Beiträge von silberbuggy


    die Hoheit über das Geldwesen direkt der Regierung, sprich Finanzministerium zu unterstellen?


    bitte bitte nicht, das wäre ja der größte Fehler den man machen könnte. Dann lieber noch nen Goldstandard [smilie_happy]


    Es wäre ja immerhin nur die Kontrolle über einen Teil des Geldwesens, da Taxos nur eine Parallelwährung (und zwar in kleinerem Umfang als das "normale" Geld) wäre. Aber beim Wort "Finanzministerium" und der totalen Kontrolle von digitalem Geld durch jenes bekomme ich auch irgendwie Bauchschmerzen...


    silberbuggy

    silberbuggy,


    stimme dir in beiden punkten zu! dafür müssten aber erstmal die hedgefonds aus den hinterzimmern der ezb, fed etc. verschwinden denke ich. solange die bei dem ganzen mitmischen (siehe griechische staatsanleihen aktuell) werden die was dagegen haben.


    Das Zockergesindel hat zu viel Macht. Man muss die Spielregeln so gestalten, dass es nicht mehr so attraktiv ist, aus Geld noch mehr Geld (ohne jegliche produktive Leistung) zu machen. Sondern dass es attraktiv ist, Kapital für produktive und gesellschaftlich nützliche Zwecke (Produktion realer Güter, Umweltschutz, Forschung, Bildung, Gesundheit...) einzusetzen. Das ist doch keine unrealistische Utopie, das ist eine Frage des Wollens. Aber die Bürger müssen das auch einfordern. Leider interessieren sich zu wenige dafür. Es wird aber der Punkt kommen, an dem die Umverteilung von unten nach oben so viele Verlierer produziert haben wird, dass sich Protest und Widerstand artikulieren werden.


    silberbuggy


    Hätte es die Finanzkrise und die Staatsschuldenkrise gegeben, wenn viele Banken nicht "too big to fail" wären? Eine Krise wurde es ja erst deswegen, weil das System so abhängig von den Privatbanken ist. Und das liegt (auch) am fractional reserve banking. Warum soll sich denn der Staat, so wie es jetzt geschieht, von den Privatbanken für hohe Zinsen Geld leihen und andererseits gleichzeitig die Privatbanken über die Zentralbank mit billigem Geld versorgen? Das ist doch der Systemfehler, der zur Krise geführt bzw. sie ermöglicht hat, nicht der Zusammenbruch von Lehman oder das Versagen einer Finanzpolitik. Der Staat hat sich abhängig gemacht von den Privatbanken. Ein anders organisiertes Geldschöpfungs- und Privatbankensystem hätte doch den Zusammenbruch von Lehman locker verkraftet.


    silberbuggy

    nach diesem naiven Hundebeispiel müsste auch jeder Zahnarzt der 20 Jahre täglich vor seinem Betäubungsmittel-Schrank
    sitzt schon längst Junkie sein. ist bisher immer und überall gescheitert [smilie_happy]


    Ich muss hier in diesem Punkt woernie Recht geben. So wie es jetzt läuft, sind die Zentralbanken nicht (bzw. zum Teil nicht mehr - die Bundesbank war es aber zu früheren Zeiten !) unabhängig von den Regierungen. Der Staat braucht Geld (mehr denn je!) und ist in dieser Hinsicht ein Junkie. Daher passt das Beispiel vom Hund und der Wurst schon. Die Lösung ist, dass die Zentralbanken


    1) (wieder) unabhängig von den Regierungen und der Wirtschaftspolitik sein müssen
    2) das absolute Geldschöpfungsmonopol haben müssen (kein fractional reserve banking mehr)


    Die Zahnärzte sind ja mehrheitlich keine Junkies....


    silberbuggy


    Damit scheidest Du als ernst zu nehmender Diskussionspartner dann für mich aus.


    silberbuggy

    woernie


    Du schreibst


    "Geld/Gold-Nichtsversteher ist ein Begriff den ich selbst geprägt habe für die Spezies Wirtschafts-Politik-Finanzjournaille die das Credo des staatlichen Gewalt- und Geldmonopols vor sich herträgt. Eng verknüpft ist dies mit dem Wachstumsmantra, um nicht zu sagen Wachstumswahn."


