Beiträge von mvd

    Die Russen können sich doch ganz entspannt zurücklehnen und dem wirtschaftlichen Absturz des alten Feindes genüßlich zusehen. Anders als Europa, China und Japan ist ihnen ein starker oder schwacher Dollar völlig egal, da sie außer Rüstungsgütern fast nur Rohstoffe exportieren.


    Deshalb investieren sie in Sachwerte wie Gold und auch weltweit in denjenigen Ländern die schon jetzt, vor der Krise, guten Willens sind.


    http://www.mosnews.com/money/2006/06/08/gazprombolivia.shtml


    Alle anderen brauchen den starken Dollar und schlucken jede noch so schleimige Kröte um ihn zu stützen, auch wenn das alles zu Lasten der eigenen Bevölkerung geschieht.


    Gruß
    mvd


    :D


    Ich habe es auch gerade gelesen, daß Zarquawi mal wieder tot ist. Nachdem er ja schon beim Angriff auf Tora Bora ums Leben kam und später dann im Irak bei seiner Flucht aus dem Gefängnis erschossen wurde, ist dies nun hoffentlich das Ende dieser üblen Schauergeschichte.
    Fragt sich nur wer jetzt als "Great Satan" auserkoren wird, das Publikum braucht schließlich ein Gesicht im TV wenn über die neuesten Gräueltaten im Irak berichtet wird. Man darf gespannt sein. Ich fürchte der Name des neuen wird mit A anfangen.


    Jedenfalls scheint Bush unter ziemlichen Druck geraten zu sein, sonst hätte er diese sorgfältig aufgebaute Trumpfkarte nicht schon jetzt ausgespielt. Vieleicht machen ihm die Massaker in Haditha und Al Falludja intern mehr Schwierigkeiten als wir aus den Medien erfahren. Vermutlich macht ihm der Senat jetzt richtig Druck


    "We may have problems — but, look, we killed a really bad guy." :D


    Fallende Öl- und Goldpreise sind da nur ein erwünschter Nebeneffekt. Am meisten dürfte sich Alexei Ulyukaev darüber freuen, der ist wie wir auch auf Einkaufstour, allerdings in etwas größerem Maßstab.


    "Speaking at the meeting in the State Duma of Russian Federation, Ulyukaev said: “We will surpass Taiwan in 2006 and will become the third largest in the world in terms of gold and forex reserves.”
    “We can suppose that in the second half of the year we will add $5-6 billion monthly if the prices for our export remain the same.”


    http://www.mosnews.com/money/2006/06/07/goldreserves.shtml


    Optimistischer Gruß, auch wenn es aus meiner Sicht noch Wochenlang abwärts gehen könnte.
    mvd

    Zitat

    Original von black-coins99
    Im übrigen finde ich persönlich, das wenn bei Sammlermünzen wie den Pandas oder Lunars die Sammlung erst komplett ist, wenn ich ab der 1/20 Unze aufwärts bis zur 1 Unze Münze alles komplett ist.


    Das ist inkonsequent. Dann dürften auch die 1kg nicht fehlen.


    Und dann auch noch mal alle in Proof... :D


    Gruß
    mvd

    Meine ersten Versuche zum entfernen von Patina habe ich mit angelaufenen €10,- Gedenkmünzen gemacht und die waren wenig später alle Schrott. :rolleyes: Irgendwo hier im Forum kann man das noch nachlesen, was ich damals alles ausprobiert habe. Alle Münzen sahen nach ein paar Monaten wesentlich schlimmer aus als vorher. Naja, damit konnte ich aber wenigstens noch Einkaufen gehen.


    Für sehr unansehliche alte Silbermünzen habe ich mittlerweile eine Methode die gut und langfristig funktioniert, aber das ganze ist sehr aufwendig und man braucht doch einige Haushaltsunübliche Chemikalien dazu.


    Von fertig angemischten Tauchbädern die überall angeboten werden halte ich wenig, die sind massiv zu teuer und in den Anleitungen wird nicht genügend auf die unverzichtbare Nachbehandlung eingegangen. Die große Enttäuschung kommt dann ein paar Monate später.


