Beiträge von arzt397

    Diana


    Wenn Du es Dir irgendwie leisten kannst und es geologisch sinnvoll erscheint - laß Dir einen Bohrbrunnen anlegen! Der ist im Zweifelsfall wichtiger als die x-te Goldmünze.


    Ich hatte auf meinem Grundstück immerhin ne 6000l Zisterne fürs Regenwasser - hat in den letzten Jahren nie gereicht. Im Vorjahr hab ich bohren lassen. Nun kann ich aus 27m Tiefe pro Stunde 3600l bestes Wasser hochpumpen. Zur Not kann man das auch trinken. Austrocknungsgefahr gleich Null. Bei voller Auslastung der Tauchpumpe sinkt der Wasserspiegel im Rohr nur ein paar Zentimeter. Der Garten blüht, das Gras wächst, das Gemüse gedeiht...

    Kellergeist: Wohnst Du in der Nähe von Polen? Predator hat des Rätsels Lösung nämlich gerade gepostet. Weil der polnische Zucker so teuer ist, kommen die rüber und kaufen alles auf. Deshalb wird in der Nähe der polnischen Grenze grad rationiert. Und deshalb ist es auch erklärlich, dass ein angeblich knappes Gut rabattiert wird!

    Wir haben total sandigen Boden, nie Staunässe oder so. Meine Kartoffeln wachsen seit Jahren hervorragend! Eine kleine Schicht Kompost bevor sie gelegt werden - sonst keine weiteren Maßnahmen.


    Dies Jahr probier ich zum ersten Mal eine Kartoffelkiste aus, um den Ertrag auf kleiner Fläche zu potenzieren. Mal sehen wat dat wird.

    Okay, eine Ost- West- Debatte gehört nicht in diesen Faden.


    Konnte ja keiner ahnen, dass unsere Süddeutschen Freunde so empfindsam reagieren. Und meine Aussage, dass Bayern lange (der Zusatz "wirtschaftlich" wäre sicher besser gewesen) rückständig (im Vergleich zum Westdeutschen Durchschnitt) war, ist doch nicht von der Hand zu weisen! Bis zur Jahrtausendwende lag Bayern unter dem durchschnittlichen BIP in Deutschland (ab den 70ern zwar mit den höchsten Zuwachsraten), erst dann wurde dieser überholt.



    Außerdem: stellt doch den Begriff "rückständig" nicht damit gleich, dass ich hiermit das Land und die dort lebenden (sicher auch schon in dern 50ern sehr fleißigen Leute) an den Pranger stelle! Auch die Ackerbauern in Mecklenburg (und dies war und ist nun wirklich rückständig) haben meinen vollen Respekt!


    Letztlich wollte ich nur sagen, dass infolge der wirtschaftlichen (und auch sozialpolitischen) Entwicklung ein (noch) niedriger Rentendurchschnitt in Bayern durchaus nachvollziehbar ist. Das Thema Ost- Renten kann man hier nicht erschöpfend diskutieren.
    Das ganze Thema Wiedervereinigung lief doch nach politisch Gewolltem und nicht nach wirtschaftlicher Vernunft! Das wissen auch wir Ossis, da brauchen wir keine Belehrungen!
    Aber den greinenden Wessi im Verarmungswahn (hiermit meine ich allerdings explizit keine speziellen Forenteilnehmer!), der meint, ohne 1990 wäre seine seine "Blühende Trizone" mit Wachstumsraten von jährlich 5% und jährlichen Rentensteigerungen im zweistelligen Bereich auf Dauer gesichert geblieben, dem ist doch nicht mehr zu helfen.


    Lasst uns uns deshalb doch nicht gegeneinander ausspielen!


    -Ende des Themas

    Die niedrigen Renten in Bayern (was natürlich erstmal merkwürdig anmutet) sind darin begründet, dass dieses Land sehr lange ein rückständiges Agrarland war. Der Auf/ Umschwung ist ja noch gar nicht so lange her. Würde alles so weiterlaufen wie bisher, würde auch zukünftig eine deutliche Aufholbewegung in Bayern folgen.
    Es wird sich aber wohl so entwickeln, dass wenn in einigen Jahren überhaupt noch Mindestrenten gezahlt werden, sich 50% mit Senioren - HARTZ begnügen müssen. Daran wird gerade fleißig gearbeitet!

    Goldregen


    Du meckerst mir in den letzten Posts zuviel über Berufspendler! Natürlich ist das in mehreren Belangen eine Fehlentwicklung (sozial, ökologisch etc.). das sehe ich auch. Aber glaubst Du, die vielen Leute kutschieren gerne und freiwillig den halben Tag durch die Gegend? Nein, viele (sicher nicht alle) müssen einfach den Arbeitsplätzen hinterher fahren, um ihre Familie zu ernähren.


    Nun könnte man sagen: Zieht doch hin zum Arbeitsplatz!


    Ist aber auch nicht immer möglich. Beispiel: Meine Frau z.B. ist auch berufstätig - an Ort A. Ich hab meinen Job an Ort B. Was nun? Einer muss immer pendeln, oder man zieht in die Mitte, dann fahren beide täglich und die Kinder auch nicht ständig durch die Gegend. Entscheidung: Meine Frau + beide Kinder verbleiben an Ort A (Großstadt) mit kurzen Wegen und ÖPNV- Möglichkeiten und ich pendle eben.


