Beiträge von vatapitta

    Moin moin,


    Barclays schränkt Finanzierung von Öl- und Gasbranche ein, 09. Februar 2024


    Die direkte Finanzierung von fossilen Energien wird beendet und Kredite für Energiefirmen, deren Portfolio Öl und Gas beinhaltet, werden eingeschränkt.


    Die britische Bank Barclays beendet die direkte Finanzierung neuer Öl- und Gasfelder und beschränkt Kredite an Energiefirmen, die die Produktion fossiler Energien ausbauen. Dies ist Teil der Initiative Transition Finance Framework (TFF), die Barclays am Freitag vorstellte. Damit gibt das Institut dem Druck von Umweltschutzorganisationen nach. Barclays ist Großbritanniens größter Kreditgeber für die Öl- und Gasindustrie.


    Laura Barlow, Group Head of Sustainability bei Barclays, sagte, die neue Richtlinie sei Teil der Verpflichtung, die mit der Kreditvergabe der Bank verbundenen Emissionen zu reduzieren und die Finanzierung umweltfreundlicherer Alternativen zu fördern. „Es geht darum, unsere Ausrichtung auf die Energiewende zu verstärken.“


    Jeanne Martin von der Non-Profit-Organisation ShareAction  <X begrüßte die Initiative, allerdings gebe es noch offene Fragen, wie etwa die Finanzierung der umstrittenen Gasförderung über Fracking. „Wir haben noch Bedenken.“


    Quelle WirtschaftsWoche


    Mein Kommentar:

    Der von Klaus Schwab u.a. geplante Massenmord durch Verhungern wird von einer bösartigen Clique durchgesetzt, die den Banken entsprechende Vorschriften macht.


    Hat mit Marktwirtschaft (= Angebot und Nachfrage) nichts mehr zu tun. Für diese Regeln gibt es keinerlei Legitimation. Es gibt nur den Krieg der Milliardäre gegen den Rest der Menschheit, wie Warren Buffet es 2006? in der NYT gesagt hat.

    In wieweit das jetzt die in GB notierten Gesellschaften BP und Shell trifft, kann ich nicht sagen, da die vermutlich weltweit über Finanzierungsmöglichkeiten verfügen.


    Und die US wollen ihre Produktion von Kohlenwasserstoffen 2024 kräftig erhöhen.


    Irgendwie passt das alles nicht zusammen. :hae:

    Ich habe "das Böse" im Artikel grün markiert. X(



    LG Vatapitta

    Schätzungen zur Wachstumsrate des Verbrauchs von Elektrofahrzeugen (EV), die laut Van Graan möglicherweise „übermäßig optimistisch“ sind, sind einer der Hauptfaktoren, die eine Erholung der PGM-Preise verhindern :hae:

    Elektrofahrzeuge verbrauchen PGM? Die haben doch keine Katalysatoren!

    VW fährt Sonderschichten in Wolfsburg für Verbrenner. Im Januar hat Elon in Südkorea nur einen (1) Tesla verkauft.

    Wenn Banken solche Analysen schreiben, dann auch in eigenem Interesse. D. h. sie wollen zuerst ungestört selber zu Tiefstpreisen einsteigen. Die Chartechnik wird uns zeigen, wie sich die Nachfrage nach PGM Aktien entwickelt. Welche Mine hat in diesem Sektor den höchsten Goldanteil?


    Danke Vatapitta

    Heute lagen im Briefkasten die Flyer von gleich zwei örtlichen Handwerkern, ein SHK Betrieb und ein Elektriker.
    Ich hab seit Jahren keine Flyer von örtlichen Handwerksbetrieben mehr gesehen.
    Nur Horrorgeschichten über ein halbes Jahr Wartezeit für den Austausch eines Heizkörpers.

    Wenn die jetzt anfangen Flyer im Ort zu verteilen, kann das nur eines bedeuten.

    Dr. Berninger genau zu diesem Thema. 15 Minuten, 06.02.24


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    Seine kurzen Videos sind auf der Seite "einfach kann jeder" zu finden.


    Mein Kommentar: Die Ampel macht Wahlkampf für die AFD und die Werteunion.


    LG Vatapitta

    Moin moin,


    die Deutsche Pfandbriefbank hat sich in den USA reichlich mit Immobilienkrediten eingedeckt. Sie hat sich vom Hoch bei 9,88 € auf 4,63 € mehr als halbiert. Die Bonds der Bank :huh: stürzen ab, was bedeutet, dass man um die Rückzahlung fürchtet.



    Pfandbriefbank-Bonds stürzen ab: Sorge um US-Immomarkt - Quelle

    Die Anleihen der Deutschen Pfandbriefbank (PBB) haben einen beispiellosen Kursrutsch erlitten, nachdem ein Analystengespräch die Sorge in Bezug auf das Engagement der Spezialbank am US-Gewerbeimmobilienmarkt schürte.


    Die 150 Millionen Euro schwere Tier-2-Anleihe der Bank wurde am Dienstag zu 52 Cents je Euro indiziert und damit 17,4 Cents niedriger als am Vortag. Dies war der bei weitem stärkste Rückgang, den die Anleihe jemals verzeichnete. Eine AT1-Anleihe der Pfandbriefbank über 300 Millionen Euro fiel laut Blomberg-Daten um 9,5 Cent und erlitt damit noch stärkere Einbußen als im Zuge der Komplettabschreibung der Credit-Suisse-AT1-Anleihen im vergangenen Jahr.


    In einer Telefonkonferenz von Morgan Stanley mit Kunden wurde informierten Kreisen zufolge empfohlen, vorrangige Anleihen der Bank abzustoßen, berichtet Bloomberg.

    Die Pfandbriefbank ist stark am Gewerbeimmobilienmarkt in den USA engagiert

    Dies macht Anleger nervös, seit die New York Community Bancorp letzte Woche einen überraschenden Verlust meldete und ihre Dividende kürzte.


    US-Finanzministerin Janet Yellen hat die Einbußen bei amerikanischen Gewerbeimmobilien als besorgniserregend bezeichnet. Die Aufsichtsbehörden arbeiteten jedoch daran, dass die Reserven für Kreditausfälle und die Liquidität im Finanzsystem ausreichend sind, um die Probleme zu bewältigen.


    “Ich bin besorgt”, antwortete Yellen am Dienstag vor dem Kongress auf die Frage eines demokratischen Abgeordneten. “Ich glaube, dass es beherrschbar ist. Es gibt jedoch einige Institute, die durch dieses Problem ziemlich unter Stress geraten sind.”


    Gutachter haben die Folgen der gestiegenen Zinsen für den Wert von US-Unternehmensimmobilien noch nicht vollständig abgeschrieben, wie Green Street anmerkt. Die Analysten gehen davon aus, dass in diesem Jahr in der Branche insgesamt weitere Wertberichtungen von bis zu 15 Prozent erforderlich sein könnten.


    “Die Schätzwerte sind nach wie vor viel zu hoch, und weitere Wertverluste sind notwendig, damit die Werte mit der Realität Schritt halten können”, heißt es in einer Green-Street-Analyse. Bei Banken, die sich bei ihren Entscheidungen auf diese Bewertungen stützen, sei die Wahrscheinlichkeit von Wertminderungen größer. Einige könnten unter Druck geraten.


    Beruhigende Worte

    PBB-Sprecherin Grit Beecken sagte, der in den Ergebnissen des dritten Quartals abgegebene Gewinnausblick der Bank berücksichtige alle bekannten und relevanten Fakten, auch solche im Zusammenhang mit der Risikovorsorge. „Aus heutiger Sicht gibt es keinen Grund, davon abzuweichen“, erklärte Beecken per E-Mail an Bloomberg.


    PBB ist der größte Verlierer in einem Bloomberg-Index für auf Euro lautende Bankanleihen. Auch andere stehen allerdings unter Druck. Am Dienstag fiel auch die 750 Millionen schwere AT1-Anleihe der Landesbank Baden-Württemberg und eine Anleihe der Aareal Bank über 300 Millionen Euro. Sie setzen ihren Rückgang am Mittwoch fort. (kb)



    LG Vatapitta

    Moin moin,


    ich habe heute kräftig Cash aufgebaut und dazu verschiedene Werte verkauft.

    Die Hälfte von Hanetf, Isoenergy beide mit Gewinn, ein drittel von Equinor (Fifo) mit kräftigem Verlust zum Verrechnen (die hohen Dividenden mildern das Ganze) und WPM +-0, weil sie relativ überbewertet sind und ich auf eine andere Gelegenheit warte.


