Beiträge von Bembelpetzer

    Dubai ist kaputt. 8|


    Dubai ist schon kaputt seit dem es seit Anfang des Jahres immer wieder von Abu Dhabi massiv unterstütz werden muss. Die VAE müssen sich nun was einfallen lassen. Wenn nun auch Abu Dhabi den Bach runtergeht ist es aus mit den VAE. Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass die Saudis denen unter die Armen greifen und die VAE im Gegenzug nun doch in die Golf-Währung gezwungen werden.

    elpollo
    bei Einzelorders sollte man immer auf die Kosten achten. Als Faustregel sollten die Gesamttransaktionskosten (Bankspesen, Makler, etc.) ca. 1%, maximal 2% betragen. Diese Kosten kommen natürlich auch nochmal bem Verkauf zum tragen, so dass wir schon bei bis zu 4% Spesen pro Posten sind. Dazu kommen nochmal Depotgebühren (~1-2% p.a.) und auch die Abgeltungssteuer+Soli+KSt (28,625%) bei Verkauf.
    D.h. Um zB beim Dax von 5.600 1% Netto zu machen, brauchst Du ca. 1,4% Brutto + ca. 5% Gesamtspesen, also ein Verkauf erst bei ca. 5.950/6.000 (ich weiß, sehr grob gerechnet)
    Und zu dem Thema Streuung (Aufwand, Kosten, etc.) wurde ja schon einiges gesagt.
    Wenn nun Deine Frau unbedingt in verschiedene Branchen investieren möchte und das regelmäßig, dann würde ich zu ETF-Sparplänen raten. ETFs gibt es auch für einzelne Branchen (zB EuroSTOXX 600- ...). Anbei mal eine Aufstellung über ETF-Sparplankosten...

    Also zurück zu blutigen Anfängerfragen:
    Wenn man in Metalle anlegen möchte, nicht EM sondern allgemein Industriemetalle (Kupfer, Alu usw.), was gibt es da allgemein für Möglichkeiten?
    Fonds mit Aktien von Minenbetreibern und Verarbeitende Industrie, empfehlenswert? Direkt auf die Metalle selbst nur mit Zertifikaten? Und wie verhält es sich da bzgl. der Währungen, wenn die Papiere rein in Euro sind ist das klar. Wenn sie in Dollar lauten, muss ich aber beim Verkauf wieder zurück in Euro tauschen, richtig?
    Gibt es auch so etwas wie z.B. bei tradefair, wo man bei kurzfristigen Trades so sein Geld einsetzen kann, dass völlig unabhängig der Währungen jeder Kursgewinn $1 = 1€ für sich ist und umgekehrt bei Verlust genauso? Oder ist das als langfristige Anlage nicht möglich (oder evtl. auch nicht wirklich sinnvoll)?

    Du hast die Möglichkeit direkt in Minenwerte/Minenfonds zu gehen, aber es gibt Untersuchungen, wonach je nach Unternehmen und Rohstoff 60-80% der Performance durch das Aktienunternehmen (unternehmerisches Handeln) und nur der Rest der Performance durch den Rohstoff ansich beeinflusst wird.
    Investments direkt in den Rohstoff kannst Du machen über: einzelne Futures (nix für Anfänger), Zertifikate/ETCs oder Fonds/ETFs. Letztere beiden können sich auf einzelne Rohstoffe, einen Rohstoffkorb oder einen Rohstoffindex beziehen. Diese Produkte gibt es natürlich auch währungsgesichert; das erkennst Du an dem Wort "Quanto" in der Bezeichnung. Da wird täglich das Währungsrisiko neutralisiert. Das geht natürlich zu Lasten der Performance.
    Generell muss man sich auch anschauen, wie das Produkt abgebildet wird. Spotbezug oder meist über rollierende Futures -> Stichwort Backwardation und Contango
    Alle in D zugelassene ETCs und ETFs findest Du
    hier. Ansonsten schau mal bei ein paar Zertifikate-Emittenten auf die Homepage, die sind meist nicht schlecht gemacht.

    hallo, vielleicht kann mir schnell jemand weiterhelfen?


    ich suche ein normales Zertifikat (kein turbo, mini, oder sonstwas) das den Goldpreis invers abbildet, also bei fallenden Preisen steigt... Habe nichts wirklich brauchbares Gefunden... ich denke heute oder morgen wird nochmal auf die 1000 gedrückt

    Da würde mir spontan der ETC: ETFS Short Gold DE000A0V9X09 einfallen

    Ich verstehe das EM ...
    ... vor den schlechten Zeiten als Diversifikationsmöglichkeit ausserhalb der Computernetzwerke
    ... während den schlechten Zeiten als mein Geheimnis
    ... nach den schlechten Zeiten als Starthilfe

