Was habe ich in Post #68 geschrieben? Wenn der so weiter macht, heißt es ab Mai Frau Präsidentin.
Beiträge von Bembelpetzer
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Zunächst kommt es darauf an an welchem Ende der Forwardkurve die Preise steigen. Deine Aussage ist aber nicht korrekt oder zumindest stark mißverständlich.
Ja, sehe ich nach nochmaligem Durchlesen ein, dass das missverständlich war.
Bei steigenden Preisen am Spotmarkt (wie in Deinem Beispiel) sind meist Rohstoffschocks die Ursache (also punktuelle Verknappungen). Dabei steigt die Forward-Kuve am kurzen Ende stärker als am langen Ende an. Die Forwardkurve notiert daher tendenziell in "Backwardation". Das heißt es entstehen positive (und keine negativen) Rollgewinne. Daher ist also nicht von Rollverlusten (wie Du schreibst) auszugehen. Theoretisch müßten daher die Rollgewinne - und nicht verluste - beim 3M-Forward geringer ausfallen als beim nächstliegenden Kontrakt des Kurzen Endes. Allerdings steigt der Preis des im Vehicel gehaltenen Kontraktes am kurzen Ende stärker als der längere 3M-Kontrakt was den Effekt kompensiert. Welcher Index also der bessere ist daher nicht so klar.
Bei Inflationserwartung (ohne aktuelle Rohstoffverknappung) steigen die Preise am langen Ende und die Rohstoffe notieren tendenziell in Contango. Die Folge sind Rollverluste. Diese sind am kurzen Ende kleiner als im 3M-Forward. Allerdings profitiert der Forward selbst stärker vom Anstieg da er sich am langen Ende befindet.
Wie man sieht sind Rohstoffe-Vehicel und die Indizees leider kompliziert.
Ja, das Thema ist sehr kompliziert (oder eher komplex und oftmals sprunghaft), deswegen habe ich mich in den letzten 15 Jahren aus diesem Markt sehr stark zurückgezogen. (meinen dreifach gehebelten Weizen werde ich nie vergessen)
Ich bin von langsam steigenden Preisen ausgegangen (wegen Inflation und/oder Verknappung) und da wäre eine Spekulation auf 3M mit der höheren Wahrscheinlichkeit vorteilhafter gewesen, als auf die nächstfälligen Kontrakte zu setzen. Aber ich sehe, da sind wir einer Meinung.
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@Bembelpetzer / All
Wie siehst du den DE000A0SVX83 WisdomTree Agriculture Longer Dated im Vergleich zu LU0249326488 Market Acess Rogers International Commodity Index ausschließlich bezogen auf die Rollverlustproblematik?Ich persönlich würde gar nicht mehr so für einen längeren Zeitraum mit Rohstoffen spekulieren, sondern mir dafür eher Rohstoffunternehmen suchen. ETC und Zertifikate nutze ich höchstens mal für einen Zock <1 Monat, und dann auch sehr selten. Früher, als die RICI-Produkte noch von der ABN Amro emittiert wurden, habe ich damit oft rumgespielt (ebenso mit Baltic Dry Index und Frontier Markets wie Pakistan, Kasachstan, Nigeria, etc.) - reich geworden bin ich nicht, hat nur unnötig die Adrenalinproduktion angekurbelt.
Jim Rogers ist ein begnadeter Geschichtenerzähler (habe ihn schon live erlebt) und die RICI-Produkte waren damals 'einmalig' anders. Viel gebracht haben sie dennoch nicht, da sie auch immer recht teuer waren. Wenn Du für ein paar Monate das Thema spielen möchtest, dann nehme lieber den WisdomTree wenn Du länger invesiert sein möchtest Rohstoffaktien.
Das ist meine Meinung und keine Handlungsempfehlung.
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Filmreif ...
Vom Untergang einer deutschen Bank. Das Greensill-Protokoll
Prolog – Die ersten 80 Jahre
Kapitel I – Die Bank, deren Mitarbeiter Campingplätze betreiben
Kapital II – Das Wirecard des Nordens
Kapitel III – Die City-Boys kommen
Kapitel IV – Die WestLB-Lady kommt
Kapitel V – Wie Londoner Geld die Löcher einer deutschen Bank stopft
Kapitel VI: Die Bafin, der BdB, Frau Saunders und der „Maßnahmen bei Gefahr“-Paragraf.
