Beiträge von Bembelpetzer

    https://www.bundesbank.de/Navi…tag_der_offenen_tuer.html


    Bundesbank lädt ein zum Tag der offenen Tür 2017


    "Im Jubiläumsjahr ihres 60-jährigen Bestehens lädt die Deutsche Bundesbank am 1. und 2. Juli 2017 zum Tag der offenen Tür in Frankfurt am Main ein. Am Standort der Zentrale und in der Hauptverwaltung Hessen öffnet die Bundesbank nach 2014 bereits zum zweiten Mal ihre Türen.


    Unter dem Motto "Machen Sie sich Ihr Bild von der Bundesbank" bietet die deutsche Notenbank ein vielfältiges Informations- und Unterhaltungsprogramm. Besucherinnen und Besucher lernen die Welt der Bundesbank anhand von ungewöhnlichen Ausstellungsstücken und abwechslungsreichen Spielstationen kennen. In Dialog-, Interview- und Quizrunden können sie mit dem Vorstand und vielen Fachleuten der Bundesbank in Kontakt kommen und sich austauschen."


    Auf der Website gibt es auch ein Programmheft zum herunterladen (pdf, 7MB).
    Die einzelnen Programmpunkte habe ich hier mal zusammengefasst. Diese werden an dem Wochenende mehrfach angeboten und sowohl in der Zentrale auls auch in der Hauptverwaltung Hessen.


    Bürgerdialog mit Bundesbankpräsident Jens Weidmann
    Interview mit Bundesbankvizepräsidentin Claudia M. Buch: Wie stabil ist das Finanzsystem?
    Interview mit Bundesbankvorstand Andreas Dombret: Wie und warum werden Banken beaufsichtigt?
    Interview mit Bundesbankvorstand Joachim Wuermeling: Wie schützen wir die Währungsreserven?
    Interview mit Bundesbankvorstand Johannes Beermann: Was bietet die Bundesbank als Arbeitgeber?
    Interview mit EZB-Direktoriumsmitglied Yves Mersch: Die nächsten Schritte für Europa
    Vortrag: Arm oder reich? Die Verteilung der Vermögen privater Haushalte in Deutschland
    Vortrag: Aus dem Leben einer Banknote
    Vortrag: Das duale Studium bei der Bundesbank
    Vortrag: Der Goldschatz der Bundesbank
    Vortrag: Die Ankaufprogramme des Eurosystems
    Vortrag: Die Deutsche Bundesbank – Ein vielseitiger Arbeitgeber
    Vortrag: Fake News oder Fakten? Statistische Qualitätssicherung bei der Bundesbank
    Vortrag: Finanzstabilität geht uns alle an!
    Vortrag: Gemeinsam für Europa: Die EZB und das Eurosystem
    Vortrag: Niedrigzinsen und kein Ende? – Maßnahmen der aktuellen Geldpolitik
    Vortrag: Preisstabilität – was ist das?
    Vortrag: SSM oder was: Wie funktioniert die europäische Bankenaufsicht?
    Vortrag: Unser Bargeld als Spiegel der europäischen Vielfalt
    Vortrag: Von neuen und falschen "Fuffzigern" - Das Euro-Bargeld
    Vortrag: Was macht die Deutsche Bundesbank?
    Vortrag: Was steckt hinter den TARGET2-Salden?

    Auch eine Art Eurobonds und im Jahre 2018 werden sie unter anderen Namen kommen.


    [Klugscheißermodus an]


    Das, von dem die Politiker immer faseln, kann schon deshalb nicht Eurobond heißen, da der Begriff international in Regulatorien, Gesetzen, Verordnungen, Verträgen etc. seit Mitte der 1960er bereits für ein anderes Finanzprodukt belegt ist und in der weltweiten Finanzwirtschaft auch gängiger Sprachgebrauch ist. Jedem der mit der Finanzwelt etwas mehr zu tun hat, stellen sich die Nackenhaare auf. Teilweise wird diese sehr unglückliche Wortwahl auch von außereuropäischen Geschäftspartnern sehr belächelt.


    Als Eurobonds bezeichtnet man seit Jahrzehnten Anleihen von vornehmlich außereuropäischen Schuldnern die sich am Eurobondmarkt verschulden. Grobes Hauptmerkmal ist, dass die Anleihen mit einer internationalen statt nationalen ISIN ausgestattet sind und nicht in der Heimatwährung des Emittenten ausgestellt sind. Das "Euro" kommt daher, dass diese Geeschäfte in diesen Papieren hauptsächlich in Europa (Euroclear Bruxelles oder Clearstream (Cedel) Luxembourg) abgewickelt werden, aber auch in Europa ihren Ursprung haben.


