Beiträge von Bembelpetzer

    Die Dividende steht immer dem Eigentümer der Aktien zu und wird auch nur an diesen gezahlt, es sei denn es gibt eine dezidierte und zuordenbare Abtretungserklärung.


    Der Halter von ADRs hat ggf. nur Ansprüche gegenüber den ADR-Emittenten und welche das sind und welche nicht, sollte sich aus dem Prospekt ergeben - ADRs sind am Ende nur simple Zertifikate mit entsprechenden Risiken.


    Das dies auch hier so ist, sprich die Dividende nur an den Aktienhalter gezahlt wird, lese ich aus den oben angeführten Punkten:
    7. The documents, which confirm the transfer of ownership for securities [damit sind die Aktien gemeint] in DR Holder’s Name (custody account statement, registrar statement etc.) und
    4. Information about custodian of the DR Holder and safekeeping chain;
    3. Payment details of the Russian bank account (S Account or other eligible Ruble account) to which payment of dividend proceeds will be paid;


    Die Aktien müssen übertragen sein und man muss die komplette Verwahrkette der ADRs & Aktien offenlegen, um diese eindeutig zu identifizieren (man muss ja wissen, für welche ADR/Aktien bereits was geflossen ist und für welche nicht), und gezahlt wird nur auf ein Konto bei einer russischen Bank.

    anbei das, was ich finden konnte ...


    ... Meine ADRs (insbesondere Surgutneftegas) liegen definitiv nicht in Lagerland USA, sondern laut Depotauszug Dezember 2021 in nicht näher bezeichneter Girosammelverwahrung....

    Mit nationaler Verwahrstelle habe ich den Common Depository für die ADRs gemeint (sollte ein Institut in den USA sein, über das emittiert wurde), nicht die Lagerstelle ... ok, habe mich ungenau ausgedrückt, mein Fehler.
    Girosammelverwahrung deutet im allgemeinen darauf hin, dass Deine Bank die Wertpapiere in ihrem Depot bei Clearstream Frankfurt verwahrt haben.


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    Ansonsten gehe ich davon aus, dass die Banken erst im Laufe dieser Woche von ihren Lagerstellen/Zwischenverwahrern über das weitere Vorgehen (auf Einzel-ADR-Ebene) informiert werden und dann wiederum ihre Kunden über die Möglichkeiten informieren und um Weisung bitten. Es muss damit gerechnet werden, dass die Lagerstellen/Zwischenverwahrer in der Kette unterschiedliche Vorgehen haben werden. Auch scheinen die Möglichkeiten der DR-Halter von dem Mitspielen der DR-Emittenten (DR agents) und des zuständigen Common Depository (über den emittiert wurde) abzuhängen.


    Clearstream Luxemburg schreibt:
    Clearstream will resume processing of DR conversion instructions starting from 18 July 2022, for those DR programmes where DR agents are supporting the conversion and have their books open for cancellation. [haben also gerade angefangen und sind von den Emittenten abhängig]
    Clearstream will provide updated corporate action notifications to the holders of applicable DRs [sprich Info an die Banken] for which the conversion is possible.


    Euroclear Brüssel schreibt:
    We are currently updating our corporate actions notifications with the relevant information. Please refer to our corporate action notifications for the specific actions to take. [fangen auch gerade an die angeschlossenen Banken zu informieren]
    Important
    DR conversion instructions sent between 14 June and 14 July 2022 will be cancelled and will need to be re-submitted. [Erneute Weisung ist also notwendig.]
    You can not receive the resulting Russian shares on your Euroclear Bank account. [???]
    We will keep you informed about any potential extension of the fee waiver.


    Von anderen Verwahrstellen (CSDs) habe ich keine neuen Äußerungen im Netz finden können.

    Genau das ist doch der Punkt. Russische Aktien in deutschem (!) Depot? Irgendwie undenkbar.

    Ausländische Aktien liegen in der Regel nie in einem deutschen Depot, sondern bei der nationalen Verwahrstelle wo Deine Depotbank direkt oder indirekt die Aktien verwahrt - nennt sich Wertpapierrechnung.


