Hallo,
in Relation zur Deutschen Bank sind das ja anscheinend trotzdem "kleine Jungs"?
Immerhin geht es nur um 1/3 der Gelder, und nicht um ein vielfaches ... ????
(Bitte als Frage verstehen, nicht als Kommentar!)
Liebe Grüße
Marek
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Es kommt nicht auf die absoluten Zahlen an, sondern auf die relativen!
"Sehr viel interessanter ist der andere Bilanzposten, der dem „Depot A“ zugerechnet wird, nämlich die „Aktien und anderen nicht-festverzinslichen Wertpapiere“. Das waren zuletzt 84 Mrd. Euro – eine erstaunliche Größenordnung. Schließlich handelt es sich hierbei qua Definition um zumindest tendenziell spekulative Papiere. Zur Einordnung: Die 84 Mrd. Euro entsprechen zwei Dritteln des Eigenkapitals aller Sparkassen. Bzw. 6,5% der Bilanzsumme. Bei den „Großbanken“ (gemäß Definition der Bundesbank) machen die spekulativen Eigenanlagen gerade mal 1,4% der Bilanzsumme aus. Bei den „Kreditbanken“ sind es sogar nur 0,9%.
...
Welche Anteil des „Depot A“ entfällt auf Aktien? ...gemessen an den „Aktien und anderen nicht-verzinslichen Wertpapieren“ bei etwa 10-11%.
...
Merklich höher als der Aktienbesitz ist die Immobilienquote. ... also etwa 17% bezogen allein auf die tendenziell spekulativen Anlagen."
>>> ~72% der 6,5% sind spekulativer als Aktien angelegt
>>> oder ~72% der zwei Drittel des Eiegenkapitals ist spekulativer als Aktien angelegt
>>> oder fast 50% des Eigenkapitals der Sparkassen ist spekulativer als Aktien angelegt
>>> oder die Sparkassen sind 4-5 Mal so spekaulativ unterwegs wie die privaten Banken
Bei Sparkassen haften automatisch neben den Einlegern und Schuldverschreibungbesitzern die Städte und Gemeinden. Hier ist quasi die Sozialisierung der Verluste alleine aufgrund des Konstrukts der Sparkassen vorgegeben. Wo die sich wiederum das Geld herholen ist ja allgemein bekannt - Steuern und Abgaben. Damit es nicht soweit kommt, dass Sparkassen (aber auch Volksbanken) medienwirksam umkippen, wird gerne vorab rumfusioniert und damit die angelaufenen Defizite auf mehrere Schultern verteilt - gerne gibts dazu auch schon mal "Umstrukturierungszuschüsse" z.B. von den Landesbanken. Oft höhrt man: wir sind zu klein, durch die Fusion sind wir größer und können kostendeckender arbeiten, blabla ... die allermeisten Dienstleistungen werden doch eh zentral vom Spitzeninstitut zum Einheitspreis eingekauft ... wo soll denn da etwas billiger werden? Höchstens, wenn dann ein Vorstand komplett geht. Schaut Euch mal in Eurem Umfeld um, wieviele Sparkassen und Volksbanken fusionieren ... wieviele Vorstände sind denn tatsächlich gegangen? Meist bleiben die doch, damit man die Interessen der Sparer auch im fusionierten Institut entsprechend vertreten kann, blabla