    Ich glaube,so (oder noch viel schlimmer) sieht die Realität bei vielen aus. Da bringen verbale Rundumschläge und unterschwelliges "Selber Schuld" nicht viel.

    Richtig so! Bei uns hatte das Bildungsministerium schon am Donnerstag prophylaktisch für das ganze Bundesland schulfrei ausgerufen, obwohl es noch gar nicht geschneit hatte. Ich bin am Freitag dann ca. 100 km im "Schneechaos" mit meinen Kleinstwagen im Dienst unterwegs gewesen, während sich meine Söhne von Oma und Opa verwöhnen lassen durften. Und das in ner Großstadt wo der ÖNV kaum beeinträchtigt war!


    Zum Thema "verweichlichte Generation" passte auch gut der letzte Plasberg. Ich konnts nicht bis zum Ende schauen, so hat mich der Quatsch aufgeregt. Es ging um "Fleischesser", die hier zu Mördern angestempelt wurden und sogar Holo...- Vergleiche fanden statt! Uns als eine Köchin Schüler mal mit zur Schlachtung nahm, kollabierten die lieben Kleinen reihenweise und mussten sich übergeben!


    Ich bin immer wieder erschüttert, wie die "Umerziehung" der letzten Jahre auf viele der Kinder gewirkt hat. Gnade uns Gott, dass wir mal echte Krisenzeiten erleben, wenn diese Generation am Ruder ist!

    Noob: Kaufst Du fertige Backmischungen oder wie ist das zu verstehen?



    Bloß keine Backmischungen, hatte ich früher mal probiert. Meistens sind die Dinger nicht aufgegangen, wahrscheinlich will da minderwertige oder überlagerte Trockenhefe drin war. Ich hab einen Vorrat an diversen Mehlsorten - normal und Vollkorn (jeweils Weizen, Roggen, Dinkel) und probiere dann mit verschiedenen Mischungsverhältnissen. Den Sauerteig selbst züchten oder auch in Tüten kaufen. Da kommen im Backofen ganz leckere Teile raus!



    Natürlich kann man auch einfach eine Haube übern Grill machen, ich würde aber schon lieber ein gemauertes Teil bauen wollen. Man kann dann ja je nach Größe auch mehr als Brot drin machen (z.B. Spanferkel etc.) und zur Not im Krisenfall auch mal die Nachbarschaft mitversorgen. Aber bis zum Frühjahr kann ich ja noch ein wenig planen und mich umsehen.

    Da Vorräte ja nicht ewig halten und ich auch mal was Frisches will, bin ich zuletzt dazu übergegangen, mit verschiedenen Mehlmischungen und Sauerteig etc. zu experimentieren. Mittlerweile krieg ich super leckere Brote hin, die wenigstens noch nach was schmecken und auch nach einigen Tagen noch noch nicht total vertrocknet sind.
    Um mich hierbei nun vom Stromnetz unabhängig zu machen, will ich mir im Frühjahr einen schönen Holzbackofen in den Garten setzen. Einige Anregungen hab ich im Netz schon gefunden. Hat hier jemand einen ausführlichen Bauplan, selbst schon sowas gebaut oder nützliche Tips/ Links? Ich schwanke noch zwischen einer möglichst einfachen und billigen Bauweise oder aber gleich einer "Luxusausführung". Schließlich wären die bunten Zettel da gut angelegt (nach meiner erfolgreichen 27- Meter-Tiefbrunnenbohrung dieses Jahr :thumbup: ).

    Leider sieht selbst mein relativ großer 2Unzer nicht sehr schön aus. Mir gefallen Motive deutlich besser, die groß sind und die Münze auch füllen. Viele mochten ja den Tiger nicht, aber der gefiel mir wesentlich besser als das Karnickel !

    Ich sehe EM weniger als Finanzpolster. Wie schon geschrieben: Musst Du in einer plötzlichen Schwächephase Dein EM verkaufen, könnte die Größe des vermuteten Polstern sehr schnell nur noch die Hälfte wert sein! Ich würde auch eher über eine BARRESERVE diskutieren. Aus meiner Sicht mindestens 3 Monatsgehälter, cash, sofort verfügbar (am besten auch nicht auf Konto) und ein Teil (je nach Geschmack) in Silberzehnern. Meine EM sind für mich keine Finanzreserve sondern im besten Fall zum vererben angelegt, ggf. noch als Alterssicherung.

    Das wird genau die Auswirkungen auf uns haben, die gewollt sind. Der Michel wird weiter geschröpft, darf im Hamsterrad noch mehr strampeln und bekommt immer weniger Reallohn. Aber ab 1800 Euro Monatseinkommen gehört man ja hier mittlerweile schon zur Oberschicht, das hat man uns doch gerade eingebleut... :wall:

    Danke allen


    Ich hatte gehofft, irgendwer hat sich schon genauer mit dem Text des gerade erneuerten "Kreditgesetzes" oder so ähnlich befasst. Da soll von einer Möglichkeit, wie ich sie suche, was im Sinne eines Rechtsanspruchs drinstehen. Aber wahrscheinlich hat graxx recht - rückwirkend nicht.


    Angelfreund


    Auf den Gedanken bin ich noch gar nicht gekommen. Vielen Dank. [smilie_blume] Werde gleich mal meine Verträge wälzen.