Was haltet ihr eigentlich von Uranium Participation? Ist diese Aktie nicht die beste Möglichkeit, von steigenden Uranpreisen zu profitieren ohne operative Risiken eingehen zu müssen? Also sozusagen ein physisch hinterlegter Uran-ETF?
Gruss
goldlatte
14. Februar 2026, 16:29
Was haltet ihr eigentlich von Uranium Participation? Ist diese Aktie nicht die beste Möglichkeit, von steigenden Uranpreisen zu profitieren ohne operative Risiken eingehen zu müssen? Also sozusagen ein physisch hinterlegter Uran-ETF?
Gruss
goldlatte
https://eu.usatoday.com/story/…-election-day/5060791002/
Der Heli startet bald, macht den Hub Hub Schrauber...
Berlin
09.09 Uhr Jetzt 263 Infizierte in Berlin - Es trifft oft Menschen mittleren Alters
[Blockierte Grafik: https://img.morgenpost.de/img/incoming/crop228696569/8361285347-h480-cv2_3-q85/20200314-Altersverteilung.jpg]
-------------------------Intere
Interessant sind nicht die Infiziertenzahlen (ein Großteil der Bevölkerung wird ja erkranken), sondern wie viele Prozent der gesunden Menschen unter 80 einen schweren Verlauf zeigen und wie viele Prozent sterben. Kennt jemand diese Zahlen und könnte diese bitte posten?
Alles anzeigenWar das schon da?
Absolutes MUST SEE - wirklich! Wir werden verarscht - vom Allerfeinsten!
Übrigens ist das Milena Preradovic (ehemalige Fernsehmoderatorin) und ein Mediziner, ehemaliger Amtsarzt und ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter:
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Was ich mich beim Ansehen des Videos immer gefragt habe: Wenn das Coronavirus wirklich so harmlos ist, warum sind die Krankenhäuser dann so stark überlastet und die Komplikationen bei den schwer Erkrankten so schlimm?
Die Antwort ist sehr einfach: Das Coronavirus soll ja sehr ansteckend sein, und wenn das stimmt, werden logischerweise in kurzer Zeit viele Menschen infiziert, darunter auch die alten und geschwächten Menschen, die dann alle gleichzeitig Intensivmedizin benötigen. Und wenn dann die alten und geschwächten Menschen noch viel schlimmere Komplikationen bekommen im Vergleich zu einer normalen Grippe (weil das Coronavirus anscheinend deutlich aggressiver ist, wenn man alt und geschwächt ist) dann ist doch alles erklärt..
Kurz zusammengefasst:
1. Die alten und geschwächten Menschen müssen sehr vorsichtig sein und sollten sich zu Hause verbarrikadieren, solange bis die Krankenhäuser wieder normal funktioneren
2. Alle nicht geschwächten Menschen unter 60 sollen sich von den Medien nicht in Panik versetzen lassen, da sie nichts zu befürchten haben.
Gruß
goldlatte
[tube]
Zusammenfassung:
China wird früher oder später seine Währung aufwerten müssen, um die momentan stark anziehende Inflation in den Griff zu bekommen.
Konsequenz für die USA: Steigende Konsumentenpreise und damit verbunden steigende Renditen.
Parallel dazu wird das US-Defizit weiter anwachsen (siehe Verlängerung der Bush'schen Steuererleichterungen durch Obama). Da das Ausland (v.a. China) immer weniger bereit sein wird, das mittlerweile außer Kontrolle geratene Defizit zu finanzieren, bleibt nur noch der Ausweg des Quantitave Easings, indem die Fed die Schulden monetarisiert. Sobald jedoch die Anleihenrenditen eine bestimmte Schwelle überschreiten, wird allen Marktteilnehmern klar werden, dass der 30-jährige Bullenmarkt des Anleihemarktes endgültig vorüber ist. Es kommt zum Ausverkauf der Anleihen, parallel dazu schießen die Anleihenrenditen immer schneller nach oben.
An diesem Punkt bleiben der Fed zwei Möglichkeiten:
1. Zinsen anheben und Geldangebot verknappen, um Dollarkollaps zu verhinden und die galoppierende Inflation einzudämmen
2. Druckerpresse noch schneller laufen lassen und den kompletten Anleihemarkt monetarisieren
Im ersten Szenario kollabiert die Wirtschaft, da eine Zinserhöhung bei anhaltender Rezession eine neue Bankenkrise entfachen und die de facto Insolvenz des Staates offenbaren würde.