    Die Auslage der Ware ist die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes, und das Preisschild ein freibleibender Betrag zum dem sich der Verkäufer vorstellen könnte, die Ware zu verkaufen. Da ein Preisaushang nicht zielgerichtet an eine bestimmte Person zu einem bestimmten Zeitpunkt sein kann, kann der Veräufer dadurch auch kein Angebot abgeben. Legt der Käufer die Ware aufs Band ohne einen Angebot (Preis) zu nennen, so macht er ein Angebot durch konkludentes Handeln und akzeptiert die Preisvorstellung des Verkäufers.
    Hierdurch sind drei Verträge geschlossen worden: ein Verpflichtungsvertrag und zwei Erfüllungsverträge
    Verpflichtungsvertrag: Der Käufer verpflichtet sich die Ware zu kaufen und der Verkäufer verpflichtet sich zu verkaufen.
    Erfüllungsverträge: 1.) Der Verkäufer wird verpflichtet, dem Käufer die Sache zu übergeben und das Eigentum an ihr zu verschaffen. 2.) Der Käufer wird verpflichtet, dem Verkäufer den vereinbarten Kaufpreis zu zahlen und die gekaufte Sache abzunehmen.

    Es gibt noch den Russell Global Gold Fund DE000A0Q8NC8 von ETF Sec, sowie ETFs von iShares, Comstage, dbx und Lyxor auf den DJ ST600 Basic Resources (aber halt nicht nur Goldminen)

    silberbuggy, erstmal vorneweg, eine selbstgenutzte immo ist wichtig und auch die entscheidung hierzu prinzipiell richtig.
    Aber deine Aussage bzgl. deiner Überschlagsrechnung und Vernachlässigung der Zinsen etc, dass das nur ein paar Tausend Euro sind, ist nicht ganz richtig. Kleinvieh kann gehörigen Mist machen.


    nur zwei Beispiele (auch nur überschlagsmäßig):
    a) Du hattest angegeben Eigenkapital von 55TEUR investiert zu haben. Als Mieter hättest Du die ja noch auf dem Konto und würdest Zinsen erhalten. Bei nur 3% sollten da selbst nach Abzug der Steuern 100 EUR p.M. über bleiben.
    b) Du zahlst seit ca. 6,5 Jahren 1090 EUR. Der Tilgungsbeitrag sollte immer ungefähr 30% betragen, so dass ich davon ausgehe, dass Du bereits 25TEUR Tilgungsbeitrag geleistet hast. 55TEUR EK + 25TEUR Tilgung = 80TEUR , 50% abbezahlt, also müsste Deine Immo ca. 160TEUR gekostet haben. Als Faustregel gilt, man soll pro Jahr 1% des Immowertes als Rücklage für evtl. Reparaturen etc. zurücklegen um für die dicken Klopper nach 20-30 Jahren gewappnet zu sein. Das macht monatlich ca. 133 EUR. Du hast nach 30 Jahren ca. 16.000 inkl Zinsen zurückgelegt, das wären dann nur ca. 35 EUR p.M. Das heißt auch hier klafft eigentlich eine Lücke von 100 EUR p.M. wenn man die zu erwartende Deckungslücke berücksichtigt.


    Allein nur diese beiden Punkte a+b machen eine kalkulatorische Differenz auf Deine 30 Jahre Betrachtung von 200 EUR p.M. oder 72 TEUR in 30 Jahren. Wie gesagt auch nur überschlagsmäßig.


    Bezüglich den Rücklagen solltetst Du wirklich nochmal nachdenken, denn eine Immo zahlt man immer zwei mal. Einmal beim Kauf und einmal durch die anfallenden Reparaturen.


    Des Weiteren gibt es ausreichend Studien mit dem Ergebnis, dass Mieten oder Kaufen sich per Saldo nichts geben, sofern man alle Kosten berücksichtigt und man auch alles selbst erwirtschaftet. Der Käufer hat am Ende eine Immo und der Mieter am Ende noch Kapital über, dass in etwa dem Immowert entspricht.

