Beiträge von Bembelpetzer

    Bericht: Schufa: Simulator soll Score durchschaubarer machen


    Ein neues Tool zeigt Schufa-Kunden exemplarisch, welche Faktoren ihre Kreditwürdigkeit beeinflussen. Es könnte ein erster Schritt zu mehr Transparenz sein.
    [...] Der nun vorgestellte Simulator berechnet anonym einen groben "Bankenscore", der in fünf Stufen von "hervorragend" bis "ungenügend" reicht. Der Bankenscore ist lediglich eine von Dutzenden verschiedenen Bonitätsauskünften, die die Schufa über eine Person vorhält. Sie berechnet ihn auf Basis von 17 Parametern, die sie von Geschäftspartnern wie Banken oder Zahlungsinstituten erhält.
    Anders als im Simulator, in dem die Schufa zur Vereinfachung zudem nur sieben dieser Parameter berücksichtigt, stellt die Schufa den Grad der Kreditwürdigkeit echter Personen als Punktwert ("Score") dar. Der Bankenscore ist nicht gleichzusetzen mit dem übergreifenden Basisscore, der die statistische Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls über alle Anwendungsgebiete hinweg abbildet. Er ist aber dessen wichtigster Bestandteil. [...]


    Link: SCHUFA Score-Simulator

    Wenn ich das letzte Ende richtig interpretiere, dann produzieren USA und KSA zusammen mehr mehr, als RUS weniger. Hinzu kämen noch die anderen Förderländer, die wahrscheinlich in Summe die Förderung stabil gehalten haben. Interessant vor dem Hintergrund der stark gestiegen Rohölpreise, die sich erst jetzt wieder beruhigen.

    Und was für ein Fest es war: Die Gesamtverschuldung der USA stieg von 1,7 Billionen Dollar im Jahr 1971 auf heute 92 Billionen Dollar.


    Das ist ein schwindelerregender 54-facher Anstieg der US-Schulden in 51 Jahren!


    Es hat 200 Jahre gedauert, um von null Schulden auf 1,7 Billionen Dollar zu kommen.

    von 1,7B$ auf 92B$ in 51 Jahren macht eine Steigerung von 8,1% p.a.
    von 0,01$ auf 1,7B$ in 149 Jahren macht eine Steigerung von 20,8% p.a.
    von 0,01$ auf 92B$ in 200 Jahren macht eine Steigerung von 16,1% p.a.
    und jetzt?

    [...] Viele Immobilien haben eine 30 Jahre Ratio. Das kommt mir persönlich viel zu lange vor bevor man da den ersten Profit macht. Wie handhabt ihr das? Kommen Immobilien mit 15 und mehr Jahren in Betracht?

    Wie kommst Du drauf, dass man mit der vermieteten Immo Profit macht? Und, dass man dies vom Kaufpreisfaktor ableiten kann?


    Fiktives theoretisches Beispiel:
    auf zwei gleichen nebeneinander liegenden Grundstücken steht jeweils das gleiche (Ursprungs-)Bestandshaus.
    Das eine wird mit Faktor 30 angeboten, dass andere mit Faktor 15.
    - Ist die angesetzte Miete bei beiden Objekten eine übliche? Sind sie gleich?
    - Welche (Instandsetzungs-)Kosten kommen beim Faktor-15-Haus wann in welcher Höhe auf einen zu?
    - Welche (Instandsetzungs-)Kosten kommen beim Faktor-30-Haus wann in welcher Höhe auf einen zu?
    - Inwieweit sind die latenten Kosten berücksichtigt bzw. eingepreist.
    - Welchen Einfluss hätten diese Kosten auf den Faktor, wenn man diese einpreisen würde?
    - etc.


    Frage Dich: Wieviel würdest Du Kaltmiete p.M. für dieses Objekt selbst zahlen unter Berücksichtigung des Zustands? Multipliziere dies mit Deinem Wunschfaktor und Du hast den für dich passenden Kaufpreis.

    Ich poste das einfach mal hier rein. Habe es mir nicht näher angeschaut, da es für mich nicht von Interesse ist.
    Das akutelle BMF-Schreiben, sowie dass auf das Bezug genommen wird (hoffentlich das richtige), habe ich angefügt.