Das zweite Szenario führt letzendlich zu Hyperinflation und Währungscrash.
Gruß
goldlatte
Obwohl sich hier seltsamerweise bisher niemand die Frage gestellt hat, warum gerade heute das lang ersehnte Feuerwerk bei den Edelmetallen und den zugehörigen Minen stattgefunden hat, möchte ich dennoch einen Erklärungsversuch unternehmen:
Sept. 14 (Bloomberg) -- Treasuries gained, gold surged to a record and the dollar tumbled to a 15-year low against the yen on speculation the Federal Reserve will purchase as much as $1 trillion in bonds to bolster the economy. U.S. stocks declined.
http://www.businessweek.com/ne…bond-buy-speculation.html
Gruß
goldlatte
Alles anzeigenHallo Lupo,
womit habe ich denn deinen Ausbruch menschlicher Verachtung verdient?
Schreibe doch konkret, was du mir vorwirfst, dann können wir darüber reden/schreiben!
Diese allgemeinen inhaltslosen Beleidigungen mögen dich zwar befriedigen, bringen aber nichts!
Grüße GW
Lupo's Wutausbruch bezog sich auf den Beitrag eines Zipfelklatscher-Trolls, der aber gelöscht wurde.
Gruß
goldlatte
Interessanter Gedankengang von Chris Martenson:
[url]http://www.chrismartenson.com/blog/sound-one-hand-clapping-what-deflationists-may-be-missing/29151[/url]
Auszug:
"Suppose, for the sake of argument, that there is a world in which banks are allowed by their regulators to pretend their default losses simply do not exist. And, even more outlandishly, some of these banks are allowed to sell heavily damaged loans to their central bank at nearly their full original price. What does "deflation" mean in such a world? Not much, as it turns out. At least from a monetary perspective, because money is not being destroyed at nearly the rate that would be expected or predicted by the size and rate of the defaults.
This is the world in which we currently live. Trillions in probable and provable losses quietly exist, out of sight, on the balance sheets of the Federal Reserve and other financial institutions. If they ever come out of hiding and onto the books, I think the deflationists will be proven correct beyond all doubt.
But let me ask this: What prevents the authorities from simply storing them out of sight forever? Or at least long enough to allow the wave of liquidity to work its inevitable magic? So far, much to my great surprise, they've managed to do exactly that, with hardly a squeak from the mainstream press (although the blogsphere is on the job, as usual). I am now wondering if they cannot keep this up indefinitely."
...
"My current outlook calls for productive capacity to continue to fall out in the real world, even as the Fed conjures more money into existence in the make-believe world of 'high finance.' (What are they smoking over there?).
Is this not a recipe for eventual inflation? More money, but fewer goods and services? History says 'yes."
Zusammenfassung:
Im Augenblick können die Banken Ihre gigantischen Verluste / Abschreibungsbedarfe dank der Wünsch-dir-was-Bilanzierungsmöglichkeiten bzw. durch direktes Verkaufen der Schrottpapiere zum Nominalwert an die Zentralbanken noch verstecken. Die große Frage lautet nur: Wird das auch in Zukunft so bleiben?
Der Autor geht jedenfalls davon aus, dass die Realwirtschaft weiter in Mitleidenschaft gezogen werden wird. Die damit verbundene Reduktion der Gütermenge dürfte in Kombination mit weiter steigenden Geldmengen die Inflation in Zukunft anheizen.
Gruß
goldlatte
http://www.ftd.de/unternehmen/…/50019174.html?mode=print
Auszug:
Die Bedeutung des physischen Rohstoffhandels könnte in der Zukunft aufgrund verschärfter Regulierung sogar noch wachsen. Die Aufsicht CFTC erwägt, feste Positionsobergrenzen einzuführen. Das würde die Freiheit vieler Investoren, die in börsliche Futures und Optionen engagiert sind, deutlich einschränken. Investoren, die ihr Kapital physisch in Rohstoffe und Edelmetalle anlegen, sind von der Debatte ausgenommen.
"Die Attraktivität physischer Rohstoffinvestments wird wohl im Vergleich zu einem Engagement auf den Terminmärkten steigen", sagte Michael Lewis, Leiter Rohstoffrecherche der Deutschen Bank. "Das könnte insbesondere für Gold relevant werden. Schließlich ist das Edelmetall leicht und billig einzulagern."
Jim Puplava und John Loeffler fachsimpeln ueber Depression und Recession. Die Argumente ueberzeugen eher fuer eine Depression, in die wir gerade reinlaufen.
