Beiträge von Bembelpetzer

    Bei meiner Suche nach dem damaligen Währungssystem (Pound, Schilling, etc.) bin ich darauf gestoßen, dass die "Troy weights were first used in England in the 1400s, and were made official for gold and silver in 1527" durch Henry VIII. 1824 wurde das Ganze dann nochmal für das gesamte Empire vereinheitlicht (Übergang von den "English Units" hin zum "Imperial System").


    Die Bezeichnung "Troy Ounce" wurde erstmals 1390 belegbar verwendet.


    Wollte hier aber keine heftige Diskussion vom Zaun brechen, mir ist nur die Anzahl von 81 verbauten Münzen komisch vorgekommen.

    Anbei ein Goldreporter-Artikel


    Goldmünzen aus dem 17. Jahrhundert in Haus-Fundament entdeckt
    Im Fundament eines irischen Pubs wurden 81 britische Goldmünzen gefunden, die vor annähernd 400 Jahren geprägt wurden.


    Erneutes Zeugnis der Werterhaltung und Unvergänglichkeit des Goldes. In einem irischen Pub haben Bauarbeiter eine Sammlung alter britischer Goldmünzen gefunden. Der Schatz befand sich laut einem Zeitungsbericht der irischen Independent im Fundament des Hauses versteckt. Die Goldmünzen stammen aus einer Zeit zwischen 1630 und 1700. Es handelt sich offensichtlich um britische Guinee-Goldmünzen, die das Abbild verschiedener damaliger Herrscher tragen: Charles II, James II, William II, William III und Mary III. Diese Münzen (Half Guinea) wiegen jeweils rund 4,2 Gramm und besitzen einen Durchmesser von 20 Millimetern. Der Feingoldanteil beträgt 91,6 Prozent. Der (numismatische) Wert der Stücke wurde zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht bestimmt. Das irische National Museum bezeichnet ihn als bedeutend


    Ich habe mich gewundert, wieso einer gerade 81 Guinee-Münzen in seinem Fundament versteckt. Das ist auch kein gerader Betrag in Pounds, Crowns, Schillingen oder Pence. Vielleicht verzählt?


    Ich glaube nicht. Durch die anderen Angaben kommt man auf:
    81 Münzen x 4,2g x 0,916 = 311,6232g ... oder ziemlich genau 10oz Feingold


    Meiner Meinung nach wurden genau 10oz Gold versteckt, und keine 81 Münzen, keine x Pund, keine x Euro, und keine x Dollar... der wusste was er tat.

    [Man kann das Gold auch auf Marineschiffe packen oder eben wie die Franzosen per U-Bootflotte, auf jedenfall geht das alles schneller also die geplanten 7 Jahre der Bundesbank.

    Warum nicht, deutsche U-Boote sollen ja schon mal im Hafen von New York gewesen sein. Über den Rhein und Main schifft man dann alles sogar bis vor die Haustüre, dann noch ein paar Lufttransporte mittels Transporthubschrauber vom Kahn direkt in den Vorgarten, fertig.

    zu Beitrag 218. Warum sind im Inland Tresorplätze freigewordren ? Durch das Prägen der Goldeuros? Ist jetzt so Ebbe daß die BuBa das Gold was sie nächstes Jahr braucht als Rücklieferung aus Frankreich deklarieren muß damit nicht auffällt daß selbst die paar Tonnen pA nicht mehr zusammenzukratzen sind ?? Fragen über Fragen . Wo bleibt die Unabhängige Weltweite Inventur Zum Jahreswechsel , die auch von jedem Einmannbetrieb mit einer Schaufel und einem Schubkarren gefordert wird? Auch die dereinstige Lösung des Problems wird im Beitrag angesprochen: Das nicht vorhandene Gold wird dann kurz vor einer dortigen Währungsreform in Devisen getauscht Gold ausbuchung-Devisen Einbuchung- 6-12 Nullen gestrichen-Devisen wieder in Gold eingebucht -Sofortige Auslieferung verlangt- Lieferung von ca 11,2 g Gold-aus die Maus

    siehe angehängte Präsentation Seite 18 im Post 218:
    [...]
    - Euro Bargeldeinführung band jedoch enorme Tresorkapazitäten, da durch Rücklauf DM und Einführung Euro zeitweise doppelte Bestände
    - Tresorkapazitäten können künftig genutzt werden
    [...]

    http://www.bundesbank.de/Redak…konzept_goldreserven.html


    Pressenotiz 16.01.2013
    Neues Lagerstellenkonzept der Deutschen Bundesbank für die deutschen Goldreserven


    Die Deutsche Bundesbank wird ab 2020 die Hälfte der deutschen Goldreserven in eigenen Tresoren im Inland lagern. Die andere Hälfte verbleibt bei Partnernotenbanken in New York und London. Die Bundesbank orientiert sich dabei an den beiden wichtigsten Funktionen der Goldreserven: der Vertrauensbildung im Inland und der Möglichkeit, binnen kürzester Zeit Gold in Fremdwährungen an Goldhandelsplätzen im Ausland tauschen zu können.


