Beiträge von Bembelpetzer

    Sberbank Europe ist pleite


    Eintritt des Einlagensicherungsfalls bei der Sberbank Europe AG


    1. März 2022 | Kategorien:Information
    Die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat auf Basis einer Anweisung der Europäischen Zentralbank (EZB) der Sberbank Europe AG mit Sitz am Schwarzenbergplatz 3, 1010 Wien, per Mandatsbescheid vom 01.03.2022 gemäß § 70 Abs. 2 Z 4 BWG mit sofortiger Wirkung die Fortführung des Geschäftsbetriebs zur Gänze untersagt.


    Aufgrund dieser Entscheidung erfolgte auch eine behördliche Zahlungseinstellung der gedeckten Einlagen, sodass insbesondere keine weiteren Einzahlungen, Abhebungen oder Überweisungen möglich sind und daher der Einlagensicherungsfall iSd § 9 Z 2 ESAEG ausgelöst wurde. Die Sberbank Europe AG ist gemäß § 8 Abs. 1 ESAEG Mitglied der Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H.


    Gemäß § 13 Abs. 1 ESAEG iVm § 59 Z 8 lit. c) hat eine Sicherungseinrichtung innerhalb von zehn Arbeitstagen nach Eintritt eines Sicherungsfalls bei einem ihrer Mitgliedsinstitute jedem Einleger dieses Mitgliedsinstituts einen Betrag in der Höhe seiner gedeckten Einlagen zu erstatten.


    Unter gedeckten Einlagen gemäß § 7 Abs. 1 Z 5 ESAEG sind erstattungsfähige Einlagen (wie bspw. Guthaben auf Girokonten, Gehaltskonten, Studentenkonten und Pensionskonten oder Einlagen auf Sparbüchern und Sparkonten) bis zu einer Höhe von 100.000 Euro oder Gegenwert in fremder Währung pro Einleger bei einem Mitgliedsinstitut, sowie die zeitlich begrenzten gedeckten Einlagen gemäß § 12 ESAEG zu verstehen.


    Die Einlagensicherung AUSTRIA Ges.m.b.H ist bereits mit der Sberbank Europe AG in Kontakt und bereitet die Abwicklung der ordnungsgemäßen Auszahlung vor.

    Ich habe keine Ahnung, was das Betreiben eines Forums kostet und auch nicht, was auf der Einnahmenseite steht, aber den Preis, den WoltLab für die Cloud-Lösung (all-inclusive???) aufruft hat mich nicht zum Erstarren gebracht.
    Ein paar Insights wären vielleicht hilfreich, sofern es am Geld hängt. Zur Not könnte man wie bei Wikipedia zu Spenden aufrufen, wenn es mal wieder knapp wird... oder mehr (für uns) attraktive Affiliate-Links einbauen.

    Anbei inkl. 20 Jahre

    Interessant ist insbesondere der starke Anstieg in dem jüngsten Zeitraum vom 03.01.2022 bis 31.01.2022
    10 Jahre von 1,00% auf 1,18%, macht +18%
    15 Jahre von 1,28% auf 1,46%, macht +14%
    20 Jahre von 1,43% auf 1,57%, macht +9,8%

    Heute sind wir einen Monat weiter und es schaut nun so aus...
    10 Jahre von 1,00% auf 1,65%, macht +65%
    15 Jahre von 1,28% auf 1,89%, macht +48%
    20 Jahre von 1,43% auf 1,96%, macht +37%

    BaFin-Meldung:


    28.02.2022 | Thema Verbraucherschutz
    Sberbank Europe AG: Verbrauchermeldung

    Moratorium über die Sberbank Europe AG mit Hauptsitz in Österreich
    Informationen für deutsche Einleger


    Der Einheitliche Abwicklungsausschuss (Single Resolution Board, SRB) hat - befristet bis zum 1. März 2022, 23:59 Uhr - gegenüber der Sberbank Europe AG ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot (Moratorium) erlassen, das durch die Finanzmarktaufsichtsbehörde Österreich (FMA) umzusetzen ist. Eine Ausnahme gilt für Einleger erstattungsfähiger Einlagen zur Sicherung des nötigsten täglichen Bedarfs (maximal € 100 pro Tag).
    In der Europäischen Union sind Einlagen von Privatanlegern bis zu einer Höhe von 100.000 Euro je Einleger und Bank geschützt. Die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Entschädigung von bis zu 100.000 Euro je Einleger liegen vor, sofern die FMA den Entschädigungsfall feststellen würde.
    Die Einlagen deutscher Einleger bei der Zweigniederlassung in Frankfurt am Main („Sberbank Direct“) sind über die österreichische Einlagensicherung geschützt. Im Entschädigungsfall hat die österreichische Entschädigungseinrichtung die Entschädigungsansprüche der Einleger unverzüglich zu prüfen und die geeigneten Entschädigungsmaßnahmen zu treffen. Die deutsche Entschädigungseinrichtung ist im Entschädigungsfall für die Durchführung der Auszahlungen zuständig und hat die Ansprüche der Einleger in der Regel innerhalb von sieben Arbeitstagen nach Feststellung des Entschädigungsfalls zu erfüllen.
    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beobachtet intensiv die Entwicklungen aus aufsichtlicher Perspektive und steht in engem Kontakt und Koordination mit den nationalen, europäischen und internationalen Aufsichtsbehörden.
    Weitere Information erhalten Sie über die folgenden Links:


    Kontakt
    Ba­Fin-Ver­brau­cher­te­le­fon
    Kostenfrei aus allen Netzen
    Telefon: 0800 2 100 500

    Rüberkopiert von ... Was ist eigentlich in Deutschland los???


    Bin mal auf den Aufschrei der Zinsjäger gespannt, wenn es Sanktionen/Embargos gegen russische Banken und ihre Töchter gibt und sie realisieren, dass Sie ihre Festgelder direkt oder über Portale indirekt bei russischen Banken angelegt haben (VTB, Sberbank & Co) und diese eingefroren sind.

    Neue Woche neues Glück ...


    Diese Tagesgeldkonten können jetzt riskant werden
    Stiftung Warentest streicht russische Angebote aus ihrer Vergleichsliste für Tagesgeldkonten.
    Auf den ersten Blick ist alles wie immer. „Festgeld – renditestarke Zinsen bis 1,50 % p.a.“, heißt es auf der Website der Sberbank Direct. [...] unter den vielen ausländischen Anbietern von Tages- und Festgeldkonten gehört die Sberbank zu den großen Namen. In den Vergleichslisten der Stiftung Warentest taucht er allerdings nicht mehr auf, und auch andere Ableger russischer Banken wie die FIBR, die East West Direkt und die VTB Direktbank wurden gestrichen. [...]
    Rüberkopiert von



    EU-Töchter der russischen Sberbank insolvent
    Die schärferen Finanzsanktionen der EU gegen Russland fordern ein erstes Opfer. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank sind die Sberbank Europe AG, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Sberbank Russland, sowie ihre kroatischen und slowenischen Ableger zahlungsunfähig oder werden es demnächst sein. [...] Es gebe keinen Weg, der eine realistische Chance bieten würde, die Liquidität wiederherzustellen. [...] Die Sberbank Direct, ein Ableger der Sberbank Europe sammelte auch in Deutschland Geld bei Privatanlegern ein, und lockte die Kunden zuletzt mit Zinszahlungen von bis zu 1,5 Prozent. Da die Europatochter ihr Hauptquartier in Wien hat, fällt sie unter die österreichische Einlagensicherung. [...] Die Sberbank ist nicht das einzige russische Institut, das sich um deutsche Privatkunden bemüht. Zur in Frankfurt angesiedelten Tochter der Großbank VTB gibt es am Montagmorgen keine Neuigkeiten. [...] Das Institut betont, dass es Mitglied in der Einlagensicherung des deutschen Privatkundenverbandes BdB ist, dadurch seien Einlagen von bis zu 750.000 Euro je Kunde geschützt.

    http://www.tichyseinblick.de/d…/befangen-alena-buyx/amp/


    Pharmaconnection: Ethikratvorsitzende Alena Buyx im Verdacht der Befangenheit


    Die Vorsitzende des Ethikrates, die Medizinethikerin Alena Buyx, erhielt offenbar Fördermittel von der "Wellcome Trust"-Stiftung. Die hält direkte und indirekte Beteiligungen an Unternehmen aus dem Bereich der Pharmaindustrie und Biotechnologie.
    [...] Jede Entscheidung, jeden Ratschlag vonseiten des Rates hat sie maßgeblich begleitet. Nach den jüngsten Recherchen der Welt kommt heraus: Sie könnte befangen gewesen sein.
    Denn Buyx hat handfeste Interessenkonflikte.
    [...]
    Angesichts der großen Bedeutung, die der Ethikrat in Kommissionen, Ausschüssen, Anhörungen und als Entscheidungshilfe in der Vergangenheit gespielt hat, gewinnt die Rolle von Buyx an Brisanz. Am 2. Dezember hatte die Bundesregierung den Ethikrat um eine Empfehlung in Sachen allgemeiner Impfpflicht angefragt. Der Ethikrat hatte sich am 22. Dezember mehrheitlich für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen.
    Mit diesen neuen Erkenntnissen ist jedoch fraglich, ob diese Ergebnisse so gewissenhaft und neutral zustande kamen, wie sie dargestellt werden – und ob Buyx das einzige Mitglied ist, das Eigeninteressen verschwiegen haben könnte.

    Kann jemand bitte die Grafik hinter der Bezahlschranke hier einstellen oder zumindest mitteilen was diese aussagt? Danke!

    Ich bin zwar technisch etwas unbedarft, aber vielleicht würde ein unpopulärer angekündigter 24h-Lockdown des Forums der Software etwas helfen ... Server/Forum vom Netz nehmen, runterfahren, hochfahren, Caches bereinigen, Software starten und in Ruhe Hintergrundaktivitäten (Indizierung, etc.) laufen lassen, Server/Forum wieder ins Netz bringen. Langlaufende Software und Hardware brauchen ab und zu mal einen Neustart.

    Das bereits vor einem Jahr vorgeschlagene Stufenmodell nach Effizienzklassen war ja irgendwo noch nachvollziehbar und konnte verargumentiert werden, aber das Habeck-Modell ist nicht ausgereift und im Grenzbereich sogar kontraproduktiv in Hinblick auf das angestrebte Ziel (hat also Chancen so zu kommen).


    Als aufgeklärter und den grundrechenartenfähiger Mieter kann ich mir anhand der Heizkostenabrechnung selbst ausrechnen, ob es sich nicht ggf. finanziell auf Mieterseite lohnt, nochmal ordentlich hochzuheizen, damit der CO2-Verbrauch pro Quadratmeter die nächste Stufe erreicht und der Vermieter einen höheren prozentualen Anteil an den Kosten trägt.
    (Aber wie man anhand der PISA-Ergebnisse sieht, reduziert sich dieses Vermieterrisiko von Jahr zu Jahr.)


    „Laut der EU-Verordnung 2021/953 sollen Genesenenzertifikate frühestens 11 Tage nach einem positiven Corona-Test ausgestellt werden und dürfen dann nicht mehr als 180 Tage gültig bleiben“.


    —> Wer hat Erfahrungen damit? Kann man sich wirklich nach 11 Tagen das Genesenenzertifikat ausstellen kann, oder doch erst nach 28 Tagen? ?) ?)

    Falsch, nicht sollen, sondern sollten!
    Hast Du auch selbst in die EU-Verordnung aus dem Juni letzten Jahres reingeschaut?


    (43) [...] Ein Genesungszertifikat sollte frühestens elf Tage nach dem Datum ausgestellt werden, an dem die Person das erste Mal einem NAAT-Test unterzogen wurde, der ein positives Ergebnis erbracht hat, und höchstens 180 Tage gültig sein. [...]


    In Deutschland gilt man als genesen:
    ab dem 28. Tag nach positiven PCR-Test und bis zum 90. Tag nach positiven PCR-Test.
    -> Gültigkeit ist also konform mit der EU-Verordnung.
    -> Wann Du den Zettel vom Gesundheitsamt im Briefkasten hast ist eine andere Frage - kann schon mal 11 Kalendertage nach Testdatum sein.


    Den Genesenennachweis vom Gesundheitsamt (so heißt das eigentlich) kannst Du sofort nach Erhalt in einer Apotheke in einen QR-Code transformieren lassen. Auf dem Gesenennachweis und auch im QR-Code verschlüsselt steht dann das Datum wann der positive PCR-Test war, ab welchem Datum der Genesenennachweis gültig ist und bis zu welchem Datum der Genesenennachweis gültig ist.


    Dumme QR-Codeprüfapps und Zettleleser schauen nur auf das Bis-Datum, clevere QR-Codeprüfapps und Zettelleser schauen auf das Testdatum und rechnen selbst plus 90 Tage.


    Aus dem Anhang...
    3. In das Genesungszertifikat aufzunehmende Datenfelder:
    a) Name: Nachname(n) und Vorname(n) (in dieser Reihenfolge);
    b) Geburtsdatum;
    c) Krankheit oder Erreger, von der bzw. dem der Inhaber genesen ist: COVID-19 (SARS-CoV-2 oder eine seiner Varianten);
    d) Datum des ersten positiven NAAT-Testergebnisses des Inhabers;
    e) Mitgliedstaat oder Drittland, in dem der Test durchgeführt wurde;
    f) Zertifikataussteller;
    g) Zertifikat gültig ab;
    h) Zertifikat gültig bis (höchstens 180 Tage nach dem Tag des ersten positiven NAAT-Testergebnisses);
    i) eindeutige Zertifikatkennung.

    Nächstes Jahr ist das Jahr des Hasen ... was siehst Du da?
    Angsthase, Skihase, schlauer Hase, alter Hase, falscher Hase, Dachhase, Osterhase, Endphase, ...

    Habe auf der Empirica Website einwenig gestöbert.


    Die Deutschlandkarte ist jetzt nicht besonders überraschend, so oder so ähnlich findet man sie oft...


    Interessanter fand ich diesen Chart ...


    ... unabhängig davon wie die Zahlen und Werte zusammen geschüttelt und ins Verhältnis gesetzt wurden finde ich eine Information bemerkenswert: Der Graph für die Schrumpfungsregionen schwankt natürlich im Gleichklang mit den anderen, aber Mitte 2020 hat er die von Empirica definierte Normallinie von unten nach oben durchbrochen. D.h. grob gesagt: Laut der Definition und Rechnungsmethoden von Empirica sind nun selbst die Schrumpfungsregionen im Blasenmodus.

    EU-Experten halten deutschen Immobilienmarkt für teilweise überbewertet


    Deutschland sollte laut EU-Risikorat mehr gegen die vielerorts stark steigenden Immobilienpreise tun. Bei der Kreditvergabe müsse der Gegenwert von Haus oder Wohnung eine stärkere und verbindliche Rolle spielen.
    [...]
    Angesichts der Gefahr von Überbewertungen am Immobilienmarkt empfiehlt der Risikorat der EU strengere Vorschriften. Es gebe einen Anstieg der Häuserpreise auf breiter Front – sowohl in Städten als auch in ländlichen Gegenden.
    [...]
    Die gesetzlichen Rahmenbedingungen seien nur »teilweise angemessen und teilweise ausreichend«. Die Überbewertung bezifferte er nun auf 19 bis 23 Prozent im ersten Quartal 2021.
    [...]
    Die Risikowächter schlagen für Deutschland insbesondere vor, auf die Kreditnehmer zielende Maßnahmen einzuführen. Dabei haben sie vor allem die in der Immobilienfinanzierung wichtige LTV-Quote (»loan to value«) im Blick. Diese gibt das Verhältnis der Kredithöhe zum Immobilienwert wieder. Je höher die Quote ausfällt, umso größer ist das Risiko, dass der Kreditnehmer das Darlehen nicht bedienen kann. Die deutschen Behörden sollten zügig eine Obergrenze für die LTV-Quote einführen, empfahlen die Risikowächter.
    [...]
    Aus Sicht des ESRB sollte die Einführung einer Obergrenze für die LTV-Quote bei Immobilienfinanzierungen zudem flankiert werden von kapitalbasierten Maßnahmen, um die Widerstandsfähigkeit der Kreditinstitute zu stärken. Daneben sollten Geldhäuser mehr Krisenpolster bilden – den sogenannten antizyklischen Kapitalpuffer – und zusätzlich noch einen Systemrisikopuffer für Immobilienkredite schaffen.
    In Deutschland hat die Finanzaufsicht Bafin vor Kurzem den antizyklischen Kapitalpuffer auf 0,75 Prozent von null angehoben. Zudem sollen Systemrisikopuffer für Immobilienkredite von zwei Prozent eingeführt werden. Auch die Bundesbank warnt seit Langem vor Überbewertungen von 10 bis 30 Prozent bei Wohnimmobilien in Deutschland.
    [...]