gerne - dafuer ist ein Forum da ![]()
Gruss
14. Februar 2026, 06:56
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Gruss
@ Thom
Ja, hallo zurueck.. ![]()
Kurz zum Thema: Natuerlich gebe ich Dir recht bei dem, was Du sagst.
Es ist auch nicht mein Interesse, Reputationen des einen oder anderen in Frage zu stellen oder gar zu schaedigen - mein Standpunkt ist eher genereller Natur und begruendet sich auf einer Mischung aus viel Erfahrung einerseits und gesundem Menschenverstand andererseits.
Doch gerade im Kontext des Edelmetallhandels setzte ich einfach mal eine gewisse Risikoaversitaet voraus. Womit das Thema Sicherheit wieder da waere.
Schoene Gruesse,
ghost_god
Zum Thema: (alle Angaben sind wertneutral und geben nur die Fakten wider)
1) pro aurum GmbH & Co. KG
-> Gesamthaftung der Firma entspricht deren Einlage - gesetzlich vorgeschriebenes Minimum sind 25.000 Euro
2) Frank Ewers:
-> Aus dem Impressum der Seite http://www.silverdiscount.de/ geht die Rechtsform nicht hervor. Es scheint sich also nicht um eine Firma sondern lediglich um eine Privatperson zu handeln.
Haftung: Privatvermoegen, auf das zugegriffen werden kann
Mein Tip: Kauf ueber Landesbanken - anonym, unkompliziert und vor allem sicher. Und um Sicherheit geht es letztlich beim physischen Kauf von Edelmetallen.
Das Problem bei Privatanbietern, die ein eigenes Gewerbe betreiben, ist letztlich die zum einen fehlende Bonitaet / Reputation und zum anderen daraus folgend die Risiken, dass gelieferte Waren nicht den Versprechungen genuegen. Vermeindlich hochwertige Silbermuenzen moegen Faelschungen sein, haftbar machen liessen sich solche Personen/Firmen meist nicht (Beweisfuehrung waere schwierig, im Erfolgsfall waere wohl im uebrigen nichts zu holen). Ob's eine GbR oder eine GmbH ist, oder nur eine Privatperson mit Gewerbeschein... von Sicherheit sollte hier m.E. nicht gesprochen werden.
Insofern wuerde ich jedem empfehlen, groessere Mengen anonym bei Landesbanken zu kaufen. Dort sind Kaeufe bis zu 15.000 Euro anonym jederzeit moeglich (Barzahlung und Selbstabholung), wer mehr investieren moechte kann entweder mehrfach hingehen, verschiedene Landesbanken ansteuern oder (falls Anonymitaet nicht wichtig ist), nach Kontoeroeffnung vom Werttransporter der Bank ohne Aufpreis die Ware anliefern lassen.
Auf diese Art und weise umgeht man unnoetige Risiken und weiss jederzeit um die Bonitaet und die Reputation des Handelspartners (was bei Mr. XYZ mit Gewerbeschein wie gesagt nicht der Fall ist).
Nur meine persoenliche Meinung.
Schoene Gruesse.
hier die good delivery rules fuer physisches Gold und Silber aus London:
Die Herstellungs-/Praegungskosten sind selbstverstaendlich im Preis des Futures enthalten. Gehandelt wird der Anspruch auf Lieferung von z.B. 5.000 Unzen Silber an der Comex oder 1.000 Unzen Silber im Minifuture an der CBOT. Der Einwand, dass jedoch auch Barren statt Muenzen geliefert werden duerfen, waere natuerlich gerechtfertigt.
Was jedoch nicht im von Appendix angesprochenen Futurepreis in US-$ enthalten ist, sind die Lieferkosten nach z.B. Deutschland. Wer also in Deutschland physisches Silber kauft, wird schon allein deswegen ueblicherweise mehr zahlen muessen, weil es vor Ort keine Boerse fuer eben solches physisches Silber gibt. Beschaffungskosten sind also im Allgemeinen hoeher als z.B. in London oder New York.
