ist das nicht schon so dass der Vermieter die halbe CO2 Abgabe für seine heizenden Mieter zahlen muss?
siehe CO2KostAufG
Gestaffelte Aufteilung, aber nur von ab dem 01.01.2023 anfallenden CO2-Steuern.
26. Februar 2026, 23:04
ist das nicht schon so dass der Vermieter die halbe CO2 Abgabe für seine heizenden Mieter zahlen muss?
siehe CO2KostAufG
Gestaffelte Aufteilung, aber nur von ab dem 01.01.2023 anfallenden CO2-Steuern.
Ja genau. Ein kurze Recherche stellt aber klar, um was für Leute es sich hier handelt und damit auch, welchen Standpunkt diese wohl verlauten lassen.Prädikat wertlos.
Ich gehe davon aus, dass Du nicht erfahren wirst, ob Dein Statement bzgl. dieser Podcastfolge gerechtfertigt ist oder nicht, da Du Dir Dein Urteil schon vorher gebildet hast.
Früher hieß so etwas noch Nötigung, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Landfriedensbruch usw.
Was alles geht, wenn man im Dienste der wirklichen Machthaber agiert. Dann gelten die alten Gesetze nicht mehr.
Hier gibt es einen aktuellen fast zweistündigen Podcast zu diesem Thema:
Rechtsbelehrung
Rechtspodcast mit Marcus Richter und Thomas Schwenke
Kunst, Kleber und Sitzblockaden – Rechtsbelehrung 111
Kaum etwas polarisiert derzeit mehr als Aktionen der Klimaaktivisten, die sich in Museen oder auf Straßen festkleben. Während manch ein Politiker Klimaaktivisten mit Terroristen gleich setzt, finden diese, dass die Klimakrise ihr Handeln rechtfertigt.
Wie immer nähern wir uns in der Rechtsbelehrung den heiß umstrittenen Sachverhalten aus juristischer Perspektive und haben daher die Strafverteidigerin und Fachanwältin für Strafrecht Alexandra Braun eingeladen. Gemeinsam prüfen wir die Straftatbestände des Hausfriedensbruchs, der Sachbeschädigung, Nötigung sowie Totschlags und stellen fest, dass deren Vorliegen gar nicht so eindeutig ist.
Ebenso schauen wir uns an, ob eine Klimakrise tatsächlich ein Recht zu Protestaktionen begründet oder es sich um klassischen zivilen Ungehorsam handelt, bei dem Straftaten aus Gewissensgründen in Kauf genommen werden.
Dabei möchten wir darauf hinweisen, dass jede/r von uns eigene Rechtsansichten vertritt und andere Meinungen durchaus vertretbar sind. Was jedoch am Ende der Folge klar werden dürfte, dass die Rechtslage keineswegs so klar ist, wie es von manchen PolitikerInnen, JournalistInnen, aber auch KlimaaktivistInnen behauptet wird.
Kapitel
00:00:00 – Vorstellung des Themas und unserer Gästin.
00:04:00 – Hausfriedensbruch durch Klimaproteste im Museum .
00:14:00 – Sachbeschädigung an Gemälden durch Bewerfen mit Lebensmitteln.
00:24:00 – Berechnung von Geldstrafen und Grenze zur Vorbestrafung.
00:30:00 – Sind die Klimaaktivisten durch die Klimakrise als Notwehr- oder Notstandsgrund gerechtfertigt, bzw. entschuldigt?
00:49:00 – Begehen Personen, die sich auf den Asphalt kleben, eine verwerfliche Nötigung oder aufgrund eines klimaschädlichen Verhaltens von den Reisende hinzunehmen?
01:18:00 – Darf man die Klimaaktivisten von der Straße zerren oder sonst tätlich angreifen?
01:23:00 – Liegt Körperverletzung oder ein Totschlag vor, wenn Ambulanzen aufgehalten werden und Personen zu Schaden kommen?
01:34:00 – Verstößt vorsorgliches Wegsperren von Klimaaktivisten für mehrere Wochen gegen die Versammlungsfreiheit?
