Mit Kochsalz/Alufolie lassen sich nach meiner Erfahrung die roten Goldflecken nicht entfernen. Was aber funktioniert: Münze lose in Alufolie wickeln, in einen Topf mit 1,5 l Wasser ein halbes Päckchen Backpulver (oder Natron) geben, Herdplatte auf Stufe 6-7 (von 10) stellen, umwickelte Münze im Natronbad 8 Minuten köcheln lassen, gründlich spülen, sehr vorsichtig mit Mikrofasertuch abtupfen. Münze ist danach wie neu, Oxidationen/Patina/rote Flecken werden gründlich entfernt. Mit Proof-Münzen sollte man es dennoch nicht machen, die Gefahr von Oberflächenschäden ist zu groß.
Beiträge von silberbuggy
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Ich jammere mal im Voraus:
Alles ist vorbereitet für einen Sturz auf die Marke von 1350 USD am Nachmittag. Die 1390 wurden nicht gehalten, die 1380 ebenfalls nicht.
Nächste Woche dann die 1315 USD, da wird es sich entscheiden... -
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http://en.wikipedia.org/wiki/File:Silver_price_in_USD.png
nun, warum 5$?
Silber lag hier Jahrzehnte in dem Bereich bei 5$,
und das gar nicht so lange hin...
und das hat gewiss seinen Grund gehabt.Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs wieder dort landet, ist extrem hoch.
Selbst wenn man den Kurs über jahrzehnte mittelt, müsste es vermutlich unter 10$ liegen.Außerdem bei so extremen Sprüngen 5$ -> 50$,
ist ist es sehr wahrscheinlich, dass der Kurs auf 1/10 - also 5$ wieder fällt.
Du erwartest sicher nicht, dass man Dich jetzt noch ernst nimmt?

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Wie war es denn im Jahr 2008? Das Kurshoch im März 2008 lag bei 21,18 USD, das Tief wurde bei 8,78 USD im Oktober 2008 erreicht. Ein Einbruch von 58,55% innerhalb von 7 Monaten.
Der Kursrückgang seit dem Hoch im April 2011 (49,52 USD) beträgt aktuell (bei einem Kurs von 22,12 USD, stündlich weiter fallend...) 55,33% - siehe da, das ist ein geringerer Rückgang als 2008!
Was (mich) momentan viel Nerven kostet, ist einerseits die Dauer der Abwärtsbewegung, andererseits das charttechnische Bild. Wir sind jetzt im 25. Monat und der Bruch der Unterstützungen im April 2013 war ein sehr negatives Signal. Ich bin seit August 2006 investiert, da fallen mehr als 2 Jahre Abwärtsbewegung (als Anteil an der Investitionsdauer von gut 6 Jahren) schon ins Gewicht. Es sieht so aus, als wolle "der Markt" unbedingt die 20 USD von unten sehen, und zwar sehr bald. Damit wäre der Rückgang von 2008 übertroffen (er läge dann bei 59,61%). Auch psychologisch ist die 20 USD-Marke sehr wichtig. Ich denke, viele werden dann auch physisch verkaufen und die 18 USD könnten im Anschluss auch noch fallen. Klar, irgendwann wird der Abwärtstrend mal enden, vielleicht gibt es auch den erhofften "short squeeze". Auf dem Weg nach oben gibt es dann aber viele Widerstände. Nach dem Tief im Oktober 2008 hat es 23 Monate gedauert, bis das alte Hoch aus März 2008 übertroffen wurde. Übertragen wir das mal auf die aktuelle Lage. In 2008: 7 Monate abwärts, danach 23 Monate bis zu neuen Hochs (zeitlicher Faktor 23/7=3,29), das würde bedeuten für 2013: Nach 26 Monaten Abwärtsbewegung (vorausgesetzt, dass der Tiefpunkt im Juni 2013 erreicht wird) wird das alte Hoch aus 2011 erst - bei gleichem Faktor von 3,29 - erst nach ca. 85 Monaten übertroffen. Also erst im Juli 2020...