Gruss.
ZitatGhost_god
laß bitte dein bla bla bla in diesem Thread bitte weg! Versuche dieses erst einmal überhaupt zu verstehen. Das bringt keinen weiter.
-> Ho Ho Ho! Moechtest Du nicht lieber auf meine ca. eine DIN A4 Seite lange Erklaerung eingehen, anstatt die Zusammenhaenge als "bla bla bla" abzutun? Ich dachte, es wuerde evtl. helfen, die Zusammenhaenge (ueber deren Auswirkungen Du Dich ja derart zu wundern scheinst, dass Du seit Tagen etliche Threads damit zuschreibst) einmal klar und deutlich zu erklaeren. Offensichtlich ist Dir aber an einer Erklaerung fuer all Deine Fragezeichen gar nicht gelegen. Schade.
ZitatEin Grund warum dieses überhaupt nicht zusammen paßt, könnte bei den COT in Europa und in den USA liegen! Ergo habe ich ein Stück Manipulation bewiesen!
-> Du meinst, ein Stueck "Manipulation" bewiesen zu haben? Indem Du uns seit Tagen mit Kursupdates von Gold/$, Gold/Euro und Euro/$ auf dem Laufenden haeltst? Ich muss mich doch sehr wundern, mit welchem Selbstbewusstsein Du einen solchen - erlaube mir die treffende Aeusserung - Bloedsinn von Dir gibst. Ich moechte Dir wirklich raten, Dich naeher mit den Rohstoffmaerkten einerseits und den Devisenmaerkten andererseits zu beschaeftigen und Dich so zum einen nicht weiter laecherlich zu machen und zum anderen vor evtl. groesserem finanziellem Schaden zu schuetzen. Wenn Deine Analysen naemlich grundsaetzlich auf einfachen Verhaeltniszahlen - ohne deren Bedeutung im gesamtwirtschaftlichen Kontext zu beruecksichtigen - aufbauen, duerftest Du es sehr sehr schwer haben (und sehr viel Glueck benoetigen), um finanziell erfolgreich zu investieren.
Nocheinmal: Es gibt den Devisenmarkt (hier Euro/Dollar) und den Rohstoffmarkt (hier Gold/Dollar). Beide zusammen betrachtet ergeben den Kurs des Rohstoffes Gold in der fuer diesen nicht weiter wichtigen Waehrung Euro. Ebenso kannst Du Gold auch in japanischen Yen, in britischen Pfund oder in was auch immer quotieren, je nach Wechselkurs zum (noch) dominierenden Dollar wirst Du Preise in anderen Waehrungen erhalten. Um diese Kurse herum wird gehandelt - weichen die Kurse von den sich aus Rohstoffmarkt "Gold in Dollar" und Devisenmarkt ab, fuehren Arbitragegeschaefte zur Rueckfuehrung des Preises auf das sich logisch ergebende Niveau.
Keine Zauberei, keine Manipulation. Deine Fragezeichen duerften einen anderen Grund haben, den ich hier nicht naeher beschreiben moechte, da sie sicherlich beleidigend wirken wuerden.
ZitatNach meiner Meinung ist das Gold und das Silber gewaltig unterbewertet und der Dow Jones und der S&P500 gewaltig überbewertet, nach meiner persönlichen Meinung!
-> Das ist eine Aussage, der ich endlich mal zustimmen kann! Da kommen wir zumindest bei dieser Aussage also doch nochmal auf einen Nenner ![]()
Gruss und schoenen Abend.
Zunaechst Hallo! Ich finde Deine Frage nach der Entwicklung der realen Kaufkraft von Gold interessant, nur hinken Deine Vergleiche ganz massiv.
