Hi zusammen,
Suche mehrere 1 Unze Gold:
Krügerrand
American Eagle
Britannia (916)
Versand oder pers. Übergabe.
Danke,
GG
24. Februar 2026, 20:47
Hi zusammen,
Suche mehrere 1 Unze Gold:
Krügerrand
American Eagle
Britannia (916)
Versand oder pers. Übergabe.
Danke,
GG
Steht übrigens auch in jedem Prospekt zu Derivaten für Privatanleger ganz klar drin. Ich kann mir vorstellen, wie solche Geschichten entstehen: Jemand sucht kurz eine passende WKN auf Onvista o.ä., kauft ein paar Call Optionsscheine auf Gold und schert sich nicht um die Vertragstexte, die jedem Finanzprodukt zugrunde liegen und immer auf der Homepage der Emittentin veröffentlicht werden. Später schreibt er die Bank an, will die 5 Unzen geliefert haben und bekommt erklärt, was klipp und klar im Vertragstext steht: Barausgleich bei Optionsscheinen in Deutschland, keine physische Lieferung. Gemixt mit einem Hang zur Verschwörungstheorie beschwert sich dieser Mensch in diversen Foren über die Lieferverweigerung der Bank und drei Erzählungen weiter wird dann vom Default der Bank und Lieferengpässen berichtet. Nicht Du, Knallsilber, aber der von dem Du es gelesen hast.
Physische Lieferung bei Optionsscheinen macht absolut keinen Sinn. Sprengt aber auch den Rahmen dieser OT-Diskussion. Sorry wef.
Da kann ich etwas zu sagen: Optionsscheine in Deutschland sind immer (!) financial settlement. Bei Edelmetallen i.A. Reuters Kürzel für LBMA Fixing.
Hi Woernie,
Bin bei Dir, dass solche cover ratios gedeckelt werden sollten. Analog zum Reservesatz bei Banken. Man darf aber auch nicht vergessen, dass viele Marktteilnehmer ihr Gold außerhalb der Comex Lagerhäuser verwahren und nur einliefern, wenn die Käufer auf Lieferung bestehen. Ein Stück weit nachvollziehbar, denn wo spekuliert wird, lässt sich niemand gerne in die Karten schauen und warum soll jeder sehen dürfen, welche Warenmengen man besitzt? Sonst müssten auch die Käufer ihre Barmittel zumindest bis dahin offenlegen, wie sie Zahlungsverpflichtungen eingegangen sind.
Für mich erst Grund zur Beanstandung, wenn der erste Käufer an der Comex wirklich sein Gold oder Silber nicht geliefert bekommt. Bis dahin sind Angebot und Nachfrage offensichtlich im Einklang.
Hi Knallsilber,
Cash Settlement ist eine Vereinbarung, die man bei Vertragsabschluss eingehen kann. An Börsen sind Kontrakte und ihre Rahmenbedingungen (Cash Settlement oder Physical Settlement) vorgegeben. Im sog. OTC Markt, also dem nicht regulierten Markt (über Broker und bilateral) kann man alles vereinbaren. Aber wie gesagt, Comex = physischer Markt. Und Cash Settlement wird gleich in welchem Markt nur gehandelt, wenn Akteure Vertrauen haben, dass der zugrundeliegende physische Markt (=Referenzindex) liquide und repräsentativ ist.
VG
Hi Knallsilber,
Ich reagiere genau deswegen etwas gereizt auf diese Aussage, weil, wie Du schreibst, man sie oft zu lesen bekommt. Nicht persönlich gemeint. Von Seiten vieler EM-Beschwörer steckt da m.E. Kalkül hinter, eine für den Laien schwer nachprüfbare Behauptung immer und immer zu wiederholen, die zwar falsch ist, dafür aber die großen Kursgewinne vorgaukelt.
