Beiträge von Wurschtler

    @ Salorius: Hat Google Zugriff auf die Lagermenge jeden Michels ???? Glaubst du dass Google/ Wikipedia die pure Wahrheit aus Unmengen Daten für dich aussuchen ????

    Du denkst du kompliziert.
    Es gibt Statistiken darüber, wie hoch die Goldimporte und Goldexporte sind.
    Die (positive) Nettobilanz ist das, was sich logischerweise im Land befinden muss.

    Moin moin,


    bei INV wurde zum 5. Mal ein Referendum zum Stop der Bergbauaktivitäten von der naheliegenden Gemeinde angestrebt. Bisher hat das Verfassungsgericht alle Anträge abgelehnt.


    Die Mine soll ausgerechnet im Gebiet der Wasserquellen für die Gemeinde Cuenca liegen. Wenn das so ist, wird es noch viel Ärger geben und der kostet bekanntlich viel Geld und Zeit. Man kann nur hoffen, dass sich INV auf Gespräche einlässt, um zu erfahren, was die Gemeinde bzw. die Interessengruppe namens "Cabildo Popular Por El Agua De Cuenca" erreichen möchte und ob ein Kompromiss möglich ist. Diese Leute werden nicht aufhören, bis sie gehört werden. - Meine Einschätzung. - Zur Meldung vom 02.09. 2020

    Die Meldung ist vom 02.09.2020. Es wäre komisch, wenn das erst gestern einen so starken Kursrutsch verursacht hätte.


    Ich sehe die Referenden jedenfalls nicht so gefährlich.
    Sofern der Goldpreis mitspielt (wovon wir ja ausgehen), dann wird diese Mine verwirklicht.
    Die Stänkerer muss man zur Not eben mit Geld ruhigstellen, das hat bisher immer geklappt. Das ist im Bewertungabschlag mehr als ausreichend berücksichtigt.
    Ich denke aktuell geht es eher darum, das Ganze kostengünstiger zu bekommen.


    INV macht bisher ganz gute Öffentlichkeitsarbeit. Die engagieren sich vor Ort, fördern diverse Projekte usw.
    Siehe z.B. hier:
    https://sp.invmetals.com/pmll-…le-con-el-medio-ambiente/
    Sie versuchen also schon mit der Gemeinde den kooperativen Weg zu gehen.
    Die Aktivitäten kann man auch ganz gut auf Instagram beobachten.

    9kt machen bei 82 Millionen Einwohnern 3,5 Unzen pro Kopf. Eine vierköpfige Familie hat im Schnitt also 14 Unzen. Finde ich gefühlt zu hoch gegriffen. Ich kenne z.B keinen, der Gold außer in Form von Schmuck hat (bzw. hat es mir zumindest noch keiner gesagt).

    Ich finde das durchaus realistisch.
    Das ist eben ein Durchschnitt, der äußerst ungleich verteilt ist.
    Hier im Forum ist der Durchschnitt vielleicht bei 100 Unzen, da erscheineinen die 3,5 pro Kopf wiederrum zu wenig. Alles eine Frage der Perspektive. ;)

    Den technischen Fortschritt darf man nie unterschätzen. Deswegen glaube ich auch nicht, dass wir schon den Peak bei der Goldförderung gesehen haben. Das gilt vielleicht für den heutigen Stand der Technik, aber die Technik entwickelt sich weiter.


    Das, was heute in Goldminen abgebaut wird, war im letzten Jahrundert auch überwiegend nicht wirtschaftlich abbaubar. Hätte man in den 70er Jahren jemanden was von Goldminen mit Grades unter 1g erzählt, der hätte einen für verrückt erklärt.
    Genauso wie es heute verrückt klingt, Gold aus Asteroiden, vom Mond, aus dem Meeresboden, aus Vulkanen oder sonstwo abzubauen. Es werden noch völlig neue Methoden dazu kommen, wobei man ganz klar sagen muss, dass das für unsere Lebzeiten wahrscheinlich keine Rolle spielen wird. ;)

    Der Reverse-Split von 5:1 wurde an der TSX erfolgreich vollzogen. :)
    Bei den deutschen Börsen dauert es noch ein bisschen.
    Bei meinem Broker sind die alten Anteile auch noch gesperrt.


