Beiträge von Bembelpetzer

    Kurze Frage an die Experten hier: Gibt es eigentlich Heizstrahleraufsätze/Heizstrahlergeräte für Stechkartuschen?


    Hintergrund: Ich möchte meine Vorsorgemaßnahmen abrunden und liebäugle mit "Campingzubehör" da man es auch mal so im Freien oder Unterwegs verwenden kann und keine sehr hohen Anschaffungskosten hat. Ich suche Equipment zum Kochen, Leuchten und Heizen, bevorzugt auf Basis einer Kartuschenart (kein Campingaz).


    Stechkartusche:
    Vorteile:
    - sehr gute Verfügbarkeit und am günstigsten
    - Kochaufsätze gibt es, verschieden wacklig
    - Leuchtaufsätze gibt es, Glühstümpfe haben wohl unterschiedliche Qualitäten (gibt es auch welche ohne?)
    - kann für viele Lötlampenmodelle verwendet werden
    - ggf. interessantes Tauschgut.
    Nachteile:
    - Heizaufsätze/-geräte habe ich noch keine gefunden
    - können nicht umgesteckt werden
    - sehr teurer Adapter für Schraubanschluss um weitere/andere Geräte aufzusetzen


    Kartusche, Bajonettverschluss:
    Vorteile:
    - relativ gute Verfügbarkeit, teurer als Stechkartuschen
    - Gaskocher gibt es, stehen stabil (gibt es auch mit zwei Flammen)
    - Heizaufsätze für Gaskocher gibt es
    - Lötlampen sind erhältlich
    - können umgesteckt werden
    - es gibt Adapter zum Schraubanschluss um weitere/andere Geräte aufzusetzen
    Nachteile:
    - Leuchtaufsätze habe ich noch keine gefunden
    - direkter Heizgerätaufsatz gibt es nicht nur eigenständige teure Geräte



    Und was ich mir auch leibend gerne zulegen würde, wäre ein kleiner, Powerbank-like Stromgenerator für Kartuschen - damit könnte ich nicht nur Smartphones & Co aufladen, sondern auch LED-Laternen & Co.

    LBBW: VTB könnte zum Problem für deutsche Einlagensicherung werden


    FRANKFURT (Dow Jones)--Nachdem das Scheitern der europäischen Sberbank-Tochter die Mittel der österreichischen Einlagensicherung aufzehren dürfte, könnte eine Pleite der VTB Bank nach Aussage von LBBW-Analyst Ingo Frommen zu einem Problem für die deutsche Einlagensicherung der privaten Banken werden. [...] Einlagen bis 100.000 Euro sind in der EU versichert. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Einlagensicherungssysteme, darunter das des Bundesverbands deutscher Banken. Auf seine Leistungen besteht allerdings kein Anspruch. [...] "Käme es zum Entschädigungsfall, könnte auf das bereits durch die Greensill-Pleite geschwächte deutsche System ein erheblicher Belastungsfall zukommen", schreibt Frommen. [...] Nach Aussage des LBBW-Analysten hat die VTB (Europa) Einlagen von 180.000 Kunden über 4,3 Milliarden Euro. [...] Im Fall der Sberbank sieht Frommen Probleme auf einige österreichische Banken zukommen. In der österreichischen Einlagensicherung lägen rund 550 Millionen Euro, der Schaden belaufe sich aber auf knapp 1 Milliarde Euro, überwiegend handelt es sich um deutsche Anleger. "Brisant ist, dass nun die österreichische Einlagensicherung für deutsche Einleger zahlen muss. Dies könnte durchaus im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Vergemeinschaftung der europäischen Einlagensicherung Auswirkungen haben", meint Frommen.

    https://www.tagesschau.de/news…ung-von-VTB-in-Europa-vor


    Behörden bereiten mögliche Schließung von VTB in Europa vor


    Behörden bereiten Insidern zufolge derzeit eine mögliche Schließung der europäischen Tochter der zweitgrößten russischen Bank VTB Bank vor. Grund seien wachsende Sorgen vor den Auswirkungen der westlichen Sanktionen auf das Geldhaus nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der europäische Betrieb der VTB Bank könnte innerhalb von Tagen durch die Aufsichtsbehörden in Deutschland eingestellt werden, erklärte eine mit der Situation vertraute Person.
    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beobachte die Entwicklung sehr genau und sei bereit zu handeln, falls dies notwendig werden sollte. Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht getroffen worden.

