Beiträge von Bembelpetzer

    Im Text steht, die Parkplätze sind Teil des Gemeinschaftseigetums. D.h. die Wohnungseigentümer haben die Errichtung gezahlt, haben das Eigentum, zahlen Grundsteuern, dürfen aber nicht den Nutzen draus ziehen.


    Interessant ist auch das Wort "gefangenes Grundstück", d.h. es grenzt nicht an eine öffentliche Straße womit Verpflichtungen verknüpft sein könnten (von Straßenreinigung bis Straßenbeiträgen).

    Anbei mal ein Link zu dem, was ist Hessen geplant ist ...
    https://finanzen.hessen.de/pre…r-grundsteuer-vorgestellt


    In Hessen gilt grob folgendes Modell:
    - je größer die Grundfläche, desto mehr Steuern
    - je größer die Wohnflächen, desto mehr Steuern
    - je größer die Nutzflächen, desto mehr Steuern
    - Eigener Bodenrichtwert im Verhältnis zum durchschnittlichen Bodenrichtwert der Gemeinde, also je mehr desto mehr


    Das Ganze muss dann noch mit einer neuem Hebesatz seitens der Gemeinde veredelt werden.


    Im Grunde wäre das hessische Modell nachvollziehbar und nicht ganz ungerecht. Das Gute ist, dass das Gebäude an sich nicht bewertet werden muss, d.h. man wird nicht noch bestraft, wenn man sein Eigentum mit bereits versteuertem Geld in Schuss hält.


    Nebeneffekt: Tendenziell werden dann wohl zukünftig kleinere und mehrere Wohneinheiten auf kleineren Grundstücken gebaut werden, weil diese dann "begünstigt" wären.



    Ich persönlich sollte bei Grundfläche, Wohnfläche, Nutzfläche und Bodenrichtwert jeweils über dem Durchschnitt liegen, so dass es für mich sicher 50% teurer werden wird. Dämpfend habe ich berücksichtigt, dass das Gesamtgrundsteueraufkommen in der Gemeinde ja durch den Systemwechsel (inkl. Einführung Grundsteuer C) nicht steigen soll (vor Corona-Aussage) und deswegen der Hebesatz entsprechend anzupassen ist.

    Lass' mich raten, ein "Projektentwickler" hat sich das Grundstück geholt.


    Der rechnet anders...


    1.000.000 EUR Grundstück
    100.000 EUR Erwerbsnebenkosten
    200.000 EUR Ablöse Nießbrauch (Oma macht also 20k plus)
    100.000 EUR Abriss und Entsorgungskosten
    600.000 EUR Bau eines einfach gehaltenen dreistöckigen 6-Parteinhauses
    ------------
    2.000.000 EUR Invest


    Verkauf der 6 Wohnungen zu je 400.000 EUR


    Macht 2.400.000 EUR Erlös oder 400.000 EUR Gewinn vor Steuern


    ... und wenn es zügig geht, ist das in 12-18 Monaten alles über die Bühne gegangen und ohne dass er selbst groß Eigenmittel einsetzen musste.

    Ich denke so offensichtlich wird man es nicht gleich angehen.


    Der erste Schritt werden die neuen Grundsteuern sein. Habe diese Woche den Gesetzentwurf für Hessen gelesen. Sehr pauschal gesagt, wird es für die EFH-Eigentümer auf jeden Fall teurer, für RH-Eigentümer wahrscheinlich ein wenig, Wohnungseigentümer könnten einigermaßen gleich bleiben und bei MFH-Eigentümer kommt es sehr auf Lage und Art des MFH an. Eine Grundsteuer C wird ebenfalls wieder eingeführt. Zumindest kann man schon mal grob die Bemessungsgrundlage kalkulieren auf die dann ein neu zu benennender Hebesatz angewendet wird.


    Der zweite Schritt ist die drohende Vermögensabgabe und/oder Vermögenssteuer wenn Grün-Rot-Rot zum Zuge kommt. Was da in den Parteiprogrammen steht stimmt nicht besonders optimistisch.


    Zwangshypotheken wären der dritte Schritt. Gleichzeitig müsste man dann aber auch Eigentümer anderer Assets beglücken, da das sonst zu einseitig wäre ... das wird dann schon schwieriger ... aber denen fällt bestimmt etwas ein.