Audio
Das Transcript zum Nachlesen.
Vielen Dank für den interessanten Artikel. Im Folgenden die aus meiner Sicht wichtigen Passagen:
...
"JIM: Absolutely, because if you devalue the currency by 40 percent or 50 percent – don’t know what that number is going to be – you just reduced the purchasing power of the person making 10 dollars an hour, he’s going to be making six dollars an hour in terms of purchasing equivalent. So the things that people need and have to have for living will go up by an incredible amount. You’ll see commodity prices – whether it’s energy, food or base metals or anything – it’s going to go up by an equal amount by the amount of the devaluation of the currency. So that’s exactly where we’re going and it’s one of the reasons why I disagree with the deflationists. You can’t have the Fed increase its balance sheet by 100 percent here in just a six week period of time without this money showing up somewhere; and eventually the outcome – we’re going – I mean if you take the recession pattern and government response of the 1930s, that’s why, John, I think its very important that if you want to find out where we're heading, I highly recommend you pick up a book called America’s Great Depression by Murray Rothbard. It’s available on Amazon. You read that book and then you’ll understand the headlines you’re reading today and government response. It’s almost like these guys have never read a history book and we're taking the Keynesian prescription. Two economists who were very prominent at that time, one was John Maynard Keynes, another one was Ludwig von Mises; and they were two policy prescriptions. And what happened is our leaders went with the Keynesian response rather than the von Mises response to the Great Depression, and that’s why it lasted as long as it did. But we're going right down the same path. It’s almost like we took out the Great Depression playbook and the response, and we're adopting everyone of those same responses. It’s absolutely amazing to see this thing unfold. [26:41]"
...
FRANK: ... "I might add just to throw in my two cents on the deflation-inflation question. A lot of people have been talking about deflation right now and it is very true when you look at a lot of the outer symptoms that you've had a tremendous credit market deflation. There’s really no argument about that. I think the key element though for most people to understand is that if the government were standing back and government central banks were standing back and not doing anything about this, then, yes, this is a situation that could evolve into a classic deflationary depression, but I think the fact that – and as we've seen over the last several months – Uncle Sam has bellied up to the bar and is opening up his wallet, he’s creating money out of thin air right now and that is a major red flag for investors to understand that this is probably going to be a deflationary scare that we’ll come out of it with a big re-inflationary cycle and a cycle that ultimately will probably morph into a runaway inflation a year, a year and a half down the road. A lot of people won’t make that connection of how did we get here 18 months from now when prices are rising; they’ll be sort of surprised but the action that has been taking place – the bailout, other bailouts that are probably going to come – those are really laying the groundwork for what is likely to be a re-inflationary cycle. That could be devastating for bond investors; and I would counsel bond investors to think long and hard about those positions because I think that’s a market about to enter a severe bear market. I think we’ll see a falling dollar and rising yields. The equities – since they have the ability to raise prices through their balance sheet and maintain profit protection, equities can be a pretty good hedge in the early and middle stages of an inflationary cycle, so the stock market may bottom out in here and may end up a beneficiary of a re-inflationary cycle. So that’s – I just wanted to throw that out there because there’s a very big swirling debate on the whole subject; and not to really antagonize either side, but the way I think, the way I would view it: When you start seeing big government involvement, start thinking about a lower currency and start thinking about reinflation. [55:10]"
Ich für meinen Teil werde, sobald erkennbar wird, dass die Reflationierungsmaßnahmen greifen, meinen aktuellen 25%igen Cashanteil schrittweise in Sachwerte umwandeln.
Da ich bereits in Immobilen, physischem Gold, Silber und PM-Minen in ausreichendem Maße investiert bin und ich aus Diversifikationsgründen nicht alles auf eine Karte setzen möchte, werde ich mich dabei v.a. auf Rohstoff- u. Energieaktien, Palladium- u. Platin-ETFs sowie Agrar-, Wasser- u. Forstaktien konzentrieren.
Gruß
goldlatte
Das sehe ich auch so, langfristig kann das zur Inflation fuehren. Doch ob es bis dahin kommt, die Regierung jemals erfolgreich re-inflaten kann (allein ein 23 trillion Immobilienmarkt deflated derzeit mit 15%/Jahr) steht in den Sternen.
Bei den bisherigen Krisen hat es die Regierung immer geschafft, zu reflationieren, warum sollte es dieses Mal anders sein?
Die hierfür notwendigen Beträge werden natürlich immer größer und die Luft für weitere Verschuldung immer knapper.
