Beiträge von Bembelpetzer

    Der Verkauf von laufenden LVs an LV-Ankäufer wird unlukrativer.
    Der Ankäufer soll nach dem Willen der Finanzverwaltung die LV-Auszahlungen zukünftig versteuern müssen.
    Da der Ankäufer dies zukünftig einpreisen wird, wird der Verkäufer für seine alte LV wohl weniger bekommen.



    Steuern bei verkauften Lebensversicherungen


    Finanzen/Gesetzentwurf - 28.05.2014


    Berlin: (hib/HLE) Nach einem Verkauf von Lebensversicherungen sollen die Auszahlungen bei Eintritt des Versicherungsfalls nicht mehr steuerfrei sein. [...]


    Die Bundesregierung begründet die Rechtsänderung damit, dass Kapital- und Rentenversicherungen der Absicherung wirtschaftlicher Risiken dienen, die aus der Ungewissheit und Unberechenbarkeit des menschlichen Lebens erwachsen würden. Bisher sei die ausbezahlte Versicherungssumme bei Eintritt des versicherten Risikos (Todesfall) nicht steuerpflichtig. Steuerpflichtig sei die Versicherungsleistung im Erlebnisfall. Durch den Verkauf einer Lebensversicherung verliere die Versicherung jedoch den Zweck der Risikovorsorge bei Eintritt des Versicherungsfalls. "Denn für den Erwerber einer gebrauchten Lebensversicherung ist die Absicherung des versicherten Risikos nicht von Bedeutung", heißt es. Es gebe inzwischen regelrechte Anlagemodelle bei gekauften Lebensversicherungen. "Diese Anlagemodelle zeigen, dass beim entgeltlichen Erwerb gebrauchter Versicherungen die Grundlage für den steuerfreien Bezug der Versicherungssumme entfällt, da für den Erwerber ausschließlich die Renditeerwartungen aus der Kapitalanlage relevant sind." [...]

    29.04.2014: Keine Katastrophen im Stresstest


    Die europäische Bankenaufsichtsbehörde EBA legte heute in London die genauen Kriterien für das Stress-Szenario vor. Danach müssen die 124 wichtigsten europäischen Institute in den kommenden Monaten unter anderem nachweisen, dass sie nach einer drei Jahre andauernden Rezession noch genügend Eigenkapital haben. Aus Deutschland müssen sich 23 Geldhäuser den Aufsehern stellen. Simuliert wird ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 2,1 Prozent in der EU bis Ende 2016. Beim Stresstest vor drei Jahren war ein BIP-Rückgang von nur 0,4 Prozent angenommen worden. Diesmal führen die in der Finanzbranche mit Spannung erwarteten Szenarien, unter anderem dazu, dass die Arbeitslosenquote im Schnitt auf 13 Prozent steigt und die Preise an den Immobilienmärkten um gut ein Fünftel einbrechen. Zusätzlich nehmen die Aufseher an, dass die Anleihen- und Aktienmärkte in aller Welt gleich sechsfach von Krisenerscheinungen getroffen werden und es zu Währungsturbulenzen in Mittel- und Osteuropa kommt. "Die heute von der EBA veröffentlichten Stresstestszenarien machen klar, dass die Banken ein harter Test erwartet“, so Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes. "Dies ergibt sich insbesondere auch dadurch, dass alle Staatsanleihen in signifikante Stressszenarien einbezogen werden. Der Test ist auch bei den Vorgaben zur wirtschaftlichen Rezession härter als beim vorangegangenen Mal. Das ist gut und richtig so, damit Kapitallücken aufgedeckt werden können und Vertrauen in die Stabilität des Bankensektors zurückgewonnen wird."


    Link zur BaFin mit den Details zum Stresstest


    WAHL-O-MAT


    Europawahl 2014: Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht "Wahl-O-Mat"


    Schon seit Jahren veröffentlicht die Bundeszentrale für Politische Bildung vor Wahlen den "Wahl-O-Mat". Welche Bedeutung diese Wahlhilfe mittlerweile hat, zeigt, dass zur Vorstellung des neuen "Wahl-O-Mats" alle Spitzenkandidaten in die Bundespressekonferenz gekommen sind. David McAllister (CDU) und Martin Schulz (SPD) liefern sich ein Wettstreit darin, staatstragend zu lächeln. Für sie und ihre Kollegen der anderen Parteien ist der Termin Wahlkampfpflicht. Der "Wahl-O-Mat" ist für Millionen Deutsche zu einer wichtigen Abstimmungshilfe geworden.