    Der Cashbestand liegt jetzt bei ca. 30%.


    Blue Horseshoe, danke für den Hinweis dass ein steigender Preis für die Unternehmen, die am Markt zukaufen müssen den Gewinn senkt.


    Es gibt dabei zwei Effekte. Die Zukäufe wirken preissteigernd und das Material muss zu den niedrigeren Vertragsbedingungen abgegeben werden. Auf der anderen Seite können durch diese Preissteigerungen künftige Lieferungen teurer verkauft werden.


    Wenn die Kunden könnten, dann würden sie die Zeit der Zukäufe durch Cameco und Kazatomprom aussitzen, aber sie können es vermutlich nicht.


    Die große Position von Yellow Cake (Profiteur der Lieferschwierigkeiten), die 2. Hälfte Hanetf und Denison Mines bleiben im Depot.


    LG Vatapitta

    Danke @Vassago!


    • HEPS sollen um 76-83% auf 279-391 Cents zurückgehen

    Was sind HEPS?


    "... bei EPS zwischen 112 Cent und 224 Cent pro Aktie"


    Die Spanne ist recht weit. Sind das US $ Cent?


    Anscheinend erwirtschaftet Impala immer noch einen operativen Gewinn.



    Umsatz 2024 *4,58 Mrd. - Nettoergebnis 2024 *107 Mio. - Nettoliquidität 2024 *619 Mio.

    Umsatz 2025 *5,49 Mrd. - Nettoergebnis 2025 *332 Mio. - Nettoliquidität 2025 *697 Mio.


    Rendite 2024 *1,83 %
    Rendite 2025 *3,86 %
    Streubesitz 99,57 %


    Quelle Marketscreener


    Impalas Geschäftsbereiche sind zu ja ca. 50% Mining und Refining.

    Im Bereich Mining wird die Beschäftigung an die Lage angepasst und es werden viele Kräfte entlassen. Ich weiß nicht, ob und wie sich dadurch die Zusammensetzung des Korbes der produzierten Metalle ändert. Logisch wäre, es den Goldanteil möglichst konstant zu halten und den Palladiumanteil zu reduzieren. Ob das geht hängt letztlich von der Zusammensetzung des geförderten Erzes ab.


    Impala hat/wird auf die Veränderungen angemessen reagiert. Sind wir bei Impala schon in einem Bereich aus dem der Weg des Aktienkurses wieder nach oben führen könnte?


    Die Zahlen bei Traderfox sind sicher veraltet. Impala ist extrem überverkauft und der Piotroski F-score zeigt Impala als ein gesundes profitables Unternehmen - 9 von 9 Punkten!

    Das bezieht sich zum Teil auf die Vergangenheit.


    Wie schätzt Du die Chancen bei Impala ein?


    Falls möglich, kannst Du bitte die Metall Körbe in Prozenten oder oz der jeweiligen Unternehmen dazuschreiben?


    LG Vatapitta

    Moin Buche,


    Pilbara Minerals - PLS verfügt über das weltweit größte Li-Spodumen Vorkommen. Reichweite 34 Jahre, die Produktion soll ausgeweitet werden, ebenso die Wertschöpfungstiefe. Der Lithiumpreis ist um 2/3 gefallen und die Dividende wird voraussichtlich gestrichen. 2 Mrd. $ Cash stehen in der Bilanz. Der enormen Kosteninflation konnte das Unternehmen mit Kostensenkungen/Effizienzsteigerungen im Betrieb entgegenwirken. Trotz des Preiseinbruchs bei Li bleibt ein Gewinn über. Die aktuelle Situation bremst andere Projekte, für die es keine Finanzierung mehr gibt.


    PLS ist hoch in ESG Fonds gewichtet und ist mit einer Marktkap. von 10,3 Mrd. A$ (6,24 US$) auch für Großanleger investierbar.


    Ergebnisse und Ausblick Q 4 2023


    LG Vatapitta

    Die Bonität der New York Community Bancorp wurde von Moody’s Investors Service auf Ramschniveau herabgestuft – stehen wir am Beginn einer Bankenkrise 2.0? Die Abstufung durch Moody´s kommt weniger als eine Woche, nachdem die New York Community Bancorp seine Aktionäre durch die Kürzung von Ausschüttungen und die Anhäufung von Rücklagen zur Deckung von problematischen Krediten im Zusammenhang mit Gewerbeimmobilien alarmiert hatte. Darüber berichtet Bloomberg.


    Moody´s stuft New York Community Bancorp auf Junk ab – neue Bankenkrise?


    Moody’s schrieb in einem Bericht vom Dienstag, dass die Bank mit „vielschichtigen“ finanziellen Risiken und Herausforderungen bei der Unternehmensführung konfrontiert sei und senkte das langfristige Emittentenrating des Unternehmens um zwei Stufen unter Investment Grade auf Ba2. Die Ratingagentur sagte, dass sie noch weiter gehen könnte, wenn sich die Bedingungen verschlechtern.


    Die Aktie fiel um etwa 60% auf den niedrigsten Stand seit 1997, nachdem die Bank in der vergangenen Woche Pläne angekündigt hatte, die Dividenden zu kürzen und die Rücklagen aufzustocken, um sich auf die strengeren Kapitalvorschriften vorzubereiten, nachdem die Bank durch Übernahmen ihre Vermögenswerte auf über 100 Milliarden Dollar gesteigert hatte. Die Maßnahmen folgten auf den zunehmenden Druck des Office of the Comptroller of the Currency hinter den Kulissen, berichtete Bloomberg am späten Montag und wies darauf hin, dass zwei Führungskräfte, die für die Bereiche Risiko und Revision zuständig sind, in den letzten Monaten die Bank verlassen haben.


    Die Leitung der Risiko- und Prüfungsfunktionen sind die „zweite und dritte Verteidigungslinie“ einer Bank, schrieb Moody’s. „Nach Ansicht von Moody’s sind Kontrollfunktionen, die die Risiken einer Bank genau kennen, der Schlüssel zur Kreditstärke einer Bank.


    weiterlesen


    LG Vatapitta

    Danke für die Rückmeldung, Buche.

    Sieht für mich nach der australischen Variante von amerikanischen BDCs (business development companies, vgl. ARCC, MAIN, OBDC u.a., keine Kaufempfehlung) aus. Prinzipiell ist das interessant, ich konnte aber keine WKN dazu finden. Das ist häufig ein Warnzeichen, daß man Ärger bekommt, wenn man in Deutschland über ausländische Broker oder Börsen kauft. Hast Du das schon überprüft?

    Keine Ahnung, MXT vergibt Kredite und erzielt damit die aktuelle Rendite von 8,8%.

    MXT gibt es seit 2018 - den einzigen Kurseinbruch gab es 2020 - ansonsten immer um 2 A$ mit wenig Schwankung. Da es keine WKN gibt, ist das Thema leider erledigt.

    Es gibt aber kaum interessante Werte in diesem Bereich, das meiste davon sind meines Erachtens pure Zockerwerte.

    Lithium dient dem Ladungstransport in den Akkus. In der klassischen Batterie wird das Zink verbraucht und sie ist deshalb nicht wiederaufladbar. Könnte man zum Ladungstransport nicht das kleinere und günstigere H+ Wasserstoffion benutzen? - Keine Ahnung!


    M.E. ist bei Lithium die Aufbereitung das Kostspielige. Die Unternehmen, die das rechtzeitig fertig gestellt hatten, haben sich einen goldenen Arsch verdient. Ein Vorkommen allein ist gar nichts, wegen der Kosten der Weiterverarbeitung. Und die wird ohne langfristige Verträge gar nicht erst gebaut. - Die im Markt mit langfristigen Verträgen positionierten Unternehmen werden sich vermutlich behaupten.


    Schau Dir mal PLS.ASX an. Könnte ein Übernahmekandidat für ein Greenwashing eines "CO2-Sünders" sein. Die Anlage wird aktuell mit Hilfe von Partnern erweitert. Notiert laut Traderfox deutlich unter dem fairen Wert von 4,84 A$. Homepage

    Werte von Barchart:

    • Annual Sales, $4,316 M
    • Annual Income, $2,391 M


    Alles Gute

    Vatapitta

    Moin moin,


    der Artikel zu FM ist schon etwas älter, gibt aber einen guten Überblick über die offizielle Lage bei Cobre Panama:



    Update zu First Quantum: Ankündigung der vorläufigen Produktion für 2023, Ausblick für 2024-2026 und Bilanzinitiativen

    Am 15. Januar 2024 um 23:27 Uhr
    (MT Newswires) -- First Quantum Minerals Ltd. (TSX: FM) -- in einigen Medienberichten als mögliches Übernahmeziel für Barrick Gold genannt -- gab am Montag nachbörslich die vorläufige Produktion für die drei Monate und das Jahr, das am 31. Dezember 2023 endete, eine Prognose für die Produktion, die Investitionsausgaben und die Kosten für die Jahre 2024 bis 2026 sowie ein Update zu Bilanzinitiativen bekannt.

