Beiträge von Bembelpetzer

    http://www.bundesbank.de/Redak…eutsche_goldreserven.html


    26.02.2015 Bundesbank veröffentlicht Kurzfilm über deutsche Goldreserven


    Die Deutsche Bundesbank hat einen Kurzfilm über die deutschen Goldreserven veröffentlicht. Der rund achtminütige Film beantwortet die häufigsten Fragen zum Gold und gibt einen Überblick über die wichtigsten Fakten: von der Entstehung der deutschen Goldreserven, über die Lagerung bis hin zu den heutigen Funktionen als Währungsreserve. Der Film zeigt auch Bilder aus den Goldtresoren und von den Goldverlagerungen.


    "Mit diesem Film informieren wir die Öffentlichkeit auf leichte und unterhaltsame Art über das Thema Gold. Wir erklären in verständlicher Form, wie wir unseren Auftrag erfüllen, die Goldreserven zu verwalten. Wir leisten damit einen weiteren Beitrag zur Transparenz", sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele fasste die Kernbotschaft des Films so zusammen: "Es ist das Gold der Deutschen und wir haben die Verantwortung, mit dem Gold vernünftig umzugehen. Und diesem Auftrag kommen wir nach."


    Der Film kann über die Internetseite der Bundesbank, YouTube und Facebook aufgerufen werden. In Kürze folgt auch eine englischsprachige Fassung.


    Externe Links
    YouTubekanal der Deutschen Bundesbank
    Facebook-Seite: Deutsche Bundesbank - Öffentliche Veranstaltungen



    Deutsche Bundesbank | Zentrale | Kommunikation
    Wilhelm-Epstein-Straße 14 | 60431 Frankfurt am Main
    http://www.bundesbank.de | E-Mail: presse@bundesbank.de
    Tel: 069 9566-3511 | Fax: 069 9566-3077
    Bei publizistischer Verwertung wird um Angabe der Quelle gebeten.


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    Auszug aus einem Artikel in der Börsenzeitung...


    Finanzlage privater US-Haushalte desolat - Fehlende Ersparnisse auch in höheren Einkommensklassen - Nachholbedarf bei Vermögensbildung
    [...]
    Trotz der konjunkturellen Erholung in den USA ist die Mehrheit der US-Haushalte nicht vorbereitet auf die Folgen eines möglichen Arbeitsplatzverlustes oder andere Finanzschocks. Wie aus einer neuen Studie der Organisation Pew Charitable Trusts hervorgeht, reichen weder die liquiden Reserven noch das vorhandene Nettovermögen der meisten Privathaushalte auch nur annähernd aus, um über einen längeren Zeitraum die täglichen Lebenshaltungskosten zu bestreiten.
    [...]
    Selbst nach den Einschränkungen der vergangenen Jahre leben viele US-Haushalte nach wie vor über ihren Verhältnisse. So geben nicht weniger als 47% der Haushalte monatlich mehr Geld aus, als sie netto verdienen. Sie müssen entweder Ersparnisse anzapfen oder den Konsum auf Pump finanzieren.
    [...]
    Besorgniserregend ist nach Ansicht der Autoren die geringe Vermögensbildung. So verfügen 55% aller Haushalte nicht über genügend liquide Mittel, um im Krisenfall auch nur einen Monat lang ihre laufenden Kosten zahlen zu können. Bereits nach weniger als vier Monaten hätten die meisten Haushalte ihre gesamte Altersversorgung aufgebraucht.
    [...]
    Selbst vielen Besserverdienenden fehlt nach Experteneinschätzung das notwendige finanzielle Polster, um auf einen unerwarteten Finanzschock reagieren zu können.
    [...]
    Empfohlen werden steuerliche Anreize zur Vermögensbildung, die im republikanisch beherrschten Kongress unter dem amtierenden Präsidenten Barack Obama jedoch so gut wie chancenlos sind.
    [...]

    Wenn es für Dein Limit keinen Verkäufer gibt, wirst du leer ausgehen. Wähle mal eine andere Börse, Xetra scheint hier nicht optimal.


    z.B. IAMGOLD
    Wenn Du auf der Seite der Deutschen Börse mal ins Xetra-Orderbuch schaust, wirst Du feststellen, dass derzeit Stücke zum Kauf für 2,209 gesucht werden, aber derzeit lediglich Stücke zu 2,245 angeboten werden. Auf Xetra gab es scheinbar den letzten Umsatz am 09.02.2015. In Frankfurt wurden gestern 6340 Stück und heute schon 250 Stück zu 2,113 gehandelt. In Berlin wurden heute 2500 Stück zu 2,10 gehandelt. Bei Tradegate heute sogar schon 31953 Stück in 14 Umsätzen.

