Beiträge von Ijon

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    Original von abc123
    Viel interessanter ist die Einschätzung auf seiner Firmen-Web-Seite zu den Anfragen nach Anstellung bei ihm. Ich hab kurzzeitig gedacht, ick fall vom Stuhl.


    Köstlicherweise formuliert er aber konsequent in der 'wir'-Form.


    Klare Symptome von Pluralis majestatis.


    Zitat

    Original von sintlas
    Blaubronco
    Nicht jedem, der von seiner Sache überzeugt ist, ist zu trauen....vor gut sechzig Jahren gabs bei uns auch mal einen, der von seiner Sache überzeugt war....


    Den will ich jetzt in keiner Weise mit dem Eichelburg vergleichen....ich will nur sagen, dass man nicht deswegen jemandem trauen muss, weil er von etwas überzeugt ist.


    sintlas, es gibt hier einige Nutzer im Forum mit denen ich nicht überein stimme. Aber Dein Geblubber hier zu lesen, empfinde ich als unangenehm. Um ehrlich zu sein: ich finde Deine rotzfreche Art und Weise über Menschen herzuziehen sogar widerwärtig.


    Auch wenn Du den Vergleich im zweiten Satz negierst - Du hast ihn trotzdem angestellt.


    Eine Entschuldigung ist fällig.

    Moody's prüft die deutschen Banken auf Herz und Nieren
    Schwache Finanzkraft-Ratings

    gvm. Laut einer jüngsten Studie der Rating-Agentur Moody's sind die deutschen Banken zwar von den Problemen im Kapitalmarkt finanziell tangiert, doch eine Rückstufung der Kredit-Ratings dränge sich nicht auf. Hingegen könnten die bereits schwachen Finanzkraft-Ratings (Bank Financial Strength Ratings), die die Wahrscheinlichkeit messen, ob eine Bank von Dritten (Eigentümer, öffentliche Hand) unterstützt werden muss, in einigen Fällen Herabstufungen erfahren. Grund sei die «vergleichsweise schwache Rentabilität des deutschen Bankensektors». Gemessen am Finanzkraft-Rating sind die deutschen Institute in Europa am tiefsten eingestuft («C» bzw. «C–» für die Landesbanken). Sie befinden sich auf dem Niveau der isländischen, portugiesischen und österreichischen Banken. Hingegen seien die Kredit- und Einlagen-Ratings in Deutschland mit durchschnittlich «Aa2» hoch. Trotz unterdurchschnittlichen Eigenmittelquoten seien die deutschen Banken «in den meisten Fällen» ausreichend kapitalisiert, um auch im schlimmsten Fall die Eigenmittel-Auflagen zu erfüllen.
    http://nzz.ch/nachrichten/wirt…_und_nieren_1.554622.html
    Haben wir gerade einen "meisten Fall"? ?(

    Die Lobbyisten trommeln:


    «Herzmassage» für den Commercial-Paper-Markt
    Branche versucht die Blockade zu lösen


    sev. London, 11. September Der Commercial-Paper-Markt befindet sich im Schockzustand. Inzwischen versucht die Branche, ihn mit einer «Herzmassage» wieder ans Laufen zu bekommen. Die Branchenvereinigung European Securitisation Forum (ESF) hat für heute Mittwoch ein Treffen zwischen wichtigen Marktteilnehmern anberaumt, bei ...
    Der Commercial-Paper-Markt befindet sich im Schockzustand. Inzwischen versucht die Branche, ihn mit einer «Herzmassage» wieder ans Laufen zu bekommen. Die Branchenvereinigung European Securitisation Forum (ESF) hat für heute Mittwoch ein Treffen zwischen wichtigen Marktteilnehmern anberaumt, bei dem beide Seiten, also die Käufer wie der Verkäufer, zusammenkommen. Diskutiert wird dabei, wie der Markt wieder geöffnet werden kann und was passieren muss, damit die Investoren wieder in den Markt zurückkommen.