    Bisher sieht es jedenfalls nicht schlecht aus. EXN zeigt heute mit +6,8% relative Stärke gegenüber anderen Silberminen. :thumbup:


    Ich habe außerdem auch mal angefragt, wann die ersten Explorationsergebnisse aus Freiberg/Sachsen kommen.
    Die Antwort: Voraussichtlich im Oktober!
    Ich bin schon sehr gespannt. ;)

    Die Verwendung von Gold liegt in Form von GELD, was dir anscheinend irgendwie schwer fällt, nachzuvollziehen.
    Geld liegt nunmal nur "sinnlos" rum. Es ist konservierte Arbeit und Tauschmittel, nicht mehr und nicht weniger. Es gibt einen Bedarf nach Geld und damit hat es auch einen Nutzen, indem es nur in irgendwelchen Tresoren rumliegt.
    Dass es keinen industriellen Charakter hat, ist dabei ein ganz erheblicher Vorteil, weil so die Geldmenge stabil bleibt. Ein Metall, das in großem Stil verbraucht werden würde, hätte auf der anderen Seite unerwünschte Deflationseffekte.

    ..und was ist Geld [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]
    was ist den 1 Euro heute wert? - ebenso viel wie eine 1/1600tel Unze Gold.
    Aber beides ist nichts wert, wenn du keinen hast der dir dafür zu Essen oder Trinken gibt!


    Gold ist Geld! - und beides ist ebenso instabil wie im Grunde wertlos :thumbup:


    Denk mal darüber nach, bevor du eine Diskussion beendest.

    Die Argumentation führt allerdings, ins Leere, weil sie sich auf alles übertragen lässt.
    Selbst 40% der Lebensmittel sind nichts wert, weil sie weggeworfen werden. Sie verderben nämlich!
    Wenn du sie also zum falschen Zeitpunkt hast, dann sind sie wertlos.


    Außerdem ist "Wertaufbewahrung" auch ein Nutzen.
    Es gibt nicht viele Möglichkeiten, die eigene Arbeitskraft für die Zukunft zu konservieren.
    Papierwährungen sind dafür nicht geeignet, weil sie beliebig vermehrt werden können.
    Lebensmittel verderben und auch der Oldtimer in der Garage wird irgendwann wartungsbedürftig und hat zudem hohe Lagerkosten.
    Was nimmt man also, was eine hohe Wertdichte, niedrige Lagerkosten, keine Verderblichkeit, eine hohe Bekanntheit, eine gute Fungibilität und Akzeptanz hat? Hmmm, schwierig. ;)

    Von VZLA gibt's eine neue Präsentation: Vizsla+Corporate+Presentation+-+September+8+2020.pdf


    Wenn ich mir das Ganze mal unvoreingenommen betrachte, dann gefällt mir das schon ziemlich gut.
    Es gibt keinen sonderlich großen Free Float. Viele Insider und Ankerinvestoren sind dabei.






    Es wurde hier schon genannt, aber ich denke man muss es bei all der Angststimmung, die gerade herrscht, nochmal erwähnen: VZLA hat eine Kaufoption für 23 M$ für das gesamte Landpaket inklusive einer Menge Infrastruktur, darunter auch eine Mühle! Das wird helfen, die Capex niedrig zu halten.


    Die Geologie kann ich nicht so gut einschätzen, das können andere hier besser. In einem anderen Forum hat jemand die Ähnlichkeit mit Sivercrest bemerkt.
    Auch die Marktkapitalisierung ist trotz des starken Anstiegs immer noch nicht hoch.


    Dass hier gepusht wurde, das sehe ich als erwiesen an. Ein gewisses Marketing ist allerdings auch wichtig.
    Auch GBR wurde mal gepusht. Ich kann mich auch da noch an bezahlte Werbeartikel und Google-Banner erinnern. Ohne diese würden sie heute vielleicht nicht da stehen, wo sie heute stehen. Solange die Qualität dahinter gut ist, ist das ja nicht falsch.


    Unschön wäre die Pusherei, wenn nichts dahinter steckt. Aber Vizsla ist noch eine frühen Phase, wo man das noch nicht final beurteilen kann. Die bisherigen Bohrergebnisse lassen allerdings eine gute Chance erahnen.
    Ich bin aus GBR tatsächlich auch wegen der Pushereien ausgestiegen, leider zu früh. Bei Vizsla habe ich beschlossen, erstmal nicht den gleichen Fehler zu begehen. ;)


    Da kommt sie, die NYSE-Notierung, dazu gibts einen Reverse-Split von 5:1. :)
    Gefällt mir gut, das könnte EXN in dieser aktuell schwierigen Marktlage zu Stabilität verhelfen.