    Die folgende Tabelle zeigt die aktuelle und beabsichtigte künftige Verteilung der Goldbestände auf die Lagerorte:


    __________31.12.2012 31.12.2020
    Frankfurt __ 31 % _____ 50 %
    New York ____45 % _____ 37 %
    London ______13 % _____ 13 %
    Paris _______11 % ______ 0 %


    Bis 2020 wird die Bundesbank dazu schrittweise 300 Tonnen Gold von New York nach Frankfurt am Main sowie 374 Tonnen Gold von Paris nach Frankfurt am Main verlagern.


    Die Auflösung des Lagerortes Paris trägt den seit Einführung des Euro geänderten Rahmenbedingungen Rechnung. Da Frankreich ebenso wie Deutschland den Euro als Währung hat, ist die Bundesbank am Finanzplatz Paris nicht mehr darauf angewiesen, dort bei Bedarf Gold gegen eine internationale Reservewährung zu tauschen. Da im Inland zwischenzeitlich Tresorkapazitäten frei geworden sind, kann die Bundesbank das Gold aus Frankreich nun nach Frankfurt am Main verlagern.

    Ich packe es mal hier rein...


    Link Press Release
    PRESS RELEASE
    10 January 2013 - Eurosystem unveils the Europa series €5 banknote
    Mario Draghi, President of the European Central Bank (ECB), today unveiled the Europa series €5 banknote. The unveiling was the highlight of the opening of the “New Face of the Euro” exhibition, which is being held at the Archaeological Museum in Frankfurt am Main from 11 January to 10 March 2013.


    The new €5 banknote has benefited from advances in banknote technology since the first series was introduced over ten years ago. It includes some new and enhanced security features. The watermark and hologram display a portrait of Europa, a figure from Greek mythology – and hence the name of this series of banknotes. An eye-catching “emerald number” changes colour from emerald green to deep blue and displays an effect of the light that moves up and down. Short raised lines on the left and right edges of the banknote make it easier to identify the banknote, especially for visually impaired people.


    These security features are planned to be included in all the new banknotes. They are easy to check using the “feel, look and tilt” method.


    The new series has the same “ages and styles” design and dominant colours as the first series. The €5 will be the first banknote to be issued, starting on 2 May 2013. The other denominations, i.e. €10, €20, €50, €100, €200 and €500, will be introduced over the next few years, in ascending order.


    The first series will initially circulate alongside the new banknotes, but will gradually be withdrawn and eventually cease to be legal tender. The date when this occurs will be announced well in advance. However, the banknotes of the first series will retain their value indefinitely and can be exchanged at euro area national central banks at any time.


    Further information is available in a press kit and at www.newfaceoftheeuro.eu . This website also includes the “Euro Cash Academy”, a learning module which takes a playful approach to the new €5 and other euro banknotes. In addition, leaflets about the new €5 will be distributed to banks, shops and other businesses across the euro area in April 2013. All these measures should give the public and professional cash handlers an opportunity to learn about the new banknotes in good time and should ensure that the launch of the Europa series goes smoothly.


    
    European Central Bank
    Directorate General Communications and Language Services
    Press and Information Division
    Kaiserstrasse 29, D-60311 Frankfurt am Main
    Tel.: +49 69 1344 7455, Fax: +49 69 1344 7404
    Internet: http://www.ecb.europa.eu
    Reproduction is permitted provided that the source is acknowledged.



    Bildchen etc. link

    Ich sehe das nicht in Bezug auf die Größe des Portfolio, sondern auf die zur Verfügung stehende Menge Investmentgold am Markt. Und da sind 12t zwar auch nicht die Menge, aber nicht zu vernachlässigen. Ich denke, das ist nur die Spitze des Eisbergs. Wieviele gewichtige Portfolienverwalter gehen mit soetwas vorab an die Presse und verkünden ihr vorhaben?


