Beiträge von elsilbero

    Lass´ gut sein. Vermutlich hat silberbug mit seinem Ärger recht. Wir sind zu weit vom Thema abgeschweift. Wichtig war mir lediglich, weissgarnix trotz seines Dementis nun richtig verorten zu können: Obwohl er das Eigentumsrecht de facto in Abrede stellt (!) , bestreitet er doch zugleich, Sozialist/Kommunist zu sein. Vielmehr will er trotz aller erkannter Schwachstellen das pervertiert-kapitalistische System irgendwie noch länger am Tropf hängen lassen und verkauft diese unterlassene Sterbehilfe eines unrettbar Kranken als etwas Gutes. In Wirklichkeit wird dagegen dadurch täglich die Fallhöhe bis zum Global Economic Collapse erhöht. Im Prinzip leben wir DERZEIT in der besten aller weissgarnix´schen Welten. Denn die Lebensverlängerung des Systems über die Druckerpresse bzw. Kreditfazilitäten und die Verhinderung der Endphase des Kondratieff-Winters ist ja genau das, was die Notenbanken der Welt derzeit in präzedenzloser Manier vorführen. Die Folgen des unvermeidlichen Systemkollapses wird die Welt umso schlimmer erfahren, je länger es bis zum Ende der Papiergeldphase noch dauert. Falls es ZU lange dauert, wächst massiv die Kriegsgefahr und bei einem Neuanfang danach werden es die dann wieder Substanz- und Gold-gläubigen Massen schwer haben, den Wiederaufbau auf IRGENDWELCHE Substanz aufzustellen.


    Want peace? Got Gold?


    ...weissgarnix ist Teil des Systems und gehört dazu zu der profitierenden PolitikerBeamtenUmverteilungsklasse und lebt wahrscheinlich recht gut dabei, kann den ganzen Tag Bücher lesen u. seine Meinungen in diversen Medien ausbreiten. Er würde sich gut als Politiker eignen. Leider wird uns seine Klasse in den Kollaps führen, womit wir wieder beim Thema wären. Schade, daß solche Leute (zu denen auch intelligente Leute dazugehören, aber eben stur wie z.B. manche Politiker) es nicht kapieren, daß man den Ast, auf dem man sitzt, nicht absägen sollte. Jetzt ist der Ast schon halb durchgesägt und er bricht nicht erst, wenn man ihn ganz durch hat, sondern, je nach Holz, eben schon viel früher. Anstatt sich ein Beispiel zu nehmen an Ländern, wo es wohlstandsmäßig besser läuft wird solange umverteilt, bis es nichts mehr umzuverteilen gibt (viele warten allerdings nicht solange und hauen vorher ab und nehmen ihr Geld mit).


    http://www.n-tv.de/959937.html?070520080958


    Was ist sinnvoller, daß Superreiche ihr Geld in D ausgeben oder in Hongkong?


    Pauli: vielen Dank für Deine exzellenten Ausführungen.


    Grüße

    Ja, wenn es schon in der Bild steht...


    Rethfeld sieht einen Ansteig llängstens noch bis Ende Mai und höchstens bis 130$. Auch eine Ansicht. Ich bin jetzt mal rausgegangen, vielleicht zu früh aber ich bin zufrieden. Puts kaufen würde ich aber auch nicht.


    @Xray: Ich denke auch, es geht weiter... Spätestens nach den US-Wahlen. Und dann hofft man natürlich, daß man wieder (günstiger) reinkommt.


    Grüße


    Widersprichtst du dir hier nicht selbst? Die Chancen für einen harten Crash tendieren nach den jüngsten Fed-Signalen gegen Null. Es kommt eher ein langer, schleichender Abschwung der US-Ökonomie. Wir wissen noch nicht mit Gewissheit, ob eine signifikante Inflation damit einhergeht. Schaut dazu nicht nur auf die Preise bei Öl, Rohstoffen, etc., sondern genau auf die Lohnentwicklung. Preise allein machen noch keine Inflation - der Konsument muss auch die Kohle haben, um sich die Preise leisten zu können!