Ich will dies kurz begruenden:
1) Die Menge gefoerderten Goldes steigt taeglich, somit gibt es heute wesentlich mehr gefoerdertes Gold, als z.B. 1910
2) Die bereits angesprochene Produktivitaetssteigerung fuehrt zwangslaeufig dazu, dass das Angebot an Produkten und Dienstleistungen groesstenteils stetig zugenommen hat. Die Nachfrageentwicklung (u.a. aufgrund der Bevoelkerungsentwicklung, der Wohlstandsentwicklung, etc.) wirkt hier zwar entgegengesetzt, doch duerfte das Angebot staerker als die Nachfrage gestiegen sein.
Fazit: Es gibt heute mehr Gold bei gleichzeitig gestiegenem Produkt- und Dienstleistungsangebot. Dass die Preise gemessen in Gold also gefallen sind, ist nur logisch.
@toschi:
Ich sehe, Du bist noch recht jung (1978 geboren). Insofern moechte ich Dir zumindest den Ratschlag mit an die Hand geben, dass vermeindlich offensichtliche Kursentwicklungen fast nie so sicher sind, wie sie subjektiv betrachtet aussehen moegen. Besonders grosse, liquide Maerkte sind ueblicherweise komplexer und dynamischer, als die eigene "Analyse" es vermuten liesse.
ZitatMan muß halt mal warten können. Und wenn es Jahre dauert. Klarer geht es wohl nicht mehr.
-> Wie gesagt, bei irgendwelchen illiquiden Mantelspekulationen oder wenn Insiderwissen vorhanden ist, etc. moegen sichere Gewinne moeglich sein, dafuer ist unser Finanzmarkt letztlich in der Praxis eben nicht perfekt und somit ergeben sich entgegen der Theorie immer wieder Arbitragemoeglichkeiten, doch bei einem so grossen Markt wie dem Goldmarkt leuten bei mir alle Alarmglocken, wenn ich einen 25-jaehrigen sagen hoere, dass die Preise ganz sicher steigen muessten und "es klarer doch kaum noch ginge".
Ich sehe die Wahrscheinlichkeit fuer steigende Edelmetallpreise auch als groesser als 50% an, doch mag ich damit irren. Diesem Risiko solltest auch Du (und vielleicht vor allem Du, da Du den Verlust von 10.000 Euro vielleicht nicht so leicht verkraften koenntest) Dir bewusst sein. Ich moechte lediglich vor zu viel Euphorie (die in diesem Forum zu haeufig anzutreffen ist) warnen.
In diesem Zusammenhang wuerde ich es begruessen, wenn kuenftig wesentlich mehr ueber die Gruende fuer fallende bzw. stagnierende Edelmetallpreise diskutiert werden wuerde. Einseitigkeit hat noch nie zu guten Investmententscheidungen gefuehrt und eine Diskussion definiert sich sicherlich nicht durch staendige Zustimmung nur einer Marktmeinung.
Schoene Gruesse.
Vielleicht sollte man folgendes einmal festhalten, um es GSP-Komet leichter zu machen, die Zusammenhaenge kuenftig besser zu verstehen:
Gold wird sowohl finanziell (am Futuremarkt), als auch physisch (am Kassamarkt) gehandelt. Der finanzielle Handel wird weitestgehend von der Comex in New York dominiert, der dort selbstverstaendlich in US-Dollar abgewickelt wird (ebenfalls wird groesseres Volumen an dem IMM in Chicago gehandelt, was in diesem Zusammenhang aber eher nebensaechlich ist). Der physische Handel findet hauptsaechlich in London und in Zuerich statt, wobei in London das Gold ebenfalls in US-Dollar quotiert wird.
Zudem duerften mindestens 80% des weltweit gehandelten Goldes (Futures + Kassa-Geschaefte (also Forwards) + Options) finanziell abgewickelt werden, d.h. nicht zur physischen Auslieferung kommen.
->Der Grossteil der Goldgeschaefte wird also in US-Dollar abgewickelt.
(Das nimmst Du bitte einfach mal zur Kenntnis, werter GSP-Komet.)