    PS: die 12t sollen bis 2015 gekauft werden, also in 2013 und 2014, und somit jährlich 0,009% des heutigen Wertes des Portfolios.

    http://www.businessweek.com/ne…ernment-pledges-inflation
    [...] Japanese pension funds, the world’s second-largest pool of retirement assets after the U.S., will more than double their gold holdings in the next two years as the new government pushes for a higher inflation target, according to an adviser to the funds.
    Assets held by Japanese pension funds in gold-backed exchange-traded products may expand to 100 billion yen ($1.1 billion) by 2015 from less than 45 billion yen at present, said Itsuo Toshima, who represented the Tokyo office of World Gold Council for 23 years through 2011. [...]


    55 MrdJPY = 628.925.000 USD => 378.970oz AU à 1.660 USD => 11,78t AU
    Habe ich mich verrechnet ??? Knapp 12t AU zusätzlich?

    Der lange Plan der Wallstreet und der City of London geht auf: EURO bruchreif schiessen, Schuldenkrise heraufbeschwören, Staaten in die Enge treiben, damit die Steuern erhöht werden, wodurch das scheue Kapitial schliesslich in IHRE sichere Häfen abwandert. Mission accomplished!

    http://www.teleboerse.de/nachr…n-aus-article7020971.html

    Besser still beerdigen

    Die von Präsident François Hollande im Wahlkampf versprochene 75-Prozent-Steuer auf Einkommen ab 1 Mill. Euro jährlich sorgt in Frankreich noch immer für Debatten. Nachdem der Verfassungsrat die Einführung des von der sozialistischen Regierung geplanten Spitzensteuersatzes gestoppt hat, ist nun ein Streit darüber entbrannt, wie sich die Entscheidung auf die Staatsfinanzen auswirken wird. Denn der Verfassungsrat hat auch andere Maßnahmen wie Steuervergünstigungen für Immobilien in Übersee-Départements kassiert. Dadurch könnten dem Staat laut Wirtschaftszeitung "Les Echos" Einnahmen von rund 1 Mrd. Euro entgehen.
    Die Regierung beharrt dagegen darauf, es handle sich nur um 500 Mill. Euro. Sie versprach erneut, dass die Steuer von 75 % überarbeitet werde. Doch trotz aller Beteuerungen wäre Hollande gut beraten, sich endgültig von den Plänen für die umstrittene Steuer zu verabschieden, auch wenn sie zu seinen wichtigsten Wahlkampfversprechen zählte. Denn bei der Überarbeitung ergeben sich nach der Entscheidung des Verfassungsrates neue Probleme. Dieser hatte geurteilt, dass der geplante Spitzensteuersatz ungerecht sei, da als Bemessungsgrundlage das Einkommen von jedem Mitglied eines Haushalts hätte dienen sollen. Normalerweise gilt in Frankreich als Bemessungsgrundlage für die Einkommenssteuer das Einkommen des gesamten Haushalts.
    Hollande bliebe deshalb eigentlich nur die Wahl, als Bemessungsgrundlage das Einkommen des gesamten Haushalts zu nehmen. In dem Fall jedoch dürften weit mehr Personen von dem Spitzensteuersatz betroffen sein als bei den ursprünglichen Plänen, nämlich 15 000 bis 30 000 statt 1 500. Dann könnten sich noch weit mehr wohlhabende Franzosen gezwungen sehen, ins benachbarte Ausland zu fliehen. Dabei haben die Umzugspläne von Schauspieler Gérard Dépardieu nach Belgien und der Antrag von LVMH-Chef Bernard Arnault auf die belgische Staatsbürgerschaft der sozialistischen Regierung bereits jetzt viel Spott im Ausland eingebracht.
    Hollande sollte die von ausländischen Investoren kritisierte 75-Prozent-Steuer sang- und klanglos fallen lassen. Die Gelegenheit ist günstig, denn vor dem Frühjahr dürfte seine Regierung ohnehin keinen Nachtragshaushalt vorlegen, da sie dann gezwungen wäre, ihre viel zu optimistischen Wachstumsannahmen nach unten zu korrigieren. Dann jedoch dürften längst andere Themen wie die geplanten Reformen des Arbeitsmarktes und der Rentenkassen im Mittelpunkt stehen. Hollande sollte das nutzen.


    (Börsen-Zeitung, 3.1.2013) http://www.boersen-zeitung.de/…el=Besser-still-beerdigen

    Ich war vor ein paar Wochen in der Frankfurter Filiale der Degussa Goldhandel GmbH.