    "Mit der Aussetzung der Produktion bei Cobre Panama ergreifen wir entscheidende Maßnahmen, um Kapital zu sparen, die Kosten zu senken und unsere finanzielle Position zu stärken. Dies wird die weitere Entwicklung der Kansanshi S3-Erweiterung ermöglichen, die nach ihrer Inbetriebnahme im nächsten Jahr unseren Cashflow weiter stärken wird. Parallel dazu treiben wir mehrere Initiativen voran, die uns Optionen und Flexibilität in Bezug auf unsere Bilanz geben", sagte CEO Tristan Pascall in einer Erklärung. "Mit dem verbesserten Investitionsklima bleiben wir in Sambia engagiert. Der starke Fortschritt des S3-Erweiterungsprojekts spiegelt dies wider. Es ist auch erfreulich, dass die jüngsten Diskussionen in Panama bezüglich des verantwortungsvollen Umgangs mit der Umwelt in der Mine konstruktiv verlaufen sind."

    Zu den Höhepunkten der Produktion in Q4 und 2023: First Quantum erreichte eine jährliche Kupferproduktion von 708k Tonnen, was einem Rückgang von 9% gegenüber 2022 entspricht. Nach dem erfolgreichen Abschluss des CP100-Erweiterungsprojekts lieferte Cobre Panama eine jährliche Kupferproduktion von 331kt, bevor der Betrieb im November eingestellt und die Mine in eine Phase der Erhaltung und des sicheren Managements überführt wurde. Die sambische Produktion lag mit 349kt um 10% unter der von 2022, was auf eine Kombination aus geringerem Durchsatz an beiden Standorten und niedrigeren Gehalten bei Kansanshi zurückzuführen ist. Die Kupferproduktion in Q4 2023 lag mit 160kt um 22% niedriger als in Q4 2022 und um 28% niedriger als in Q3 2023, was hauptsächlich auf das Herunterfahren des Betriebs bei Cobre Panama im November zurückzuführen ist.

    Zur Drei-Jahres-Prognose: Wenn wir uns auf die Produktionszahlen für die Zukunft und das Vorjahr beziehen, wird die Prognose ohne Cobre Panama angegeben. Die Prognose für die Kupferproduktion im Jahr 2024 liegt zwischen 370 und 420kt und wird voraussichtlich auf 400 bis 460kt in den Jahren 2025 und 2026 ansteigen, wenn die S3-Erweiterung bei Kansanshi in Betrieb geht. Die gesamten C1- und AISC-Stückkostenspannen entsprechen den Prognosen des Vorjahres, wenn man Cobre Panama ausschließt. FM sagte, dass Verbesserungen bei den Betriebskosten wie Brennstoff, Wartung, Auftragnehmer und Arbeit die Auswirkungen der geringeren Nebenproduktgutschriften von Kansanshi und der geringeren Produktion bei Sentinel abmildern. Die Prognosen für die Goldproduktion bei Kansanshi wurden im Einklang mit einem verbesserten Verständnis der Quellen der sulfidischen Kupfer-Gold-Mineralisierung in der Tiefe revidiert. Die Nickelproduktionsprognose für Ravensthorpe wurde als Reaktion auf die schwachen Nickelmarktbedingungen gesenkt.

    Was die Bilanzinitiativen betrifft, so hat das Unternehmen seine Dividende ausgesetzt, da sich Cobre Panama in einer Phase der P&SM befindet. Darüber hinaus wurden die geplanten Kapitalprogramme um ca. 400 Mio. US$ im Jahr 2024 und 250 Mio. US$ im Jahr 2025 reduziert oder verschoben. Dies spiegelt den Investitionsstopp bei Cobre Panama und proaktive Initiativen zum Ausgleich der Kapitalinflation im sambischen Geschäft wider. Das Unternehmen hat Gespräche mit seinen Bankpartnern aufgenommen, um seine Bankkreditfazilitäten anzusprechen und zu erweitern. Das Unternehmen fügte hinzu, dass es "... eine Reihe von Optionen prüft, um eine solide Finanzlage aufrechtzuerhalten und den Wert für seine Aktionäre zu erhalten, einschließlich der Prüfung des Verkaufs kleinerer Minen und von Beteiligungen an seinen größeren Bergbauanlagen."

    In einem Cobre Panama Update heißt es, dass sich das Unternehmen derzeit in einer P&SM-Phase befindet und die Produktion eingestellt wurde. Ungefähr 1.400 Arbeiter bleiben vor Ort, um das P&SM-Programm durchzuführen. Eine weitere Reduzierung der Belegschaft auf unter 1.000 Mitarbeiter könnte in Abhängigkeit von den Umweltprogrammen folgen. Frühere illegale Blockaden rund um die Mine wurden beseitigt, so dass die für die Durchführung des P&SM-Programms erforderlichen Vorräte auf der Straße und im Hafen angeliefert werden können.

    Im Januar haben das Unternehmen und Panamas Ministerium für Handel und Industrie erste Gespräche über das P&SM-Programm und die damit verbundene Finanzierung der P&SM-Kosten geführt. Es wird erwartet, dass sich diese Kosten auf 15 bis 20 Millionen US$ pro Monat belaufen werden, und je nach den Programmen zur Förderung des Umweltschutzes könnten weitere Reduzierungen folgen. Am 11. Januar empfing Cobre Panama eine große Delegation, darunter die Minister des MICI und des Umweltministeriums sowie andere Regierungsstellen und ein breites Spektrum von Organisationen der Zivilgesellschaft, um die Maßnahmen zu demonstrieren, die im Rahmen des P&SM-Programms durchgeführt werden. Auf Ersuchen des MICI wird Cobre Panama am 16. Januar einen Vorentwurf für die erste Phase des P&SM-Programms vorlegen. Dabei handelt es sich um einen ersten Plan, der regelmäßig angepasst und aktualisiert werden muss, um zusätzliche nachfolgende Projektphasen und Schritte zu berücksichtigen, wenn sich die Anforderungen an die Planung und Vorbereitung weiterentwickeln.


    Quelle


    Ich habe vor einiger Zeit FNV mit Verlust verkauft und mir dafür WPM und Isoenergy geholt.



    LG Vatapitta

    Moin Buche,


    auch meine Öl-/Gaswerte - Equinor + Woodside - sind im Minus. Nur Yancoal läuft gut.


    Die bekloppten Europäer wollen neue Regeln für ESG = grüne "Nachhaltigkeit" durchsetzen.

    Wenn ich mich richtig erinnere, haben Blackrock und Co. das Thema zum größten Teil zu den Akten (Abfallkorb) gelegt. Die Neuausrichtung der Fonds könnte Auswirkungen auf Öl-, Gas- und Kohlewerte haben. Mir fallen spontan BP, Shell, Total und Glencore ein. Equinor hat auch Wind, Wasserkraft und H2. Inwieweit die außereuropäischen Werte betroffen sind, kann ich nicht einschätzen. Wenn die Fonds gezwungen sind solche Aktien zu verkaufen, dann leiden diese Aktien vermutlich nur kurz, bevor sie den Weg zu anderen Anlegern finden. Die europäischen Fonds allerdings und ihre Anleger geben wertvolle Realassets und Dividendenwerte an Blackrock und Co. ab. - Diese Profiteure könnten also hinter den für die Europäer verschärften Regeln stehen. Zum Artikel auf Finanzmarktwelt


    Das Kapital der Fonds müsste dann in andere Werte umgeschichtet werden: Wind, Solar, H2, Wärmepumpen, E-Mobilität, Lithium usw..

    Equinor könnte aufsteigen - ESG A+. Die oben Genannten haben alle C+.


    Weißt Du Näheres zu dem Gesetz und seinen möglichen Auswirkungen?



    Die Partei, die in Deutschland das Geschäft der Großkonzerne und Monopolisten betreibt, ist die FDP mit Lindner und Rössler (direkt beim WEF) sagt Dr. Berninger in seinem neuesten Video.


    Was hältst Du von MXT - 8,8% Dividende und sehr wenig Schwankungen. ASX

    Link korrigiert - 06.02.24


    LG Vatapitta

    Moin moin,


    nach Yellow Cake, Hanetf, Isoenergy habe ich mir heute Denison geholt - 2,77 C$.