    http://nzz.ch/nachrichten/wirt…paper-markt_1.554135.html

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    Original von Misanthrop
    Aber keine Sorge....wenn´s soweit kommt, dann schick ich dir persönlich 24 Stunden vorher eine PN :D


    Alright! Das ist ein Wort! Und nicht vergessen ;) in der ganzen Aufregung...
    Gruß, Ijon

    Zitat

    Original von Misanthrop
    Einen Ansturm auf Banken......wie lächerlich.....und du merkst es nicht einmal :P
    Aber kein Wunder wenn man nur unreflektiert Berichte kopiert, anstatt die eigenen Augen aufzumachen. :D


    Sanfte Grüße
    Der Misanthrop


    Warum denn so böse? Du bunkerst doch selber alles in deinem 1,4 t Ungetüm.
    Schichte doch besser in Au-Indexzertifikate um :D, wenn alles so tutti ist.
    Gruß, Ijon

    Studie: Deutsche sparen falsch - Vermögen wächst langsamer


    FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutschen sparen laut einer Studie falsch und lassen sich jährlich Milliarden an Rendite entgehen. Vor allem ein überzogenes Sicherheitsdenken lasse Sparer in sichere, aber niedrig verzinste Sparanlagen investieren, während sie Aktien immer noch vernachlässigten, lautet das Ergebnis des am Mittwoch präsentierten Vermögensreports der Dresdner Bank/Allianz-Gruppe. 'Wenn sich daran nichts ändert, werden viele Menschen unter Altersarmut leiden', warnte Vorstandsmitglied Andree Moschner. Die Bankexperten raten den Anlegern, ihr Vermögen breiter zu streuen und mehr Geld in Aktien, Aktienfonds und Zertifikate zu stecken. 'Man muss aufklären, dass Aktien kein Zockerthema sind', sagte Moschner.


    Pro Kopf besitzen die Deutschen derzeit im Durchschnitt rund 125 200 Euro Sach- und Geldvermögen - das ist ein Viertel mehr als vor zehn Jahren. Allerdings ist das Vermögen sehr ungleich verteilt. Trotz des Anstiegs bleibt Deutschland laut Studie hinter den USA mit 174 700 Euro und Japan mit 131 000 Euro zurück. In den vergangenen 15 Jahren hinkten die Haushalte beim Vermögensaufbau den USA und Europa hinterher. Während US-Sparer mit größerer Risikofreude und höherem Aktienanteil ihr Geld in diesem Zeitraum um jährlich 3,6 Prozent vermehrten, kamen die Deutschen nur auf eine magere Rendite von 2,3 Prozent. Neben dem konservativen Anlageverhalten bremsten auch die vergleichsweise geringen Einkommenszuwächse, Stellenabbau und der geringe Wertzuwachs von Immobilien den Vermögensaufbau.


    'FÜR SICHERHEIT ZAHLT MAN EINEN HOHEN PREIS'


    Das 4,5 Billionen Euro schwere Geldvermögen der Deutschen ist laut Studie zu gut einem Drittel in Sparbriefen, Sparguthaben und Bausparverträgen angelegt, die nur wenig Rendite bringen. Etwa ein Viertel ist bei Versicherungen und Renteneinrichtungen angelegt. 'Für Sicherheit zahlt man einen hohen Preis, nämlich die geringere Rendite', sagte Dresdner-Bank-Chefvolkswirt Michael Heise.


    Der Aktienanteil ist nach Ansicht der Experten mit knapp 13 Prozent viel zu niedrig, weil Aktien zu den renditestärksten Anlageformen zählen. Würde die Aktienquote um zehn Prozentpunkte steigen, könnten die Deutschen jährlich rund 18 Milliarden Euro mehr Rendite erzielen, rechnet die Dresdner Bank. Seit dem Zusammenbruch des Neuen Marktes im Jahr 2000 sind viele Anleger aus Aktien ausgestiegen. 'Die derzeitigen Turbulenzen an den Aktienmärkten infolge der US-Immobilienkrise brauchen die Anleger nicht zu fürchten', sagte Heise. Auch im turbulenten Monat August habe der Deutsche Aktienindex DAX mit einem Plus von zwei Prozent geschlossen./mt/DP/bf


    http://isht.comdirect.de/html/…dpaafx_lite_de:1188990858



    Auf geht's! :D


    [Blockierte Grafik: http://images.filmstarts.de/DrSeltsam-Bild06.jpg]