    Diese Verknüpfung ist kein Naturgesetz. Ich stimme Dir zu, dass das jetzige Schuldgeldsystem den Zwang zum Wachstum in sich trägt. Aber: ein maßgeblicher Faktor für den Wachstumsdruck ist dabei, wie schon erwähnt, das fractional reserve banking und ein anderer ist der Zinseszins. Nimm beide Faktoren weg und der Druck wird sehr viel kleiner. Ändere das Prinzip "Kapitaleinünfte belohnen, Arbeitseinkünfte bestrafen", und der Druck verschwindet (behaupte ich jetzt mal...).


    Du schreibst:


    "Die Wertspeicherfunktion wird von eine Geldpolitik mit deklariertem Inflationsziel ( 2 % ) ad absurdum geführt. Was Du als junger Mensch mit 20 erarbeitest und sparst , ist mit 45 nur noch 60 % 'wert'...wenn unser 'junger Mensch' mit 65 in Rente gehen will, ist das was er mit 20 gespart hat nur noch 20 % 'wert'. Das bei der offiziell ausgewiesenen 'gewünschten' Inflation. Steigt die Inflation auf 5 % , zur Zeit das etwas realistischer Maß,sind mit Renteneintrit die mit 20 Jahren angesparten Werte nur noch 9 % 'wert', also für die Tonne..."


    Das Inflationsziel ist nicht das Problem, wenn die Zinsen (so wie es in den letzten 60 Jahren meistens der Fall war) höher sind als die Inflationsrate. Du gehst von 0% Realzins aus, stimmt ja auch im Moment (bzw. der Realzins ist sogar negativ). Da verliert der Sparer natürlich, und ich stimme Dir wiederum zu, dass das nicht wünschenswert ist. Das war aber nicht immer so! Wenn der Realzins höher ist als die Inflationsrate, dann gewinnt der Sparer. Das war mal der Normalzustand. Dass es heute anders ist, ist aber nicht darauf zurückzuführen, dass wir ein FIAT money System haben. Sondern darauf, wie dieses FIAT money System organisiert ist.


    Dass man im jetzigen Stadium der fortgeschrittenen Verschuldung den point of no return überschritten hat und die Realzinsen nicht mehr über 0% bringen kann, ist klar. Dass ein Systemcrash unausweichlich ist, sehe ich auch. Aber ich sage, man kann neben der Idee des materiell gedeckten Geldes auch andere Ideen haben, wie in mene anderen Beiträgen hier dargelegt.


    Du schreibst:


    "Und wie wenig er tatsächlich über Geld 'verstanden' hat zeigt (mir) folgendes Zitat, welches er trotz mehrmaliger Nachfrage unkommentiert gelassen hat:
    Zitat von »*Edelweiss*«
    woernie als Gold noch Geld war, 100% Goldstandard sozusagen, hatte Gold einen Kaufkraft-Verlust von 400%. ... "


    Das zeigt nur eine kleine (oder auch größere) Mathematik-Schwäche bei edelweiss und hat nichts mit dem Verständnis von Geld zu tun!


    Gruß,
    silberbuggy


    Steuererhöhungen oder senkungen?? Was ändern die an diesem System?????


    Ich nehme an, die vielen Fragezeichen sollen andeuten, dass Du die Antwort schon weißt und dass sie "Nichts" lautet. Steuern haben eine Lenkungswirkung. Wenn man Arbeitseinkommen geringer besteuert und Kapitaleinkünfte höher und evtl. noch eine Maschinensteuer einführt, dann wird sich etwas ändern. Was sich dann ändert, das kannst Du durch eigenes Nachdenken herausfinden ;)