    Welcher Feingehalt bei einer 20Gulden-Goldmünze Wilhelmina ist den der richtige? Ich finde im Netz jede Menge unterschiedlicher Angaben. Am häufigsten findet man die folgenden Grammangaben:
    6,04
    6,048
    6,05
    6,056
    6,06

    Was haltet Ihr von diesem Index auf den es von ComStage einen ETF gibt? Oder sind die "alten" Indizies besser?
    (ETF: ComStage Commerzbank Commodity EW Index TR , LU0419741177 , thesauriered, swap)


    Der Commerzbank Commodity EW Index TR ist ein Index, der die Wertentwicklung von 16 Rohstoffen nachvollzieht, die durch Terminkontrakte abgebildet werden. Aktuelle Indexkompenenten sind WTI Rohöl, Brent Rohöl, Heizöl, Erdgas, Gold, Silber, Platin, Palladium, Kupfer, Zink, Blei, Aluminium, Zucker, Weizen, Mais und Sojabohnen. Diese Rohstoffe stellen zum Zeitpunkt der Auflage einige der liquidesten und bedeutendsten Rohstoffe dar. Der Index spiegelt die Gesamtrendite eines Investments in die darin enthaltenen Rohstoffe wider („Total Return Index“) und wird auf der Basis der täglichen Referenzpreise der verschiedenen Terminkontrakte berechnet. Der Index wird von der Commerzbank oder einem Rechtsnachfolger (die „Indexberechnungsstelle“) in der Regel täglich berechnet und veröffentlicht. Die Indexberechnungsstelle wird zweimal pro Jahr die Gewichte auf die
    ursprüngliche Gewichtung von 6,25% pro Rohstoff zurücksetzen.

    Wahrscheinlich wird so werden: In der Krise wird man wieder zurück zum Goldstandard kommen, also dass das Papiergeld wieder mit Gold gedeckt ist wie früher mal.
    Dann werden die gesamten Staatsschulden geteilt durch die Menge an Gold die der Staat besitzt und so stark wird dann auch der Goldpreis steigen. 50.000 USD pro Unze sind sicher drin. Silber sicher 5.000 USD pro Unze. Einziges Problem: Bis Gold im Wert steigt erläßt der Staat ein Goldverbot. Es ist für jeden daher unmöglich sein Gold in die neue Währung umzutauschen, da für die Abgabe von Gold in Privatbesitz sicher eine Frist vorgesehen ist, z.B. bis Ende nächsten Monats. Und natürlich wird der Goldkurs erst NACH Ende der Frist explodieren.
    Bis das Goldverbot aufgehoben ist, ist der Preis längst wieder im Keller... Wie ihr seht, bringt es überhaupt nichts, Gold zu kaufen. Nur Silber ist sicher! Kann zwar auch verboten werden, aber da es ein starkes Industriemetall ist, eher unwahrscheinlich. Hat es ja auch noch nie gegeben. Da der Gold- und Silberkurs immer parallel laufen sehe ich auch kein Risiko für Silber.

    Was macht Dich so sicher, dass der Kurs fürs Silber in so einer Situation immernoch parallel zum Goldkurs läuft? Und diese Parallelität ist relativ, dass sieht man an dem schwankenden Ratio.

    Hier weht ja ein scharfer Ton. Robbt mal en Schobbe und vergesst des Schnaufe net.
    Aber mit Verlaub gesagt, allein der gesunde Menschenverstand muss einem doch sagen, dass offene Fonds allein aus dispositionstechnischen Gründen normalerweise nie zu 100% im bezogenen Underlying investiert sein können. Da gibt es dauernd Situationen wo Liquidität, Derivate und/oder Leihegeschäfte Teile der 100% ausmachen. Ansonsten sollte man sich vor Kauf eines Fonds immer den Prospekt anschauen, sonst schaut man doch auch immer vorher ins Kleingedruckte oder?

    Ich war am Samstag da und die Rohstoff- und Anlegermesse war wiklich nichts berauschendes, zum Glück hat es keinen Eintritt gekostet.
    Ich habe mir auch den Herren aus Österreich angetan. Mein Gott Walter!!!! Schwätzt der immer so???
    Ok, habe mich auf österreichischen Dialekt und Wortwahl eingestellt, aber das war die Krönung. Ohne Folien an der Wand (die er abgelesen hat) hätte ich fast nichts verstanden. Neben dem erwarteten Österreichischen kam noch hinzu, dass er den Mund nie richtig auf gemacht hatte, dauern irgendwelche Brocken abhusten musste, Sätze und Wörter oft nicht bis zum Ende aussprach und es sich angehört und ausgesehen hatte, als hätte er noch drei ATÜ im Kessel vom letzten Besuch im Heurigen. Sollte er generell einen Sprachfehler haben so möchte ich mich natürlich für meine hier gemachten Aussagen gleich entschuldigen, aber dann sollte ihm mal jemand stecken, dass seine Vorträge leider nur suboptimal zu verstehen sind. Des Weiteren ist mir augefallen, dass unter den ca. 150 Zuhörern mindestens zehn weitere Österreicher gesessen haben. Das war nicht zu überhören. Vom Alter her könnten das alles Kinder und Enkel gewesen sein. Bringt er immer seinen eigenen Fanclub mit?

