Beiträge von Bembelpetzer

    Wem der Podcast "Das Rätsel um die Riesengoldmünze" (#757) gefallen hat ... hier noch ein ähnlicher Fall...


    Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe
    Wie konnten ein brennender Stromkasten und ein toter Winkel den spektakulären Diamantendiebstahl in Dresden möglich machen? November 2019: Diamanten im Wert von mehr als 100 Millionen Euro werden aus einem der am besten gesicherten Museen in Deutschland gestohlen. Waren Diebe einfach perfekt vorbereitet? Oder hat das Museum durch krasse Fehler im Sicherheitskonzept dieses Verbrechen erst möglich gemacht? In dieser Folge von Kunstverbrechen wird der Fall um den Einbruch ins Grüne Gewölbe von Dresden nochmal aufgerollt. Wir besichtigen den Tatort in Dresden und sprechen mit der Lokalreporterin Ina Klempnow vom MDR über den Tathergang. Unterstützung kommt diesmal vom genialen Kunstdetektiv und Privatermittler Artur Brand.


    Teil 1 (41min)
    https://www.ndr.de/kultur/Juwe…lbe-1-2,audio1254760.html


    Teil 2 (35min)
    https://www.ndr.de/kultur/Juwe…lbe-2-2,audio1259630.html

    Auf das Thema des veränderten Bewertungsansatzes wurde bereits in einem anderen Thread hingewiesen ... nun wird es immer mehr aufgegriffen und breiter diskutiert. Beispiel ...


    Bis 31.12.: Haus überschreiben und Tausende Euro Steuern sparen?


    Das Eigenheim ist der wertvollste Besitz vieler Menschen – und den wollen sie meist an ihre Kinder weitergeben. Wenn Du und Deine Familie Haus oder Wohnung besitzen und das vorhaben, könnte das ab 2023 deutlich teurer werden: Denn das Jahressteuergesetz 2022, das noch durch Bundestag und Bundesrat muss, ändert die Verfahren, mit denen Immobilien bewertet werden. Wir erklären Dir, was sich ändert, wer besonders gefährdet ist – und warum Du trotzdem nichts überstürzen solltest.


    Je wertvoller die Immobilie, desto höher das Risiko
    Wie Du vielleicht schon in anderen Medien gelesen hast, drohen künftig deutlich höhere Steuern, wenn Du ein Haus vererbst oder verschenkst – allerdings nicht in jedem Fall. Vereinfacht gesagt: Je wertvoller die Immobilie ist, desto wahrscheinlicher bist Du als Erbender oder Beschenkter von den höheren Steuern betroffen. Besonders häufig trifft die neue oder höhere Steuer Einzelkinder, wenn ihr Steuerfreibetrag bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer nicht für den Wert der geschenkten Immobilie ausreicht. Bei mehr beschenkten Kindern teilt sich der Wert des Geschenks und das Risiko höherer Steuern ist kleiner.


    Was ist geplant?
    Ab 1. Januar sollen Immobilien im sogenannten Sachwertverfahren bei der Steuer höher bewertet werden. Es kommt vor allem bei Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz, aber auch bei Wohnungen, wenn das Finanzamt keine Werte vergleichbarer verkaufter Immobilien in der Umgebung hat, was laut „Süddeutscher Zeitung“ häufig der Fall ist. Und der Unterschied ist teilweise enorm: So wird in unserem Beispiel der Wert eines Einfamilienhauses in einer größeren Stadt statt mit 576.000€ ab 2023 mit 898.000€ angesetzt. So werden statt ca. 19.000€ Schenkungssteuer für das Einzelkind künftig etwa 75.000€ fällig.


    Doch wie kommt dieser Unterschied zustande? Eine große Rolle spielt der Wert des Grundstücks, der mit dem Bodenrichtwert berechnet wird. Auf dem Land ist er eher zweistellig pro qm, in großen Städten liegt er oft über 1.000€ pro qm.


    Regionalfaktor wird zum Risiko
    Auch das Gebäude darauf wird vom Finanzamt bewertet. Der Gebäudesachwert liegt bei rund 1.000€ pro qm. Die Summe aus Bodenwert und Gebäudesachwert wird mit dem sogenannten Sachwertfaktor multipliziert, der ab 2023 von 0,5 bis 1,5 auf 0,8 bis 1,8 steigen soll. Das erhöht den Wert der Immobilie stark: Ein Anstieg von 1,0 auf 1,4 bedeutet eine Wertsteigerung um 40%. Auf dem flachen Land solltest Du bei einem Haus mit 200 qm Fläche und 1.000 qm Grundstück trotzdem unter der Freibetragsgrenze von 400.000€ pro Kind liegen.