Kapitel VII – Der Übergang von der Londoner Clique auf Greensill Capital
Kapitel VIII – Eine Bank wird von der Kette gelassen. Oder doch nicht?
Kapitel IX – Der Urknall. Und die Rolle der Kreditversicherungen
Kapitel X: Und wer trägt jetzt die Verantwortung? -
Schöne und verständliche Zusammenfassung über die Dimension des Falles Greensill Bank und des Entschädigungsthemas.
Und wer zahlt jetzt die Zeche bei der Greensill Bank?
- Was ist Sache bei der Greensill Bank?
- Was macht die Causa Greensill so bedeutsam für Banken?
- Welche Summen stehen im Feuer für Sparer und Banken?
- Wer zahlt die Zeche?
- Welche Einlagensicherung gibt es?
- Wie ist die gesetzliche Sicherung rechtlich organisiert?
- … und wie die private?
- Werden die Töpfe später aus der Insolvenzmasse von Greensill gleichermaßen befüllt?
- Wer ist überhaupt bei der privaten Einlagensicherung dabei?
- Wie finanziert sich die private Einlagensicherung?
- Weshalb ist die Einlagensicherung so politisch brisant? -
BaFin stellt Entschädigungsfall für Greensill Bank AG fest
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 16. März 2021 den Entschädigungsfall für die Greensill Bank AG festgestellt, da das Institut nicht mehr in der Lage war, sämtliche Einlagen seiner Kunden zurückzuzahlen.
[...] -
Moin @Bembelpetzer
Schätze Deine Informationen und Meinung sehr. Siehst Du in den aktuellen Ereignisse schon wieder den Beginn einer sich verschärfenden Bankenkrise?
Wegen der Greensill Bank mache ich mir um das Bankensystem keine Sorgen, die wird sauber abgewickelt werden und der Einlagensicherungsfonds wird den Rest übernehmen - dann ist er erstmal wieder leer. Sollte eine weitere Bank des gleichen Sicherungssystems abgewickelt werden müssen, so müssten wohl andere Banken mit Geschäftsübernahmen eintreten, da sonst das Vertrauen verloren geht - das wird dann zu einer Belastung, da dazu außer vielleicht die Deutsche Bank keine gut genug aufgestellt ist.
Größere Sorgen mach ich mir um die Zombieunternehmen. Ich rechne damit, dass die Banken gezwungen werden, Ihr Engagement zu erhöhen, damit nicht offensichtlich wird, dass wir schon seit ca. 10 Jahren Unternehmen durch günstige Zinsen durchschleppen, die eigentlich schon lange pleite sind. Dies könnte dann irgendwann zu einer Bankenkrise führen.
Momentan sehe ich die Situation für die Banken nicht schlechter wie in den letzten 24 Monaten ... die Frage ist, ob in den nächsten 24 Monaten die Banken unbeschadet alles so auffangen können, wie von der Politik gewünscht. Sofern nicht kurzfristig etwas dramatisches passiert, wird es bis zu Bundestagswahl ruhig bleiben ... aber ich rechne damit, dass die Politik nach der Wahl in irgendeiner Weise Druck auf die Banken ausüben wird - und das werden dann finanzielle Anstrengungen.
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Alles anzeigen
Scheinbar nicht nur Greensill Bank, sondern evtl. auch Wyelands Bank und BRCI Bank ... nicht nur Weltsparen und Zinspilot, sondern auch Check24 ... ???
https://financefwd.com/de/greensill-krise-zinsplattformen
[...]
Eine zentrale Figur in der Geschichte um die Greensill Bank ist der Stahlunternehmer Sanjeev Gupta, der sich in denen vergangenen Jahren ein Imperium aus maroden Stahlwerken zusammengekauft hat. [...]Gupta baute auf ein Netz von kleineren Banken, die ihm selbst oder Vertrauten gehörten. Alexander Greensill, der Strippenzieher hinter dem Finanzkonzern, zählte dazu. An den engen Verflechtungen soll sich die deutsche Finanzaufsicht schon länger gestört haben, wie die Financial Times berichtete. Am Mittwoch erklärte die BaFin nun öffentlich, dass es es Unregelmäßigkeiten in der Bilanz der Greensill Bank aus Bremen gibt.
Zu Guptas eigenen Banken gehören die Londoner Wyelands Bank und seit einigen Monaten das rumänische Kreditinstitut BRCI, das nach starken Verlusten vor dem Aus stand. [...] Auch zu diesen Banken floß Geld von den deutschen Zinsplattformen. [...]
