Beiträge von ghost_god

    Hi Tut,


    Ich erinnere mich gut an die Zeit, weil auch ich damals meine Bank anrief und ein Sicherheitspolster Gold bestellte. Die Lieferzeit war etwas länger, ich meine 1 Woche. Aber jede Menge konnte geliefert werden. Unzen & Barren.


    Händler haben ja immer nur einen bestimmten Lagerbestand und der ist auf "Normalumsatz" ausgelegt, so dass die Lager von kleineren Händlern bei Nachfragesprüngen schnell leer sind. Aber das ist dann reine Logistik, die weltweit verfügbare Ware zum Deutschen Michl zu transportieren.


    Hast Du das anders erlebt?


    VG

    Sehr plumper Kommentar, Silberbauer. Ohne einen repräsentativen Referenzpreis keine Derivate und für die gibt es nunmal Nachfrage, ergo auch Angebot. Das ist im Goldmarkt nicht anders als bei anderen Rohstoffen, Wertpapieren oder Devisen.


    Seit ich hier angemeldet bin (seit 11 Jahren), habe ich nicht erlebt, dass Gold oder Silber je knapp waren und zu den vermeintlich manipulierten Preisen nicht mehr gekauft werden konnte. Im Gegenteil, es gab zu jedem Zeitpunkt ausreichend physische Ware. Von einigen Prägungen abgesehen - aber Barren waren immer zu kaufen.


    Wo siehst Du das "Verbrechen"?

    Wenn man davon ausgeht, dass eine Annahme der Initiative mittelfristig ggf. Schule gemacht und in Konsequenz den Zentralbanken Fesseln in der Geldmengenausweitung angelegt hätte, ist die heutige Reaktion an den EM-Märkten nur logisch. Die Sorgen um endlose Geldmengenausweitungen wurden zerstreut und es kann munter weiter inflationiert werden. Ergebnis: EM-Preise hoch.

    Hallo Woerni,


    Ja, ich fand Deine fortwährende Kritik an diesem Hopf in ihrer Form (nicht im Inhalt) überzogen und Deinen Umgangston einigen Usern gegenüber unangemessen. Aber jeder sieht solche Dinge anders. Ich würde mich in dieser Sache als Außenstehenden bezeichnen, der weder Hopf kennt noch Deine Analysen, mit wenigen Ausnahmen, ließt. Dazu bin ich zu selten in diesem Forum.


    Und als Außenstehender scheint es, als wäre Dir Dein Ansehen in diesem Forum und die Anerkennung für Deine zweifelsfrei umfangreiche Leistung wichtig. Ich nenne das Eitelkeit, mag mit meiner Einschätzung aber falsch liegen.


    Aber, und das möchte ich abschließend klarstellen: Eitelkeit ist in meinen Augen nicht zwingend schlecht, im Gegenteil. Ein gesundes Maß ist zweifelsfrei eine gute Charaktereigenschaft. Ich wollte Dich also nicht kritisieren, als ich Dir Eitelkeit unterstellte. Überreaktion auf diesen Hopf und einige User hin oder her. Und meine Frage, warum Du hier Analysen einstellst, wenn Du gleichzeitig empfiehlst, Fremdanalysen nicht zu folgen, war eine m.E. naheliegende und nicht böse gemeinte. Von mir aus kann hier jeder täglich 100 Beiträge schreiben. Manchmal wunder ich mich allerdings.


    Im übrigen: So unterschiedlich seid ihr Analysten euch doch gar nicht. Dich stört das Zitat anderer User: "Hätten wir mal auf Hopf gehört", das bezogen wurde auf seine bearishe Markteinschätzung zu Gold. Auf der anderen Seite schreibst Du dann solche Dinge:




    Hier[/URL] hat sich der Markt übrigens gut an meiner 'Analyse' orientiert ! 8)


    Hat sicher wieder kein Schwein bemerkt. Taggenau am Tief kam das Kaufsignal meines 'proprietären' Indikators. Mit einem Future Long auf SPX oder Nasdaq wäre der nächste Urlaub im Kasten und mit einem etwas gewagteren Scheinchen auf SPX oder Nasdaq hättest Du seit 14. Oktober einen Tenbagger landen können. :thumbup:


    Hast Du aber nicht. Wer hat jetzt die Arschkarte ? [smilie_happy]


    Was willst Du denn darauf hören? Doch genau das, was Du kritisierst, wenn es an einen anderen Analysten gerichtet ist: "Hätten wir mal auf Woerni gehört".



