Das ist alles, großen "entscheidenden" Krieg mit allen damit verbunden Risiken (!) braucht es nicht.
Die Russen legen dort keinen Wert drauf, die Nato vielleicht schon eher. Das Risiko ist, daß die Russen wieder zu lange warten und hoffen. Sie werden nicht verhindern, was nicht verhindert werden soll. Das Kriegsszenario ist für die Nato das Wortcase, vielleicht nicht die erste Variante, aber wohl die Letzte. Wie schon gesagt, sie spielen auf Zeit, rüsten auf und schwächen Russland weiter bei der Energieversorgung. Seit August wurden mehr als 10 Infrastrukturprojekte im Rohstoffbereich getroffen und das hat irgendwann auch die gewünschten Auswirkungen, wenn es so weiter geht. Und in einem hat auch Ringo recht, sie hätten am Anfang das Ding im Keim ersticken müssen. Diese Möglichkeit haben sie aber immer noch.
Die Russen haben von Anfang an rote Linien gezogen, aber bei Überschreitung dieser, die nötigen Konsequenzen vermissen lassen. Und erst das hat den Westen mutig werden lassen. Und 200 Soldaten auszuschalten, die werden zur Not mit Natopersonal aufgefüllt. Es müssen nicht 200 sondern 20.000 pro Angriff sein, erst dann macht es sich bemerkbar.
Und wenn das erklärte Ziel, Odessa, das Abschneiden der Ukraine vom schwarzen Meer bzw der Landzugang für Transnistrien ist, kann das bei dem Vorankommen noch Jahre dauern, bis dahin ist der Westen mit seiner Vorbereitung fertig.
Da kommt noch was, was wir alle nicht erwarten, da bin ich mir sicher.
Zitat
Schon wieder Alarm im Ostseeraum! Vor der Küste Lettlands und Schwedens ist es erneut zu russischen Provokationen gekommen, wie das zuständige Nato-Kommando bzw. die schwedische Polizei mitteilte. Quelle: unerwünscht
Das passiert inzwischen täglich, ob real oder als Fake ist unerheblich.
Aus dem Gelben....
Eine mögliche Erklärung für Trumps Ukraine-Salto
nereus, Donnerstag, 25.09.2025, 14:53 (vor 20 Stunden, 42 Minuten)3360 Views
Alexander Mercouris hat im Gespräch mit Larry Johnson eine interessante These aufgestellt, die meiner Ansicht nach viel näher an die Realität heranreicht, als andere Erklärungen.
Das ganze Palaver der Neocons wird mit dieser Strategie zugunsten der Politik Trumps teilweise ausgehebelt.
„Sie haben Recht. Da die Ukraine gewinnt und Rußland verliert, warum sollte die USA dann noch etwas unternehmen?
Selbstverständlich werden wir der NATO alle gewünschten Waffen verkaufen (vorausgesetzt, wir können sie tatsächlich herstellen), und sie können sich selbst in den Bankrott treiben, indem sie diese an die Ukraine weitergeben, während Amerika dringend benötigtes Geld verdient.
Da die russische Wirtschaft zusammenbricht, wird der Krieg enden, die Ukraine wird gewinnen, und wir müssen nichts weiter unternehmen.“
Johnson ergänzt:
Der Ball liegt nun bei der Ukraine, der NATO und den Neokonservativen.
Trump wird keine neuen militärischen oder diplomatischen Maßnahmen ergreifen.
Im Grunde genommen läßt er sie an ihrer eigenen Waffe scheitern.
Kellogg hat nun öffentlich erklärt, daß die Ukraine gewinnt und Rußland verliert, und daß er – wie Ricky Ricardo zu sagen pflegte – einiges zu erklären haben wird, wenn die ukrainische Front zusammenbricht und Rußland den Dnjepr erreicht.
Und wie wird er erklären, warum es der russischen Wirtschaft im Dezember besser geht als der US-Wirtschaft?
Der Krieg wird weitergehen, und die führenden NATO-Länder in Europa werden zunehmend in Panik geraten, wenn die Niederlage der Ukraine immer offensichtlicher wird.
Quelle: https://sonar21.com/ignore-ukr…y-attention-to-venezuela/
Wie gesagt, ich sehe das ähnlich.
Die US-Wirtschaft beginnt gerade abzustürzen, wie ich anderen Meldungen entnehme, die allerdings keinen Zugang zum Mainstream finden, wo man immer noch das Inflationsgespenst vor sich her treibt.
Auch an den Russen wird die neue Weltwirtschaftskrise nicht spurlos vorbeigehen, aber einerseits ist Rußland ökonomisch nahezu autark und andererseits ist die Schuldenlast deutlich niedriger als in der westlichen Welt.
Folgt man dieser Logik ist Trumps Politik in Sachen Ukraine und NATO sehr rational.
Immerhin hatten die Russen und Amis beim Treffen in Alaska auch Wirtschaftskapitäne mit an Bord und die waren sicher nicht nur gekommen, um Eisberge zu sichten.
[[lach]]
mfG
nereus
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