    silberbuggy

    Die FED kann den Leitzins aufgrund der Verschuldungspolitik (die wiederum eine Folge des aufgrund des fractional reserve banking ausgeuferten Schuldgeldsystems) nicht anheben - und nicht deswegen, weil der Zins an sich existiert. Der Zinseszins allerdings ist sicher ein Faktor, der neben dem fractional reserve banking die Schuldenproblematik und die Umverteilung von unten nach oben (und somit auch die Verarmung weiter Teile der Bevölkerung) verschärft. Dass die Arbeitslosen in Saus und Braus leben, bezweifele ich allerdings. Einen gewissen Anteil von Faulen gibt es immer, das sollte aber für eine reiche Gesellschaft kein Problem darstellen. Genug Geld ist vorhanden, bloß in zu wenigen Händen...Und damit meine ich nicht, dass der Mittelstand die sozial Schwachen noch stärker finanzieren soll, sondern dass z.B. Kapitaleinkünfte viel höher und Arbeitseinkommen viel niedriger besteuert werden müssen.


    silberbuggy

    Zurück zum Tauschhandel in multiplen Währungen (Apfelschnitz, Gold, Muscheln....) ist sicher keine Lösung, ein standardisiertes Tauschmittel ist für eine effiziente Wirtschaft notwendig. Hier mal ein Beispiel, wie es auch gehen könnte, indem man nämlich dem Kreditgeldsystem eine Parallelwährung mit anderen Eigenschaften zur Seite stellt:


    http://www.taxos.info/index.html


    Ich muss allerdings zugeben, dass ich grundsätzlich auch ein gewisses Misstrauen gegenüber dem "Staat" (bzw. seinen Repräsentanten) hege. Bevor ein Modell wie taxos für mich akzeptabel wäre, müsste ich wieder mehr Vertrauen in den "Staat" fassen können.


    Gruß,
    silberbuggy

    Knallsilber, ich verstehe die Argumentation nicht. Du beschreibst die möglichen negativen Folgen der Abschaffung des fractional reserve banking und der Einführung eines Gold- (Silber-/Waren-) Standards. Dann sagst Du, das Tauschmittel gehöre unabhängig vom Standard in die Hand des Souveräns, der Standard sei nicht das Problem. Wie soll das aber konkret aussehen? Wie soll die Geldschöpfung erfolgen? Wer bestimmt und wer macht dann die Geldpolitik? Irgendwelche Gremien von Volksvertretern außerhalb des Parlaments? Verstehe nicht, wie das gehen soll. Und wieso sind die Zinsen das Problem? Wer wird denn Geld verleihen ohne Gegenleistung?


    silberbuggy

    Warum Argumente für einen Goldstandard? Wo schreibe ich davon??
    Ich lach Dich aus wegen deinem tollen Argument verantwortungsvoll mit Fiat umzugehen!
    Ist doch wohl ein Witz!


    Hmm...Alpenglühen erspart für mich weitere Worte!!!!!!


    Da isses wieder - der Diskussionspartner wird nicht ernst genommen, sondern verlacht. Man kann doch das Argument mal in Erwägung ziehen. Verantwortungsvoll mit FIAT (als Tauschmittel) umgehen könnte doch auch bedeuten, dass das fractional reserve banking abgeschafft wird und die staatlichen Notenbanken das Geldschöpfungsmonopol erhalten. Damit gäbe es eine zentrale Kontrolle über die Geldmenge.


    Von einigen hier wird aber das FIAT an sich als Teufelszeug und Gold als das bessere Geld eingestuft, quasi als Glaubenssatz, weil sie nun mal eben Goldbugs sind. Wir sind uns ja immerhin alle einig, dass das jetzige System zerstörerisch wirkt und keinen Bestand haben wird. Aber wir sollten doch nicht Glaubenssätze aufstellen, sondern ohne Vorbehalte verschiedene Lösungsansätze diskutieren. Wer das nicht will und wem ds zu mühsam ist, der kann sich ja heraushalten, anstatt ständig zu bashen. woernie hat immerhin Argumente, z.B. das mit dem Hund und dem Wurstvorrat. Dennoch meine ich, wäre es ein Unterschied, wenn nicht die Privatbanken das Geld schöpfen würden sondern der Staat (der ja demokratisch legitimiert ist, insofern könnten ja verschiedene Parteien auch verschiedene geldpoltische Ansätze haben).