    Thema durch für mich. Du machst gute Arbeit und investierst viel Zeit. Meine Meinung dazu ist letztlich egal.
    Wünsch Dir einen schönen Abend & weiter ein gutes Händchen.


    GG

    Ich finde die Analysen teils auch gut, keine Frage. Und wenn User Woerni sich nicht so an vermisstem Lob und an von vielen wohl ebenfalls gern gelesenen Analysen anderer stören würde, sollte ein Forum auch genau solche Informationsaustausche fördern. Nur scheint ihm vieles zu nahe zu gehen und seine Art, mit empfundener Konkurrenz umzugehen, ist, sagen wir, zweifelhaft...


    Warum also sich selbst und andere stressen?

    Wie viele charttechnische Analysen findest du hier im Jammerthread?


    Nur weil du zu dumm/faul/desinteressiert bist (vermutlich 3/3), solltest du keinem anderen vorschreiben, ob er hier seine geistige Arbeit, die von vielen Usern sehr geschätzt wird, veröffentlicht oder nicht.


    Spar dir dein borniertes Geschwafel!


    Schade, dass so viele Menschen ihren einmal gelernten Umgangston so schnell ablegen, wenn sie anonym vom PC schreiben, statt jemandem persönlich gegenüber zu stehen. Halten wir fest:


    1) Es wurde in diesem Thread zum Thema diskutiert, also antworte ich in diesem Thread.
    2) Ich schreibe nichts vor und fordere nichts. Ich greife nur auf, was User Woerni in leider ebenso schlechtem Umgangston hier schreibt, und erkläre ihm die logische Konsequenz daraus.
    3)

    Bin ich ! Einer meiner Analyse-Kernpunkte war von Anfang an sich NIE,NEVER,EVER auf Fremdanalysen zu VERLASSEN. Deshalb habe ich im (ehemals meinem) Charttechnik-Tröt auch IMMER vehement gegen das Einstellen von Banal-Analysen aus dem Web ausgesprochen.Immer das eigene Hirn einschalten ! Dann braucht man nachher auch keinem Vorwürfe machen. Für's Investieren, für's Spekulieren und für's Traden sowieso ist man immer SELBST verantwortlich. Soweit klar, Heulsuse ? Und jetzt zeige mir ein einziges Zitat , wo ich einen bullischen Analysten gehyped habe . Ein einziges bitte !



    Edit ! Eine Sünde ist mir eingefallen. Ich hab' mal einen (sehr gewagten) und saubullischen Chart von Nick Laird ( von sharelynx.com) eingestellt. Dürfte schon 3 oder 4 Jahre her sein. Das aber nur dem Umstand geschuldet , dass mich mit Nick Laird eine persönliche Freundschaft verbindet.



    Wär's dann nicht konsequent, wenn Du Deine eigenen Analysen, die ja für jeden anderen "Fremdanalysen" sind, für Dich behieltest, statt sie alle paar Tage hier einzustellen? Wenn Du Dich mit anderen Technikern fachlich austauschen willst, ist dieses Forum sicher der falsche Platz. Dafür lesen zu viele EM-Interessierte mit, die von technischer Analyse keine Ahnung haben, die aber teils verleitet sein mögen, solchen Analysen zu folgen. Wenn Du feststellst, und da stimme ich Dir voll und ganz zu, dass niemand ohne eigene Fachkenntnisse, fremden Analysen folgen sollte, musst Du auch anerkennen, dass Deine Analysen für die überwiegende Mehrheit in diesem Forum keinen Wert haben.


    Und noch weniger interessiert es diese Mehrheit vor diesem Hintergrund, wie schlecht Du die Analysen irgendeines anderen Herren findest. Völlig unabhängig davon, wie gut oder schlecht diese Analysen sein mögen. Niemand sollte Deiner Kritik nämlich folgen, ohne sich selbst fachlich dazu Gedanken zu machen. Und das können hier wie gesagt die wenigsten.