    In besonders gefragten Gegenden sieht das anders aus. Hier kann zusätzlich ein enormer Regionalfaktor hinzukommen. In Hamburg liegt er momentan bei 1,75, in München bei 1,52. Im Fall München heißt das, dass die Immobilie nochmal um 52% höher bewertet wird.


    Fazit: Geht es um ein durchschnittliches Haus auf dem Land, musst Du Dich in der Regel nicht beeilen. Je näher es an einer Großstadt oder darin liegt, desto eher werden ab 2023 bei einer Schenkung Steuern – oder mehr Steuern als 2022 – fällig.


    Lass Dir im Zweifelsfall trotzdem Zeit
    Auch wenn Du oder Deine Kinder möglicherweise viel Geld sparen können, raten wir von einem Schnellschuss ab. So eine wichtige Entscheidung sollte gut durchdacht und in der Familie besprochen sein. Wenn Ihr das Haus sowieso überschreiben wolltet, solltest Du Dich beeilen, um vor dem Jahresende noch Termine bei Steuerberater und Notar zu bekommen – das kann knapp werden.


    Dir bleiben aber auch 2023 Optionen, um Steuern zu sparen: Du kannst zum Beispiel nur die Hälfte der Immobilie überschreiben, damit die Beschenkten unter dem Freibetrag bleiben und keine Steuern zahlen müssen. In zehn Jahren kannst Du dann die zweite Hälfte angehen. Außerdem lässt sich der vom Finanzamt angenommene Wert der Immobilie deutlich reduzieren, zum Beispiel mit einem lebenslangen Wohnrecht oder Nießbrauch. Damit können Deine Eltern mit ruhigem Gewissen das Haus überschreiben, denn sie dürfen es bis ans Lebensende nutzen – und Du sparst Steuern durch den gesunkenen Wert des überschriebenen Hauses.


    Wie das funktioniert und wie man den dafür nötigen Wohnwert berechnet, erfährst Du in unserem Ratgeber zum Wohnrecht auf Lebenszeit.

    Wenn ich mich richtig erinnere, wurden alle zurück geführten Barren (auch die aus den USA) eingeschmolzen, um neue Barren in höherer Reinheit in modernerer Standardform zu gießen, bevor sie eingelagert wurden.
    Wurde das gegebenenfalls zum Teil in Berlin gemacht?

    Lagarde: EZB kämpft weiter entschlossen gegen Inflation


    [...] EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat die Entschlossenheit der Notenbank im Kampf gegen die rekordhohe Inflation bekräftigt. „Wir gehen davon aus, dass wir die Zinssätze weiter anheben werden”, sagte Lagarde am Freitag [...] „Letztendlich werden wir die Zinsen auf ein Niveau anheben, das die Inflation rechtzeitig auf unser mittelfristiges Ziel zurückführt.” [...] „Die Inflation im Euroraum ist viel zu hoch” [...] Zudem sei das Risiko einer Rezession gestiegen [...] „Die Zinssätze sind und bleiben das wichtigste Instrument zur Anpassung unseres politischen Kurses. Aber wir müssen auch unsere anderen politischen Instrumente normalisieren und so den Impuls unserer Zinspolitik verstärken” [...] Die über Jahre durch milliardenschwere Wertpapierkäufe angeschwollene EZB-Bilanz müsse „maßvoll” und „auf vorhersehbare Weise” normalisiert werden. „Im Dezember werden wir die wichtigsten Grundsätze für den Abbau der Anleihebestände in unserem Ankaufprogramm darlegen”, kündigte Lagarde an. Der EZB-Rat tagt wieder am 15. Dezember.

    In Ergänzung zum Beitrag oben drüber ...



    FAZ: Den Notenbanken drohen hohe Verluste


    Die steigenden Zinsen machen betriebswirtschaftlich auch den Notenbanken selbst zu schaffen. [...] Den Notenbanken drohen mit dem Anstieg der Zinsen Verluste – dies kann dazu führen, dass die Zahlungen an die Finanzministerien versiegen oder sich sogar umkehren [...]