    Hier mal ein Auszug aus wikipedia zum Thema:


    "Die Theorien über die Mindestreserven werden von verschiedenen geldtheoretischen Lehrmeinungen bestimmt, die zu zwei unterschiedlichen Standpunkten zusammengefasst werden können. Die Currency-Theorien sehen das vom Staat ausgegebene Geld als einziges legitimes Zahlungsmittel an, neben dem keine sonstige Geldschöpfung zugelassen wird, während die Kontrolle der verfügbaren Geldmenge allein dem Staat obliegt. Demgegenüber lassen die Banking-Theorien die private Geldschöpfung in unterschiedlichem Umfang zu. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts haben sich die wissenschaftlichen und politischen Mehrheiten zwischen den beiden Theorien mehrmals verändert.

    Der Currency-Standpunkt wurde im Laufe der Zeit von namhaften Ökonomen, aber auch Geldreformern, weiter ausgebaut und aktualisiert, darunter Georg Friedrich Knapp (1905 [5]), Silvio Gesell (1919 [6]), Clifford Hugh Douglas in den 1920er Jahren, Ludwig von Mises (1928 [7]) als bedeutender Vertreter der Wiener Schule, der Nobelpreisträger Frederick Soddy, John Maynard Keynes (1930 [8]), Walter Eucken als Hauptvertreter des Ordoliberalismus der 1930er Jahre (posthum 1959 [9]), Irving Fisher (1935 [10]), Henry Calvert Simons (1948 [11]) und Milton Friedman (1959 [12]).

    Banking-Theorien stehen in der Nachfolge von Thomas Tooke und John Fullarton und wurden vor allem von Bankiers vertreten. Wissenschaftler mit ausgeprägtem Banking-Standpunkt finden sich nur vereinzelt, wie zum Beispiel Friedrich von Hayek (1977 [13]).

    1844 floss die Currency-Theorie in England in das Peel’sche Bankengesetz von 1844 ein und wurde von allen fortgeschrittenen Industrienationen übernommen, im Deutschen Reich schrittweise bis 1909. Anfangs des 20. Jahrhunderts ermöglichte die 100-prozentige Mindestreserve die Zentralisierung des Rechts zur Banknotenausgabe (Banknotenmonopol) von den regionalen Notenbanken in eine einzige zentrale Notenbank, der Zentralbank oder Nationalbank des jeweiligen Landes, um die Vielfalt verschiedener Währungen in ein und demselben Land zu beseitigen.

    Die Currency-Theorie wurde in der Praxis jedoch nach und nach aufgeweicht, indem Banken gestattet wurde, im Rahmen des fractional-reserve banking, nur einen, im Vergleich zu ihrem gesamten Zahlungsverkehr und den von ihnen vergebenen Krediten, geringen Bestand an baren und unbaren Zahlungsreserven vorzuhalten. Infolge dieser Entwicklung haben die Zentralbanken nur noch einen indirekten Einfluß auf die Geldschöpfung und damit die Entwicklung der Geldmenge, wodurch auch ihre Möglichkeit wirkungsvoll gegen Inflation und Deflation vorgehen zu können beschränkt wird[14]."


    Und das ist meines Erachtens genau der Punkt, der maßgeblich zur Krise geführt hat.



    silberbuggy

    OK, Peace! Dass Du Dir die Mühe machst, noch einmal ausführlich Stellung zu nehmen, zeugt jedenfalls davon, dass Du Dich der Auseinandersetzung stellst, auch wenn wir im einigen Punkten nicht auf einen Nenner kommen. Ich möchte nur zwei Sätzen von Dir noch mal verdeutlichen, was ich problematisch finde:


    "Und witzig, nein ganz ehrlich TRAURIG, finde ich, dass so ein Gold-/Geld-Nixversteher für sein flammendes Falschgeldplädoyer nicht heftig kritisiert wird, nein auch noch von gestandenen 'Goldmännern' beifällige Kommentare erntet.Zeigt mir wie wenig das Thema alllgemein durchdrungen wird."