    Das ist der Wahnsinn.
    Ich denke, die Tragweite ist den meisten noch nicht bewusst.
    Die massiven Anstiege der letzten Wochen haben sich damit als Luftnummer erwiesen.
    Man merkt schon vorbörselich den starken Abwärtssog des Nasdaq, der alles andere mit runterzieht.
    Das sieht wieder sehr deflationär aus und hat meiner Meinung nach das Potenzial für einen Crash, wie wir ihn bereits im März gesehen haben.
    Das hätte dann natürlich auch massive Auswirkungen auf die Minenaktien, wenn auch nicht ganz so stark wie im März.
    Bin jedenfalls etwas verunsichert und überlege, ob ich ich nicht doch wieder einen Short zur Absicherung kaufe. Am besten wohl einen Nasdaq-Short.


    Weitere Meinungen hierzu?

    Silber: 150 Dollar - realistisch?


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    Ich poste nur selten ein Video, aber das habe ich ganz interessant gefunden, weil es einen sehr objektiven Eindruck gemacht hat.


    Eine kurze Zusammenfassung meinerseits:
    - Dauerbullen wie Ted Butler hält er für unseriös (sind seit 20 Jahren ununterbrochen bullisch).
    - Anteil der Industrienachfrage bei Silber liegt aktuell nur bei 55-60%, was derzeit schwach ist.
    - Die aktuelle Silber-Rallye ist rein durch Investmentnachfrage entstanden, also durch Spekulation.
    - Das Gold-Silber-Ratio hat sich schon teilweise normalisiert, Potenzial ist noch da, aber Verhältnisse von 1:10 hält er für utopisch.
    - Nach Betrachtung des Charts hält er ein Kursziel von 75 $ für realistisch. Rein theoretisch unter optimistischesten Bedingungen wären sogar bis zu 350 $ drin, was man laut seiner eigenen Aussage aber schnell wieder vergessen sollte.
    - Silber ist laut ihm noch nicht (!) eindeutig in einem Bullenmarkt.
    - 26,22 $ (61,8% Retracement) ist laut ihm eine wichtige Marke, die nicht unterschritten werden sollte, sonst zieht sich der Bärenmarkt evtl. noch eine Weile hin.
    - Er ist selbst physisch langfristig investiert.
    - Bei Silberaktien erwartet er eine starke Rallye mit Hebel auf den Silberpreis, sobald der Silberpreis in Richtung 75 $ durchstartet.

    Ein sehr interessantes Interview mit einem absoluten Kenner der Gold-Szene, Martin Siegel. Ein äußerst vernünftiger und zuverlässiger Beobachter und Fondsmanager. Viele der Forum-Teilnehmer sollten sich diesen Artikel genau durchlesen und dann die hoffentlich richtigen Rückschlüsse ziehen - alles kehrt irgendwann zu seinem inneren Wert zurück:


    Interview Martin Siegel


    Gruß
    KPO :rolleyes:

    Teilweise gebe ich ihm Recht, wenn man nur den "fairen" Wert betrachtet.
    An der Börse steigt jedoch kein Wert nur bis zu seinem fairen Wert. Wenn etwas massiv steigt, dann gibt es immer Übertreibungen.


    Immerhin sagt sogar er, dass die Minen heute noch unterbewertet sind und noch Aufwärtspotenzial bei gleich bleibendem Goldpreis haben. Falls ein Gold-Hype entsteht, dann sind auch noch massive Übertreibungen möglich. Eine Exit-Strategie wird in dieser Phase immer wichtiger. Aber da sind wir ja noch nicht. :)

    Zumindest haben wir damit den Beweis, dass wir noch nicht mal ansatzweise in einer Blase sind.
    Die Minen sind eben doch immer noch massiv unterbewertet. :)

    Mit "kleinen Männern" wäre ich sehr vorsichtig. Brieftauben waren mal die Rennpferde und Briefmarken die Aktien des "kleinen Mannes". Für die meisten Briefmarkensammler der 60er, 70er, 80er und 90er gilt: hätten sie mal besser Aktienfonds statt Briefmarken erworben.


    So ganz pauschal würde ich das garnicht mal sagen. Das sind immerhin 4 Jahrzehnte, wo man gutes Geld verdienen konnte. Man hat nur den rechtzeitigen Exit schaffen müssen und alles wäre gut gewesen. Das vorausgesetzt, dann kann man mit allem, was eine Volatilität hat, Geld verdienen. Auch mit Wirecard konnte man lange Zeit Geld verdienen.


    Aber ja, der kleine Mann schafft den Exit eher nicht so. ;)