Beiträge von Bembelpetzer

    Fahrverbot für E-Autos droht – aus unglaublichen Grund!


    Unsere Atemluft ist bedroht. Durch Feinstaub. Abhilfe sollen Elektroautos schaffen. Denen droht nun aber womöglich ein Fahrverbot. Grund: Feinstaub.


    [...] denn laut einer OECD-Studie liegt der übermäßige Feinstaub-Ausstoß nicht am Verheizen fossiler Brennstoffe allein.


    Vor allem auch das Gewicht der Autos fördert die Entstehung von Feinstaub durch den Abrieb von Reifengummi auf Asphalt. Und da E-Autos aufgrund ihrer immensen Akkus zumeist deutlich schwerer als ihre Benziner- oder-Diesel-Kollegen sind, produzieren sie an dieser Stelle auch mehr Feinstaub.


    OECD fordert neue Grenzwerte


    Das führt zu der absurden Situation, dass die als Klima-Retter apostrophierten Elektroautos teilweise mit einem Fahrverbot wegen zu hoher Feinstaub-Produktion belegt werden könnten.


    Die OECD fordert jedenfalls bereits, den Grenzwert der Feinstaubmessung anzupassen. Könnten Umweltorganisationen noch radikaler vorgehen und ein Ende der Elektroauto-Produktion fordern? Es wäre der Gipfel der Absurdität und würde die Frage aufwerfen, was uns denn dann vom Feinstaub erlösen könnte?


    Nach der Logik der jetzigen Erkenntnislage wären es wohl leichtere Elektroautos. Aber auch das klingt momentan wie die Quadratur des Kreises. [...]

    Das Übernahmeangebot kommt bestimmt nicht von seiner Bank, sondern von einem Dritten. Die Bank ist nur verpflichtet dies entsprechend weiter zu leiten.

    Lasst die Spiele beginnen ...



    BaFin und Bundesbank starten Stresstest für kleine und mittelgroße Institute


    Deutsche Bundesbank und BaFin starten heute zum fünften Mal einen Stresstest zur Einschätzung der Ertragslage und Widerstandsfähigkeit von rund 1.300 kleinen und mittelgroßen Banken, die unter unmittelbarer nationaler Aufsicht in Deutschland stehen, die sogenannten “Less Significant Institutions" (LSIs).


    Diese ursprünglich für 2021 geplante Übung wurde wegen der Covid-19-Pandemie verschoben, um die teilnehmenden Banken zu entlasten. Wie bei früheren LSI-Stresstests sollen die Ergebnisse zur Ermittlung der aufsichtlichen Eigenmittelempfehlung herangezogen werden. Parallel wird ein Stresstest bei allen deutschen Bausparkassen durchgeführt, der das Geschäftsmodell dieser Spezialinstitute berücksichtigt.


    Der LSI-Stresstest besteht aus zwei Bausteinen. Im Umfrageteil werden die Plan- und Prognosedaten der Kreditinstitute sowie die Auswirkungen von fünf durch die Aufsicht vorgegebenen Zinsszenarien für den Zeitraum von 2022 bis 2026 abgefragt. Im zweiten Teil, dem eigentlichen Stresstest, simulieren die Institute ihre Ertragslage und Widerstandsfähigkeit für die Jahre 2022 bis 2024, jeweils in einem Basis- und einem Stressszenario. Letzteres sieht eine massive Wirtschaftseintrübung und eine entsprechend herausfordernde Marktentwicklung vor. Im Stresstest erfolgt eine Modellierung der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Zinsergebnis-, Adressrisiko- und Marktrisikokomponenten der Banken. Der Verzehr an harter Kernkapitalquote wird als Differenz von Ausgangskapitalquote und der niedrigsten Kapitalquote im dreijährigen Stresshorizont bestimmt.


    Der LSI-Stresstest 2022 ist grundsätzlich analog zum LSI-Stresstest 2019 konzipiert. Ein wesentlicher Unterschied ist allerdings die weitreichendere Berücksichtigung von Proportionalität: Sofern Institute in einzelnen Risikokategorien aufsichtlich festgelegte Schwellenwerte nicht überschreiten, müssen sie den Erhebungsbogen nicht vollständig ausfüllen. Dies wird insbesondere solche Institute entlasten, die als kleine und nicht komplexe Institute („Small and Non-Complex-Institution“) klassifiziert sind.