    PS: Zum ersten Schritt: Für mich persönlich wird es wohl teurer werden und ich stelle mich schon mal darauf ein. Aber in meiner Nachbarschaft gibt es einige Eigentümer, die das Thema noch gar nicht auf dem Schirm haben (kommt halt nicht auf Netflix, Instagram & Co.) und die die drohenden höheren Abgaben nicht so einfach werden wegstecken können.

    Wo stellst du den Starkstromgenerator auf?Der ist ja bestimmt wahnsinnig laut.
    Und wo lagerst du das Benzin?

    Wenn es nur mich betrifft und wenn ich es für geboten halte, dann miete ich mir einen. Der kommt dann auf einem Hänger inkl. Tank vorgefahren und würde auf meinem Grundstück stehen. Es gibt welche, die sind so leise, die hört man nur wenn man daneben steht. Habe schon zweimal so einen in Aktion gesehen, da ging es jeweils um die Stromversorgung für ein ganzes Haus. Alle ein bis zwei Tagen kam da der Tankwagen zum Nachfüllen.


    Wenn aber Ausnahmezustand ist und der Mob auf der Straße, dann käme ein eigenes kleines Aggregat in die Garage mit sehr guter Schalldämmung... Treibstoffnachschub wäre dann das größere Problem.


    Aber wie gesagt, würde es bei mir "nur" um die Warmwasserbereitung gehen die mir aktuell noch fehlt, für den Rest reicht mir erst mal ein Stromerzeuger der 2x 230V-Dosen hat.


    Mir geht es darum, bestimmte blöde Situationen abzumildern und nicht mehrere Tage oder gar Wochen autark zu sein... das wird man kostenbewusst nicht hinkriegen, wenn man das nur als Backup benötigt.


    Ich denke aber, im Falle eines längeren und größeren Stromausfall wäre die Wasserversorgung das größere Problem.

    Ne eine Wärmepumpe mit Strom

    Meine WP hat einen Starkstromanschluss. Habe mir vom Elektriker einen Netztrennschalter und einen separaten Stromzugang (rote Starkstromdose) einbauen lassen. Damit könnte ich über einen Starkstromgenerator meine WP betreiben... den habe ich aber (noch) nicht.


    Unsere Fußbodenheizung (nicht das Warmwasser) war durch ein Missgeschick im dicksten Winter mal ausgeschaltet, wir haben es erst drei Tage später gemerkt, weil es langsam kühler wurde. Raumwärme wäre wahrscheinlich nicht das akuteste Problem.


    Ich habe auch einen ähnlichen kleinen Inverter für den Notfall, um die wichtigsten Geräte (zur Not im Rotationsverfahren) zu betreiben... zur Wärmegewinnung hätte ich elektrische Heizstrahler.


    Ich suche noch alternative Möglichkeiten um im Notfall Warmwasser zu haben... da sind wahrscheinlich Kollektoren das Naheliegenste.


    EDIT 23.06.2021: Man sollte nicht schalftrunken auf der Couch am Smartphone Texte verfassen. Der gelegte externe Stromanschluss bedient das Hausnetz und nur die WP ist außen vor (also umgekehrt), da ich das nicht für so dringlich erachte (bis auf das Warmwasser fürs Duschen = Luxusproblem).

    Nach den ersten Berichten in der Presse im April, über die SPK Düsseldorf und ihr rabiates Vorgehen, sind nun Taten gefolgt ...



    https://www.faz.net/aktuell/fi…amtsgericht-17336822.html


    Wegen Negativzinsen : Sparer-Millionen liegen jetzt beim Amtsgericht


    Aktualisiert am 11.05.2021


    Auf die Anschreiben der Stadtsparkasse Düsseldorf wegen Negativzinsen reagierten mehrere Kunden nicht. Nun zieht die Bank Konsequenzen – und sperrt Konten.


    Die Stadtsparkasse Düsseldorf hat 2,43 Millionen Euro von Konten privater Kunden, die sie zuvor gesperrt hatte, auf ein Konto des Amtsgerichts Düsseldorf bei der Deutschen Bundesbank überwiesen. Das Geld gilt dort jetzt als „hinterlegt“, die Sparer können nicht mehr ohne Weiteres darauf zugreifen.


    Der Hintergrund: Die Eigentümer dieser Einlagen hatten sich auf Anschreiben der Sparkasse [...] nicht gemeldet. Der Vorgang gilt als bislang einmalig [...] auch wenn andere Banken schon angekündigt haben, mit hartnäckigen Negativzinsverweigerern womöglich ähnlich umgehen zu wollen.


