sollte natuerlich "Gruss ghost_god" heissen ![]()
zuviele ID's im Dschungel des anonymen Internets...
gruss,
ghost_god
15. Februar 2026, 06:46
sollte natuerlich "Gruss ghost_god" heissen ![]()
zuviele ID's im Dschungel des anonymen Internets...
gruss,
ghost_god
Auch von mir ein "herzliches Willkommen im Forum".
Zur Mehrwertsteuer:
Die Bank muss ebenso Mehrwertsteuer beim Ankauf zahlen, wenn Du zum Ausweis dieser berechtigt bist (generell setzt dies ein Gewerbe voraus). Wenn Du also z.B. eine einfache GbR gruendest und das Silber ueber diese ankaufst, hast Du spaeter den Vorteil, beim Verkauf 16% Mehrwertsteuer von der Bank verlangen zu koennen. Die meisten Banken werden Dich in diesem Fall erst einmal recht "dumm" anschauen, weil sie es nicht gewohnt sind, Silber von Gewerblichen anzukaufen - zahlen muessen sie aber auf jeden Fall.
Nachteil: Die Anonymitaet geht verloren - wenn Du aber ohnehin vorhattest, das Silber ueber Deine Hausbank anzukaufen (und nicht mit max. EUR 15.000 in bar zum Schalter einer Landesbank zu gehen), bringt der gewerbliche Ankauf keinen Nachteil.
Gruss,
Steuer_Inc.
Hallo LordExcalibur, hallo Schwabenpfeil,
auf das genannte Zitat moechte ich auch zu sprechen kommen und mich der Frage von Schwabenpfeil anschliessen. Zum Ankaufskurs der Banken wuerde ich sofort eine groessere Menge abnehmen, falls dies wirklich moeglich sein sollte.
Gruss,
ghost_god
@ Warren:
Da haben wir sicherlich die selbe Meinung. Du sprichst u.a. an, dass Reichtum nicht gluecklich macht. Ein Satz, der so oft gesagt wurde, dass er fast seine fuer viele unglaubliche Wahrheit nicht mehr zum Ausdruck bringen kann. Und dennoch 100% wahr.
Es ist vielleicht nicht der richtige Platz, um philosophisch zu werden, doch finde ich es nach wie vor interessant, dass so viele Menschen diese Erfahrung gemacht haben und die o.g. Lehre daraus an die anderen weiterzugeben versuchten, dass aber trotzdem ein jeder, der den Reichtum nicht besitzt, ihn noch immer um alles in der Welt haben will.
Ich will provokativ sein (weil m.E. nur dies eindringlich ist und zum Nachdenken anregt) und behaupten, dass der Glanz des Geldes dem Glanz des Glueckes widerspricht und dass Reichtum also nicht nur "nicht gluecklich", sondern vielmehr meist ungluecklich macht.
Der Mensch, das wundersame Wesen - er wird immer wieder nach Reichtum streben.....
Eine gute Nacht!
ghost_god
@ Earnie und @ all:
Du sprichst ebenfalls ein sehr interessantes Thema an, das in diesem Forum m.E. gar nicht oft genug "auf den Tisch gebracht werden kann" - und zwar mit folgendem Zitat:
ZitatIch bin mir auch sicher, dass die fehlende Bereitschaft zur Entschuldung zu weiterer Polarisierung, Destabilisierung der Gesellschaft und schließlich zur gewaltsamen Umwälzung führen wird - und dann helfen die Krügerränder in der Hausmauer sicherlich nicht mehr.
Ich moechte Dir nicht vollends zustimmen, wenn Du sagst, dass in Zeiten zerruetteter Gesellschaften der physische Besitz von Gold nicht nuetzlich ist. Doch wichtig ist es, zu erkennen, dass ein leicht steigender Goldpreis evtl. noch fuer in Gold Investierte erstrebsam ist, ein stark steigender oder gar ein explodierender hingegen definitiv nicht.
