buch "Das Geld-Syndrom" von Helmut Creutz gestoßen, das man unter folgendem Link als PDF einsehen kann:
http://userpage.fu-berlin.de/~…tz/geldsyndrom/pdf/gs.pdf
Auf das Buch wurde hier im Forum schon mal vor drei Jahren aufmerksam gemacht.
Für alle, die unser Geldsystem besser verstehen wollen!
Gute Nacht
goldlatte
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Vielen Dank für Deine Anwort.
Kann man also sagen, dass es für die Bank zwei unterschiedliche Wege gibt, Geld zu schöpfen?
1. Weg = die von Dir und vom Film beschriebene Kreditkaskade:
Bank erhält 10.000 € als Einlage, behält davon 1.000 € als Mindestreserve und verleiht 9.000 € weiter.Hierbei wird kein Geld aus dem Nichts geschaffen, sondern nur die Einlagen (abzüglich Mindestreserve) weiterverliehen. Die Bank verdient an der Differenz zwischen HABEN- und SOLL-Zins, wobei sie den HABEN-Zins auf 10.000 € bezahlen muss und den SOLL-Zins nur auf 9.000 € bekommt.
2. Weg (auch im Film beschrieben am Beispiel einer Bank-Neugründung):
Bank hinterlegt 10.000 € Eigenkapital bei der Zentralbank und darf das 10-fache, sprich 100.000 € an Kreditgeld schöpfen.Hierbei werden 90.000 € aus dem Nichts geschaffen. Die Bank verdient am kompletten SOLL-Zins, wobei sie 10.000 € von ihrem kostbaren Eigenkapital zinslos bei der Zentralbank einsetzen muss.
In diesen Zusammenhang spielt dann auch Basel II mit hinein, oder? Je höher das Risiko eines Kredites, desto mehr Eigenkapital muss hinterlegt werden.
Lieber Gruß
goldlatte
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Ja, ich habe den Film ganz gesehen, nur ist dieser Film nicht die Bibel und darf deswegen auch hinterfragt werden.

Der besagte Sachverhalt ist beispielsweise im Silberkomplott anders dargestellt:
Zitat aus Reinhard Deutsch: Das Silberkomplott (2006) S. 37:
"Die meisten Menschen glauben immer noch, wenn sie 1000 Euro für zwei Prozent aufs Sparbuch einzahlen, würde die Bank diese 1000 Euro für sechs Prozent verleihen, und vier Prozent sei die Marge, von der die Bank lebt. In Wahrheit legt die Geschäftsbank die 1000 Euro als Mindestreserve zurück und erzeugt 10000 Euro aus dem Nichts, die sie für sechs Prozent verleiht."
Deswegen nochmal meine Frage: Ist dieser Sachverhalt im Film richtig dargestellt?
Das würde bedeuten, dass sich Reinhard Deutsch an dieser Stelle irrt, da die Bank wohl kaum die Kundeneinlage (=Fremdkapital) bei der Zentralbank als Mindestreserve (=Eigenkapital) hinterlegt und dann das 10-Fache weiterverleiht?
Lieber Gruß
goldlatte
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Hallo Homm13,
vielen Dank für das aufschlussreiche Video.
Was ich nicht ganz verstehe: In dem Video wird glaube ich gesagt, dass die Bank nur etwa 9.000$ weiterverleihen darf, wenn sie von einem Kunden eine Einlage i.H.v. 10.000$ erhält. Ich hatte dagegen bisher immer gelesen, dass die Bank das 10-Fache der Einlage weiterverleihen darf.
Oder verwechsel ich die Angabe mit dem 10-Fachen mit der Tatsache, dass die Bank mit einer EIGENKAPITAL-Einlage bei der Zentralbank von 10.000$ neues Geld i.H.v. 100.000$ schöpfen darf? In diesem Fall handelt es sich aber dann wie gesagt um Eigenkapital, und nicht um eine Kundeneinlage=Fremdkapital, oder?
Wie ist das denn eigentlich bei uns in Europa? Wenn ich bei meiner Sparkasse 10.000€ fest angelegt habe, wieviel darf sie davon weiterverleihen?
Im Voraus herzlichen Dank für Aufklärung.
Viele Grüße
goldlatte
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"Wenn ihr alte Quittungen mit irgendeinem Datum bis inklusive 2007 aufhebt , sind eure dazugehörigen Münzen und damit gemachte Wertgewinne steuerfrei."
Wenn ich am 31.12.2008 eine Goldmünze kaufe und am 01.01.2010 verkaufe, ist der Gewinn dann nicht steuerfrei? Also Quittungen bis inklusive 2008 aufheben, oder?
Gruß
goldlatte