    Also stell doch Deine Eitelkeit zurück und analysiere für Dich selbst, nicht für andere.

    Hi Gutso,


    Emotionen sind ja nochmal ein ganz anderes Thema. Behavioral Finance...


    Mir ging es vorhin um das Gesetz der großen Zahlen.. Irgendwer hat immer recht. Ob zufällig, oder aufgrund guter Argumentationskette.


    Dieser Jammer-Faden passt natürlich so wenig zu Gold wie eine Beschwerde über zu hohe Jahresgebühren einer schwarzen Amex Centurion. Wer physisches Gold kauft, und das wurde ja nun tausend mal geschrieben, sollte sich nicht groß für Preisschwankungen interessieren. Tut er das, ist physisches Gold sicher die falsche Anlage.


    Ich sehe Gold eher als Mittel des bewussten Verzichts. Verzicht auf Geld, das man nicht braucht und aus dem alltäglichen Zugriff ausbucht. Beim EM Kauf sollte man sich demnach bewusst für das Leben mit weniger Geld entscheiden. Braucht man die eiserne / goldene Rücklage tatsächlich irgendwann, fein. Dann ist der Preis was er ist. Ansonsten liegen lassen über Jahrzehnte und Generationen.


    GG

    Lehne Dich doch mal aus dem Fenster! :O



    Wozu? Damit Du den gleichen Fehler machst und meine Prognose später an deren Eintreten oder Nicht-Eintreten bewertest? Es ging um die Logik der Sache, dass eine eingetretene Prognose absolut nichts über die Qualität der Prognose aussagt. Ein Händler macht solange Gewinne, bis er Verluste macht. Ich habe so viele vermeintliche "Gurus" in der Analyse und "Star Trader" im Handel gesehen, die ein paar gute Jahre hatten und dann irgendwann nicht mehr. Lass eine Horde Affen im Casino wetten und Du wirst ein paar Gurus finden, die das große Geld machen.

    Kaufe nach. 50.000K in Optionen. Und nochmal mehr wenn es ab hier fällt (All In). Natürlich nur aus Gewinnen durch Spekulationsgewinne der letzten 10 Jahre...


    Edit: Nur Gold
    Keine: Explorer, Minen, etc.
    Nur Optionsscheine (calls)


    Bisher im Plus...


    Hi,


    1) Warum "natürlich nur mit Gewinnen der letzten Jahre"? Klingt nach rein psychologischer Entscheidungsgrundlage. Wo Dein Geld her kommt, ist für die Investitionsentscheidung egal. Geld ist Geld. Du solltest Dich nicht darauf versteifen, dass nur das einmal durch Spekulation gewonnene Geld auch wieder in neue Spekulation fließen darf. Typisches Verhalten aber völlig unlogisch.


    2) Die Emittenten von Optionsscheinen ziehen die Kleinanleger in Deutschland systematisch an EUWAX und co. über den Tisch. Ich kann gerne auf Details eingehen, wenn Interesse besteht. Für große Geldmengen sind sie definitiv das falsche Produkt, weil Du wegen der riesigen OS-Flut fast nie einen anderen Marktteilnehmer als den Emittenten triffst (so gewollt) und Du mit größeren Geldbeträgen nicht mehr "unter dem Radar" schwimmst, sondern ein Händler aktiv gegen Dich arbeitet. Die Volumina in denen Euwax und co fortlaufend indikative Preise stellen, sind Makulatur. Die Börsenrichtlinien verpflichten den Emittenten nur zur Preisquotierung in Kleinstmengen und wenn Du mal für 100.000 EUR OS wieder verkaufen willst, bekommst Du i.A. wesentlich langsamer ein preislich schlechteres Bid quotiert.


    GG

    Hi Lupus,


    Irgendwie wurde die Zitatfunktion über die Jahre mal erneuert. Jetzt steh ich auf dem Schlauch, daher "oldfashioned":


    Lupus: "So müssen sich "die Leute" zwangsläufig ihre Meinung aus dem bilden was sie erfahren, und versuchen daraus Schlüsse zu ziehen."