Alles anzeigen
Moin,
diese Kombi fehlte noch
Die Teilnehmer sehen aus, als ob sie alle dem Hamburger Dungeon entsprungen sind
Grüße
Goldhut
Wenn man sich die so anschaut, wird klar, wieso sie die "Letzte Generation ihrer Familie" sind.
Alles anzeigenhttps://www.mdr.de/nachrichten…ritik-ungeimpfte-100.html
Corona-Impfung – Ungeimpfte zu Unrecht beschuldigt?
Wow, was für ein Artikel und sowas im ÖR?
Noch vor ein paar Monaten wäre das reines "Querdenker-Geschwurbel" gewesen.
In diesem Artikel werden stattdessen Lauterbach, Spahn, Scholz und andere als die wahren Schwurbler und Hetzer entlarvt.
Auch im ÖR wird es Ungeimpfte geben und in Sachsen, wo der MDR sitzt, wahrscheinlich überdurchschnittlich viele. Die trauen sich jetzt anscheinend aus der Deckung.
Der Wermutstropfen ist nur, dass es ein Kommentar ist und kein "richtiger" Artikel. So ist es nur eine veröffentlichte "Einzelmeinung".
Link und als pdf die Liste für 2023 für mehrwertsteuerbefreites Anlagegold
Document 52022XC1125(02)
MEHRWERTSTEUER (MWST) BEFREITES ANLAGEGOLD Liste der Goldmünzen, die die Kriterien von Artikel 344 Absatz 1 Nummer 2 der Richtlinie 2006/112/EG des Rates vom 28. November 2006 (Sonderregelung für Anlagegold) erfüllen Gültig für das Jahr 2023 2022/C 448/04
PUB/2022/1123
OJ C 448, 25.11.2022, p. 4–30 (BG, ES, CS, DA, DE, ET, EL, EN, FR, GA, HR, IT, LV, LT, HU, MT, NL, PL, PT, RO, SK, SL, FI, SV)
PS: Vielleicht kann Goldhut die Jahreszahl aus der Überschrift herausnehmen, um einen allgemeinen Thread daraus zu machen - erl. Twinson
Sowohl im Handels- als auch im Anlagevermögen gilt das Niederstwertprinzip, d.h wenn die stillen Reserven aufgebraucht sind, müssen weitere, unter die Einstandskurse fallenden Kurse, als Verluste abgeschrieben werden, und das geht zu Lasten des Eigenkapitals.
Dass das Geschäftsgebaren bei Spks und Genos regional stark unterschiedlich ist, ist mir klar, aber die Bundesbank hat eine Gesamtbetrachtung gemacht - also wenn die stillen Reserven in Summe bei Null sind und eine Bank hat noch welche, dann muss eine andere bereits Verluste realisieren.
PS: Eigenanlagen/Eigenbestände sind im Depot-A, Fremdanlagen/Kundenbestände sind im Depot-B
angeblich russisch, nicht arabisch-türkisch
[...] Der allgemeine Konsens ist, dass das Symbol des Löwen aus dem Wappen der Folkunger Dynastie stammt, die auch im königlichen Wappen Schwedens vorkommt. Die zwei Schwerter sind dem karelischen Wappen entlehnt, das erstmals 1560 auf einem Banner bei der Beerdigung von König Gustav I in Erscheinung trat. Die Platzierung des gekrümmten russischen Säbels unter die Löwenpranken spiegelt zweifellos die politische Situation in dieser Zeit wieder. Schweden und Russland bekriegten sich fast ständig, und die Schweden machten sich dieses Propagandamittel zunutze, um zu implizieren, dass sie die Oberhand über ihre Feinde hatten. [...] Als Finnland 1917 seine Unabhängigkeit erlangte, wurde das „Löwen-Wappen“ zum Staatswappen der neuen Nation. Davor hatte es als gemeinsames Symbol für das gesamte schwedische Herrschaftsgebiet östlich des Bottnischen Meerbusens gedient. Von 1809 bis 1917 war es das Wappen für das Großfürstentum Finnland, das sich damals unter russischer Herrschaft befand. [...]
naja, sagen wir mal zu 75% weiblich
(für die Googler unter Euch ... Sanna Marin, Uschi Ipecac, Kaja Kallas, Abba Busch)
Die Deutsche Bundesbank hat gestern ihren Finanzstabilitätsbericht 2022 veröffentlicht (anbei)
143 Seiten schwere Kost; relativ viel zum Immobilienmarkt und zu Immobilienkrediten drinnen
Herauspicken möchte ich eine Grafik und etwas Text dazu...
