Die anschliessende Registrierung via Tabys App ist nicht zeitkritisch.
Okay, danke. Wenn es anders gewesen wäre, dann hätte man sich ggf. schon um Anmeldung, Legitimation usw. kümmern können. Aber das ist dann unnötig. Also erstmal abwarten, bis die Aktienzertifikate kommen.
Nachdem ich die gestrige Aktion der dwpbank als Abwicklungsbank für DKB, S-Broker und Sparkassen nochmal sacken lassen habe, sind mir noch ein paar Gedanken gekommen.
Warum bieten sie die mutmaßliche Aktienzertifikatslösung mit so einer unrealistisch kurzen Frist (gestern 14.30 Uhr) an?
Ich habe das Dokument erst gestern um ca. 13.30 Uhr entdeckt. Mutmaßlich war es aber schon am Abend des Vortags im Postfach.
Ich bezweifle stark, dass eine solche Fristsetzung "versehentlich" passiert ist. Das wurde bewusst so gewählt.
Als Ursache dafür kommen entweder Schlamperei (z.B. zu spät dran) oder Vorsatz in Frage.
Wenn es Vorsatz sein sollte, dann wäre das wieder eine typische Schikane wie schon die unnötige Handelsblockierung. Schikane könnte auch bedeuten, dass sie garnicht wollen, dass wir Aktienzertifikate erhalten.
Was wäre die konkrete Folge eines Nichthandelns? Dass das im Anschreiben verschwiegen wird, halte ich in diesem Zusammenhang auch für bedenklich, denn vielleicht wäre ein Zwangsverkauf zum derzeit nicht marktgerechten Schleuderpreis die Folge.
Wenn man aber bedenkt, dass andere Banken noch nicht reagiert haben oder wie bei der Consorsbank pauschal gesagt wurde, dass es eine physische Urkunde gibt, dann geht es offensichtlich auch anders. (wobei das auch nicht zwingend besser sein muss)
Bei der Consorsbank steht wie schon vorher erwähnt nicht explizit drin, für wen die "phyische Urkunde" gedacht ist. Nachdem die Consorsbank ihre Kunden nicht um Namensoffenlegung gebeten hat, wäre das ein Indiz darauf, dass sie die Verwahrung auch in Zukunft selbst machen wollen.
Eine ähnliche Info habe ich von einem Polymetal-Aktionär bei der Santander erfahren. Die haben sogar explizit gesagt, dass die Aktie weiter bei ihnen elektronisch verwahrt werden kann. Das würde ebenfalls darauf hindeuten, dass eine Verwahrstelle oder die Abwicklungsbank selbst die Aktienzertifikate registriert und damit als neuer "Nominee" gegenüber dem Kunden auftritt.
Das wäre zumindest für die Kunden die einfachste Lösung. Aber aus diesem Käfig rauszukommen wäre wohl schwierig, da man davon ausgehen muss, dass kein nachträglicher Transfer zu einem anderen Broker, der einen Börsenhandel anbieten kann, möglich wäre. Ich könnte mir aber vorstellen, dass zumindest die Dividendenweitergabe klappen würde. (wobei auch das nicht sicher ist und im vorauseilenden Compliance-Wahn verhindert werden könnte)
Von daher fühle ich mich mit den gerade noch rechtzeitig beantragen mutmaßlichen Aktienzertifikaten am wohlsten. Damit wäre man raus aus dem Käfig und hat alle Optionen offen.
Achja: Die DKB hat mir bereit bestätigt, dass mein Auftrag erfasst wurde. Sie werden mich informieren, "ob und in welcher Form eine physische Auslieferung möglich sein wird".
Sie haben auch geschrieben, dass sie versuchen, eine Fristverlängerung zu erwirken.
Wenn also jemand zu spät dran ist, dann könnte man es auch jetzt noch auf gut Glück versuchen, den Auftrag einzureichen. (am besten per Fax)