Beiträge von Wurschtler

    Es ging noch runter bis 0,48 CAD.


    Laut eines Kommentars auf ceo.ca hat ein Fonds schon eine Weile größere Mengen an Excelsior abverkauft, angeblich nur wegen der zu geringen Marktkapitalisierung und ohne fundamentale Gründe. Dieser Verkauf soll seit kurzem abgeschlossen sein.


    Heute der Befreiungsschlag mit bislang +18,5 % Tagesplus. Das könnte die Trendwende gewesen sein. :)

    Interessiert sich schon keiner mehr für EQX? ;)
    https://www.equinoxgold.com/ne…rations-at-los-filos-mine



    Equinox Gold Announces Restart of Operations at Los Filos Mine


    Download a PDF of this news release
    JULY 26, 2021
    Equinox Gold Corp. (TSX: EQX, NYSE American: EQX) (“Equinox Gold” or the “Company”) reports that the union blockade at the Company’s Los Filos Mine in Mexico has been removed, access to the mine has been restored and Los Filos has resumed operations.
    Certain members of the Xochipala community remain illegally camped near the Guadalupe and Bermejal open pits, disrupting mining activities in this area of the operation only. Los Filos representatives continue to engage with government and Xochipala representatives to achieve resolution.


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    Los Filos läuft wieder, aber immer noch mit Einschränkungen und eine endgültige Lösung steht auch noch aus.
    Trotzdem hat sich der Kurs heute bisher um 5,7 % erholt.

    Tja, stellt sich Frage "jetzt Buchverlust realisieren", oder ist nun mittlerweile alles eingepreist und man sollte abwarten bis Coté fertig ist??

    Kann man ja machen und das Kapital dann in eine andere Minenaktie reinstecken, die ebenfalls stark verloren hat, aber fundamental besser aufgestellt ist.

    Um den dauernden Nackenschlägen zu entkommen (Murdock weiß, was ich meine), habe ich jetzt das Kapital aus dem GDXJ herausgenommen und komplett in eine Uranaktie investiert (ja, ich weiß, dass das auch Zockerei ist und man nicht alles auf eine Karte setzen sollte...).


    Bei dem Klumpenrisiko braucht es auch keine dauernden Nackenschläge mehr. Es reicht ein einziger zum Genickbruch.


    Ich halte solche extremen Vorgehensweisen nicht für weise, noch dazu, wenn die Entscheidung emotional beeinflusst war.
    Ich fühl mich schon komisch, wenn ich mal 5 % vom Depot umschichten muss. :D

    Das Hedgebook und der Schuldenberg wirkt wie eine Giftpille für potenzielle Übernehmer, von daher wäre eine Insolvenz durchaus eine denkbare Option. Da könnte ein Übernehmer die Mine aus der Insolvenzmasse herauskaufen ohne diese Verpflichtungen. Die Aktionäre würden komplett leer ausgehn.


    Wie würde denn eine erfolgreiche Refinanzierung mit BNP aussehen?
    Das wäre vermutlich eine Kombination aus einem neuen Wucherkredit in Verbindung mit einer riesigen Verwässerung zu erbärmlichen Konditionen.


    Diese Risiken spiegelt gerade auch die Kursentwicklung wider.

    https://ceo.ca/@nasdaq/fortuna…-of-55953-gold-equivalent


    Fortuna reports production of 55,953 gold equivalent ounces for the second quarter and issues updated guidance for 2021


    VANCOUVER, British Columbia, July 19, 2021 (GLOBE NEWSWIRE) -- Fortuna Silver Mines Inc. (NYSE: FSM) (TSX: FVI) reports production results for the second quarter from its three operating mines in the Americas, the San Jose Mine in Mexico, the Caylloma Mine in Peru, and the Lindero Mine in Argentina. The company produced 1,892,822 ounces of silver and 31,048 ounces of gold or 55,953 gold equivalent1 ounces. Silver and gold production for the first six months of 2021 totaled 3,806,577 ounces and 65,603 ounces, respectively, or 115,690 gold equivalent1 ounces. The company is also providing an updated production and cost guidance for 2021 which also incorporates gold production for the second half of the year from the Yaramoko Mine in Burkina Faso.


