Beiträge von Bembelpetzer

    Soll mir recht sein.


    Nachdem die beiden Parallelthreads von Salorius bereits von einem Mod zusammengelegt wurden, wäre es nur folgerichtig, wenn der Post mit der Originalquelle auch noch diesem Thread hinzugefügt würde.


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    EDIT: Selbst ergänzt...


    http://www.europarl.europa.eu/…i-terror-and-crime-checks


    Cross-border cash movements: tightening up anti-terror and crime checks


    - New rules beefing up rules on cash controls dating back to 2005
    - New definition of ”cash”
    - Disclosure declaration required for cash sent by freight



    Tougher checks on cash entering or leaving the EU were backed by the Civil Liberties and Economic Affairs committees on Monday.


    The new rules repeal the First Cash Control Regulation (CCR) from 2005, which requires individuals to declare sums over €10,000 when leaving or entering the EU. MEPs want to close loopholes exploited by criminals, such as divergent penalties in different member states, travelling with sums just below the declaration threshold or using means of transferring value that are not covered by current rules.


    To prevent the proceeds of crime from re-entering the economy or money being used to finance illegal activities, MEPs agreed to:
    - widen the definition of ”cash” to include gold, precious stones and metals, as well as anonymous prepaid electronic cash cards,
    - enable the authorities to impound cash below the €10,000 threshold temporarily, if criminal activity is suspected, and
    - make it mandatory to disclose “unaccompanied” cash sent by cargo.


    MEPs also asked the EU Commission to draft legislation to bring about a convergence of cash control penalties in the member states and study the possibility of establishing a Union Financial Intelligence Unit by 2019.


    The draft law was adopted Monday evening by 55 votes to 3, with 4 abstentions.



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    Quotes


    Mady Delvaux (S&D, LU), co-rapporteur, said: “Large sums of cash, be it banknotes or gold bullion, are often used for criminal activities such as money laundering or terrorist financing. With this legislation, we give our authorities the tools they need to improve their fight against those crimes. The central point is their fast access to all the information they need for their investigations. We therefore ask their systems for data exchange to be interconnected and we repeat our call for an EU Financial Intelligence Unit.”


    Co-rapporteur Juan Fernando López Aguilar (S&D, ES) said: “We have tried to strike the right balance between this instrument, which aims to strengthen, on the basis of internal market, the control of the cross-border cash passing through the external borders of the European Union, and protecting legitimate interests. So, making it proportional."


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    Next steps


    The text still needs to be approved by the Parliament as a whole, before MEPs can start negotiating the legislation with EU governments.


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    Quick Facts


    Currently, approximately 100,000 cash control declarations are made per year, which amounts to €60 to €70 billion. However, during the same period, about 11,000 infringements are detected, amounting to €300 million.
    Member states report that ISIS terrorists frequently transport cash amounts below the €10.000 threshold (around €7.000) to avoid detection.


    Despite the high risk posed by virtual currencies, such as Bitcoin, these are not included in the definition of “cash”. This is because customs authorities lack the resources to monitor them.

    Mit der Threadhygiene ist es leider in diesem Forum so eine Sache. Hier werden gerne mal ohne Modeingriff verschiedenste Themen in einem Thread behandelt, oder gleiche Themen in mehreren (teilweise sogar in unterschiedlichen Chaptern).


    Aus dem Grund bin ich doch eher in diesem Forum dafür, eng verwandte Themen erstmal in einem gemeinsamen Thread zu beginnen und dann bei Bedarf auszukoppeln, erst recht, wenn schon Monate zuvor in die gleiche Richtung abgescheift wurde - auch funktionieren die Suchoperatoren und -möglichkeiten in diesem Forum dadurch zielgenauer.


    Für wenig hilfreich finde ich es auch, wenn Sie für das gleiche Thema, zeitlich kurz hintereinander, zwei Threads eröffnen.


    PS: Ich spare mir jetzt das Rüberkopieren meiner Antwort in Ihren Parallelthread.

    5-letzter Platz für Deutschland beim Rentenniveau.