(wer sich fuer den physischen Goldhandel in London interessiert, sollte u.a. auf http://www.lbma.org.uk nachschauen - The London Bullion Market Association)
Wie kommt es nun zu den unterschiedlichen Quotierungen des Goldes in US-Dollar und in Euro?
Was GSP-Komet mit viel Fleiss zu verstehen versucht, laesst sich anhang weniger Zusammenhaenge leicht verstehen. Wie bereits beschrieben, wird der Grossteil der Goldgeschaefte in Dollar abgewickelt. Nun bestimmen Angebot und Nachfrage des Goldes in US-Dollar den Preis fuer dieses (ob in New York, Chicago oder London). Kommt es zu Verkaufsdruck, faellt Gold in US-Dollar, umgekehrt fuehrt starke Nachfrage ueblicherweise zu steigenden Preisen in US-Dollar.
Dieser Goldmarkt in US-Dollar dominiert den weltweiten Goldmarkt.
Parallel zum Goldmarkt gibt es natuerlich den Devisenmarkt, an dem u.a. Euro/Dollar gehandelt wird. Beide Maerkte (Goldmarkt und Devisenmarkt) folgen neben technischen hauptsaechlich fundamentalen Gegebenheiten. Die fundamentalen Aspekte, die fuer den Goldmarkt wichtig sind, unterscheiden sich aber massiv von denen, die fuer den Devisenmarkt Euro/Dollar eine Rolle spielen. Der Goldpreis wird z.B. von neu bekanntgegebenen Produktionszahlen wichtiger Mienengesellschaften, von politischer Instabilitaet, von Zentralbankverkaeufen oder von der Schmucknachfrage der Inder bestimmt. All diese Daten haben aber keinen bzw. nur einen marginalen Einfluss auf den Devisenmarkt Euro/Dollar. Dieser wird von ganz anderen Einfluessen getrieben, sei es vom Consumer Confidence in den USA, von den Arbeitsmarktzahlen des verarbeitenden Gewerbes in den USA, einer Stellungnahme der EZB zur Geldpolitik, etc.
Es sind also zwei Maerkte, die beachtet werden muessen:
1) Der Goldmarkt in US-Dollar (Rohstoffmarkt)
2) Der Euro/Dollar Markt (Devisenmarkt)
Die Fundamentaldaten des Goldmarktes korrelieren aber kaum mit denen des Euro/Dollar Marktes, so sind Preisveraenderungen des Goldes in US-Dollar groesstenteils unabhaengig von Preisveraenderungen des Euro/Dollar Wechselkurses.
Wie sich also letztlich der Goldpreis in Euro verhaelt, haengt von zwei Faktoren ab:
1) Von der Kursentwicklung des Goldes in US-Dollar
2) Von der Kursentwicklung des Euros in Dollar
In diesem Zusammenhang von irgendwelchen "Missverhaeltnissen" zu sprechen (wie es leider immer wieder vom User GSP-Komet zu hoeren ist), ist voellig unangebracht und zeugt ausschliesslich vom Unverstaendnis der Zusammenhaenge. Wie kann es "Missverhaeltnisse" bei den 3 betrachteten Verhaeltnissen geben, wenn zwei dieser Verhaeltnisse vom Markt bestimmt werden (Gold/$ und Euro/$) und das dritte groesstenteils aus den beiden anderen folgt (Gold/Euro)? Der Arbitrage-Ansatz vom User Gortak war schon sehr richtig.
Sicherlich wird der User GSP-Komet weiterhin seinen Fleiss an den Tag legen und taegliche Kurse von Gold/$, Gold/Euro und Euro/$ posten, doch Tatsache ist und bleibt, dass der Sinn dieser Arbeit fehlt.
Schoenen Abend.
... und egal, welchen Banker man auch fragt, sie alle rechnen einem die schoensten Betraege vor, die man in z.B. 30 Jahren bei einer angenommenen (und auf vergangen Durchschnitten basierenden) jaehrlichen Durchschnittsverzinsung von z.B. 8.0% ausgezahlt bekommt ...
