Beiträge von Bembelpetzer

    Die DSGVO wurde seit Jahren diskutiert, ist seit 2016 in Kraft und wurde 2018 "lediglich" verpflichtend.
    Auf den allerletzten Drücker sind nun so manche aufgescheucht und glänzen mit übertriebenen Aktionismus und Informationsdefiziten.


    Beruflich haben wir bereits 2015 angefangen alles datenschutzrechtliche für jedes System nachzudokumentieren, sofern es bis dato nur grob und oberflächlich vorlag.


    Im Vergleich zum vorherigen deutschen Datenschutzgesetz hat sich gar nicht viel geändert ... außer das man nun seine Rechte einfach und auch europaweit durchsetzen kann und die lächerlichen Bußgeldbeträge hochgesetzt wurden.


    Vorher hat sich so manch einer nicht drum geschert (sprich das BDSG einfach missachtet) und wenn doch einer sich mit dem Datenschutzfähnchen in der Hand zu Wort gemeldet hat, wurde er als paranoider Wichtigtuer bis hin zum Paragraphenreiter und Verschwörungstheoretiker abgestempelt. (Habe oft im privat-gesellschaftlichen Umfeld (Gemeinde/Vereine/etc.) blöde Blicke kassiert, wenn ich anmerkte, dass man Namen oder Fotos nicht so einfach machen und veröffentlichen darf.)


    Die Hauptänderungen der DSGVO ggü. des vorherigen BDSG sind
    - Transparenzpflicht, es muss aktiv offen gelegt werden, warum welche Daten erhoben und verarbeitet werden
    - Informationspflicht, es muss auf Anfrage eine Auskunft über gespeicherte Daten gegeben werden
    - Besondere Schutzwürdigkeit der Daten von unter 16 Jährigen
    - Recht auf Widerspruch und Löschung der Daten
    - Verbesserung der Möglichkeit auf Durchsetzung der o.g. Rechte
    - Erhöhung der Bußgelder
    - europaweite Geltung


    Ich persönlich finde die DSGVO gut, und der einzige "Nachteil" den ich bisher hatte war, das ich meinen Mieter nun über meine Art und Weise der Datenverarbeitung informiert habe und ein Verarbeitungsverzeichnis angelegt habe ... war alles ruckzuck erledigt und vom Vermieter sehr wohlwollend akzeptiert.

    Ist ja nicht nur ein tiefes Loch...in das Loch kommen 2 ineinander geschachtelte Regenrinnen. Die Innere (mit Deinen Preziosen) kann mit einer bestimmten Technik ganz leicht gehoben werden. Alles wasserdicht. Ich find's sehr pfiffig und mir war/ist das Konzept 20 € wert.
    Warum so geizig ? 8o

    Gibt's sogar schon fertig zu kaufen für die Leute mit zwei linken Händen
    https://www.amazon.de/EASYmaxx…k%C3%BChler/dp/B06XW8Z9J8

    Man hört, dass den luxemburger Verantwortlichen die Tragweite ihres "Anti-Canabis-Gesetzes" klar geworden ist, und dass sie wieder (etwas) zurück rudern wollen. Ein Verbot der verwahrung von Aktien von Unternehmen, die mit Canabis zu tun haben, soll in Luxemburg nun doch nicht verboten werden, so dass Clearstream diese weiter verwahren kann - ergo wird man diese nun weiter auch an deutschen Börsen handeln können. Bis das Ganze durch ist und der Großherzog seinen Segen gegeben hat, wird es aber noch etwas dauern. Den Luxemburgern war wohl nicht klar, dass sie mit ihrem Gesetz gegen eine große Riege an Pharmaunternehmen geschossen haben.

    Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Das Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank muss vom Europäischen Gerichtshof überprüft werden. Grundlage sind drei Verfassungsbeschwerden


    https://www.welt.de/wirtschaft…gen-EZB-Geldschwemme.html

    es geht weiter ... (betreffend Post #10.369 ff.)


    aus der BÖZ...