    Zu 38 Thesen wie "Die EU soll keine neuen Mitgliedsstaaten mehr aufnehmen" oder "Deutschland soll den Euro als Währung behalten" können Nutzer auf der "Wahl-O-Mat"-Internetseite ab sofort Stellung beziehen und so herausfinden, welche Partei inhaltlich zu ihnen passt.


    Europa-Spitzenkandidaten testen Online-Plattform


    Das sollte bei den Spitzenkandidaten, die die Plattform als erste ausprobieren dürfen, eigentlich klar sein. Eigentlich. Denn da passiert das Malheur: Während David McAllister, Martin Schulz, Rebecca Harms (Grüne), Alexander Graf Lambsdorff (FDP) und Markus Ferber (CSU) Übereinstimmungen von bis zu knapp 99 Prozent schaffen, liegt die Linken-Spitzenkandidatin Gabi Zimmer daneben: Laut "Wahl-O-Mat" steht sie den Grünen näher als ihrer eigenen Partei. Zimmers Antwort kommt genauso prompt wie wahlkämpferisch. Die Grünen hätten beim Wahlprogramm halt abgeschrieben. "Da ist es schon ganz logisch, dass man dann in so eine Nähe auch kommt."


    Die anderen Spitzenkandidaten nutzen den Termin für Werbung in eigener Sache. David McAllister entwickelt während der Beantwortung der Thesen geradezu entertainerhafte Züge. These: "Alle Banken sollen verstaatlicht werden." McAllister: "Das ist ne Frage für die Linke, nä?" Schulz frotzelt heiter mit. Der EU-Parlamentspräsident kommt zwar auf eine Übereinstimmung von fast 99 Prozent mit seiner eigenen Partei, aber immer noch auf gut 50 Prozent mit der Union - was ihm zu hoch ist: "Ich weiß gar nicht, was ich da falsch gemacht habe."


    "Wahl-O-Mat" als wichtige Entscheidungshilfe


    Die anwesende Politprominenz zeigt deutlich, wie bedeutend der "Wahl-O-Mat" der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) auch für die Parteien geworden ist. Das Tool wurde alleine zur Bundestagswahl 2013 mehr als 13 Millionen mal genutzt - Rekord für das Angebot, das 2002 das erste Mal online ging.


    Von so viel Aufmerksamkeit ist die Europawahl dagegen noch weit entfernt. Mitte April gaben 72 Prozent der Wahlberechtigten in einer Umfrage an, nur geringes oder gar kein Interesse an der Abstimmung am 25. Mai zu haben. Kann der "Wahl-O-Mat" die Deutschen aus ihrer Europawahl-Lethargie reißen?


    FDP-Mann Lambsdorff ist sich da nicht so sicher. Schließlich sei der "Wahl-O-Mat" nur bei denjenigen beliebt, die sich ohnehin schon für Politik interessieren. bpb-Präsident Thomas Krüger sieht dagegen einen "Mobilisierungseffekt": 70 Prozent aller Nutzer planten, über die eigenen Ergebnisse zu reden. "Die Leute lassen sich motivieren", ist sich Krüger sicher.

    Tilo


    Der erhoffte Gewinn ergiebt sich aus den Kauf und Verkaufskosten. Ich habe versucht, die verschiedensten Kurse zeitgleich im Internet abzufragen...


    Spot 1g = 30,28 EUR


    Ophirum ETP
    Geld: 2*15,24 EUR > 100,66% zum Spot
    Brief: 2*15,42 EUR > 101,85% zum Spot
    Differenz = 1,19%


    Das beste Vergeleichsprodukt wäre hier Euwax-Gold
    Geld: 30,55 EUR > 100,89% zum Spot
    Brief: 30,78 EUR > 101,65% zum Spot
    Differenz = 0,76%


    Beide Produkte beziehen sich auf einen 100g-Barren, beide erheben keine laufenden Kosten und bei beiden ist eine Auslieferung von deren Seite aus kostenlos - aber wie man sieht, Ophirum bepreist erstmal eine höhere Marge.