    [...]


    Lindero Mine, Argentina
    Argentina suffered a surge of COVID-19 during the second quarter of 2021 with the infection rate peaking at 41,000 cases per day. Extended nationwide COVID-19 related travel restrictions continued to limit onsite access to foreign vendor support affecting ramp up activities at Lindero.
    The COVID-19 infection rate at Lindero increased during the second quarter and had a significant impact on the operation´s performance as 160 personnel tested positive, representing 18 percent of the workforce. During the quarter, the company intermittently voluntarily suspended onsite operations for a total of 16 days which directly impacted ramp up progress and reduced the amount of ore delivered to the heap leach pad. Strict government mandated travel restrictions have led to disruptions in the hiring and movement of skilled personnel and delays in access to foreign vendor support, which resulted in higher mechanical downtime leading to lower tonnes of processed ore being delivered to the leach pad.
    In the second quarter, a total of 1,477,000 tonnes of ore were placed on the leach pad averaging 0.95 g/t gold containing an estimated 44,889 ounces of gold.
    Total gold production for the quarter was 19,521 ounces, 73 percent of the plan, comprised of 18,726 ounces in doré and 794 ounces of gold-in-carbon (GIC) inventory.


    [...]


    Lindero Mine, Argentina
    Production guidance
    Lindero´s updated gold production guidance range of between 90 and 110 thousand ounces reflects a decrease of 50,000 ounces with respect to both the lower and upper range of the production guidance disclosed on January 19, 2021. The decrease in production is a consequence of the direct and indirect impacts of the increase in COVID-19 positive cases in Argentina and in the workforce at Lindero, stricter government mandated travel restrictions which have caused delays in the ramp up of activities, and challenges related to attempting to selectively mine and separate higher-grade material, as discussed above for the second quarter results. Operational impacts caused by these factors have been evaluated and their effect considered for the second half of the year.
    AISC guidance
    Lindero´s updated AISC per ounce of gold between US$1,010 and US$1,190 reflects an increase of 38 percent with respect to both the lower and upper range of the AISC guidance disclosed at the beginning of the year. The increase is a consequence of projected lower gold production and higher sustaining capex related to the expansion of the ADR plant.




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    Was für ein Dreck. 18 % der Belegschaft in Lindero sind infiziert. Die Produktion sinkt, die Kosten steigen. X(


    Andererseits sollte das kein Dauerzustand sein und die Kursreaktion damit übertrieben.

    Es gibt halt viele Marktteilnehmer, die zu mündelsicheren Anlagen verpflichtet sind, die haben noch nicht mal die Wahl, die verwalteten Guthaben bar oder als Sichteinlagen zu halten und erst recht nicht in Edelmetalle anzulegen.
    Das Gesetz bzw. die dazu gebildete Rechtsprechung fordert dann nur, dass die Anlagen in bestimmte Instrumente zu stecken sind (weil diese als sicher "gelten"), die zudem verzinslich sein müssen. Die Inflationsrate ist dort widersinnig nicht beachtet und den Verwaltern bleibt somit im Grunde keine andere Wahl.

    Es ist nicht nur das.
    Im Euroraum wird auch viel Geld in Staatsanleihen umgeleitet.


    All das Geld, das Millionen von Deutschen in Lebensversicherungen, Riesterrenten und anderen Abzockprodukten "investiert" haben, steckt zum größten Teil in Staatsanleihen. Die Versicherungen werden mit Regeln wie z.B. der EU-Richtlinge Solvency II dazu gezwungen.
    Das System ist bisher nur noch nicht kollabiert, weil man durch die Zinssenkungen auch Kursgewinne hatte. Das ist allerdings nur ein temporärer Effekt. In ein paar Jahren wird klar werden, dass der Versicherungskaiser nackt ist.