    Königswasser:
    Für Debitistentheoretiker wie weissgarnix oder Elli vom gelben Forum ist die Entwicklung der Geldmenge nicht ursächlich für die Entwicklung der Inflation verantwortlich, sondern spielt keine (oder fast keine) Rolle. Von Mises oder von Hayek sahen dies anders. Wenn ich mir die Entwicklung der letzten 20 Jahre anschaue läßt sich doch eines feststellen: der Durchschnittswohlstand geht immer weiter zurück, es bleibt immer weniger netto (nach Inflation) übrig und trotzdem stiegen die Preise in den letzten 20 Jahren. Wie konnte das passieren? Nach Deiner o.a. Aussage hätte das doch gar nicht möglich sein können (insbes. auch nach der "Theorie" von weissgarnix). Es scheint also doch die Geldmenge dafür verantwortlich zu sein, wenn auch nicht unmittelbar, dann aber auf jeden Fall mit zeitlicher Verzögerung. Anders erklärt: Wenn der hohe Ölpreis nicht mehr von A aus Deutschland bezahlt werden kann wird er halt von B aus Indien bezahlt, weil dieser nach seinem Informatikstudium von der Deutschen Bank in Bombay angestellt worden ist (die entsprechende Abteilung der DB wurde nach Indien "outgesourct"). Und in Deutschland muß die steigende Geldmenge ja irgendwo landen, zuerst bei Staat und Banken, die dann für den Preisanstieg sorgen. Der Staat als letzter Schuldner (der eben an der Quelle sitzt) kommt bei den Debitisten zu kurz, da liest man nur, daß die Konsumenten sich nicht weiter verschulden können. Der Staat bei uns mit einer Staatsquote von mehr als 50% ist der größte Konsument.


    Grüße

    Nachdem wieder GS aktiv war und einen Preis von 225$ prognostiziert hat, müßte dann nicht erstmal mit fallenden Preisen zu rechnen sein so vielleicht bis 90?


    Wenn ich mich recht erinnere haben die vor glaube ich ca. 2 Jahren einen Preis von 100$ prognostiziert, nach der Prognose ging es aber erstmals runter für ein paar Monate. Was meint Ihr?


    Grüße

    1% würde ~2300t Gold entsprechen. Macht pro Nase nicht mal eine Unze.


    Völlig illusorisch!!!


    1980 waren es auf jeden Fall mehr als 20% (Edelmetallanlagen). Da ist schon noch "Platz" in den Vermögen.


    Aber stellt Euch vor, es gäbe keine Zertifikate, sondern die Leute hätten wirklich (ausschließlich) phys. Gold und Silber gekauft die letzten Jahre. Wo wären die Preise dann heute?


    Grüße

    Pauli: und Silberkolloid soll sehr gesund sein, zumindest hat die Medizin dieses fast vergessene Mittel nach ca. 100 jähriger erfolgreicher Verbannung durch die Chemiemedizin wieder entdeckt.


    @mesodor


    Die Banken sind seit jeher erfinderisch. Als sie im Mittelalter den Kaufleuten, die nach Venedig gereist sind um dort z.B. Seide zu kaufen, anstatt Gold Lieferscheine (für Gold) für den Einkauf mitgaben und dies immer mehr Akzeptanz (da einfacher und zweckmäßiger) erfuhr entdeckten sie schon bald, daß diese Lieferscheine nie vollkommen eingelöst wurden. Man gab also einfach diese Lieferscheine zum Bezahlen immer weiter (so entstand die Idee des Papiergeldes). Dann kamen sie auf eine geniale Idee: Da nie alle Lieferscheine eingelöst wurden und es ausreichte, z.B. nur 50% der ausgegebenen Scheine in Gold zu decken, gab man einfach die doppelte Menge an Lieferansprüchen aus, als Gold vorhanden war. Das war wirklich genial (man könnte es auch anders bezeichnen).


    Heute sind die Banken noch genialer: Sie geben Scheine aus (genannt Zertifikate) mit der Aufschrift Gold, aber ohne Lieferanspruch, nur der Ausgleich in Geld wird versprochen (solange man noch welches hat oder es von der Notenbank bailoutmäßig besorgen kann). Der Handel in diesen Zertifikaten kann auch aus besonderen Gründen vorrübergehend eingestellt werden. Die Rückzahlung der Zertifikate erfolgt dann möglicherweise zeitverzögert mit (hyperinflationiertem) entwertetem Geld.


    Wenigstens fördern die Edelmetallminen, an denen wir beteiligt sind, noch Gold und Silber. Nicht daß die eines Tages auch auf die glorreiche Idee kommen, nur noch sogenannte Lieferansprüche in Form von Zertifikaten auszugeben. Aber das würde wohl keine Akzeptanz finden, oder? :D


    Grüße

    Der leider viel zu früh verstorbene Reinhard Deutsch beschreibt in seinem Buch "Das Silberkomplott" sehr gut die Funktionsweise unseres (betrügerischen) Finanzsystems und wie es eigentlich sein sollte.