Ich moechte mich selber kurz aus einem anderen Thread zitieren:
ZitatWann sich dieses Szenario abspielen wird, ist schwer zu schaetzen. Dass es sich abspielen wird hingegen sicher. Schutz bietet physisches Gold und Silber - ich sehe mich also niemals als Spekulant im kurzfristigen, sondern vielmehr als Investor im langfristigen Sinne.
Mein "Geld" verdiene ich woanders. Doch meine Arbeit und die Fruechte dieser brauchen Schutz. Insofern folge ich auch selten zeitnah saemtlichen Geschehnissen am Gold- und Silbermarkt.
Haette ich die Wahl, waehlte ich den Erhalt unseres Finanzsystems bei gleichzeitig stagnierenden bzw. fallenden Gold- und Silberpreisen. Reichtum in sozial zerruetteten Zeiten der allgemeinen Armut macht naemlich sicherlich nicht gluecklich - doch zoege ich diesen der Armut vor.
Insofern kann ich auch nach wie vor nicht verstehen, wie viele User in diesem Forum, die sich einige Goldbarren gekauft haben moegen, auf kuenftig explodierende Gold- und Silberpreise hoffen. Ein starker Preisanstieg bei Gold und Silber ist aller Wahrscheinlichkeit nach naemlich nichts anderes, als eine Begleiterscheinung eines desastroesen, sozialen Umbruchs, der Armut und menschliche Verzweiflung in bitteren Kriegen enden lassen koennte. Traurig, wenn der eine oder andere nicht ueber den Tellerrand hinausschauen kann und sich auf diese Zeit der explodierenden Gold- und Silberpreise auch noch freut... (mein physisches Gold/Silber ist notgedrungener Schutz in einer Zeitepoche, in der dieser m.E. dringend notwendig ist und hat nichts mit dem Wunsch nach mehr Reichtum oder aehnlichem zu tun)
(Das Zitat stammt im uebrigen aus dem Thread "Silberpreis manipuliert. Realer Preis 60$ ?" und fuehrte zu anschaulicher Belustigung des Users Thaiguru, der hier vielleicht wieder eine Lanze fuer sein geliebtes Gold und Silber brechen moechte...)
Gruss,
ghost_god
@freefly:
Sicherlich richtig, die urspruengliche Diskussion ist etwas abgedriftet, was aber aufgrund des grossen Interesses am aktuellen Thema m.E. nur positiv ist.
Zu den Ein- und Zwei- Centmuenzen:
Es ist schon nachvollziehbar, dass dieses Kleingeld nach und nach im Zuge einer anhaltenen Steigerung des Preisniveaus ueberfluessig bzw. umstaendlich in seiner praktischen Handhabung wird. Doch frage ich mich, ob es nicht zumindest ein Warnsignal ist, wenn die Abschaffung von Kleingeld quasi als Opfer der Entschuldungspolitik (durch Inflation) munter seitens der Regierung zur Diskussion gestellt wird.
Ich gebe Dir sogar recht, dass die Praktikabilitaet des Kleingeldes zunehmend in Frage gestellt werden sollte (ich persoenlich habe niemals Muenzen bei mir, wenn ich das Haus verlasse - notgedrungen erhaltenes Wechselgeld wird zu Hause gesammelt und einmal im Jahr zur Bank gebracht). Doch ist diese Entwicklung m.E. ein klarer Hinweis auf das uns Bevorstehende - und es wuerde mich nichtmal verwundern, wenn in einigen Jahren die 1.000 und 5.000 Euro Scheine eingefuehrt werden wuerden - schlicht, weil lauter 500 Euro Scheine zu viel Platz einnaehmen, wenn der Wocheneinkauf im Supermarkt EUR 2.376 kostet....
Nicht vorstellbar? Horrorszenario? Hoechstens, weil wir sehr lange keine solchen Zustaende mehr erlebt haben.
Schoene Gruesse,
ghost_god
@ Ulfur:
ZitatMit Deinem Vergleich ist schon die Antwort gegeben. Das „Vierte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ hat nicht die naturgesetzliche Unvermeidlichkeit wie der Tod.