Selbst Landesbanken sind da keine Ausnahme.
Und 99% der Bevoelkerung glauben an das Maerchen, dass 100.000 Euro in 30 Jahren definitiv die gleiche Kaufkraft haben, wie dies heute der Fall ist.
So war es immer und so wird es auch immer bleiben. Deshalb faellt der "Betrug" am Buerger in Form von inflationierender und schliesslich kollabierender Waehrungen immer wieder leicht. Lernen aus der Geschichte? Leider nein.
Schoene Gruesse.
Hallo allerseits,
vor einiger Zeit habe ich mich auch ausfuehrlich mit Tresoren, den einzelnen Sicherheitsstufen und den entspraechenden Hoehen des Versicherungsschutzes beschaeftigt. In betracht gezogen hatte ich schliesslich einen wahren "Panzerschrank" der Sicherheitsstufe VDS 5 KB, der incl. elektronischem Zahlenschloss um die 5.000 Euro kosten sollte.
Mein Interesse verlor ich, als mir der Hinweis des Lieferanten auffiel, dass bei Verlust der Zahlenkombination oder des Schluessels ein Servicemitarbeiter den Tresor innerhalb ca. einer halben Stunde gegen Bezahlung oeffnen koenne - man sich also keine Sorgen bei Verlust der Zahlenkombination machen braeuchte.
Nun fragt sich der kritische Leser doch, was ein durchschnittlicher "Servicemitarbeiter" bei einer Firma, die Tresore verkauft, verdienen mag. 35.000 Euro im Jahr? Vielleicht sogar 45.000 Euro im Jahr? Auf seinem Computer bei der Arbeit sieht er taeglich eine Liste von Kunden, die Tresore mit einem Versicherungsschutz von mehreren hunderttausend Euros gekauft haben und in der Spalte daneben duerften die Kundenadressen stehen, an die die Tresore geliefert und dort verankert wurden.
Nicht vergessen, dieser Mitarbeiter bekommt jeden ausgelieferten Tresor fachmaennisch in sehr kurzer Zeit auf. Damit wird sogar geworben..
(eine derartige Liste duerfte sich auch fuer sehr viel Geld verkaufen lassen - Sicherheit gaebe es m.E. nur bei anonymem Kauf von Tresoren, was bei Gewichten von mehr als 1.000 kg aber Probleme bereiten duerfte)
Schoene Gruesse.
Verweis auf den Thread "Goldpreis-Abprall bei 395 Dollar? " unter Charts und Charttechnik, wo dieselbe Pusherei vom selben User bereits verbreitet und diskutiert wurde.
GSP-Komet: Warum hier alles nocheinmal posten? Zuwenig Aufmerksamkeit und zu viele negative Bewertungen im anderen Thread bekommen?
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Nicht die Meinung des Users GSP-Komet habe ich als bloedsinnig bezeichnet, sondern das Verhalten, eine Meinung dick und fett (immerhin in Uebergroesse und fett geschrieben, damit es auch jeder lesen kann) zu verbreiten, ohne sie auch nur im Ansatz zu begruenden.
Ansonsten ist auch sicherlich in Frage zu stellen, inwiefern exakt genannte Kursziele fuer bestimmt Monate (!!) (im nachhinein und nur aufgrund meiner Kritik) mit der Aussage "Ich erwarte höhere Goldpreise, weil der US-$ (gemeint: USDX) in diesem Sommer sein altes Tief nach unten durch brechen wird" gerechtfertigt werden koennen.
Ich selber bin bullish fuer Rohstoffe allgemein und Metalle im Besonderen, halte long Positionen an der Comex und grosse physische Bestaende in Gold und Silber, doch was einige User (und GSP-Komet ist definitiv einer von diesen) hier an billiger Pusherei betreiben, wie sich hier gegenseitig Mut gemacht wird, wenn Kurse nachgeben ("Thaiguru: Gold & Silber strong buy - jetzt erst recht!" und aehnliche Parolen), oder wie Kritik an Pusherei als persoenliche Beleidigung aufgefasst wird, ist m.E. unprofessionell und wenig konstruktiv.