    Die Banken müssen der Aufsicht die im Stresstest erhobenen Daten bis Ende Mai 2022 übermitteln. lm Anschluss unterziehen Bundesbank und BaFin die Ergebnisse einer sorgfältigen Qualitätssicherung und werden diese voraussichtlich Ende September 2022 veröffentlichen.

    Schöner Aprilscherz (hoffentlich) ... aber würde mich nicht Wundern, wenn es dafür eine große Nachfrage gäbe...



    Exklusiv
    McDonald‘s steigt ins Banking ein - McBanking bietet Finanzberatung und Burger


    Darf‘s zum Hamburger noch ein Girokonto sein? Wie Der Bank Blog exklusiv und aus sicherer Quelle erfahren hat, will der Fastfoodriese McDonald‘s seine Filialen erweitern und steht unmittelbar vor einem Einstieg ins Retail Banking.


    Vor einiger Zeit haben wir darüber berichtet, dass die russische Sberbank und McDonald‘s im Rahmen einer strategischen Partnerschaft gemeinsam neue, innovative Servicekonzepte für ihre Kunden entwickeln. Unter anderem erhielten Bankkunden die Möglichkeit, in den Filialen der Sberbank direkt Kaffee zu ordern sowie Burger und andere Gerichte bei McDonald’s zu bestellen und dann dort abzuholen.


    Wie Der Bank Blog nun exklusiv erfahren hat, nutzte McDonald‘s die Kooperation u.a., um zu testen, wie Kunden auf die Kombination von Fastfood und Bankdienstleistungen reagieren. Das Ergebnis war derart positiv, dass das Unternehmen zukünftig in ausgewählten Restaurants auch Finanzdienstleistungen anbieten will.


    McBanking als Franchise


    Angelehnt an den berühmten Ausspruch von Bill Gates „Banking is necessary. Banks are not“ erfolgt unter der goldfarbenen Markenbezeichnung „McBanking“ der Einstieg ins Retail Banking – zunächst in den USA. Eine Banklizenz hat sich das Unternehmen bereits durch den Kauf einer kleinen Regionalbank im mittleren Westen der USA gesichert. Eine internationale Expansion zu einem späteren Zeitpunkt sei nicht ausgeschlossen.


    Das Bankgeschäft soll mit dem bewährten Franchisekonzept vorangetrieben werden, so wie es hierzulande z.B. die Postbank praktiziert. Der Konzern stellt den bankrechtlichen Rahmen, die notwendige Infrastruktur, sowie Produkte und das Marketing bereit und freie Handelsvertreter übernehmen vor Ort die Beratung und den Vertrieb.


    Bankprodukte für den Alltag


    Im ersten Schritt sollen zwei Produkte angeboten werden:

    • McCash: Ein Girokonto, das auf der mobilen App von McDonald’s digital verwaltet werden kann.
    • McCredit: Eine revolvierende Kreditkarte mit einem Kreditrahmen, der sich automatisch dem Gehalt des Inhabers anpasst.

    Später sollen dann weitere Produkte hinzukommen, u.a. sind geplant:

    • McLife: Eine Lebensversicherung.
    • McInvest: Ein digitaler Broker.

    Erfolgreiches Geschäftsmodell wird aufs Banking übertragen


    Experten sehen positive Einstiegsvoraussetzungen für McDonald‘s ins Retail Banking. Das bestehende Geschäftsmodell biete eine gute Ausgangsposition, auch im Bankgeschäft zu reüssieren:

    • Die McDonald‘s-Standorte sind durchweg sorgfältig ausgesuchte 1A-Lagen mit extrem hoher Kundenfrequenz.
    • Eine jahrzehntelange Erfahrung in der Systemgastronomie bietet gute Voraussetzungen für hocheffiziente Prozesse.
    • Schon vor Jahren hat der Konzern seine digitale Transformation vorangetrieben und ist heute in diesem Bereich hervorragend aufgestellt.
    • Die McDonald‘s-App zählt zu den populärsten mobilen Apps und wird ständig erweitert.
    • Das Franchise-System bietet eine exzellente Grundlage für eine schnelle Verbreitung von McBanking ohne hohe Kostenbelastung.


    Man darf gespannt sein, wie das Angebot von den Kunden angenommen wird und ob tatsächlich eine internationale Expansion erfolgt.


    [Blockierte Grafik: https://www.der-bank-blog.de/wp-content/uploads/2022/02/mcdonalds-mobile-banking.jpg]

    Leider hinter der Bezahlschranke ...