Sicherlich war der Vergleich von Skeptiker zwischen Demonstration gegen Hartz IV und dem Tod, wie er selber auch sagte, ueberspitzt formuliert. Doch geht es - wie Du oben die Problematik abzuwerten versuchst - nicht um die theoretische Vermeidbarkeit der Hartz IV Reform speziell, sondern um die theoretische Vermeidbarkeit der kuenftigen Armut. Und genau aus diesem Grund, weil also Hartz IV als Ursache fuer die befuerchtete Armut bzw. die Verschlechterung der eigenen Lebensumstaende fehlinterpretiert wird, demonstrieren die Menschen auf der Strasse. Gerechtfertigt? Hoechstens durch Ihnen zugestandenen Ahnungslosigkeit.
Unumstoesslich ist - wie Skeptiker (und auch ich eingangs im ersten Beitrag) bereits sagte - aber die Deutschland bevorstehende Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhaeltnisse mit der Konsequenz der Ausbreitung von empfundener Armut in breiten Bevoelkerungskreisen.
Wer immer noch glaubt, mit den Schulden des "Staates" nichts zu tun zu haben, der wird spaetestens jetzt und kuenftig eines Besseren belehrt. Fuer die Schulden des Staates zahlen wir alle. Enteignung der Ersparnisse/Einkuenfte durch anfangs bewusste und spaeter wahrscheinlich unkontrollierte Inflationierung der eigenen Waehrung fuehrt selbstverstaendlich bei jedem Einzelnen zu real weniger "Geld in der Tasche".
Ein anderes Zitat von Dir:
ZitatDie USA zeigen mit Wachstumsraten von 3-5%, daß sie neue Arbeitsplätze schaffen.
Zunaechst einmal ging es bei den Wachstumsraten um Wirtschaftswachstumsraten. Ich gehe also davon aus, dass Du von diesen auch in Deinem Zitat sprichst. Dann frage ich Dich allerdings konkret, wie Du von einem nominal (!) ausgewiesenen Wirtschaftswachstum von 3-5% auf neu geschaffene Arbeitsplaetze schlussfolgerst. Kann es nicht vielmehr sein, dass das Wachstum eines mathematischen Produktes (hier konkret das Wirtschaftswachstum) nicht auf erhoehte Warenproduktion, sondern vielmehr auf erhoehte Preise, mit denen die Waren bewertet werden, zurueckzufuehren ist? Dem ist in den USA ganz sicher so und der Grund hierfuer ist Inflation in weiten Teilen ihrer Wirtschaft (was einer wahrscheinlich bevorstehenden Deflation an den Aktien- und Immobilienmaerkten nicht widerspricht).
Sicherlich hat die USA in den vergangenen Monaten immer wieder die neue Schaffung von Arbeitsplaetzen in Ihren statistischen Berichten ausgewiesen, wunderschoen sahen die Zahlen fuer den Laien auf den ersten Blick aus, wenn sie blinkend rot auf den Bloomberg Terminals erschienen. Doch viele dieser ausgewiesenen neuen "jobs" sind u.a. streikende Berufstaetige, die Ihren Streik niederlegten und zurueck an die laengst dagewesene Arbeit gingen, oder es zaehlten u.a. Teilzeitanstellungen zu den "non farm payrolls"...
Wirtschaftswachstum, wie es der Durchschnittsbuerger versteht, oder statistische Augenwischerei, um das Karussel noch einige Runden weiter drehen zu lassen?
Gruss,
ghost_god
Hallo Thom,
wirklich guter Artikel....
Interessant auch folgende Passage:
"Wiederholt wird Empörung laut, wenn die Rede auf Diäten, üppige Altersrenten für Politiker und millionenschwere Abfindungen von Managern kommt. Solche Nachrichten schüren den Eindruck: Geld genug ist doch da. Man muss es nur umverteilen. Ein Flugblatt fordert «120 000 öffentlich geförderte Arbeitsstellen». Wie das zu finanzieren sei? Durch höhere Steuern auf Vermögen und Erbschaften und dadurch, dass jeder Beschäftigte mit einem Monatseinkommen von über 2500 Euro ein bisschen davon abgibt."