    Zum Vergleich habe ich den Preis für einen 100g Barren abgefragt ...
    Geiger 100,96% zum Spot
    Westgold 101,26% zum Spot
    Ophirum selbst 101,62% zum Spot
    Degussa Goldhandel 102,08% zum Spot
    proaurum 102,41% zum Spot

    Baader Bank/Ophirum: Gold-ETC mit Edelmetallhinterlegung


    (Da ich keinen zentralen Thread für Edelmetall-ETPs gefunden habe, sondern nur viele vereinzelte, eröffne ich halt einen weiteren Einzelthread für diese Info. Ggf. könnten hier einige Threads seitens der Mods mal zusammengeführt werden - sofern Zeit, Lust und Muße dazu besteht)


    Die Baader Bank und Ophirum werden als Emittenten an der Börse Frankfurt erstmals vier Exchange Traded Commodities (ETC) auf Edelmetalle starten. Die Ophirum ETP spiegeln die Kursentwicklung von Gold, Silber, Palladium und Platin eins zu eins wider. Das Anlegerkapital wird durch die Hinterlegung der jeweiligen physischen Edelmetalle besichert. Die Verwahrung der Bestände erfolgt ausschließlich in einem deutschen Hochsicherheitslager. Wichtigstes Produkt ist „ETP Gold“. Bei diesem ETC kann sich der Anleger die Bestände auch kostenlos ausliefern lassen. Es handelt sich bei dem ETP Gold um eine unbefristete Inhaberschuldverschreibung, die zu 100 Prozent mit Gold unterlegt ist. Die Schuldverschreibung verbrieft einen Anspruch auf die physische Lieferung von 100 Gramm des Edelmetalls je 200 Schuldverschreibungen. Bei allen vier Produkten fallen keine Managementgebühren, Verwahr- und Versicherungskosten an. Die Ophirum ETP wurde 2013 vom Edelmetallhaus Ophirum Commodity und der Baader Bank gegründet. Die Ophirum Commodity ist ein auf physische Industrie- und Edelmetalle spezialisiertes Unternehmen.

    Gestern in "Die Welt" ...


    [...] Sie werden beneidet und manchmal sogar regelrecht angefeindet: Viele Menschen sehen in privaten Vermietern gierige Spekulanten, die ihre Mieter aussaugen. Die Wahrheit sieht jedoch anders aus: Nur vier von zehn Eigentümern erzielen mit ihren Mietwohnungen Gewinn, weitere 40 Prozent decken mit den Einnahmen gerade ihre Kosten – und 20 Prozent, jeder fünfte Vermieter, verbucht sogar Verluste. Das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin überrascht Experten nicht. [...]


    Wenn man bedenkt, dass sehr viele Objekte einen Investitionsstau aufweisen, werden die 40% die auf dem Papier ein positives Ergebnis haben (wie weit das auch immer über der 0 sein mag), über den "realen Wertverlust durch Nicht-Investition" negativ da stehen.
    Das passt zu den hier schon oft diskutierten Zahlen und geposteten Quellen, dass bei werterhaltenen Investionen die reale Rendite bei vermieteten Wohnimmobilien bei 0% bis 1% liegt - bei hohem Klumpenrisiko und mangelnder Liquidität.

    Das hört sich interessant an. Mich würde neben dem Preis auch folgendes interessieren:
    - Sind die Kundenbestände Versichert?
    - Wer ist rechtlicher Eigentümer?
    - Ist der Bestand allocated oder unallokated?
    - Gibt es externe Prüfungen?
    - Sind Auslieferungen möglich?


    In Googel habe ich auf die schnelle noch folgende Anbieter gefunden ...
    - Auvesta (auvesta.com)
    - Aureus (aureus-golddepot.de)
    - Drei A Finanzservice (edelmetall-sparkonto.com)

    http://www.sueddeutsche.de/new…-20090101-140310-99-04729


    Verlagerung von Bundesbank-Gold hat 600 000 Euro gekostet


    [...]
    Zu den Gesamtkosten der Aktion macht die Bundesbank keine Angaben. Das hängt nach Einschätzung von Experten unter anderem damit zusammen, dass sich die Kosten für die Versicherung des Edelmetalls am jeweiligen Goldpreis orientiert. Ein weiterer Kostenfaktor ist das Umschmelzen der Barren: Weil viele der bei der Fed gelagerten Barren nicht dem heutigen gültigen Standard entsprechen, lässt die Bundesbank die Barren nach der Verlagerung in Europa umschmelzen.
    [...]