    Bei der amerikanischen Notenbank Fed ist das Woche für Woche zu beobachten. „Die Ausschüttung von Überschüssen an das Finanzministerium ist seit Ende September weit unter null gesunken“, sagt Rieger. Nach den Regeln in Amerika werden zwar keine umgekehrten Zahlungen vom Finanzministerium an die Notenbank fällig. Die Überweisungen der Fed an den Staatshaushalt würden aber voraussichtlich für mindestens drei Jahre ausgesetzt.


    Besonders stark seien die Auswirkungen des Phänomens schon in Großbritannien, [...] Bislang erhielt das Finanzministerium regelmäßig Ausschüttungen. „Dort kehrt sich das um, [...] vom Schatzamt an die Bank of England, [...] Im aktuellen Haushaltsjahr sollen sich diese Zahlungen schon auf mehr als 11 Milliarden Pfund belaufen. [...]


    „Bei der Europäischen Zentralbank werden ähnliche Verluste auftreten“,[...] Die Masse der Verluste falle bei den nationalen Notenbanken der einzelnen Eurostaaten an. [..] „Es ist damit zu rechnen, dass auch im Euroraum die Zahlungen der Notenbanken an die Finanzministerien jetzt weitgehend versiegen werden – soweit das nicht schon passiert ist.“ Einige Notenbanken hätten ihre Finanzminister darüber informiert, die entsprechenden Mitteilungen könne man als eine Art Gewinnwarnung bezeichnen: „Das ist etwa gerade in den Niederlanden und Belgien passiert“,[...]


    Der nächste Schritt für die Notenbanken sei nun der Abbau der Anleihebestände. Die Bank of England verkaufe schon Anleihen vor Laufzeitende und müsse zum Teil hohe Verluste realisieren. Die Fed und die EZB hätten bisher nicht gesagt, dass sie Anleihen auch vor Fälligkeit abstoßen wollten, sagt Rieger: „Wenn sie diese bis zur Endfälligkeit halten, entstehen nicht noch einmal zusätzliche Verluste – sondern lediglich während der Laufzeit durch eine Rendite unterhalb der von der Notenbank zu zahlenden Zinsen auf die Bankeinlagen auf der anderen Seite der Notenbankbilanz.“

    Aktuelle Veröffentlichung im BGBl:
    Vorübergehende Verkürzung des Prognosezeitraums beim Insolvenzgrund der Überschuldung


    Artikel 9
    Änderung des COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetzes


    Das COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz vom 27. März 2020 [...] wird wie folgt geändert:


    [...]


    2. § 4 wird wie folgt geändert:


    a) Die Überschrift wird wie folgt gefasst:
    „§ 4 Prognose- und Planungszeiträume“.


    b) Der Wortlaut wird Absatz 1.


    c) Folgender Absatz 2 wird angefügt:
    „(2) In dem Zeitraum vom 9. November 2022 bis einschließlich 31. Dezember 2023 tritt an die Stelle des in
    1. § 19 Absatz 2 Satz 1 der Insolvenzordnung genannten Zeitraums von zwölf Monaten,
    2. § 270a Absatz 1 Nummer 1 der Insolvenzordnung genannten Zeitraums von sechs Monaten und
    3. § 50 Absatz 2 Nummer 2 des Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetzes genannten Zeitraums von sechs Monaten


    ein Zeitraum von vier Monaten. Satz 1 gilt auch, wenn vor dem 9. November 2022 eine Überschuldung nach § 19 Absatz 2 Satz 1 der Insolvenzordnung vorlag, [...]




    Die Gesetzesänderung sieht eine Änderung der Insolvenzantragspflicht wegen Überschuldung vor. Der Prognosezeitraum wird von derzeit zwölf auf vier Monate herabgesetzt. Von einer Überschuldung ist aktuell die Rede, wenn eine Unternehmensfortführung über einen Zeitraum von zwölf Monaten nicht wahrscheinlich ist. Diese Zeitspanne wird nun auf vier Monate herabgesetzt. Dadurch müssen Unternehmen, die nach aktuellem Recht einen Insolvenzantrag stellen müssten, diesen nur stellen, wenn die Geschäftsfortführung bereits für die nächsten vier Monate nicht gesichert ist. Die Regelung gilt auch, wenn vor dem Inkrafttreten bereits eine Überschuldung vorlag.