Die rumänische Bank BRCI wurde dagegen erst vor wenigen Monaten bei Zinspilot aufgenommen. Deposit Solutions, das die Zinsplattform betreibt, hat auch mehrere prominente Partner mit seinen Festgeld-Angebote angebunden: So ist die Bank BRCI zum Beispiel auf dem Vergleichsportal Check24 verfügbar.
Bislang ist nicht abzuschätzen, welche Kreise die Greensill-Krise zieht. Denn das Firmengeflecht ist weitreichend. „Niemand hat einen Gesamtüberblick“, sagte ein früherer Geschäftspartner dem Capital-Magazin. Deposit Solutions äußerte sich nicht zu der Situation.
[...]... der nächste Dominostein ist am fallen ... Waylands Bank wurde wohl angewiesen alle Kundeneinlagen bis zum 24. März auszuzahlen.
https://www.standard.co.uk/bus…tomers-steel-b923731.html
Greensill collapse’s impact on Gupta bank Wyelands triggers fears for bank customers
[...] Last week, the Bank of England’s Prudential Regulation Authority ordered Gupta’s London-based Wyelands Bank to repay all of its depositors. [...]https://www.yourmoney.com/savi…ose-all-savings-accounts/
Wyelands Bank to close all savings accounts
The challenger bank has been ordered to return cash to savers by the Prudential Regulation Authority (PRA), which is part of the Bank of England. -
Ich habe mal ein stark vereinfachtes Beispiel erstellt, um den Effekt zu zeigen. Beide Szenarien sind gleich, bis auf den Anfangszins. Nach fünf Annuitäten sieht man da schon den Effekt wirken, der mit der Zeit jedoch immer stärker wird aufgrund des Zinseszinseffektes...
9% Zins , 1% Tilgung
Darlehen 100.000 => 10.000 Annuität zu zahlen (9000 Z, 1000 T)
Restschuld 99.000 => 10.000 Annuität zu zahlen (8910 Z, 1090 T)
Restschuld 97.910 => 10.000 Annuität zu zahlen (8812 Z, 1188 T)
Restschuld 96.722 => 10.000 Annuität zu zahlen (8705 Z, 1295 T)
Restschuld 95.427 => 10.000 Annuität zu zahlen (8588 Z, 1412 T)
Restschuld 94.0151% Zins , 1% Tilgung
Darlehen 100.000 => 2.000 Annuität zu zahlen (1000 Z, 1000 T)
Restschuld 99.000 => 2.000 Annuität zu zahlen (990 Z, 1010 T)
Restschuld 97.990 => 2.000 Annuität zu zahlen (980 Z, 1020 T)
Restschuld 96.970 => 2.000 Annuität zu zahlen (970 Z, 1030 T)
Restschuld 95.940 => 2.000 Annuität zu zahlen (959 Z, 1041 T)
Restschuld 94.899Klar, hat der mit nur 1% Zins weniger Zinsen gezahlt, hat aber trotz gleicher Anfangstilgung von 1% nach fünf Annuitäten weniger getilgt.
Hier kann man das sehr schön durchspielen...
https://www.zinsen-berechnen.de/hypothekenrechner.phpLaut dem Rechner zahlt der mit den 9% Zinsen sein Darlehen in 25,68 Jahren zurück, während der mit nur 1% Zinsen 69,34 Jahre benötigt.
PS: Hätte man im obigen Beispiel bei 1% Zins den Tilgungsanteil auf 9% angehoben, um bei der gleichen Annuität von 10.000 zu belieben, wäre das Darlehen nach 10,54 Jahren abbezahlt.
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bei einem allgemeinen Zinsniveau um die 8 % hast Du aber auch 4 oder 6 % Inflation
--> nach Auslaufen einer z.B. 15-jährigen Zinsbindung sollte die Restschuld zwar noch nominal bei rund 80 % des anfänglichen Betrags stehen - diese Zahl aber wertmäßig auf rund die Hälfte zusammengeschmolzen seinDie Restschuld nach 15 Jahren liegt bei einem anfänglichen Tilgungssatz von 1% und einem Zins von 8% eher bei 70% als bei 80% - bei 2% anfänglichem Tilgungssatz wahrscheinlich sogar schon unter 50%.
Was viele übersehen, je höher der Zinssatz, desto schneller ist ein Annuitätendarlehen zurückgezahlt. Das ist auch mit ein Grund, warum früher Annuitätendarlehen viel früher abbezahlt waren als heute.