Besonders junge Anleger werden durch solche oft einseitigen Darstellungen, meist begruendet durch Unwissenheit und Unerfahrenheit, in ihrer Naivitaet nur gestuetzt und bestaetigt. Kaufentscheidungen werden auch ohne eigene Analysen durch billige Pusherei einiger User immer wieder gerechtfertigt und Verluste selbstverstaendlich als Folge der boesen Manipulationen, die kurz vor ihrem Zusammenbruch stehen, ignoriert.
Dies kann nicht Sinn eines qualitativ hochwertigen Forums sein. Allerdings wundert es nicht, wenn die Betreiber dieser Internetseite die Maximierung ihrer User- und Besucherzahlen anstreben und 10 Pusher unter dieser Praemisse wichtiger sind, als ein Kritiker...
@ GSP-Komet:
Ich bitte Dich, findest Du Deinen Schrei nach "Boardpolizei" nach sachlicher Kritik nicht ein wenig schwach? Du verbreitest hier lautstark Deine Meinungen zu Kurszielen beim Gold von 480$ +++ bis August ohne dafuer auch nur den Ansatz einer Erklaerung zu liefern und wunderst Dich danach ueber Kritik?
Du eroeffnest innerhalb eines Tages etliche Threads mit Kurszielen fuer Gold bis hin zu ueber 4.000$ und wieder gibt es keine, oder nur massiv falsche Erklaerungen.
Ueberzeuge mich und den Rest des Forums doch lieber, dass Du verstehst, wovon Du redest und auch begruenden kannst, was Du so lautstarkt von Dir gibst, anstatt staendig nach Moderatoren zu rufen.
Wie bereits in einem anderen Thread gesagt, ist es nicht mein Interesse, Deine Person anzugreifen - lediglich die geaeuserten Worte missfallen mir, so dass ich an diesen Kritik uebte. Im uebrigen habe ich nicht direkt Deine Worte als "bloedsinnig" bezeichnet, sondern allgemein das Verhalten, Meinungen lautstark zu verbreiten, ohne sie zu begruenden - besonders im Finanzmarkt. Wenn Du Dich von dieser generellen Kritik also angesprochen fuehlst, stimmst Du mir in meinen Aeusserungen sogar zu.
Nimm meine Kritik nicht persoenlich - ich wuerde sie gegen jeden Unbekannten ebenso, wie gegen meine besten Freunde aeussern; weil sie objektiv und nicht subjektiv ist.
Schoene Gruesse.
Nachtrag:
GSP-Komet, es ist nicht mein Interesse, Dich anzufeinden oder laecherlich zu machen. Ich schliesse mich auch ebenfalls den Vorrednern an, indem ich meinen Respekt fuer Deinen Ehrgeiz ausspreche - letztlich lebt ein Forum von dem Arbeitseinsatz der Mitglieder und der Bereitschaft, eigene Fragen zu stellen und eigenes Wissen weiterzugeben.
Was ich jedoch in Frage stelle, ist der Sinn Deiner Muehe in diesem Zusammenhang und nachdem mir viele Pusherbeitraege Deinerseits aufgefallen sind, erhebe ich quasi den mahnenden Zeigefinger an die, die Deine Behauptungen blind fuer richtig halten. Ich wuerde mich jedenfalls freuen, in Deinen anderen Threads kuenftig auch Begruendungen fuer Deine aggressiven Meinungen zu lesen.
Gruss.
Wieso willst Du triviale Sachen eigens umstaendlich beweisen??