    Das Rätsel um die Riesengoldmünze
    Eine Goldmünze groß wie ein Autoreifen und 100 Kilo schwer. Wie konnte dieser Gigant aus Gold unbemerkt aus dem Berliner Bode-Museum gestohlen werden? März 2017. In einer Nacht- und Nebel-Aktion und unter Aufwendung von roher Gewalt wird die "Big Maple Leaf" von der Berliner Museumsinsel entwendet. Wer steckt hinter dem brachialen Einbruch? Wo ist die Riesengoldmünze heute? Und wie steht es um die Sicherheit in Deutschlands Museen? Die dreisten Diebe der Riesengoldmünze haben eine Fährte hinterlassen. Die Spur aus Gold führt vom Bode Museum zu einer Großfamilie, deren Name berühmt-berüchtigt ist. Mitglieder des Remmo-Clans gelten als bewaffnet und gefährlich. Selbst für einen erfahrenen Kommissar wie René Allonge ist der Zugriff in Berlin kein Alltagsgeschäft.


    Teil 1 (36min)
    https://www.ndr.de/kultur/Das-…nze-1-2,audio1244736.html


    Teil 2 (37min)
    https://www.ndr.de/kultur/Das-…nze-2-2,audio1249688.html



    Topic war hier im Strang Thema ab Post #377 27.03.2017.

    [...] Selbst 1-2% mehr, wird für den ein oder anderen das Finanzierungsmodell zum kippen bringen. Die Forward Darlehen täuschen dabei planbare Sicherheit vor, wobei die wichtigste Größe, das kontinuierliche monatliche Einkommen die kurz bis mittelfristige Problemstelle werden wird.



    Langfristig kommt ein ganz anderes Unheil auf die Immos zu.
    [...]

    Ich sehe auch noch ein weiteres Unheil ... die nicht angesparten Rücklagen.


    Für eine vermietete Immo sollte man Rücklagen in Höhe von grob 2% p.a. vom Gebäudewert für Instandhaltung und Renovierung zurücklegen, um den Wert zu erhalten (vorbehaltlich schwankender Marktwerte). Bei selbstgenutzen Immos grob 1,5% p.a., wenn alles neu ist und man sorgsam umgeht grob 1% p.a.


    Bei einem ursprünglichen 500k€-Neubau zur Eigennutzung sind das schon mal 50k€ nach 10 Jahren - oder nochmal über 400€ p.m. neben der Annuität.


    In meinem Umfeld wurde ich die letzten Jahre ob dieser Regel stark belächelt ... mittlerweile merken sie aber schmerzlich, dass nach einigen Jahren des abwohnens, ein Eigenheim eben nicht kostenfrei ist und man dauernd irgendwo neues Geld reinstecken muss.


    Da muss auf einmal der Zweit- und Dritturlaub ins Wasser fallen, Wochenendtrips werden sein gelassen, das alte Auto muss doch noch länger halten oder der Zweitwagen wird abgeschafft, das Pferdehobby wird aufgegeben, etc.


    Ich bin schon auf so manche naive Immoeigentümer gestoßen die tatsächlich in dem Glauben waren, dass wenn das Darlehen abgezahlt ist, man bis ans Ende wohnkostenfrei lebt, die weggefallene Rate für den Konsum frei hat und noch ein Immoimperium zu vererben über ist.

    Richtig, aber seit ein paar Monaten ist auch das vorbei, der Chart hat sich wieder nach oben gedreht.


    Wer jetzt in der Anschlussfinanzierung seine Annuität stabil halten will, der muss seinen über die Laufzeit des letzten Darlehens erwirtschafteten höheren Tilgungsanteil reduzieren (also längere Gesamtlaufzeit) oder einen Batzen Geld als Zwischentilgung parat haben.



    Darlehensnehmer, die in den nächsten Jahren anschlussfinanzieren müssen, sollten rechnen, ob sie nun heute schon ein Forward abschließen, den Darlehenszins über ein Bauspardarlehen (teil-)fixieren oder für eine Zwischentilgung sparen.

    In Reddit wird über ein aktuell gefundenes Versteck diskutiert ... was drinnen ist, weiß man noch nicht ... mal schauen wie es ausgeht.


    Renovierung: Rohrsafes im Haus gefunden – wem gehört der Tresorinhalt?


