Beiträge von Ijon

    Gelder aus Singapur bei der UBS eingetroffen
    Staatsfonds und Investor aus Nahost haben insgesamt 13 Milliarden Franken eingezahlt

    Die Kapitalerhöhung der in Schieflage geratenen UBS ist unter Dach. Die Grossbank hat vom Singapurer Staatsfonds GIC 11 Milliarden Franken und von einem weiteren, unbekannten Investor aus Nahost 2 Milliarden Franken erhalten. ...


    (sda) «Das Geld der Finanzinvestoren ist am 5. März eingetroffen», sagte ein UBS-Sprecher am Mittwoch der Finanznachrichtenagentur AWP. «Es ist jetzt dem Kernkapital zurechenbar. Die Kapitalerhöhung trägt zu einer sehr soliden Kapitalisierung der UBS bei.»


    Die Kernkapitalquote («Tier-1») liegt nach der Finanzspritze wieder bei knapp 12%, nachdem sie zuletzt auf unter 9% gesunken war. Die gewählte Pflichtwandelanleihe kann bereits vor der Umwandlung in einen gut 10-prozentigen Aktienanteil dem Eigenkapital angerechnet werden.


    http://www.nzz.ch/finanzen/nac…ingetroffen_1.687826.html

    IWF fordert Steuergelder zur Eindämmung der Kreditkrise


    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat sich für den Einsatz von Steuergeldern ausgesprochen, um der Subprime-Krise entgegenzuwirken. Die Empfehlung dürfe aber nicht als Aufforderung verstanden werden, einzelne Banken mit Steuermitteln zu unterstützen.


    HB WASHINGTON. „Zum Schutz des Finanzsystems müssen alle Optionen auf den Tisch - auch die eventuelle Nutzung von Steuergeldern“, sagte der Vize-Direktor des IWF, John Lipsky, in einer Rede vor Wirtschaftsexperten am Mittwoch in Washington.


    http://www.handelsblatt.com/Ne…mung-der-kreditkrise.html

    NEW YORK -


    Citigroup shares sank about 5 percent to their lowest level in more than nine years, as stockholders recoiled at forecasts of more losses at the troubled bank and comments from a Middle East investor that Citi must raise more cash to stay in business.


    Samir al-Ansari, chief executive of the $13 billion government-owned investment firm Dubai International Capital, said at a private equity conference that it will take more than the combined efforts of the Gulf's wealthiest investors - the Abu Dhabi Investment Authority, the Kuwait Investment Authority and Saudi Prince Alwaleed bin Talal - to save Citigroup.


    http://www.examiner.com/printa…y_Not_Save_Citigroup.html

    Sachsen LB in LBBW-Besitz


    Stuttgart. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat die Übernahme der schwer angeschlagenen Sachsen LB abgeschlossen. Die Trägerversammlung der LBBW habe der Vereinbarung zugestimmt, sagte Vorstandschef Siegfried Jaschinski am Freitag in Stuttgart. Die einzige ostdeutsche Landesbank erhalte damit eine »sichere Zukunft«, so Jaschinski. Als nächster Schritt sei die Umwandlung der Sachsen LB, die wegen ihres Engagements auf dem US-Immobilienmarkt in schwere Turbulenzen geraten war, in eine unselbstständige Einheit der LBBW im April vorgesehen. Außerdem gewähre die größte deutsche Landesbank den Sachsen rückwirkend zum 31. Dezember 2007 einen Ertragszuschuß von 391 Millionen Euro, um den Inhabern von Genußscheinen und stillen Einlagen eine vorübergehende Kapitalherabsetzung zu ersparen. Im Rahmen der Verschmelzung fließe der LBBW dieser Betrag wieder zu. Der Freistaat Sachsen sichert die Risiken der Bank mit einer Landesbürgschaft über 2,7 Milliarden Euro ab.
    http://www.jungewelt.de/2008/03-08/022.php

    Zitat

    Original von GOLD_Baron
    Die Zahl der Erstanträge ist in den USA auf 351.000 zurückgegangen. Erwartet wurden 360.000 neue Anträge nach zuvor 375.000 (revidiert von 373.000).