    "[...] Die umstrittenen Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) beschäftigen mal wieder die Gerichte: Am kommenden Dienstag (10.7.) steigt vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg die mündliche Anhörung zum laufenden Wertpapierkaufprogramm Quantitative Easing (QE) der Euro-Hüter. Die Richter müssen entscheiden, ob die Käufe gegen den EU-Vertrag und das EZB-Mandat verstoßen.
    Das Bundesverfassungsgericht hatte in der Sache im August 2017 den EuGH eingeschaltet und um "rasche Erledigung" gebeten. Aus Sicht der Karlsruher Richter sprechen "gewichtige Gründe" dafür, dass die Käufe gegen das Verbot der monetären Staatsfinanzierung im EU-Vertrag verstoßen und die EZB ihr Mandat überschreitet. [...]"

    @skeptisch4ever


    Wenn Du von steigenden Goldminenaktien ausgehst und Du nicht all-in gehst, spricht Nichts gegen Dein geplantes Investment.


    Der Einstieg über ein ETF ist auch nicht verkehrt - auch ich kaufe neben Einzelwerten gerne ETFs um bestimmte Themen darzustellen.


    Schau mal hier, da findest Du die in Deutschland zugelassenen und handelbaren ETFs zu Goldminenaktien:
    https://www.justetf.com/de/fin…ic%2BMaterials&query=Gold
    Da kommst Du mit ein paar Klicks in jedes Factsheet, siehst die Zusammensetzung, Replikationsmethode, Ausschüttungsverhalten, Rebalancingperioden, Kosten, etc..


    Schau Dir auch mal zum Vergleich zum ARCA den "iShares Gold Producers" an, dessen Zusammensetzung liegt mir persönlich besser da harmonischer zusammengesetzt - aber jeder nach seinem Gusto.

    Der Handel ist das Eine, die Verwahrung das Andere.



    EDIT:
    http://www.clearstream.com/cle…s/settlement/d18044/97744
    "...Deutsche inländische Wertpapiere werden bis auf weiteres weiterhin von Clearstream Banking AG gehalten. ..."


    Wenn ich mich bei der Auflistung der Einzelwerte nicht verzählt hab, dann sind davon 86 Papiere mit US-ISIN, 59 Papiere mit CA-ISIN und 1 Papier mit AU-ISIN betroffen ... also Papiere deren Liquidität ohnehin nicht hauptsächlich an den deutschen Börsen vorherrscht und somit auch eine Verwahrung in Clearstream nicht gegeben ist.

    @Lucky
    Der Beitrag ist aus 2016, und 2017 wurde genau zu diesem schon hier GOLD : Märkte und Informationen gepostet … auch von Dir.


    Und ich möchte nochmal auf den feinen Unterschied hinweisen, dass die Deutsche Bank hier lediglich als Depotbank fungiert und nicht als Emittenten der Schuldverschreibung. Es besteht ein Anspruch auf Lieferung gegenüber der Emittentin der Deutschen Börse Commodities GmbH und nicht ein Anspruch gegenüber der eigenen Depotbank die Inhaberschuldverschreibung zur Ausübung des Rechts einzureichen.
    Wenn man mit dem Servicespektrum der Deutsche Bank nicht zufrieden ist, dann muss man halt seine Bank wechseln.

    Die Griechen verschieben die für in den nächsten Monaten geplante weitere Anleiheemission (diesmal 10jährige) mit der Begründung der aktuellen Unruhe an den Anleihemärkten in Folge der Italienwahl. Die zehnjährige Rendite der Griechen ist in den letzten zwei Wochen um über einen halben Prozentpunkt auf 4,6 gestiegen.

    Das hat Nichts mit dem Schreiben von Beiträgen hier im Forum zu tun, für diese Art der Werbung reicht lesen im Netz aus - auch Sachen die indirekt in Verbindung stehen, oder andere gelesen haben dir sich ähnlich wie Du verhalten.
    ... und sage mir jetzt nicht, dass Du im Netz nicht überdurchschnittlich viel über arabische Mitmenschen liest und andere Dinge, die vermuten lassen, dass Du ein Mann bist ... tataa
    Hast Du mal auf die blauen Zeichen geklickt? Was steht denn da, warum sie Dir diese Werbung zeigen?