"Der Zinsanstieg führte bereits im ersten Halbjahr zu erheblichen Bewertungsverlusten in den Wertpapierportfolios der Banken. Bei Sparkassen und Kreditgenossenschaften beliefen sich die Abschreibungen auf Wertpapiere auf 12,3 Mrd € [...] Dies entspricht rund 5,6 % des harten Kernkapitals [...] Stille Bewertungsreserven verhinderten dabei deutlich höhere Verluste. So sind die stillen Bewertungsreserven bei Wertpapieren der Sparkassen und Kreditgenossenschaften im ersten Halbjahr um 21,8 Mrd € zurückgegangen. Den Banken stehen damit im Aggregat vorerst keine stillen Reserven mehr zur Verfügung, weshalb weitere Wertverluste unmittelbar zu entsprechenden Abschreibungen und Verlusten führen würden. Allerdings halten die kleinen und mittelgroßen Banken Wertpapiere oftmals bis zur Endfälligkeit. Da Anleihen am Ende der Laufzeit zum Nennwert zurückgezahlt werden, werden spätestens dann die Marktwertverluste durch entsprechende Bewertungsgewinne ausgeglichen. In der Zwischenzeit mindert der Wertverlust aber das Eigenkapital und damit die Fähigkeit der Banken, weitere Verluste beispielsweise aus dem Kreditgeschäft zu absorbieren. Bei den großen, systemrelevanten Banken führten die Marktpreisrückgänge ebenfalls zu erheblichen Verlusten, jedoch in deutlich geringerem Ausmaß als bei den Sparkassen und Kreditgenossenschaften. Sie beliefen sich im ersten Halbjahr auf 7,9 Mrd € oder 3,7 % des harten Kernkapitals. Die Verluste waren unter anderem deswegen geringer, weil diese Banken häufiger Absicherungsgeschäfte abschließen und im Handelsgeschäft teilweise sogar Gewinne erzielten."
Meine Zusammenfassung: Insbesondere bei den Sparkassen und Kreditgenossenschaften haben sich die Bewertungsreserven in Luft aufgelöst (roter Graph) und die nun drohenden Kreditausfälle führen dann direkt zu Eigenkapitalverlusten. (Zumindest in den nächsten Jahren, bis die Anleihen dann anfangen nennenswert fällig zu werden.)
Wer stellt das Eigenkapital zur Verfügung was hier im Feuer steht und muss ggf. nachschießen?
Bei Sparkassen sind es die Kommunen und bei den Kreditgenossenschaften die Mitglieder.
Das Thema Nachschusspflicht bei vielen Genossenschaftsanteilen und die Fusionierung als beliebte "stille" Lösung für eine drohende Genobankpleiten oder auch Sparkassenpleiten wurde hier ja schon zu genüge in separaten Threads diskutiert. Ich denke, hier kommt die nächsten Fusionswelle auf uns zu - natürlich wie immer nicht mit einer drohenden Pleite begründet.
Deutsche Bundesbank
SCHWARZ - ROT - GOLD
Die digitale Sonderausstellung der Numismatischen Sammlung
In Deutschland hält die Bundesbank als deutsche Notenbank Währungsreserven. Zu diesen gehören vor allem die deutschen Goldreserven. In einer virtuellen Sonderausstellung widmet sich die Bundesbank nun dem Thema Gold. Besucherinnen und Besucher erleben darin eine spannende Zeitreise mit vielen interessanten Informationen zu dem besonderen Edelmetall.