    Umsatzsteuer; Steuersatz für Umsätze mit Silbermünzen


    Das BMF-Schreiben vom 27. September 2022 - III C 2 - S 7246/19/10001 :002 (2022/0326342) - ändert das BMF-Schreiben vom 5. August 2004 - IV B 7 - S 7220 - 46/04 - (BStBl I S. 638).


    "[...] Die (Vereinfachungs-)Regelungen des BMF-Schreibens vom 5. August 2004, IV B 7 – S 7220 - 46/04, BStBl I S. 638 haben bei ihrer praktischen Anwendung dazu geführt, dass der ermäßigte Steuersatz angewendet worden ist, obwohl dessen gesetzliche Voraussetzungen nicht erfüllt waren. Die dort genannten (Vereinfachungs-)Regelungen sind daher nicht mehr anzuwenden. [...] In der Folge ist wie bei Goldmünzen auch bei Silbermünzen jeweils zu prüfen, ob es sich um ein Sammlungsstück handelt und die „250 %-Grenze“ überschritten ist. [...]"

    Ich war auch mal so drauf und habe versucht (inspiriert von Christian w. Röhl) mir ein schönes Dividendenportfolio zusammen zu stellen. Ich hatte auch ein paar Werte die im Eingangspost erwähnt wurden, z.B. Realty Income - übrigens keine klassische Aktie, sondern ein REIT - da interessanter Geschäftsbereich, gut regional in sich distribuiert, monatliche Ausschüttung etc.


    Warum ich davon abgekommen bin? Weil man zum einen viel Geld mitbringen muss, weil Positionen in Einzelwerte unter 5k€ in meinen Augen kaum Sinn machen, man für eine merkliche Reduzierung des Einzelpositionsrisikos erst ab 20+ Positionen darüber nachdenken sollte, man sich unweigerlich ein regionales und ein branchenspezifisches Klumpenrisiko einkauft, die Dividendenausschüttungen oftmals zulasten des Kurswachstums gehen und bei sehr vielen Dividendenausschüttern, mehr als 75% der Reinerträge ausgeschüttet werden (Ausnahmen sind hier REITs, die ~90% ausschütten müssen) ... und die Depotpflege viel Zeit benötigt, wenn man es richtig macht.


    Wenn man sich den kumulierten Gesamtertrag anschaut, dann überzeugen Dividendenstrategien auch nicht wirklich. Anbei ein Vergleich zwischen MSCI World und den drei größten globalen Dividenden-ETFs:


    Ja, man hat einen stärkeren automatischen Cash-Flow, aber zu welchem Mehrpreis? Lohnt sich das dann auch in Zahlen?


    Ich denke ein breiter Standard-ETF (FTSE All-World oder MSCI World) als Core reicht vollkommen aus, ergänzt um z.B. Euwax Gold II für die Seele und eine Handvoll REITs, Close-End Funds oder BDCs für den Kick. Daneben ausreichend Cash und etwas von dem, was der Ursprung dieses Forums war.

    [...] Rein rechtlich ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Hygiene immer vor Energieeinsparung geht. Sollte also jemand einen Vermieter haben, der mal eben den zentralen Warmwasserspeicher runterfährt, gibt's eine entsprechende Handhabe.[...]

    Als Vermieter hat man eher das gegenteilige Problem... insbesondere hinsichtlich Heiz-Lüft-Verhalten.

    Die Deutsche Telekom zu analysieren ist schwierig und etwas für Profis - also nichts, wobei ich helfen könnte.


    Aber meiner Meinung nach, ist die Deutsche Telekom eigentlich kein deutsches Unternehmen.
    Der Umsatz aus dem deutschen Markt liegt bei 20-25%. Rund zwei Drittel des Umsatzes wird in Nordamerika (vornehmlich USA) gemacht, der Rest im restlichen Europa und Fernost. Deutschland ist nur einen "Nebenmarkt"
    Die Konkurrenten und eigentlichen Vergleichsunternehmen wären AT&T, Verizon und Comcast ... Platz 4 in den USA wäre dann schon die Deutsche Telekom.