    Grüße


    PS: Würden Staatsanleihen verboten werden müßte der Staat entweder seine Ausgaben drastisch zurückfahren oder die Steuern ebenso drastisch erhöhen. Folge davon wäre, daß das Volk auf die Barrikaden ginge. Durch die Staatsanleihen wird die Kompensation für höhere Steuern geschaffen, die werden dann in Form von höherer Inflation und späterem Staatsbankrott als Steuerersatz vom Volk zu tragen sein, nur kapiert das (fast) keiner. Zu leiden werden darunter alle haben, nicht nur die, die Staatsanleihen gekauft haben.

    mvd
    Ich sprach wie Du von "langjähriger Deflation" .


    Kann nicht kommen, weil schon vorher uns das F´system um die Ohren fliegt, Zinsen und Tilgung nicht mehr zu bezahlen wären, eben Deflationsspirale. Ob das länger als 1 Jahr auszuhalten wäre? Dagegen wird man (die Notenbanken, die Staaten) inflationieren, wie man es auch jetzt schon macht und seit einigen Monaten mit massiv steigender Tendenz. Wenn sich keine neuen Schuldner mehr finden kann nur der Staat weitermachen, seine Schulden zu erhöhen durch z.B. Konjunkturprogramme, Steuersenkungen etc., eben was z.T. auch jetzt schon gemacht wird. Die Frage ist nur, wird es reichen oder müssen die Staaten hier noch massiv und schneller die Schleusen öffnen? Die Staaten sind (vielleicht mit Ausnahme von Japan und Italien) noch nicht so verschuldet, daß sie hier nicht noch zulegen könnten. Nach dem II. WK war z.B. GB mit 250% vom BSP verschuldet, von solchen Zahlen sind wir noch weit enfernt, selbst wenn zur off. Verschuldung sicher noch einiges hinzukommt. Ich denke, da geht noch was eben zur Not bis zur Hyperinflation (für mich mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80%).


    Aber natürlich, vollkommen sicher ist nichts und deshalb spricht auch nichts dagegen, sich auf 2 Szenarien vorzubereiten.


    Grüße

    kann nicht kommen, bei der Verschuldung würde uns das Finanzsystem um die Ohren fliegen. Wie sollten wohl die Zinsen für all diese Schulden bezahlt werden? Man hat keine andere Wahl, als inflate or die.


    Außerdem scheint es noch nicht zu Ende zu sein mit der Kreditausweitung:


    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=19338


    (Amanito vom 28.04.2008)


    Und selbst wenn, bliebe der Staat immer noch übrig. Notfalls monetisiert der den alten Spazierstock meines Opas.


    Das geht wohl noch ein paar Jahre (nicht Monate) bis zum game over bzw. bis zur Hyperinflation.


    Grüße

    Ich denke, man wird sich eine weitere Zinssenkung solange aufheben, bis die "Hütte" wieder brennt.


    Und sollte Gold wirklich noch bis an die 200 dma gehen und der Euro absacken kann man gleich Gold kaufen, da sind wir schon nahe an der 200er Linie dran (also Gold in Euro, nicht teurer als im Nov. verg. Jahres und seitdem ist ja überhaupt nichts, rein garnichts passiert :thumbdown: , den Banken geht es gut, einfach alles wunderbar)


    Grüße

    in denen es gut läuft und danach eben auch Zyklen, wo es unterdurchschnittlich bis schlecht läuft, wie eben andere Anlagen auch.


    Soviel zur Meinung, Gold bringe keine Renditen und man "muß" es vererben.


    1965-1980 war Gold sehr gut, mit die beste Anlage überhaupt, mit einer Rendite von über 20% p.a. 1980-2001 war eine schlechte Zeit für Gold.Seit 2001 bringt Gold auch wieder eine gute Rendite, selbst in €, die (wenn Gold ohne Manipulation geblieben wäre), wie bei Öl noch viel besser wäre (in den 70er Jahren brachten Öl und Gold ähnliche Renditen). Angesichts des verschobenen, aber nicht verhinderten Armageddon wissen wir alle nicht, was genau passieren wird. Allerdings kann man sicher sein Vermögen eher erhalten oder ggf. sogar erhöhen mit Gold (oder Silber) als mit Papier. Und Aktien? In einer Weltwirtschaftskrise werden auch diese zu leiden haben.