Wenn's einem selber schlecht geht, ist auch Sozialismus und im Extremfall notfalls Kommunismus erstrebenswert, nicht wahr?
Wenn ich mich zurueck erinnere an meine Schulzeit, dann wundert es mich immer wieder, dass Kunst und Philosophie (beides sicherlich interessante Themen) unterrichtet wird, Politik und Wirtschaft hingegen nicht bzw. mittlerweile nur zoegerlich. Wer heute auf der Strasse demonstriert mag wissen, welch philosophischen Gehalt das Hoelenbildnis und die menschliche Weltanschauung hat, doch fehlt ihm meist das Wissen um das, wogegen er so vehement demonstriert. Aber dabei zu sein scheint einmal wieder alles zu sein... ![]()
Schoene Gruesse.
Fazit: (um es mit Deinen Worten zu sagen)
Die Demonstrationen haetten vor vielen vielen Jahren kommen muessen, als noch zu aendern war, was heute unumstoessliche Realitaet ist. Gegen die Realitaet zu demonstrieren macht hingegen keinen Sinn. Zu spaet also der Aufschrei der Bevoelkerung.
@ Kalle14:
Sehe ich aehnlich, das mit den Steinen war mir neu...
@ Ulfur:
Du machst den Fehler und verwechselst offizielle und reale Inflationsraten, andernfalls duerftest Du mir zustimmen, dass bereits seit einigen Jahren durch starke Inflationierung das Verschuldungsproblem Stueck fuer Stueck angegangen wird. Was glaubst Du denn, wo das Geld fuer die 550 Mrd. Dollar Neuverschuldung der USA 2003 herkommt? Schau Dir doch den M3 Chart einmal an und sage mir nochmal, dass Inflation nicht seit Jahren u.a. in den USA (aber auch in weiten Teilen Europas) roter Faden der Geldpolitik zur mittelfristigen Entschuldung ist. Wichtig ist natuerlich, dass der Prozess der Entschuldung nicht mit vollzogener Entschuldung verwechselt werden darf. Vollzogen ist sie ganz sicher nicht - da hast Du sicherlich recht.
ZitatEs geht nicht um einen Wirtschaftszyklus, sondern um langfristige Strukturprobleme. Nicht Rezession ist das Thema, sondern Stagnation, langfristiger Niedergang.
-> Was meinst Du denn, wie sich Wirtschaftszyklen bilden? Im uebrigen eine sehr interessante Frage, auf die viele Oekonomen unterschiedlich antworten. Die Frage ist doch, ob Strukturprobleme in der Wirtschaft nicht ein Muss dieser sind und sich allein aufgrund der menschlichen Psychologie immer wieder bilden. Ich kenne jedenfalls keine Zeitreihe unserer Geschichte, in der sog. Strukturprobleme nicht die Rezession nach dem Aufschwung einleiteten. Sicherlich gibt es Katalysatoren, wie z.B. Kriege, Aufstaende etc., doch den Sinn einer Demonstration gegen Armut und gegen eine Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Zustaende sehe ich nicht.
In Deutschland weiss doch kaum noch jemand, was Armut wirklich ist. Zu lange haben wir im scheinbar nie enden wollenden Aufschwung gelebt, haben es als eine Selbstverstaendlichkeit angesehen, dass die Wirtschaft (oder das BIP) um 2-3% p.a. waechst und koennen nun nicht von dem liebgewonnenen Anspruchsdenken loslassen. Also demonstrieren wir. Warum wurde nicht demonstriert, als das Fundament zur heutigen Rezession gelegt wurde? Warum demonstrierte niemand gegen das Bemuehen der Regierungen, die Wirtschaft mit allen Mitteln der modernen Volkswirtschaftslehre zu beleben (und somit den zwingend irgendwann kommenden Abschwung in seiner Haerte und Tragweite nur zu verstaerken)?
Weil die Mehrheit statt an morgen zu denken, ausschliesslich heute lebt.
Wir sind uns sicherlich einig, dass sich die Regierungen der westlichen Laender ihrem zweifellos bestehendem Ueberschuldungsproblem durch massive Inflationierung der eigenen Waehrungen entledigen werden und dies auch seit einigen Jahren bereits aktiv tun.