    EU will sieben russische Banken von Swift abkoppeln


    Die Liste der Institute, die mit Sanktionen belegt werden sollen, ist aber noch nicht final. [...]
    Die Europäische Union will sieben russische Banken vom internationalen Finanzkommunikationssystem Swift abkoppeln. [...]
    Auf der Liste, der mit der Sanktion belegten Institute, stehen die auch in Deutschland aktive VTB Bank, außerdem die Bank Ros­siya, Bank Otkritie, Novikombank, Promswjasbank, Sovcombank und VEB.RF. [...]
    Nicht abgekoppelt werden soll demnach das größte russische Institut, die Sberbank. [...]
    Ebenfalls nicht auf der Liste steht Bloomberg zufolge die Gazprombank.
    Es könne aber noch zur Änderungen kommen, da die Liste derzeit innerhalb der EU, aber auch mit den USA und anderen Ländern abgestimmt werde.

    Hier noch die korrespondierende Meldung der BaFin ...



    02.03.2022 | Thema Verbraucherschutz


    Sberbank Europe AG: Verbrauchermeldung


    Aktualisiert am 2. März 2022

    • Fortführung des Geschäftsbetriebs der Sberbank Europe AG mit Sitz in Wien untersagt
    • Sicherungsfall des österreichischen Einlage- und Anlegerentschädigungsgesetztes eingetreten
    • Deutsche Einlegerinnen und Einleger durch österreichische Einlagensicherung geschützt
    • Zügige Auszahlung der Einlagen

    Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat am 1. März 2022 mit sofortiger Wirkung der Sberbank Europe AG mit Sitz in Wien die Fortführung des Geschäftsbetriebs untersagt.
    Darüber hinaus hat die FMA den Entschädigungsfall für die Sberbank Europe AG festgestellt.
    Die Einlagen deutscher Einleger bei der Zweigniederlassung in Frankfurt am Main („Sberbank Direct“) sind über die österreichische Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H (ESA) geschützt.
    Die operative Abwicklung des Entschädigungsverfahrens für deutsche Kundinnen und Kunden übernimmt die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB).
    Die betroffenen deutschen Einleger sollen so schnell wie möglich entschädigt werden. Die EdB wird sich mit ihnen in Kürze in Verbindung setzen, um die Entschädigung vorzunehmen.
    Die Einlagensicherungen Österreich und Deutschland sind wie folgt erreichbar:


    Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H. (ESA)
    o Hotline für Kunden aus Deutschland:
    + 43 (1) 358 9034
    o E-Mail: sberbank@einlagensicherung.at
    o Website: ESA (einlagensicherung.at)


    • Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB)
    o Hotline + 49 (0) 30 59 00 11 96 – 0
    o E-Mail: info@edb-banken.de
    o Frage & Antworten: Entschädigungseinrichtung deutscher Banken - edb-banken.de
    o Website: EZB schließt Sberbank Europe AG mit Sitz in Wien - edb-banken.de


    Weitere Information können über folgende Links abgerufen werden:


    • Finanzmarktaufsichtsbehörde Österreich
    o Verbraucherinformation: Sberbank Europe AG - FMA Österreich
    o FMA untersagt auf Anweisung der EZB der „Sberbank Europe AG“ die Fortführung des Geschäftsbetriebes und bestellt MMag. Dr. Gerd Konezny zum Regierungskommissär. - FMA Österreich
    o Eintritt des Einlagensicherungsfalls bei der Sberbank Europe AG - FMA Österreich


    • Single Resolution Board:
    o Sberbank Europe AG: Croatian and Slovenian subsidiaries resume operations after being sold while no resolution action is required for Austrian parent company | Single Resolution Board (europa.eu)


    • Europäische Zentralbank:
    o EZB stuft Sberbank Europe AG und deren Tochtergesellschaften in Kroatien und Slowenien als ausfallend oder wahrscheinlich ausfallend ein (europa.eu)


    KontaktBa­Fin-Ver­brau­cher­te­le­fon


    Kostenfrei aus allen Netzen
    Telefon: 0800 2 100 500

    https://www.heise.de/amp/news/…ht-steuerbar-6529189.html


    Satelliten-Störung: Tausende Windräder nicht steuerbar


    In Zentraleuropa sind tausende Windkraftanlagen nicht ansteuerbar. Das Satelliten-Netzwerk KA-SAT ist ausgefallen.


    Eine Störung des Satelliten-Netzwerks KA-SAT schränkt den Betrieb von etlichen tausend Windenergieanlagen in Zentraleuropa ein. Allein beim großen deutschen Windenergieanlagen-Hersteller Enercon seien rund 5800 Anlagen betroffen, sagte ein Firmensprecher laut dpa. Die Windkrafträder liefen zwar noch und erzeugten auch Strom, sie seien aber für eine Überwachung und Steuerung aus der Ferne nicht mehr erreichbar. [...]