    Es wird vertickt was geht:


    UBS verkauft «Chateau Gütsch»
    Russische Investoren übernehmen Luzerner Hotel
    UBS verkauft «Chateau Gütsch»

    Die Grossbank UBS hat das traditionsreiche Hotel «Chateau Gütsch» samt Gütschbahn in Luzern an die russische Investoren-Gesellschaft National Reserve Corporation (NRC) verkauft. Deren Tochter Chateau Gütsch Immobilien AG will nun daraus bis 2008 ein Boutiquehotel machen und mittelfristig die Kapazitäten ausbauen. ...


    Die Grossbank UBS hat das traditionsreiche Hotel «Chateau Gütsch» samt Gütschbahn in Luzern an die russische Investoren-Gesellschaft National Reserve Corporation (NRC) verkauft. Deren Tochter Chateau Gütsch Immobilien AG will nun daraus bis 2008 ein Boutiquehotel machen und mittelfristig die Kapazitäten ausbauen.


    ...


    Bei der NRC handelt es sich um eine grosse russsische Investorengesellschaft im Immobilien-, Finanz- und Rohstoffsektor, die unter anderem 30 Prozent an der nationalen Fluggesellschaft Aeroflot hält. NRC ist in Russland nicht börsenkotiert, muss aber ihre Bilanz veröffentlichen.


    http://nzz.ch/nachrichten/wirt…eau_guetsch_1.548809.html

    http://infokrieg.tv/wirtschaftskrise_inszeniert_150807.html:


    "Im Einklang mit der Analyse der Financial Times of London und dem ehemaligen Chefökonom der Weltbank Josef Stiglitz sagte Corsi, er sehe keine Möglichkeit, den Kollaps aufzuhalten."


    Und hier die maingestreamte Weichspülvariante:


    Stiglitz sieht Abschwung in den USA


    Der frühere Chefvolkswirt der Weltbank und Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, Joseph Stiglitz, hält einen längeren Wirtschaftsabschwung in den USA für möglich, sieht aber eine Rezession als unwahrscheinlich an.


    ...


    http://www.handelsblatt.com/Ne…abschwung-in-den-usa.html

    Zitat

    Original von walahfrid
    Wer auf einer einmal gezogenen Schlussfolgerung beharrt, der stellt sich selbst ein Bein.


    Ja, ja. Und wer sich immer nach dem Wind ausrichtet ist ein Derwisch :D


    Mach dir doch irgendwo eine 'sandbox' auf und geh' da weiterblubbern - aber bitte nicht hier.

    Zahl der Arbeitslosen sinkt nur leicht


    Noch wirkt sich die gute Konjunktur positiv auf den Arbeitsmarkt aus: Auch im August ist die Zahl der Arbeitslosen weiter gefallen - allerdings nur noch moderat. Experten hatten einen deutlicheren Rückgang erwartet.


    Nürnberg - Nach Angaben der Arbeitsagentur ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im August wieder leicht auf 3,705 Millionen Menschen gefallen. Das waren 10.000 weniger als im Vormonat und 666.000 weniger als im August 2006. Die Arbeitslosenquote fiel auf Monatssicht um 0,1 Prozentpunkte auf 8,8 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 10,5 Prozent gelegen.


    Arbeitsagentur-Chef Weise: Nur noch leichter Rückgang der Zahlen
    "Die gute konjunkturelle Lage wirkt sich weiter positiv auf den Arbeitsmarkt aus", sagte der Chef der Bundesagentur, Frank-Jürgen Weise heute bei der Vorstellung der aktuellen Arbeitslosenzahlen in Nürnberg. "Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wächst, und die Zahl der offenen Stellen ist nach wie vor hoch." Außerdem werde der Arbeitsmarkt durch ein rückläufiges Arbeitskräfteangebot entlastet. Die Zahl der bei den Agenturen für Arbeit gemeldeten offenen Stellen lag mit 648.000 um 4,7 Prozent über der vom August 2006.


