Beiträge von Bembelpetzer

    Und wieder eine Meldung von Bllomberg


    Germany Seeks to Liquidate VTB Assets to Avoid Unit’s Collapse


    German authorities are pushing the local unit of Russia’s VTB Bank PJSC to sell assets to avoid another blow to the country’s deposit insurance fund after a massive hit last year, according to people familiar with the matter.
    Banking regulator BaFin and the Bundesbank are seeking to ensure VTB Bank Europe SE has the means to meet future withdrawals of deposits, said the people, who asked not to be identified as the plan is private. [...]
    A BaFin spokeswoman said that the regulator is monitoring VTB’s local unit closely and being given daily information on the outflows of funds. [...]
    The country’s deposit insurance system is still reeling from the implosion of Greensill Bank AG last year that cost it 1.1 billion euros ($1.2 billion). The fund subsequently raised lenders’ contributions by more than 50% to shore up its reserves, a move that was one of the reasons Deutsche Bank AG Chief Executive Officer Christian Sewing had to scrap his cost target for last year. Deutsche Bank is the fund’s biggest contributor. [...]
    BaFin, the Bundesbank and deposit insurance bodies are working to shrink VTB’s local unit to avoid triggering payouts by the fund, yet they’re still bracing for a potential collapse, said the people familiar with the matter.
    VTB Bank Europe’s 7.95 billion euros of assets at the end of September make it a comparatively small lender within the region. About 1.64 billion euros of that was in cash and short-term funds, while its liabilities include 4.35 billion euros of customer deposits, company filings show.
    Other assets at the unit included more than 600 million euros of financial instruments held for trading and investment, derivatives as well as securities intended to be held until maturity. Many of those would be easier to liquidate than the bank’s 5.1 billion euros of loans to customers. [...]



    Zusammenfassend:
    1. Die BaFin drängt die VTB die Aktiva aufzulösen, um die abfließenden Kundengelder zu finanzieren.
    2. Den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden stehen aktuell 1/3 an liquiden Assets gegenüber.



    Man ist doch sichtlich bemüht, die VTB geordnet, leise und im Hintergrund abzuwickeln, ohne dass ein Default offiziell festgestellt werden muss ... funktioniert aber nur solange, wie die Bild-Zeitung keine Artikel von Bloomberg & Co. zitiert.

    Landkreise: Späte Entscheidungen zu ungeimpften Pflegern


    dpa


    Die Entscheidungen zu eventuellen Betretungsverboten für ungeimpfte Pflegekräften dürften sich in Sachsen verzögern. Die Landkreise verweisen darauf, dass sie bei der einrichtungsbezogenen Impfpflicht die Versorgungssicherheit beachten müssten. Die Einzelfallprüfungen inklusive Anhörungen der betroffenen Beschäftigten und ihrer Arbeitgeber könnten mehrere Monate dauern, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den Kommunen ergeben hat.


    Bis Dienstag müssen Pflegekräfte und medizinisches Personal nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind. Liegt kein Nachweis vor, müssen die Arbeitgeber das örtliche Gesundheitsamt innerhalb von zwei Wochen darüber informieren. Allein der Landkreis Zwickau rechnet laut eigenen Angaben mit bis zu 5000 Meldungen, die es einzeln zu überprüfen gelte.


    Einige Landkreise wagen keine Prognose darüber, wann Entscheidungen vorliegen dürften. Aus dem Landkreis Bautzen hieß es etwa, dass es dazu momentan keine seriösen Schätzungen gebe, weil durch den Ukraine-Krieg neue Aufgaben auf die Kommune zukämen. Der Landkreis Leipzig rechnete mit ersten Entscheidungen «nicht vor Anfang des Sommers». Der Landkreis Nordsachsen nannte als voraussichtlichen Zeitrahmen sogar «nicht vor Ende Juli».

    Weil hier nach Militärtransporten gefragt wurde...
    Gestern früh auf der A5 nördlich von Frankfurt in Richtung Frankfurt drei Lkw (~5t) und gestern Abend gleiche Stelle gleiche Richtung zwei privatwirtschaftliche Tieflader mit jeweils drei kleineren Fahrzeugen drauf. Die Lkws waren von der Bundeswehr, bei den anderen konnte ich die Kennzeichen nicht erkennen.

    Anbei ein paar Sätze aus Börsenzeitung dazu.