Lesenswerter Artikel aus dem Hause Casey Research: http://www.financialsense.com/…als/petrov/2008/1024.html
"Other deflationists have raised a very powerful argument in their favor. Typically during an asset deflation, where the prices of stocks and real estate fall, there are no willing lenders and no willing borrowers, no matter how low the Fed lowers interest rates. This is dreaded condition is known as “pushing on a string”. The classic example is Japan since 1990.
The counterargument is straightforward: in modern fiat monetary systems: the Central Bank is always a willing lender of last resort and the Government is always a willing borrower of last resort. In order to prevent contraction of credit, the government can always borrow and the Fed can always monetize – credit contraction and deflation do not have to occur when the Fed and the government do not allow it to happen."
Dieses wichtige Argument der Deflationisten (die Pferde müssen zu saufen anfangen) wurde hier im Forum bereits öfters diskutiert. Der Autor vertritt jedoch die Ansicht, dass sich in einem papiergedeckten Währungssystem zur Not einfach der Staat verschuldet und die Zentralbank Wertpapiere monetarisiert.
Exakt dieses Verhalten können wir im Augenblick bei den Zentralbanken beobachten, und es wird wohl früher oder später zu einer starken Inflation führen.
Gruß
goldlatte
Hmm, ist ja heute bei 700 kräftig abgeprallt. Und der Euro steigt auch gerade wieder. Und das alles während der US-Handelszeit. Ob die große Liquidation schon vorbei ist und nun fundamentale Daten wieder wichtiger werden? Oder nur eine kurze Verschnaufpause für Euro und Gold? Was meint ihr?
Ich denke, dass eine heftige Liquidationswelle noch vor uns liegt, nämlich wenn Hedge-Fonds reihenweise pleite gehen (im Augenblick herrscht auffällige Ruhe vor dem Sturm) und die CDS-/Kreditkartenbombe platzt. Beides ist im Augenblick meiner Meinung nach noch nicht in den Kursen eingepreist.
Die große Frage lautet nur: Wie werden die Edelmetalle reagieren?
Szenario 1: Sie werden - so wie bisher - mit dem Gesamtmarkt weiter fallen
Szenario 2: Wenn oben beschriebene Events eintreten, droht das Finanzsystem zu kollabieren -> Flucht in die einzig wahren Safe Havens -> Edelmetalle steigen stark an
Wer jetzt nachkauft, wird in Szenario 1 kurz- bis mittelfristig Verluste machen.
Wer jetzt nicht nachkauft, wird in Szenario 2 sein Papier zum Heizen verwenden können.
Gruß
goldlatte
Gold und Silber ist in Kaufkraft angegeben, nicht in Dollar. Wenn ich fuer 1 Unze Gold in 1929 vielleicht 100 Stueck Brot bekommen habe, waren es in 1933 144 Stueck Brot. Fuer 20 Unzen Silber gab es 1929 vielleicht ebenfalls 100 Stueck Brot, in 1933 aber nur noch 95 Stueck Brot. 144 Brote oder 95 Brote, Du kannst Dir aussuchen, was Du lieber haettest.
Danke, Tollar!
Dennoch war Silber kein schlechtes Investment, wenn es nur 5% an Kaufkraft verlor in einer solch schweren Krise. Immobilien haben damals wahrscheinlich deutlich mehr verloren.
und noch mal fuer Dich aus Deiner Tabelle: Wenn Gold 44% im Wert stieg, aber Silber 5% im Wert verlor, dann war Gold ca. 49% mehr wert als Silber. Da damals Gold=Geld WEIL GOLDDECKUNG !, verlor Silber 49% gegen Geld.
Da ich die Tabelle gerade nicht wiederfinde: Was war denn die Messlatte für den Wertanstieg? Ich hatte es so verstanden, dass Gold ggü. dem Dollar damals um 44% stieg, oder etwa nicht?
In diesem Fall wäre doch nicht Gold=Geld, sondern Gold hat ggü. Geld 44% zugelegt und Silber ggü. Geld 5% verloren. Somit hat Gold ggü. Silber 49% gewonnen, Silber aber ggü. Geld wie gesagt nur 5% verloren.
Vielen Dank für Aufklärung.
Wenn jetzt noch die Pferde wieder zu saufen anfangen, sollte der Inflation eigentlich nichts mehr im Wege stehen:
Oct. 21 (Bloomberg) -- The cost of borrowing in euros for three months fell to the lowest level since before Lehman Brothers Holdings Inc. collapsed as governments stepped up efforts to boost bank balance sheets and policy makers offered cash to revive lending.