    Leichte Preisfrage: Wer traegt den evntl. Schaden dabei ?


    ...Nach Angaben der Firma Epiq Systems, die die Forderungen bündelt, erhebt die Bundesbank Anspruch auf 10,4 Milliarden Dollar .... Bei der Bundesbank geht es um Geld, das sie der deutschen Lehman-Tochter geliehen hatte....
    http://www.abendblatt.de/wirts…und-Hypo-Real-Estate.html
    (gefunden im Gelben)

    Zitat ist Posting 1102 vom 28.09.2009 20:37 (bei unveränderter Ansichteinstellung Seite 74)


    Pressenotiz 10.02.2015


    Bundesbank hat letzte Zahlung aus dem deutschen Lehman-Insolvenzverfahren erhalten


    Die Deutsche Bundesbank hat im Januar 2015 eine letzte Abschlagszahlung aus dem Insolvenzverfahren der Lehman Brothers Bankhaus AG (LBB) erhalten. Nach der Verwertung der geldpolitischen Sicherheiten war eine Restforderung von rund 1,9 Mrd Euro geblieben. Diese ist nun durch Zahlungen aus der Insolvenzmasse der LBB und Zahlungen aus der Insolvenzmasse der Konzernmuttergesellschaft in den USA in voller Höhe beglichen.
    [...]

    Anfrage der Grünen an die Regierung den Goldreserven. Wenn ich die Antworten mitbekomme, reiche ich diese nach.


    Bestand der Goldreserven beziffern
    Finanzen/Kleine Anfrage - 09.01.2015
    Berlin: (hib/MIK) Die Goldreserven der Bundesbank sind Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/3610). So soll die Bundesregierung mitteilen, wie der aktuelle Bestand der Goldreserven ist und welche Bestände von anderen Edelmetallen und Edelsteinen sich im Bundesbesitz befinden. Weiter interessiert die Abgeordneten unter anderem, welche Mengen der Goldbestände seit Ende des Zweiten Weltkrieges gekauft beziehungsweise verkauft wurden und nach welchen Richtlinien die Bundesregierung beziehungsweise die Bundesbank Gold kauft.


    Die ausführliche Antwort der Bundesregierung, sowie die Aktuelle Meldung dazu...


    http://www.bundestag.de/presse/hib/2015_02/-/359652


    Bundesbank kauft kein Gold mehr


    Finanzen/Antwort - 04.02.2015
    Berlin: (hib/HLE) Der Bundesregierung liegen keine Informationen vor, aus welchen Minen oder Ländern die deutschen Goldreserven stammen beziehungsweise wann dieses Gold abgebaut wurden. Dies teilt die Regierung in ihrer Antwort (18/3891) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/3610) mit. Die Abgeordneten vertraten die Auffassung, Deutschland solle schon aus historischer Verantwortung unter anderem wegen seiner Kolonialgeschichte klären, ob bei Abbau und Handel von Teilen der Goldreserven Menschenrechte missachtet oder Konfliktparteien finanziert wurden.


    Wie die Bundesregierung erläutert, stammen die Goldbestände der Deutschen Bundesbank nahezu ausschließlich von anderen Zentralbanken und internationalen Organisationen wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ). Da Gold seit Beginn der Metallurgie immer wieder ein- und zusammengeschmolzen und neu verwendet worden sei, lasse sich für den weitaus größten Teil des vorhandenen und gehandelten Goldes der Abbauort nicht mehr ermitteln beziehungsweise die Art der Eigentumsübertragungen nicht rekonstruieren. 1951 habe die Bank deutscher Länder (später Bundesbank) 25 Tonnen Gold besessen. Bis zum Jahr 2000 waren die Goldreserven auf 3.469 Tonnen gestiegen, um von da an langsam abzusinken. Ende 2014 betrugen die Reserven 3.384 Tonnen. Zuflüsse zum Goldbestand würden nicht mehr stattfinden. Unter Berufung auf eine Auskunft der Deutschen Bundesbank heißt es, es seien keine Käufe auf dem Goldmarkt beabsichtigt. Als Grund für die leichte Abnahme des Bestandes seit einigen Jahren wird angegeben, dieses Gold werde zur Prägung deutscher Goldmünzen verwendet.