    Von der Qualität der Dividenden der Deutsche Telekom halte ich persönlich nicht viel. Die Anzahl der Jahre, in denen diese aus den Gewinnen und nicht aus den Einlagen (Rückzahlung des Eigenkapitals) gezahlt wurden (und somit für den deutschen Anleger steuerfrei), sollte die geringere Anzahl sein. Meiner Meinung nach ist der Kurs der Deutsche Telekom nur deshalb relativ hoch, da unreflektierte Dividendenjäger diese wegen der steuerfreien Dividende kaufen und die Aktie aufgrund des Dividenden-Kurs-Verhältnis in vielen Dividendenfonds drinnen steckt.

    Bald wissen wir mehr ...



    Spekulationen um Jumbo-Zinsschritt in den USA laufen heiß


    Am Abend steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) an. [...] Vonseiten der Ökonomen wird [...] eine Anhebung um 75 Basispunkte auf eine Spanne von dann 3,0 bis 3,25 Prozent mehrheitlich erwartet. [...] Es gibt den Angaben nach aber auch Stimmen, die einen Jumbo-Schritt von einem Prozentpunkt für möglich halten. Marktseitig sieht es ähnlich aus. [...] Aus dem Fed-Funds-Future, der die Markteinschätzung für einen Zeitraum von 30 Tagen abbildet, lässt sich zudem ablesen, dass es Spekulationen auf einen größeren Zinsschritt gibt. [...]
    Im Kampf gegen die ausufernde Inflation ist auch die Europäische Zentralbank (EZB) in der Pflicht, die Zinsen im Euroraum zu straffen. [...] "Im weiteren Verlauf werden wir prüfen, ob eine Normalisierungsstrategie ausreicht, um die Inflation mittelfristig wieder auf 2 Prozent zu bringen", sagte Lagarde gestern in einer Rede in Frankfurt. [...]

    Ich hab immer wenn ich weiter weg fahre meinen 28l-Rucksack dabei. [...]
    Der genaue Inhalt füllt sicher 2 A4-Seiten und bringt ein Gesamtgewicht um die 8kg - sind eben viele kleine Dinge, bei denen sich über die Jahre gezeigt hat dass diese nützlich sind.

    Kannst Du das zur Inspiration noch etwas ausführen? Insbesondere die "kleinen Dinge" die vielleicht nicht ganz so augenscheinlich sind?


    zu der genannten Deckungsrate von 0,4% der deutschen Einlagensicherungssysteme...


    Die Deckungsraten aller Einlagensicherungssysteme aller Länder per Ende 2021 kann man auf der Website der EBA nachsehen ... soviel besser sind wir in Deutschland gegenüber den anderen Ländern auch wieder nicht.


    Deckungsraten der privaten Banken 0,56%


    Deckungsraten der öffentlichen Banken 0,57%


    Deckungsraten der genossenschaftlichen Banken 0,58%


    Wenn man die gedeckten Einlagen und das Deckungsvermögen aller drei Systeme zusammen addiert, kommt man auf eine Deckungsrate von ~0,5678...%


    Bin mal gespannt wie und ob die beschlossene Reform der Einlagensicherung (siehe Post 8327) hier einen nennenswerten Einfluss drauf haben wird.


    Die jüngsten Effekte auf die gedeckten Einlagen und das Deckungsvermögen durch die Sberbank (Österreich), ATM Bank (Niederlande), VTB Bank (Deutschaland) und Co. sind ja auch noch nicht zu sehen.

    [...] Eine Reihe von Mitgliedern des EZB-Rates hat sich aber angesichts der hohen Inflation aber auch schon für einen größeren Schritt um 0,75 Prozentpunkte ausgesprochen. Zumindest dürfe es in dieser Frage keine „Denkverbote“ geben, fordern sie. [...]

    Die EZB hat nun um 0,75 Prozentpunkte den Leitzins auf 1,25 Prozent erhöht.


    Die Teuerungsraten seien "nach wie vor deutlich zu hoch", begründete EZB-Präsidentin Christine Lagarde den Schritt. "Wir hatten unterschiedliche Ansichten am Tisch, eine gründliche Diskussion, aber das Ergebnis unserer Diskussionen war eine einstimmige Entscheidung." Die EZB stellte zugleich weitere Zinserhöhungen in den nächsten Monaten in Aussicht.