    VTB Europe im Ausnahmezustand: Vier Vorstände treten ab, Schriftzüge sind abgedeckt


    31.03.2022 - 15:25 Uhr


    Die Europatochter der zweitgrößten russischen Bank in Frankfurt steht wegen des Ukrainekriegs vor großen Problemen. Die Gefahr eines Zusammenbruchs scheint jedoch gebannt.


    Frankfurt Im Bürogebäude in der Rüsterstraße 7–9 im Frankfurter Stadtteil Westend ist nichts, wie es mal war. Die Schriftzüge des dort ansässigen Unternehmens sind mit Metallplatten überdeckt. Die Eingangshalle ist verwaist. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma überwachen den Zugang. Lediglich ein kleines Schild unter der Klingel verrät, wer hier seinen Sitz hat: Die VTB Bank Europe mit ihrem Deutschland-Ableger VTB Direktbank.


    Die Europatochter der zweitgrößten russischen Bank VTB befindet sich seit dem russischen Überfall auf die Ukraine vor gut einem Monat im Ausnahmezustand. Mitarbeiter sorgen sich um ihren Arbeitsplatz und ihre Sicherheit, Kunden um ihr Geld.


    Die Unsicherheit, wie es mit dem Institut weitergeht, ist groß. Vier von fünf Vorständen haben die Bank in der vergangenen Woche verlassen, wie mehrere mit dem Thema vertraute Personen dem Handelsblatt sagten. Vorstandschef Nicholas Hutt und sein Kollege Zac Fortune seien britische Staatsbürger und dürften wegen der Sanktionen nicht länger für VTB arbeiten. [...]

    Hier noch ein Beitrag von Bloomberg, wo auch noch eine Option via Asset Swap angeführt wird...


    VTB’s European Unit Put Up for Sale as Sanctions Fallout Spreads


    Russian lender VTB Bank PJSC’s European unit has been put up for sale [...]
    German regulators are backing the bank’s plan as they seek to avoid a messy unraveling of Frankfurt-based VTB Bank Europe SE, according to people familiar with the matter. While a sale isn’t the only option, it could be agreed at short notice, the people said, asking to remain anonymous as the matter is private. [...]
    Authorities including BaFin and the Bundesbank have been trying to avoid a scenario where the country’s deposit insurance would have to step in and burden the industry with higher costs. [...]
    While a sale would keep other lenders off the hook, sanctions are complicating that solution.
    VTB and the German regulators are trying to structure the deal in a way that wouldn’t expose the buyer to sanctions violations. Another option under discussion is swapping Russian and European assets with its parent company, although that may prove complex given the parent is subject to sanctions, said the people. [...]
    Still, the failure of even small banks can send ripples through the industry and selling a lender is often less complex than winding it down.

    In Ergänzung zu meiner Vermutung vom 09.03.2022


    Russische Bank VTB stellt ihren Europa-Ableger zum Verkauf


    Eine Abwicklung könnte damit vermieden werden, berichten Insider. Aber die Sanktionen gegen Russland erschweren die Transaktion.
    [...] Der russische Mutterkonzern VTB habe seine Europatochter zum Verkauf gestellt, sagten zwei mit dem Thema vertraute Personen dem Handelsblatt. Ob eine Veräußerung gelinge, sei wegen des Kriegs in der Ukraine und der Sanktionen gegen Russland jedoch ungewiss. [...]
    Die Finanzaufsicht verfolgt den Prozess Finanzkreisen zufolge intensiv. [...] und hätte gegen einen sanktionskonformen Verkauf der VTB Europe wohl nichts einzuwenden. Ein unkontrollierter Zusammenbruch, den Aufsichtsbehörden und auch die private Einlagensicherung vermeiden wollen, würde damit dann nicht mehr drohen. [...]

    Heute sind wir einen Monat weiter und es schaut nun so aus...10 Jahre von 1,00% auf 1,65%, macht +65%
    15 Jahre von 1,28% auf 1,89%, macht +48%
    20 Jahre von 1,43% auf 1,96%, macht +37%

    Es ist zwar noch nicht ganz Monatsende, aber egal ...
    10 Jahre von 1,00% auf 1,97%, macht +97%
    15 Jahre von 1,28% auf 2,24%, macht +75%
    20 Jahre von 1,43% auf 2,35%, macht +64%
    ... jeweils in den letzten drei Monaten

    Jetzt geht's los ...


    30.03.2022 | Geschäftszeichen IFS 3-QA 2103-2022/0001


    BaFin: Allgemeinverfügung zur Anordnung eines Kapitalpuffers für systemische Risiken nach § 10e KWG


    Nach § 10e Absatz 1 KWG wird ein Kapitalpuffer für systemische Risiken in Höhe von zwei Prozent für Wohnimmobilienfinanzierungen angeordnet.