    -> so wird es zumeist gehandhabt, klar. Es ist wohl auch unser Naturell, gerne eine Meinung haben zu wollen und wir neigen dazu, vorgetragene Argumentationsketten anzunehmen, statt alles zu hinterfragen. Wünschenswert, gerade bei der Geldanlage und insbesondere bei der Spekulation, wäre es aber oft, wenn man akzeptierte, dass man eben keine Ahnung hat und Schlüsse gar nicht erst zu ziehen braucht. Würde vielen Anlegern so einige Verluste ersparen.


    Kapitalanlage ohne Kapital ist da sicher die Krönung von Dummheit. Aber auch mit Kapital ist es oft schon getan, wenn diversifiziert über viele Anlageklassen investiert wird.


    GG

    Hi Silberfinger, nix für ungut, aber Du hast mich scheinbar nicht verstanden.


    Man kann alles mögliche prognostizieren und wird je nach Komplexität mit Fehlerwahrscheinlichkeiten leben müssen. Je simpler der Prozess, den man prognostiziert, und je geringer die Szenario-Vielfalt, desto kleiner die Fehlerwahrscheinlichkeit.


    Edelmetallpreise (globales Gut) folgen sehr komplexen Zusammenspielen von vielen Unbekannten und wenn wir binär denken und nur "Kurs rauf" mit "Kurs runter" vergleichen, liegt es in der Natur der Sache, dass die Richtigkeit einer Prognose überhaupt gar nichts über die Qualität der Prognose aussagt. Die Hälfte aller Prognosen liegt dann richtig, die andere Hälfte falsch.


    Würdest Du jemandem Anerkennung gebühren, der im Casino die Farbe Rot richtig "prognostiziert" hat, nur weil er damit richtig lag? Gesetz der großen Zahlen: über die Masse der Schreiberlinge zu Preisprognosen finden sind statistisch auch bei beliebig ausgedachten Ansagen immer Leute, die richtig lagen. Einige auch konstant über längere Zeiträume. Simple Logik.


    Wenn Du die Qualität einer Prognose beurteilen willst, schaue nicht, ob sie eintrat, sondern wie sie argumentativ aufgebaut war.



    GG

    Natürlich gibt es Leute, auf die genau das zutrifft, was im Zitat beschrieben wird. Eine getroffene Entscheidung bleibt statisch und für lange Zeit unantastbar und der Anleger schaut zu, wie sich Marktsituationen und -preise verschlechtern und seine Anlage verliert. Psychologie spielt sicherlich die maßgebliche Rolle für dieses Unvermögen, getroffene Entscheidungen zu revidieren.


    Nur ist das eben nur die halbe Wahrheit.


    Viele Anleger sitzen Verluste aus, WEIL sie dynamisch in regelmäßigen Abständen die Situation neu bewerten und objektiv zum selben Entschluss kommen: investieren / investiert bleiben. Zudem akzeptieren viele Anleger auch schlicht die Tatsache, dass sie Preisentwicklungen nicht vorhersagen können und treffen ihre Anlageentscheidungen folglich zumeist diversifiziert und auf sehr lange Zeit. Da interessiert es erst gar nicht, ob eine Einzelanlage gegen oder für ein läuft. Der Mix macht's und abgerechnet wird nach Jahrzehnten oder in der nächsten Generation.

    Wenn wir gerade über Manipulation schreiben und hier die Worte "kriminell" und "Börsenaufsicht" fallen, dann dürfen wir nicht vergessen, dass:


    1) gerade von EM-Anhägern doch immer wieder beteuert wird, dass Gold = Geld sei und
    2) Geldpreise (=FX Kurse) sehr wohl legal durch Angebots- und Nachfrage-Ausweitung beeinflusst werden dürfen


    Die Zentralbanken haben die Aufgabe, unser Währungssystem zu kontrollieren und wo immer nötig einzugreifen und zu beeinflussen. Wenn Gold = Geld gilt, muss deren Aufgabe auch auf dem Goldmarkt gelten. Und wir wissen alle, dass dem auch so ist.