In diesem Zusammenhang, in dem die Euroeinfuehrung sicherlich kein Zufall war, finde ich die aktuelle Diskussion um die Ein- und Zwei- Cent Muenzen sehr interessant. Bundesregierung und Buba (=Bundesbank) lassen mehr und mehr ihre Ueberzeugung durchsickern, der laestigen Produktion und Lagerung dieser Muenzen, die mittlerweile in Ihrer Herstellung teurer sind, als ihr nominaler Nennwert verbrieft, ein Ende zu bereiten. Schlecht nur fuer die Konsumenten, denen in diesem Falle als kleinste Waehrungseinheit die Fuenf-Cent Muenze bliebe.
Traurig scheint vor diesem Hintergrund vor allem, das sich bei einer juengst durchgefuehrten Umfrage (von Emnid) immerhin 39% der Befragten (ab 16 Jahren) fuer (!) diese Abschaffung aussprachen.
Ein Armutszeugnis fuer den Intellekt unseres Volkes? Wen ueberrascht es, wenn man sich all die Demonstranten gegen Hartz IV anschaut, die noch immer glauben, durch Demonstration die Rezession aufhalten zu koennen (wenn Ihnen das Wort Rezession ueberhaupt gelaeufig ist). Es ist doch erstaunlich, dass der Bundeskanzler gerade wieder mit faulen Eiern empfangen wurde, als ob nur seine Person (oder meinetwegen die Politiker allgemein) fuer die wirtschaftliche Misere verantwortlich waere. Als ob Schulden aus der Vergangenheit nicht zu Belastungen in der Zukunft fuehren wuerden, als ob Wirtschaftszyklen durch Demonstrationen ihre Existenz verloeren.
Solange Muenzen aus "billigem" Metall vor dem Hintergrund des Fiat Moneys teuer erscheinen, solange diese aus Kostengruenden schliesslich sogar aus dem Verkehr gezogen werden muessen,...................... solange kaufe ich Gold und Silber auf aktuellem Niveau.
Es duerfte nur eine Frage der Zeit sein, bis der Markt eine Unze Gold nicht mehr fuer 400 oder 800 Euro hergibt, schlicht, weil die Produktion bereits teurer sein duerfte.
In diesem Sinne eine schoene Nacht!
Thom:
Da gebe ich Dir recht - ich habe zeitweilig ueberlegt, eine Handelsplattform aufzubauen, auf der ich ausschliesslich Anlegern mit z.B. maximal 20.000 Euro den Handel erlaube und zu einer begrenzten Auswahl an Produkten (gaengige Indizes und Aktien) ich jeweils die Gegenposition einnaehme. In der Summe gibt es naemlich durchaus die von Dir angesprochene stark ausgepraege Konzentrationskurve im FInanzmarkt - wenige verdienen das Viele, das viele verlieren.
Es scheiterte schliesslich am Cashflow.
Im uebrigen muss natuerlich bedacht werden, dass - wenn von Verkaeufen an der Euwax die Rede ist - damit nur close outs gemeint sind. Es werden also keine neuen Positionen geoeffnet, sondern lediglich Longpositionen gegen die jeweiligen Emittenten teilweise geschlossen.
Dies macht fuer den evtl. Einfluss auf den Preis (wie gesagt nur indirekt durch den evtl. Deltahedge der Emittenten moeglich) zwar keinen Unterschied, begrenzt aber das moegliche Verkaufsvolumen auf ein Maximum (und zwar auf die Hoehe der offenen Longpositionen - in diesem Fall in Silbercalls).
m.E. sehr fragwuerdige Berichterstattung seitens des Autors. (http://www.instock.de ![]()
Schoene Gruesse.
Goldbugs500 und @ Thom:
Der Handel mit Optionsscheinen an der Euwax spielt keine grosse Rolle bei der Preisfindung von Silber. Hier scheint lediglich versucht zu werden, die Bedeutung der Euwax als Institution verbal zu stuetzen. Zum einen sind die gehandelten Volumina in Relation zu den dominierenden Maerkten im Silber verschwindend gering, zum anderen ist nicht mal klar, inwieweit sich die Emittenten der Optionsscheine deltaneutral hedgen.