    1) "Gold- /Geld-Nixversteher": abqualifizierende Äußerung, dem Diskussionspartner wird Kompetenz abgesprochen
    2) "flammendes Faschgeldplädoyer": das sehe ich bei edelweiss nicht, er sagt jedoch der Goldstandard sei aus einer Sicht auch keine Lösung
    3) "wie wenig das Thema allgemein durchdrungen wird": klingt wie "ihr habt ja alle keine Ahnung"


    Das kommt polemisch und aggressiv rüber und führt dann zur Eskalation, darunter leidet die sachliche Diskussion. Auch bei Thema Inflation/Deflation lief das so ab. Und gerade bei diesem Thema gibt es für beide Sichtweisen ernst zu nehmende Argumente, denn vielleicht haben wir im big picture gerade beides gleichzeitig (aber in verschiedenen Bereichen), so dass beide Seiten Recht haben.


    Lassen wir´s damit gut sein.


    Gruß,
    silberbuggy

    Ich habe sowohl von edelweiss, als auch von Dir und anderen viel Interessantes gelesen. Aber das hat nichts mit dem Thema zu tun, welches ich hier ansprach. Dieses Thema war Dein Verhalten gegenüber Kritik und Dein Umgang mit den Meinungen anderer. Das wehrst Du ab. Du teilst die Leute in zwei Kategorien, die die schon Deiner Meinung sind und die, die Du nicht von Deiner Meinung überzeugen kannst. Und so enden sachliche Diskussionen, in denen, wie im Beispiel edelweiss, Argumente gegen einen Goldstandard vorgebracht werden, in persönlichen Angriffen, Herabsetzung und schließlich in der Haltung "wenn der andere zu blöd ist, die Wahrheit (in deren Besitz nur ich bin) zu erkennen, dann soll ermir halt gestohlen bleiben." Und das ist schade für die Forumsteilnehmer, die eine solche Diskussion verfolgen und die Argumente verschiedener Standpunkte abwägen, um zu einer eigenen Meinung zu gelangen. Mir geht es nicht darum, Dich niederzumachen, sondern Dich aufzufordern, Dich weiterhin mit Argumenten einer Diskussion zu stellen.


    Nach Deiner Logik dürfen Nicht-Politiker die Poitik nicht kritisieren, Nicht-Fußballtrainer keine Fußballtrainer, Nicht-Christen nicht die Kirche usw. Das sind dann alles "Wichte". Ich habe verstanden und überlasse es den Forumsmitgliedern, sich ihr eigenes Urteil über diese Haltung zu bilden. Du darfst wie immer das letzte Wort haben. Feuer frei.


    silberbuggy

    Wie wäre es , wenn Du mal in den Spiegel schauen würdest , um Dich mit Deinen eigenen Defiziten auseinanderzusetzen ? Welche Defizite meinst Du?Da gäbe es sicher genug für Dich zu tun. Oder findest Du es etwa souverän ohne Vorankündigung und quasi aus dem OFF jemandem von hinten zwischen die Beine zu treten ? Muss man bei Dir Kritik vorankündigen, damit sie Dir nicht so weh tut? Getroffene Hunde jaulen, und Du jaulst sehr viel, fühlst Dich also ständig getroffen, anstatt Dich einmal mit Kritik erntshaft auseinanderzusetzen.Ich mache das hier bei Goldseiten freiwillig und unentgeltlich. Das wissen wir alle.Keiner ist gezwungen mein Geschreibsel zu lesen.Das wissen wir auch alle Und schon garnicht meine Meinung zu teilen. Nö, keiner ist gezwungen, Deine Meinun gzu teieln, aber wer sie nicht teilt, wird halt niedergemacht. Nicht gleich, aber früher oder später.Wie ich auf Polemik, auf Provokation, auf Ignoranz oder auf Frecheiten reagiere ist auschließlich meine Sache. Aha, und wie ich auf Deinen Diskussionsstil reagiere, ist übrigens meine Sache. Bist Du derjenige, der bestimmt, wer hier was sagen darf?Und auch was ich als Polemik, Provokation,Ignoranz oder Frechheit klassifiziere ist meine Sache. Genau, und wie ich Deinen Stil klassifiziere, ist wiederum die meine.Und nicht die Deine !