    Sberbank Europe ist pleite


    Eintritt des Einlagensicherungsfalls bei der Sberbank Europe AG


    1. März 2022 | Kategorien:Information
    Die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat auf Basis einer Anweisung der Europäischen Zentralbank (EZB) der Sberbank Europe AG mit Sitz am Schwarzenbergplatz 3, 1010 Wien, per Mandatsbescheid vom 01.03.2022 gemäß § 70 Abs. 2 Z 4 BWG mit sofortiger Wirkung die Fortführung des Geschäftsbetriebs zur Gänze untersagt.


    Aufgrund dieser Entscheidung erfolgte auch eine behördliche Zahlungseinstellung der gedeckten Einlagen, sodass insbesondere keine weiteren Einzahlungen, Abhebungen oder Überweisungen möglich sind und daher der Einlagensicherungsfall iSd § 9 Z 2 ESAEG ausgelöst wurde. Die Sberbank Europe AG ist gemäß § 8 Abs. 1 ESAEG Mitglied der Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H.


    Gemäß § 13 Abs. 1 ESAEG iVm § 59 Z 8 lit. c) hat eine Sicherungseinrichtung innerhalb von zehn Arbeitstagen nach Eintritt eines Sicherungsfalls bei einem ihrer Mitgliedsinstitute jedem Einleger dieses Mitgliedsinstituts einen Betrag in der Höhe seiner gedeckten Einlagen zu erstatten.


    Unter gedeckten Einlagen gemäß § 7 Abs. 1 Z 5 ESAEG sind erstattungsfähige Einlagen (wie bspw. Guthaben auf Girokonten, Gehaltskonten, Studentenkonten und Pensionskonten oder Einlagen auf Sparbüchern und Sparkonten) bis zu einer Höhe von 100.000 Euro oder Gegenwert in fremder Währung pro Einleger bei einem Mitgliedsinstitut, sowie die zeitlich begrenzten gedeckten Einlagen gemäß § 12 ESAEG zu verstehen.


    Die Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H ist bereits mit der Sberbank Europe AG in Kontakt und bereitet die Abwicklung der ordnungsgemäßen Auszahlung vor.

    Ich habe keine Ahnung, was das Betreiben eines Forums kostet und auch nicht, was auf der Einnahmenseite steht, aber den Preis, den WoltLab für die Cloud-Lösung (all-inclusive???) aufruft hat mich nicht zum Erstarren gebracht.
    Ein paar Insights wären vielleicht hilfreich, sofern es am Geld hängt. Zur Not könnte man wie bei Wikipedia zu Spenden aufrufen, wenn es mal wieder knapp wird... oder mehr (für uns) attraktive Affiliate-Links einbauen.

    Anbei inkl. 20 Jahre

    Interessant ist insbesondere der starke Anstieg in dem jüngsten Zeitraum vom 03.01.2022 bis 31.01.2022
    10 Jahre von 1,00% auf 1,18%, macht +18%
    15 Jahre von 1,28% auf 1,46%, macht +14%
    20 Jahre von 1,43% auf 1,57%, macht +9,8%

    Heute sind wir einen Monat weiter und es schaut nun so aus...
    10 Jahre von 1,00% auf 1,65%, macht +65%
    15 Jahre von 1,28% auf 1,89%, macht +48%
    20 Jahre von 1,43% auf 1,96%, macht +37%

    BaFin-Meldung:


    28.02.2022 | Thema Verbraucherschutz
    Sberbank Europe AG: Verbrauchermeldung

    Moratorium über die Sberbank Europe AG mit Hauptsitz in Österreich
    Informationen für deutsche Einleger


    Der Einheitliche Abwicklungsausschuss (Single Resolution Board, SRB) hat - befristet bis zum 1. März 2022, 23:59 Uhr - gegenüber der Sberbank Europe AG ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot (Moratorium) erlassen, das durch die Finanzmarktaufsichtsbehörde Österreich (FMA) umzusetzen ist. Eine Ausnahme gilt für Einleger erstattungsfähiger Einlagen zur Sicherung des nötigsten täglichen Bedarfs (maximal € 100 pro Tag).
    In der Europäischen Union sind Einlagen von Privatanlegern bis zu einer Höhe von 100.000 Euro je Einleger und Bank geschützt. Die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Entschädigung von bis zu 100.000 Euro je Einleger liegen vor, sofern die FMA den Entschädigungsfall feststellen würde.
    Die Einlagen deutscher Einleger bei der Zweigniederlassung in Frankfurt am Main („Sberbank Direct“) sind über die österreichische Einlagensicherung geschützt. Im Entschädigungsfall hat die österreichische Entschädigungseinrichtung die Entschädigungsansprüche der Einleger unverzüglich zu prüfen und die geeigneten Entschädigungsmaßnahmen zu treffen. Die deutsche Entschädigungseinrichtung ist im Entschädigungsfall für die Durchführung der Auszahlungen zuständig und hat die Ansprüche der Einleger in der Regel innerhalb von sieben Arbeitstagen nach Feststellung des Entschädigungsfalls zu erfüllen.
    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beobachtet intensiv die Entwicklungen aus aufsichtlicher Perspektive und steht in engem Kontakt und Koordination mit den nationalen, europäischen und internationalen Aufsichtsbehörden.
    Weitere Information erhalten Sie über die folgenden Links:


    Kontakt
    Ba­Fin-Ver­brau­cher­te­le­fon
    Kostenfrei aus allen Netzen
    Telefon: 0800 2 100 500

    Rüberkopiert von ... Was ist eigentlich in Deutschland los???


    Bin mal auf den Aufschrei der Zinsjäger gespannt, wenn es Sanktionen/Embargos gegen russische Banken und ihre Töchter gibt und sie realisieren, dass Sie ihre Festgelder direkt oder über Portale indirekt bei russischen Banken angelegt haben (VTB, Sberbank & Co) und diese eingefroren sind.

    Neue Woche neues Glück ...


    Diese Tagesgeldkonten können jetzt riskant werden
    Stiftung Warentest streicht russische Angebote aus ihrer Vergleichsliste für Tagesgeldkonten.
    Auf den ersten Blick ist alles wie immer. „Festgeld – renditestarke Zinsen bis 1,50 % p.a.“, heißt es auf der Website der Sberbank Direct. [...] unter den vielen ausländischen Anbietern von Tages- und Festgeldkonten gehört die Sberbank zu den großen Namen. In den Vergleichslisten der Stiftung Warentest taucht er allerdings nicht mehr auf, und auch andere Ableger russischer Banken wie die FIBR, die East West Direkt und die VTB Direktbank wurden gestrichen. [...]
    Rüberkopiert von



    EU-Töchter der russischen Sberbank insolvent
    Die schärferen Finanzsanktionen der EU gegen Russland fordern ein erstes Opfer. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank sind die Sberbank Europe AG, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Sberbank Russland, sowie ihre kroatischen und slowenischen Ableger zahlungsunfähig oder werden es demnächst sein. [...] Es gebe keinen Weg, der eine realistische Chance bieten würde, die Liquidität wiederherzustellen. [...] Die Sberbank Direct, ein Ableger der Sberbank Europe sammelte auch in Deutschland Geld bei Privatanlegern ein, und lockte die Kunden zuletzt mit Zinszahlungen von bis zu 1,5 Prozent. Da die Europatochter ihr Hauptquartier in Wien hat, fällt sie unter die österreichische Einlagensicherung. [...] Die Sberbank ist nicht das einzige russische Institut, das sich um deutsche Privatkunden bemüht. Zur in Frankfurt angesiedelten Tochter der Großbank VTB gibt es am Montagmorgen keine Neuigkeiten. [...] Das Institut betont, dass es Mitglied in der Einlagensicherung des deutschen Privatkundenverbandes BdB ist, dadurch seien Einlagen von bis zu 750.000 Euro je Kunde geschützt.

    Ich bin zwar technisch etwas unbedarft, aber vielleicht würde ein unpopulärer angekündigter 24h-Lockdown des Forums der Software etwas helfen ... Server/Forum vom Netz nehmen, runterfahren, hochfahren, Caches bereinigen, Software starten und in Ruhe Hintergrundaktivitäten (Indizierung, etc.) laufen lassen, Server/Forum wieder ins Netz bringen. Langlaufende Software und Hardware brauchen ab und zu mal einen Neustart.

    Das bereits vor einem Jahr vorgeschlagene Stufenmodell nach Effizienzklassen war ja irgendwo noch nachvollziehbar und konnte verargumentiert werden, aber das Habeck-Modell ist nicht ausgereift und im Grenzbereich sogar kontraproduktiv in Hinblick auf das angestrebte Ziel (hat also Chancen so zu kommen).


    Als aufgeklärter und den grundrechenartenfähiger Mieter kann ich mir anhand der Heizkostenabrechnung selbst ausrechnen, ob es sich nicht ggf. finanziell auf Mieterseite lohnt, nochmal ordentlich hochzuheizen, damit der CO2-Verbrauch pro Quadratmeter die nächste Stufe erreicht und der Vermieter einen höheren prozentualen Anteil an den Kosten trägt.
    (Aber wie man anhand der PISA-Ergebnisse sieht, reduziert sich dieses Vermieterrisiko von Jahr zu Jahr.)