    Für mich interessanter ist eher, dass die EZB sich nun viel schneller als bisher verlautbart, aus den Anleihekaufprogrammen zurückziehen möchte (wenn nichts dazwischen kommt) und hierüber versucht den Marktzins zu steigern (=also nicht die EZB ist am höheren Zins schuld, sondern der Markt).
    Das wird insbesondere Auswirklungen auf Gebietskörperschaften westlich des Rheins und südlich der Alpen haben.




    EZB erwartet 5 Prozent Inflation


    [...] Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet in diesem Jahr mehr als 5 % Inflation und signalisiert vor diesem Hintergrund trotz des Ukraine-Kriegs einen schnelleren Ausstieg aus ihren billionenschweren Anleihekäufen – was dann auch die Tür für eine Zinserhöhung öffnen würde. Die Euro-Hüter avisierten am Donnerstag nach ihrer Sitzung ein Ende aller Nettoanleihekäufe im dritten Quartal, machten das aber abhängig von der Inflationsentwicklung. In Sachen Zeitpunkt für eine mögliche Zinserhöhung ließ sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde nicht in die Karten schauen.[...] Die EZB-Volkswirte gehen in ihrem Basisszenario nun davon aus, dass die Inflation 2022 im Jahresdurchschnitt bei 5,1 % liegen wird. [...] Vor dem Hintergrund kündigte der EZB-Rat am Donnerstag eine schnellere Drosselung der Anleihekäufe an und stellte erstmals ein mögliches Enddatum in den Raum. Demnach sollen die monatlichen Käufe im Zuge des Anleihekaufprogramms APP von 40 Mrd. Euro im April auf 30 Mrd. Euro im Mai und dann auf 20 Mrd. Euro im Juni heruntergefahren werden. Für das dritte Quartal nannte der EZB-Rat keine Volumina. Das sei abhängig von den Daten. Zugleich erklärte er aber, dass im dritten Quartal ganz Schluss sein könnte – unter einer Bedingung: dass sich die mittelfristigen Inflationsaussichten auch nach dem Ende der Anleihekäufe „nicht verschlechtern werden“. [...] Das Corona-Notfallanleihekaufprogramm PEPP soll wie bereits zuvor beschlossen Ende März enden.[...]

    Mysteriöser Truppen-Transport durch Wien

    Solchen Bildern versucht man hier in Deutschland vorzubeugen ...


    Verkehrskameras liefern keine öffentlichen Bilder mehr


    Die Verkehrskameras an deutschen Autobahnen liefern bundesweit keine Bilder mehr. Ein Sprecher des baden-württembergischen Verkehrsministeriums sagte dem SWR, die Kameras seien nicht abgeschaltet worden, man veröffentliche nur keine Bilder mehr im Internet. Man komme damit einer Bitte des Bundesverkehrsministeriums nach. Als Grund wird die aktuelle sicherheitspolitische Lage genannt. Der Sprecher wörtlich: "Es gibt vermehrt Aktivitäten von sicherheitspolitsch-relevanten Akteuren im Straßenraum."



    Ob die auch alle schön Maut zahlen ???

    Berliner Zeitung: Wissenschaftler: Darum ist die Impfpflicht verfassungswidrig


    In einem Brief von 81 Wissenschaftlern an den Bundestag heißt es: Eine Impfpflicht ist „nicht erforderlich, nicht angemessen und damit verfassungswidrig.“


    9.3.2022 - 21:34 Uhr


    Auf 70 Seiten hat eine Gruppe von 81 Wissenschaftlern eine These ausgearbeitet. Sie besagt: Eine Corona-Impfplicht ist verfassungswidrig. Unter den Wissenschaftlern sind unter anderem Juristen, Mediziner, Psychologen, Literaturwissenschaftler, Physiker und Chemiker. Sie kommen zu dem Schluss: „Die Impfpflicht ist weder geeignet noch erforderlich noch angemessen, um die Zahl der schweren Erkrankungen effektiv zu senken und eine signifikante Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern.“ Weiterhin sei die Impfpflicht „nicht angemessen aufgrund eines hohen Risikopotentials“. Die „gegenüber anderen Impfungen gemeldeten Nebenwirkungen sind enorm“. Die Wissenschaftler rechnen zudem „mit einer Quote von mindestens 80 Prozent nicht gemeldeter Verdachtsfälle auf Impfnebenwirkungen“.
    Die Nebenwirkungen sind den Forschern zufolge „bislang nur unzureichend erforscht“, zudem „werden zuvor unerwartete Symptomatiken beobachtet“. Gleichzeitig gibt es laut den Wissenschaftlern „alarmierende Sicherheitssignale: Parallel zu den Wellen der Impfkampagnen ist ein Anstieg von Todesfällen sowie bestimmter Krankheitsmuster wie etwa Myo- und Perikarditis nachzuweisen“. Die Gruppe war bereits am 6. Januar 2022 mit sieben Argumenten gegen eine Impfpflicht hervorgetreten. Das aktuelle Papier vertieft die sieben Argumente durch Metastudien zum aktuellen Forschungsstand sowie durch eigene Forschungsarbeiten. Das Dokument finden Sie im Original hier.