    1. Mit Wirkung zum 1. April 2022 ordnet die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (nachfolgend: „Bundesanstalt“) gemäß § 10e Absatz 1 des Kreditwesengesetzes (KWG) einen aus hartem Kernkapital bestehenden Kapitalpuffer für systemische Risiken in Höhe von zwei Prozent an.
    2. Gemäß § 10e Absatz 1 Satz 2 KWG wird dieser Kapitalpuffer angeordnet für alle jene Risikopositionen - oder Teile von Risikopositionen - gegenüber natürlichen und juristischen Personen, bei denen Grundpfandrechte an im Inland belegenen Wohnimmobilien anrechnungsmindernd bei der Ermittlung der Eigenkapitalanforderungen berücksichtigt werden.
    [...]
    4. Die unter Ziffer 1 genannte Quote muss ab dem 1. Februar 2023 zur Berechnung des Kapitalpuffers für systemische Risiken angewendet werden.
    [...]

    Da drohen massive Abschreibungen bei den hoch verschuldeten Loosing-Firmen, die mit Papier-Dollars aufgeblasen sind und bald platzen könnten.

    Die Abschreibungen werden nicht bei den Leasinganbietern auflaufen, sondern bei den Haltern der sich dahinter befindenden geschlossenen Flugzeugfonds.


    Wie schon vorher bei Immobilien-, Schiffs- und Containerfinanzierungen, wird bei deutschen Anlegern (in diesem Fall eigentlich finanzierender Unternehmer ohne Mitspracherecht) das Geschrei wieder am lautesten sein.

    Und wieder eine Meldung von Bllomberg


    Germany Seeks to Liquidate VTB Assets to Avoid Unit’s Collapse


    German authorities are pushing the local unit of Russia’s VTB Bank PJSC to sell assets to avoid another blow to the country’s deposit insurance fund after a massive hit last year, according to people familiar with the matter.
    Banking regulator BaFin and the Bundesbank are seeking to ensure VTB Bank Europe SE has the means to meet future withdrawals of deposits, said the people, who asked not to be identified as the plan is private. [...]
    A BaFin spokeswoman said that the regulator is monitoring VTB’s local unit closely and being given daily information on the outflows of funds. [...]
    The country’s deposit insurance system is still reeling from the implosion of Greensill Bank AG last year that cost it 1.1 billion euros ($1.2 billion). The fund subsequently raised lenders’ contributions by more than 50% to shore up its reserves, a move that was one of the reasons Deutsche Bank AG Chief Executive Officer Christian Sewing had to scrap his cost target for last year. Deutsche Bank is the fund’s biggest contributor. [...]
    BaFin, the Bundesbank and deposit insurance bodies are working to shrink VTB’s local unit to avoid triggering payouts by the fund, yet they’re still bracing for a potential collapse, said the people familiar with the matter.
    VTB Bank Europe’s 7.95 billion euros of assets at the end of September make it a comparatively small lender within the region. About 1.64 billion euros of that was in cash and short-term funds, while its liabilities include 4.35 billion euros of customer deposits, company filings show.
    Other assets at the unit included more than 600 million euros of financial instruments held for trading and investment, derivatives as well as securities intended to be held until maturity. Many of those would be easier to liquidate than the bank’s 5.1 billion euros of loans to customers. [...]



    Zusammenfassend:
    1. Die BaFin drängt die VTB die Aktiva aufzulösen, um die abfließenden Kundengelder zu finanzieren.
    2. Den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden stehen aktuell 1/3 an liquiden Assets gegenüber.



    Man ist doch sichtlich bemüht, die VTB geordnet, leise und im Hintergrund abzuwickeln, ohne dass ein Default offiziell festgestellt werden muss ... funktioniert aber nur solange, wie die Bild-Zeitung keine Artikel von Bloomberg & Co. zitiert.

    Anbei ein paar Sätze aus Börsenzeitung dazu.


    Für mich interessanter ist eher, dass die EZB sich nun viel schneller als bisher verlautbart, aus den Anleihekaufprogrammen zurückziehen möchte (wenn nichts dazwischen kommt) und hierüber versucht den Marktzins zu steigern (=also nicht die EZB ist am höheren Zins schuld, sondern der Markt).
    Das wird insbesondere Auswirklungen auf Gebietskörperschaften westlich des Rheins und südlich der Alpen haben.