    Bitte kein "Vollzitat" MbG DMR

    Ich denke hier passt es noch am Besten rein ...


    http://www.faz.net/aktuell/fin…ldautomaten-12835011.html


    Sicherheitsrisiko - Zu alte Software in vielen Geldautomaten


    06.03.2014 · Nur noch bis zum 8. April garantiert Microsoft Sicherheits-Updates für Windows XP. Die Bundesregierung befürchtet, dass Angreifer verfügbare Schadprogramme bewusst bis zu diesem Stichtag zurückhalten.


    Die Uhr tickt bis zum 8. April: Dann läuft die Garantie des amerikanischen Softwarekonzerns Microsoft ab, das Betriebssystem Windows XP zu aktualisieren. Dies betrifft neben den Besitzern älterer Computer auch die meisten Geldautomaten. Denn weltweit sollen 95 Prozent der rund drei Millionen Automaten mit dieser Software noch laufen. Ohne Aktualisierungen droht ein Sicherheitsrisiko.


    Das befürchtet auch die Bundesregierung. Es sei davon auszugehen, dass Angreifer verfügbare Schadprogramme bewusst bis zu diesem Stichtag zurückhielten, schreibt das Bundesinnenministerium auf eine Anfrage der Linksfraktion. Anschließend wollten Kriminelle die Automaten und Kassensysteme „erfolgreich und dauerhaft“ angreifen, ohne ein Schließen der Sicherheitslücken befürchten zu müssen. Mit Mechanismen des Betriebssystems seien die Angriffe dann nicht mehr abzuwehren. Auch warnen die Beamten davor, nur „sekundäre Sicherungsmaßnahmen“ zu ergreifen, weil „verwundbare Systeme“ dadurch nicht zu schützen seien. Dann blieben hohe Risiken bestehen. Allerdings gilt dies nach ihrer Einschätzung nur für eine von zwei verbreiteten Versionen der Software. Die andere werde noch bis zum Jahr 2019 vom Anbieter mit Sicherheits-Updates unterstützt.


    Umstellung auf Windows 7 bei zu alten Geräten nicht möglich


    Der Dachverband der deutschen Banken und Sparkassen, die Deutsche Kreditwirtschaft (DK), sieht keinen Anlass zur Sorge. Er räumte in einer Stellungnahme zwar ein, dass Windows XP in unterschiedlichen Varianten in Geldautomaten noch verwendet wird. Diese industriellen Varianten würden von Microsoft noch über das Jahr 2014 unterstützt. Zudem könne die Unterstützung vom Hersteller durch kostenpflichtige Verträge gesichert werden. Wie viele Geldautomaten in Deutschland noch auf Windows XP basieren, dazu machte der Verband keine Angaben.


    Die Branche will ihre Geldautomaten auf das neue Betriebssystem Windows 7 umstellen, was aber bei älteren Geräten nicht funktionieren dürfte. Nur 15 Prozent der amerikanischen Geldautomaten werde bis zum 8. April auf Windows 7 umgestellt haben, schätzt Aravinda Korala, Vorstandsvorsitzender von KAL, einem Softwareentwickler für Geldautomaten. Im Ausland sind die Geräte oftmals mit dem Internet verbunden, was sie für Hackerangriffe verwundbar macht. Einen Internetzugang besäßen deutsche Geldautomaten nicht, betonte die DK.

    Würde die Schulden immer zu einem gewissen Teil stehen lassen. Wenn du Schulden hast, so bist du weniger reich und kannst weniger enteignet werden.

    Sorry, aber dies kann ich nicht ganz nachvollziehen. Fiktives Beispiel...
    1) 100.000 Immo + 30.000 Schulden + 30.000 Geld = 100.000 Nettovermögen
    2) 100.000 Immo + 30.000 Schulden + 30.000 Gold = 100.000 Nettovermögen
    3) 100.000 Immo + 0 Schulden + 0 Geld/Gold = 100.000 Nettovermögen
    (Alle Positionen unberücksichtigt von Wertsteigerungen, Wertverfall, Wechselkursrisiko, Zinsen und Inflation)


    Die derzeitigen "Enteignungspläne" sprechen alle immer vom Nettovermögen. Es würde also gar keinen Unterschied machen, welche Variante man wählt. Es macht nur dann einen Unterschied, wenn Du Variante 2 wählst, das Gold "unterschlägst" und ein Nettovermögen von 70.000 angibst. Aber das würde ich keinem als Rat mit auf dem Weg geben ... das muss jeder mit sich selbst ausmachen, in wie weit er diesen Weg gehen möchte.