    Über ebay kaufe ich mittlerweile auch nur noch sichtbar ungereinigte Silbermünzen. Die, die beim Kauf noch metallisch blank waren, aber falsch gereinigt wurden, sind nach einiger Zeit einfach nicht mehr sammelwürdig. Leider bemerkt man das erst nach ein paar Monaten, daß man auf eine schlampig gereinigte Möhre hereingefallen ist.


    Gruß
    mvd

    Die 10DM Münzen sind ja auch nun schon alt und es ist ganz normal und natürlich, daß sie angelaufen sind. Ein entfernen dieser Patina sollte man sich gründlich überlegen, wenn man die Münzen behalten will, denn dabei kann man viel falsch machen und dann kann man sie nur noch gegen €5,11 bei der nächsten Bundesbankfiliale eintauschen.


    Wenn die Münze eine schöne gleichmäßige Patina ausgebildet hat, würde ich dringend von einem Tauchbad abraten. Diese Tauchbäder enthalten natürlich Säuren, die das Silbersulfid von der Münze lösen. Gleichzeitig passiert aber auch eine unerwünschte Elektrolyse, da diese Münzen ja aus einer Silber-Kupferlegierung bestehen. Kupferatome werden dabei aus der Oberfläche herausgelöst und die Münze kann unter Umständen Schaden nehmen. Auch die Nachbehandlung, das neutralisieren der Säure und das richtige trocknen in reinem Alkohol sind recht kritisch in der Handhabung, wenn man dabei einen Fehler macht sind die Münzen nach etwa 12 Monaten wieder angelaufen und zwar sehr fleckig und wesentlich häßlicher als vorher.


    Nur wenn die Münze jetzt sehr unansehlich ist, zB. durch einen alten Fingerabdruck der sich im Laufe der Jahre schwarz eingefressen hat, würde ich eine Behandlung riskieren. Vorher sollte man das aber mit einigen absolut wertlosen Stücken üben, es ist wie gesagt nicht ganz einfach.


    Gruß
    mvd

    Noch ein Wort zur heiligen Kuh "Spotpreis"


    In der momentanen Euphorie lesen viele das Kleingedruckte nicht und erst recht nicht auf Websites. Zu dem hier im Forum täglich mindestens 10 mal angefügten Chart von Kitco muß man nämlich wissen, worauf er sich bezieht. Und das steht auch ganz unten auf Kitcos Startseite:


    "The quotes on this page are relevant for trading precious metals in their pure, standard, exchange-approved, bar form."


    Ist da irgendwo von kleinen Münzen mit dem Gewicht von 1 Unze die Rede? Nein, natürlich nicht, es geht um ganz normale Standardbarren mit einem Gewicht von 12,5kg.


    Von allein werden daraus keine Münzen. Ein metallverarbeitendes Unternehmen kauft so einen Barren, walzt ihn zu dünnen Blechen aus und stanzt dann die Rohlinge für die Münzen aus. Der Rest wir wieder eingeschmolzen und neu ausgewalzt. Für Münzen die nicht aus reinem Gold bestehen, wird der Barren sofort eingeschmolzen und mit dem Zusatzmetall (meist Kupfer) legiert. Die Rohlinge werden dann von den Prägeanstalten gekauft, das heißt schon jetzt ist die zukünftige Münze teurer als der Spotpreis.


    Der Stempel will nun auch noch gefertigt werden und eine zumindest rudimentäre Verpackung muß auch gekauft werden. Aus diesem Grund wird in allen mir bekannten Münzkatalogen der Wert einer neuen 1oz Handelsgoldmünze mit dem Spotpreis +5% angegeben und daran orientieren sich auch die Banken und die Händler.


    Als Sammler orientiere ich mich ausschließlich an diesem Preis und erwarte dafür bei jedem Händler und jeder Bank ausschließlich Neue und einwandfreie Münzen. Allerdings zahle ich diesen Preis auch für ältere Münzen in neuwertigem Zustand, also unberührte und verkapselte Ware, für seltene Jahrgänge lege ich auch gern noch etwas drauf.


    Münzen in schlechterer Erhaltung sind nun aber grundsätzlich weniger Wert als Neuwertige, das ist wohl keinem ein Geheimnis. Und das soll für Handelsgoldmünzen plötzlich nicht mehr gelten? Nur weil seit 2 oder 3 Jahren ein paar völlig ahnungslose "Anleger" wie verrückt alles kaufen wo Gold draufsteht, heißt das nicht, daß dieses auch in Zukunft so bleibt. Und dann wandern alle Schrottmünzen wieder dorthin wo sie hingehören, nämlich in die Scheideanstalt.