    Zur Lagerung der Goldbestände heißt es, von den 3.384 Tonnen befänden sich 1.192 Tonnen bei der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main. 1.447 Tonnen seien bei der Federal Reserve Bank in New York eingelagert, 438 Tonnen befänden sich bei der Bank of England in London und 307 Tonnen bei der Banque de France in Paris. Die Bewertung der Reserven erfolgt nach Angaben der Regierung zum Marktpreis. Ende Dezember 2014 sei bei einem Marktpreis von 987,77 Euro pro Unze (31,1 Gramm) ein Wert der Goldreserven von 107.475 Millionen Euro ermittelt worden.

    Moin all,
    die Ausgangsfrage "Ansturm oder nicht?" beantworte ich mir regelmäßig mit dem Vergleich des Spreads beim Krügerrand.
    Dieser Wert wird zweimal am Tag festgestellt und steht aktuell bei 70,60 (1107 ~ 1177,60). Zu finden ist er auf der NTV-Tafel 303 direkt unter dem Goldspotwert. Kurz vor dem Jahresende lag der Spread bei 66 - 67 und nach meiner Erinnerung in Zeiten der Krise auch schon einmal bei über 80.
    Leider weiß ich nicht, wie bzw. wo man an eine vergleichende Aufstellung des Spreads kommt, denn um das regelmäßig selber nachzuhalten, fehlt mir die Zeit.


    Ein interessanter Beobachtungsansatz für die Marktsituation für physische Stücke - hat mich zum Nachdenken angeregt.


    Da sich jedoch zwei Variablen verändern können, kann die rein nominale Differenz zwischen Ankaufspreis (AKP) und Verkaufspreis (VKP) nicht als Indikator für die Situation beim Händler herangezogen werden.


    Wenn die Nachfrage steigt, dann wird der Aufschlag zum Spot steigen und somit die Differenz zwischen AKP und VKP. Jedoch wird zeitverzögert auch der AKP steigen, wenn die Nachfrage ein bestimmtes Maß übersteigt und der Händler vom Sekundärmarkt Nachschub benötigt bzw. zusätzlich nachfragt - also wird die Differenz zwischen AKP und VKP wieder etwas geringer werden.


    Bei sinkender Nachfrage, wird der AKP noch vor dem VKP fallen und die Differenz wieder größer werden, da der Nachschub vom Primärmarkt ausreichend ist. Erst wenn auch die Kundennachfrage sinkt, wird auch der VKP sich wieder reduzieren und die Differenz kleiner werden.


    Hinzu kommt, dass man die Differenzen in Prozent und nicht in Nominale rechnen sollte, damit das Ganze auch Preislevel unabhängig ist. Jedoch gilt es immer zwei Differenzen (AKP-Spot und VKP-Spot) zu betrachten und nicht nur eine Differenz (AKP-VKP). Diese zwei berechneten Differenzen kann man als Faktoren verwenden, um daraus wiederum einen Nachfrageindikator zu berechnen.


    Faktor 1: VKP/Spot = "Aufschlag" ; je größer der Wert, desto mehr Nachfrage (seitens der Kunden vom Händler)
    Faktor 2: AKP/Spot = "Abschlag" ; je größer der Wert, desto mehr Nachfrage (seitens der Händler vom Kunden)
    Indikator: Faktor 1 x Faktor 2 x 100 ; (ggf. kann man auch die Faktoren noch unterschiedlich gewichten)


    Fiktives Beispiel:
    AKP 1120 , Spot 1150 , VKP 1200
    Indikator = (1200/1150) x (1120/1150) x 100 = 101,6257



    Ein anderer schon öfter gesehener Ansatz: Man rechnet lediglich VKP/AKP, dann wirkt eine Nachfrageerhöhung des Händlers (Steigerung des AKP, bei gleichbelibendem Spot und VKP) jedoch indikatorsenkend - also negative Wirkung.
    z.B. AKP steigt stark von 1120 auf 1140
    1200/1120 x 100 = 107,1429 verändert sich zu 1200/1120 x 100 = 105,2632


    Bei obiger Rechnung wirkt die erhöhte Nachfrage der Händler am Sekundärmarkt ebenfalls Indikator erhöhend - also positive Wirkung
    (1200/1150) x (1140/1150) x 100 = 103,4405 (vs. 101,6257)



    Zahlenreihen habe ich keine und ansonsten war das jetzt erstmal ein spontaner Gedankengang ins Blaue.