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Ich sehe das Szenario wie folgt: Dow Jones und S&P500 werden neue Rekordmarken erklimmen. Aber nur kurz. Danach werden die Aktienmärkte mindestens 35% fallen auf Sicht von max. 2 Jahren.
Gold ist seit 2009 zum zweiten Mal aus Sicht des Monatscharts 5 Monate in Folge gefallen. Es geht max. noch einen Monat abwärts, dann den Rest des Jahres steil aufwärts (mein Ziel: 1900 $ bis Jahresende) und im nächsten Jahr wird die 2000 $-Marke überwunden, wenn die Anleiheblase platzt.
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Zitat von trosinette
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Man drückt den Preis, um zu Verhindern, dass die Leute das Zeug kaufen? Klingt irgendwie unlogisch. Ist die Gefahr einer Massenflucht nicht wesentlich geringer, wenn die Oz eine Million kostet? Ich weiß nicht wie es bei dir ist, aber ich steh dann bei der Massenflucht schon mal an der Seitenlinie.
Welche Masse soll überhaupt in Edelmetalle flüchten? Die Masse ist doch tendenziell im Dispo und wenn die Masse was merkt ist es sowieso zu spät. Was passiert, wenn die „Massen“, die noch was auf der hohen Kante haben, morgen am Bankschalter stehen und ihre Sparguthaben abheben um in EM’s zu flüchten? Die „Geldvermögen“ der Masse werden nie im Goldmarkt ankommen.Ja, man drückt den Preis, um zu verhindern, dass die Leute das Zeug kaufen. Da es ja keine Zinsen abwirft und man es bekanntermaßen nicht essen kann, wird Gold a) spekulativ und/oder b) zur Absicherung gekauft. Ist aber ein spekulatives Investment oder eine Absicherung attraktiv, wenn der Preis phasenweise stark fällt? Wärst Du da als Käufer nicht abgeschreckt? Wenn Du ein sicherheitsorientierter Mensch bist (und das sind die meisten), dann lässt Du die Finger davon.
Was die Massenflucht angeht: Zwischen Ende 1976 und Anfang 1980 hat sich der Wert des Goldes in USD verachtfacht, von 100 USD auf 850 USD. Das war schon so etwas wie eine Massenflucht ins Gold bei negativem Realzins. Die Leute haben gesehen, dass andere Anlagen unsicher/verlustreich sind und dass Gold Sicherheit bietet bzw. im Wert steigt. Warum sollte das nicht wieder passieren?
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Ich gebe dir einerseits recht, dass es große Institute und Regierungen deutlich leichter hätten eine Manipulation herbeizuführen. Andererseits macht man es sich zu leicht, wenn man den Spieß herumdreht und behauptet, es wird zweifellos manpuliert, aber die Spieler in diesem Casino sind so groß und mächtig, dass man sie nicht (bzw. niemals - dann wäre man fein raus, nicht wahr? ) enttarnen kann. Mit dieser Argumentation könnte man nämlich beliebige Märkte unter Manipulatiobsverdacht stellen, weil es in jedem Markt big player gibt. Mir gefällt einfach die Art und Weise nicht, wie manche Leute an dieses Thema herangehen.
Wenn denn schon die Hintermänner nicht entlarvt werden können, was hindert dann die Fürsprecher der Manipulationsvorwürfe daran, eine detaillierte Vorgehensweise zu präsentieren, mit deren Hilfe es möglich ist, diese Manipulationen nachhaltig(!) (ich muss es betonen) herbeizuführen? Das ließe sich dann in Computerprogrammen leicht überprüfen. Und da sind wir auch schon beim Knackpunkt: diejenigen die am lautesten "Manipulation" schreien, haben nämlich meist gar nicht allzu viel Ahnung von der Art und Weise wie Preise gemacht und verändert werden. Geschweige denn wie sie vom Marktgeschehen entkoppelt werden könnten. Stattdessen müssen dann allzu oft Phrasen wie "die verkaufen Gold, dass sie gar nicht haben" oder "die handeln Gold nur auf Papier" herhalten. Als wäre damit alles gesagt...