    [...] Bankenverbände und Volkswirte in Deutschland begrüßten die Zinserhöhung, forderten aber weitere Schritte. Ifo-Präsident Clemens Fuest kommentierte: "Besser spät als nie." Dennoch bleibe die Geldpolitik sehr expansiv. "In den nächsten Monaten werden weitere Zinserhöhungen folgen müssen." Nach wie vor seien die Zinsen sehr niedrig. Auch der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Helmut Schleweis, sagte, es müssten weitere Anhebungen folgen. Die Entscheidungen seien "nur eine Etappe auf dem Weg zu einem angemessenen Zinsniveau". Weitere Zinserhöhungen seien notwendig, um den Kaufkraftverlust zu stoppen, forderte auch die Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak.


    „Die EZB hat heute ein Ausrufezeichen gesetzt. Sie kämpft entschlossen gegen die Inflation und hat die Schlagzahl deutlich erhöht“, sagt Henriette Peucker, Stellvertreterin des Hauptgeschäftsführers des Bankenverbandes Bundesverband deutscher Banken (BdB), mit Blick auf die Entscheidung der EZB, die Zinsen um 75 Basispunkte heraufzusetzen. „Es ist gut, wenn sich die europäischen Währungshüter in den kommenden Monaten weiterhin darauf konzentrieren, Inflation und vor allem Inflationserwartungen entschlossen zu bekämpfen. Dauerhaft hohe Inflationserwartungen der Menschen in der Währungsunion wären mit hohen Kosten für Wirtschaft und Gesellschaft verbunden.“

    Zur Sitzung des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) erklärt Iris Bethge-Krauß, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB: „Die EZB hat heute eine schwierige, aber dennoch richtige Entscheidung getroffen. Die Inflation ist im August erneut gestiegen und weitere Preissprünge könnten im Herbst folgen. Daher ist der historische Anstieg um 75 Basispunkte nur folgerichtig. So einen großen Zinsschritt nach oben hat die EZB noch nie gemacht. Die Zentralbank darf in ihrer Entschlossenheit, sich der Inflation entgegenzustellen, nicht nachlassen. Ein Zögern in der Geldpolitik würden wir am Ende in der Realwirtschaft teuer bezahlen. Die EZB verstärkt ihren Kurs und das ist gut so.“



    ... die deutsche Finanzwirtschaft scheint geschlossen den Zinsschritt zu begrüßen ... mal schauen was die Politiker in den nächsten Tagen dazu sagen werden.

    EUROINFLATION


    Die Inflation im Euroraum steigt auf 9,1 Prozent


    Die Preise im Euroraum steigen wie noch nie seit Gründung der Europäischen Währungsunion. Immer mehr Mitglieder des EZB-Rates fordern, die Notenbank müsse die Zinsen energisch anheben. Nächste Woche kommt es zum Schwur.
    Die Inflation im Euroraum ist im August auf 9,1 Prozent gestiegen. Das hat das Europäische Statistikamt Eurostat am Mittwoch nach einer ersten Schätzung mitgeteilt. Im Juli hatte die Rate noch bei 8,9 Prozent gelegen.
    [...] Die hohe Inflation im Euroraum ist auch deshalb relevant, weil die Europäische Zentralbank in der kommenden Woche am Donnerstag über die künftigen Leitzinsen entscheiden will. Fast täglich äußern sich Mitglieder des EZB-Rates zu der Frage, wie es aus ihrer Sicht weitergehen soll. Ein Schritt um 0,5 Prozentpunkte gilt als relativ wahrscheinlich. Eine Reihe von Mitgliedern des EZB-Rates hat sich aber angesichts der hohen Inflation aber auch schon für einen größeren Schritt um 0,75 Prozentpunkte ausgesprochen. Zumindest dürfe es in dieser Frage keine „Denkverbote“ geben, fordern sie. Von Forderungen nach einer Anhebung der Leitzinsen um einen ganzen Prozentpunkt hört man bislang dagegen wenig. [...]

    hab heute schon irgendwo gelesen, dass Habeck großes Sparpotential sieht
    …in der Kühlschrankbeleuchtung,

    Bin mal gespannt wann er vorschlägt, dass wir nur noch auf an Dynamos befestigte Flügelräder pinkeln dürfen.