    Auch sogenannte "fondsgebundene" Versicherungen sind nicht besser, im Gegenteil. Da wird man noch durch weitere Verwaltungsgebühren abgezockt und der mickrige Aktienanteil wurde zuletzt im Corona-Crash am Tiefpunkt billigst zwangsverkauft und in "sichere" Staatsanleihen investiert. Zu hohen Preisen wird/wurde dann wieder zurückgekauft.
    Defacto sind all diese Versicherungen Betrugssysteme, wo Versicherung und Staat zusammenarbeiten, um sich auf Kosten der "Versicherten" zu bereichern. Zum Glück für die sind die Dummen in der Mehrheit.

    Ich denke mal die infiltrieren die Mine durch erpresste Arbeiter, denen die Familie entführt wird. Außerdem werden sich da hochkriminelle Banden einschalten die die Massen lenken. Das läuft dann in etwa so ab: Eine große Demo wird vor der Mine abgehalten und einem Materialtransport wird Einlaß gewährt. Sobald das Tor offen ist blockieren die Saboteure die Schließung und aus den eingefahrenen Lastwagen springen die Killerkommandos die die Wachen erledigen. Sicher werden die Wachmannschaften noch ein paar Dutzend Plünderer erschießen können, aber die strömen zu tausenden rein. Die kriminellen Profis holen sich die Rohbarren und das Fußvolk plündert den Rest.

    Ist das Spekulation oder hat es das in der Form schon gegeben?

    Hab ich hier irgendeinen Denk- oder Rechenfehler? Wo ist hier den Haken bei Gran Colombia?


    Alles richtig soweit. GCM ist absurd günstig bewertet.


    Eine der Ursachen ist die Angst vor Kolumbien, wie es @Palatin beschrieben hat. Ich halte diese Angst jedoch in relativer Betrachtung für übertrieben. Kolumbien ist sicher nicht harmlos, aber Mexiko halte ich für gefährlicher.


    Davon abgesehen hat GCM mit dem Toroparu-Projekt noch eine zukünftige Mine in Guyana. Da werden sie in wenigen Jahren über eine LOM von 24 Jahren durchschnittlich weitere 187 koz/Jahr produzieren.
    Segovia wird denke ich auch noch deutlich länger laufen, als es die Reserven vermuten lassen. Bisher haben sie jedes Jahr ihre Reserven wieder auffüllen können. Somit besteht das Potenzial von 400 koz Jahresproduktion.


    GCM ist mittlerweile meine größte Depotposition.

    Nicht alles von First Majestic sind gute Nachrichten.
    Jerrit Canyon produziert zu AISC von 1816-1949 $, macht derzeit also nur Verluste.
    Der AISC-Forecast wurde gegenüber dem vorherigen Stand (1785-1881 $) auch noch erhöht. Es geht also gerade in die falsche Richtung!


    Die Verwässerung des hohen Silberanteils mit Gold sieht auch nicht jeder so toll.


    Das alles nagt an den Vorschusslorbeeren, die First Majestic schon länger hat.


    Ich zitiere deinen Beitrag mal in diesem Thread.
    Danke, dass du diese Info mit uns teilst! :)
    Die "historische" Ressource war bisher der Knackpunkt, der mich von einem Kauf abgehalten hat.


    Aber nach der Aussage scheint eine Konversion wahrscheinlich und dann wäre es eine extrem günstige Ressource.


    Eigentlich habe ich schon zuviele Aktien, aber APGO kommt jetzt noch mit dazu. :D

    Spin out ohne die Altaktionäre zu berücksichtigen? Das wäre dann schon sehr unverschämt, dieses Projekt ist der Grund warum ich (noch) dabei war. -_-

    Ich war letztes Jahr zeitweise auch mal in MUX investiert und mein Hauptgrund war damals auch das Kupferprojekt!
    Ich bin dann trotzdem wieder ausgestiegen, weil MUX in Summe einfach trotzdem ein Schrottladen ist.