    EZB erwartet 5 Prozent Inflation


    [...] Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet in diesem Jahr mehr als 5 % Inflation und signalisiert vor diesem Hintergrund trotz des Ukraine-Kriegs einen schnelleren Ausstieg aus ihren billionenschweren Anleihekäufen – was dann auch die Tür für eine Zinserhöhung öffnen würde. Die Euro-Hüter avisierten am Donnerstag nach ihrer Sitzung ein Ende aller Nettoanleihekäufe im dritten Quartal, machten das aber abhängig von der Inflationsentwicklung. In Sachen Zeitpunkt für eine mögliche Zinserhöhung ließ sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde nicht in die Karten schauen.[...] Die EZB-Volkswirte gehen in ihrem Basisszenario nun davon aus, dass die Inflation 2022 im Jahresdurchschnitt bei 5,1 % liegen wird. [...] Vor dem Hintergrund kündigte der EZB-Rat am Donnerstag eine schnellere Drosselung der Anleihekäufe an und stellte erstmals ein mögliches Enddatum in den Raum. Demnach sollen die monatlichen Käufe im Zuge des Anleihekaufprogramms APP von 40 Mrd. Euro im April auf 30 Mrd. Euro im Mai und dann auf 20 Mrd. Euro im Juni heruntergefahren werden. Für das dritte Quartal nannte der EZB-Rat keine Volumina. Das sei abhängig von den Daten. Zugleich erklärte er aber, dass im dritten Quartal ganz Schluss sein könnte – unter einer Bedingung: dass sich die mittelfristigen Inflationsaussichten auch nach dem Ende der Anleihekäufe „nicht verschlechtern werden“. [...] Das Corona-Notfallanleihekaufprogramm PEPP soll wie bereits zuvor beschlossen Ende März enden.[...]

    Deutschland: Parkhaus verbietet Elektro- und Hybrid-Autos


    [...] Hybrid- und Elektroautos haben eigentlich einen ganz guten Ruf, machen sie doch Schluß mit den CO2-Emissionen im Straßenverkehr. Die Kehrseite der Medaille beschert ihnen jedoch nun erste Parkhäuser, in denen sie definitiv Hausverbot haben.


    In Kulmbach gilt ab sofort für Tesla & Co.: Wir müssen draußen bleiben. Begründet wird dieser Schritt mit der erhöhten Brandgefahr der E-Autos. Obwohl: Das ist so nicht ganz richtig. Elektromobile brennen statistisch gesehen nicht häufiger als "normale" Autos, aber wenn sie es einmal tun, sind sie sehr viel schwieriger bis gar nicht zu löschen.


    Schwer bis gar nicht zu löschen


    Michael Kuhnlein vom Tiefbauamt Kulmbach: "Die Feuerwehr kann solche Fahrzeuge nicht löschen, sondern muss sie ausbrennen lassen. Auch ist die Tiefgarage nicht ausreichend hoch genug, um brennende Autos mit schwerem Gerät herauszuziehen". Einer der Gründe, warum es schwierig bis unmöglich ist, Elektroautos und Hybride zu löschen, liegt im Aufbau dieser Fahrzege begründet.


    Oft ist die Batterie so tief im Auto verbaut, dass sie nur schwer zugänglich für Löschmittel ist. Dadurch kann der Löschvorgang sehr viel länger dauern und hat in der Vergangenheit sogar das ein oder andere Mal dazu geführt, dass E-Autos in Container voller Wasser versenkt wurden, um die Batterien abzukühlen.

    Erstes Land schaltet Strom für E-Autos ab


    In Großbritannien darf man sein E-Auto zu Stoßzeiten künftig nicht an private Ladesäulen anschließen. Es soll dem Wohl aller dienen. [...]


    Private Ladesäulen betroffen


    [...] In Großbritannien dürfen diese ihre Autos zu Hochlastzeiten nicht mehr an private Ladesäulen anschließen. Von 8 bis 11 Uhr am Morgen sowie von 16 bis 22 Uhr ist dies lediglich an öffentlichen Ladegeräten und Schnellladegeräten möglich. Diese stehen meistens an Autobahnen oder Schnellstraßen.


    Blackout-Gefahr


    Der Grund für diese Einschränkungen, die ab dem kommenden Mai 2022 in Kraft treten sollen, ist eine erhöhte Blackout-Gefahr, wie die englische Tageszeitung Times berichtet. Es gehe darum, eine Überlastung des Netzes zu verhindern, die womöglich zu einem Blackout führen könnte.