    Nach den Berichten hier im Thread - mögliche Übernahme durch Cameco und Inbetriebnahme einer Mine gemeinsam mit Orano - sehe ich wenig Rückschlagsgefahr. Sie haben ausreichend Cash und DML hält sogar etwas Uran als Cash-Ersatz. Denison hat eine gigantische Marge auf seine Uranvorkommen. Die avisierten Laufzeiten der Minen erscheinen mir allerdings sehr kurz.


    Das wissen nicht nur wir, sondern auch alle, die sich mit DML beschäftigen. Nach den kurzen Halt am Bahnsteig, den ich zum Einstieg genutzt habe, kann der Zug nun gerne wieder Fahrt aufnehmen. Die Konsolidierung des starken Anstieges von 2,20 C$ auf 2,80 C$ liegt m.E. schon hinter uns. =)


    Danke für die vielen Infos zu Denison Mines hier im Forum. [smilie_blume]


    LG Vatapitta

    Moin moin,


    herzliche Glückwünsche an die Gewinner.


    Goldpreis in Euro

    Am 20.11.2021 - 1634,49 €

    Tief: am 04.12. - 1574,21 €

    am 31.12. - 1608,21 €

    Hoch am 16.04. - 1825,35 €

    am 23.07. - 1690,16 €

    am 13.08. - 1757,10 €

    am 17.09. - 1671,88 €

    am 08.10. - 1738,56 €

    Tief: am 29.10. - 1651,79 €

    am 12.11. - 1709,48 €

    am 26.11. - 1687,02 €

    am 31.12. - 1704,81 €

    am 25.02. - 1715,93 €

    am 04.03. - 1746,22 €

    am 11.03. - 1753,96 €

    Hoch: am 18.03. - 1863,38 €

    am 29.04. - 1804,68 €

    am 13.05. - 1851,67 €

    am 15.07. - 1739,13 € - großer Goldkauf durch Dr. Krall

    TIEF: am 19.08. - 1737,40 €

    am 09.09. - 1793,41 €

    Hoch am 23.09. - 1805,27 €

    am 30.09. - 1747,11 €

    Tief am 07.10. - 1731,55 €

    am 14.10. - 1837,28 €

    am 21.10. - 1868,67 €

    Hoch am 28.10. - 1896,90 €

    am 04.11. - 1855,14 €

    Tief am 11.11. - 1813,46 €

    am 18.11. - 1814,69 €

    am 25.11. - 1829,07 €

    Alltime Hoch am 02.12. - 1901,59 €

    am 09.12. - 1862,78 €

    am 16.12. - 1854,07 €

    am 23.12. - 1864,91 €

    am 30.12. - 1869,43 €

    am 06.01.2024 - 1869,21 €

    am 13.01. - 1871,37 €

    am 20.01. - 1862,60 €

    am 27.01. - 1860,51 €

    am 03.02. - 1890,69 €


    Tip 1.890,02 €


    LG Vatapitta

    Teil 3


    Idiosoma Dorsal-Grübchen


    Die Häufigkeit regelmäßiger Dorsalgrübchen (einfach und doppelt) auf dem Milben-Idiosoma wurde für die zehntägigen Milbenfälle im Oktober 2016 ermittelt. Die Milben wurden nach einem, zwei oder keinem Grübchen gruppiert und weiter in dunkle Muttermilben und helle Tochtermilben unterteilt. Um eine Veränderung des Auftretens von Grübchen im Laufe der Zeit festzustellen, wurde außerdem eine archivierte Probe des Milbenfalls untersucht, die während einer Varroabehandlung im Herbst 2004, kurz nach dem Befall des Bienenstocks durch die Milbe, entnommen wurde, und es wurde eine ähnliche Gruppierung von Milben und Grübchen für diese Probe vorgenommen.


    Das Vorkommen von Dorsalgrübchen für erwachsene (dunkel gefärbte) und Tochtermilben (hell gefärbt) wurde für die Probe vom Oktober 2016 und die Probe von 2004 (Archiv) quantifiziert (Tabelle 1). Bemerkenswert ist, dass die Probe aus dem Jahr 2004 (Archiv) eine Reihe von Bienenläusen (Braula coeca) enthielt, die seither verschwunden sind, wahrscheinlich aufgrund von chemischen Behandlungen. Die Häufigkeit der Grübchen war 2016 signifikant höher: 3,4-mal bei den alten Muttermilben (χ2 = 21,33, p < 0,001) und 2,0-mal bei den Tochtermilben (χ2 = 12,32, p < 0,01).


    Tabelle 1. Dargestellt ist die Prävalenz der regelmäßigen dorsalen Grübchen auf dem Idiosoma von Varroamilben aus einem Milbenfall aus dem Jahr 2004 (Archiv) in der North County Dublin. Ebenfalls dargestellt ist die Grübchenprävalenz aus der natürlichen Milbenfallprobe vom Oktober 2016 über einen Zeitraum von zehn Tagen bei fünf Bienenvölkern desselben Bienenstands. Die Milben werden in dunkle (Mutter) und helle (Tochter) Milben eingeteilt, und es werden folgende Vergleiche der Grübchenprävalenz angestellt: Dunkle Milben 2004 vs. dunkle Milben 2016 und helle Milben 2004 vs. helle Milben 2016.

    CSVDisplay-Tabelle herunterladen

    Prävalenz von DWV


    Am 2. April 2017 wurde aus jedem der fünf Bienenvölker ein Rähmchen mit einer großen Fläche verschlossener Brut in allen Altersstufen ausgewählt. Nach dem Entfernen der erwachsenen Bienen wurde jede Zarge in einen separaten (perforierten) Käfig aus Edelstahl eingesetzt und in einen Inkubator bei 34,5 °C (50-60 % r.F.) gebracht. Alle acht Stunden wurden die fünf Käfige um eine Position gedreht, um die Temperaturunterschiede für die Brut zu verringern. Die frisch geschlüpften Bienen wurden in Abständen von acht Stunden aus den Käfigen entnommen und auf Flügelschäden untersucht, die auf DWV hinweisen. Dies wurde fortgesetzt, bis alle Jungbienen geschlüpft waren. Die geschlüpften Bienen aus jedem der fünf Rahmen wurden mittels RT-PCR (40 Zyklen) ;) auf ihren Virusstatus untersucht. In ähnlicher Weise wurden Proben fliegender Bienen aus jedem der fünf Bienenvölker auf dem Feld getestet.


    Flügelschäden wurden nur bei 24 der 7.552 (0,32 %) geschlüpften Bienen beobachtet, und in keinem Fall war ein ganzer Flügel geschrumpft. Alle Proben von verdeckelten Bienen waren negativ auf DWV. Zwei der Proben von Flugbienen waren positiv, und diese entsprachen den Bienenvölkern mit den beiden höchsten Prävalenzen klinischer DWV-Anzeichen bei den geschlüpften Bienen.


    Bruttemperatur


    Mithilfe von Sonden, die zwischen die Waben gesteckt wurden, wurden in den Bienenvölkern an zehn aufeinanderfolgenden Tagen im April 2017 täglich die zentralen Bruttemperaturen (Maximal- und Minimaltemperaturen) aufgezeichnet. Um die potenziellen thermischen Auswirkungen der Verwendung offener Gitterböden zu bewerten, wurden Temperaturmessungen unterhalb des Brutnestes, direkt über und in der Mitte der festen Bienenstockböden sowie der Umgebungstemperatur außerhalb des Bienenstocks vorgenommen. Die Messwerte wurden an vier aufeinanderfolgenden Tagen im April 2017 für die fünf Bienenvölker erfasst.


    Die mittlere tägliche Mediantemperatur für alle Bienenvölker über den Zeitraum von zehn Tagen betrug 35,20 °C (SD 0,08, n = 5). Die mittlere Tagesmitteltemperatur in der Mitte der festen Böden in den Bienenstöcken betrug 28,2 °C (SD 1,4, n = 5). Die entsprechende mittlere tägliche Mediantemperatur der Umgebung betrug 9,1°C (SD 1,2, n = 5).