    Über U-Bahn und S-Bahn gut zu erreichen; ich bin mit dem Auto gekommen und habe auf den von der Straße aus nicht direkt einsehbaren Kundenparkplatz geparkt.
    Im Eingangsbereich wurde ich von einem "Concierge" empfangen und gebeten im Vorraum zu warten. Dort konnte man auf edel anmutenden Stühlen verweilen oder sich die edel bestückten Vitrinen anschauen.
    Über einen roten Teppich wurde ich dann vom Concierge zu einen der drei (? ) Kassen gebeten.
    Die Abwicklung erfolgte schnell und unkompliziert, jedoch wirkte der Kassenbereich im Gegensatz zur Lobby der Villa dann etwas kühl (war halt ein Bankschalter hinter Sicherheitsglas) ... aber völlig ok.
    Das einzig Negative war, dass wenn man keinen breiten Rücken hat, die Anzeige der Zählmaschine/Kasse evtl. von der Lobby aus gesehen werden könnte. Einfache Sichtschutzwände für mehr Diskretion wären hier optimal.
    Nach Vollzug des Tauschs wurde ich vom Concierge zuvorkommend hinausbegleitet und verabschiedet.

    gibt es denn reine Cu-Aktien?
    (Rio TInto, Vale usw. fördern ja alles quer durch Periodensystem)
    ach ja, und mit "Aktie" meine ich keine Pennystocks oder Werte mit < 10.000 Euro Monats-Börsenumsatz

    Eine weitere Alternative wäre vielleicht ein physisch hinterlegter Kupfer-ETC wie der "ETFS Physical Copper" (DE000A1K3AZ2)??? Ab Mitte Dezember soll der "JP Morgan XF Physical Copper" kommen und iShares hat auch was in der Pipeline.


    PS: Schade, dass Du keine Pennystocks magst, ich finde Bougainville Copper sehr interessant ... aber wir sind hier ja kein Aktienboard.

    Handelsblatt-Newsletter: Schwimmende Goldbarren


    Während New York City nach dem Hurrikan Sandy langsam wieder trocknet, fragt sich die Finanzgemeinde laut BusinessWeek, ob es besonders schlau ist, kritische Infrastruktur ausgerechnet im sturmanfälligen Manhatten zu lassen. Das Gebäude der Citigroup an 111 Wall Street beispielsweise bleibe für Wochen unbenutzbar. Und wie sicher sind eigentlich die nahezu 15 Millionen Pfund an Goldbarren, die die Fed im südlichen Manhatten 50 Meter unter dem Meeresspiegel gelagert hat, fragt das Magazin.




    http://www.businessweek.com/ar…ood-prone-lower-manhattan


    About That Gold Stored in Flood-Prone Lower Manhattan
    By Nick Summers on November 04, 2012


    As New York City continues to dry out in the aftermath of Hurricane Sandy, the financial world is reconsidering just how smart it is to place critical pieces of infrastructure in flood-prone areas. Citigroup’s (C) waterlogged building at 111 Wall St. will be unusable for several weeks, and two critical Verizon Communications (VZ) facilities suffered extensive flooding during the storm.
    At least the material at those sites is replaceable. What about the nearly 15 million pounds of gold bricks stored at the New York Fed?
    They’re safe—and will be, in theory, should floodwaters return. The bullion is so heavy that its vault sits 80 feet below street level, and 50 feet below sea level, on the bedrock beneath Manhattan. Though the bank’s fortress-like building is located far downtown, close to where other financial institutions sustained water damage, the property at 33 Liberty St. sits in the city’s evacuation zone C, where residents are told to expect storm-surge flooding only from major, category 3 or 4 hurricanes that hit the New York harbor.
    The New York Fed is tight-lipped about how it secures the planet’s largest concentration of gold, referring questions on the subject to a brochure (PDF) published on its website. The pamphlet claims that the vault is protected by an “airtight and watertight seal” created by lowering a 90-ton steel cylinder just three-eighths of an inch into a 140-ton steel-and-concrete frame—an effect “similar to pushing a cork down into a bottle.” Other security measures include closed-circuit video feeds, firearms training for guards, and the weight of the gold itself. At 27 pounds per bar, it’s hard to smuggle one out in a pocket. “The Bank’s security arrangements are so trusted by depositors that few have ever asked to examine their gold,” the New York Fed writes.
    That, obviously, has helped fuel a string of conspiracy theories—the gold isn’t really there, isn’t really gold, or is otherwise suspect. The Los Angeles Times reported in August that the federal government was conducting its first-ever audit of the bullion it stores beneath Liberty Street, drilling tiny holes into selected ingots and analyzing the metal.
    Ordinarily, you’d be able to eye the gold bars yourself. Some 25,000 visitors tour the bank’s vault each year. Those visits, the bank says, have been canceled indefinitely “due to the aftermath of Hurricane Sandy.”