    Je näher Medien/Journalisten der Finanzwirtschaft sind, desto eher ist auch von Euroland-Bonds die Rede, z.B. im managermagazin, in Capital, Börsenzeitung, etc.


    Gute Zusammenfassungen und etwas genauer beschrieben findet man das Ganze hier:
    http://www.investopedia.com/te…urobond.asp#axzz1V51sEKTO
    http://wirtschaftslexikon.gabl…finition/euromaerkte.html
    http://financial-dictionary.thefreedictionary.com/Eurobonds
    http://www.businessdictionary.com/definition/Eurobond.html


    [Klugscheißermodus aus]


    http://www.goldreporter.de/goldverarbeitung-argor-heraeus-jetzt-vollstaendig-in-deutscher-hand/gold/65080/
    "[...] Die Heraeus Holding GmbH hat die 100-prozentige Übernahme des Edelmetallverarbeiters Argor-Heraeus durch die Global Business Unit Heraeus Precious Metals (HPM) bekanntgegeben.
    Zuletzt besaß der Technologiekonzern aus Hanau bereits rund ein Drittel der Anteile an dem bekannten Goldbarren-Hersteller. Schon seit 1986 war man an der in der Schweiz ansässigen Argor beteiligt. Die ehemaligen Miteigentümer Commerzbank, Münze Österreich sowie das Argor Management haben nun jeweils ihre Beteiligung an Heraeus abgetreten. Damit wird Heraeus eigenen Angaben zufolge zum „weltweit größte Anbieter von Edelmetalldienstleistungen“. [...]"

    Da fügt sich Eines zum Anderen ... Die Commerzbank stellt den Handel mir physischen Edelmetallen ein


    http://uk.reuters.com/article/…nk-precious-idUKKCN18E14X
    Commerzbank is to close its physical precious metals business in the next year, a source with direct knowledge of the matter said on Thursday.
    The businesses that will be discontinued by Germany's second-biggest listed bank include physical precious metals trading and related services, the source said.
    "The trading in physical precious metals and related activities comprising refinery services, vaulting and transportation of precious metals will be terminated within the next year," the source said.
    Commerzbank had no comment to make on the matter.
    No decision has been made over jobs, the source said, with some employees within the business potentially moving internally.
    The physical precious metals business is largely based in Luxembourg, where a team of seven is headed by managing director for Luxembourg Adrien Biondi. The bank also has a precious metals trading desk in Singapore.
    No change is expected to the bank's unallocated products business, the source added.
    The bank has recently restructured its investment banking operations, which have been folded into its corporate bank.

    http://www.handelsblatt.com/fi…bei-onecoin/19783030.html


    Internetwährung
    Betrugsverdacht bei Onecoin


    Anleger aus Deutschland haben hunderte Millionen in die Internetwährung Onecoin investiert: Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Bielefeld wegen Betrugsverdachts.


    Bielefeld. Der Sprecher der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität, Klaus Pollmann, sagte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch, die Behörde ermittele gegen sieben Beschuldigte aus dem Umfeld der Digitalwährung wegen des Vorwurfs des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs. Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte zuvor darüber berichtet.


    Die Ermittler prüfen unter anderem, ob Anleger durch falsche Darstellungen im Internet und auf Verkaufsveranstaltungen veranlasst wurden, ihr Geld in die sogenannte Kryptowährung zu investieren. Außerdem werde wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Gesetz zur Beaufsichtigung von Zahlungsdienstleistungen ermittelt, sagte Pollmann.


    Anleger, die in den Besitz von Onecoins kommen wollten, mussten nach Angaben der Finanzaufsicht Bafin Zahlungen auf wechselnde Bankkonten des Unternehmens IMS International Marketing Services in Greven überweisen, Von dort leitete die IMS die Gelder laut Bafin „im Auftrag von Onecoin LTD an Dritte insbesondere auch außerhalb Deutschlands weiter“.


    Die Bafin hatte bereits im April eine sofort vollziehbare Kontensperre über die Konten der IMS verhängt und verfügt, das Finanztransfergeschäft mit Onecoin-Anlegern sofort einzustellen. Insgesamt hatte die IMS laut Bafin zwischen Dezember 2015 und Dezember 2016 rund 360 Millionen Euro angenommen. Davon lagen bei Verhängung der Kontensperre noch rund 29 Millionen Euro auf den Konten.