    [...] Die Sparkasse hatte 1825 ihrer Kunden angeschrieben, die mehr als 250.000 Euro auf dem Tagesgeld- oder Girokonto hatten, zusammen 672 Millionen Euro. [...]


    Ihr Geld wurde jetzt über die Rechtsabteilung der Sparkasse auf ein Konto des Amtsgerichts Düsseldorf bei der Bundesbank überwiesen.[...]


    Wie man überhaupt noch an sein Geld kommt, wenn es erst mal beim Amtsgericht ist, scheint nicht so ganz einfach zu sein. [...]


    Unterdessen schreibt die Sparkasse weitere Kunden an, die weniger Geld auf dem Konto haben, damit auch sie einen Vertrag über ein Verwahrentgelt unterschreiben oder das Geld umschichten. [...]

    Hat die Bank einen Geldautomaten mit Einzahlungsfunktion? Habe noch nie gehört, dass das auf Kontenebene deaktiviert wurde.


    Wenn ich zu viel kleines Münzgeld habe, gehe ich beim Rewe mit einem Produkt an die Selbstbedienungskasse und schütte alles in den Trichter... als Wechselgeld kommt dann immer großes Münzgeld raus.

    Die Onvista Bank ist eine 100%-Tochter der comdirect Bank, und diese wiederum ist erst letztes Jahr auf die Commerzbank verschmolzen worden. Die Frage wäre nun, welche (Patronats-) Erklärungen und Garantien die Mutter Commerzbank gegenüber der Tochter Onvista Bank ausgesprochen hat.


    Und wie bereits geschrieben, gelten die CDS hauptsächlich als Versicherung für die Gläubiger. Man könnte damit den theoretischen fairen Zins ausrechnen, den die Bank einem Gläubiger zahlen müsste:


    Fairer Zins = risikoloser Zins + CDS + Inflation (+ KeSt)

    Zitat

    Welche Anzahl 100 scheine sollte dann gedruckt werden ???

    Ein Würfel aus 100 EUR-Scheinen mit einer Kantenlänge von 1m hat einen Gegenwert ~83 MioEUR und wiegt~850 kg ... wenn die gedruckt werden ... ich könnte mit unversichertem Stauraum aushelfen.

    Laut den Bundesbank AGB bekommt die Bank das Geld automatisch wieder gutgeschrieben


    Der Scheckbetrag wird nach fünfzehn Tagen, vom Tag der Ausstellung des Schecks an gerechnet, dem Dotationskonto wieder gutgeschrieben, sofern der Scheck bis dahin nicht bei der Bank vorgekommen ist.

    Mea Culpa, habe nochmal in den AGBs der Bundesbank für von Banken bei ihr geführte Konten geschaut, und mit Anbringung eines Bestätigungsvermerks wird nicht nur der Betrag gesichert/geblockt, sondern tatsächlich belastet:


    Bei Abgabe der Bestätigung wird der Scheckbetrag dem Dotationskonto belastet.

    1. Die Ausstellung eines Bundesbank-Schecks kostete Geld. Da ich aber davon ausgehe, dass das ein fixer und kein prozentualer Betrag ist, sollte das das kleinste Problem sein.


    2. Ein Bundesbank-Scheck ist nur acht Tage gültig, das heißt, da müssten dauernd neue ausgestellt werden.


    3. Bleibt das Geld solange auf dem Konto, bis der Scheck eingelöst wurde. Das heißt, das Geld wird nicht bei der Scheckausstellung dem Konto belastet, wie bei einer Abhebung.


    PS: Die Banken haben auch Freibeträge, bevor sie auf überschüssige Guthaben Zinsen zahlen.

    Nicht streiten, lieber nen Schoppe trinken.


    Immobilien kann man nicht über einen Kamm scheren, deswegen kann jeder recht haben, je nach Betrachtungswinkel und Umstand.


    Goldhut ist bekanntlich mit Qualitätsimmobilien am Start, da sind ansehnliche Renditen möglich, aber meist nur für den, der günstig einkauft, diese günstig baut oder günstig dahin entwickelt. Das sind aber leider die wenigsten Objekte im Markt.


    Die Masse der privat gehaltenen Vermietungsimmobilen bringt jedoch keine nennenswerte Rendite. Hierzu hatte ich 2010 bereits mal einen Artikel in diesem Forum verlinkt. Meistes vergessen die Leute bei Ihrer Renditebetrachtung, die Instandhaltungsrücklage von grob 2% des Immowertes vor der Renditeberechnung wegzulegen und die Steuer zu berücksichtigen. Auch blendet der Bullenpreismarkt der letzten 10-15 Jahre darüber hinweg, dass es für Immobesitzer schon ganz andere Zeiten gab.