Sie erfahren darin beispielsweise, dass die Bundesbank den weltweit zweitgrößten Goldbestand verwaltet. Oder in welchen Ländern das meiste Gold gefördert wird. Diese und weitere interessante Fakten hält die virtuelle Sonderausstellung SCHWARZ-ROT-GOLD für Sie bereit.
Das sogenannte Scrollytelling der Ausstellung, bei dem sich durch einfaches Scrollen eine Geschichte öffnet, führt die Besucherinnen und Besucher vom Gold als Element über die Goldquellen und den Goldhandel bis zu den Goldreserven der Zentralbanken. In einer historischen Zeitreise erfahren sie, was das Bretton-Woods-System war und warum es endete. Die Ausstellung zeigt, wie das Gold der Deutschen mit dem Wirtschaftswunder zusammenhängt, wie die deutschen Goldreserven gelagert werden und warum es zu Goldverlagerungen aus New York und Paris nach Frankfurt am Main kam. Außerdem bietet die virtuelle Sonderausstellung einen Überblick über die Themen Goldbearbeitung und Sammlermünzen.
Video der Bundesbank über die Goldverlagerung, wohl entstanden, bevor es richtig los ging.
Alles anzeigenDer Lauterbach ist jetzt ganz überraschend für ein Ende der Sumpfpflicht in der Pflege.
Nach fast zwei Jahren stellt er fest, dass die Sumpfung nicht vor einer Ansteckung schützt.
https://www.zdf.de/nachrichten…auterbach-pflege-100.html
Zitat
Die Impfung schützt nicht mehr vor der Ansteckung. Wenn sie nicht mehr vor der Ansteckung schützt, dann gibt es auch keinen Grund mehr dafür in diesen Einrichtungen.
Man beachte die Formulierung...
Die Impfung schützt nicht mehr vor der Ansteckung. Wenn sie nicht mehr vor der Ansteckung schützt, dann gibt es auch keinen Grund mehr dafür in diesen Einrichtungen.
Etwas OT
Ich höre ganz gerne den "beyond the obvious" Podcast von Dr. Daniel Stelter.
In der letzten Episode gab es als ein Schwerpunkt ein Update zum russischen Krieg gegen die Ukraine mit Prof. Gunnar Heinsohn. Ich fand dessen Ausführungen sehr interessant, auch wenn man es eher als "seine" Theorien benennen sollte, da sie teilweise weit her geholt scheinen - aber wo Rauch ....
Podcast-Link von 0:52:00 bis 1:47:00 (also 55min)
Zu dem obigen BMF-Schreiben gab es am 23.11.2022 ein Folgeschreiben, mit direktem Bezug:
Besteuerung von Silbermünzen; Nichtbeanstandungsregelung zum BMF-Schreiben vom 27. September 2022, Bundessteuerblatt Teil 1 (BStBl I) Seite 1429
I.
Mit BMF-Schreiben vom 27. September 2022 [...] haben die obersten Finanzbehörden [...] beschlossen, die (Vereinfachungs-)Regelungen [...] des BMF-Schreibens vom 5. August 2004 [ ...] aufzuheben. Nach der Anwendungsregelung des BMF-Schreibens vom 27. September 2022 [...] sind die Regelungen dieses BMF-Schreibens auf alle offenen Fälle anzuwenden.
II.
Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterung mit den obersten Finanzbehörden der Länder wird die Anwendungsregelung des BMF-Schreibens vom 27. September 2022 [...] wie folgt gefasst:
„Die Regelungen dieses Schreibens sind in allen offenen Fällen anzuwenden. Zur Vermeidung von Bürokratie und aus verwaltungsökonomischen Gründen wird es nicht beanstandet, wenn der Unternehmer auf die Einfuhr von Silbermünzen unter den Rahmenbedingungen des BMF-Schreibens vom 5. August 2004 [...] in der bis zum 26. September 2022 geltenden Fassung den ermäßigten Steuersatz anwendet, wenn die Silbermünzen bis einschließlich 30. November 2022 eingeführt worden sind und sie insbesondere nicht in der Anlage [...] zu diesem BMF-Schreiben aufgeführt waren.