    Clearstream Lux unterhält eine direkte Depotverbindung beim russischen Zentralverwahrer NSD.
    Solltest Du die ADR bei Clearstream Lux liegen haben (zentralverwahrt wahrscheinlich in den USA) und zum Rücktausch angemeldet haben, werden die Aktien höchstwahrscheinlich in dieses Depot von Clearstream geliefert und Du bekommst diese in Wertpapierrechnung Deinem Depot gut geschrieben.
    Wenn Deine Depotbank die ADR nicht schon bei Clearstream verwahrt, dann muss diese die erst (auf Deine Rücktauschweisung hin) verlagern, ggf. kann sie ihrer Lagerstelle auch eine direkte Lieferanweisung an das NSD-Depot von Clearstream geben.

    Solange also Clearstream nicht kollektiv für alle DR-Halter in Europa den Konversionsprozess ebenfalls automatisch und sofort umsetzt (was sie nicht tun), ist und bleibt das alles nur Flickenteppich.

    Clearstream ist nicht die Einzige Akteurin im Markt und auch nicht für alle Endkunden und Halter der ADRs die Zwischenverwahrerin in der Kette - noch nicht mal für alle Kunden von deutschen Banken sollte sie mit im Spiel sein. Sie kann nur auf Anweisung hin handeln, auf Anweisung ihrer Kunden - sprich den Banken ... und diese werden wiederum nur auf Anweisung ihrer Kunden handeln.

    Warum sind denn Erfolgsberichte von Kleinanlegern noch immer Mangelware? Wo gibt's nachvollziehbare (!) Erfolgsmeldungen "ich habs geschafft"? ?)

    Dir ist schon aufgefallen, dass sich erst am Freitag ein Fenster geöffnet hat *) , dass Clearstream den Service erbringen kann, ohne dass sie gegen EU-Sanktionen verstößt?


    *) NSD und involvierte russische Banken verzichtet bis Ende des Monats auf alle Gebühren beim Rücktausch - dadurch fließen keine Gelder - dadurch kein Sanktionsverstoß

    Man scheint sich (mal wieder) zu positionieren...



    https://www.msn.com/de-de/nach…cht-lauterbach-bei-corona


    Bundestagspräsidentin Bas widerspricht Lauterbach bei Corona


    Bundestagspräsidentin Bärbel Bas sieht die aktuelle Corona-Lage entspannter als Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (beide SPD). „Auch wenn sich Durchseuchung schlimm anhört – das geschieht gerade“, sagte Bas dem „Spiegel“. Wer eine Maske tragen wolle, tue es. Die meisten machten das aber nicht mehr. „Ich sehe alles in allem dem Herbst relativ gelassen entgegen.“


    Deutschland sei mit den Impfstoffen gut aufgestellt, auch wenn sie eine Übertragung nicht verhinderten, sagte die Parlamentspräsidentin weiter. Es hänge davon ab, ob wir ab Herbst Virusvarianten bekommen, die schwerere Verläufe als Omikron verursachen. „Wenn nicht, dann sollten wir sagen: Wenn man krank ist, bleibt man zu Hause. Einfach so, wie man auch mit jeder anderen Krankheit vernünftigerweise umgehen würde.“[...]




    https://www.msn.com/de-de/nach…sminister-karl-lauterbach


    Corona-Impfung: Stiko-Chef Thomas Mertens widerspricht Gesundheitsminister Karl Lauterbach


    Sollten sich auch Jüngere zum vierten Mal gegen das Coronavirus impfen lassen? Gesundheitsminister Lauterbach plädierte im Gespräch mit dem SPIEGEL dafür, doch Stiko-Chef Mertens ist anderer Meinung.


    Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, spricht sich gegen eine sofortige vierte Impfung für jüngere Bürgerinnen und Bürger aus. Er kenne keine Daten, die einen solchen Ratschlag rechtfertigten, sagte er der »Welt am Sonntag«: »Ich halte es für schlecht, medizinische Empfehlungen unter dem Motto ›Viel hilft viel‹ auszusprechen.«


    Mertens widerspricht damit Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Der hatte im SPIEGEL-Spitzengespräch am Donnerstag eine vierte Impfung – in Absprache mit dem Hausarzt – auch für Menschen unter 60 Jahren empfohlen. »Wenn jemand den Sommer genießen und kein Risiko eingehen will zu erkranken, dann würde ich in Absprache mit dem Hausarzt auch Jüngeren die Impfung empfehlen. Dann hat man einfach eine ganz andere Sicherheit.«[...]

    Man hätte auch weiterhin per Karte zahlen können, hätten die Händler bzw. Unternehmen von POS (Direktabbuchung) auf POZ (Lastschrift) umgestellt.
    Manche wollten nicht (wegen höherem Risiko und Liquiditätsverzug), manche konnten nicht (wegen fehlendem internen Prozess) manche wussten nicht (wegen Unwissenheit und Unfähigkeit).


    ... vielleicht hätte man die Informationsmail vom Terminalanbieter im November 2019 nicht ignorieren sollen, bzw. nicht auf eine Info seitens der Reseller (Banken) vertrauen/hoffen sollen.
    Aber egal, Unternehmen wie SumUp & Co hats gefreut.

    Baerbock ??? - Schon lange nichts mehr von Baerbock gehört.

    Die macht sich reisefein ...



    Annalena Baerbock bei G20-Treffen: Reicht sie Sergej Lawrow die Hand?


    „Vor dem Hintergrund des brutalen russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ist allen bewusst, dass es kein G20-Gipfel wie jeder andere sein wird“, antwortet Christian Wagner auf die Frage, ob Annalena Baerbock auch ihren Amtskollegen Sergej Lawrow auf Bali trifft. Der Sprecher des Außenministeriums betont, dass es kein „business as usual“ geben wird. Was das konkret bedeutet und inwieweit Baerbock ihr russisches Pendant meiden wird, konkretisiert das Außenministerium nicht. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes steht ein Treffen mit Lawrow nicht zur Debatte und ist auch nicht geplant.


    Alice Weidel, Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, kritisiert Baerbock für ihre Zurückhaltung gegenüber Lawrow. „Es ist Arbeitsverweigerung, wenn sich Annalena Baerbock einem Treffen mit Lawrow verweigert. Es wäre ihre Aufgabe, die Chance auf Gespräche zu ergreifen und dazu beizutragen, die Kriegsparteien an den Verhandlungstisch zu bringen“, so Weidel.


    Baerbock begibt sich am Mittwoch auf eine mehrtägige Asien-Reise. Nach dem G20-Außenministertreffen auf Bali, fliegt sie auf die Pazifikinsel Palau, um sich Auswirkungen des Klimawandels anzusehen. Auch die Kooperation zwischen Deutschland und den pazifischen Inselstaaten ist Gegenstand der Reise. Zum Abschluss des sechstägigen Trips geht es ins japanische Nagasaki und nach Tokio.

    Da muss nur auf der linken Bilanzsseite der Deutschland GmbH ein neues (Sondervermögen von nur 100 Mrd.) eingerichtet werden. Die Frage stellt sich für mich wie es auf der Passiva-Seite wieder auftaucht (Eigen- oder Fremdkapital ?). Gott sei Dank bleibt die Bilanz bis zur Insolvenz ausgeglichen (Aktiva = Passiva) !! Das 1. Handelsbilanzdefizit seit 30 Jahren interessiert doch keine S ... .


    LM

    Das setzt voraus, dass Bund & Co. überhaupt eine Bilanz aufstellen ... da wird nur eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung gemacht.