Cash settlement gibt es überall an den Terminmärkten und hat auch seine Vorteile. Statt Waren über lange Strecken zum und vom Lagerhaus zu transportieren, sichert man seine Ware nur synthetisch gegen Preisverfall ab und verkauft einen Future oder Swap mit Cash Settlement gegen den Peis, der sich für physische Lieferungen bildet (sog. spot market). Bei einem vor Ort kann man seine Ware dann i.A. nahe dieses Referenzpreises immer noch an die Nachfrager liefern. Preisschwankungen werden über den Hedge mit CS neutralisiert. Ist in allen Rohstoffmärkten Usus aber eben nur, wenn der physische Markt so liquide (=umsatzstark) ist, dass sein Preis als repräsentativ gilt.
An der Comex wird physische Ware gehandelt. Jeder kann sich in vollem Umfang beliefern lassen mit der einzigen Einschränkung eines Ausfalls - der aber i.d.R. nicht vorkommt. Dass nur ein Bruchteil des sog. Open Interest je in Lieferung geht, ist ein zu 100% symmetrisches Phänomen: Verkäufer und Käufer (!) sind zu großen Teilen nicht an Lieferung und Abnahme (gegen volle Bezahlung) interessiert und stellen ihre Positionen vor Lieferdatum durch Gegengeschäfte glatt.
Und trotzdem wird ständig nur einseitig die Short Seite betrachtet und kritisiert, dass so viele kursdrückende Verkäufer gar nicht liefern wollen. Jeder nicht in Lieferung gehenden Short Position steht aber eben eine entsprechende nicht in Lieferung gehende Long Position gegenüber... Also von kurstreibenden (statt -drückenden) Käufern, die in Wahrheit das Geld für die Ware (statt nur die paar Prozent Margin) nicht haben oder die physische Ware schlicht nicht haben wollen.
VG,
GG
@ knallsilber:
Du bist ja schon länger im Forum. Schade, dass trotzdem noch immer dieser Blödsinn geglaubt wird. Tatsache ist, dass jeder Futures-Käufer an der Comex auf Lieferung bestehen kann. Und eben gerade nicht, wie Du schreibst, der Verkäufer ein Wahlrecht habe, Ware oder Geld zu liefern. Das ist eine glatte Erfingung und gelogen.
Tatsache ist eben auch, dass die allermeisten Futures-Käufer das physische Gold nicht haben wollen oder nicht bezahlen können. Und deswegen den Anspruch auf physische Lieferung (=Future) vor Liefertag wieder verkaufen. Oft an eben jene, die vorher short waren, teils auch an andere Käufer.
Wieviele Jahre und Seiten muss hier der selbe Blödsinn immer und immer wieder korrigiert werden?
GG
@ Coin-Catcher:
Was sind denn das für Argumente mit denen Du hier andere User kritisierst?!
Dich stört
(a) dass der User angeblich gewerblich handele. Begründung: Er mache Gewinne
(b) dass der User überhaupt Gewinne mache, statt zu seinem Einkaufspreis (= unter Marktpreis) zu verkaufen
Zu Punkt 1 hat HeinzD schon für Klarheit gesorgt. Man handelt nicht gewerblich, nur weil man etwas mit Gewinn verkauft. Du bist hier schlicht und einfach falsch informiert. Ja, auch Privatpersonen müssen hin und wieder Steuern zahlen...
Zu Punkt 2 bleibt wohl nur Kopfschütteln. Warum sollte jemand unter Marktpreis verkaufen? Das hat nichts mit Moral zu tun. Im übrigen: Wird unter Marktpreis verkauft, liegt eine Schenkung und geldwerter Vorteil vor -> Schenkungssteuer über Freigrenze... Dir steht es ja frei, hin und wieder Geld durch den Verkauf unter Marktpreisen zu verschenken aber kritisiere doch bitte keine User, wenn sie vorziehen, im Kleinanzeigenthread kein Geld zu verschenken, sondern zu Marktpreisen zu verkaufen.
GG
Sehr geil Tut !!! ![]()
Hi Woerni,
Danke für die Charts ! Widersprechen demnach auch historisch der Annahme, dass große Wendepunkte bei Gold und Silber von hohem open interest begleitet werden.
Auch interessant: Beim Silber scheinen die starken open interest swings der letzte Jahre kaum Einfluss auf den Preis gehabt zu haben, wobei sich das eher auf absolute Preisveränderungen bezieht. Prozentual wird das nicht ganz so deutlich gelten.