    Im Vergleich zu FIAT Geld finde ich den Goldmarkt aber überaus frei. Wie gesagt, jeder kann frei agieren, kaufen, verkaufen. Mengen beliebig verfügbar. Keine Rationierungen, keine Verbote, keine Preis-Vorgaben. Wenn ich da an Kapitalverkehrskontrollen, Preis-Korridore, Rationierungen von Bargeld-Abhebungen, etc denke, dann wird Gold als eine Form von Geld doch sehr frei gehandelt.

    Hi Woerni,


    Zwei Punkte dazu:


    1) Von unbedeutenden Kleinanleger-Produkten wie im deutschen Raum vertriebenen Zertifikaten und Optionsscheinen einmal abgesehen, gibt es m.E. kein Derivat, das den Namen FIAT Gold verdient. Das Thema futures und forwards hatten wir schon tausend mal. Hierbei handelt es sich um Lieferverpflichtungen physischer Ware auf Termin. Sicherlich kann man viele Verpflichtungen eingehen aber am Ende des Tages muss man liefern und abnehmen können. Und wenn die Angebotsseite so groß ist, dass sie sehr hohe Lieferverpflichtungen eingehen kann und will und die Nachfrageseite solche REALEN Mengen Gold nicht abnehmen kann oder möchte, dann spricht das naturgemäß für überhöhte Preise.


    2) Sicherlich werden ständig und in jedem Markt orders so platziert, dass sie den Interessen des Akteurs dienen. Sei es, um von nachgelagerten Bewegungen zu profitieren, um Eindrücke von Angebot oder Nachfrage zu suggerieren, die nicht da sind (large size orders, die gar keine Ausführung wollen), oder um durch schiere Menge den Preis zu bewegen. Das gehört zum Börsengeschehen wie Feilschen um den Preis und Schlechtreden der Ware beim Autokauf. Nur ist das bei einem Produkt wie Gold so schlimm? Wie gesagt, bei Nahrungsmitteln, Medikamenten oder Wohnraum den Markt zu "cornern" und die Zwangslage der Nachfrager auszunutzen, ist moralisch verwerflich und eine Abart des Kapitalismus. Aber ein Produkt wie Gold, das eben keiner braucht, dient allen Beteiligten einzig zum Spekulieren (ob kurz oder langfristig, ob auf Wertzuwachs oder Werterhalt, egal). Kein muss kaufen, jeder kann. Wie sagt man, "put your money where your mouth is"... wenn die Angebotsseite genügend Ware anbietet, kann die Ware nicht so knapp sein, dass höhere Preise gerechtfertigt wären.


    Basta. ;)


    GG

    Man sollte m.E. nur differenzieren, was mit "Manipulation" gemeint ist. Die klassische Manipulation von Preisen erfolgt wie beschrieben über ein wie auch immer gestaltetes Eingreifen von außen, das Angebot oder Nachfrage vom Markt abschneidet oder Preise durch Gesetze diktiert. Dies passiert im Gold- und Silbermarkt nicht.


    Dass bei > 100.000 Tonnen Goldbeständen auf diesem Planeten mal 1000 Tonne hier oder 1000 Tonnen da gekauft oder verkauft werden, liegt in der Natur der Sache. Und dass einer kauft oder verkauft, weil er von steigenden oder fallenden preisen profitieren will, während ein anderer kauft oder verkauft, weil er damit den Preis drücken oder steigern will, muss man akzeptieren. So funktionieren wir Menschen, wir sind auf Vorteile aus und folgen Anreizen.


    Und nochmal, keiner braucht Gold. Ob man es will, oder nicht, entscheidet jeder selbst. Fakt ist, wir haben alle freien Zugang zum Markt und Preise sind für jeden frei handelbar. Wir können so viel kaufen oder verkaufen, wie wir wollen. Das gilt im Kleinen, wie im Großen. Wenn ein Hedge Fund 1000 Tonnen unlimitiert zu schwachen Handelszeiten kaufen will, um seine 2000 Tonnen Bestand im Wert zu steigern, kann er das. Gleiche Regeln für alle.


    Manipulation ist für mich etwas anderes.