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Da gab es irgendeine eine Grenze von 18 Monaten - sprich Tagesgelder und Festgelder mit einer Laufzeit unter 18 Monate sind gedeckt, Festgelder mit einer Laufzeit über 18 Monate nicht. Habe das aber jetzt nicht mehr genau nachgeschaut.
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Greensill: Bankenpleite wird auch Anlagen von NDR, SWR und SR verbrennen
[...]
Ansonsten werden mehrere Kommunen hohe Millionenbeträge verlieren. Und eben auch Landesrundfunkanstalten der ARD.
[...]
https://philosophia-perennis.c…dr-swr-und-sr-verbrennen/
Ich denke, da wurde entweder schlampig recherchiert oder man wollte nur eine polarisierende Meldung produzieren.Im Unterschied zu Kommunen, Städten und Gemeinden, die beim Einlagensicherungsfonds außen vor sind, sind die Einlagen von öffentlich-rechtlichen Anstalten über den Einlagensicherungsfonds abgesichert.
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https://finanzbusiness.de/nach…anken/article12809425.ece
Greensill-Debakel könnte BdB-Einlagensicherungsfonds großteils entleeren
[...]
Die Forderungen der Gläubiger belaufen sich wohl auf 3 Mrd. Euro [...] Ausweislich des [...] Geschäftsberichts 2019 [...] beliefen sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden auf 3,26 Mrd. Euro.
Die Verbindlichkeiten könnten [...] gestiegen sein. Denn während die Bilanzsumme [...] per Ende 2019 auf 3,81 Mrd. Euro beziffert wurde, liegt sie ein Jahr später [...] bei rund 4,5 Mrd. Euro.
[...]
Laut Angaben des BdB war der Einlagensicherungsfonds per Ende 2020 mit 3,5 Mrd. Euro befüllt.
[...] -
DE000A0KRKB8 WisdomTree Agriculture
DE000A0SVX83 WisdomTree Agriculture Longer DatedHast Du Dich bewusst für den Index, der sich auf die nächstliegenden Kontrakte bezieht entschieden und gegen die 3M-Forwards?
Bei steigenden Rohstoffpreisen am Spotmarkt, sollten doch theoretisch die Rollverluste beim "Longer Dated" geringer ausfallen, da die Preisdifferenzen beim Kontrakterollen niedriger sein sollten.
Oder habe ich einen Denkfehler? -
Und noch mal Gupta ...
https://finanz-szene.de/bankin…er-bremer-greensill-bank/
Wie viel Wirecard steckt im Fall der Bremer Greensill Bank?
Die Mitteilung kam um exakt 16.15 Uhr. Doch während man die Nachricht als solche erwartet hatte [...], verblüffte die Begründung dann doch: „Die Bafin hat in einer forensischen Sonderprüfung festgestellt, dass die Greensill Bank AG nicht in der Lage ist, den Nachweis über die Existenz von bilanzierten Forderungen zu erbringen, die sie von der GFG Alliance Group angekauft hat.“
Anders gesagt: Die Aufsicht zweifelt also nicht nur an der Qualität der Vermögenswerte, nein: Sie stellt [...] in Teilen sogar deren schieres Vorhandensein infrage.
Haben wir es möglicherweise mit einem zweiten Fall Wirecard zu tun? Zumal die Bafin ja gestern nicht nur das Moratorium verhängte [...], sondern [...] obendrein eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Bilanzmanipulation stellte?
[...]
Und dann ist da schließlich noch (siehe das Zitat weiter oben) die besagte GFG Alliance Group. Diese gehört zum Wirkungskreis des indischen Stahlbarons Sanjeev Gupta.
[...]... enthalten ist auch eine Tabelle von ehemaligen Moratorien inkl. Zahlen zur Größenordnung ... Greensill spielt da Champions League
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Scheinbar nicht nur Greensill Bank, sondern evtl. auch Wyelands Bank und BRCI Bank ... nicht nur Weltsparen und Zinspilot, sondern auch Check24 ... ???
https://financefwd.com/de/greensill-krise-zinsplattformen
[...]
Eine zentrale Figur in der Geschichte um die Greensill Bank ist der Stahlunternehmer Sanjeev Gupta, der sich in denen vergangenen Jahren ein Imperium aus maroden Stahlwerken zusammengekauft hat. [...]
