die Frage ist eigendlich, wie lange du leben musst, um deine €inZahlungen rauszubekommen
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... das sollte bei der DRV aktuell regelmäßig bei 18-20 Jahren Rentenbezugsdauer sein.
27. Februar 2026, 13:01
die Frage ist eigendlich, wie lange du leben musst, um deine €inZahlungen rauszubekommen
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... das sollte bei der DRV aktuell regelmäßig bei 18-20 Jahren Rentenbezugsdauer sein.
[...] Angeblich deshalb, weil er nur 80% (!!!) der gezahlten Beträge für die Berechnung hernimmt, das ist eindeutig falsch!, schließlich hat man ja an gezahlten Beträgen = 100% der Rentenvschgsträger überwiesen. [...]
Habe mir die Berechnungen jetzt nicht angeschaut, aber kann es daran liegen, dass man die Beiträge in der Einkommenssteuererklärung ansetzen kann und man pauschal annimmt, dass effektiv nur 80% des Beitrages auch aufgewendet wurde?
Oder wurde nur der Beitragsanteil für die Alterssicherung betrachtet (da es ja um die "Rendite der Rentenversicherung" ging) und es wurde pauschal ein Abschlag für die anderen (nicht der alterssicherungdienenden) Leistungen der DRV herausgezogen?
Gibt es dazu weitere Informationen? Kannst Du die Berechnungen hier posten?
Dann werden ab Juli nur noch Geimpfte getestet, denn für die bleiben sie kostenlos. Da bin ich mal auf die Zahlen gespannt. Aber dank Lauterbachs Aufklärungsvideo wissen wir ja jetzt die Impfung nicht vor Ansteckung schützt, nicht vor schweren Verläufen schützt und auch nicht gegen das Post-Vac-Syndrom.
Komisch das dies bei den Geimpften nicht ankommt. Die glauben doch sonst auch immer alles was Lauterbach von sich gibt. Und verteidigen dies sogar mit Ihrem Leben.
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BMF Pressemitteilung
Bundesregierung überarbeitet Testverordnung
Die Bundesregierung wird auch über den 30. Juni hinaus ohne Unterbrechung Bürgertests zur Verfügung stellen, aber die Bedingungen verändern. [...] Konkret werden die kostenlosen Bürgertests künftig nur noch konzentriert zum Schutz vulnerabler Gruppen angeboten, wie zum Beispiel für den Besuch von Pflegeeinrichtungen oder Krankenhäusern sowie für Kleinkinder. Bürgertests für andere Zwecke wie den Besuch von Großveranstaltungen werden mit einem Selbstanteil von 3 Euro belegt. [...]
Hast recht, habe mich verrechnet, aber in die andere Richtung, was die Absurdität noch mehr unterstreicht.
Die 2.500 EUR habe ich von Dir übernommen.
Bei Verheirateten sollte bei 5.000 EUR brutto ca. 3.200 EUR netto über bleiben, bei Singles ca. 2.800 EUR.
Dass das Ganze unsinnig ist so zu rechnen habe ich ja versucht zu verdeutlichen. Die Rentenberechnung ist ein dynamisches System über lange Laufzeiten und sich jährlich verändernden Werten, was man mit ein paar plakativen Zahlen und Ausblenden von wesentlichen Faktoren einfach nicht hinbekommt.
Wichtig ist, wieviel Entgeltpunkte man erwirbt, was man für diese bezahlt und wieviel man mal dafür bekommt.
Aktueller Preis eines EP pro Jahr
38.900 EUR x 18,6% = 7.235,40 EUR bzw. 3.617,70 EUR für AN&AG
Der Auszahlungswert eines EP beträgt aktuell pro Jahr:
36,02 EUR/EP x 12 = 432,24 EUR
macht bei 20 Jahren 8.644,80 EUR linear, ohne Abzinsung, ohne Rentensteigerung, ohne Abgaben
Oftmals ist das größte Problem der "armen Rentner", dass sie zu wenig EPs gesammelt haben, z.B.: durch unterdurchschnittliches Gehalt, geringe Beitragszeiten, Teilzeittätigkeit, Gehaltsumwandlungen, unverbeitragte Einnahmen, vorzeitiger Renteneintritt, etc.
Alles nicht schön und immer individuell zu betrachten, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es meist so ist, dass die, die am lautesten schreien, die sind, die selbst etwas dafür können.