    Ich habe mir jetzt , bevor ich zur Tastatur gegriffen habe den gesamten Meinungsaustausch mit Edelweiss nochmals durchgelesen. Und ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass ich mich als Goldbug , das ist schließlich etwas anderes als reines Spekulantentum auf steigende EM Preise, und als Forumsteilnehmer vollkommen nachvollziehbar und korrekt verhalten habe. Ja woernie, Du hast Dich in Deinen Augen noch niemals in diesem Forum unkorrekt verhalten. Nicht bei homm13, nicht bei nuggetier usw. Du warst immer im Recht und alle anderen waren im Unrecht.Vielleicht bis auf die allerletzte Bemerkung zum Thema Inflation und Appartmentpreise in Israel. Über Stilmittel wie Ironie oder Überspitzung lässt sich streiten...aber wie oben bereits ausgeführt: mein Stil ist ganz alleine meine Sache. Wir sind hier in einem öffentlichen Forum. Wie Du mit Dir und Deinen Bekannten im privaten Kreis umgehst, ist Deine Sache. Wie Du in einem öffentlichen Forum mit anderen Forumsteilnehmern umgehst, ist eben nicht allein Deine Sache. Wem es nicht gefällt, der/die kann es auf IGNORE stellen . Das ist wahrscheinlich gar keine schlechte Idee.Wir sind hier schließlich weder in der Schule noch auf dem Kindergeburtstag. Gut, dass wir das jetzt auch wissen.Und Silberbuggi, verschone mich zukünftig mit pseudo-tiefenpsychologischen Analysen aus der Grabbelkiste.Du mich auch. Gut' Nacht ! Und von mir aus : Basta ! Du hast mit diesem Posting jeden Kritikpunkt von mir bestätigt. Und bisher bin ich ganz sachlich geblieben, aber bei so viel Aggressivität von Deiner Seite bleibt mir nur noch Ironie.

    Moderation bedeutet aber nicht, dass man polemisch wird (Zitat woernie "Argunentationsblabla" für andere Meinungen) oder Unterstellungen formuliert (Zitat woernie: "Hast mit der Wadenbeisserei angefangen, weil Silber und Gold nicht wie von Dir erwartet und erhofft ( 1/2/3/4) in die Knie gegangen ist. Das bringt aber Deine Kohle nicht zurück"). edelweiss hat sachliche Argumente vorgetragen, war aber anderer Meinung. Das wurde mit Giftpfeilen, Unterstellungen und Polemik von Seiten woernie abgeschmettert. Das ist keine Moderation, das ist das Nicht-Zulassen einer Diskussion. Höflichkeit ist da weit und breit nicht erkennbar, das ist Gutsherrenart. Genau wie bei Uli Hoeness, gutes Beispiel übrigens.


    Dass im Thread zur Charttechnik solche Diksussionen nicht erwünscht sind, ist ja ok. Aber dieser Thread heißt "Meinungen und Diskussionen". Und da muss eine Diskussion veschiedener Meinungen möglich sein, sonst (Achtung: Polemik) kann man ihn auch nennen "woernie gegen den Rest der Welt" oder "Warum woernies Meinung die einzig Richtige ist".


    silberbuggy

    Ich finde es sehr schade, dass eine Diskussion mit interessanten Argumenten zwischen edelweiss und woernie auf die persönliche Ebene abgedriftet und daher beendet worden ist. :( Insgesamt haben natürlich beide Seiten dazu beigetragen, weil beide die sachliche Ebene verlassen haben.


    Eine Anmerkung dazu woernie möchte ich noch machen: So lesenswert die Beiträge von Dir sind, so schimmert doch in Diskussionen immer wieder durch, dass Du dazu neigst, andere Meinungen/Standpunkte nicht zu tolerieren und in "Basta"-Manier die kritischen Beiträge anderer Forumsmitglieder abzuqualifizieren. Das wirkt selbstherrlich und wenig souverän, eine fruchtbare Auseinandersetzung in der Sache wird dadurch unmöglich. Ich finde das sehr schade.


    Gruß,
    silberbuggy