    Discovery Geschichte: Fr 03.04.2009 21:55
    Discovery Geschichte: Sa 04.04.2009 04:40
    Discovery Geschichte: Mo 06.04.2009 00:10 (edit)
    Discovery Geschichte: Mo 06.04.2009 15:20 (edit)
    Discovery Geschichte: Fr 10.04.2009 09:20 (edit)
    Discovery Geschichte: Sa 11.04.2009 09:05 (edit)


    Am 6. August 2005 gelingt Bankräubern in Nordbrasilien ein Jahrhundertraub. Aus der Banco Central von Fortalezza stehlen sie umgerechnet fast 100 Millionen Dollar. Die Polizei findet einen professionell gegrabenen, 78 Meter langen Tunnel. Die Sicherheitssysteme wurden ausgeschaltet. Das verschwundene Geld ist nicht nummeriert und nicht versichert. Jemand wusste genau, wo und wann er zuschlagen musste, und ist jetzt mit einem Vermögen auf der Flucht.

    Phoenix: Fr 03.04.2009 03:50


    Ihr Einflussbereich dehnte sich von der iberischen Halbinsel und Kleinasien bis zu den britischen Inseln aus – und trotzdem wissen wir kaum etwas über sie. Die Kelten hatten keine Schrift, aber dafür umso mehr Gold. Der Film begleitet Wissenschaftler bei Ausgrabungen und bei der Analyse der reichen keltischen Goldschätze – eine spannende Spurensuche nach einem sagenumwobenen Volk. Woher hatten die Kelten ihr Gold? Die prächtigen Grabbeigaben des Fürsten von Hochdorf, der Münzschatz von Manching, der Halsring der Fürstin von Vix- wo soll die archäologische Suche beginnen? Der Weg der Ur-Kelten aus russischem Gebiet nach Mitteleuropa führte entlang der Donau und ihren Nebenflüssen, die damals reichlich Gold führten. Das Keltengold wurde vor Ort aus dem Fluss gewaschen, doch die Spuren sind verwischt. Der Spezialist Dr. Thomas Stöllner vom Bergbaumuseum Bochum bezweifelt, dass die enormen Goldmengen, die die Kelten verbrauchten, allein mit dieser Methode gewonnen werden konnten. Seine Überlegung: Auch der weitere Weg der Kelten musste dem Gold gefolgt sein. In Frankreich entdeckte die Minenspezialistin Beatrice Cauuet ein ganzes Stollensystem. Eindeutig keltisch! Doch eine Anwort birgt auch hundert neue Fragen: Wie haben die Kelten das Gold extrahiert, wie wurde es bearbeitet, wer kontrollierte Minen und Handel? Da das Gold dem keltischen Glauben nach von den Göttern stammte, hatten ihre Priester, die Druiden, eine ganz besondere Beziehung dazu. Ihre gesammelten Geheimnisse gaben sie untereinander immer nur mündlich weiter, so waren sie Lehrer, Mediziner und Rechtsgelehrte in einem. Ihr 'Goldwissen' verhalf den Druiden zu einer einzigartigen Stellung, mit der sie die keltische Wirtschaft kontrolliert haben könnten. Es deutet auch einiges darauf hin, dass Druiden bereits die Goldgewinnung mittels Quecksilber versuchten. Den Römern war das Wissen der Druiden ein Dorn im Auge. Deshalb verboten sie das Druidentum in Gallien mehrmals. Nach ihrer Invasion in Britannien versuchten sie auch dort, den Goldkundigen das Handwerk zu legen. Der römische Angriff auf die letzte Bastion der britannischen Druiden, Mona auf der Insel Anglesey im Jahr 62 n.Chr., war ein blutiges Gemetzel, das Tacitus anschaulich beschrieben hat. So brachten die Römer das Goldmonopol endgültig in ihre Hände. Die Welt der Kelten ging unter, was blieb waren ihre in der Erde vergrabenen Schätze.

    3sat: Di 31.03.2009 14:00


    Der Drang nach Ruhm und Goldreichtum trieb den deutschen Abenteurer Ambrosius Alfinger vor 500 Jahren hinaus in die Neue Welt. Ein TV-Team folgt seiner beschwerlichen Route durch Panama in das heutige Guerilla-Gebiet Kolumbiens.