Das ist ja ein tolles Rechenbeispiel. Brutto oberhalb des Durchschnittseinkommens, aber als Rente die Durchschnittsrente genommen, Entwicklung der Werte der Rentenpunkte nicht berücksichtigt, steuerliche Effekte vor und nach Rentenbeginn außen vor gelassen, usw.
Gehen wir mal davon aus, Dein angegebener Lohn, die Durchschnittslöhne, die Werte der Entgeltpunkte, Preisniveau usw. wären 45+20 Jahre unverändert, dann würde ich mit Deiner Vorgabe solche Zahlen daraus machen:
5.000 EUR x 12 Monate = 60.000 EUR p.a. x 18,6% = 11.160 EUR p.a. bzw. 2x 5.580 EUR p.a. (AN/AG) Einzahlung
Durchschnittsentgelt DRV = 38.900 EUR, d.h. Erwerb von 1,54 EP p.a.
1,41 EP p.a. x 45 Jahre = 69,3 EP erworbene Gesamtentgeltpunkte
69,3 EP x 36,02 EUR/EP = 2.496,19 EUR Rente p.m. bzw. 29.954 EUR p.a. vor Steuern Auszahlung
macht gem. Einkommensrechner ~28.200 EUR p.a. bzw. ~2.350 EUR p.m. nach Steuern, KV und PV
2.496,19 EUR Bruttorente / 2.500 EUR Nettolohn = 99% Quote ... ups, das liegt über den 48%
(wegen dem linearen Verlauf, würde man einen konstant steigenden geraden Verlauf nehmen, wäre man bei ~50%)
oder
AN-Einzahlung: 45 Jahre x 5.580 EUR = 251.100 EUR
AN/AG-Einzahlung: 45 J. x 11.160 EUR = 502.200 EUR
Auszahlung: 20 Jahre x 26.426 EUR = 599.080 EUR
... ups, mehr Auszahlung als Einzahlung
So platt wie Du oben kann man nicht rechnen.
Ich sage nicht, dass die DRV eine Renditemaschine ist (ist eine Versicherung, auch mit Leistungen vor der Rente oder nach dem Tod), dass sie nicht für ein auskömmlichen Lebensabend alleine reicht und dass es keine artfremden oder beitragsungedeckten Leistungen gibt, die vom 100MrdEUR Zuschuss aus Steuergeldern nicht gedeckt sind, ist klar, aber wenn man schon mit Zahlen jongliert, dann sollte man nicht Tomaten mit Birnen vergleichen, sondern versuchen zumindest Äpfel mit Birnen zu vergleichen, bzw. aneinander anzunähern.
PS: Bitte nicht falsch verstehen, dass soll kein persönlicher Angriff sein.
Am "besten" finde ich noch die Aktivisten in UK, die sich mit Sekundenkleber (nackte Hände und einer sogar das Gesicht) auf die Straßen kleben. Die Polizei und Sanitäter rücken dann mit Lösungsmitteln heran und löst die vorsichtig wieder vom Asphalt.
... eine für Nachahmer abschreckende und ressourcenschonendere Alternative wäre gewesen, zum Schutz der Aktivisten und damit sie ihre Message auch ausreichend lange der Öffentlichkeit übermitteln können, erstmal für ein paar Stunden oder länger um diese einen Zaun zu stellen und zu warten, bis sich die Klebekraft des Sekundenklebers in Luft aufgelöst hätte oder die bei Alibaba bestellte Lieferung von Lösungsmitteln aus China eingetroffen wäre.
Ich kenne auch genug, die regelmäßig - also unbegründet mehr als einmal die Woche und/oder vor jeder privaten Verabredung - zu einem Testcenter gehen, um sich testen zu lassen.
Aber ich hoffe, dass sich das die Tage dann erledigt hat, wenn die Testverordnung Ende Juni ausläuft und die Tests dann nicht mehr kostenlos sind.
Meine Hoffnung/Kausalkette ist ja, dass ...
1. dadurch die gemeldeten Positivfälle - und damit die Inzidenzen - rückläufig werden,
2. die Leute sich weiterhin munter anstecken ohne es zu merken (alle mir zuletzt bekannt gewordenen Positivfälle waren "überrascht-positive" von o.g. Testcenter-Runnern),
3. dass dadurch eine breitere Resistenz in der Bevölkerung aufgebaut wird,
4. damit es im Herbst/Winter nicht wieder zu "dramatischen Zahlen und Bettenbelegungen" kommt und
5. uns somit restriktive Verordnungen erspart bleiben, sofern nicht politisch anders gewollt.