    1. Ja, ist nicht schön und nicht ausreichend. Und auch nicht jeden gleichwohl treffend (z.B. Beamte, etc.)


    2. Aber die Zahlen und der Trend sind seit Jahrzehnten bekannt. Und nicht alle, die sagen, sie hätten nicht genug um Rücklagen zu bilden, haben auch wirklich nicht genug dafür. Bei nicht jedem steht das Konsumverhalten und die Sparrate in einem ausgewogenen Maß zu den Einnahmen.


    3. Wie sieht der Kontext zu der Zahl aus?
    Welche Leistungen gibt es neben der Rente noch? Erwerbsminderungsrente, Witwenrente, Waisenrente, Kinderzuschläge, Rehazahlungen, etc.
    Wieviel wird von wem eingezahlt? Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Steuergelder, etc.).
    Was ist die Bemessungsgrundlage für die Einzahlungen? Lohn/Gehalt, Kapitaleinkünfte, Mieteinkünfte, etc.
    Wie wird das Geld in den einzelnen Ländern angelegt? Umverteilung, Kapitalmarkt, Versicherungsgemeinschaft, etc.
    Wer zahlt alles ein, wer bekommt Leistungen? Arbeitnehmer, Beamte, Selbständige, Privatiers, etc.
    Wie kommt das Nettoeinkommen als Bezugsgröße zustande? Wieviel Abzüge gibt es in den anderen Ländern? Das Frage ich mich insbesondere bei Kroatien, wo ja 130% ausgezahlt werden.


    Für mich hat dieser reine Zahlenvergleich keine vergleichende Aussagekraft ggü. den anderen Ländern.

    Ja, das mit der Überwachung, den Auskünften und Meldungen zieht immer weitere Kreise.
    Mittlerweile wird bei manchen (Vermögens-)auskünften neben Konto, Depot und Haus, auch schon explizit nach Gold-/Silber- Münzen/Barren gefragt - ob man das dann immernoch einfach mal so ausnahmsweise vergessen kann?


    Da möchte man doch am liebsten in Kunst mit inneren Wert investieren, danach wird (außer bei Hausratversicherungen) meist noch nicht gefragt - jedoch ist das durch die Edelmetallbrille preislich schmerzlich.


    Gerade mal spaßeshalber die auf der Homepage veröffentlichten indikativen Preise von Bullionart gecheckt und auf Unzenpreis umgerechnet (blaue Balken). Der Durchschnittspreis (wenn man jedes Objekt einmal Kaufen würde) ist dargestellt durch den grünen Balken. Die rote gestrichelte Linie ist der aktuelle Feinunzenpreis und die durchgezogene Linie der Unzenpreis, den man aktuell bei einem 1kg-Standardbarren zahlen würde. Ergebnis, die Kunst für die Vitrine kostet im Schnitt das doppelte.

    https://www.bundesbank.de/Reda…8_23_goldverlagerung.html


    Pressenotiz 23.08.2017


    Bundesbank schließt Goldverlagerungen vorzeitig ab


    Die Bundesbank hat den Prozess der Goldverlagerungen früher als geplant abgeschlossen. Nachdem bereits im Jahr 2016 die Verlagerung von Goldreserven aus New York vorzeitig vollzogen werden konnte, sind in diesem Jahr die noch verbliebenen rund 91 Tonnen Gold aus Paris nach Frankfurt verbracht worden. Somit befindet sich kein Gold mehr in Paris. "Das gesamte Lagerstellenkonzept wurde damit insgesamt rund drei Jahre vor dem geplanten Termin abgeschlossen", sagte Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, mit Verweis auf das 2013 vorgestellte Lagerstellenkonzept. Dieses sah vor, dass die Bundesbank ab 2020 die Hälfte der deutschen Goldreserven in eigenen Tresoren in Frankfurt am Main lagert. Dazu wurden schrittweise rund 300 Tonnen Gold aus New York und rund 374 Tonnen Gold aus Paris nach Frankfurt am Main verlagert.


    Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Verlagerungen:


    Damit verteilen sich die Goldreserven der Bundesbank nach Abschluss der Verlagerungen wie geplant auf die verbleibenden Lagerstellen:

    Die Bundesbank stellte im gesamten Verlagerungsprozess sicher, dass es sich von den Entnahmen bei den ausländischen Lagerstellen bis zur Einlagerung in Frankfurt am Main nachweislich um deutsche Goldreserven handelte. Bei Eintreffen in Frankfurt am Main unterzog die Bundesbank alle verlagerten Goldbarren einer vollständigen Eingangskontrolle und Echtheitsprüfung. Nach Abschluss der Prüfungen ergaben sich bei den Verlagerungen keine Beanstandungen bezüglich Echtheit, Feingehalt und Gewicht der Barren.
    Eine aktualisierte Goldbarrenliste wird die Bundesbank im Frühjahr 2018 zum Stand 31. Dezember 2017 auf ihrer Internetseite veröffentlichen.


    Präsentation zum Pressegespräch am 23.08.2017 anbei

    Ich habe die offiziellen Zahlen nicht, aber die ca. 5000 Tonnen als Bestand der USA passen doch.
    Die USA lagern von ihren ca. 8100 Tonnen ca.
    55% in Ford Knox
    20% in West Point
    20% in Denver
    5% beim FED in New York
    (Rundungsdifferenzen lagern bei der US MInt)


    Mich hätte es eher verwundert, wenn der US-Finanzminister sich die Bestände der anderen Eigentümer hätte anschauen dürfen.

    Auch hier nehme ich wieder die andere Position ein.


    Unter Ertragsgesichtspunkten nimmst Du vor Steuer 4.800 EUR ein.


    Macht bei 150.000 EUR "Kapital" eine Rendite von 3,2%, die Du dann zum persönlichen Steuersatz (plus Soli, etc.) versteuern musst. Dazu kommt dann wahrscheinlich auch ein Liquiditätsnachteil durch Steuer Vorauszahlungen und der relative Arbeitsaufwand (Nebenkostenabrechnung etc.) und zukünftige Instandhaltungs- und Instandsetzungsausgaben musst Du Anteilig pro Jahr auch noch rechnerisch abziehen.


    Eine mindest gleichartige Rendite kannst Du auch ohne Weiteres über Aktien (dirket oder über Fonds) darstellen können - auch mit monatlichen Cashflow wenn Du drauf angewiesen bist. Versteuert werden die Erträge dann mit der meist niedrigeren Abgeltungssteuer, Steuervorauszahlungen sind nicht notwendig und der jährliche Arbeitsaufwand ist auch viel niedriger. Weiterer Vorteil, man kann wenn man muss stückchenweise liquidieren - innerhalb von 2 Tagen.


    Klar können einzelne Aktien mehr schwanken, jedoch auf Portfolioebene sollte sich das einwenig nivellieren - und auch die Immopreise können nachgeben.


    Auch sehe ich bei Aktien über die nächsten Jahre ein höheres weiteres Wertsteigerungspotenzial, als bei Immos.


    Da die Wohnung vermietet ist, solltest Du aber erst verkaufen, wenn Deine Spekulationsfrist abgelaufen ist.


    ... aber alles nur meine Meinung.

    Verkauf und auf Haus umsteigen war immer mal eine Überlegung. Aufgrund der hohen Preise jedoch eine deutliche Mehrbelastung / kaum tragbar. Muss hier ca. 400.000 Euro rechnen.

    Für ein gleich großes Haus, ggü. einer Wohnung, ist der Preis doch in Ordnung.

    In Deinem Eingangspost schreibst Du, dass Ihr seit 7 Jahren dort wohnt und 600 EUR tilgt, das hießt, dass von Euch in die Immo bereits 600 EUR x 12 Monate x 7 Jahre = 50.400 EUR geflossen sind. Darüber hinaus würdet Ihr 80.000 EUR Gewinn realisieren, die die Restschuld auf 200.000 EUR drückt - macht einen aktuellen rechnerischen Gesamtwert der Wohnung von 330.400 EUR (200 TEUR Restschuld + 80 TEUR Sondertilgung + 50 TEUR abbezahlt ; Ursprungsdarlehen 250 TEUR).

    Das macht grob einen Aufschlag von 20% für ein Haus ggü. der Wohnung - das ist ok in meinen Augen.
    Augenmerk sollte also dann auf die leistbare Rate liegen.