Ich nehme für mich nicht in Anspruch, die Funktionsweise der Märkte im Detail zu verstehen. Ich sehe aber starke Indizien (auch vor Gericht gilt zuweilen der Indizienbeweis!) und ich sehe Leute, die Ahnung haben (oder sprichst Du dies dem Chefvolkswirt der Bremer Landesbank ab?), die diese Indizien auch sehen und zum gleichen Ergebnis kommen!
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Manche Forumsmitglieder bestreiten ja, dass es eine Manipulation der Edelmetallmärkte gibt und halten dies für eine Verschwörungstheorie. Begründung: Der Kurs sei ja seit 2001 gestiegen, also könne der Markt nicht manipuliert sein. Diesem Argument kann man entgegenhalten, dass Manipulationen nicht einen langfristigen Trend aufhalten können, wohl aber eine kurzfristige Beeinflussung (z.B. gezieltes Drücken unter technische Marken) bewirken.
Ich denke da eher wie Folker Hellmeyer: http://www.goldseiten.de/artik…nd-oberflaechlich-.-.html
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Solange wir in den kommenden Wochen im Tagesschlusskurs nicht unter 1542 bei Gold bzw. unter 26,30 bei Silber enden, mache ich mir keine Sorgen. Ich bin immer noch davon überzeugt, dass wir auch 2013 - wie seit 2001 - am Jahresende höhere Kurse als am Jahresanfang sehen werden, wenn auch vielleicht keine neuen Rekorde (diese sind aber auch je nach Euro-/Krisen-/Schuldensituation möglich). Ein Selloff bis maximal an die genannten Marken ist mir lieber als weitere 12 Monate seitwärts.
Die Aktienmärkte werden keine nachhaltigen neuen Rekordstände erreichen - vielleicht schauen sie mal ein paar Tage über die alten Rekordmarken (um dumme Käufer anzulocken), aber dann geht´s kräftig abwärts - spätestens im Mai, denke ich. Das dürfte die Stimmung für Edelmetalle dann spätestens deutlich verbessern. -
Warum so halbherzig? Warum nicht gleich 33 solcher Münzen á 1 Billion USD prägen? So kann man 16,5 Billionen USD Schulden in 16,5 Billionen USD Guthaben verwandeln und noch in bisschen einkaufen gehen. Das wäre doch mal wirklich kreativ!

silberbuggy
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Ich glaube, Du machst es Dir ein wenig zu einfach, wenn Du den Artikel als Schwachsinn abtust. Es macht schon einen Unterschied, wer die Zinsen auf die Zinsen bezahlt - der ursprüngliche Schuldner oder (nach einer neuen Investition) jemand anders. Was Du beschreibst, hat mit der Defintion von Zinseszins nichts zu tun.
silberbuggy
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Es wird ja von vielen argumentiert, Zins und Zinseszins ließen sich nicht trennen und man könne die destruktive Wirkung des Zinseszinses nicht vermeiden ohne Aufgabe des Zinssystems insgesamt. Hierzu einige sehr interessante Ausführungen:
http://www.goldseitenblog.com/…g-des-zinseszins-monopols
Somit wären meine Vorschläge bezüglich Maßnahmen für gutes Geld bzw. ein gut organisiertes Geldsystem (nach dem Crash des bisherigen Systems):
1) Abschaffung des fractional reserve banking
2) Verbot von Derivaten, Optionen, Devisenspekulationen, CDS und all dem sonstigen Zockerinstrumentarium, dadurch Begrenzung der Bankenmacht und Minimierung des Risikos von Bankenzusammenbrüchen
3) weitaus schärfere kartellrechtliche Regeln zur Verhinderung von Oligopolen und Monopolen
4) Abschaffung des Zinseszinsmonopols der Banken
5) Geldschöpfungsmonopol liegt bei der Zentralbank
7) Echte Unabhängigkeit der Zentralbank von Regierung und Wirtschaftspolitik
8.) Höhere Besteuerung von Kapitaleinkünften und niedrigere Besteuerung von Arbeitseinkünften
