Beiträge von foxele

    Da muss man nun zwischen Neuware und Sekundärware unterscheiden.

    Ankäufe von Privat können Differenzbesteuert werden, da kein Vorsteuerabzug möglich ist.

    Ausser eben bei Barren welche grundsätzlich nicht der Differenzbesteuerung unterliegen.

    Oder von gutgläubig (strohdoof) bis gemein (gerissen).

    Wobei du da jetzt den negativen Aspekt in den Vordergrund stellst.

    Ist aber nicht grundsätzlich so.

    Habe im laufe der Jahre aber schon einige Geschichten auf dem Tisch bekommen.

    Selbst von mir bekannten Kollegen hinter denen ich es nicht vermutet hätte. ?)

    Das gleiche gilt aber auch umgekehrt.

    Gibt genügend Verkaufsinteressenten welche Vorstellungen jenseits jeglicher Realität haben, z.B. meinen sie bekommen für die 100 Euro Goldmünzen 100 Euro über Spot.

    Wenn es dann nicht funktioniert fangen se an pampig zu werden.



    Ist aber eigentlich nicht das Thema hier.

    Viele Fragen beantwortest du gerade selber.

    Eins und Eins zusammenzählen und es wird ein Schuh daraus.

    Natürlich wird nachwievor Junk und Silberschrott angekauft, nur nicht mehr zu den ursprünglichen Konditionen.

    Die Produktstruktur auf dem privaten Silbermarkt ist zumindest für mich intransparent.


    Wie ist der Kuchen verteilt? Wieviele Prozent Barrensilber/Standardunzen/Kilomünzen/Euromünzen etc.etc. existieren?


    Angesichts der Millionenauflagen von Standardunzen vermute ich, dass der Marktanteil der Standardunzen der größte überhaupt ist. Von daher wirds dann schwierig, wenn aus den kleineren Marktanteilen (Barren/Kilomünzen/Euros) ein Verkaufsüberhang insgesamt resultieren soll, während das größte Segment einen Nachfrageüberhang hat.

    Der gesamte Anteil bei Unzen ist wesentlich geringer als z.B. Junksilber.

    Zudem muss man beachten das Anlageunzen von einer bestimmten Klientel gekauft werden und bei einer Veräußerung wieder einem Kreislauf zugeführt werden.

    Anlageunzen werden in der Regel nicht eingeschmolzen sofern sie nicht kaputt sind.

    Aber auch da gibt es Fälle von unkundigen Ankäufern welche teure Unzen, Pandas und Co, entkapseln und in den Silberschrott schmeißen.

    Alles schon gesehen.

    Kaiserreich und andere historischen Gepräge, sofern nicht absolute Massenware oder defekt, gehören nicht in die Schmelze.

    Gesamt betrachtet wird mehr Silber verkauft, Junk, moderne Gedenkmünzen, Olympiakram, Silberbestecke, Tafelsilber usw.

    Hin und wieder kann man in der hiesigen VoBa zurückgekaufte von den alten 10ern einsammeln.

    Aber zumeist nur den neuen Schund...

    Unsere Voba nimmt die garnicht.

    Für die sind Zahlungsmittel nur von 1 Cent bis 2 Euro. [smilie_happy]

    Vollpfosten da :wall:

    Dumm labern kannste ja.

    Kennen wir ja alle.

    Wenn du da nichts vernünftiges zu beitragen kannst, sei doch einfach still.

    Sei mal Eigenschmied deiner Gedanken und behalte sie für dich anstatt andere wieder zu verunglimpfen.

    Worauf sollte ich wohl neidisch sein?

    Das ich keinen vergoldeten K/N Plunder versuche unter die Leute zu bringen? [smilie_happy]

    Finde es lustig das jemand in seinen Angeboten das feilschen ausdrücklich verbietet, aber selbst in seiner Kaufphase auf jedes Angebot gefeilscht hat wie ein Kesselflicker. [smilie_happy]


    Leben und Leben lassen heisst die Devise. :thumbup:


    Desweiteren möchte ich darauf hinweisen das DM oder Euromünzen Gilded oder teilweise, vergoldet keine offiziellen Zahlungsmittel mehr sind, welche auch die Buba nicht nehmen muss. :thumbup: