Im BaFin-Journal 12/2020 war ein größerer Artikel auf Basis einer eigenen Umfrage bezüglich Gold enthalten.
Das komplette Journal kann man hier abfragen, den Artikel selbst habe ich als pdf unten angefügt.
Das Umfrageergebnis kann man hier abfragen, hab es ebenfalls als pdf unten angefügt und zitiere folgend die Zusammenfassung.
- Physische Edelmetalle stellen für 38 % der Befragten eine Anlagealternative in der Niedrigzins-/Negativzinsphase dar.
- Der Großteil der Befragten (74 %), welche bereits in physische Edelmetalle investiert haben oder dies vorhaben, kennt den klassischen Edelmetallerwerb in Form einer physischen Übergabe und investiert auf diese Weise (61 %) bzw. beabsichtigt diese Form des Investments (57 %). Andere Erwerbsformen, bei denen der Anleger (Mit-)Eigentum an beim Anbieter verwahrten physischen Edelmetallen (Edelmetalldepot) oder der Anleger kein Eigentum, aber einen Lieferungsanspruch (Edelmetallkonto bei einer Bank) erwirbt, sind 47 bzw. 46 % bekannt. Bei 19 bzw. 31 % erfolgte der Erwerb über ein Edelmetalldepot bzw. Edelmetallkonto. 25 % haben vor, über Edelmetalldepots oder Edelmetallkonten physische Edelmetalle zu erwerben.
- 60 % der Befragten, welche bereits in physische Edelmetalle investiert haben, legen bis zu 10% ihres investierten Kapitals in physische Edelmetalle an. 40 % der Befragten investieren mehr als 10 % ihres investierten Kapitals in diese Werte.
- 47 % der Befragten, welche bereits in physische Edelmetalle investiert haben, erwarben diese bei Banken. Bei 41 % erfolgte der Erwerb direkt bei anderen Anbietern.
- Die meisten Befragten, welche bereits in physische Edelmetalle investiert haben oder dies zukünftig vorhaben, gaben an, über das Internet (43%) sowie über Freunde, Verwandte und Bekannte (36 %) auf die Produkte aufmerksam geworden zu sein.
- Informationen aus dem Internet beeinflussten die Anlageentscheidung von 32 % der Befragten, die bereits in physische Edelmetalle investiert haben, am meisten. Informationen aus dem privaten Umfeld sowie von Banken beeinflussten die Entscheidungsfindung von 26 % der Befragten am stärksten.
- 36 % der Befragten, die vorhaben in physische Edelmetalle zu investieren, gehen davon aus, dass ihr privates Umfeld ihre Anlageentscheidung am meisten beeinflussen wird.
- Die Mehrheit der Befragten, die bereits physische Edelmetalle erwarben oder die an einem Erwerb interessiert sind, verfolgt mit ihrer Investition eine sichere Kapitalanlage. Für 33 % derer, die bereits Investitionen in physische Edelmetalle getätigt haben, spielt die Portfoliooptimierung eine Rolle. 44 % derer, die Interesse an einem Edelmetallinvestment haben, versprechen sich eine höhere Rendite als bei Einlagen.
- 58 % der Befragten, welche bereits in physische Edelmetalle investiert haben oder dies vorhaben, meinen, es bestehe ein Verlustrisiko, während 33 % dies verneinten. Andererseits betrachten 83 % physische Edelmetalle als sichere Kapitalanlage.
- 79 % gaben an, physische Edelmetalle böten Inflationsschutz.
- 78 % finden physische Edelmetalle sicherer als Spareinlagen bei Banken.
- Weniger als die Hälfte (49 %) der Befragten, welche bereits in physische Edelmetalle investiert haben oder dies vorhaben, meinen, dass neben dem Kaufpreis noch weitere Kosten entstehen könnten.
- 62 % der Befragten, welche bereits in physische Edelmetalle investiert haben oder dies vorhaben, können sich vorstellen, dass es Vertriebsvergütungen gibt. Hiervon sind 42 % der Auffassung, dass diese sich zu Gunsten des Erwerbspreises oder der Erwerbskosten auswirkten. 51 % meinen, die Vertriebsvergütungen hätten den gegenteiligen Effekt.