Aber leider arbeitet man momentan jedoch an einer neuen Verordnung, dass man die Tests auch weiterhin kostenlos anbieten möchte, wenn man sagt, dass man Symptome hat - da wird es wohl leider genug Symptomvorgaukler geben.
Ist ja schlimm...
Ist er wenigstens geimpft und geboostert?
Würde im Umkehrschlussbedeuten, 42 Jahre lang inkl. Wochenendarbeit nur auf ~75% des Durchschnittseinkommens gekommen.
Das "Directorate-General for Financial Stability, Financial Services and Capital Markets Union (DG FISMA) hat am 16.06.2022 ein Update zu den Russlandsanktionen herausgegeben und dabei auch Fragen von Zentralverwahrern (z.B. Clearstream) beantwortet.
Update --- Texte und FAQs --- FAQs Fokus Zentralverwahrer
Dort findet man die u.a. die folgenden Fragen und Antworten ...
9. Does the term "any services" in Article 5e of Council Regulation 833/2014 relate to core services only or also to ancillary services? Does Article 5e of Council Regulation 833/2014 also apply to ancillary services provided by CSDs under separate Regulations, for instance as trade repositories under Regulation (EU) No 648/2012 or Regulation (EU) 2015/2365, providing services as an ARM or issuing LEI codes?
Last update: 26 April 2022
As long as the service is defined in the Annex of Regulation (EU) No 909/2014, it falls under the prohibition laid down in Article 5e of Council Regulation 833/2014. This may go beyond 'core services'.
13. Is the Russian National Securities Depository (NSD) considered to be subject to the EU Sanction regime?
Last update: 16 June 2022
The National Settlement Depository has been included in the list of entities which need to have their funds and economic resources frozen, in Annex I of Council Regulation 269/2014.
Alleine aus diesen beiden Punkten lässt sich herauslesen, dass die Bemühungen der europäischen Zentralverwahrer, die ADRs für ihre Kunden (Banken) und deren Kunden (Bankkunden) in Originalaktien einzulösen, damit seitens der EU zunichte gemacht wurden. Ihnen ist es damit schlicht nicht mehr erlaubt derartige Rücktäusche anzustreben, wenn sie nicht gegen die Sanktionen verstoßen wollen.
Nun sehe ich nur noch die Möglichkeiten:
- Aussitzen
- außerbörslich verkaufen (gibt ja scheinbar Angebote ... noch)
Wenn die ADRs allerdings über einen nicht europäischen Zentralverwahrer gehalten werden, ist ggf. ein Rücktausch weiterhin möglich, da für diesen andere "Sanktionsinterpretationen" gelten.
Und wie schafft es Bsp. diese Bank, die Sanktionen(?) zu umgehen und einen Gewinn durch den späteren Verkauf zu erzielen?
Die eröffnen bei einer Bank in Russland ein Depot, reichen die ADR zum Umtausch ein, lassen sich die Aktien in dieses Depot liefern und hoffen auf einen späteren Verkauf mit Gewinn (entweder über die Börse oder außerhalb).
[...] dem Forum wurde ein neuer Server gegönnt und die aktuelle Version der Forensoftware gekauft, noch aber nicht der aktuelle Datenbestand damit konfrontiert. Aus Gründen vollkommen unabhängig von mir kann dies Update erst in etwa drei Wochen erfolgen. [...]
Möchte nicht drängeln, aber wie kommt ihr voran? Habt ihr schon einen eventuellen Termin für die Migration geplant?
Alles anzeigenVor paar Tagen informierte mich meine Bank über das unschlagbare Angebot der
SMALL & MID CAP INVESTMENTBANK AG, München
Gazprom ADR für sagenhafte 10 Cent pro Stück...
Hat jemand von dieser "Bank" je etwas erfahren/gehört?
https://www.northdata.de/Small…,+M%C3%BCnchen/HRB+193714
Weiß nicht, ob mir es das Risiko 10c/ADR wert wäre.
Kannst du oder jemand anderes diesen Beitrag druckerfreundlich oder als Text, den man übersetzen kann bzw. bereits übersetzt hier einstellen?
Oder einen Link setzen?
anbei schon mal farblich invertiert
Ich konnte es nicht lassen noch mal nachzuschauen ...10 Jahre von 1,00% auf 2,57%, macht +157%
15 Jahre von 1,28% auf 2,81%, macht +120%
20 Jahre von 1,43% auf 2,90%, macht +103%
... in den letzten vier Monaten
Update per Ende Mai:
10 Jahre von 1,00% auf 2,79%, macht +179%
15 Jahre von 1,28% auf 3,01%, macht +135%
20 Jahre von 1,43% auf 3,15%, macht +120%
Wenn man sich den längerfristigen Chart der tatsächlichen Konditionsangebote anschaut (also keine Schaufensterangebote), dann hatten wir dieses Niveau bei den 15 und 20 Jahren im Frühjahr 2014 und bei den 10 Jahren im Herbst 2013.