    Dort wird dann daraus wieder die "standard, exchange-approved, bar form". Der Haken daran ist, daß dies teurer ist als die Herstellung der Münzen. Zunächst wird das gesamte Bruchgold, daß ein Kunde anliefert zu einem einzigen Barren gegossen. Dieser wird gewogen und dann angebohrt und anhand der Bohrspäne wird im Labor der Edelmetallgehalt des Barrens analysiert. Dann wird der Barren zusammen mit vielen anderen erneut eingeschmolzen und durch ein Sieb zu Pellets verarbeitet. In verschiedenen Säurebädern werden dann die einzelnen Edelmetalle extrahiert und getrennt, anschließend wieder eingeschmolzen und zuletzt dann zu Standardbarren gegossen. All das ist aufwendig und teuer und erst jetzt erzielt das Metall am Weltmarkt wieder den Spotpreis.


    Der von ageka genannte Spotpreis -20% für Schrottmünzen ist deshalb keine Erfindung von spinnerten Münzsammlern, sondern weltweit gelebte Realität.


    Gruß
    mvd

    Nun, ich bezahle auch keine Prämie für die ganz normalen Handelsgoldmünzen in Stempelglanzausführung. Ich bestehe einfach nur auf Neue oder Neuwertige Ware und bekomme sie auch immer und überall.


    Eine Prämie zahle ich nur für die äußerst seltenen Ausgaben in Polierter Platte, dafür lasse ich dann auch schon mal ein paar Euro springen. Die kommen schließlich in meine Sammlung und ddie darf ruhig auch etwas kosten.


    Ich freue mich auch über jeden unerfahrenen Anleger, der in seiner völligen Ahnungslosigkeit die Schrottmünzen aus dem Markt fischt, damit die einwandfreie Ware für mich bleibt.


    @ TeeKay


    Warum probierst Du es nicht einfach aus?


    Biete doch mal eine deiner Schrottmünzen verschiedenen Händlern zum Kauf an und dann poste hier was man dir dafür geboten hat. Ich selbst bin da wenig gespannt auf das Ergebnis, weil ich es mir ungefähr vorstellen kann, aber für viele andere dürfte es interessant und hoffentlich auch lehrreich sein.


    Gruß
    mvd

    Zitat

    Original von TeeKay
    Zumal deine Behauptungen bzgl. der Ankaufkurse fuer diese bestimmte Muenze reine Spekulation sind.


    Ich darf die Website eines ganz normalen Edelmetallhändlers zitieren?


    "Hinweise


    * Angebote freibleibend
    * Andere Münz- und Barrengrößen auf Anfrage
    * Die Versandgebühren betragen pauschal 19,- Euro (bis 2 Münzen 10,- Euro).
    * Die Ankaufspreise gelten nur für einwandfreie Ware. Die Gold-Lunarmünzen und die Silbermünzen müssen beim Rückkauf originalverpackt und unberührt sein."



    Quelle: http://www.westgold.de/



    Ihr seid wirklich Wolkenkuckucksheimer.
    Wenn Bukanier von Umlaufmünzen spricht, dann meint er keine modernen Handelsgoldmünzen, sondern solche die wirklich mal als Geld gedient haben. Dazu zählen 5-, 10-, und 20 Reichsmarkstücke, der Sovereign, der Louis d' Or oder Vreneli, aber sicher kein Krügerrand oder Nugget.


    Gruß
    mvd

    Zitat

    Original von goldor
    ...solange genug Leute mit diesen Münzen zufrieden sind.


    Eben, und was machst Du mit dem Schrott wenn das Interesse an Gold mal wieder nachläßt, wenn es mal wieder eine größere Korrektur über mehrere Jahre gibt? Laß dich doch bitte nicht vom momentanen Hype bei ebay blenden! Klar wird man dort jetzt alles los und sei es in noch so schlechtem Zustand. Selbst alte kaputte Silberbestecke finden reißenden Absatz. Bedenke bitte, daß das auch wieder ein ganz schnelles Ende finden kann.