    Kommentar


    Schwere Impfnebenwirkungen zu verharmlosen, schadet der Impfkampagne


    04.07.2022


    [...] Es ist ein Schlag ins Gesicht für die Betroffenen: Schwere Impfnebenwirkungen seien „nicht vergleichbar mit der Schwere der Erkrankung von Post-Covid“, hat der Gesundheitsminister zuletzt öffentlich verkündet. [...]
    Allein die Zahl der Betroffenen in Deutschland und auch der Ablauf der Erkrankung nach Impfung, inzwischen als Post-Vac-Syndrom bezeichnet, kann noch nicht genauer eruiert werden. Aber das ist ja nichts Neues [...] sieht es mit sämtlichen Daten und Erkenntnissen rund um Corona hierzulande schlecht aus.
    Wenn es also um sämtliche Daten so schlecht bestellt ist: Wieso werden dann ausgerechnet die zu den schweren Impfnebenwirkungen noch schlechter behandelt? Sie werden ja nicht einmal gezählt.
    Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) [...] verlässt sich darauf, dass die Ärzte die Nebenwirkungen schon melden würden. Ärzte melden wiederum, dass [...] sie im Praxisalltag kaum Zeit dazu hätten, [...] und die Meldung überdies nicht vergütet werde. [...]
    Hinzu kommt, dass die Daten der Krankenkassen zu den codierten Impfnebenwirkungen, also den tatsächlich mit den Krankenkassen als Impfnebenwirkungen abgerechneten Fällen, bisher nicht veröffentlicht wurden. Als ein Krankenkassen-Chef aus Bayern dies anregte, an die Öffentlichkeit trat und seine Zahlen mit denen des PEI abgleichen wollte, wurde er noch am selben Tag, an dem das Treffen stattfinden sollte, entlassen. Inzwischen hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) die Zahlen zu codierten Impfnebenwirkungen auf Anfrage veröffentlicht, es sind mit rund 2,5 Millionen Fällen zehnmal mehr als die vom PEI veröffentlichten Impfnebenwirkungen.[...]
    Doch der Gesundheitsminister stellt sich vor die Kamera und behauptet einfach mal so, ohne jegliche Evidenz, die schweren Impfnebenwirkungen seien auf jeden Fall viel, viel weniger schlimm als Post-Covid. Das ist fahrlässig. Es ist eine Unverschämtheit gegenüber den Betroffenen. Und es ist im Bestfall noch der Versuch, eine Impfkampagne für den Herbst zu retten.
    [...] Karl Lauterbach kennt die Forschung aus Marburg, wo man sich an der eigentlichen Long-Covid-Ambulanz längst vermehrt um das Post-Vac-Syndrom kümmern muss, weil das Institut von vor allem jungen Menschen mit schweren Impfnebenwirkungen überrannt wird. [...]

    Update per Ende Mai:10 Jahre von 1,00% auf 2,79%, macht +179%
    15 Jahre von 1,28% auf 3,01%, macht +135%
    20 Jahre von 1,43% auf 3,15%, macht +120%


    Wenn man sich den längerfristigen Chart der tatsächlichen Konditionsangebote anschaut (also keine Schaufensterangebote), dann hatten wir dieses Niveau bei den 15 und 20 Jahren im Frühjahr 2014 und bei den 10 Jahren im Herbst 2013.

    Update per Ende Juni:
    10 Jahre von 1,00% auf 3,35%, macht +235%
    15 Jahre von 1,28% auf 3,59%, macht +180%
    20 Jahre von 1,43% auf 3,68%, macht +157%


    Laut Chart liegen die Zinsen der herausgegebenen Konditionsangeboten nun höher als in den letzten 10 Jahren ... weiter zurück reicht der Chart leider nicht.

    Ich sehe nur noch eine Chance darin, wenn man es schafft, die ADR zu einem außereuropäischen Broker zu transferieren, der die Papiere dann auch bei einem außereuropäischen Zentralverwahrer verwahrt und von dort aus dann den Rücktausch anstrebt.
    Siehe mein Post oben, die aktuellen Einschränkungen sind EU-gemacht.


    Ob auch Broker/Zentralverwahrer in USA, UK, oder ... ähnliche Einschränkungen vom Rechtssetzer auferlegt bekommen haben, weiß ich leider nicht.


    ... ansonsten aussitzen

    Erst Moderna, nun Biontech: Omikron-Impfstoffe stehen vor Zulassung


    Neue Daten zu den Spezial-Impfstoffen stimmen hoffnungsvoll, aber: Beide Vakzine schwächeln beim Einsatz gegen neue Subvarianten.