    Der Sprecher der Staatsanwaltschaft betonte, die Ermittlungen seien sehr komplex und schwierig. Deshalb könne das Verfahren sehr lange dauern.

    Hausbesitzer wird enteignet Hamburg beschlagnahmt leerstehende Wohnungen


    So weit sind wir schon.
    "Einen Vermieter mit sechs Wohnungen hat das Bezirksamt Hamburg-Mitte jetzt enteignet. Die Immobilien liegen im zentrumsnahen Hamm und stehen seit fünf Jahren leer. [...] Das Bezirksamt hat die Wohnungen jetzt einem Treuhänder übergeben, saniert sie und bietet sie dann zur Vermietung an. Die Sanierungskosten im mittleren fünfstelligen Bereich für neue Böden, Heizung und Wände muss der Eigentümer tragen. Auch die neuen Mieter kann er sich nicht aussuchen, sondern muss sie akzeptieren. [...] Seit 2013 können kommunale Behörden Wohnungen zwangsenteignen. Dafür müssen sie mindestens vier Monate ohne Sanierungsarbeiten leer stehen"

    So weit sind wir schon länger ... insbesondere in Hamburg ...
    An Asylanten vermieten


    Wohnraumschutzgesetze/-verordnungen/-satzungen etc. gibt es aber nicht nur dort ...

    https://www.heise.de/newsticke…elds-Onecoin-3702170.html


    Finanzaufsicht verbietet Vertrieb des Digitalgelds Onecoin

    heise online
    03.05.2017 19:16 Uhr –Axel Kannenberg


    Weltweit wird die angebliche Kryptowährung Onecoin als gewinnträchtig an Investoren verkauft, Kritiker wittern Betrug. Die Bankenaufsicht Bafin untersagt nun Vertrieb und Verkauf in Deutschland.


    Die in einer Art Strukturvertrieb vermarktete virtuelle Währung Onecoin steht bereits seit längerem als mutmaßliches Schneeballsystem in der Kritik. Die deutsche Bankenaufsicht hat nun Vertrieb und Vermarktung in Deutschland untersagt. Dabei richtet sich das Verbot gleich gegen mehrere Unternehmen des offenbar breit verflochtenen und weltweit aktiven Onecoin-Vertriebs.
    So fehlt laut der Aufsichtsbehörde den Unternehmen Onecoin Ltd. (Dubai) und Onelife Network Ltd. (Belize) eine Erlaubnis für die als Eigenhandel eingestuften Geschäfte mit Onecoin-Werteinheiten. Ebenfalls wird der One Network Services Ltd. (Bulgarien) untersagt, den Vertrieb weiter zu unterstützen.


    29 Millionen Euro auf eingefrorenen Konten


    Bereits Anfang April hatte die Bafin wiederum der International Marketing Services GmbH (IMS) aus Greven Konten eingefroren. Darüber soll die Gesellschaft Gelder von Onecoin-Anlegern an „Dritte insbesondere auch außerhalb Deutschlands weitergeleitet haben“ – und das im Auftrag der Dubaier Onecoin Ltd. Die Bafin hat das unter Androhung von Zwangsgeld verboten. Mitte April untersagte die Bafin auch der Onecoin Ltd. Finanztransfers über IMS durchzuführen.
    Offenbar lief der Vertrieb überaus schwunghaft, zwischen Dezember 2015 und Dezember 2016 soll IMS Gelder in Höhe von 360 Millionen Euro angenommen haben. 29 Millionen davon liegen noch auf den eingefrorenen Konten.


    Kein unabhängiger Handelsplatz


    Onecoin-Tokens und "Schulungspakete" werden meist auf Veranstaltungen an Anleger verkauft. Diese werden Berichten zufolge mit Provisionen dazu angehalten, weitere Anleger anzuwerben. Eine dezentrale Geldschöpfung wie beim Bitcoin scheint es nicht zu geben. Vielmehr setzt man auf Zentralisierung und verzichtet dadurch auf ein eigentlich konstitutives Merkmal von Kryptowährungen. So "sind Ihre Coins sicher und versichern Konformiät und AML" (sic!), heißt es auf der EU-Website des Onecoin. Zentralisierung bedeutet natürlich auch, dass sich Anleger auf Gedeih und Verderb von einem Anbieter abhängig machen.
    Einen unabhängigen Handelsplatz gibt es derzeit wohl auch nicht, die laut europäischer Onecoin-Website unabhängige Börse xcoinx.com ist aktuell "under maintenance“. Eine freie Wallet-Software zum Download, eigentlich Standard bei Kryptowährungen, findet sich nicht. Die Blockchain des Onecoins wird nach Angaben auf der Website regelmäßig extern auditiert, weitere Details werden dazu aber nicht genannt. Ein Whitepaper mit genaueren technischen Spezifikationen, eine quelloffene Codebasis der Blockchain oder einen Blockexplorer, der Einblick in Transaktionen ermöglicht, möchte man wohl auch nicht offerieren. Dennoch nimmt Onecoin in Anspruch eine führende Kryptowährung zu sein und enormen Wertzuwachs zu erzielen.