    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,502853,00.html

    Zitat

    Original von Eulenspiegel
    Zur Lage in Großbritanien kann ich folgendes sagen: In den Städten südlich von London finden sich auf jeder Straße "House for Sale" Schilder. An manchen Orten 5 auf 100m. In Irland ist es nicht ganz so schlimm, aber für einen Reisenden auffällig.
    Die Preise für Stadthäuser sind nach unserem Ermessen utopisch, erst recht wenn man sich den Zustand der Immobilien betrachtet. Die untersten Schichten suchen die Maklerbüros zw. Hauskauf auf. Nicht das man es ihnen nicht gönnen würde, aber die dahinterstehende Finanzierungssystematik erschreckt. Weiter runter geht es kaum noch.
    Die Erlebnisse hatte ich vor 6 Wochen.


    Gruß
    Eulenspiegel


    Opfer des britischen Immobilienbooms


    Für Normalverdiener sind Häuser unbezahlbar


    „Häuser auf dem Markt verkaufen sich in Minuten. Es gibt Bietergefechte. In Kensington und Chelsea sind die Preise um 75 Prozent gestiegen – in einem Jahr“, sagt Mira Bar Hillel, Ressortleiterin Immobilien vom „Evening Standard“. Fast doppelt so viele Briten wie Deutsche haben Immobilien, das treibt die Preise. Die ersten Verlierer stehen bereits fest: Menschen mit gut bezahlten Jobs können sich in ihrer eigenen Stadt kein Heim mehr leisten: Polizisten, Krankenschwestern, Lehrer. Sarah verdient als Polizistin 60 000 Euro im Jahr. Sie hat sich ein Haus in Southend gekauft, 80 Kilometer östlich von London. Für den Hin- und Rückweg zur Arbeit braucht sie drei Stunden täglich, wenn die Züge pünktlich fahren. Mieten gilt im Königreich als Frevel, und so lebt England im Wohnungsnotstand. Bald fehlen über eine Million Einheiten. Wenn gebaut wird, dann meist Luxus-Appartements, die kein normaler Mensch bezahlen kann.


    London schwimmt im ausländischen Geld. Die Banken in der City schütten Milliarden aus an Bonuszahlungen, üppige Steuergeschenke locken Reiche und Superreiche aus aller Welt. Allein die russische Enklave soll in den vergangenen zehn Jahren 75 Milliarden Euro investiert haben, einen Großteil davon in Immobilien. London gilt als die globale Top-Adresse. „Wir haben zwar strenge Geldwäschegesetze, aber solche Leute kommen immer davon. Es gibt den ernsten Verdacht, der Londoner Immobilienmarkt sei eine der größten Geldwaschanlagen der Welt“, sagt Mira Bar Hillel.
    Zurzeit entstehen am Hyde Park Luxuswohnungen. Ein Penthaus soll 30 Millionen Euro kosten – offiziell. Inoffiziell, so ein Gerücht, sollen es 120 Millionen Euro sein. Das Preis-Leistungsverhältnis ist abgeschafft. Für ein verwahrlostes zehn Quadratmeter-Loch werden schon 200 000 Euro bezahlt. Oft haben Häuser keinen Keller, keine Isolierung, keine Doppelverglasung. Deutsche Handwerker würden nur noch den Kopf schütteln.


    „Aber selbst die Reichsten in London werden bald merken, dass es keine Krankenschwestern mehr gibt, die sie pflegen; keinen Feuerwehrmann für ihren Wohnungsbrand; keinen Polizisten für ihren Schutz; und keine Lehrer für ihre Kinder“, prophezeit Mira Ba Hillel.


    Autor: Uwe Schwering/NDR


    http://www.br-online.de/politi…2007/00887/daserste.shtml

    Hase, Meso, ihr habt beide recht. Ich will jetzt hier wirklich nicht Salomon spielen, aber die Frage ist pauschal nicht zu beantworten, sondern nur am Fall. Der eine braucht Dampf, die andere Unterstützung...