    Und zur Meinung Gold könne man nicht essen: Gold war tausende von Jahren Geld, dieser Status ist, zumindest bedingt, selbst bis heute erhalten geblieben. Kann man Geld essen? Den Euro oder den Greenback? Wohl bekomms. Gibt es auf dieser Erde irgendwo Geld, das man essen kann? Zahlt man irgendwo auf einer ozean. Insel mit Rosinen? Da wäre mir was entgangen. Also was soll diese Diskussion? Mit Gold kann man aber Essen kaufen. Was nicht bedeutet, daß man sich keinen Vorrat anlegen sollte.


    Grüße

    Das war zu erwarten. Die UBS u.a. dürften bald folgen.


    Wer noch Bankaktien hat und diese Kapitalerhöhung(en) mitmacht (Verwässerung der Gewinne), selber schuld. Wenn es nicht reicht kann ja die DB noch eine Kapitalerhöhung folgen lassen.

    Schreibt dottore in Deutschlands größter Zeitung. Und ähnliches schrieb schon Herr Boehringer auf goldseiten.


    http://www.bild.de/BILD/news/w…5-dollar,geo=4373774.html


    Die fundamentals sprechen dafür, die Frage für mich ist nur die, ob das noch 4 Jahre zur (fast) weiteren Verdopplung braucht. Kann auch schneller gehen. Allerdings sollte man jetzt keine calls kaufen, denn nachdem sowas in der "Bild" stand, ist ggf. schon bald mit einem kräftigen (kurzfristigen) Rücksetzer zu rechnen.


    Allerdings wird eine solche Entwicklung des Ölpreises in den nächsten Jahren auch auf die Inflation und damit den Goldpreis starke Auswirkungen haben. Irgendwann haben die kein Pulver mehr und müssen den Goldpreis wieder steigen lassen.


    Grüße

    ...was Du da schreibst, bakerfriend, nicht daß Du auf einer Liste von Gangwulf landest. Irgendwann mußt Du mal zurück nach D oder fährst in die Nachbarschaft von Mex und da wartet dann der beste Freund vom Gangwulf.


    Zum anderen haben wir keinen Kapitalismus, den haben viell. die Chinesen. Bei uns existiert ein Staatsdirigismus mit Bevorzugung der Multis (Multimilliardäre, Multiunternehmen) und der Staatsbediensteten und der Umverteilungsabhängigen. Benachteilt werden Arbeitnehmer und Mittelständler (auch die Multimillionäre, die mit ausgebufftem Steuerberater können sich in gewisser Weise schützen). Unsere Staatsquote liegt über 50%, die Empfänger aus Staatstöpfen liegen auch über 50%, deswegen ist wahlmäßig keine Änderung mehr zu erwarten. Die CDU und die SPD schlagen sich darum, wer die "sozialere" Partei ist. Die Multis bleiben aber ungeschoren, scheinbar sind das die wahren Herrscher. Der arbeitsplatzschaffende Mittelständler wird ausgepresst, solange bis er entnervt aufgibt. Man muß ja die "Kapitalisten" zur Kasse bitten.


    Wenn ich mir anschaue, wie sich die Russen im Kommunismus Weizen etc. aus den USA usw. besorgen mußten, weil sie sich selbst nicht ernähren konnten, heute dagegen aber schon, ist doch klar, daß im Komm. eben nichts effektiv und erfolgreich organisiert werden kann. Das ist keine vernünft. Alternative.


    Grüße

    ... wie solide diese Bank ist können die englischsprachigen Zuschauer hier sehen.


    http://www.youtube.com/watch?v=kb9byJ2QWcg


    Wenn dem wirklich so ist waren meine Informationen wohl veraltet. Gleichwohl muß man heutzutage offensichtlich sehr vorsichtig sein, da ja nun bald jede Bank von dieser Krise betroffen sein kann. Wenn es aber unter der sicher strengen Ägide eines W. Buffett zu solchen Fehlinvestments kommen kann, ja dann Prost Mahlzeit. Da fällt mir nur noch Gold ein.


    Grüße

    An der Weser gab es keinen Run...da standen die Kerle schon vor verschlossenen Toren.


    cu DL....ist Misan mit babette in flitterwochen ?) ?) ?)


    Ein bank-run ist ja nur die Vorstufe einer Pleite (zumindest kann es so sein, wenn die Bank nicht gerettet wird). Insofern schließe ich einen bank-run bei der Pleite an der Weser mit ein (die Kunden sind halt zu spät ge-runt).


    Grüße