    Wohin gehst Du dann, wenn Du schnell verkaufen willst oder mußt? Zur Bank oder zum Händler? Da sind dann die -20% die ageka für solche Schmelzware genannt hat die bittere Realität.


    Die einzigen Privaten, die dann noch immer kaufen, sind Sammler wie ich und die kaufen auch dann nur die makellosen Stücke.


    Wie kann ein Mensch eine so kluge Entscheidung treffen sich Gold anzuschaffen und dann so dumm sein, sich derart abgenutzte Ware andrehen zu lassen, wenn er für das gleiche Geld auch einwandfreie neue Münzen bekommen könnte. Das geht über mein Begriffsvermögen hinaus, tut mir leid.


    Gruß
    mvd

    Zitat

    Original von Kaufrausch
    Das nennt man "banküblich oder besser".


    Die Bank möchte ich sehen, die ihren Kunden so etwas andrehen will. :D :D :D


    Ich habe ja schon bei vielen Banken Goldmünzen gesehen und auch einige gekauft und es waren meistens Fingerabdrücke auf den Münzen, aber eine Münze in derart schlechtem Zustand ist mir noch nie begegnet.


    Aber vieleicht gibt es auch heute nur viel mehr Idioten als früher und die Banken passen sich den geänderten Marktbedingungen an.


    Gruß
    mvd

    Zitat

    Original von Zarathustra
    Angeblich sollen bereits im Buch Genesis zugunsten des Monotheismus die "Götter" zu "Gott" ausgebessert worden sein (Ein rudimentärer Rest dieser Korrektur soll noch zu finden sein - "Seht der Mensch ist geworen wie WIR")...


    Braisheeth bara Elohim. Der erste Satz des Originaltextes in lateinischen Buchstaben. "Am Anfang, die Götter".


    Wobei schon dies eine Auslegung darstellt, denn Braisheeth ist ein zusammengesetztes Wort aus Be Raishath; "höhere Weisheit" oder "höchstes Wissen"


    Zitat

    Original von Zarathustra
    PS: Abkürzung mvd - steht wofür?


    Initialen


    Gruß
    mvd

    Zitat

    Original von goldor
    Ich habe einfach mal ein Bild bei *bay rausgesucht, was meiner Meinung nach eine Bullioncoin ist die einen normalen Preis erzielt.


    Oder lieg ich da falsch?


    [Blockierte Grafik: http://i21.ebayimg.com/05/i/07/0c/b8/7a_1_b.JPG]


    Bei ebay findet sich mit Sicherheit irgendein Idiot, der für diese Schmelzware noch den Spotpreis bezahlt, da hast Du schon recht. Ich würde es gewiss nicht tun, sondern mir für den Spotpreis +5% lieber diese Originalverpackte und mit Sicherheit Makellose Münze kaufen.


    http://cgi.ebay.de/1-Unze-Fein…-Gold_W0QQitemZ8425739835


    Schaun wir mal, wie diese Auktion ausgeht.


    Dieser Krügerrand sieht aus, als sei er unter eine Gleiskette geraten. Am Rand sehe ich mindestens 3 Prüfkerben, die Oberfläche ist übersät mit Kratzern und macht darüber noch den Eindruck, als sei sie mal mit einem viel zu scharfen Mittel gereinigt worden. Wenn Du solchen Schrott als normale Goldmünze zu Anlagezwecken bezeichnest, dann sehe ich schwarz für deine finanzielle Zukunft. ;(


    Gruß
    mvd

    Zitat

    Original von Zarathustra
    Das mit den Metaphern und der Symbolik in der Bibel ist ja so eine Sache..
    ...Es handelt sich dabei nämlich um eine Fehlübersetzung...


    Gerade in der Bibel gibt es auch gewollte Fehlübersetzungen, manche Stellen wurden erst in jüngster Zeit politisch korrekt redigiert.


    Die bekannteste ist wohl das 2. Buch Samuel 12,31. Dort heißt es heute über den Feldzug von König David gegen die Ammoniter:


    "Aber das Volk darin führte er heraus und stellte sie als Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten. So tat er mit allen Städten der Ammoniter. Danach kehrten David und das ganze Kriegsvolk nach Jerusalem zurück."