Langsam wacht auch der Mainstream auf, hoffen wir, dass es noch nicht zu spät ist:
http://www.sueddeutsche.de/wir…19/314815/text/print.html
...
"Unser Geldsystem ist auf Kredit aufgebaut. Geld wird geschaffen, indem jemand ein Darlehen bekommt und dafür Zinsen zahlt. Um eine Schuld abzubezahlen, ist Wachstum notwendig, weil der Schuldner ja nicht nur die geliehene Summe, sondern darüber hinaus auch den Zins plus idealerweise noch einen eigenen Gewinn erwirtschaften möchte. Es geht jeweils um prozentuale Steigerungen und damit um exponentiell steigende Beträge. Schrumpfen ist nicht vorgesehen, das macht die Sache so instabil."
...
"Es gibt mehrere 100.000 Lebensformen auf der Erde. Alle haben gelernt, dass sie im Einklang mit der Natur leben müssen, wenn sie überleben wollen. Es gibt nur eine Ausnahme: der Mensch."
Gruß
goldlatte
Die Wirtschaftswoche kam vor einigen Monaten zu einem eindeutigen Ergebnis:
Etwas detaillierter: Wird es möglich sein durch Staatsgarantien einfach die Verschuldung des Staates nach oben zu treiben (es ist da sicher noch Luft, wenn man Deutschland alleine betrachtet), das Vertrauen in die Währung zu erhalten, auch ohne Goldeinlösegarantie. Das sagt das Mitgleid leonardoma voraus. Das wäre tödlich für Edelmetalle ...
Wie sollte denn ein Japan-Deflationsszenario Deiner Meinung nach Gold schwächen können?
Mit Sicherheit werden wir in den nächsten Monaten und Jahren einen deutlichen Anstieg der Staatsverschuldung weltweit erleben, jedoch wird das Vertrauen in die Währung meiner Meinung nach nicht sofort zusammenbrechen.
Jedoch widerspricht es dem gesunden Menschenverstand, dass eine Währung bei steigender Staatsverschuldung stärker wird (= Edelmetalle an Wert verlieren).
Gruß
goldlatte
Da bei einigen hier im Forum starke Unklarheit darüber herrscht, ob uns in Zukunft eine Inflation oder eine Deflation erwartet, möchte ich im Folgenden meine aktuelle Sicht der Dinge erläutern, um dadurch möglicherweise etwas Licht ins Dunkle zu bringen.
Zunächst einmal gebe ich leonardoma zu 100% Recht in der Feststellung, dass das, was wir im Augenblick erleben, ganz deutlich deflationäre Entwicklungen sind: So, wie alle Asset-Klassen in den letzten Jahren GLEICHZEITIG gestiegen sind, so verlieren sie im Augenblick GLEICHZEITIG an Wert (dies gilt für Aktien, Immobilien, Rohstoffe und die meisten Edelmetalle). Somit gibt es im Augenblick auch keine inflationären Erscheinungen (mit Ausnahme der VW-Aktie, aber das ist ein anderes Kapitel).
Wichtig ist jedoch zu verstehen, dass die Zentralbanken eine Deflation mit allen Mitteln verhindern wollen und ihr Verhalten bereits jetzt stark inflationäre Elemente aufweist, die aber NOCH NICHT zu inflationären Entwicklungen geführt haben.
Meiner Meinung nach werden aber schon bald die aktuellen deflationären Entwicklungen aufgrund der höchst inflationären Politik der Zentralbanken von einer starken Inflation abgelöst werden, die letztendlich in einer Hyperinflation mit anschließender Währungsreform enden wird.
Jetzt werden viele sagen: Wie kann es aber zu einer Inflation kommen, wo doch im Augenblick Geld knapp ist und sich keiner mehr verschulden möchte?
Ganz einfach: Konjunkturprogramme, unkontolliertes Monetarisieren von faulen Wertpapieren durch die Zentralbanken und damit einhergehend extreme Ausweitung der Staatsverschuldung.
Zur Erinnerung: Der Aktuelle Schuldenstand von Deutschland beträgt 63,1% des BIP, der von den USA 65,6% und der von Japan sage und schreibe 182,8%. Dadurch wird deutlich, dass längst nicht alles Pulver verschossen ist und noch viel Spielraum für weitere Verschuldungsorgien bleibt.
Gruß
goldlatte