    Der Brief der Wissenschaftler im Wortlaut:
    Verehrte Bundestagsabgeordnete, sehr geehrte Damen und Herren, Sie werden bald über ein Gesetz zu einer Impfpflicht zu entscheiden haben. Durch eine Impfpflicht werden Grundrechte eingeschränkt, unter anderem das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit mit der Gefahr einer Verletzung der Menschenwürde und der Selbstbestimmung. Wir, die 80 unterzeichnenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, übergeben Ihnen mit diesem Schreiben Argumente für eine verfassungskonforme Entscheidung in dieser Sache.
    Eine verfassungsrechtliche Prüfung umfasst vier Fragen:


    1. Welches Ziel dieses Gesetzes ist verfassungskonform?
    2. Ist diese Maßnahme, d.h. eine Impfpflicht, mit Blick auf dieses Ziel geeignet?
    3. Ist diese Maßnahme erforderlich?
    4. Ist diese Maßnahme angemessen


    Grundsätzlich gilt dabei aus juristischer Sicht erstens, dass die Beweislast auf Seiten des Gesetzgebers, also bei Ihnen, liegt. Es gilt zweitens, dass nicht ausgeräumte triftige Bedenken in einem einzigen der vier Punkte genügen, um eine Impfpflicht als verfassungswidrig auszuweisen. Wir zeigen im Folgenden, dass bei allen oben genannten Kriterien durchgreifende Bedenken bestehen und die gesetzliche Anordnung einer Impfpflicht demnach verfassungswidrig wäre. Umfassende Nachweise zu unseren einzelnen Argumenten finden Sie in den Anlagen, auf die wir jeweils verweisen.


    1. Das grundrechtlich geschützte Selbstbestimmungsrecht verbietet es, den Einzelnen zu seinem eigenen Schutz zur Impfung zu verpflichten. Verfassungsrechtlich kommt nur das Ziel des Fremdschutzes infrage, wobei es nicht um den absoluten Ausschluss jeglicher Gefährdung der Gesundheit Dritter gehen darf, den der Staat auch sonst nicht garantieren kann. Zulässig erscheinen hier allein zwei Ziele:
    a.) die Zahl der Erkrankungen mit schwerem Verlauf (Intensivpatienten und Todesfälle) auf ein Niveau zu senken, das dem anderer Infektionskrankheiten entspricht;
    b.) eine signifikante Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern.


    2. Die Geeignetheit einer Impfpflicht ist zweifelhaft, weil die verfügbaren COVID-Impfstoffe keine ausreichende Immunität und damit keinen ausreichenden Fremdschutz erzeugen:
    a) Nach wenigen Wochen hat die Impfung nicht nur keinen positiven Effekt mehr auf die Wahrscheinlichkeit einer Infektion, sondern kann diese Wahrscheinlichkeit sogar erhöhen – wie aktuell Omikron zeigt [Anlage 1: Abschnitt 4.];
    b) Die Impfung hat nur einen geringen Effekt auf die Schwere der Erkrankung, der in kurzer Zeit abnimmt [Anlage 1: Abschnitte 2. und 3.];
    c) Menschen mit Impfung sind bei einer Infektion nicht weniger ansteckend als Personen ohne Impfung. Also kann die Impfung keine Infektionsketten unterbrechen [Anlage 1: Abschnitt 7.].


    3. Die Erforderlichkeit einer allgemeinen Impfpflicht ist zu verneinen, weil
    a) die besondere Gefährlichkeit von COVID-19 nicht mehr gegeben ist. Mit dem Auftreten der Omikron-Variante gilt, dass die Zahl der Erkrankungen mit schwerem Verlauf das Niveau einer normalen saisonalen Grippe erreicht hat [Anlage 1: Abschnitt 1.];
    b) die Impfung nicht alternativlos ist, denn es stehen hochwirksame Therapien sowie präventive Maßnahmen zur Verfügung [Anlage 2];
    c) eine signifikante Überlastung des Gesundheitswesens nicht stattgefunden hat [Anlage 3].