    Sparer-Entschädigung soll einfacher werden


    Die Bundesregierung will die Einlagensicherung verbessern und den Zugang der Einleger zur Entschädigung vereinfachen. Das ist das Ziel ihres Gesetzentwurfs zur Umsetzung der EU-Richtlinie vom 16. April 2014 über Einlagensicherungssysteme (18/3786), den der Bundestag am Donnerstag, 29. Januar 2015, ab 13 Uhr in erster Lesung eine Stunde lang berät.


    Sparkassen und Volksbanken nicht mehr befreit
    Vorgesehen ist in dieser auch DGSD-Umsetzungsgesetz genannten Vorlage (DGSD steht für Deposit Guarantee Schemes Directive, also Einlagensicherungsrichtlinie), dass sich künftig alle Bankinstitute einem Einlagensicherungssystem anschließen müssen. Derzeit können die EU-Mitgliedstaaten eine Bank davon freistellen, wenn es sich einem institutsbezogenen Sicherungssystem angeschlossen hat.
    Davon hat Deutschland Gebrauch gemacht und die Kreditinstitute, die den Sicherungssystemen der regionalen Sparkassen- und Giroverbände oder der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken angeschlossen sind, keiner gesetzlichen Entschädigungseinrichtung zugeordnet. Diese Befreiungsmöglichkeit soll nun wegfallen.


    "Gewachsene Landschaft der Sicherungssysteme" bleibt
    Die EU-Staaten erhalten aber die Möglichkeit, ein institutsbezogenes Sicherungssystem als Einlagensicherungssystem amtlich anzuerkennen, wenn es die Voraussetzungen der sogenannten CRR-Verordnung der EU (CRR steht für Capital Requirements Regulation, Aufsichtsanforderungen) und die weiteren Anforderungen der Einlagensicherungsrichtlinie erfüllt. Mit dem Gesetz sollen die Einlagensicherungssysteme der Sparkassen und der Volks- und Raiffeisenbanken in die neue Struktur der gesetzlichen Einlagensicherung übergeleitet werden.
    Den institutsbezogenen Systemen wird weiterhin erlaubt, vorbeugende Maßnahmen zum Schutz ihrer Banken vorzunehmen. Die "gewachsene Landschaft der Sicherungssysteme" bleibt nach Darstellung der Regierung gewahrt. Diese Kontinuität solle "das Vertrauen der Einleger in die deutsche Einlagensicherung weiter stärken", heißt es in dem Entwurf.


    Mindestvermögen von 0,8 Prozent der gedeckten Einlagen
    Nach den Vorgaben müssen künftig alle Einlagensicherungssysteme innerhalb von zehn Jahren ein Mindestvermögen in Höhe von 0,8 Prozent der gedeckten Einlagen ihrer zugehörigen Kreditinstitute ansparen. Die Beiträge beruhen auf der Höhe der gedeckten Einlagen und der Höhe des Risikos, dem das entsprechende Institut ausgesetzt ist. Die deutschen Sicherungssysteme hätten bereits weit entwickelte, risikoorientierte Beitragssysteme, heißt es weiter.
    Die aktuelle Auszahlungsfrist für die Entschädigung der Einleger soll von zwanzig auf sieben Arbeitstage verkürzt werden. Die Banken müssen durch eine verbesserte elektronische Datenverarbeitung in die Lage versetzt werden, auf "Knopfdruck" den Umfang der von ihnen gehaltenen gedeckten Einlagen zu ermitteln. Da sich alle deutschen Sicherungssysteme technisch in der Lage sähen, die kurze Frist bereits ab dem 31. Mai 2016 einzuhalten, soll auf eine gestaffelte Verkürzung der Auszahlungsfrist über einen Zeitraum von zehn Jahren verzichtet werden, so die Bundesregierung.