    Schlussfolgerungen


    Der natürliche Milbenfall hat sich in allen Völkern auf hohem Niveau fortgesetzt, wobei die jahreszeitlichen Profile mit dem Brutstand zusammenhängen (Fries, Camazine, & Sneyd, Zitat 1994) und der Milbenfall zu Beginn und am Ende des Zwölfmonatszeitraums ähnlich ist (Abbildung 4). Es ist bemerkenswert, dass diese Toleranz gezeigt wird, während der Milbenfall noch hoch ist, aber nach Moritz (Citation1981) hat der geringe tägliche Ressourcenverbrauch durch eine Milbe auf einer Biene wahrscheinlich wenig Einfluss auf eine gesunde Biene. Es gibt Ähnlichkeiten zu den Milbenfallwerten, die in toleranten Wildbienenvölkern gefunden wurden, über die aus dem Arnot Forest in den Vereinigten Staaten berichtet wurde, wo das Wachstum des Milbenbefalls in der gleichen Größenordnung lag wie in den Völkern mit milbenanfälligen Bienen (Seeley, Citation2007). Hohe Befallsraten wurden von einer Inselpopulation im Nordosten Brasiliens berichtet, die seit über dreißig Jahren mit Varroa überlebt (De Mattos, De Jong, & Soares, Citation2016).


    Die Auswirkungen anderer Parasiten, vor allem von DWV, scheinen sich abzuschwächen. Die beobachtete Inzidenz von DWV war hoch, als die Varroamilben zum ersten Mal in die Region kamen, und selbst in den ersten Tagen der Behandlung war sie noch hoch. In der Anfangsphase der behandlungsfreien Zeit gab es viele klinische Anzeichen, und im Spätsommer wurden häufig tote und sterbende Bienen vor den Bienenstöcken gefunden. Heute sind klinische Anzeichen von DWV selten. Die relativ hohen Milbenpopulationen haben nicht zu einem hohen Virulenzgrad geführt. Dies stimmt mit den Ergebnissen von Gisder, Aumeier und Genersch (Citation2009) überein, bei denen der Milbenbefall allein nicht mit missgebildeten Flügeln in einem Bienenvolk korreliert war. Eine neuere Studie (Brettell et al., Citation2017) kam zu dem Schluss, dass eine hohe DWV-Belastung der einzige konsistente Faktor ist, der mit Flügelschäden einhergeht. In der letztgenannten Studie wurde auch festgestellt, dass deformierte Bienen mittels RT-PCR die höchste Viruslast aufwiesen, was mit den Ergebnissen dieser Studie übereinstimmt.


    Die meisten Milben, die auf den Bienenstockboden fielen, waren tot. Bei 44 % der toten gefallenen Milben wurden Schäden festgestellt, darunter 41 % an den Beinen und 3 % unregelmäßige Schäden am Idiosoma (Abbildung 5). Beinschäden an lebenden Milben waren selten, nur bei einigen wenigen sterbenden Milben (8/1.084).


    Es scheint, dass Beinschäden für Milben tödlich sind. Die Schäden an den Beinen der toten Milben waren sehr unterschiedlich und reichten von einer Spitze (Apotele) eines Beins bis hin zu Verstümmelungen, bei denen die Beine fehlten und nur noch die Beinsockel vorhanden waren. Andererseits waren die regulären Schäden (Grübchen) am Idiosoma mit dem 3,5-fachen bzw. 2,0-fachen für alte Mutter- und Tochtermilben viel größer als 2004. Nach Lodesani et al. (Citation1996) deutet dieser starke Anstieg auf eine erhebliche Verringerung der Milbenfruchtbarkeit hin, was zur Varroatoleranz beitragen dürfte.


    Es gibt keine Anzeichen für einen Anstieg der Temperatur im zentralen Brutnest im Vergleich zu den Temperaturen vor der Varroa. Diese Beobachtung deckt sich mit der von Levin und Collison (Citation1990). Es gibt also keinen Hinweis darauf, dass sich die Dauer der verschlossenen Zellen infolge eines Anstiegs der Bruttemperatur seit dem Auftreten der Varroa verringert hat. Le Conte und Arnold (Citation1988) haben nachgewiesen, dass Varroamilben Zellen bevorzugen, die kühler als 33°C sind, was die Drohnenbrut für die Milbenvermehrung begünstigen würde, da sie sich traditionell an den äußeren Rändern der Brutwaben befindet (Winston, Citation1987). In North County Dublin wird die Drohnenbrut jedoch zunehmend weiter oben auf den Brutwaben und näher an der Mitte des Brutnestes beobachtet, wodurch sie einer höheren Temperatur der Brutzellen ausgesetzt ist. Die erwartete Verringerung der Zeit, in der die Drohnenzellen verschlossen sind, und der Milbenvermehrung scheint auf eine Selektion hinzudeuten, die die entscheidende Rolle der Drohnen bei der Varroatoleranz erleichtert (Jandricic & Otis, Citation2003).


    Auch die Verwendung von festen Bienenstöcken, wie in dieser Studie, könnte zur Toleranz beitragen. Es wurde nachgewiesen, dass nur ein kleiner Teil (3,3 %) des Milbenfalls an den Rand des Bienenstockeinsatzes wanderte und möglicherweise in das Brutnest zurückgekehrt wäre. Darüber hinaus hat Coffey (Citation2007) in einem Gebiet mit gemäßigtem Klima nachgewiesen, dass die anfängliche Verringerung des Wachstums der Milbenpopulation nicht aufrechterhalten wurde, wenn "offenmaschige" Böden verwendet wurden. Im Frühjahr kann ein großer Temperaturunterschied zwischen der Mitte des festen Bodens und der Umgebungstemperatur bestehen; in dieser Studie wurden 19 °C gemessen. Bei Verwendung eines Bodens mit offenen Maschen würde sich die Temperatur an dieser Stelle des Bienenstocks der Umgebungstemperatur annähern, was einer Temperatursenkung von 19 °C entspricht. Die Verwendung offener Gitterböden setzt die Bienenvölker daher in gemäßigten Zonen während der kritischen Frühjahrsaufbauphase einem größeren thermischen Risiko aus und verschafft den Varroamilben einen potenziellen Reproduktionsvorteil.



    LG Vatapitta

    Teil 2


    Veränderungen bei Honigbienenvölkern


    Die Imker in dieser Region haben nach dem Auftreten der Varroamilbe Veränderungen in der Bienenpopulation beobachtet. Anfänglich wurden bei der Inspektion der Bienenstöcke häufig Anzeichen des Deformed Wing Virus (DWV) beobachtet, wobei im Spätsommer Gruppen von DWV-geschädigten Bienen auf dem Boden vor den Bienenstöcken herumkrabbelten. Diese Anzeichen sind im Laufe der Zeit zurückgegangen, und heute sind Anzeichen von DWV nur noch selten zu sehen. Auch andere Veränderungen in den Bienenvölkern in North County Dublin wurden in diesem Zeitraum beobachtet: mehr Drohnen und mehr Drohnenbrut befinden sich in der Mitte des Brutnestes, und die Wintersterblichkeit der Bienenvölker ist von 15,8 auf 11,2 % gesunken (2014-2017), unter Verwendung von COLOSS-Daten, die für die Region North County Dublin extrahiert wurden. Die Sterblichkeitsrate für Irland als Ganzes lag 2015/16 bei 29,5 % (Brodschneider et al., Zitat2016). Typischerweise führt der anfängliche Befall durch die Varroamilbe in der gesamten Bienenwelt zu einem raschen, manchmal dramatischen Anstieg der Milbenpopulationen, der zum Zusammenbruch des Bienenvolkes führt (Büchler, Citation1994). Bei einer toleranten oder ausgewogenen Beziehung zwischen Milbe und Wirtsbiene würde man erwarten, dass die Milbenpopulationen zwar in jeder Saison schwanken, aber zur gleichen Zeit im Jahr ähnlich hoch sind. Während des Übergangs zu einer toleranten Beziehung können sich die biologischen und verhaltensmäßigen Eigenschaften von Wirten und Parasiten verändert haben. Die Schädigung der Milben könnte zu dieser Toleranz beitragen. Es hat sich auch gezeigt, dass ein oder zwei regelmäßige dorsale Grübchen auf dem Idiosoma der Milbe auftreten können, die eher als "Defekte" denn als von den Bienen verursachte "Schäden" betrachtet werden können (Davis, Citation2009). Eine Studie von Lodesani, Vecchi, Tommasini und Bigliardi (Citation1996) zeigte, dass das Vorhandensein dieser regelmäßigen dorsalen Grübchen in der Muttermilbe dazu führte, dass 35,5 % der ersten Töchter fehlten, verglichen mit 14,5 %, wenn kein Grübchenfehler vorhanden war. Lodesani et al. (Citation1996) wiesen ebenfalls nach, dass es keinen Unterschied zwischen der Prävalenz von Grübchen auf Milben in den Brutzellen und Milbenfällen auf dem Boden gab. Veränderungen in der verschlossenen Brutperiode der Honigbiene würden sich auf die Zeit auswirken, die den Varroamilben zur Verfügung steht, um sich in den Brutzellen zu entwickeln, und die daher für die Fortpflanzung der weiblichen Milbennachkommen entscheidend ist (Büchler & Drescher, Zitat 1990). Auch die Verpuppungszeit wird von der Brutnesttemperatur beeinflusst, und in diesem Zusammenhang wurde nachgewiesen, dass eine Bedrohung in Form eines Parasiten oder Krankheitserregers im Bienenvolk eine Reaktion in Form eines Anstiegs der Bruttemperatur auslöst (Hou, Li, Deng, & Diao, Zitat2016; Starks, Blackie, & Seeley, Zitat2000).