Ich zitiere meine Erklaerung gern zum Nachlesen noch einmal:
ZitatEs bedarf keiner empirischen Analyse, um zu "beweisen", dass der Preis eines Rohstoffes gegen mehrere Waehrungen gleichzeitig steigen und fallen kann. Gleiches gilt natuerlich beim Gold. Die Dominanz des Dollars bei der Preisfindung des Goldes begruendet sich in dem Volumenverhaeltnis zwichen den in den USA gehandelten Gold-Futures und den ueberwiegend in Europa gehandelten Gold-Forwards bzw. den Spotumsaetzen. Dieses Verhaeltnis liegt naemlich deutlich ueber der 1:1 Marke und duerfte geschaetzt eher bei 4:1 liegen.
Es ist also nur logisch, dass bei diesem Umsatzverhaeltnis zwischen dem US Gold-Markt und dem Goldmarkt in Europa der Dollar die Leitwaehrung des Goldes darstellt.
Dass der traditionell ueberwiegend europaeische Gold -Forward und -Kassa Markt derzeit zunehmend an Bedeutung gewinnt, fuehrt selbstverstaendlich zu einer zunehmenden Gewichtung des Euros bei der Preisfindung des Goldes. Somit sind Preisveraenderungen (warum werden hier Beispiele eigentlich immer nur an Preissteigerungen festgemacht?) im Gold sicherlich zunehmend in US-Dollar und Euro tendenziell gleichgerichtet.
Verstanden, warum es so ist? Ganz ohne einfache Verhaeltnisrechnungen... Was willst Du denn als naechstes "beweisen"? Dass Gold auch steigen kann, wenn Silber steigt oder aehnlich tiefsinnige Feststellungen?
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@Lordtechnik:
Meine Ausfuehrungen waren nichts, als ein Spiegel, den ich Dem User GSP-Komet vor die Augen gehalten habe, um zu zeigen, wie bloedsinnig die Verbreitung der eigenen Meinung in einem Forum ist, wenn man nicht zumindest versucht, sie auch zu begruenden. Welchen Wert hat die Meinung des Users GSP-Komet ohne eine Begruendung? Richtig, keine.
Welchen Wert haette die Meinung eines Busfahrers, von dem die Freundin meiner Tochter gehoert haben soll, dass er Gold im August bei 249$ sieht? Richtig, keinen.
Gruss.
@ GSP-Komet
ZitatAnhand von diesem Ratio können wir sehen, das das Gold in US-$ eindeutig gegenüber dem S&P 500 unterbewertet ist.
-> Achja? Vielleicht ist Gold gegenueber dem S&P auch ueberbewertet, vielleicht beides auch fair bewertet. Du schmeist hier mit Aeusserungen um Dich, ohne auch nur die geringsten Begruendungen zu liefern. Ja nicht mal der Versuch einer Erklaeung ist zu erkennen.
ZitatIch erwarte das dieses Ratio in den kommenden Jahren von 0,35 auf oder über 4 wie in dem Goldbullmarkt in den 80ern steigt.
-> Toll, dass Du das erwartest. Interessiert nur niemanden, solange Du Deine Meinungen und Erwartungen nicht wenigstens versuchst zu erklaeren. Wie hast Du Deine angebliche Diplomarbeit geschrieben? Im gleichen Stil??????
ZitatAlso entweder muß der Goldpreis auf $4.533,40 steigen oder der S&P 500 muß auf 99,90 fallen.
-> Das schlaegt dem Fass den Boden aus! Bitte verschone uns doch bitte kuenftig mit sochen Milchmaedchenrechnungen.
(Dir ist schon klar, dass es unendlich viele Loesungen fuer eine billige Gleichung wie X / Y = 4 gibt, oder? Der Zusatz "Ceteris Paribus" sollte einem Betriebswirten bekannt sein.)
Fazit: Dieses Forum ueberzeugt in seiner Qualitaet nur dann, wenn Diskussionen gegenueber billiger Pusherei der Vorzug gegeben wird. Halte Dich doch bitte kuenftig daran und argumentiere, statt nur zu behaupten!!! (Deine anderen Beitraege waren leider aehnlich schlecht und unserioes)