    Im Visier zahlreicher Behörden


    Die deutsche Aufsicht ist nicht die erste, die sich an den Geschäftspraktiken von Onecoin stört: In Indien haben Behörden Ende April 18 Personen wegen Betrugsverdachts festgenommen, die Onecoin-Seminare abgehalten hatten, wie die Times of India berichtet. Konten mit Millionenguthaben wurden laut Bericht ebenfalls eingefroren. Weitere Zentralbanken und Behörden etwa in Italien, Großbritannien, Belgien und Thailand haben vor Onecoin gewarnt oder sind bereits schon dagegen vorgegangen. Die Bafin-Verfügungen gegen Onecoin sind laut der Behörde noch nicht bestandskräftig, es können also noch Rechtsmittel dagegen eingelegt werden.

    ...das ist ja kein so richtiges Novum....ebensowenig wie die Tatsache, daß die Münze Österreich ebenfalls eine Beteiligung an Argor-Heraeus hält...


    http://www.goldreporter.de/gol…eutscher-hand/gold/65080/


    "[...] Die Heraeus Holding GmbH hat die 100-prozentige Übernahme des Edelmetallverarbeiters Argor-Heraeus durch die Global Business Unit Heraeus Precious Metals (HPM) bekanntgegeben.
    Zuletzt besaß der Technologiekonzern aus Hanau bereits rund ein Drittel der Anteile an dem bekannten Goldbarren-Hersteller. Schon seit 1986 war man an der in der Schweiz ansässigen Argor beteiligt. Die ehemaligen Miteigentümer Commerzbank, Münze Österreich sowie das Argor Management haben nun jeweils ihre Beteiligung an Heraeus abgetreten. Damit wird Heraeus eigenen Angaben zufolge zum „weltweit größte Anbieter von Edelmetalldienstleistungen“. [...]"

    Mein Excel zieht sich die Daten von goldseiten.de, da habe ich noch keine Formatänderungen bemerkt.
    Ich lade die Seite per Aktualisierungsbutton in ein extra Tabellenblatt und verweise in meiner Übersicht auf die entsprechende Zelle.


    Mir reicht die Übersichtsseite... http://www.goldseiten.de/kurse/muenzen_barren.php


    Unter den einzelnen Tabellen findest Du auch jeweils ein Link in die Komplettlisten, oder auch links im Menü (dort findest Du auch die aktuellen Auf- und Abgelder)

    Ein Edelmetallhändler meldet, dass eine neue EU-Richtlinie in nationales Recht bis zum 26. Juni 2017 umgesetzt werden muss. Es handelt sich um die Richtlinie zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.
    Dies hat Auswirkungen auf anonyme Tafelgeschäfte:


    "...Dadurch können Gold- und Silberkäufer bis zu einem Betrag von 9.999,99 Euro anonym Edelmetalle erwerben, statt wie bisher bis 14.999,99 Euro. Die Richtlinie kann im Übrigen jederzeit vor dem Stichtag eine Umsetzung finden. In Deutschland liegt bereits eine von der Bundesregierung beschlossene Gesetzesvorlage vor. Mit einem Betrag von 10.000 Euro können Käufer dann je nach Kurs etwa acht Krügerrand-Münzen anonym erwerben, statt wie aktuell 12 Stück bei einem Schwellenwert von 15.000 Euro. Das zieht auch Konsequenzen für die Auswahl der Produkte durch den Anleger nach sich. Produkte, die bereits nahe der 10.000-Euro-Marke liegen, werden im anonymen Tafelgeschäft zukünftig keine Rolle mehr spielen – insbesondere, wenn man davon ausgeht, dass der Goldpreis langfristig steigen wird..."

    Schau mal hier in den GWG-Thread Post #63, da geht es um die von Dir genannte neuerliche Anpassung...
    GWG Modifizierung ab 2012: ab 1.000€ Meldepflicht?