Gupta baute auf ein Netz von kleineren Banken, die ihm selbst oder Vertrauten gehörten. Alexander Greensill, der Strippenzieher hinter dem Finanzkonzern, zählte dazu. An den engen Verflechtungen soll sich die deutsche Finanzaufsicht schon länger gestört haben, wie die Financial Times berichtete. Am Mittwoch erklärte die BaFin nun öffentlich, dass es es Unregelmäßigkeiten in der Bilanz der Greensill Bank aus Bremen gibt.
Zu Guptas eigenen Banken gehören die Londoner Wyelands Bank und seit einigen Monaten das rumänische Kreditinstitut BRCI, das nach starken Verlusten vor dem Aus stand. [...] Auch zu diesen Banken floß Geld von den deutschen Zinsplattformen. [...]
Die rumänische Bank BRCI wurde dagegen erst vor wenigen Monaten bei Zinspilot aufgenommen. Deposit Solutions, das die Zinsplattform betreibt, hat auch mehrere prominente Partner mit seinen Festgeld-Angebote angebunden: So ist die Bank BRCI zum Beispiel auf dem Vergleichsportal Check24 verfügbar.
Bislang ist nicht abzuschätzen, welche Kreise die Greensill-Krise zieht. Denn das Firmengeflecht ist weitreichend. „Niemand hat einen Gesamtüberblick“, sagte ein früherer Geschäftspartner dem Capital-Magazin. Deposit Solutions äußerte sich nicht zu der Situation.
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Alles anzeigen
Den Fall der Bremer Greensill Bank verfolge ich aus Interesse schon länger. Dachte bisher, dass wäre für den einfachen Michel weniger relevant ... aber ich glaube, da habe ich mich geirrt...
https://finanz-szene.de/digita…d-die-rolle-der-fintechs/
[...]
Also hätte ich aktuell laufende Einlagen bei der Greensill Bank über Weltsparen oder Zinspilot, so würde ich schleunigst versuchen das Geld dort abzuziehen. Tagesgeld sollte unverzüglich gehen (sofern noch zahlungsfähig) bei den Festgeldern müsste man seine Sonderkündigungsrechte prüfen.Ist mal wieder ein weiterer Fall alla Kaupthing, Glitnir & Co. ... oh, da ist eine Bank die mehr Zinsen zahlt als alle anderen, schnell alles Geld dahin (vielleicht noch kreditgehebelt) ... Warum zahlt eine Bank mehr Zinsen als alle anderen??? Weil sie günstiger an keines mehr kommt??? Weil die Kapitaldienstfähigkeit eingeschränkt ist??? ... Nöö denkt der Michel, weil die den Kunden was Gutes tun wollen.
So, jetzt ist erstmal Schluss mit Geldabziehen ...
https://www.bafin.de/SharedDoc…/pm_210303_Greensill.html
BaFin ordnet Moratorium über die Greensill Bank AG an
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat heute gegenüber der Greensill Bank AG wegen drohender Überschuldung ein Veräußerungs- und Zahlungsverbot erlassen. Außerdem ordnete die BaFin an, die Bank für den Verkehr mit der Kundschaft zu schließen, und untersagte es ihr, Zahlungen entgegenzunehmen, die nicht zur Tilgung von Schulden gegenüber der Greensill Bank AG bestimmt sind (Moratorium). Die Maßnahmen der BaFin sind sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig.
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Den Fall der Bremer Greensill Bank verfolge ich aus Interesse schon länger. Dachte bisher, dass wäre für den einfachen Michel weniger relevant ... aber ich glaube, da habe ich mich geirrt...
https://finanz-szene.de/digita…d-die-rolle-der-fintechs/
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Was ist gestern (also am Dienstag) passiert?>>Die Bafin hat [...] einen Sonderbeauftragten in die Bremer Greensill Bank AG entsandt. Mit anderen Worten: Die Aufseher wollen jetzt direkt vor Ort die Kontrolle ausüben. Zudem, berichtet die FT, keimen in Aufsichtskreisen und beim Einlagensicherungsfonds Zweifel an der Qualität einiger Forderungen in der Bilanz der Greensill-Bank. [...]