    Eine weitere Maßnahme, um das Zusammenbrechen des Stromnetzes aufzuhalten, seien sogenannte "randomised days" - also zufällig ausgewählte Tage, an denen die Stromzufuhr für etwa eine halbe Stunde ausgestellt werden kann. [...]

    Anbei eine Meldung von Bloomberg ... die eckigen Klammern sind von mir.


    Germany Seeks to Avert VTB Unit’s Collapse in Russia Fallout
    - Authorities are working to avoid triggering deposit insurance
    - VTB under pressure after Sberbank Europe failure last week
    7. März 2022, 17:25 MEZ
    German authorities are stepping up scrutiny of VTB Bank PJSC’s European operations as they seek to avoid triggering the deposit insurance scheme that could represent a multi-billion-dollar upfront hit to other banks in the nation.
    The Russian lender [...] is being monitored by the German central bank [BuBa], the financial markets regulator [BaFin] and deposit insurance bodies [BdB], people with knowledge of the matter said. Authorities are trying to find a solution that avoids an automatic triggering of payouts to clients, while still bracing for a potential wind-down, said the people, who asked to remain anonymous as the matter is private.
    Regulators want to win more time for VTB in Europe to avoid upfront costs for Germany’s other banks, said the people. Lenders are still reeling from the collapse of Greensill Bank AG last year, which drained the guarantee fund’s reserves and generated additional expenses for lenders [...].
    VTB Bank Europe SE’s [...] its liabilities include 4.35 billion euros of customer deposits, company filings show.[...]
    BaFin, the German regulator which takes the decision on whether to trigger payouts at smaller banks, is in close contact with VTB’s local unit, according to a spokeswoman for the watchdog. She reiterated that the lender isn’t accepting any new clients at the moment but existing ones that don’t fall under sanctions can access their deposits.[...]




    Zusammenfassend meine Meinung:


    4,35 Mrd€ wurden von deutschen Retailkunden eingesammelt und flossen größtenteils nach Russland *); Konteneröffnungen und die hereinnahme weiterer Einlagen ist untersagt; Gelder von Informierten fließen bereits ab (hatte hier ja bereits am 26.02. vor diesem Szenario gewarnt); die Bank ist nur noch schlecht erreichbar und die Mutter in Russland möchte das Europageschäft loswerden.


    BuBa, BaFin und BdB versuchen einen Default zu vermeiden, da dieser teuer wird und der Ausfallfonds durch Greensill bereits gebeutelt ist und zu Mehraufwänden bei den Mitgliedsinstituten geführt hat.


    Die von Kunden abgezogenen Gelder müssen "refinanziert" werden. Die russischen Schuldner werden wohl kaum von heute auf morgen diese zurückzahlen können. Wo kommt das Geld her? Wer finanziert?


    Ich schätze, einen Default versucht die deutsche Kreditwirtschaft um fast jeden Preis zu vermeiden und sucht nach einer "Auffanglösung" für die Einlagen. Es ist wohl günstiger die mit bis zu 2,5% verzinsten Einlagen am Laufen zu halten und den "Auffangenden" anderweitig finanziell für sein "Opfer" zu entschädigen.



    *) Das wäre doch mal eine Bild-Schlagzeile: Deutsche Zinsjäger finanzierten Putins Feldzug

    Hast Recht,
    ein Bekannter durfte seinen Tank am Hof schon nicht mehr voll machen.

    Seitens des Heizöllieferanten oder seitens der Bank? ;)


    Spaß bei Seite, bei den Privathaushalten ist die Knappheit bisher nur über den Preis herangetragen worden. Ich denke, so mancher Lieferant wir die Gunst der Stunde nutzen, seine Gewinnspanne etwas zu erhöhen bzw. einen Puffer für die fallenden Marktpreise (irgendwann) aufzubauen damit er da dann noch konkurrenzfähig liefern kann. Das Heizöl mit den hohen Einkaufspreisen wird er selbst erst in ein paar Tagen bis ein zwei Wochen geliefert bekommen, noch hat er Heizöl zu Preisen von vor der aktuellen Krise in den Tanks bzw. wird bei ihm angeliefert.
    Je kleinteiliger er liefert, je knapper er die Ware darstellt und je später er verkauft, desto höhere Preise kann er erzielen.
    Auch denke ich, dass ein bestimmte Teil der "Knappheit" aktuell noch den allgemeinen Lieferschwierigkeiten geschuldet zu sein und noch nicht der Situation in Russland/Ukraine. In ein zwei Wochen wird sich das verschieben.