Bei den Silber Commercials bin ich bei Dir. Hohes OI war scheinbar oft ein (kleines Etappen-)Tief.
Viele Grüße,
GG
Bei einem Hoch im Goldpreis habe ich natürlich eine Rekordzahl an Shortpositionen, aber auch eine Rekordzahl an Longs, open interest. Genauso bei Tiefs. M.E. müßte man eher danach gehen wie hoch der open interest ist, um Extrempunkte zu erkennen. Die Positionierung der commercials gibt dann den Ausschlag ob Hoch oder Tief.
Hi Saccard,
Ich finde das open interest als Kennzahl auch interessant, in Märkten, in denen es veröffentlicht wird. Aber eher als Indiz für künftige Volatilität. Grundsätzlich brauchen Hochs und Tiefs aber kein hohes open interest. Der Kauf- oder Verkaufsdruck kann maßgeblich immer von beiden Seiten ausgehen: Für ein Tief müssen es nicht die Shorts sein, die mit weiteren Verkäufen den Markt drücken (open interest steigt auf dem Weg zum Tief), es können auch die Longs sein, die resignieren (open interest fällt auf dem Weg zum Tief). Analog bei Hochs.
Hast Du Daten dazu für Gold & Silber? Mag ja sein, dass es (zufällig oder nicht) eine gewisse Korrelation in der Vergangenheit gab.
Grüße,
GG
Hi Edel,
Schauen wir mal... ![]()
Danke an der Stelle für die ganzen Informationen rund um Minengesellschaften. Für mich war immer nur das Metall selbst interessant. Minenaktien waren mir zu indirekt.
Auf den mittlerweile erreichten Preisniveaus muss ich das mal überdenken...und mich näher damit beschäftigen.
GG
Und hey, ich bin z.Z. auch bullish Gold und Silber und i.A. ein EM-Fan. Nur darf man deswegen die Zusammenhänge nicht verdrehen, nur weil es rosiger klingt.
Hi Lucky, Du bringst da ein paar Sachen durcheinander. Sicherheitsleistung, sog. margin, müssen beide Seiten hinterlegen, ob Käufer oder Verkäufer. Da bekommt nicht der Verkäufer das Geld vom Käufer. Es ist nun einmal so, dass dieses falsche Argument, weil die meisten Verkäufer von Futures kein Gold liefern wollen/werden, sei der Marktpreis nach unten manipuliert, durch jahrelanges Wiederholen nicht richtiger wird ![]()
Denn genau umgekehrt ist es auch so, dass für JEDE Short Position, die nicht zur Lieferung kommt, es einen Käufer gab, der analog das Geld nicht gegen Gold liefern wollte. Man kann sich aus dieser völlig symmetrischen Sachlage nicht nur eine Seite der gleichen Medaille herauspicken und die andere ignorieren. Auch in Deinem Letzten Satz selber Widerspruch: ja, wer Short ist und bei stark steigendem Preis liefern muss, verliert viel Geld. Ja und? Genauso ist es umgekehrt bei den Käufern, die bei stark fallenden Kursen Geld gegen Ware "liefern" müssen und dabei viel Geld verlieren.
DieseEinseitigkeit nervt über die Jahre ein wenig, gerade von, mit Verlauf, Möchtegernexperten wie dieser James Turk, der leider viel Quatsch schreibt. Das aber sehr ausdauernd.
![]()
Noch was zur backwardation: bei aktuellem Zinsniveau liegt cost of carry am Boden und nur Lagerkosten fallen für big player mit genug Kapital ins Gewicht, d.h. die Kurve ist eh flacher und der Weg in die backwardation kürzer, als in alten Zeiten bei höheren Nominalzinsen. Eine backwardation, wenn sie denn vorliegt, ist immer noch ein Zeichen für entweder knappe Ware oder reduziertes Vertrauen in die Kreditwürdigkeit der Clearing Stelle. Aber bei niedrigen Zinsen eben weniger stark.
Hi Lucky,
Ein paar Kommentare dazu:
1) Dann müssten selbe Forderungen für Future-Käufer gelten. 100% payment. Glaub mir, die Nachfrage wäre um den Hebel der Margin-Anforderung kleiner.