>>Nach Informationen von Finanz-Szene.de sind am Abend in Berlin Vertreter der deutschen Einlagensicherung zu einem Krisentreffen zusammengekommen. Thema: Etwaige Verpflichtungen, die sich aus einer Verschärfung der Lage bei der Greensill Bank ergeben könnten. [...] Dass man im Einlagensicherungsfonds rotiert, kann angesichts der Lage indes als sicher angenommen werden: Zuletzt beliefen sich die Kundenverbindlichkeiten des Bremer Geldinstituts auf 3,3 Mrd. Euro. Konkrete Ergebnisse gab es zunächst keine. Eine Entscheidung über das weitere Vorgehen wird allerdings für den heutigen Mittwoch erwartet, entscheidend sind dabei die Beschlüsse der Finanzaufsicht Bafin
[...]
Welche Rolle spielten Raisin („Weltsparen“) und Deposit Solutions („Zinspilot“)
Die Fonds der Credit Suisse und von GAM waren eine Funding-Quelle für Greensill; deutsche Sparer waren eine andere.
Diese Sparer erreichte Greensill (bzw. die Greensill Bank AG) vor allem über zwei Portale, nämlich „Weltsparen“ (dahinter steht der Berliner Einlagen-Broker Raisin) und „Zinspilot“ (das ist das B2C-Portal des Hamburger Raisin-Wettbewerbers Deposit Solutions). Auf Anfrage von Finanz-Szene.de sagte eine Raisin-Sprecherin, rund 15.000 Anleger hätten insgesamt „mehrere hundert Mio. Euro“ bei der Greensill Bank angelegt. Damit dürfte das Bremer Geldinstitut zu den größten Abnehmern von „Weltsparen“ gehören. Ein Sprecher von Deposit Solutions lehnte eine Stellungnahme ab.
Am gestrigen Abend gegen 23 Uhr war das Angebot der Greensill-Bank von der „Weltsparen“-Website verschwunden; die entsprechende Informationsseite enthielt (anders als noch am Nachmittag) keine Zinskonditionen mehr. Auch tauchten die Greensill-Angebote nicht länger in den Rankings der „Weltsparen“-Seite für Tages- und Festgeld auf.
Per Ende 2019 hatte die Greensill Bank rund 3,3 Mrd. Euro Verbindlichkeiten gegenüber Kunden. Laut Scope kamen 73% der Einlagen von institutionellen Anlegern, 27% (mithin also knapp 1 Mrd. Euro) über Retail-Plattformen. Die bei „Weltsparen“ und „Zinspilot“ aufgerufenen Konditionen zuletzt: 0,03 Prozent Zins für Tagesgeld, 0,25% Zins für Festgeld über ein Jahr.
Was ist nun möglicherweise schiefgelaufen in dem ganzen Modell?
Schwer zu sagen. Gemunkelt wurde schon länger, etwa über die teils sehr guten Angebote, die die Greensill Bank AG den Zinsjägern bei „Zinspilot“ oder „Weltsparen“ machte. „Da hat man sich schon gefragt, wie sich solche Fundingkosten rechtfertigen lassen“, sagt einer aus der „Supply Chain Finance“-Szene.
[...]Also hätte ich aktuell laufende Einlagen bei der Greensill Bank über Weltsparen oder Zinspilot, so würde ich schleunigst versuchen das Geld dort abzuziehen. Tagesgeld sollte unverzüglich gehen (sofern noch zahlungsfähig) bei den Festgeldern müsste man seine Sonderkündigungsrechte prüfen.
Ist mal wieder ein weiterer Fall alla Kaupthing, Glitnir & Co. ... oh, da ist eine Bank die mehr Zinsen zahlt als alle anderen, schnell alles Geld dahin (vielleicht noch kreditgehebelt) ... Warum zahlt eine Bank mehr Zinsen als alle anderen??? Weil sie günstiger an keines mehr kommt??? Weil die Kapitaldienstfähigkeit eingeschränkt ist??? ... Nöö denkt der Michel, weil die den Kunden was Gutes tun wollen.
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Nein!!!Die neue Währung war von Anfang an als reine Papierwährung geplant; eine Gold- oder Devisendeckung war nicht vorgesehen.
Bis 1971 war die DM über einen festen Wechselkurs an den Dollar gebunden (nicht gedeckt) und damit indirekt an Gold. Man hätte also theoretisch seine DM zu einem festen Kurs in Dollar wechseln und diesen gegen US-Gold eintauschen können... also theoretisch.
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Z.B.
DE000A2PPQ08 / A2PPQ0 - HANetf The Medical Cannabis and Wellness UCITS ETF
IE00BJXRZ273 / A2PX6U - Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF
CA44054J1012 / A2DTQB - Horizons Marijuana Life Sciences Index ETF A(Keine Anlageberatung oder Empfehlung)