    Verschärfung des deutschen Geldwäschegesetzes
    Verschärfung des deutschen Geldwäschegesetzes durch die Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie (RL (EU) 2015/849), die spätestens bis zum 26. Juni 2017 umgesetzt werden muss. [...]

    Und warum sollte man die von Dir veranschlagten 1.5% nicht auf die Mieter abwälzen? Wärs ein Minusgeschäft, würd doch keiner vermieten sondern gerade bei aktuellen Preisen verkaufen.

    Lass' mich raten, Du bist kein Vermieter? Kein halbwegs aufgeschlauter Mieter zahlt Dir die Instandhaltungskosten. Auf die Miete umlegen kann man nur die Modernisierungskosten bereinigt um den Instandhaltungsanteil ... und davon dann 11% aufs Jahr verteilt ... und dann im Nachgang mit dem persönlichen Einkommensteuersatz noch veranlagt. Demnächst sollen die 11% sogar auf 8% reduziert werden.


    Zum Minusgeschäft: die meisten können Ihre Rendite eigentlich gar nicht richtig berechnen - schon gar nicht nach Abzug aller tatsächlichen und kalkulatorischen Kosten und Steuern ... da wird viel fantasiert. Ich habe schon einige vom Hocker fallen sehen, die mir was von 5% erzählt haben - vor Steuer blieben da nie mehr als um die 1%. Nominell interessant werden da erst MFHs oder mehrere Objekte in Summe, und wenn es gut geht auch renditemäßig einigermaßen erträglich ... aber bei dem hier diskutierten EFH nicht.

    Um den "Wert" zu erhalten, musst man ca. 1,5% p.a. für Instandsetzung rechnen. Der höhere "Betrag" kommt durch die Inflation und den dann jeweiligen Marktschwankungen. Im Prinzip musst Du eine inflationsbereinigte Barwertbetrachtung machen.
    Beispiele wieso Deine gefühlte "Wertsteigerung" nicht von ungefähr kommt:
    10 Jahre bei 2,5% Inflation machen 28%, bei 20 Jahren 64% und bei 30 Jahren 110%
    10 Jahre bei 3% Inflation machen 35%, bei 20 Jahren 80% und bei 30 Jahren 140%
    (in den 90er waren wir auch mal bei 6%)


    Anbei die Ergebnisse EINER Untersuchung für den Wohnimmobilienmarkt, inflationsbereinigt und unter der Vorraussetzung, dass man keinen Investitionsstau aufkommen lässt, indem man jeglichen Instandsetzungsmasnahmen nachgeht (geglättet und auf die einzelen Jahre verteilt). Und diese deckt sich auch mit meinen Erfahrungen in meinem Umfeld - klar, die Betragsmäßigen Zahlen wachsen, sind aber meist nicht viel mehr Wert. So manchen Verkaufswilligen trifft dann die Keule des Wunschdenkens.


    Ansonsten besteht die Rendite natürlich im günstigen Einkauf und teuren Verkauf - und dem richtigen Abpassen des Zyklus. Ich wollte Tinkomat lediglich aufzeigen, dass er mit seiner vereinfachten Rechnung zu kurz greift.




    PS: bumerang, warum unterschreibst Du mit alibaba ??? Kommt da jemand mit seinen Identitäten durcheinander ???

    Nunja, ab dem Faktor 20 kommt man in den "teuren" Bereich, da sollten die subjektive Gründe dafür sprechen, warum man kauft.


    Aber in Deiner Rechnung hast Du die Instandhaltungskosten für den Käufer unterschlagen. Um den "Wert" zu erhalten, musst Du etwa 1,5% des aktuellen Wertes pro Jahr nebenher für die kommenden Instandhaltungskosten für Abwohnen und Verfall ansparen. (Marktschwankungen für die Wertbetrachtung außen vor gelassen.)
    Diese Kosten sind nicht auf den Mieter umlegbar und nur von dem Eigentümer (Deinem Käufer) zu tragen - in deinem Zahlenbeispiel beträgt die Monatsmiete also entweder nur 1400 EUR oder Du musst die Käuferkalkulation auf der jährlichen Ausgabenseite entsprechend anpassen.


    Hinzukommen noch weitere nicht umlegbare Kosten, die allein der Eigentümer/Käufer zu zahlen hat (z.B. Straßenbeiträge, etc.).

    http://www.wiwo.de/unternehmen…-sparkassen/19340390.html


    HSH Nordbank
    Bankenaufsicht fürchtet gravierende Folgen einer Abwicklung für die Sparkassen


    Eine Pleite oder eine geordnete Abwicklung der HSH Nordbank hätte gravierende Folgen für die deutschen Sparkassen. Betroffen wären alle deutschen Verbände.