    Erst vor kurzem kaufte Reddit-User „Kronkarp“ ein Haus aus den 70er-Jahren. Während der Renovierungsarbeiten findet er in einem Raum unter dem Teppichboden nicht nur einen, sondern gleich zwei Rohrsafes – direkt nebeneinander. Schlüssel gibt es anscheinend keine und der Vorbesitzer ist verstorben. Im Netz fragte Kronkarp die anderen Nutzer nach Rat: „Was tun?“
    [...]
    Rechtslage: Wem gehört der Inhalt von Safe oder Tresor?
    Grundsätzlich gilt erstmal: Wer in der Wohnung oder im Haus Gegenstände vom Vorbesitzer findet, darf sie nicht einfach so behalten – besonders, wenn es sich um wertvolle Fundstücke handelt. Ist der rechtmäßige Eigentümer ermittelbar, stehen ihm oder seinen Erben die Dinge zu (Urteil: LG Düsseldorf, AZ.15 0 103/11). Ist der Eigentümer nicht mehr ermittelbar, gehört die Fundsache zur Hälfte dem Finder und zur Hälfte dem Besitzer des Fundortes (§984, BGB). Ist der Finder beides, gehört der sogenannte Schatzfund ihm alleine. Achtung: Auf Länderebene kann das unterschiedlich geregelt sein.


    Was ist ein Rohrsafe und wozu nutzt man ihn?
    Laut Kronkarp haben die beiden roten Safes in seinem Fußboden je einen Durchmesser von etwa drei bis vier Zentimetern. Ähnliche Modelle von heute haben dazu eine Länge von etwa 13 bis 20 Zentimetern. Im Privatgebrauch dienen sie häufig zur Aufbewahrung von Bargeld oder wichtigen Dokumenten, aber auch von Schlüsseln oder kleinen, wertvollen Gegenständen. Rohrsafes, oder auch Rohrtresore genannt, werden zudem von verschiedenen Dienstleistern genutzt. Zum Beispiel dem Aufzugdienst des Hauses, einem Energieversorger oder gar der Feuerwehr. Hier dienen die schlanken Depots zur sicheren Aufbewahrung von Objekten, die im Notfall wichtig sind.


    Hier der Link zu Reddit https://www.reddit.com/r/de/co…hrsafes_entdeckt_was_tun/
    Hier das gepostete Bild: w5ud037yumx91.png


    Interessant finde ich, dass die Rohrtresore unter einem Teppichboden und unter einem darüber gelegten Parkett liegen.
    Entweder sind die Rohrtresore doch etwas älter, noch vom Vor-Vorbesitzer und dem letzten Vorbesitzer nicht bekannt gewesen,
    oder tatsächlich vom Vorbesitzer und unwichtig, da gar nichts drinnen. Wer legt Teppich und Parkett über etwas, an dass er im Zweifel mal ran muss.

    [...] Millionenkredit [...]

    Super Stichwort ... hatte damals vergessen es hier zu posten als ich es gelesen hatte. Die Bundesbank und die BaFin sind auf das BMF zugegangen, um das Millionenkreditmeldewesen einzustellen, sprich Millionenkredite sollten nicht mehr gemeldet werden.


    Habe auf die Schnelle noch einen Artikel dazu rausgesucht ...


    [...] Die Deutsche Bundesbank hat vorgeschlagen, das Meldewesen für Millionenkredite mittelfristig einzustellen. [...] Als Grund für den möglichen Verzicht dieser Meldungen nannte der Vorstand die von der Europäischen Zentralbank (EZB) eingeführte Einzelkredit-Datenbank ”Anacredit”, die für entsprechende Analysen durch Bundesbank und Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genutzt werden kann. [...] Bislang müssen Institute der Bundesbank vierteljährlich alle ausgereichten Kredite mit einem Volumen von mehr als eine Mio. Euro mitteilen. Die Bundesbank wiederum informiert Banken und Sparkassen, falls ein Kreditnehmer bei unterschiedlichen Instituten Millionenkredite aufgenommen haben sollte. Wuermeling begrüßte zudem die Initiative der EZB zum Pooling von Daten, was unter dem Namen ”Agora” geschehen soll. Um neue Analysen nutzen zu können, sei eine bessere Verknüpfung von Daten nötig. [...] In diesem Zusammenhang verwies Wuermeling auf die jüngst gemeinsam mit BaFin und Kreditwirtschaft erstellten Machbarkeitsstudie zur Vereinfachung des Meldewesens. [...]



    Könnte der Grund könnte auch darin liegen, dass es Dank Inflation immer mehr Meldungen geben wird ???