    Jupp, wer sagt's denn. Geht doch. Na dann mal ab in Misan's Rosa-Brille-Thread.

    «Wir halten es für falsch, jetzt Aktien zu kaufen»


    Der Chefökonom der UBS über drohende Ungleichgewichte an den Finanzmärkten


    Die Finanzmärkte erleben turbulente Zeiten. Ein Ende ist nicht absehbar. Die hohe Volatilität verunsichert die Anleger. Im Interview mit NZZ Online spricht Klaus Wellershoff, Chefökonom der UBS, über das fragile Ungleichgewicht bei den Weltwährungen und zeichnet dabei ein düsteres Bild der Weltwirtschaft.


    http://www.nzz.ch/nachrichten/…wellershoff_1.683066.html


    Das düstere Bild, das die UBS selber darstellt, wird in dem Interview aber nicht weiter thematisiert. :D

    Konditionen Laufzeitkonto
    Stand: 07.02.2008
    Laufzeit Konditionen
    -------------------------------------
    6 Monate 4,00 % p. a.
    1 Jahr 4,10 % p. a.
    2 Jahre 3,80 % p. a.
    3 Jahre 3,80 % p. a.
    4 Jahre 3,80 % p. a.
    5 Jahre 3,80 % p. a.


    http://www.comdirect.de

    Die Franzosen haben ihre eigenen Bankenprobleme. Von den Spanien ganz zu schweigen. Die Schweiz ist nicht im Club drin.


    Ansonsten gilt: eine Krähe hackt der Anderen....


    Somit frei Bahn:


    Zitat

    Bundesregierung hat Konzept für Krisenbank IKB erarbeitet


    BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung hat sich auf ein Konzept für die angeschlagene Mittelstandsbank IKB verständigt. Darin seien die nächsten Handlungsoptionen und Schritte festgelegt worden, sagte Vize-Regierungssprecher Thomas Steg am Mittwoch in Berlin. Die Regierung erwarte, dass sich Dritte an einer möglichen Lösung beteiligten. Damit sind die privaten Banken gemeint.


    Steg betonte, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe in der Kabinettssitzung deutlich gemacht, dass sie Interesse an einer vernünftigen Lösung habe. Zum Volumen des Rettungskonzepts für die IKB machte Steg keine konkreten Angaben: 'Das Volumen entspricht dem Bedarf.' Öffentliche Forderungen, die IKB in die Insolvenz gehen zu lassen, wies die Regierung als leichtfertig zurück./tb/DP/sk


    Kellermeister, schlechte Laune wegen einer "vernünftigen Lösung"? (Ich auch.)

    Zitat

    Original von GOLD_Baron
    b) bringt es China wesentlich mehr seine USD gegen Sachwerte einzutauschen (siehe die Entwicklung in Afrika)


    Einige der assets :D :


    Zitat

    US-Sicherheitsbeamte haben einen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums festgenommen: Er soll Militärgeheimnisse an China weitergeleitet haben. Auch ein früherer Boeing-Mitarbeiter ist in einen Spionage-Fall verwickelt.


    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,534600,00.html


    Aber klar, wenn man sie läßt, gehen sie shoppen.

    Zitat

    Original von GOLD_Baron
    China droht mit “Mega-Waffe” - US-Dollar als Waffe gegen die USA


    ...
    Sollte China seine Mega-Waffe einsetzen und die Reserven in andere Währungen umtauschen, könnte das Ansicht von Volkswirten einen beträchtlichen Dollarsturz auslösen. Gleichzeitig dürften dann die US-Zinsen scharf ansteigen und die amerikanische Wirtschaft gefährden.
    ...
    „China würde sich dabei aber in den eigenen Arm schießen“, sagt dazu Greg Gibbs, Währungssstrage bei der ABN Amro. Vermutlich wäre die chinesische Bevölkerung sogar weltweit am stärksten negativ von der dann vermutlich ausbrechenden Wirtschaftskrise betroffen.


    Interessantes Szenarium.


    Welches Interesse sollte denn China haben, sich seine Dollarpapiere weginflationieren zu lassen. Was liegt denn bei diesem Szenario in der Waagschale?