    4. Eine Impfpflicht ist nicht angemessen, denn die verfügbaren Impfstoffe sind nicht nur nicht sicher, sondern haben ein bisher nie dagewesenes Risikopotential:
    a) gemessen daran, dass es sich bei den COVID-19-Impfstoffen um unter besonderen Bedingungen bedingt zugelassene neuartige Medikamente handelt, deren mittel- oder langfristiges Risikopotential nicht hinreichend untersucht wurde;
    b) gemessen an der Gefährlichkeit und Häufigkeit der vom Paul-Ehrlich-Institut dokumentierten Nebenwirkungen der Impfung;
    c) gemessen an einer begründeten Abschätzung nicht erfasster Nebenwirkungen von mindestens 80 Prozent [Anlage 4];
    d) gemessen an einer unerklärt hohen Anzahl von Todesfällen insbesondere in den mittleren Altersgruppen bis ins Jugendalter hinein, die im zeitlichen Zusammenhang mit den Impfungen steht [Anlage 5];
    e) gemessen an dem sich abzeichnenden breiten Spektrum der Nebenwirkungen, deren Ausmaß an Gefährdung sich erst langfristig abschätzen lässt [Anlage 6].


    Ein Gesetz für eine Impfpflicht – auch auf Vorrat –, so das Ergebnis, darf nicht verabschiedet werden, da es zur Erreichung des verfolgten Ziels nicht geeignet, nicht erforderlich, nicht angemessen und damit verfassungswidrig ist. In dem Wissen, wie sehr die Diskussion unsere Gesellschaft in den vergangenen Monaten erschüttert und gespalten hat, bitten wir Sie, die Debatte um die Impfpflicht als Möglichkeit zu nutzen, andere, für unsere Demokratie heilende und versöhnende Wege einzuschlagen.


    Unterzeichnende:
    Prof. Dr. Jessica Agarwal, Prof. Dr. Thomas Aigner, Prof. Dr. Ralf Alleweldt, Prof. Dr. Dr. h.c. Kai Ambos, Prof. Kerstin Behnke, Prof. Dr. Ralf B. Bergmann, Prof. Dr. Andreas Brenner (CH), Prof. Dr. Klaus Buchenau, Dr. Matthias Burchardt, Prof. Dr. med. Paul Cullen, Prof. Dr. Viktoria Däschlein-Gessner, Ass.-Prof. Dr. theol. Jan Dochhorn, Prof. Dr. Ole Döring, Prof. Dr. Gerald Dyker, Dr. Alexander Erdmann, Prof. Dr. Michael Esfeld (CH), Dr. Claas Falldorf, Dr. Matthias Fechner, Dr. med. Johann Frahm, Prof. Dr. Katrin Gierhake, Prof. Dr. Frank Göttmann, Prof. Dr. Ulrike Guérot, Prof. Dr. Lothar Harzheim, Prof. em. Dr. med. habil. Karl Hecht, Prof. Dr. Saskia Hekker, Prof. Dr. Martina Hentschel, Prof. Dr. med. Sven Hildebrandt, Prof. Dr. Detlef Hiller, Prof. Dr. Oliver Hirsch, Prof. em. Dr. med. Dr. Georg Hörmann, Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann, Dr. Agnes Imhof, Dr. René Kegelmann, Prof. Dr. theol. Martin Kirschner, Dr. Sandra Kostner, Prof. Dr. Boris Kotchoubey, Prof. Dr. Klaus Kroy, Prof. Dr. Christof Kuhbandner, PD Dr. Axel Bernd Kunze, Dr. Norbert Lamm, Prof. Dr. Salvatore Lavecchia, Dr. Christian Lehmann, Dr. h. c. theol. Christian Lehnert, Prof. Dr. Normann Lorenz, Prof. Dr. Stephan Luckhaus, PD Dr. Stefan Luft, Prof. Dr. Jörg Matysik, Dr. Christian Mézes, Prof. Dr. Klaus Morawetz, Prof. Dr. Gerd Morgenthaler, Prof. Dr. Ralph Neuhäuser, Dagmar L. Neuhäuser, Dr. med. Sven Gerhard Nevermann, Dr. Henning Nörenberg, Prof. Dr. Gabriele Peters, Prof. Dr. Christian Pietsch, Dr. med. Steffen Rabe, Prof. Dr. Konrad Reif, Prof. Dr. Günter Reiner, Prof. Dr. Matthias Reitzner, Prof. Dr. Markus Riedenauer, Prof. Dr. Günter Roth, Prof. Dr. Andreas Schnepf, Prof. em. Dr. med. Wolfram Schüffel, Prof. Prof. Dr. med. Klaus-Martin Schulte, Dr. Jens Schwachtje, Prof. Dr. Harald Schwaetzer, Prof. Dr. Henrieke Stahl, Prof. Dr. Anke Steppuhn, Prof. Dr. Wolfgang Stölzle (CH), Prof. Dr. Lutz Stührenberg, Dr. med. Henrik Ullrich, Prof. Dr. Tobias Unruh, Dr. med. Hans-Jürgen Vogel, Dr. habil. Ulrich Vosgerau, Dr. Christine Wehrstedt, Dr. Jan Christoph Wehrstedt, Prof. Dr. Christin Werner, Prof. Dr. Martin Winkler (CH), Dr. med. Jens Wurster (CH), Prof. Dr. Christina Zenk

    Deutschland: Parkhaus verbietet Elektro- und Hybrid-Autos


    [...] Hybrid- und Elektroautos haben eigentlich einen ganz guten Ruf, machen sie doch Schluß mit den CO2-Emissionen im Straßenverkehr. Die Kehrseite der Medaille beschert ihnen jedoch nun erste Parkhäuser, in denen sie definitiv Hausverbot haben.


    In Kulmbach gilt ab sofort für Tesla & Co.: Wir müssen draußen bleiben. Begründet wird dieser Schritt mit der erhöhten Brandgefahr der E-Autos. Obwohl: Das ist so nicht ganz richtig. Elektromobile brennen statistisch gesehen nicht häufiger als "normale" Autos, aber wenn sie es einmal tun, sind sie sehr viel schwieriger bis gar nicht zu löschen.


    Schwer bis gar nicht zu löschen


    Michael Kuhnlein vom Tiefbauamt Kulmbach: "Die Feuerwehr kann solche Fahrzeuge nicht löschen, sondern muss sie ausbrennen lassen. Auch ist die Tiefgarage nicht ausreichend hoch genug, um brennende Autos mit schwerem Gerät herauszuziehen". Einer der Gründe, warum es schwierig bis unmöglich ist, Elektroautos und Hybride zu löschen, liegt im Aufbau dieser Fahrzege begründet.


    Oft ist die Batterie so tief im Auto verbaut, dass sie nur schwer zugänglich für Löschmittel ist. Dadurch kann der Löschvorgang sehr viel länger dauern und hat in der Vergangenheit sogar das ein oder andere Mal dazu geführt, dass E-Autos in Container voller Wasser versenkt wurden, um die Batterien abzukühlen.

    Erstes Land schaltet Strom für E-Autos ab


    In Großbritannien darf man sein E-Auto zu Stoßzeiten künftig nicht an private Ladesäulen anschließen. Es soll dem Wohl aller dienen. [...]


    Private Ladesäulen betroffen


    [...] In Großbritannien dürfen diese ihre Autos zu Hochlastzeiten nicht mehr an private Ladesäulen anschließen. Von 8 bis 11 Uhr am Morgen sowie von 16 bis 22 Uhr ist dies lediglich an öffentlichen Ladegeräten und Schnellladegeräten möglich. Diese stehen meistens an Autobahnen oder Schnellstraßen.


    Blackout-Gefahr


    Der Grund für diese Einschränkungen, die ab dem kommenden Mai 2022 in Kraft treten sollen, ist eine erhöhte Blackout-Gefahr, wie die englische Tageszeitung Times berichtet. Es gehe darum, eine Überlastung des Netzes zu verhindern, die womöglich zu einem Blackout führen könnte.


    Eine weitere Maßnahme, um das Zusammenbrechen des Stromnetzes aufzuhalten, seien sogenannte "randomised days" - also zufällig ausgewählte Tage, an denen die Stromzufuhr für etwa eine halbe Stunde ausgestellt werden kann. [...]

    Anbei eine Meldung von Bloomberg ... die eckigen Klammern sind von mir.