    Agora wird wohl die nächste Hydra


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    Zu AnaCredit gab es ab 2015 ein paar Beiträge im Forum Link

    FAZ: Angst vor Verlust des Eigenheims wächst


    [...] Der Finanzierungsdienstleister Dr. Klein hat schon im Sommer beobachtet, dass viele Kreditnehmer dem gestiegenen Zinsniveau mit einer kürzeren Zinsbindung und einer geringeren Anfangstilgung auszuweichen versuchten, um die Höhe der monatlichen Raten zu drücken. [...] Wahr ist allerdings auch, dass sich in den vergangenen Jahren – den niedrigen Zinsen sei Dank – viele ihren Immobilientraum erfüllt haben, für die dies zu anderen Zeiten kaum möglich gewesen wäre. Für diese Kreditnehmer wird es nun besonders schwierig. [...] Es sind jedoch nicht allein die höheren Zinsen, die neben den stark gestiegenen Preisen für Energie und Lebensmittel vielen Kreditnehmern selbst Sorgen bereiten [...] Hinzu kommt, dass viele Kreditinstitute offenbar strenger geworden sind. Nach Angaben von Betroffenen und Maklern haben sie die Anforderungen für die Kreditvergabe zum Teil erhöht, was etwa das vorhandene Eigenkapital oder monatliche Einkünfte anbelangt. [...] Gut die Hälfte der Umfrageteilnehmer, die bisher noch keine Anschlussfinanzierung abgeschlossen haben, ist besorgt, sich die Immobilie bei steigenden Zinsen nicht mehr leisten zu können. 26 Prozent haben sich über eine Anschlussfinanzierung informiert, diese jedoch noch nicht abgeschlossen. Zudem hat sich für etwa die Hälfte der Befragten, die in diesem Jahr eine Immobilienfinanzierung beziehungsweise eine Anschlussfinanzierung abgeschlossen oder sich informiert haben, die Finanzierung aufgrund der Zinsentwicklung verändert. Ein gutes Viertel benötigt nun mehr Eigenkapital als zuvor. Bei anderen hat sich die Finanzierung verzögert (22 Prozent), die Laufzeit der Zinsbindung wurde angepasst (13 Prozent) oder das Tilgungsmodell verändert (5 Prozent).

    Der Euro wird nicht überleben


    Top-Ökonom Thomas Mayer über das Dilemma der Notenbanken, die Zukunft der europäischen Gemeinschaftswährung und wie Privatanleger jetzt ihr Vermögen schützen können


    [...] Fangen wir damit an, dass die EZB wohl technisch pleite ist. [...] Mit Beschlüssen der EZB hat das System Anleihen im Wert von etwa fünf Billionen Euro aufgekauft. Das haben sie durch die Ausgabe dieses Zentralbankgelds finanziert. Am 31. Dezember ist Bilanzstichtag. Und in der Bilanz müssten für diese Anleihen, die ja für geldpolitische Zwecke gekauft wurden, eigentlich die Marktwerte angesetzt werden. Die Papiere müssen ja wieder verkauft werden, um die Inflation zu bekämpfen. Dieses Jahr haben wir den größten Bond-Crash seit Jahrzehnten, vielleicht sogar des Jahrhunderts. Das heißt, das Anleihenportfolio des Euro-Systems hat massiv an Wert verloren. Bei ehrlicher Bilanzierung könnte der Verlust das Eigenkapital und die Reserven übersteigen. [...]
    Man kann mal überschlagen, um welche Summen es hier geht. Wenn man annimmt, dass die Laufzeit der Staatsanleihen im Portfolio des Euro-Systems noch ungefähr acht Jahre beträgt, dann haben Sie für jede Zinserhöhung von einem Prozentpunkt einen Kursverlust von beinahe acht Prozent oder rund 400 Milliarden Euro zu verkraften. Die Reserven und das Eigenkapital der EZB betragen in Summe weniger als 700 Milliarden Euro. Bis jetzt sind die Zinsen inzwischen wahrscheinlich um die drei Prozentpunkte gestiegen. Auch wenn die Duration des Portfolios vielleicht etwas geringer als acht Jahre ist und damit der Verlust für jeden Prozentpunkt Zinsanstieg etwas kleiner ausfällt, so würde ich dennoch sagen: Pi mal Daumen ist das Euro-System technisch pleite. Das möchte man tunlichst unter der Decke halten. Denn es ist ein unheimlicher Gesichtsverlust, wenn man als Zentralbank das ganze Kapital verspielt. [...]