    Rob McEwen ist sich dem wohl selbst bewusst, sonst würde er das beste Filetstück, das die Firma noch hat, nicht herausschneiden. Von daher freut mich natürlich seine Entscheidung und werde McEwen Copper in Betracht ziehen, wenn es mal gelistet wird. Das Börsenlisting "soll" bis in 12 Monaten geschehen. Es ist also noch etwas Geduld gefragt.


    Los Azules ist schon riesig. Genauso allerdings auch die Hürden, das Projekt zu finanzieren.
    Die Capex betragen gigantische 2363 Mio. USD laut der 2017er PEA. Das wird sich inflationsbedingt heute eher in Richtung 3 Milliarden $ bewegen. Für die Finanzierung einer solchen Summe brauchen sie wahrscheinlich einen Senior als JV-Partner.


    Mal sehen, bis zum Börsenlisting sollte schon eine etwas konkretere Strategie für die Zukunft bekannt werden.

    Minen sind ein Hebel auf den Goldpreis und da geht es eben auch mal in die andere Richtung.


    Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Wenn sich die Kursentwicklung der Minen an einen Hebel halten würde, dann wäre ich weitgehend zufrieden.
    Heute steht der Goldpreis immerhin fast exakt genauso hoch wie vor einem Jahr. Und die Minen? Die hinken jämmerlich hinterher. Mit einem Hebel ist diese Unterperformance also nicht zu erklären.


    Fundamental ist es auch nicht zu erklären, denn die Minen erwirtschaften seit 1-2 Jahren nach einer jahrzehntelangen Durststrecke im Durchschnitt wieder einen starken Free Cashflow! Die Bilanzen der meisten Minen wurden im letzten Jahrzehnt mühsam saniert und sehen heute entsprechend gut aus. Viele Unternehmen sind netto schuldenfrei und sitzen auf Cashbergen.
    Die Dividenden steigen daher auch bereits, wobei das meiner Meinung nach eine Entwicklung ist, die noch ganz am Anfang steht!
    Polymetal kommt laut Prognose für 2021 auf 6,8 % Dividendenrendite. Der Goldriese Newmont kommt ebenfalls schon auf 3,2 %. Auch die Juniors fangen langsam mit Dividendenzahlungen an, Gran Colombia Gold z.B. mit 3,6 %.


    Auf der anderen Seite sind die Opportunitätskosten durch den Null- bzw. Negativzins bei Null.
    Wieso sollte man also sein Geld längerfristig auf dem Konto lagern, wo es immer öfter sogar weniger als nichts gibt, weil immer mehr Banken eine Verwahrgebühr von 0,5 % verlangen?


    Die Minen werden eben immer noch wie "Dreck" behandelt. Aber selbst wenn das noch länger so ist, der Free Cashflow wird selbst ohne weitere Goldpreissteigerungen die nächsten Jahre zunehmen. Damit werden Dividenden noch weiter erhöht oder Aktien zurückgekauft. Auf irgendeine Art und Weise wird man also auch mal als Mineninvestor profitieren. Die Geduld wird sich meiner Meinung nach noch auszahlen. :)


    Trotz allem habe ich mich seit letztem Jahr etwas breiter aufgestellt und auch in andere Rohstoffe diversifiziert.
    Gold bleibt die Nr. 1 und Silber die Nr. 2, aber ich habe mittlerweile auch nennenswerte Anteile an Aktien in den Bereichen PGM, Kupfer, Zinn und Lithium. Das hat mir zumindest geholfen, den Niedergang bei den Gold- und Silberminen etwas zu kompensieren. Ich gehe aber davon aus, dass das auch wieder andersrum laufen wird!

    Aktueller Stand bei uns im Unternehmen.


    Geschäft läuft eher schlecht. Neue Aufträge fehlen.
    Kurzarbeit wird angedroht. Personelle-Konsequenzen angedroht.


    Einige Abteilungen vor Ende der Corona-Kurzarbeit, weil der Zeitraum ausgeschöpft ist.
    Wurde zum Trick gegriffen: Beschäftigung mit nachfolgender regulärer Kurzarbeit, um es nochmal zu strecken.

    Branche?