    Die Krux ist:
    Eine (möglichst gerechte) individuelle Fallunterscheidung braucht Menschen, Aufwand und führt letztendlich wieder zu einem mehr an Bürokratie. (Nicht weil dies unbedingt notwendig wäre, sondern weil das Bürokratiemonster sich krallt, was es kriegen kann.)


    Eine Anmerkung allerdings: Die Frauen bringen es, nicht die Männer. Wenn man sich in Afrike, Asien oder auch hier anguckt wer - gerade in prekären Situationen den Laden schmeisst - es sind die verantwortlichen Frauen. Vielleicht wäre das auch hier ein Weg. Allerdings sehe ich bei unserem Elfenbeinjuristen leider schwarz dafür...

    Banken fürchten eine Kredit-Klemme
    Ab September steht die Finanzierung der Private-Equity-«Deals» an


    feb. «Crunch time» heisst im amerikanischen Sport die Phase kurz vor Ende eines spannenden Spiels, in der jede einzelne Aktion über Sieg und Niederlage entscheiden kann. Der Ausdruck findet mehr und mehr Einzug in die Geschäftswelt, und selten hat er so gut auf eine Situation gepasst wie auf die derzeitige «Kredit-Klemme» («credit crunch») bei Übernahmefinanzierungen. Diese Krise machte im Juli Schlagzeilen, als in wenigen Wochen rund 40 Unternehmen mit dem Verkauf von Anleihen oder Krediten scheiterten, darunter die britische Drogeriekette Alliance Boots und die Daimler-Chrysler-Sparte Chrysler.


    (...)


    329 Milliarden Dollar Kredite


    Doch nun naht der September, und die Krise bei der Finanzierung der noch vor wenigen Monaten als «Mega-Deals» gefeierten Private-Equity-Transaktionen rückt zurück ins Bewusstsein der Marktteilnehmer. Die Situation am Kreditmarkt hat sich in den vergangenen Wochen rapide verschlechtert. Es werde längere Zeit dauern, bis sich die Situation beruhige, folglich könnten einige «Deals» platzen, erwartet Prof. Christopher Kummer vom Wiener Institute of Mergers, Acquisitions and Alliances (Manda). Die Investoren an den Märkten sind schon angesichts des schieren Volumens der zur Finanzierung dienenden Kredite und Anleihen sehr nervös. Gemäss einer Auswertung des Datenanbieters Thomson Financial sollen in den kommenden Wochen weltweit Private-Equity-Kredite in Höhe von 329,4 Mrd. $ bei Investoren placiert werden, um die fremdfinanzierten Unternehmensübernahmen (LBO) der vergangenen Monate zu finanzieren (vgl. Tabelle).


    Zur jetzigen Zeit sässen die Banken auf diesen Krediten, es finde praktisch keine Placierung am Kapitalmarkt statt, sagt Rainer Ender, Managing Director beim Zürcher Vermögensverwalter Adveq. Zu welchem Preis die Banken die Kredite bei Investoren unterbringen könnten, sei derzeit unklar. Der grösste Anteil an diesen Krediten liegt bei der US-Investmentbank JP Morgan. Gemäss Thomson Financial sucht sie Investoren für Kredite in Höhe von 64,65 Mrd. $. Es folgen die Deutsche Bank (32,22 Mrd. $) und die Citigroup (25,44 Mrd. $). Die Credit Suisse liegt auf Platz sieben mit einem Kreditvolumen von 17,82 Mrd. $, die UBS auf Platz zwölf mit 9,55 Mrd. $. Gemäss einem Wall-Street-Banker könnten die Investmentbanken bei der Preisfestlegung für die Kredite im schlimmsten Fall insgesamt Milliarden an Dollar verlieren. Eine Abwertung der Konditionen im Vergleich zum ursprünglich eingeplanten Preis würde die Ergebnisrechnungen der Banken schmälern, sagt Ender.


    (...)


    http://nzz.ch/nachrichten/wirt…edit-klemme_1.545214.html