    Sicherungssystem ermittelt die Entschädigung
    Die Entschädigung soll auch nicht mehr nur auf Antrag gezahlt, sondern vom Sicherungssystem direkt ermittelt werden. Gelder sind für einen Zeitraum von sechs Monaten nach Einzahlung auch über den gesicherten Betrag von 100.000 Euro hinaus geschützt, wenn die Einzahlung mit bestimmten Ereignissen wie dem Verkauf einer Privatimmobilie oder Ansprüchen aus dem Sozialgesetzbuch zusammenhängt. Auch sollen größere Unternehmen nicht mehr von der Entschädigung ausgeschlossen sein.
    Für ausländische Zweigestellen von Kreditinstituten soll ein Einlagensicherungssystem des Gastlandes künftig das Entschädigungsverfahren übernehmen, sodass sich der Betroffene nicht mehr selbst an die ausländische Sicherungsreinrichtung wenden muss. Die finanziellen Mittel dafür muss allerdings das System des Heimatlandes dem System des Gastlandes bereitstellen. (vom/22.01.2015)

    Schau'n mer mal ... ähnliches gabs auch immer von der Schweiz zu hören ...


    http://www.wiwo.de/finanzen/bo…o-gekoppelt/11257232.html


    Dänemark: Krone bleibt an den Euro gekoppelt
    Dänemark folgt nicht der Schweiz: Im Gegensatz zum Franken, dessen Aufwertung gehörige Turbulenzen an den Finanzmärkten zur Folge hatte, bleibt die Krone an den Euro gekoppelt. Das bestätigten Regierung und Zentralbank.
    Kopenhagen. Im Gegensatz zur Schweiz will Dänemark seine Landeswährung weiter eng am Euro halten. Die Kopplung der Krone zum Euro bleibe bestehen, sagte Wirtschaftsminister Morten Ostergaard am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Zentralbank äußerte sich ähnlich.
    An den Finanzmärkten hatte es zuletzt Spekulationen gegeben, die dänische Notenbank könnte dem Kurs der Schweizer Währungshüter folgen. Die Schweizer Notenbank (SNB) hatte in der vorigen Woche überraschend den Mindestkurs für den Euro zum Franken aufgehoben und damit den Euro weiter gedrückt.

    http://www.wiwo.de/finanzen/bo…n-frankfurt/11248034.html


    Bundesbank: 120 Tonnen Gold zurück in Frankfurt
    19. Januar 2015


    Die Bundesbank hat ihre Gold-Rückholung intensiviert. 120 Tonnen des Edelmetalls wurden 2014 aus New York und Paris in die heimischen Tresore überführt. Allerdings ist das immer noch nur ein Bruchteil der Bestände.


    Frankfurt. Die Deutsche Bundesbank hat im vergangenen Jahr weitere 120 Tonnen Gold aus ihren Beständen in New York und Paris nach Frankfurt gebracht. Die Umsetzung ihres Anfang 2013 vorgestellten Gold-Lagerstellenkonzeptes verlaufe reibungslos und sei 2014 intensiviert worden, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Montag in Frankfurt: „Wir liegen sehr gut im Zeitplan.“


    Die Notenbank will bis 2020 mehr als die Hälfte ihrer aktuell 3384 Tonnen in heimischen Tresoren lagern. Dafür sollen schrittweise die einst 300 Tonnen des Edelmetalls aus New York und die gesamten 374 Tonnen aus Paris nach Frankfurt überführt werden.


    Dass der Großteil des deutschen Goldes in den Tresoren der Fed, der Banque de France in Paris und der Bank of England in London lagert, hat historische Gründe. Ab Mitte 1951 baute die Bank deutscher Länder – die Vorgängerin der Bundesbank – Goldreserven auf. In den 1950er und 1960er Jahren wuchs der deutsche Goldschatz rasant: Die Wirtschaftswunderjahre brachten der Bundesrepublik dank des Exports viele Dollar ein, die bei der US-Zentralbank gegen Goldforderungen eingetauscht werden konnten.


    Das Ergebnis: Heute hat die Bundesbank nach den USA – den zweitgrößten Goldschatz der Welt. Ende November hatten die Barren einen Wert von 105 Milliarden Euro. Allerdings schwanken die Marktpreise: Ende 2000 war der Schatz nur rund 33 Milliarden Euro wert. Und das, obwohl sich die Frankfurter Jahr für Jahr von einigen wenigen Tonnen Gold trennen: Der Goldbestand reduziert sich durch den Verkauf an das Bundesfinanzministerium für das Prägen von Goldmünzen.