    Erpressung könnte da doch weit lukrativer sein.


    Also, die [eigene Bevölkerung] spielt ja wohl (stets) die unbedeutenste Rolle im global game....

    "Moody's senkte die Bonitätsnote für die SachsenLB von "C-" auf "E", wie die Rating-Agentur am Mittwoch mitteilte."


    http://ftd.de/unternehmen/fina…y%20SachsenLB/291983.html


    Äh, wie jetzt... ?( Ich dachte, dass bei D Schluß sei:


    Moody's
    Aaa beste Schuldnerqualität, geringstes Ausfallrisiko
    Aa sehr hohe Qualität, sehr geringes Risiko
    A gute Qualität, etwas anfälliger bei negativen Entwicklungen des wirtschaftlichen Umfelds
    Baa mittlere Qualität, anfällig bei negativen Entwicklungen des wirtschaftlichen Umfelds
    Ba spekulativ, künftige Zahlungsfähigkeit unsicher
    B zukünftige Zahlungsfähigkeit schwach, hohes Ausfallrisiko
    Caa Zahlungsfähigkeit gefährdet
    Ca Zahlungsfähigkeit akut gefährdet
    C Zahlungsausfall sehr wahrscheinlich
    SD,D selektiver oder allgemeiner Zahlungsausfall

    Nach dem ganzen Großen, jetzt mal klein klein:


    Gestern auf Inforadio einen Heini vom Einzelhandelsverband im Interview.


    Sinngemäß: Entgegen der Darstellung in den Medien, war es für den berlin-brandenburgischen Einzelhandel ein schlechtes Jahrs, schlechter als die letzten Jahre.
    Sie hoffen wahnsinnig auf ein (kleines) Happy End zu Weihnachten.

    von http://nzz.ch/nachrichten/wirt…_der_banken_1.585334.html



    ...


    Undurchsichtiger «level 3»


    Auffallend ist jedoch, dass die sogenannte Level-3-Kategorie in den letzten Monaten stark zugenommen hat. Es handelt sich um Vermögenswerte mit dem grössten Risiko, für die es keine Marktpreise gibt und die entsprechend schwierig zu bewerten sind. Dazu zählen neben CDO unter anderem in der Regel auch Immobilien und Private-Equity-Beteiligungen. Ab Donnerstag bzw. für das nach Donnerstag jeweils beginnende nächste Geschäftsquartal gilt gemäss der Regel FAS 157 des Financial Accounting Standards Board (FASB) verbindlich für alle US-Unternehmen die Offenlegungspflicht dieser «level 3 assets». Die meisten Finanzinstitute haben diese Kategorisierung seit einer Weile bereits freiwillig vorgenommen, aber nicht eben in luzider Weise. «Level 1 assets» sind Anlagen mit gegebenen Marktwerten, also beispielsweise Aktien. In «level 2» gehören jene Vermögensbestände, die aufgrund vergleichbarer Anlagen bewertet werden können. Manche Banken und Investmenthäuser sahen sich gezwungen, Anlagewerte von der zweiten in die dritte Kategorie zu verschieben. Bei Merrill Lynch etwa haben die «level 3 assets» im dritten Quartal um 69% auf gut 27 Mrd. $ oder 70% des Eigenkapitals zugenommen. Bei Lehman Brothers stiegen sie um 58% auf 34,7 Mrd. $, was 160% des Eigenkapitals entsprach. Bei Goldman Sachs und Morgan Stanley nahmen sie um gut einen Drittel zu und machten 185% bzw. 255% des Eigenkapitals aus. Auch bei Citigroup übertrafen die «level 3 assets» Ende September mit 135 Mrd. $ (+41%) das Eigenkapital um 6%. Goldman Sachs, die bisher keine Verluste zu verzeichnen hatte, macht geltend, dass bei ihr die unterste Kategorie hauptsächlich aus Immobilien und Buyout-Krediten bestehe, die angemessen bewertet seien. Goldman schlüsselt wie manche andere Institute die Kategorie 3 nicht auf, und noch weniger ist bekannt über die Bewertungskriterien, die den Banken anheimgestellt bleiben.