    In den Jahren 2016 und 2017 durchgeführte Studie


    In den Jahren 2016 und 2017 wurde eine Studie durchgeführt, um unser Verständnis der Dynamik zu verbessern, die durch die Identifizierung von Veränderungen seit der Ankunft der Varroamilbe vor über 14 Jahren im nördlichen County Dublin entsteht. Diese Veränderungen können dazu beitragen, mögliche Gründe für die gezeigte Milbentoleranz zu ermitteln. Die Studie wurde im Zeitraum von April 2016 bis Mai 2017 durchgeführt. Bei den Honigbienen handelte es sich um A. m. mellifera aus dem Bienenstand des Autors mit fünf Bienenvölkern in der Mitte der Nordgrafschaft Dublin, die seit Herbst 2010 keine Mitizid- oder andere Behandlungen erhalten hatten. Alle Bienenvölker befanden sich in Bienenstöcken mit "festen Böden" und einem Gitter zwischen Boden und Brutraum, d. h. die Böden waren nicht "offen". Die Bienenstöcke waren "modifizierte Handelsbeuten" mit einer einzigen Brutkastenwabenfläche, die etwa 20 % größer war als bei einem Langstroth-Brutkasten. Im April/Mai 2016 wuchsen die Bienenvölker schnell und erreichten im Durchschnitt mehr als 8 Rähmchen in den 11-Rahmen-Brutkästen. Der Hauptnektarfluss erfolgte von April bis Mitte Juni von Frühlingsblumen und Baumblüten. Im Juli/August gab es eine Lücke im Nektarfluss, was mit einem drastischen Rückgang der Völkerbrut in diesem Zeitraum einherging. Später, von Mitte September bis Mitte November 2016, brachten starke Nektarströme, hauptsächlich von Efeu (Hedera helix), große Völker von "Winterbienen" hervor. Drei der Bienenvölker produzierten Schwarmköniginnen und begatteten im Mai/Juni 2016 neu, und die Kerne mit den alten Königinnen wurden in Bienenstöcke in der Umgebung umgesetzt. Alle Bienenvölker überwinterten mit einem Vorrat von >20 kg (45 lb), wobei typischerweise <10 kg (22 lb) von November bis Ende März verbraucht werden, da der Stamm von A. m. mellifera dazu neigt, genügsam zu sein. Im April/Mai 2017 wuchsen die Bienenvölker wieder schnell und erreichten im Durchschnitt mehr als 8 Rähmchen in den 11-Rahmen-Brutkästen. Mitte Mai hatten zwei Bienenvölker Königinnenzellen produziert und waren dabei, sich neu zu verpuppen.


    Im Rahmen der Studie wurden folgende Aspekte untersucht: die saisonalen Milbenpopulationen, mögliche Bienenschäden durch Milben, Veränderungen der Idiosoma-Rückengrübchen, die Prävalenz klinischer DWV-Symptome und der Virusstatus mittels RT-PCR sowie Veränderungen der Brutnesttemperatur.


    Saisonaler Milbenfall


    Der natürliche Milbenfall wurde als Mittel zur Schätzung der Milbenpopulationen in den Völkern quantifiziert (Branco, Kidd, & Pickard, Citation2006). Die Milben fallen durch den abgeschirmten Boden auf die Einlage auf dem darunter liegenden festen Boden. Während des zwölfmonatigen Zeitraums (April 2016 bis März 2017) wurde der natürliche Milbenfall in den Bienenvölkern zweimal wöchentlich gesammelt. Der natürliche Milbenfall wurde über die zwölf Monate April 2016 bis März 2017 zu Halbmonatszeiträumen zusammengefasst (Abbildung 4). Sie zeigt einen Anstieg des Milbenfalls im Frühjahr und Herbst und einen Rückgang im Sommer und Winter. Der durchschnittliche Milbenfall der Kolonie zu Beginn und am Ende des Zwölfmonatszeitraums war mit ~5 Milben pro Tag ähnlich.


    Abbildung 4. Varroa-Milbenfall bei fünf Bienenvölkern in North County Dublin. Dargestellt ist der durchschnittliche tägliche natürliche Milbenfall (±SD) für jeden Halbmonat über einen Zwölfmonatszeitraum von April 2016 bis März 2017 (n = 5). Die Bienenvölker wurden in den vorangegangenen sieben Jahren nicht mit Milbenbekämpfungsmitteln behandelt.


    Der natürliche Milbenfall wurde untersucht, um Hinweise auf einen möglichen Mechanismus zu finden, der zur Toleranz der Kolonie beiträgt. Über einen Zeitraum von zehn Tagen im Oktober 2016 wurden täglich Milben von den Bienenvölkern im Bienenstand gesammelt und auf Schäden untersucht. Da keine Ameisen oder andere große Arthropoden auf der Bodeneinlage vorhanden waren, wurden alle Milbenschäden, die nicht auf die üblichen Rückengrübchen zurückzuführen waren, von den Bienen verursacht. Die Milben wurden als lebend oder tot und der Zustand als intakt, beschädigtes Idiosoma oder beschädigte Beine angegeben. Milben mit einem oder zwei regelmäßigen Rückengrübchen werden nicht als beschädigt angesehen (Davis, Citation2009). Die Mehrheit der Milben im natürlichen Milbenfall war tot, und bei 44 % von ihnen wurden Schäden festgestellt. Dazu gehörten 41 % Beinschäden und 3 % unregelmäßige Schäden am Idiosoma (Abbildung 5). Da keine Ameisen oder großen Arthropoden anwesend waren, wurden diese Schäden von den Bienen verursacht. Beinschäden an lebenden Milben waren selten und wurden nur bei 8 sterbenden Milben des gesamten Milbenfalls von 1.084 beobachtet.Die Zahl der toten Milben könnte überhöht sein, da einige der als tot eingestuften Milben zu einem früheren Zeitpunkt am Tag, als sie auf den Einsatz fielen, noch lebendig gewesen sein könnten.


    Abbildung 5. Schäden an natürlich fallenden Milben in fünf Bienenvölkern im Norden der Grafschaft Dublin, die täglich über einen Zeitraum von zehn Tagen im Oktober 2016 gesammelt wurden (insgesamt 1.084 Milben). Lebende (431 Milben) und tote (653 Milben) Milben werden jeweils (% ±SD) als intakt, beschädigtes Idiosoma oder beschädigte Beine kategorisiert. Schäden am Idiosoma können zerdrückt/gebrochen sein, während Schäden an den Beinen von der Entfernung der Spitze oder der Apotelen bis hin zu mehreren Beinen mit leeren Sockeln reichen können.


    Eine dünne Schicht Vaseline™ wurde um den Umfang des Bodeneinsatzes herum aufgetragen, und der Milbenfall während des oben beschriebenen Zeitraums von zehn Tagen wurde untersucht und die gefangenen Milben im Abstrich gezählt. Dies ist ein Maß für die potenzielle Anzahl von Milben, die den festen Boden verlassen und in das Brutnest zurückkehren könnten. Von den 1.084 Milben blieben insgesamt 36 Milben (3,3 %) an der Vaselineschmiere am äußeren Rand des Einsatzes haften, was auf eine geringe Milbenbewegung zum Rand des Einsatzes hinweist. Außerdem wurde nur selten beobachtet, dass sich die Milben auf der Einlage bewegten.

    Moin moin,


    ich habe den langen Artikel über die Varoatoleranz mit deepl.com übersetzt und durchgelesen. Sehr umfangreich, wissenschaftlich fundiert und hilfreich!