    Ganz dolle trifft es immer die, die nach 10+ Jahre als Zweiteigentümer meinen, einen Schnapper gemacht zu haben. Habe schon viele Fälle gesehen, da wurde vom Ersteigentümer vor 10+ Jahre relativ einfach eine Einfamilienimmo gebaut, der Mieter 'ausgequetscht' und das Objekt dann mit verweis auf die aktuellen Immopreise überteuert und ohne Berücksichtigung der theoretischen Rücklagen verkauft ... gerne an die Mieter selbst. Die freuen sich dann meist, dass die Annuität oftmals niedriger als die vorherige Miete ist. Aber wenn ein paar Jahre später die ersten großen Instandhaltungen kommen und keine Rücklagen existieren, da diese ja beim Ersteigentümer liegen geblieben sind, dann ist die Überraschung groß. Solche 'Projekte' findet man in fast jedem Neubaugebiet. Solche Immos rechnen sich natürlich auch für den Ersteigentümer und gehen gerne mit ihrer persönlichen Rendite haussieren.


    Also nicht alle Immos und Umstände in einen Topf werfen.

    Könnte auch sein, dass da Vorbereitungen für einen größeren IT-Einsatz laufen (ohne Deine Hintergedanken). Firmen und Banken legen sowas gerne auf lange Wochenenden, um das ungestört von vielen Neuaufträgen, tausenden Mitarbeiterzugriffen und mit ausreichend Zeit umzusetzen (um auch Zeit für einen eventuellen Rollback zu haben). Ostern ist eines dieser von der IT bevorzugten Wochenenden, da haben sie vier Tage am Stück Ruhe.


    Ansonsten schau mal unter allestoerungen.de, ob Du Deine SPK findest, vielleicht war es ja nur ein kurzfristiger Ausfall.

    Erdogan will Türken nach Lira-Verfall ans Gold


    Die türkische Landeswährung und die Börsenkurse in Istanbul waren zu Wochenbeginn drastisch eingebrochen. Die Lira sackte gegenüber dem US-Dollar um zeitweise 15 Prozent ab, der Börsenindex Bist 100 verlor fast 10 Prozent. Nach dem Absturz hat Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Landsleute aufgerufen, ihre angehäuften Devisen- oder Goldbestände zur Ankurbelung der Wirtschaft zu investieren.
    Sein Appell richte sich an Bürger, "die zu Hause ausländische Währung und Gold aufbewahren, nur um sich sicher zu fühlen".


    Beim Parteikongress seiner islamisch-konservativen Regierungspartei AKP sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara: "Von diesen, meinen Bürgern möchte ich, dass sie die Devisen und das Gold in ihren Häusern, was unser nationales Vermögen ist, in verschiedene Finanzmittel investieren und es damit in die Wirtschaft und Produktion einbringen." Er rief Investoren zudem dazu auf, in die Türkei zu vertrauen.
    https://www.n-tv.de/der_tag/Er…Gold-article22447822.html

    Erst selbst dafür sorgen, dass die Lira auf Talfahrt geht und dann nach Hilfe rufen ... der hat doch in den letzten Jahren mehrfach nach dem Gold seiner Anhänger gerufen ... nur entweder haben die nie auf ihn gehört oder haben gar keins.


    Naja, dann werden ein weiteres mal innerhalb weniger Jahre sechs Nullen gestrichen, aber diesmal vielleicht nur bei den Verbindlichkeiten.

    Sorry, aber auf was möchtest Du hinaus?


    Wenn die BuBa die Forderung "sehen" möchte, dann muss sie in die Bilanzen der anderen ZB schauen.


    Die ZB von IT kann nicht das Geld einfach nach D überweisen, da der Saldo dadurch wiederum aufgebläht wird. Zur Reduzierung des Saldos muss das Geld von D nach IT fließen.


    Wenn die BuBa diesen Saldo ausgelichen haben möchte, dann bleibt nur das oben Beschriebene wenn "wir" aktiv werden oder wenn IT aktiv werden soll könnte die IT ZB Geld nehmen und über UK nach D und zurück nach IT überweisen, oder halt über ein anderes EUR-Land ggü. welchem D selbst eine Verbindlichkeit hat (ansonsten wird die Forderung nur verlagert).