    Germany Seeks to Avert VTB Unit’s Collapse in Russia Fallout
    - Authorities are working to avoid triggering deposit insurance
    - VTB under pressure after Sberbank Europe failure last week
    7. März 2022, 17:25 MEZ
    German authorities are stepping up scrutiny of VTB Bank PJSC’s European operations as they seek to avoid triggering the deposit insurance scheme that could represent a multi-billion-dollar upfront hit to other banks in the nation.
    The Russian lender [...] is being monitored by the German central bank [BuBa], the financial markets regulator [BaFin] and deposit insurance bodies [BdB], people with knowledge of the matter said. Authorities are trying to find a solution that avoids an automatic triggering of payouts to clients, while still bracing for a potential wind-down, said the people, who asked to remain anonymous as the matter is private.
    Regulators want to win more time for VTB in Europe to avoid upfront costs for Germany’s other banks, said the people. Lenders are still reeling from the collapse of Greensill Bank AG last year, which drained the guarantee fund’s reserves and generated additional expenses for lenders [...].
    VTB Bank Europe SE’s [...] its liabilities include 4.35 billion euros of customer deposits, company filings show.[...]
    BaFin, the German regulator which takes the decision on whether to trigger payouts at smaller banks, is in close contact with VTB’s local unit, according to a spokeswoman for the watchdog. She reiterated that the lender isn’t accepting any new clients at the moment but existing ones that don’t fall under sanctions can access their deposits.[...]




    Zusammenfassend meine Meinung:


    4,35 Mrd€ wurden von deutschen Retailkunden eingesammelt und flossen größtenteils nach Russland *); Konteneröffnungen und die hereinnahme weiterer Einlagen ist untersagt; Gelder von Informierten fließen bereits ab (hatte hier ja bereits am 26.02. vor diesem Szenario gewarnt); die Bank ist nur noch schlecht erreichbar und die Mutter in Russland möchte das Europageschäft loswerden.


    BuBa, BaFin und BdB versuchen einen Default zu vermeiden, da dieser teuer wird und der Ausfallfonds durch Greensill bereits gebeutelt ist und zu Mehraufwänden bei den Mitgliedsinstituten geführt hat.


    Die von Kunden abgezogenen Gelder müssen "refinanziert" werden. Die russischen Schuldner werden wohl kaum von heute auf morgen diese zurückzahlen können. Wo kommt das Geld her? Wer finanziert?


    Ich schätze, einen Default versucht die deutsche Kreditwirtschaft um fast jeden Preis zu vermeiden und sucht nach einer "Auffanglösung" für die Einlagen. Es ist wohl günstiger die mit bis zu 2,5% verzinsten Einlagen am Laufen zu halten und den "Auffangenden" anderweitig finanziell für sein "Opfer" zu entschädigen.



    *) Das wäre doch mal eine Bild-Schlagzeile: Deutsche Zinsjäger finanzierten Putins Feldzug

    Hast Recht,
    ein Bekannter durfte seinen Tank am Hof schon nicht mehr voll machen.

    Seitens des Heizöllieferanten oder seitens der Bank? ;)


    Spaß bei Seite, bei den Privathaushalten ist die Knappheit bisher nur über den Preis herangetragen worden. Ich denke, so mancher Lieferant wir die Gunst der Stunde nutzen, seine Gewinnspanne etwas zu erhöhen bzw. einen Puffer für die fallenden Marktpreise (irgendwann) aufzubauen damit er da dann noch konkurrenzfähig liefern kann. Das Heizöl mit den hohen Einkaufspreisen wird er selbst erst in ein paar Tagen bis ein zwei Wochen geliefert bekommen, noch hat er Heizöl zu Preisen von vor der aktuellen Krise in den Tanks bzw. wird bei ihm angeliefert.
    Je kleinteiliger er liefert, je knapper er die Ware darstellt und je später er verkauft, desto höhere Preise kann er erzielen.
    Auch denke ich, dass ein bestimmte Teil der "Knappheit" aktuell noch den allgemeinen Lieferschwierigkeiten geschuldet zu sein und noch nicht der Situation in Russland/Ukraine. In ein zwei Wochen wird sich das verschieben.

    Kurze Frage an die Experten hier: Gibt es eigentlich Heizstrahleraufsätze/Heizstrahlergeräte für Stechkartuschen?


    Hintergrund: Ich möchte meine Vorsorgemaßnahmen abrunden und liebäugle mit "Campingzubehör" da man es auch mal so im Freien oder Unterwegs verwenden kann und keine sehr hohen Anschaffungskosten hat. Ich suche Equipment zum Kochen, Leuchten und Heizen, bevorzugt auf Basis einer Kartuschenart (kein Campingaz).


    Stechkartusche:
    Vorteile:
    - sehr gute Verfügbarkeit und am günstigsten
    - Kochaufsätze gibt es, verschieden wacklig
    - Leuchtaufsätze gibt es, Glühstümpfe haben wohl unterschiedliche Qualitäten (gibt es auch welche ohne?)
    - kann für viele Lötlampenmodelle verwendet werden
    - ggf. interessantes Tauschgut.
    Nachteile:
    - Heizaufsätze/-geräte habe ich noch keine gefunden
    - können nicht umgesteckt werden
    - sehr teurer Adapter für Schraubanschluss um weitere/andere Geräte aufzusetzen


    Kartusche, Bajonettverschluss:
    Vorteile:
    - relativ gute Verfügbarkeit, teurer als Stechkartuschen
    - Gaskocher gibt es, stehen stabil (gibt es auch mit zwei Flammen)
    - Heizaufsätze für Gaskocher gibt es
    - Lötlampen sind erhältlich
    - können umgesteckt werden
    - es gibt Adapter zum Schraubanschluss um weitere/andere Geräte aufzusetzen
    Nachteile:
    - Leuchtaufsätze habe ich noch keine gefunden
    - direkter Heizgerätaufsatz gibt es nicht nur eigenständige teure Geräte



    Und was ich mir auch leibend gerne zulegen würde, wäre ein kleiner, Powerbank-like Stromgenerator für Kartuschen - damit könnte ich nicht nur Smartphones & Co aufladen, sondern auch LED-Laternen & Co.

    LBBW: VTB könnte zum Problem für deutsche Einlagensicherung werden


    FRANKFURT (Dow Jones)--Nachdem das Scheitern der europäischen Sberbank-Tochter die Mittel der österreichischen Einlagensicherung aufzehren dürfte, könnte eine Pleite der VTB Bank nach Aussage von LBBW-Analyst Ingo Frommen zu einem Problem für die deutsche Einlagensicherung der privaten Banken werden. [...] Einlagen bis 100.000 Euro sind in der EU versichert. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Einlagensicherungssysteme, darunter das des Bundesverbands deutscher Banken. Auf seine Leistungen besteht allerdings kein Anspruch. [...] "Käme es zum Entschädigungsfall, könnte auf das bereits durch die Greensill-Pleite geschwächte deutsche System ein erheblicher Belastungsfall zukommen", schreibt Frommen. [...] Nach Aussage des LBBW-Analysten hat die VTB (Europa) Einlagen von 180.000 Kunden über 4,3 Milliarden Euro. [...] Im Fall der Sberbank sieht Frommen Probleme auf einige österreichische Banken zukommen. In der österreichischen Einlagensicherung lägen rund 550 Millionen Euro, der Schaden belaufe sich aber auf knapp 1 Milliarde Euro, überwiegend handelt es sich um deutsche Anleger. "Brisant ist, dass nun die österreichische Einlagensicherung für deutsche Einleger zahlen muss. Dies könnte durchaus im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Vergemeinschaftung der europäischen Einlagensicherung Auswirkungen haben", meint Frommen.

    https://www.tagesschau.de/news…ung-von-VTB-in-Europa-vor


    Behörden bereiten mögliche Schließung von VTB in Europa vor


    Behörden bereiten Insidern zufolge derzeit eine mögliche Schließung der europäischen Tochter der zweitgrößten russischen Bank VTB Bank vor. Grund seien wachsende Sorgen vor den Auswirkungen der westlichen Sanktionen auf das Geldhaus nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der europäische Betrieb der VTB Bank könnte innerhalb von Tagen durch die Aufsichtsbehörden in Deutschland eingestellt werden, erklärte eine mit der Situation vertraute Person.
    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beobachte die Entwicklung sehr genau und sei bereit zu handeln, falls dies notwendig werden sollte. Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht getroffen worden.