    EDIT: Sehe gerade, dass ich oben nicht richtig gelesen habe. Die 200 TEUR sind nicht die Restschuld, sondern das, was nach Abzug der Restschuld über ist. Demnach würde das Haus fast das doppelte kosten - o.k. das muss man sich zweimal überlegen - ich persönlich würde es trotzdem vorziehen.


    Überschlägig wäre die Wohnung wohl wert:
    + 108.000 EUR Darlehen (600 EUR x 12 x (7+8) Jahre)
    + ca. 30.000 EUR damaliges Eigenkapital (angenommene 20%)
    + ca. 80.000 EUR Wertzuwachs
    = ~218.000 EUR Wohnungswert

    Bempelpetzer
    Das kommt natürlich auch immer auf das Objekt an.


    Wir haben eine vermietete ETW, und da kommen jetzt nach 25 Jahren die ersten großen Ausgaben, [...]

    Da hast Du recht, aber bei einem 7jährigen Neubau schwebt mir so ein modernes neues Wohnhaus mit 6 bis 20 Wohneinheiten und Tiefgarage vor, evtl. auch mehrere Objekte der gleichen Art in Reihe ... monatliche Belastung extra günstig kalkuliert, damit viele es sich grad so leisten können.
    Das war vor 25 Jahren noch anders.


    PS: Übrigens bei mehren Objekten der gleichen Art in Reihe ... oftmals gilt dann die komplette Anlage als eine WEG, d.h. Familie Müller aus Haus 1 haftet mit ihrem Hausgeld (und ggf Nachschüssen) auch für Reparaturen an Haus 5.

    Für mich wäre die optimalste Lösung: Wohnung verkaufen, etwa gleichgroßes Haus kaufen, möglichst schnell tilgen und daneben weiter sparen (Cashreserve, Aktien und Edelmetallanteil). Klar, das ist nicht die bequemste Variante.


    Warum Wohnung verkaufen? Aus Erfahrungen in meinem Umfeld habe ich mehrere Beispiele, wo nach ca. 10 Jahren die ersten größeren Instandhaltungen und -setzungen von WEG-Neubauten angefallen sind. In jedem Fall gab es rießen Ärger, da die Hausgeldrücklagen nicht ausreichten und das Hausgeld danach ordentlich angehoben werden musste. Für viele war eine Erhöhung des monatlichen Wohngeldes um 50 EUR schon ein fast unlösbares Problem. Sehr viele WEG-Eigentümer haben selbst keine eigenen Rücklagen, um damit einspringen zu können. Das Ergebnis waren dann Reparaturkompromisse, Aufschiebung des Reparaturstaus bis hin zu Notverkäufen ... alles hatte negative Auswirkungen auf die Wohnungswerte aller WEG-Eigentümer (im zweifel sind sie nur nicht so schnell gestiegen wie bei anderen WEGs). Haben alle Deine WEG-Miteigentümer genug auf der hohen Kante, um mal schnell einen vier bis fünfstelligen Betrag nachzuschießen??? Ihr seid eine Haftungsgemeinschaft! Noch könntest Du vor der ersten großen Rechnung das Weite suchen.


    Warum Haus kaufen? Ich halte selbstgenutztes Wohneigentum für sehr wichtig ... nur nicht als WEG.

    http://www.faz.net/aktuell/fin…dArticle=true#pageIndex_2


    " [...] Für Bareinzahlungen oder sonstige Finanzgeschäfte bei Banken hingegen gilt die neue Obergrenze von 10000 Euro nicht, die jetzt in Paragraph 10, Absatz 6 Geldwäschegesetz geregelt ist. Vielmehr gelten dort die alten Obergrenzen aus Paragraph 10, Absatz 3 Geldwäschegesetz weiter. Sie liegen je nach Vorgang zwischen 1000 und 15000 Euro. Das hat ein Sprecher der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) ausgeführt. Für Gold, das bei Banken gekauft wird, liege die Obergrenze weiterhin bei 15000 Euro. [...]"


    Anmerkung: ... ab der eine IdentifizierungsPFLICHT besteht.