    Für Einlagen ab CHF 10 Millionen pro Person für den Teil der Einlage, der über diesem Betrag liegt. Es scheint allerdings eine Kann-Bestimmung zu sein, im Merkblatt vom Dezember 14 steht "mindestens 10 Mio.".
    Seeadler

    http://www.wiwo.de/finanzen/bo…sen-muessen/11238200.html


    [...]
    Welche Bankkunden müssen Strafzinsen von 0,75 Prozent zahlen? Wie reagieren die Schweizer auf Negativzinsen?
    Notenbank-Chef Thomas Jordan rechnet nicht damit, dass die Banken die Negativ-Zinsen auch auf Kleinsparer abwälzen werden. Für die Negativ-Zinsen der Notenbank gibt es Freibeträge. Schweizer Banken, die eine Mindestreserve bei der Notenbank halten müssen, können bis zu das 20fache dieser Mindestreserve bei der SNB anlegen, ohne Strafzinsen zahlen zu müssen. Für ausländische Banken, die ein Konto bei der Schweizer Notenbank verfügen, und die nicht Mindestreserve-pflichtig sind, liegt der Freibetrag bei zehn Millionen Franken.
    [...]

    Anfrage der Grünen an die Regierung den Goldreserven. Wenn ich die Antworten mitbekomme, reiche ich diese nach.


    Bestand der Goldreserven beziffern
    Finanzen/Kleine Anfrage - 09.01.2015
    Berlin: (hib/MIK) Die Goldreserven der Bundesbank sind Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/3610). So soll die Bundesregierung mitteilen, wie der aktuelle Bestand der Goldreserven ist und welche Bestände von anderen Edelmetallen und Edelsteinen sich im Bundesbesitz befinden. Weiter interessiert die Abgeordneten unter anderem, welche Mengen der Goldbestände seit Ende des Zweiten Weltkrieges gekauft beziehungsweise verkauft wurden und nach welchen Richtlinien die Bundesregierung beziehungsweise die Bundesbank Gold kauft.

    Schweizer Banken verlangen schon seit Monaten Negativzinsen von anderen Banken, nun halt auch die SNB selbst.
    Fonds halten kaum Bargeld auf irgendwelchen Konten. Überschüssige Liquidität wird meist in liquiden Geldmarktpapieren geparkt.


    Das einzige was mich ein wenig stört ist die Tatsache, dass Institutionelle und Banken immer Negativzinsen zahlen dürfen, und sowie es Richtung Privatkunden geht werden Gebühren/Preise verlangt. Mir wären wenn es soweit kommt Negativzinsen lieber.

    Ich bin der Meinung die Fragestellung war das Problem, sehr einfach ausgedrückt wurde doch gefragt:


    Soll mindestens 20% in Gold gehalten und nie mehr was verkauft werden? Ja/Nein


    Hätte man lieber gefragt:
    1.) Soll mindestens 20% in Gold gehalten werden? Ja/Nein
    2.) Sollen Verkäufe verboten werden? Ja/Nein


    Beide Fragen hätten unabhängig von einander etwas gebracht:
    Bei Ja/Ja: Aufstockung und nie wieder was verkaufen (analog Referendum)
    Bei Ja/Nein: Aufstockung und Handlungsspielraum bei fallenden Reserven (dieser Handlungsspielraum nach unten wurde am meisten bemängelt)
    Bei Nein/Ja: Hätte zumindest den weiteren Verkauf gestoppt und nach oben ist ja theoretisch weiterhin Luft (immerhin ein Mindestziel)
    Bei Nein/Nein: Ein weiter so. (Schlechteste Alternative aus sich der Goldinitiative)


    Hätte man zumindest ein Ja erringen können, hätte man vielleicht in 10 Jahren noch das zweite hinzubekommen können ... aber so ist das Thema für lange Zeit erst mal tot.

    Eine nicht gelöschte Grundschuld sehe ich wie Papiergold: Theoretisch und im Normalfall ist alles in Ordnung und gleichwertig. Aber es gibt Extrem- und auch Alltagssituationen, da ist das Eine halt besser als das Andere. Das gilt natürlich in beide Richtungen ... aber meist eher nur für eine.
    ... und die Kosten für die Löschung sind halt das Aufgeld...