Es wird ferner nicht beanstandet, wenn der Unternehmer Silbermünzen als „Sammlungsstücke“ im Sinne der Nummer 54 der Anlage 2 zum UStG behandelt, ohne dass es einer weiteren Prüfung bedarf, wenn er die Silbermünzen bis einschließlich 31. Dezember 2022 geliefert hat und sie nicht in der Anlage 1 zum BMF-Schreiben vom 5. August 2004 [...] in der bis zum 26. September 2022 anzuwendenden Fassung aufgeführt waren.“
... also Einführung einer Übergangsregelung
(PS: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit etwas gekürzt.)
Wem der Podcast "Das Rätsel um die Riesengoldmünze" (#757) gefallen hat ... hier noch ein ähnlicher Fall...
Juwelendiebstahl im Grünen Gewölbe
Wie konnten ein brennender Stromkasten und ein toter Winkel den spektakulären Diamantendiebstahl in Dresden möglich machen? November 2019: Diamanten im Wert von mehr als 100 Millionen Euro werden aus einem der am besten gesicherten Museen in Deutschland gestohlen. Waren Diebe einfach perfekt vorbereitet? Oder hat das Museum durch krasse Fehler im Sicherheitskonzept dieses Verbrechen erst möglich gemacht? In dieser Folge von Kunstverbrechen wird der Fall um den Einbruch ins Grüne Gewölbe von Dresden nochmal aufgerollt. Wir besichtigen den Tatort in Dresden und sprechen mit der Lokalreporterin Ina Klempnow vom MDR über den Tathergang. Unterstützung kommt diesmal vom genialen Kunstdetektiv und Privatermittler Artur Brand.
Teil 1 (41min)
https://www.ndr.de/kultur/Juwe…lbe-1-2,audio1254760.html
Teil 2 (35min)
https://www.ndr.de/kultur/Juwe…lbe-2-2,audio1259630.html
Auf das Thema des veränderten Bewertungsansatzes wurde bereits in einem anderen Thread hingewiesen ... nun wird es immer mehr aufgegriffen und breiter diskutiert. Beispiel ...
[...]
Und hier der Link zum BMF zur Anpassung der Grundbesitzbewertung mit dem Jahressteuergesetz 2022
Auf das Thema des veränderten Bewertungsansatzes wurde bereits in einem anderen Thread hingewiesen ... nun wird es immer mehr aufgegriffen und breiter diskutiert. Beispiel ...
Bis 31.12.: Haus überschreiben und Tausende Euro Steuern sparen?
Das Eigenheim ist der wertvollste Besitz vieler Menschen – und den wollen sie meist an ihre Kinder weitergeben. Wenn Du und Deine Familie Haus oder Wohnung besitzen und das vorhaben, könnte das ab 2023 deutlich teurer werden: Denn das Jahressteuergesetz 2022, das noch durch Bundestag und Bundesrat muss, ändert die Verfahren, mit denen Immobilien bewertet werden. Wir erklären Dir, was sich ändert, wer besonders gefährdet ist – und warum Du trotzdem nichts überstürzen solltest.
Je wertvoller die Immobilie, desto höher das Risiko
Wie Du vielleicht schon in anderen Medien gelesen hast, drohen künftig deutlich höhere Steuern, wenn Du ein Haus vererbst oder verschenkst – allerdings nicht in jedem Fall. Vereinfacht gesagt: Je wertvoller die Immobilie ist, desto wahrscheinlicher bist Du als Erbender oder Beschenkter von den höheren Steuern betroffen. Besonders häufig trifft die neue oder höhere Steuer Einzelkinder, wenn ihr Steuerfreibetrag bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer nicht für den Wert der geschenkten Immobilie ausreicht. Bei mehr beschenkten Kindern teilt sich der Wert des Geschenks und das Risiko höherer Steuern ist kleiner.
Was ist geplant?