9) Starke steuerliche Anreize geben für Investitionen in Bildung, Forschung, Gesundheit, Umweltschutz, erneuerbare EnergienSchönes Wochenende,
silberbuggy
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Man kann genausogut die Vor-/Nachteile von Katholizismus versus Protestantismus versus Islam oder politische Programme der Volksparteien diskutieren und wird aus Sicht eines der eine eigene Meinung hat eben nur 'Worthülsen' und 'Glaubensbekenntnisse' austauschen. Ich gehe mal davon aus, dass sich jeder der hier Stellung bezieht eine (eigene) Meinung gebildet hat indem er den einen oder anderen Text gelesen hat und indem er seine Lebenswirklichkeit mit dem gelesenen abgleicht. Die einen sind für ehrliches Geld , die anderen sind eben für Bescheissergeld. Da Edelweiss seine Argumente direkt aus den Statuten der Zentralbanken abzukupfern scheint , wird es vermutlich vergebliche Liebesmüh' und verschwendete Zeit sein, hier weitere Ausführungen zu leisten.ich muss gestehen , ich habe Dir unrecht getan. Du hast ein fundiertes eigenes Weltbild und bist keineswegs ein 'kleine Stänkerer mit psychlogischen Grundkenntnissen' für den ich Dich ursprünglich gehalten habe. Wenn es ein bestimmter Punkt/Sache ist in der Dich meine Ansicht konkret interessieren würde bin ich gerne bereit diese zu äußern. Die allgemeine Diskussion ist mir aber aus obigen Gründen zu zeitaufwändig. Man kann die Argumente ja tausendfach hin und her reichen und belegen/widerlegen und dreht sich im Kreis.
Es stimmt schon, dass es im Wirtschaftsbereich auch um Glaubensbekenntnisse geht (wie man das Studienfach "Wirtschaftswissenschaft" nennen kann, ist mir schleierhaft, sollte vielleicht eher "Wirtschaftsphilosophie" heißen). Trotzdem kann ja die eine Seite von der anderen Seite etwas dazulernen. Oder wenn schon nicht dazulernen, so kann ein "Argumentationsgefecht" doch auch Spaß machen. Ich kann mich allerdings auch nicht jeden Tag so viel damit beschäftigen, muss ja "nebenbei" auch ein bisschen arbeiten....
Will hier aber nochmal ganz klar sagen, dass ich nicht für "Bescheissergeld" bin! Ich denke, meine Zielvorstellung ist wie Deine eine gerechtere Gesellschaft und ein gerechteres Geldsystem - es geht nur um die Frage, wie das zu erreichen ist. Und ich bin da gar nicht so festgelegt wie es vielleicht aussieht.
Ansonsten - danke für die Blumen und schönes Wochenende!
Gruß,
silberbuggy -
wie möchtest du das in den Zahlen von 2008-2011 sehen? ich habe von "Twist" geschrieben, und das
Programm zum Aufkauf von Langläufern gab es erst seit Oktober 2011. Ich habe geschrieben, daß
es eine Verzögerung gibt, bis so ein Programm auf dem Arbeitsmarkt sichtbar wird.hast du die Zahlen von 2012 ?
Zahlen von 2012 gibt es noch nicht, das Jahr ist noch nicht vorbei
Die Zahlen 2008 bis 2011 zeigen einen Downtrend, der auch durch QE1 (Dezember 2009) und QE2 (August 2010) nicht gestoppt werden konnte. Weit und breit kein Aufschwung erkennbar, auch nicht mit Verzögerung. Warum sollte Operation Twist jetzt die große Wende bringen? Mehr als ein dead cat bounce wird es nicht bewirken, wenn überhaupt.silberbuggy
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Würde mich freuen, wenn Du zu meinen anderen Beiträgen von heute etwas sagen würdest...
Gruß,
silberbuggy -
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Durch niedrigen Bond-yield fallen die Zinsen für neue Hypotheken und
je nach Vertrag sogar auch für die bestehenden Hypotheken.hiermit wird die Bauwirtschaft in einem Land angekurbelt. Sie stellen die meisten Menschen ein.
im weiteren Verlauf wird die Arbeitslosigkeit sinken.