    In meinem Besitz befindet sich eine Bibel aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, dort heißt es an gleicher Stelle:


    "Aber das Volk drinnen führte er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen."


    Barbarisch, oder? Unzumutbar für einen deutschen Christen, oder?


    Gruß
    mvd

    Zitat

    Original von goldor
    Möglicherweise irre ich, doch das ist wohl keine Bullioncoin. Allein Stempelglanz passt schon nicht zu Bullioncoin.


    Ja, Du irrst dich, jede normale Münze, auch ein kleiner Eurocent, besitzt direkt nach der Prägung das Prädikat Stempelglanz. Es sind also ganz normale Umlaufmünzen, die maschinell und ohne großen Arbeitsaufwand in Massen geprägt werden. Vom Prägestempel aus werden sie auf eine metallene Rutsche geworfen und gelangen so zur automatischen Verpackung. Weder der Schrötling noch der Stempel sind poliert. Im englischen sagt man dazu uncirculated (unc) oder auch brilliant uncirculated (BU)


    Für die Qualität Polierte Platte (englich Proof) werden sowohl die Schrötlinge als auch in regelmäßigen Abständen die Stempel poliert. Die anschließende Qualitätskontrolle und die Verpackung erfolgt von Hand, was den höheren Preis rechtfertigt. Den höchsten Aufwand betreiben dabei die Österreicher, dort gibt es die Qualität Handgehoben, das heißt die Münze wird von Hand vom unteren Stempel genommen und nicht ausgeworfen.


    Der Stempelglanz einer normalen Münze ist sehr empfindlich, es ist bei näherer Betrachtung eine definierte Rauheit der Oberfläche, die durch das bereiben mit einem Tuch geglättet wird. Die Münze hat hinterher einen stärkeren Glanz als vorher und genau das ist es was nicht erwünscht ist. Der Sammler spricht von Katzenglanz und würde so eine Münze niemals in die Sammlung nehmen.



    Zitat

    Original von goldor
    Doch ursprünglich ging es dem Verfasser je nur um das Polieren seiner Münzen. Und ich denke nun mal, dass eine Bullionmünze, die (noch) keinen Sammlerwert hat und bei der auf Grund der Auflagenstärke auch nicht ohne weiteres damit zu rechnen ist durch Putzen, Polieren, Anfassen o.ä. nicht nennenswert an Wert verliert.


    Nein, aber jede Chance auf Wertzuwachs ist für alle Zeit vertan und das sollte man im Hinterkopf behalten.


    Gruß
    mvd

    Zitat

    Original von goldor
    ...spezielle bei Sammlern beliebte Jahrgänge usw.


    Aha! Jetzt jetzt kommen wir der Sache näher. Warum sind denn manche Jahrgänge begehrter als andere? Warum zahlen die Leute in Einzelfällen das 40-fache des Materialwertes? Woher weißt Du, daß die ordinäre "Bullionmünze" die Du ohne darüber Nachzudenken mit einem Tuch malträtierst, nicht in 10 oder 20 Jahren einen ebenso hohen Preis erzielen könnte?


    Wie hoch sind denn nun die Auflagen wirklich? Was steht im Katalog zB. bei einem normalen Lunar in Stempelglanz?


    max. 30.000 Stück


    Und wie viele sind nun wirklich geprägt und verkauft worden?
    Wie viele sind noch nicht mit Tüchern zerkratzt und noch unberührt in ihrer Kapsel?


    Gruß
    mvd

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    Original von goldor
    Da die Jahrgänge letztlich egal sind...


    Wir beide sollten uns unbedingt mal zum tauschen treffen.


    Gruß
    mvd

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    Original von goldor
    Mal ehrlich, die übliche Bullioncoin in ihrer millionenfachen Auflage...


    So so, Millionenfache Auflagen bei Goldmünzen. :D Wo das wohl alles herkommt?


    Meist liegen die Stückzahlen so zwischen 20.000 und 100.000 pro Jahrgang. Einzig der Krügerrand hat in seiner hohen Zeit, als es keine Alternative gab, die Million überschritten.


    Zitat

    Original von goldor
    Alles andere ist schlicht Schwachsinn


    Genau.


    Gruß
    mvd