    Bitte schön [smilie_blume]


    Einführung


    In der irischen Nordgrafschaft Dublin, einer Region mit relativ geschlossener Bienenzucht und wenig Verbringung von Bienenvölkern oder Königinnen in das Gebiet, hat sich eine Toleranz (Co-Adaptation) gegenüber Varroamilben entwickelt. Dies geschah ohne jegliche Milbenbehandlung seit 2010 und ohne Bienenzucht oder spezielle Völkerauswahl. Die Region wird im Osten von der Irischen See, im Westen von den Grafschaften Meath und Kildare und im Süden vom Fluss Liffey und den inneren Vororten von Dublin City begrenzt (Abbildung 1). Die Stadt hat eine lange Geschichte in der Zeit der Wikinger und war bereits 841 n. Chr. Teil der skandinavischen Siedlung in Dublin. Die Macht der Wikinger wurde nach der Schlacht von Clontarf im Jahr 1014 gebrochen, aber heute sind viele der Nachnamen und Ortsnamen skandinavischen Ursprungs. Es ist ein fruchtbares und relativ flaches Land, das etwa 25 Meilen (40 km) lang und 15 Meilen (25 km) breit ist. Die Bienenzucht hat in der Region eine lange Geschichte und soll von einem Mönch aus dem siebten Jahrhundert, St. Molaga, eingeführt worden sein, der in der Nähe von Balbriggan in der nördlichen Grafschaft Dublin eine Kirche, Lann Beachaire (die Kirche des Imkers), erbaute. Auf einem Bogenstein aus dem Jahr 1689 im benachbarten Bremore Castle ist ein Mönch abgebildet, der ein Skep oder eine Glocke hält, auf die Bienen zufliegen.


    Varroa-Befall


    In gemäßigten Klimazonen sterben unbehandelte Bienenvölker in der Regel drei bis vier Jahre nach dem ersten Befall mit der Varroa (Büchler, Citation1994). Bereits in einem frühen Stadium des Varroa-Milbenbefalls in Westeuropa und Nordamerika standen Behandlungen zur Verfügung, die eine wirksame Kontrolle der Milbenzahlen ermöglichten. Jährliche ein- oder mehrmalige Behandlungen von Bienenvölkern sind heute die Norm, obwohl der Milbenbefall immer noch hoch ist. Der Varroa-Milbenbefall und die ihn begleitenden Viren werden heute allgemein als ein wichtiger Faktor für das weltweite Sterben von Honigbienenvölkern angesehen (Rosenkranz, Aumeier, & Ziegelmann, Citation2010). Die Varroamilbe wurde erstmals 1998 in Irland festgestellt und hatte sich bis September 2003 auf den Norden der Grafschaft Dublin ausgebreitet. Sie wurde im Bienenstand des Autors im Zentrum der Grafschaft, nördlich von Swords, gefunden und identifiziert (Abbildung 1) und war das Ergebnis stark befallener Bienenvölker, die aus einer varroabefallenen Region im Südosten des Landes in die Nähe des Bienenstandes verbracht wurden. Wie seltsam die Bedrohung der Honigbienen durch Milben ist, lässt sich daran ablesen, dass die erste Reaktion des am stärksten befallenen Volkes darin bestand, einen dicken Propolisschirm über dem Eingang des Bienenstocks zu errichten, so dass nur ein kleiner Eingang übrig blieb. Danach starben die befallenen Bienenvölker ab, sofern sie nicht behandelt wurden, was in der Region im Allgemeinen mit einem Produkt auf Thymolbasis geschah.


    Imkereiregime in der Region


    Wanderimkerei ist nicht üblich, und insgesamt gibt es nur eine begrenzte Verbringung von Bienenvölkern in die Region oder innerhalb der Region. Eine Ausnahme bildet die Einführung einheimischer Honigbienenköniginnen Apis mellifera mellifera (Galtee) von Stämmen in der Grafschaft Tipperary in geringem Umfang, insbesondere in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren. Die starke Zunahme der Anfängerimker in den letzten zehn Jahren in der Grafschaft Nord-Dublin wurde durch ein Mentorensystem gefördert, bei dem erfahrene Imker des örtlichen Verbands (Fingal North Dublin BKA) als Mentoren fungierten und Startvölker aus ihren eigenen Beständen zur Verfügung stellten (McMullan, Zitat2012). Diese politische Entscheidung des Verbandes wurde getroffen, um die Übertragung von Krankheiten, insbesondere der Amerikanischen Faulbrut, zu verringern und die Einführung nicht einheimischer Apis mellifera-Stämme in das Gebiet einzuschränken. Diese ökologische Konstellation einer relativ sesshaften Population von Bienenvölkern, in der die Volksdichte nicht hoch ist und die Bienenvölker ihre eigenen Nachkommen aufziehen, sollte zu einer geringeren Virulenz ihrer Parasiten durch vertikale Übertragung, d. h. über die Nachkommen, führen (Fries & Camazine, Zitat2001). Dies ist die klassische Reaktion auf den Befall mit einem exotischen Parasiten, wenn es keine externen Behandlungen gibt.


    Wie dies geschehen kann, wird in Abbildung 3 veranschaulicht. Ein Parasit ist für seine Existenz von seinem Wirt abhängig und nimmt daher Ressourcen (Nahrung) vom Wirt, wobei die Virulenz seine Fähigkeit ist, dem Wirt zu schaden; andererseits ist die Anfälligkeit des Wirts die Wahrscheinlichkeit, dass er vom Parasiten befallen/ infiziert wird. Nach Schmid-Hempel und Koella (Zitat 1994) "hat die Variabilität der Wirt-Parasit-Interaktionen erhebliche Auswirkungen auf die Ökologie und Evolution von Parasiten und auf die Epidemiologie von Krankheiten". Diese Variabilität ermöglicht eine Anpassung. Bei geringer Virulenz des Parasiten und geringer Empfänglichkeit des Wirts kann der Parasit seine Existenz nicht aufrechterhalten und stirbt. Im anderen Extremfall, wenn Virulenz und Empfänglichkeit hoch sind, kann der Parasit seinen Wirt töten und sowohl Wirt als auch Parasit sterben. Dies ist das typische Ergebnis, wenn ein exotischer Parasit, ein Parasit, mit dem die Wirtsart noch nie in Berührung gekommen ist, den Wirt befällt.


    Abbildung 3. Schematische Darstellung der Parasit-Wirt-Interaktion. Das Diagramm zeigt, wie ein Gleichgewicht (oder eine Toleranz) aufgrund der Variabilität der Virulenz des Parasiten und der Anfälligkeit des Wirts entstehen kann (aus McMullan, Citation2012). Der anfängliche Befall von Bienenvölkern durch Varroamilben beginnt typischerweise auf der rechten Seite mit Bienenvölkern, die aufgrund der hohen Virulenz der Milben und der geringen Resistenz der Honigbienen (hohe Anfälligkeit) sterben.


    Im Laufe der Zeit wird in unbehandelten Bienenvölkern eine Verringerung der Milbenvirulenz und eine Erhöhung der Bienenresistenz angestrebt, so dass sich ein ausgewogenes Verhältnis ergibt.


    Abbildung 3. Schematische Darstellung der Parasit-Wirt-Interaktion. Das Diagramm zeigt, wie ein Gleichgewicht (oder Toleranz) aufgrund der Variabilität der Virulenz des Parasiten und der Anfälligkeit des Wirts entstehen kann (aus McMullan, Citation2012). Der anfängliche Befall von Bienenvölkern durch Varroamilben beginnt typischerweise auf der rechten Seite mit Bienenvölkern, die aufgrund der hohen Virulenz der Milben und der geringen Resistenz der Honigbienen (hohe Anfälligkeit) sterben. Im Laufe der Zeit wird bei unbehandelten Bienenvölkern eine Verringerung der Milbenvirulenz und eine Erhöhung der Bienenresistenz angestrebt, so dass sich ein ausgewogenes Verhältnis einstellt.


    Bis 2010 zeichnete sich in der Region ein günstigeres Verhältnis zwischen Milben und Honigbienen ab. Es wurde deutlich, dass bei Völkern, bei denen die jährlichen Varroabehandlungen versäumt wurden, in der Regel weil schlechtes Wetter am Ende der Saison die Behandlungen verhinderte, kaum negative Auswirkungen zu beobachten waren. Es ist über sieben Jahre her, dass ich meine Bienen behandelt habe, und immer weniger Imker in der Region behandeln ihre Völker zur Milbenbekämpfung. Im Mai 2017 hatten fast zwei Drittel der Bienenvölker keine Behandlungen durchgeführt. Bienenvölker ziehen in der Regel ihre eigenen Königinnen auf, wie im Fall des Elternstocks eines schwärmenden Volkes, nachdem der Imker ein zweites Volk mit der alten Königin entfernt hat, das dann in der Region verbleibt.