Top!
Kurze Ankündigung vor der Migration wäre super, um nicht unnötig Nachfragen zu generieren.
Gerne kann auch ein "forumsfreier Tag" angesetzt werden, damit die Migration und Neuindizierung "userfrei" durchgeführt werden kann.
PS: Ich denke, eine kurze Aussage zu den Verantwortlichkeits- und Eigentumsverhältnissen (siehe Post 283 und 284) wäre hier ebenfalls sehr willkommen.
Jetzt erklär mir bloß noch woher mich der Händler kennen soll,,,,
da ich ja anonym bei ihm kaufe
cu DL
Sparkasse: dürfen die das? wenn sie die Daten gesetzeskonform speichern vielleicht. ich sehe aber keinen Anlass, dass man als Barkunde bei sojemandem kaufen sollte
im Prinzip ist es im Gesetzesumkehrschluss ja nichtmal so unlogisch, zur Kontrolle von Mehrfachkäufe(r)n pauschal von jedem Barkunden die daten zu speichern und intern abzugleichen, um sich nicht auf gedächtnis der Angestellten zu verlassen und zu vermeiden, dass bei verschiedenen Angestellten zu oft gekauft wird
genau! Platt ausgedrückt lauten die Regeln ...
- Einzeltransaktion unter 2000 EUR kann aufgezeichnet werden
- Einzeltransaktion über 2000 EUR muss aufgezeichnet werden
- Mehrfachtransaktionen *) in Gesamtsumme unter 2000 EUR kann aufgezeichnet werden
- Mehrfachtransaktionen *) in Gesamtsumme über 2000 EUR muss aufgezeichnet werden (jede Einzeltransaktion)
*) in zeitlich naher Abfolge - aktuell ohne nähere Definition
Wer keine Aufzeichnung wünscht, muss entsprechend planen und sich entsprechende Händler suchen.
Option 1:
a) Sofern Deine ADRs noch nicht in Wertpapierrechnung bei Clearstream USA (sprich Depot der Clearstream bei Citibank New York) liegen, musst Du die dort hin verlagern lassen. Ob die dort schon liegen siehst Du in Deinem Depot bzw. kommt es darauf, an wie Du die seinerzeit gekauft hast.
b) Du musst Weisung zum Umtausch geben, parallel mit dem Verlagerungsauftrag falls a) noch nicht erfüllt und das Formular ausfüllen.
c) Die Aktien werden in ein Depot bei der Citibank Moskau (wahrscheinlich auch wieder Depot der Clearstream) eingebucht
d) Du musst für den Umtausch 17,50 USD plus X mal 0,05 USD plus Steuern und ggf. weiterer Gebühren zahlen.
e) Ob und wann Du die Aktien wieder handeln oder verlagern kannst, steht in den Sternen
Am Ende hast Du Aktien.
Option 2:
a) nichts machen
b) Der Emittent der ADR verkauft die Aktien bestens
c) Verkaufserlös abzüglich 0,05 USD pro ADR und abzüglich Steuern und Gebühren bekommst Du (irgendwann) gutgeschrieben
Am Ende hast Du Geld
PS: aktuell wird eine Gazprom Aktie zu umgerechnet ~4 EUR gehandelt ... kannst also eine Gleichung aufstellen.
Studiendaten von Biontech: Covid-Impfung für Kleinkinder rückt näher
23.05.2022 - 13:40 Uhr
Eine Dreifachimpfung mit Comirnaty zeigte solide Wirksamkeit und höhere Effektivität als das Moderna-Vakzin – sehr sicher sind demnach beide. Noch im Juni könnten Behörden entscheiden.
Für Erwachsene gibt es inzwischen eine echte Auswahl an Covid-Impfstoffen. Bei Kindern unter fünf Jahren hingegen gibt es derzeit noch keine einzige Zulassung. Nun zeichnet sich ab, dass demnächst auch für die etwa 3,6 Millionen Kleinkinder in Deutschland ein Vakzin verfügbar sein könnte.