    Knapp drei Wochen nach der US-Firma Moderna haben nun auch Biontech und ihr Partner Pfizer positive Daten für einen Covidimpfstoffkandidaten vorgelegt, der speziell gegen die Omikron-Variante ausgerichtet ist. [...]
    Darüber hinaus hatten Biontech und Pfizer auch einen sogenannten bivalenten Impfstoff getestet, in dem beide Impfstoffvarianten enthalten waren. [...] Die Überlegenheit des bivalenten Vakzins gegenüber dem bisherigen Impfstoff war damit nicht ganz so stark wie die des reinen Omikron-Impfstoffs.[...] Dass neue Omikron-Varianten den Immunschutz teilweise unterlaufen können, deutete sich auch in den Analysen von Biontech mit ihrem Omikron-Vakzin an. In einem sogenannten Neutralisierungstest mit Seren von Studienteilnehmern neutralisierten diese Seren laut Biontech die Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5 zwar effizient, wobei die Antikörper-Level aber rund dreimal niedriger waren als bei BA.1.
    Ähnlich wie Biontech und Pfizer hatte der US-Konkurrent Moderna schon Anfang Juni ebenfalls positive Daten für ein Omikron-Vakzin vorgelegt. Moderna hatte dabei primär ein bivalentes Vakzin getestet, in dem zur Hälfte noch die Ursprungsvariante enthalten ist. [...] Ebenso wie Biontech berichtete auch Moderna inzwischen über eine solide, aber rund dreifach geringere Neutralisierungswirkung gegenüber den Subvarianten BA.4 und BA.5. [...]

    Hier noch eine Ergänzung mit einer Hervorhebung von mir, da mir entgangen ist, dass Valneva eine ordentliche Zulassung erhalten hat...



    https://www.handelsblatt.com/u…r-zulassung/28456452.html


    [...] So hat die EU am Freitag dem Totimpfstoff der französischen Firma Valneva eine Zulassung erteilt.
    Der Impfstoff, der aus inaktivierten Sars-CoV-Partikeln besteht und in Kombination mit einem Wirkverstärker (Adjuvans) verabreicht wird, ist dabei das erste Covid-Vakzin, das in der EU eine reguläre (und nicht nur eine bedingte) Zulassung erhalten hat, und zugleich auch das erste Covid-Vakzin, das allein auf Basis einer Immunobridging-Studie zugelassen wurde.
    Dabei wurde die Wirksamkeit nicht anhand der beobachteten Infektionsfälle ermittelt, sondern aus einem Vergleich der Antikörperkonzentrationen mit einem bereits zugelassenen Impfstoff.
    [...] Zugelassen wurde der Impfstoff für Personen zwischen 18 und 50 Jahren, da für ältere Menschen keine ausreichenden Vergleichsdaten vorlagen. [...]

    Regelmäßig, soll heißen 45 Jahre ununterbrochen einbezahlt und mit 67 in Rente ? Na wenn das die Regel ist..... Die Regel ist vielmehr Unterbrechungen, niedrige Beiträge, Erwerbsunfähigkeit, Scheidung. Dann hast du lebenslang für Andere bezahlt und bekommst am Ende wenig. Der kleinste Bruch bedeutet sofortige Kürzung. Niedrige Löhne bedeuten eine Rente unter der Sozialhilfe, für Durchschnittsverdiener halt ein wenig drüber.......

    Es ging um die Frage, wie lange es in der Regel dauert, bis man seine Einzahlungen wieder durch Rentenbezug heraus hat und nicht um die Betragshöhe - das sind zwei paar Schuhe.


    Aber wenn Du von vielen Unterbrechungen und niedrigen Beiträgen aus gehst, könntest Du durch die Grundrente auch schon früher Deine Einzahlungen wieder draußen haben.