2) Registrierte Lagerhäuser sind wie das Portemonaie. Man hält genug vor, um den alltäglichen Bedarf zu decken und hat die großen Mengen woanders. Eure Vergleiche open interest vs Comes Lagerbestände und deren Schlussfolgerung sind als gucktest Du in mein Portemonaie und würdest vom Inhalt auf meine Solvenz schließen. Das ginge mächtig in die Hosen.
Hi Achim,
Das ist zweifellos richtig. Liegt bei Silber vielleicht zum einen an der unterschiedlichen MwSt Barren vs Münzen (gibt es die noch?), zum anderen an vielleicht ungewöhnlich großen Margen auf selten gehandelte 5kg Barren.
Ich biete hier im Forum aktuell 20 x 1 kg Silberbarren zu 490 / Stück = 15,26 EUR/Unze an. Bisher nicht verkauft. ![]()
Aber mein Kenntnisstand zu Silbermünzen ist in der Tat gering... korrigiere mich daher auf "Silber Münzen vs Barren: Keine Ahnung" ![]()
GG
Jeder nach seiner Fasson ![]()
Aber Münzen stehen symbolisch gemeinhin für Zahlungsmittel und die wiederrum in gesammelter Form für Ersparnisse. Da Ersparnisse maßgeblich den Werterhalt von Kaufkraft zum Ziel haben, kommen wir bei Kupfermünzen, die für das 18-fache ihres Materialwertes gekauft werden und die über diesen Materialwert hinaus in großen Stückzahlen eben keinen sicheren Wert besitzen, in gewisse Schwierigkeiten...
Sammler und Jäger sind wir alle irgendwo. In der heutigen Gesellschaft ist das Sammeln bei einigen m.E. aber zum Selbstzweck geworden. Man sammelt irgendeinen Quatsch, von Kinderüberraschungen über Telefonkarten bis hin zu wohl auch bald Kupfermünzen. In meinen Augen ein Zeichen für zu viel Wohlstand in den meisten und gestörte Wahrnehmung in wenigen Fällen.
Goldmünzen (bullion) statt Barren, i.O. Geringer Preisunterschied.
Silbermünzen statt Barren m.E. nur in kleiner Stückzahl nett, sonst Quatsch.
Kupfermünzen in großer Stückzahl entsprechend gesteigert... um die Ausdrucksformen zu wahren ![]()
Aber das ist nur meiner Sicht.
GG
Aber fasst sich nicht jede Unze gleich an? Wie groß ist der Mehrwert bei der 10. oder 20. Unze gegenüber den ersten, diese auch "zu befingern"? Würdest Du Dir die Mühe machen und daran auch kosten-äquivalenten Gefallen finden, 5.000 oder 50.000 Unzen Kupfer einzeln zu "befingern"?
Dass man sich etwas Schmuck für die Optik kauft, ist klar. Aber in Massen?
Der Vergleich zum 911er hinkt doch gewaltig.....
Die Tonne Kupfer handelt an der LME bei aktuell knapp 5100 EUR, macht 5,10 EUR pro Kilo oder knapp 16 Cent pro Unze.
Das wären bei den genannten Preisen von knapp 3 EUR/Unze dann ca. 1800% Aufpreis zum Materialwert. Nur für die kleine Stückelung mit Prägung? Wie Xray1 schon schreibt, viel Spaß beim mühseligen Weiterverkauf und dem logistischen Aufwand. Nachhaltig und in sinnvollen Mengen wird sich da sicher keine Marge machen lassen. Und das Verlustpotential sind im Extrem die gezahlten 1800% Aufpreis + Einschmelzaufwand...
Wer an steigende Kupferpreise glaubt, soll sich ein paar Cathodes bei Aurubis in Hamburg kaufen und auf ner Europalette in die Garage legen - wenn er keine Derivate mag. An der LME sind folgende Aurubis Produkte für good delivery akzeptiert:
Germany HK Aurubis AG
NA-ESN Aurubis AG
GG
Na vielleicht hatte ich auch nur Glück. Subjektive Wahrnehmung, zweifellos. ![]()