    Das ist alles personalisierte Werbung basierend auf dem eigenen Surf- und Suchverhalten über das spezielle Device oder auch die genutzte IP-Adresse.
    Man muss sich auch nicht nur für genau die passenden Schlagworte interessieren, sondern man bekommt auch Werbung zu ergänzenden oder artverwandten Dingen angezeigt - teilweise auch standortbasiert.
    Schon mal den Cache und die Cookies gelöscht und die IP gewechselt?
    Ansonsten kann man über das kleine blaue Dreieck mit dem "i" und/oder das blaue "x" herausfinden, warum man diese Werbung gezeigt bekommt und kann hier auch die Addsettings für die Google-Werbungen einstellen.
    Das GSF kann für das Gezeigte nichts, die stellen lediglich die Werbefläche zur Verfügung zur Finanzierung der Website.


    Kannst Dich ja mal mit Deflationator austauschen, der hatte sich vor ein paar Monaten beschwert, dass er überall nur noch Bitcoin-Werbung u.ä. sieht. :D

    https://www.wiwo.de/finanzen/g…er-der-welt/22575056.html


    250 Milliarden US-Dollar Gold - Im größten Goldkeller der Welt


    Unter den Straßen Manhattans bunkert die Federal Reserve für Kunden aus aller Welt deren Goldreserven. Auch für Deutschland – obwohl die Bundesbank einen Teil des Goldes heimgeholt hat. Ein Besuch.
    [...]
    Wie der Transport genau ablief, darüber schweigt sich die Bundesbank aus Sicherheitsgründen aus. Die Federal Reserve in New York sagt immerhin, dass beim Abtransport die ausländischen Kunden „eigenes Personal“ mitbringen, um gemeinsam mit dem Fed-Personal die Barren zu verladen. Über einen Lastenaufzug werde das Gold nach oben befördert, dort in Trucks verladen und zum Flughafen gefahren. Während die Fed für die Lagerung des Goldes kein Geld nimmt, kostet die Ein- und Auslagerung pro Barren 1,75 US-Dollar.
    Wo das restliche deutsche Gold in New York gelagert ist, könne die Fed-Mitarbeiterin nicht sagen. Die Schließfächer seien anonymisiert – bis auf ein kleines Schild mit einer Nummer, das an jedem der schwarzen Gittertüren zu den Schließfächern baumelt.
    [...]

    Wie angekündigt hat die EU-Kommission heute ihren Vorschlag vorgelegt.
    https://ec.europa.eu/info/law/…itiatives/com-2018-339_en

    Was seit Anfang 2017 in der EU-Kommission verstärkt diskutiert wird, nimmt jetzt konkretere Formen an:


    https://www.boersen-zeitung.de…tsubm=ueberblick&r=Banken & Finanzen
    14.05.2018: EU-Vorschlag für eine sichere Anlage
    Neues Instrument mit verbrieften Staatsanleihen soll zu stärkerer Diversifizierung in Bankbilanzen führen
    Die EU-Kommission will in der nächsten Woche die Einführung von Sovereign Bond-backed Securities (SBBS) vorschlagen. Das neue Finanzinstrument mit verbrieften Staatsanleihen soll helfen, die Verflechtungen zwischen Banken und Staaten aufzulösen und zu mehr Diversifizierung in den Bankbilanzen zu kommen.ahe Brüssel - In der Debatte um die Einführung einer europäischen sicheren Anlage legt die EU-Kommission voraussichtlich in der kommenden Woche einen ersten konkreten Gesetzesvorschlag vor. Es geht dabei um Sovereign Bond-backed Securities (SBBS) - oft auch European Safe Bonds (ESBies) genannt, bei der Euro-Staatsanleihen gemäß des Kapitalschlüssels der Europäischen Zentralbank (EZB) in eine Senior- und eine Juniortranche verbrieft werden. Die Europäische Kommission hofft dadurch, die Summe der verfügbaren Papiere mit bestem Rating zu vergrößern. Der Entwurf des Gesetzesvorschlags und seine begleitenden Papiere liegen der Börsen-Zeitung vor. In diesen gibt die Brüsseler Behörde als Ziel aus, die Staatsanleihenbestände der Banken besser geografisch zu diversifizieren. "Dies würde die Verknüpfungen zwischen Banken und Staaten weiter schwächen und die grenzüberschreitende Risikoteilung des privaten Sektors verbessern", heißt es. Widerstandsfähigkeit und Effizienz des Finanzsektors im gesamten Euroraum würde so verbessert.Die Initiative Brüssels zielt nun konkret darauf ab, SBBS im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen in Staatsanleihen billiger zu machen. Eigenkapitalanforderungen, Liquiditätsabschläge und Anlagebeschränkungen, die traditionellen Verbriefungen auferlegt würden, seien bei dem neuen Finanzinstrument "nicht gerechtfertigt", hieß es.In den neuen Wertpapieren werden Euro-Staatsanleihen gebündelt und tranchiert verkauft. SBBS sollen laut dem Gesetzentwurf aus den Staatsanleihen aller Euro-Staaten bestehen - und zwar aus einer vorrangigen Tranche, die 70 % des Nominalwerts der Emission entspricht, und einer oder mehreren nachrangigen Tranchen im Volumen des übrigen Nominalwertes. Die genaue Aufteilung des nachrangigen Teils liegt im Ermessen des Emittenten. Bei den neuen Papieren, die verschiedene regulatorische Vorschriften, unter anderem bei der Transparenz, erfüllen müssen, wird in der Aufsicht und der geplanten Kooperation zwischen den Behörden genau der schon für der STS-Verbriefungen vereinbarte Ansatz verfolgt. [...]