    Das geht aus vertraulichen Papieren der deutschen Bankenaufsicht hervor, die der WirtschaftsWoche vorliegen. Bei einem Ausfall der HSH sei „mit unmittelbaren und breiten Auswirkungen für Sparkassen in allen deutschen Verbänden und deren Kunden zu rechnen“, heißt es in der Analyse der Aufseher. Neben den Sparkassen in Schleswig-Holstein, die mit rund fünf Prozent an der HSH beteiligt sind, wären demnach „gerade auch Sparkassen in Ost-und Süddeutschland durch Verlust ihrer Einlagen oder Verlust des Vertrauens ihrer Retail-Kunden stark betroffen.“


    Für den Fall einer Abwicklung rechnen die Aufseher zudem mit schwerwiegenden Folgen für den gesamten Sparkassen-Verbund. „Durch die Anwendung jeglicher Abwicklungsinstrumente würde eine „Nicht-Leistungsfähigkeit“ der Institutssicherung der Landesbanken bzw. der Sparkassen evident“, heißt es in dem vertraulichen Papier. Dadurch könnten sich negative Auswirkungen auf die Ratings der Landesbanken und Sparkassen ergeben. Zudem könnte die Abwicklung zu „einem Entzug der Nullgewichtung für verbundsinterne Forderungen führen“, was „erheblichen Rekapitalisierungsbedarf“ bei den Mitgliedern des Haftungsverbundes auslösen würde. Bisher müssen Sparkassen Forderungen an Landesbanken nicht mit Eigenkapital unterlegen.


    Nach Vorgaben der EU-Kommission müssen die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein als Eigentümer die Landesbank bis Februar 2018 verkaufen. Sollte der Verkauf scheitern, wird die HSH Nordbank abgewickelt. Als möglicher Käufer der HSH gilt in Kreisen der Sparkassen die in Hannover ansässige NordLB, die ein Interesse jedoch offiziell dementiert. Für den Fall einer Übernahme sollen die bisher mit 26 Prozent an der NordLB beteiligten niedersächsischen Sparkassen fordern, dass die Bundesländer ihren Anteil übernehmen. Laut Insidern fürchten sie, dass sich das Institut mit der Übernahme der HSH verheben könnte.

    Na denn Prost und winke winke schnöder Mammon.

    Quelle: Querschüsse


    Oha, die "Standpunktmultiplikatoren des Untergangs" springen mal wieder auf den Target2-Zug auf; wohl da dieses Thema seit Mitte Januar wieder in der Presse stärker thematisiert wird. Klar sehe auch ich die aufgelaufenen Risiken im Target2-System, doch leider geht der Artikel vom 06.02.2017 in keinster Weise auch auf den neuen Punkt ein, wieso das Thema jetzt wieder aktuell im Zuge der anstehend Wahlen diskutiert wird.


    Am 18.01.2017 hat Mario Draghi schriftlich in einem offenen Brief eine Warnung an alle Euro-Mitglieder gegeben:
    If a country were to leave the Eurosystem, its national central bank’s claims on or liabilities to the ECB would need to be settled in full.
    Jedes Euro-Mitgliedsland, dass die Euro-Zone verlässt, muss die Target2-Salden in EUR vollkommen ausgleichen. D.h. Länder wie Italien wären zum Zeitpunkt des Austrittes bankrott, da die neue Währung in der gleichen Sekunde dramatisch abwerten würde.


    Ob das dann auch so in Gänze bis zum letzten Cent durchgesetzt wird ist eine andere Frage, aber Draghi zeigte erstmals öffentlich, deutlich und pressewirksm, dass die Problematik der Target2-Salden (an-)erkannt wurde, und dass man wohl schon mehr als Nichts für ein Austrittszenario in der Schublade hat.


    http://www.wallstreet-online.d…sten-euro-austritt-kostet

    Verschärfung des deutschen Geldwäschegesetzes durch die Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie (RL (EU) 2015/849), die spätestens bis zum 26. Juni 2017 umgesetzt werden muss.


    Der Referentenentwurf hierzu wurde bereits vorgelegt und habe ich als Datei angefügt.


    Bei goldreporter gibt es eine schöne (edelmetallfokusierte) Zusammenfassung.
    http://www.goldreporter.de/ges…s-10-000-euro/gold/63758/