    Bei einer Währungsreform (nicht Währungsumstellung) wäre Variante 3 wohl die Beste Alternative, denn bei allen mir bekannten Umstellungsvarianten wurden Schulden entweder gleichwertig zum Guthaben/Vermögen umgestellt oder schlechter.

    Naja ich habe ja geschrieben wir sparen noch um in 6 Jahren zu zahlen :D


    Also nicht das wir die ganze summe schon liegen haben. Die Sondertilgungen machen wir schon. Wir hatten leider zu einem blöden Zinssatz abgeschlossen und müßten jetzt eine menge drauf zahlen.

    D.h., Ihr bedient das Darlehen, nehmt jede (meist jährliche) Sondertilgungsmöglichkeit im vollen Umfang wahr und habt dann noch nach dem Bedienen aller Liquiditätsreserven und Rücklagentöpfe soviel Geld über, dass Ihr regelmäßig Münzen bzw. 100g-Barren kaufen könntet? Respekt!


    Mein Rat an Dich wäre, rede mit dem Darlehensgeber darüber, in wieweit man die Regelungen für die Sondertilgungen nach oben schrauben kann, bzw. ob und wie eine Umschuldung möglich ist, um auch in den Genuss eines besseren Zinssatzes zu kommen. Kreditzinsen sparen wirft in den meisten Fällen die beste Rendite ab. Klar wird das etwas kosten, aber da kannst Du ja bissl was gegenrechnen: Kauf-Verkauf-Verlust, ersparte Zinszahlungen, etc. - Gold müsste das alles in den nächsten sechs Jahren mindestens erwirtschaften. Wenn Du der Meinung bist, dass Gold das in EUR schafft (brauchst also nicht nur eine Meinung zum Goldpreis, sondern auch zum EUR/USD-Wechselkurs), dann kannst Du das so machen - aber die Entscheidung kann Dir niemenad abnehmen.


    Im Zweifel streuen, halb Geld, halb Gold - dann warst Du zumindest mit 50% auf der richtigen Seite.

    Statt Geld sparen oder in Gold anlegen, was ist mit jetzt zahlen???


    Was kostet Dich die vorzeitige (Teil-)Ablösung des Darlehens?


    Stelle der Vorfälligkeitsentschädigung die Du zahlen musst, die gesparten Zinsen der nächsten sechs Jahre entgegen, sowie den zu erwartenden Kauf-Verkauf-Verlust vom Gold den Du Dir ersparst, unter der Annahme, dass der Goldpreis in sechs Jahren zufälligerweise unverändert ist. Theoretisch solltest Du jetzt schon im Plus sein, wenn nicht, dann ...


    Der dann noch ggf. überstehende Mehraufwand (=Betrag X) für die (Teil-)Ablösung musst Du jetzt mit den folgenden Gedankengängen abwägen, wenn Du aufs Gold setzt ...
    1) wenn der Goldpreis unverändert wäre, hättest Du bei Wahl der obigen Lösung den Betrag X versenkt, aber hättest 6 Jahre ruhiger geschlafen, da Du nicht gezockt hättest, Deine Schulden weniger geworden wären, und Du die noch ggf. überstehende Restschuld leichter hättest bedienen können (geringere Rate - oder Rate beleibt gleich und Restbetrag wird noch schneller zurückgezahlt).
    2) wenn der Goldpreis sinken würde, dann müsstest Du nach legen, ggf. genau den Betrag X nachschießen (Nullsummenspiel) oder mehr/weniger??? Das potentielle Nachschussrisiko hättest Du quasi heute durch zahlen des Betrages X eleminiert.
    3) wenn der Goldpreis soweit steigen würde, dass Du nach dem Verkauf des Goldes mehr hättest, als wenn Du auf das Geld gesetzt hättest (ggf. inkl. Zinsen), erst dann wäre Gold die bessere Alternative gewesen. (Bei genauer Rechnung müsste das Gold zusätzlich die nicht gesparten Zinsen auf das Darlehen auch noch verdienen.)


    Du musst Dir also darüber klar werden, was ist es Dir finanziell heute Wert, das Risiko des Goldpreises in sechs Jahren zu eliminieren.