    EU will sieben russische Banken von Swift abkoppeln


    Die Liste der Institute, die mit Sanktionen belegt werden sollen, ist aber noch nicht final. [...]
    Die Europäische Union will sieben russische Banken vom internationalen Finanzkommunikationssystem Swift abkoppeln. [...]
    Auf der Liste, der mit der Sanktion belegten Institute, stehen die auch in Deutschland aktive VTB Bank, außerdem die Bank Ros­siya, Bank Otkritie, Novikombank, Promswjasbank, Sovcombank und VEB.RF. [...]
    Nicht abgekoppelt werden soll demnach das größte russische Institut, die Sberbank. [...]
    Ebenfalls nicht auf der Liste steht Bloomberg zufolge die Gazprombank.
    Es könne aber noch zur Änderungen kommen, da die Liste derzeit innerhalb der EU, aber auch mit den USA und anderen Ländern abgestimmt werde.

    Hier noch die korrespondierende Meldung der BaFin ...



    02.03.2022 | Thema Verbraucherschutz


    Sberbank Europe AG: Verbrauchermeldung


    Aktualisiert am 2. März 2022

    • Fortführung des Geschäftsbetriebs der Sberbank Europe AG mit Sitz in Wien untersagt
    • Sicherungsfall des österreichischen Einlage- und Anlegerentschädigungsgesetztes eingetreten
    • Deutsche Einlegerinnen und Einleger durch österreichische Einlagensicherung geschützt
    • Zügige Auszahlung der Einlagen

    Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat am 1. März 2022 mit sofortiger Wirkung der Sberbank Europe AG mit Sitz in Wien die Fortführung des Geschäftsbetriebs untersagt.
    Darüber hinaus hat die FMA den Entschädigungsfall für die Sberbank Europe AG festgestellt.
    Die Einlagen deutscher Einleger bei der Zweigniederlassung in Frankfurt am Main („Sberbank Direct“) sind über die österreichische Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H (ESA) geschützt.
    Die operative Abwicklung des Entschädigungsverfahrens für deutsche Kundinnen und Kunden übernimmt die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB).
    Die betroffenen deutschen Einleger sollen so schnell wie möglich entschädigt werden. Die EdB wird sich mit ihnen in Kürze in Verbindung setzen, um die Entschädigung vorzunehmen.
    Die Einlagensicherungen Österreich und Deutschland sind wie folgt erreichbar:


    Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H. (ESA)
    o Hotline für Kunden aus Deutschland:
    + 43 (1) 358 9034
    o E-Mail: sberbank@einlagensicherung.at
    o Website: ESA (einlagensicherung.at)


    • Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB)
    o Hotline + 49 (0) 30 59 00 11 96 – 0
    o E-Mail: info@edb-banken.de
    o Frage & Antworten: Entschädigungseinrichtung deutscher Banken - edb-banken.de
    o Website: EZB schließt Sberbank Europe AG mit Sitz in Wien - edb-banken.de


    Weitere Information können über folgende Links abgerufen werden:


    • Finanzmarktaufsichtsbehörde Österreich
    o Verbraucherinformation: Sberbank Europe AG - FMA Österreich
    o FMA untersagt auf Anweisung der EZB der „Sberbank Europe AG“ die Fortführung des Geschäftsbetriebes und bestellt MMag. Dr. Gerd Konezny zum Regierungskommissär. - FMA Österreich
    o Eintritt des Einlagensicherungsfalls bei der Sberbank Europe AG - FMA Österreich


    • Single Resolution Board:
    o Sberbank Europe AG: Croatian and Slovenian subsidiaries resume operations after being sold while no resolution action is required for Austrian parent company | Single Resolution Board (europa.eu)


    • Europäische Zentralbank:
    o EZB stuft Sberbank Europe AG und deren Tochtergesellschaften in Kroatien und Slowenien als ausfallend oder wahrscheinlich ausfallend ein (europa.eu)


    KontaktBa­Fin-Ver­brau­cher­te­le­fon


    Kostenfrei aus allen Netzen
    Telefon: 0800 2 100 500

    https://www.heise.de/amp/news/…ht-steuerbar-6529189.html


    Satelliten-Störung: Tausende Windräder nicht steuerbar


    In Zentraleuropa sind tausende Windkraftanlagen nicht ansteuerbar. Das Satelliten-Netzwerk KA-SAT ist ausgefallen.


    Eine Störung des Satelliten-Netzwerks KA-SAT schränkt den Betrieb von etlichen tausend Windenergieanlagen in Zentraleuropa ein. Allein beim großen deutschen Windenergieanlagen-Hersteller Enercon seien rund 5800 Anlagen betroffen, sagte ein Firmensprecher laut dpa. Die Windkrafträder liefen zwar noch und erzeugten auch Strom, sie seien aber für eine Überwachung und Steuerung aus der Ferne nicht mehr erreichbar. [...]