    Link zum "Reflexionspapier zur Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion" der EU-Kommission vom 31.05.2017 (Seite21)
    https://ec.europa.eu/commission/sites/beta-political/files/reflection-paper-emu_de.pdf


    Link zur Pressemitteilung (Factsheet) der EU-Kommission vom 11.10.2017 - Punkt 7. Staatsanleihebesicherte Wertpapiere (SBBS)
    http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-17-3722_de.htm


    Link zur Homepagemeldung der EU-Kommission vom 11.10.2017
    https://ec.europa.eu/germany/news/20171011bankenunion_de


    Link zu einem wiwo-Artikel vom 29.01.2018
    https://www.wiwo.de/politik/eu…trument/20903278-all.html



    Das scheint mir der erste Schritt in die von mir im Post 10377 dieses Threads angeführte Analogie zu den teilschuldnerisch emittierten Bund-Länderanleihen zu sein.

    phoenix: Sa 28.04.18, 20:15 - 21:00 Uhr
    phoenix: So 29.04.18, 03:45 - 04:30 Uhr
    phoenix: So 29.04.18, 06:45 - 07:30 Uhr


    Mythos Gold (1/2) - Ewige Suche
    Seit Jahrtausenden verführt ein Metall die Welt: Gold. Vor Milliarden Jahren stürzten Meteoriten auf die Erde nieder und hinterließen eine gigantische Menge von dem glitzernden Metall. Schon den Ägyptern war Gold so wichtig, dass sie es in die Ewigkeit mitnehmen wollten. Für das edle Metall wurden Kriege geführt und ganze Kontinente erobert. Noch heute nehmen Menschen unendliche Mühen auf sich, um Gold in allen Teilen der Welt zu finden.




    phoenix: Sa 28.04.18, 21:00 - 21:45 Uhr
    phoenix: So 29.04.18, 04:30 - 05:15 Uhr
    phoenix: So 29.04.18, 07:30 - 08:15 Uhr

    Mythos Gold (2/2) - Schmutzige Geschäfte
    Die Gier der Menschen nach Gold ist bis heute unersättlich. Wissenschaftler schätzen, dass noch 50 000 Tonnen Gold in der Erde ruhen. Die Suche nach dem Edelmetall wird aber nie aufhören. Es ist unklar, wann das Edelmetall vom Menschen entdeckt wurde. Gold war aber schon immer ein Symbol von Macht, Prestige und Unsterblichkeit. Und das Geschäft boomt bis heute. Aber es hat auch eine dunkle Seite.

    Anbei eine mehr oder weniger repräsentative Statistik über die ich gestolpert bin.
    Warum ich das poste? Weil angeblich 11% der 1122 Befragten Bargeld zuhause in einem Tresor aufbewahren.
    Das bedeutet umgekehrt, dass 11% der Haushalte zuhause einen Tresor stehen haben (ungeachtet der Größe und Qualität).
    Hätte ich tippen sollen, hätte ich wahrscheinlich nicht mehr als 5% getippt.