    Zitat

    Diesen Trick verwendet die priv. RV genauso und bewirbt immer diese (vormals) garantierte Verzinsung von 4%. Als Beispiel, ich zahle mtl. 100,--, davon verwendet die Vschg. für ihre Gehälter, Prachtbauten usw. 50,--, dann für Risiko 20,-- - erst auf den sog. Sparanteil -hier 30,-- - gibt es dann vss. die Verzinsung. Das habe ich bei meiner priv. Vschg. herausgefunden und dann sofort gekündigt (2012), deshalb können die Zahlen variieren.
    Der Mathematiker hat 80% hergenommen, ist aber m.A. falsch. Berechnungen im Einzelnen habe ich keine.

    Das ist kein Trick, sondern sollte bekannt sein und auch so in den Vertragsbedingungen stehen, dass der Garantiezins nur auf den Sparanteil gezahlt wird. Nach Abschluss der Zillmerung sollte der Sparanteil dann bei günstigen Versicherungen an die 90% betragen.



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    EDIT: Ich habe in dem Dokument nachgeschaut.


    1) Wie von mir vermutet, hat man die nicht "alterseinkommenssichernden" Versicherungs-/Leistungsbestandteile herausgenommen und dafür pauschal 20% angesetzt, mit dem Hinweis, dass das ein sehr konservativer Ansatz ist und dieser Anteil normalerweise höher wäre. (Ein höherer Abzug als 20% hätte zu einer noch höheren Rendite geführt.)
    Zitat: ". Ein niedrigerer Wert [als 80%] wäre insoweit angemessen als bereits die Summe der Leistungen für Erwerbsminderungsrenten, Hinterbliebenenrenten und Rehabilitationsleistungen mehr als 20 Prozent an den Gesamtleistungen der Rentenversicherung beträgt. Dabei sind die Wirkungen der Zurechnungszeit auf (im Alter) umgewandelte Erwerbsminderungsrenten noch nicht einmal einbezogen. Wir verwenden dennoch die typische Annahme von 80 Prozent, um einerseits eine konservative Abschätzung vorzunehmen und andererseits eine Vergleichbarkeit mit der Literatur zu erreichen. "


    2) Die von mir angesprochene Absetzbarkeit der DRV-Beiträge wurde in den Berechnungen berücksichtigt und mit Nettobeiträgen zur DRV gerechnet. Hierzu wurden entsprechende Alterskohorten gebildet da die Absetzbarkeit und die damit spätere Versteuerung altersspannenabhängig ist.
    Nur mal als Hausnummer: Auf Basis des aktuellen Durchschnittsbruttoarbeitsentgelts zur DRV und einem Steuerrechner im Netz wäre der Nettobeitrag ~80% des Bruttobeitrages.

    EU-Behörde empfiehlt Zulassung von Covid-19-Impfstoff von Valneva


    Der Impfstoff der französisch-österreichischen Firma wäre der erste zugelassene Totimpfstoff in der EU. Die Zustimmung der EU-Kommission gilt als Formsache.


    23.06.2022


    Frankfurt In der Europäischen Union kommt ein sechster Covid-19-Impfstoff auf den Markt. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA gab am Donnerstag grünes Licht für das Vakzin des französisch-österreichischen Biotechunternehmens Valneva. Der zuständige Ausschuss der EMA empfahl den Impfstoff zur Verwendung als Erstimpfung bei Personen im Alter von 18 bis 50 Jahren.


    Valneva kann nun nach langem Warten mit der EU-Zulassung seines Impfstoffs rechnen. Die finale Entscheidung liegt bei der Europäischen Kommission, deren Zustimmung gilt aber als Formsache. Valneva-Aktien stiegen an der Pariser Börse um 22 Prozent.


    In der Europäischen Union wäre es der sechste zugelassene Covid-19-Impfstoff und der erste sogenannte Totimpfstoff. Das Vakzin enthält das inaktivierte SARS-CoV-2-Virus sowie zwei Wirkverstärker. Es handelt sich dabei um eine klassische, seit Jahrzehnten erprobte Technologie, die bei den meisten Grippe-Impfstoffen und vielen Impfstoffen für Kinderkrankheiten zum Einsatz kommt.


    Schon auf dem Markt sind die mRNA-Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna, die zwei Vektor-Impfstoffe von Astra-Zeneca und Johnson & Johnson sowie Novavax auf Protein-Basis.