(Nur ueber den Deltahedge der Emittenten koennte ein marginaler Einfluss auf den Silberpreis erzielt werden)
Schoene Gruesse.
Thom, Deine Ausfuehrungen kann ich so nur bestaetigen! Ich selber habe mich auch bisher wenig mit Mienenaktien jedweder Art beschaeftigt und wollte die Studie ohne Wertung hier posten.
Die angesprochenen Risiken sollten unbedingt beachtet werden, wenn (!) ueberhaupt ueber ein Engagement nachgedacht werden sollte.
Schoene Gruesse.
Beruecksichtigen sollte man aber, dass nahezu alle von der MIDAS Research GmbH vorgestellten Explorer zumindest in Deutschland sehr marktend (also illiquider Handel) scheinen und unabhaengig von den m.E. guten Analysen schon hierdrin ein Grundrisiko bestehen duerfte.
Wer also Interesse an solchen Werten hat, sollte vorab u.a. die Umsaetze an deren Heimatboersen genau pruefen und nicht auf Angaben zu Umsaetzen in Frankfurt vertrauen (die dort genannten Umsaetze von teilweise wenigen 10.000 Euro beziehen sich auf einen 3-Monats Zeitraum!)
Fuer lesenswert halte ich die Veroeffentlichung jedoch allemal.
Schoenen Abend.
Goldbugs500 und @ Warren:
Danke. Es gab Meinungsverschiedenheiten und unter Einfluss von Emotionen sichlich auch viele kochende Gemueter. Doch letztendlich sind wir doch alle nicht mehr 18 und duerften insofern professionell miteinander umzugehen wissen. Ich schliesse mich Dir insofern an - nachtragend sollte man bei solchen Missverstaendnissen nicht sein. So let's move on...
Zum Thema:
Wer seinen Geschaeftspartner persoenlich gut kennt, kann selbstverstaendlich auf gesetzlich garantierte Sicherheiten in Form von Haftungsverpflichtungen verzichten. Da gebe ich Dir recht. Wer allerdings nicht auf ein solch verlaessliches Bekanntschaftsverhaeltnis mit dem jeweiligen Gegenueber vertrauen kann, ist meines Erachtens darauf angewiesen bzw. gut beraten, auf die rechtlichen Hintergruende penibel zu achten - besonders, wenn's um Geld evtl. viel Geld geht.
Die Risiken einer Bank als Institution im Falle eines globalen Zusammenbruchs unseres Finanzsystems sind in diesem Zusammenhang m.E. nicht weiter von Relevanz. evtl. Geschaefte werden heute erledigt, man entscheidet also heute, ob man bei z.B. Herrn Ewers, der "pro aurum GmbH & Co. KG" oder aber bei einer Landesbank kauft. Kommt es dann wenige Tage oder Wochen Spaeter zu der Erkenntnis, dass die erhaltene Ware nicht echt ist und somit quasi wertlos, so blieben nur rechtliche Schritte gegen den jeweiligen Geschaeftspartner. Dies alles laesst sich also vielmehr auf das A&O des daily business herunterbrechen, als dass es hier um Insolvenzrisiken von z.B. Landesbanken in naher oder ferner Zukunft ginge.
Eine Landesbank wuerde niemals unechte Ware ausliefern und falls doch, waere es ein leichtes, sie dafuer haftbar zu machen (zumindest auf Sicht der nahen Zukunft, also c.p.).
Insofern bevorzuge ich fuer meine Person die daraus resultierende Konsequenz, Edelmetalle bei grossen Institutionen zu kaufen (mir fehlt allerdings auch die physikalische oder chemische Fachkenntnis, die Ware vor Ort zu pruefen).
Schoene Gruesse.
danke! ![]()
Ansonsten schliesse ich mich Mschini's Aussage "Wieder was dazu gelernt, danke!" an.
Gruss.