Die Mainzer Biontech SE und ihr US-Partner Pfizer legten am Montag erste positive Zwischenresultate aus einer Studie mit Kindern im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren vor. Eine Dreifachimpfung mit dem Präparat Comirnaty generierte danach bei den Kleinkindern eine ähnlich starke Immunreaktion wie bei älteren Kindern und Heranwachsenden. Die Effektivität geben Biontech und Pfizer mit 80,3 Prozent an. [...]
Genetischer Risikofaktor für Covid-19 schützt vor HIV
Vom Neandertaler geerbte Covid-19-Risikovariante verringert das Risiko einer HIV-Infektion um 27 Prozent.
Bestimmte Gen-Varianten können unser Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, erhöhen oder verringern. Die stärkste Risikovariante, welche wir vom Neandertaler geerbt haben, kommt bei heute lebenden Menschen erstaunlich häufig vor. Es ist daher anzunehmen, dass sie neben dem offensichtlichen Nachteil für ihre Träger auch Vorteile hat oder hatte. Eine Studie von Hugo Zeberg vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und dem Karolinska Institutet in Schweden, zeigt nun, dass die vom Neandertaler geerbte Covid-19-Variante vor einer anderen schweren Krankheit schützt – sie senkt das Risiko einer Person, sich mit HIV zu infizieren, um 27 Prozent.
Manche Menschen erkranken schwer, wenn sie sich mit Sars-CoV-2 infizieren, während andere nur leichte oder gar keine Symptome haben. Neben Risikofaktoren wie einem fortgeschrittenen Alter und chronischen Krankheiten, wie Diabetes, kann auch unser individuelles genetisches Erbe unser Risiko schwer an Covid-19 zu erkranken erhöhen oder verringern. Im Herbst 2020 zeigten Hugo Zeberg vom Karolinska Institutet und vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie sowie Svante Pääbo, ebenfalls vom Leipziger Max-Planck-Institut, dass der wichtigste genetische Risikofaktor für einen schweren Covid-19-Verlauf Teil unseres Neandertalererbes ist. Im Frühjahr 2021 untersuchte das Forscherduo dieselbe Gen-Variante im Erbgut prähistorischer Menschen und stellte fest, dass sie seit Ende der letzten Eiszeit deutlich häufiger vorkommt.
Für eine Gen-Variante, die vom Neandertaler stammt, hat sie sich beim Menschen erstaunlich häufig durchgesetzt. Es liegt deshalb nahe, dass sie in der Vergangenheit größtenteils vorteilhaft für ihre Träger gewesen ist. Könnte diese Gen-Variante Menschen möglicherweise vor anderen Infektionskrankheiten geschützt haben? „Diese Covid-19-Risikovariante kommt so häufig vor, dass ich mich gefragt habe, ob sie vielleicht für etwas gut sein könnte“, sagt Hugo Zeberg, der Autor der Studie.
Die Neandertaler-Variante befindet sich in einer Region auf Chromosom 3, wo sich außerdem mehrere Gene befinden, die für Rezeptoren im Immunsystem kodieren. Einen dieser Rezeptoren - CCR5 – nutzt das HIV-Virus, um weiße Blutkörperchen zu infizieren. Zeberg fand heraus, dass Menschen, die die Covid-19-Risikovariante geerbt haben, weniger CCR5-Rezeptoren haben.
Geringeres Infektionsrisiko
Anschließend prüfte er, ob sich damit auch das Risiko verringerte, sich mit HIV zu infizieren. Bei der Analyse von Patientendaten aus drei großen Biobanken (FinnGen, UK Biobank und Michigan Genomic Initiative) stellte er fest, dass Träger der Covid-19-Risikovariante ein um 27 Prozent geringeres Risiko aufweisen, sich mit HIV zu infizieren. „Diese Gen-Variante zu besitzen, kann für den Träger sowohl gut als auch schlecht sein: schlecht, wenn er sich mit COVID-19 infiziert; gut, wenn die Gefahr einer HIV-Infektion besteht und ein gewisser Schutz gegen dieses Virus vorhanden ist“, sagt Zeberg.
Da HIV jedoch erst im 20. Jahrhundert aufkam, kann die Schutzwirkung vor dieser Infektionskrankheit nicht erklären, warum die Covid-19-Risikovariante bereits vor 10.000 Jahren beim Menschen so stark verbreitet war. „Jetzt wissen wir zwar, dass die Covid-19-Variante einen gewissen Schutz vor einer HIV-Infektion bietet. Doch möglicherweise war es der Schutz vor einer anderen Krankheit, der damals – nach der letzten Eiszeit – zur starken Verbreitung dieser speziellen Gen-Variante beigetragen hat“, so Zeberg.