Liegt die Arbeitslosigkeit bei 7% in den USA, wird die FED langsam beginnen die Leitzinsen zu
erhöhen um einer Inflation gegen zu steuern.
Das ist mir ein bisschen zu einfach. Die Bauwirtschaft stellt die meisten Menschen ein? Und so richtige Fortschritte kann ich trotz der ganzen Geldschwemme nicht erkennen:Bauinvestitionen 2008 bis 2011 (in Mrd. US$ zu konstanten Preisen von 2005) (oberste Zahl 2008, unterste Zahl 2011)
.Private Bautätigkeit
901,3
704,2
630,6
639,4
..Wohnungsbau
434,9
336,9
321,5
316,6
...Einfamilienhäuser
178,4
105,5
114,7
108,2
...Wohnhäuser
37,1
23,6
12,0
11,0
..Nichtwohnungsbau
466,4
367,3
309,1
322,8
...Handel, Bürogebäude und...Gesundheitswesen
152,7
105,9
80,0
76,4
Quelle: U.S. Department of Commerce, 2012
Das sieht nicht danach aus, als ob es 2013 zu einem großen AUfschwung kommen könnte...
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Ach ja, und du meinst, daß für die nächsten 20-30 Jahre keine neuen Kredite aufgenommen werden udn daher neue, steigende Zinsen für die aktuelle Aufnahme an Neukrediten nur den Papst, die privaten Immo-Besitzer und die deutsche Regierung mit ihrer Schuldenbremse treffen...

Und Amiland und alle anderen Regierungen, Kommunen, Einrichtungen des öffentlichen Rechts und sämtliche Gebietskörperschaften werden plötzlich solide und zeichnen keine neuen Kredite mehr für 30 Jahre...?

Oder sie erhalten die alten Konditionen reserviert...
![smilie_love [smilie_love]](https://goldseiten-forum.com/wcf/images/smilies/smilie_love_004.gif)
Mannnnnn..die Diskussion stammt doch aus dem Urschleim und sollte so nun doch nicht mehr auftauchen...

Das Zitat ist nicht von mir, sondern von edelweiss. Dass man Zinsen spart bzw. verringert, wenn man Langläufer aus dem Spiel nimmt, stimmt ja. Insgesamt scheint es mir aber auch nur ein Trick zu sein, um Zeit zu gewinnen.
silberbuggy
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Dass die FED den Leitzins nicht anhebt, hat nicht den Grund daß dies für sie unmöglich ist.
nur ein altes Märchen von den Geldverstehern.
der Grund ist dass die Arbeitslosigkeit noch zu hoch ist. Dort wird Inflation auch anhand der
Arbeitslosigkeit definiert. eine Kernquote von 5% Arbeitslosen ist gleich Vollbeschäftigung bei uns.
sinkt die Arbeislosigkeit beginnt die Inflation zu steigen, nach der Definition der FEDdie Erhöhung der Leitzinsen kommt noch früh genug. Darauf könnt ihr Gift nehmen
dass die USA durch ihre Zinszahlungen auf Staatsanleihen pleite wären ist das größte Märchen
sie bereiten sich sehr gut auf die Zukunft vor, denn Operation Twist (QE3) kauft genau die
langlaufenden 30 jährigen Staatsanleihen momentan auf. Nur versteht anscheinend niemand
was das bedeutet.Der Leitzins kann problemlos erhöht werden. Da alle diese Staatsanleihen in 20-30 Jahren
neu finanziert werden müssen. Somit kommt ein höherer Zins erst in 20-30 Jahren zum tragen.Das ist ein interessantes Argument, habe ich bis jetzt nicht so gesehen. Wenn jedoch der Zins insgesamt steigt, sind ja auch die Kurzläufer betroffen - sagen wir, für Kurzläufer von 0,25% auf 1,5%. Das wäre doch aber auch nicht unkritisch.
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Ich sage, die Bankenkrise (auch Finanzkrise genannt) und die Staatschuldenkrise hängen zusammen und beruhen beide auf dem selben Systemfehler. Die Wirtschaftskrise ist wiederum die Folge dieser beiden erstgenannten Krisen.
silberbuggy