    Hier auch als ungekürzter grob einstündiger Podcast
    Mission Money | Thomas Mayer: Darum hat der Euro keine Zukunft

    What ever it takes ...


    ECB must keep raising rates even if recession risks rise, Lagarde says
    FRANKFURT, Nov 1 (Reuters) - The European Central Bank must keep raising interest rates to fight off inflation, even if the probability of a euro zone recession has increased, ECB President Christine Lagarde said in an interview published on Tuesday.
    "Our mandate is price stability and we have to deliver on that using all the tools we have available," Lagarde told Latvian news outlet Delfi, largely repeating last week's policy message. "We are determined to do what is necessary to bring inflation back to our 2% target."
    The ECB has raised interest rates by a combined 200 basis points over the past three meetings, and markets are pricing in a string of further moves that would take the 1.5% deposit rate close to 3% in 2023.
    "The destination is clear, and we are not there yet," Lagarde said without specifying where rate hikes might end. "We will have further rate increases in the future." [...]


    Lagarde Says ECB Rate Peak Must Ensure Inflation Goes to 2%
    European Central Bank President Christine Lagarde said the peak of the current cycle of interest-rate increases must ensure that inflation returns to the 2% target over the medium term.
    Without specifying a level for the so-called terminal rate, Lagarde said borrowing costs have further to rise following last week’s second straight 75 basis-point hike.
    “The destination is clear, and we haven’t reached it yet,” she told the Latvian website Delfi Bizness in an interview published Tuesday. [...]
    Lagarde acknowledged that the likelihood of a recession has increased but warned of the dangers of not stepping in to tame inflation, calling stable prices “the basis for a smoothly functioning economy in which everyone benefits.”
    “Inflation is still too high throughout the eurozone,” she said. “The longer inflation remains at this high level, the greater the risk that it will spread throughout the economy.


    Lagarde: EZB-Höchstzins muss Inflation auf 2 Prozent drücken
    as Maximalniveau, das die Leitzinsen im Euroraum im derzeitigen Erhöhungszyklus erreichen, muss laut Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), sicherstellen, dass die Inflation mittelfristig wieder zum Zielwert von 2 Prozent zurückkehrt. Die Zinsen hätten weiteren Raum zu steigen, sagte Lagarde in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der lettischen Webseite Delfi Bizness. „Das Ziel ist klar, und wir haben es noch nicht erreicht.“ Eine Zahl zum Maximalniveau, das die Zinsen letztlich erreichen werden, nannte sie nicht. Vergangene Woche hatte die EZB die Zinsen um weitere 75 Basispunkte angehoben. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt nun bei 2 Prozent und der Einlagensatz bei 1,5 Prozent.


    Lagarde: EZB würde Zinsen trotz Rezession erhöhen
    FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) würde nach den Worten von EZB-Präsidentin Christine Lagarde im Zweifelsfall auch in einer Rezession ihre Geldpolitik straffen, wenn das nötig ist. "Es stimmt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rezession zugenommen hat und die Unsicherheit weiterhin groß ist. Unter diesen Umständen müssen wir alle unsere Arbeit machen", sagte Lagarde der lettischen Zeitung Delfi und fügte hinzu: "Eine Zentralbank muss sich auf ihr Mandat konzentrieren. Unser Mandat ist die Preisstabilität, und wir müssen dieses Ziel mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln erreichen, wobei wir diejenigen auswählen, die am geeignetsten und effizientesten sind." [...]

    Terra X - Der Podacast: Sollten wir alle Prepper werden? 57min


    Die Corona-Pandemie, zunehmende Naturkatastrophen wie die Flut im Ahrtal und jetzt auch noch der Krieg in der Ukraine, in den vergangenen Jahren ist viel passiert. Viele Menschen fragen sich: Was kommt denn noch? Allen voran sogenannte Prepper, die nichts dem Zufall überlassen wollen. Sie machen Pläne für den Notfall, sammeln Vorräte und Werkzeuge und bereiten sich auf das Schlimmste vor - manche sogar mit Waffen. Thora Schubert spricht mit Survivaltrainer Daniel Schäfer und den Sozialwissenschaftlern Prof. Dr. Daniel Voss und Mischa Luy über Katastrophenszenarien und die in Deutschland sehr gemischte Prepperszene.