    Die starke Zunahme von Imkeranfängern (die Mitgliederzahl des Verbands hat sich seit 2010 mehr als verdoppelt) und die Politik der Bereitstellung von Startvölkern aus der Region haben zu einer starken Zunahme von Bienenvölkern geführt, die fast alle aus dem Inland stammen. Die komplexen Interaktionen zwischen den Parasiten (Milben und die von ihnen übertragenen Krankheiten) und ihren Bienenwirten sind somit sich selbst überlassen, um ihren evolutionären Weg zur Toleranz zu finden (Blacquière & Panziera, Zitat2018). Diese Bedingungen ähneln denen von verwilderten Honigbienen, die zu verschiedenen Populationen von varroabefallenen Bienen geführt haben, die ohne Behandlung überleben (Fries, Imdorf, & Rosenkranz, Zitat2006; Le Conte et al., Zitat2007; Locke, Zitat2016; Seeley, Zitat2007).

    Denkt ihr auch an Efeu? Die späteste Blüte im Jahr, die den Insekten richtig einschenkt (nicht nur den Bienen)- Braucht aber 10+ Jahre.


    LF

    Daran denkt jeder Imker, der keinen Efeuhonig möchte.


    Zitat: " Vielleicht helfen meine Beobachtungen von heuer Herrn Ziegler. An meinem Bienenstand sind auch große Flächen des Efeus, den die Bienen 2021 stark beflogen haben. Doch heuer waren nur einzelne Bienen am Efeu. Es waren nur Fliegen, Wespen und Hornissen am Efeu. Meine Beobachtung ist, dass die Bienen eine bessere Trachtquelle gefunden haben. So viel ich feststellen konnte, ist das ein 300 Meter entferntes Ölrettichfeld, das zur gleichen Zeit blüht. Der Efeu und das Ölrettichfeld blühen noch immer. Vielleicht hilft eine ablenkende Tracht Herrn Ziegler."


    und...

    "Die Frage zum Efeuhonig treibt mich besonders um, seit ich mit einer Schweizer Imkergruppe zu Besuch bei Imkern in Nord-Wales, Snowdonia, gewesen bin. Deren Bienen überleben offenbar seit etlichen Jahren ohne Varroa-Behandlung. Die Imker berichteten auch, dass Efeu bei ihnen eine wesentliche Herbsttracht ist und maßgeblich zum Wintervorrat beiträgt. Auch John McMullen berichtet in Bee World (https://doi.org/10.1080/0005772X.2018.1431000) von Völkern, die seit 2010 nicht gegen Varroa behandelt wurden. Er schreibt, dass Efeu große Teile des Wintervorrats ausmacht.


    Das hat mich aufmerksam gemacht, da Efeu auch als Heilpflanze Verwendung findet und (giftige) Wirkstoffe (z.B. Saponine) enthält. Ob diese Wirkstoffe in den Nektar und Honig übergehen und allenfalls sogar zur Abwehr der Varroa beitragen könnten, ist mir aber nicht bekannt. Der Geschmack von Efeu- honig ist jedenfalls speziell und mir nicht unangenehm.


    Basler Imkerkollegen haben dagegen auf Anfrage während einer Vereinsversammlung berichtet, dass ihnen wegen breiter Futtergürtel aus kristallisiertem Efeuhonig schon Völker auf vollen Futterwaben verhungert seien. David Heaf, einer der Imker in Snowdonia und Autor des Buches „Treatment-Free Beekeeping“ erklärte, damit keine Probleme zu haben. Er vermutet, dass durch den Beitrag anderer Nektarquellen - und bei ihnen besonders das drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) - eine harte Kristallisation ausreichend verhindert wird. Die gleiche Wirkung hätte eine späte Notfütterung mit Sirup Ende September, Anfang Oktober"



    gorbi73, wo hast Du deine Kornelkirschen bestellt?

    Wie warm ist es bei Dir? Wo lebst Du?


    In Norddeutschland sitzen meine Bienen noch brav in den Bienenstöcken. Der Winter war vergleichsweise hart und ich vermute, dass er noch nicht vorbei ist. Wir haben hier eine Trachtzeit von 4 Monaten, das hängt aber auch vom Umfeld ab. Meine Bienen stehen in einem Kleingartengelände und innerhalb von 500 Metern erreichen sie einen großen Baumbestand, ein Rosarium und einen botanischen Garten. Das Angebot an Pollen und Nektar dürfte reichhaltig und vielfältig sein.


    Salweiden gibt es bei uns in Massen. Nur der Vorstand des Kleingartenvereins hat beschlossen, dass die weg müssen. Ich habe darauf geantwortet, dass der Pollen der Salweide entscheidend für das frühe Wachstum der Bienenvölker sei und damit entscheidend für die Befruchtung von Obstbäumen. Ein paar Kornelkirschen sind sicher auch hilfreich.


    Das ist nach dem Imkerkurs im letzten Jahr meine erste Überwinterung mit drei Völkern.

    Ich vermute, dass wir nach diesem Winter entweder tote oder gesunde Bienen haben, da durch Varoa geschwächte Bienen diesen Winter kaum überleben dürften. Behandlung mit Oxalsäure am 25.12.2023.



    Noch eine Frage: Meine Bienenstöcke sind nach Westen ausgerichtet. Ich habe jetzt 10 - 15 Meter davon entfernt einen Platz vorbereitet, an dem ich die Bienenstöcke nach Süden ausrichten kann. Kann ich die Stöcke während der Winterpause einfach umstellen? Meine Bienen haben sich noch nicht eingeflogen.


    Danke

    Vatapitta

    Moin moin,


    letzte Woche hatte Prof. Dr. Rieck Marc Friedrich zu Gast, den schnell und viel Redner.

    Er musste ihn immer mal wieder eingefangen, weil Marc an seinen Lieblingsthemen fest hält.


    Diese Woche ist Ingo Sauer sein Gast, der das Thema Hyperinflation an historischen Beispielen aufgearbeitet hat:


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    03.02.2024, 1:40 Stunden
    Ingo Sauer legt die Ergebnisse seiner Forschung zu Hyperinflationen vor und zeigt, dass die gängige Geldtheorie Schwachstellen hat. Weil wir den eigentlichen Wirkmechanismus übersehen, besteht die Gefahr, erneut in eine solche große Geldentwertung hineinzulaufen - eben, weil diese starken Inflationen vollkommen andere politische Eigendynamiken und Lösungsansätze haben, die wir zunächst verstehen müssten.
    Als Wissenschaftler muss man versuchen – mit Daten, theoretischen Erklärungen bzw. Modellen, oder historischen Dokumenten, wie etwa Gesetzestexten, – tatsächlich den Nachweis zu führen, dass die eigenen Behauptungen auch richtig sind.
    Das erfolgt in diesem Forschungspapier:
    https://papers.ssrn.com/sol3/papers.c...
    Es lohnt sich, einen Blick darauf zu werfen und sich mit den Argumenten eingehender zu beschäftigen. Denn wir können in dem Interview natürlich nicht alle diese Fragestellungen detailliert behandeln. Die Darstellung in diesem Video ist stark vereinfacht, damit die Kerngedanken verständlicher werden und aus dem Elfenbeinturm in die politische Debatte gebracht werden können. Hinter jedem einfachen Satz oder Pfeil stehen jedoch viele Daten, theoretische Rechtfertigungen, ect., die Sie gerne nachlesen können, wenn Sie sich das Papier herunterladen.



    Habe ich selber noch nicht angesehen.


    LG Vatapitta

    Bei Uran im niedrigen gängigen Bereich, nicht hochgradig vatapitta

    Gruß,

    GL


    PS Schaut bitte nochmal mit drauf!

    Moin moin,


    der Wert ist seit ein paar Tagen an der ASX gelistet. Hat 4 Lithium und 4 Uran Projekte in Kanada und Australien. Aktuell hat man jemanden eingestellt, der sich im Bereich Uran auskennt. Man hat anscheinend zuvor Explorationsgrundstücke erworben/optioniert ohne tiefe Sachkenntnis. Ich bin durch GMX auf das Unternehmen gestoßen.

    Jetzt findet ihr es auch. ;) Vielleicht taugen die Grundstücke ja doch etwas.


    Danke für eure Infos und Rechenkünste. [smilie_blume]


    Ich werde mir noch Denison dazu holen. Der Uranpreis ist noch lange nicht am Top.



    Danke an alle, vor allem an Blue Horseshoe [smilie_blume]


    LG Vatapitta