    Habe auf der Empirica Website einwenig gestöbert.


    Die Deutschlandkarte ist jetzt nicht besonders überraschend, so oder so ähnlich findet man sie oft...


    Interessanter fand ich diesen Chart ...


    ... unabhängig davon wie die Zahlen und Werte zusammen geschüttelt und ins Verhältnis gesetzt wurden finde ich eine Information bemerkenswert: Der Graph für die Schrumpfungsregionen schwankt natürlich im Gleichklang mit den anderen, aber Mitte 2020 hat er die von Empirica definierte Normallinie von unten nach oben durchbrochen. D.h. grob gesagt: Laut der Definition und Rechnungsmethoden von Empirica sind nun selbst die Schrumpfungsregionen im Blasenmodus.

    EU-Experten halten deutschen Immobilienmarkt für teilweise überbewertet


    Deutschland sollte laut EU-Risikorat mehr gegen die vielerorts stark steigenden Immobilienpreise tun. Bei der Kreditvergabe müsse der Gegenwert von Haus oder Wohnung eine stärkere und verbindliche Rolle spielen.
    [...]
    Angesichts der Gefahr von Überbewertungen am Immobilienmarkt empfiehlt der Risikorat der EU strengere Vorschriften. Es gebe einen Anstieg der Häuserpreise auf breiter Front – sowohl in Städten als auch in ländlichen Gegenden.
    [...]
    Die gesetzlichen Rahmenbedingungen seien nur »teilweise angemessen und teilweise ausreichend«. Die Überbewertung bezifferte er nun auf 19 bis 23 Prozent im ersten Quartal 2021.
    [...]
    Die Risikowächter schlagen für Deutschland insbesondere vor, auf die Kreditnehmer zielende Maßnahmen einzuführen. Dabei haben sie vor allem die in der Immobilienfinanzierung wichtige LTV-Quote (»loan to value«) im Blick. Diese gibt das Verhältnis der Kredithöhe zum Immobilienwert wieder. Je höher die Quote ausfällt, umso größer ist das Risiko, dass der Kreditnehmer das Darlehen nicht bedienen kann. Die deutschen Behörden sollten zügig eine Obergrenze für die LTV-Quote einführen, empfahlen die Risikowächter.
    [...]
    Aus Sicht des ESRB sollte die Einführung einer Obergrenze für die LTV-Quote bei Immobilienfinanzierungen zudem flankiert werden von kapitalbasierten Maßnahmen, um die Widerstandsfähigkeit der Kreditinstitute zu stärken. Daneben sollten Geldhäuser mehr Krisenpolster bilden – den sogenannten antizyklischen Kapitalpuffer – und zusätzlich noch einen Systemrisikopuffer für Immobilienkredite schaffen.
    In Deutschland hat die Finanzaufsicht Bafin vor Kurzem den antizyklischen Kapitalpuffer auf 0,75 Prozent von null angehoben. Zudem sollen Systemrisikopuffer für Immobilienkredite von zwei Prozent eingeführt werden. Auch die Bundesbank warnt seit Langem vor Überbewertungen von 10 bis 30 Prozent bei Wohnimmobilien in Deutschland.
    [...]

    Einbaustopp


    Trotz guter Luftqualität: Umweltbundesamt will Kamine verbieten


    Die Luftqualität in deutschen Städten hat sich in den vergangenen zehn Jahren stark verbessert. Dennoch fordert das Umweltbundesamt einen Einbaustopp für Kamine.


    Wenn es nach dem Umweltbundesamt geht, dann soll bald Schluss sein mit der Behaglichkeit in deutschen Wohnzimmern. Die Behörde, kurz UBA, fordert, dass bei neuen Häusern keine Kamine mehr eingebaut werden sollen. Der Grund: Beim Verfeuern von Holz wird viel Feinstaub in die Luft geblasen.


    „Am Ende des Tages sollten wir uns verabschieden von der Verbrennung von Holz in unseren Hauhalten“, sagte UBA-Chef Dirk Messner am Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung der neuen Daten zur Luftqualität in Deutschland.


    Messner bezog seine Forderung auch auf Pellet-Heizungen, in denen gepresste Sägespäne und Holzabfälle verbrannt werden. Sie gelten als klimafreundliche Alternative zur Gas- und Ölheizung und werden staatlich gefördert. [...]