    In Ergänzung zu Post #658 ff. ab dem 13.02.2014


    @Mods: ggf. macht es Sinn, diese Posts ab #658 in den Thread "Enteignung wird vorbereitet" zu kopieren/verschieben (IMO macht dort mehr Sinn), damit die Ausprägungen der "gleichen" Sache (Grünbuch) nicht an zwei Stellen diskutiert werden. Desertfighter hatte dort zum gleichen Themenkomplex etwas gepostet.


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    EU-Sparkonto: Position des Bankenverbandes
    [...]


    EU-Sparkonto


    Ein weiterer Vorschlag der Kommission ist die Einrichtung eines EU-Sparkontos, bei dem die Sparer einen von der EU garantierten Zins auf ihre Einlagen erhalten und diese Mittel dann zweckgebunden für die langfristige Kreditvergabe an Unternehmen verwendet werden. Dabei besteht die Gefahr, dass die Risiken, die ansonsten von den Banken getragen würden, je nach Ausgestaltung mal mehr mal weniger aber doch letztlich auf die Steuerzahler übergehen. Zugleich würden die entsprechenden Mittel von den Banken abgezogen. Diese Umschichtung würde die Fähigkeit der Banken, Kredite zu vergeben, einschränken. Dies gilt auch für Länder, in denen die Kreditvergabe bislang reibungslos funktioniert, wie etwa in Deutschland.


    Position des Bankenverbandes


    Um die langfristige Finanzierung der Wirtschaft – die in einigen EU-Mitgliedstaaten ein Problem darstellt – auch in Zukunft sicherstellen zu können, sind zunächst entsprechende wirtschaftliche Reformen und Rahmenbedingungen notwendig. Die weitere Entwicklung des Kapitalmarkts ist sinnvoll; er wird von den Unternehmen heute schon genutzt. Die Rolle der Banken bei der Finanzierung der Wirtschaft hat sich über Jahrzehnte bewährt und sollte nicht eingegrenzt werden. Ein zweckgebundenes staatlich subventioniertes EU-Sparkonto würde die Fähigkeit der Banken, Kredite zu vergeben, einschränken und den Wettbewerb durch staatliche Preisgestaltung massiv verzerren.

    EU-Parlament passt Geldwäscheregeln an

    Europaabgeordnete für weitreichende Transparenz


    Börsen-Zeitung, 20.2.2014


    fed Brüssel - Die zuständigen Ausschüsse des EU-Parlaments werden am heutigen Donnerstag ihre Position über Anpassungen der EU-Richtlinie zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung festzurren. Das EU-Parlament dürfte sich dabei für eine deutliche Ausweitung der Transparenzvorgaben aussprechen. So sollen Informationen über den wirtschaftlich Berechtigten von Unternehmen aller Rechtsformen, von Stiftungen und von Trusts nicht nur - wie es die EU-Kommission fordert - identifiziert und den Aufsichtsbehörden zugänglich gemacht werden, sondern in ein öffentlich zugängliches, zentrales Register in jedem EU-Mitgliedstaat fließen.


    "Dreh- und Angelpunkt im Kampf gegen Geldwäsche ist die Feststellung der Identität der wirklichen Nutznießer hinter verschachtelten und undurchsichtigen Unternehmenskonstruktionen", unterstreicht der sozialdemokratische Europaabgeordnete Peter Simon, der für seine Fraktion dieses Dossier betreut. Diese Personen dürften sich nicht mehr länger unter dem Schutz der Anonymität verstecken können.


    Außerdem fordert das EU-Parlament, dass die nationalen Handels- und Unternehmensregister miteinander verbunden werden. Die Prüfung der Anwendung von Geldwäschevorschriften im Fall Zyperns habe im vorigen Jahr offenbart, dass Banken sehr oft nicht wussten, wer sich hinter großen Anlegern verbarg, beklagt Simon. Deshalb wollen Sozialdemokraten und Grüne unter anderem eigene Prüfungsbefugnisse der EU-Kommission durchsetzen.


    Schließlich fordert das EU-Parlament, dass die Schwelle bei Barzahlungen gesenkt wird, von der an Sorgfaltspflichten Anwendung finden. So soll schon bei Cash-Transfers von mehr als 7 500 Euro die Identität des Kunden festgestellt und die Richtigkeit der Angaben kontrolliert werden. Die Regeln müssen anschließend noch mit den nationalen Regierungen verhandelt werden.