Mir ist aber auch bewusst, dass die meisten Länder weltweit mit einem schockierenden Umbruch konfrontiert sind, wenn die USA aufhören, die Rolle zu spielen, die sie seit dem Zweiten Weltkrieg spielen. Die USA decken rund 30 % des weltweiten Konsums ab. Wir stellen den Großteil der globalen Entwicklungshilfe (jährlich rund 70 bis 100 Milliarden Dollar), auf die viele Länder angewiesen sind. Wir sind der wichtigste Exportmarkt der Welt, und es gibt keinen realistischen Ersatz. Der Dollar und das SWIFT-System sind die wichtigsten Triebkräfte des Welthandels.
Würde Trumps Neustart tatsächlich die Mehrheit der Nationen in eine verzweifelte Lage bringen? Eine Situation, die sie dazu zwingt, nach einer alternativen Lösung zu suchen, die sie sonst nicht akzeptieren würden? Stehen die Globalisten schon in den Startlöchern, um diese Lösung in Form ihres eigenen „Great Reset“ und eines digitalen Weltwährungssystems anzubieten?
So oder so muss die bestehende wirtschaftliche Verflechtung beendet werden. Globale Konzerne müssen sich nach Jahrzehnten der Protektion und Sonderbehandlung einer Rechenschaftspflicht stellen. Die Produktion muss in die USA zurückkehren. Die Amerikaner müssen aufhören, den Rest der Welt durch Entwicklungshilfe zu finanzieren. Doch wenn wir diesen Weg einschlagen, müssen wir gleichzeitig alle globalistischen Organisationen zerschlagen.
Ich glaube, diese Institutionen wollen die Instabilität ausnutzen, die durch den Bruch der USA mit der Bretton-Woods-Struktur entsteht. Sie positionieren sich wie immer so, dass sie jeden möglichen Konflikt ausnutzen können. Es darf ihnen nicht erlaubt werden, unsere notwendigen Reformen als Sprungbrett für die Verwirklichung ihres „Great Reset“ zu nutzen.
Ein echter „Neustart“ erfordert, dass wir die Zerstörung globalistischer Institutionen zu einer Priorität machen. Andernfalls könnte jede unserer wirtschaftlichen Maßnahmen letztlich ihren Interessen dienen.
Could Trump End Up Triggering The Globalist "Great Reset"? | ZeroHedge