Ab 1. Januar sollen Immobilien im sogenannten Sachwertverfahren bei der Steuer höher bewertet werden. Es kommt vor allem bei Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz, aber auch bei Wohnungen, wenn das Finanzamt keine Werte vergleichbarer verkaufter Immobilien in der Umgebung hat, was laut „Süddeutscher Zeitung“ häufig der Fall ist. Und der Unterschied ist teilweise enorm: So wird in unserem Beispiel der Wert eines Einfamilienhauses in einer größeren Stadt statt mit 576.000€ ab 2023 mit 898.000€ angesetzt. So werden statt ca. 19.000€ Schenkungssteuer für das Einzelkind künftig etwa 75.000€ fällig.
Doch wie kommt dieser Unterschied zustande? Eine große Rolle spielt der Wert des Grundstücks, der mit dem Bodenrichtwert berechnet wird. Auf dem Land ist er eher zweistellig pro qm, in großen Städten liegt er oft über 1.000€ pro qm.
Regionalfaktor wird zum Risiko
Auch das Gebäude darauf wird vom Finanzamt bewertet. Der Gebäudesachwert liegt bei rund 1.000€ pro qm. Die Summe aus Bodenwert und Gebäudesachwert wird mit dem sogenannten Sachwertfaktor multipliziert, der ab 2023 von 0,5 bis 1,5 auf 0,8 bis 1,8 steigen soll. Das erhöht den Wert der Immobilie stark: Ein Anstieg von 1,0 auf 1,4 bedeutet eine Wertsteigerung um 40%. Auf dem flachen Land solltest Du bei einem Haus mit 200 qm Fläche und 1.000 qm Grundstück trotzdem unter der Freibetragsgrenze von 400.000€ pro Kind liegen.
In besonders gefragten Gegenden sieht das anders aus. Hier kann zusätzlich ein enormer Regionalfaktor hinzukommen. In Hamburg liegt er momentan bei 1,75, in München bei 1,52. Im Fall München heißt das, dass die Immobilie nochmal um 52% höher bewertet wird.
Fazit: Geht es um ein durchschnittliches Haus auf dem Land, musst Du Dich in der Regel nicht beeilen. Je näher es an einer Großstadt oder darin liegt, desto eher werden ab 2023 bei einer Schenkung Steuern – oder mehr Steuern als 2022 – fällig.
Lass Dir im Zweifelsfall trotzdem Zeit
Auch wenn Du oder Deine Kinder möglicherweise viel Geld sparen können, raten wir von einem Schnellschuss ab. So eine wichtige Entscheidung sollte gut durchdacht und in der Familie besprochen sein. Wenn Ihr das Haus sowieso überschreiben wolltet, solltest Du Dich beeilen, um vor dem Jahresende noch Termine bei Steuerberater und Notar zu bekommen – das kann knapp werden.
Dir bleiben aber auch 2023 Optionen, um Steuern zu sparen: Du kannst zum Beispiel nur die Hälfte der Immobilie überschreiben, damit die Beschenkten unter dem Freibetrag bleiben und keine Steuern zahlen müssen. In zehn Jahren kannst Du dann die zweite Hälfte angehen. Außerdem lässt sich der vom Finanzamt angenommene Wert der Immobilie deutlich reduzieren, zum Beispiel mit einem lebenslangen Wohnrecht oder Nießbrauch. Damit können Deine Eltern mit ruhigem Gewissen das Haus überschreiben, denn sie dürfen es bis ans Lebensende nutzen – und Du sparst Steuern durch den gesunkenen Wert des überschriebenen Hauses.
Wie das funktioniert und wie man den dafür nötigen Wohnwert berechnet, erfährst Du in unserem Ratgeber zum Wohnrecht auf Lebenszeit.
Wenn ich mich richtig erinnere, wurden alle zurück geführten Barren (auch die aus den USA) eingeschmolzen, um neue Barren in höherer Reinheit in modernerer Standardform zu gießen, bevor sie eingelagert wurden.
Wurde das gegebenenfalls zum Teil in Berlin gemacht?