Beiträge von Wurschtler

    Was gefährlich dabei ist: Der Pensionsfonds finanziert den Goldkauf nicht durch Umschichtungen, sondern durch Kreditaufnahmen. Bei einem Crash der anderen Assets könnten also Verkäufe notwendig sein und dann wird der Goldanteil vielleicht wieder verkauft. Das schwächt Gold während einer Deflation.

    Interim Results Announcement for H1 2020
    01 September 2020
    https://highlandgold.com/home/…announcement-for-h1-2020/

    Die Produktionszahlen waren ja schon bekannt und sind nicht besonders gut, allerdings wollen sie den Rückstand im H2 aufholen, sodass der Forecast eingehalten werden soll.


    Dass die AISC so stark gestiegen sind, verwundert mich allerdings etwas.
    Begründung:
    "All-in sustaining costs (AISC) per ounce rose to US$966 per ounce due to lower production volumes, higher energy costs, and expenses for addressing the COVID-19 pandemic."


    Die Begründung ist leider auch ziemlich schwach. Woher kommen bitte die höheren Energiekosten?
    Genau die Energiekosten sind seit März massiv gesunken. Die müssten schon Anfang des Jahres zu ungünstigen Preisen für's ganze Jahr eingekauft haben, damit sowas zustandekommen kann. Leider fehlt dazu eine genauere Erklärung.


    Ansonsten laufen die Erweiterungsprojekte alle nach Plan.


    Zur Dividende:
    "In light of the Offer, the Board of Directors has deferred making a decision on the payment of an H1 2020 interim dividend pending the outcome of the transaction. The Directors noted the potential effect of such a disbursement on the terms offered to shareholders as per the announcement of the Offer made under Rule 2.7 of the UK Takeover Code, released on 31 July 2020."


    Die Dividendenentscheidung wird verschoben bis zum Abschluss der Übernahmetransaktion. Nachdem das Angebot ohnehin um die Höhe der Dividende gekürzt worden wäre, ist das nicht so schlimm. Leider gibt es auch hier keine weitere Infos, was geplant ist.


    Alles in allem bleibt irgendwie ein ungutes Gefühl. Ich habe meine Position etwas reduziert, was aber auch daran liegt, weil ich stärker an der aktuellen Rallye der Minen partizipieren will, solange HGM bei 3 GBP festgenagelt ist. ;)
    HGM ist dennoch immer noch ein Schwerstgewicht im Depot. Die Hoffnung bleibt, dass nach der Übernahme Fortiana die Minderheitsaktionäre in Ruhe lässt und der Kurs wieder "frei" gelassen wird und dann nach oben schießt.

    Wobei man zu Centamin sagen muss, dass die ihren kompletten Gewinn ausschütten, teilweise sogar noch mehr.
    Das zehrt die Substanz auf und lässt wenig Spielraum für Investitionen.


    Da finde ich die russiche Dividendenpolitik seriöser. Da wird so ca. die Hälfte ausgeschüttet und der Rest verbleibt im Unternehmen.
    Neben Polyus ist hier noch Polymetal zu nennen, was ca. auf dem gleichen Dividenden-Niveau liegt.
    Wenn man den Substanz-Aufzehrer Centamin ignoriert, dann wäre bisher Highland Gold der Dividendenkönig (ca. 6%), wobei hier aufgrund der Übernahme die zukünftige Dividendenpolitik noch in den Sternen steht.

    Die geringe Bewertung liegt wahrscheinlich an der Erinnerungsfähigkeit der Altaktionäre.
    Namensänderungen dienen weniger der besseren Darstellung der FA als der verschleierung der Vergangenheit.Ebenso jegliche Änderungen des Geschäftsfelds. Z.B.: von Kupfer auf Uran und dann auch noch Lithium.

    Wobei es irrational ist, denn die Fakten haben sich geändert und die Situation ist mehr nicht mit damals zu vergleichen.
    Aber das ist genau unser Vorteil: Durch diese irrationale Bewertung können wir dieses Schnäppchen einsacken. :)

    Ich hab mir mal die Zeit genommen und den ganzen Thread hier durchgelesen. Was für eine Story! Meiner Meinung nach sollte das eine Pflichtlektüre für jeden Mineninvestor sein, weil es sehr schön aufzeigt, was trotz aller super Nachrichten schief gehen kann. Hier kann man sehr viel lernen!


    Jahrelang gab es eine Jubelmeldung nach der anderen über hochgradige Bohrergebnisse und dann so eine fatale Entwicklung. Die ersten Seiten des Threads erinnern ein bisschen an andere gehypte Werte wie z.B. GBR. Eine gewisse Vorsicht ist bei Minen sowieso immer angesagt, ganz besonders jedoch bei Explorer. Das darf man auch im aktuellen Hype nicht vergessen.


    Trotz allem finde ich die neue Battle North hoch interessant von der Bewertung. Aus meine Sicht ein Turnaround-Kandidat mit guten Aussichten. Die überkonservative Ausrichtung ist nach all der verbrannten Erde nur verständlich.
    Ich werde hier auch einsteigen. :)


    Danke an alle für die hilfreichen Informationen. [smilie_blume]

    Die H1-Zahlen sind da!




    Was für traumhafte Zahlen. [smilie_love]
    - Produktion um 4% (AuEq) gesteigert
    - Kosten um 3% gesenkt
    - EBITDA +53%
    - Nettogewinn +149%
    - Dividende verdoppelt


    Der realisierte Goldpreis lag im ersten Halbjahr bei 1661$ (+25%) und der Silberpreis bei 16,7$ (+10%).
    Man darf sich also schon auf die H2-Zahlen freuen mit den entsprechend gestiegenen Endelmetallpreisen. :)


    Ein Update gibt es auch vom Silber-Entwicklungsprojekt Prognoz: https://www.polymetalinternati…/growth-projects/prognoz/
    "Polymetal envisions a relatively low-capital and fast development approach for the asset that is based on open-pit mining and conventional processing. The investment decision is expected to be taken by Polymetal’s Board of Directors in Q4 2021 after the completion of the feasibility study and the initial Ore Reserves estimate in the 2H 2020."



    Da geht es also auch wieder voran, was angesichts der steigenden Silberpreise nicht überraschend ist. Wenn der Silberpreis sich auch nur auf dem aktuellen Niveau hält, dann kann man davon ausgehen, dass das Projekt realisiert wird.
    Für "nur" 250 Mio $ an Capex erhält man hier eine Mine mit voraussichtlich riesigen 20 Moz an jährlicher Silberproduktion!

    Tesla wird ab Montag 31. August wegen dem 5 zu 1 Aktiensplit optisch billiger und erschwinglicher erscheinen und könnte weitere Robinhoodler auf den Plan rufen. Mal sehen, was passiert ...


    saludos

    Nachdem der Aktienkurs bereits nach Bekanntgabe des Splits nach oben geschossen ist, dürfte das bereits übermäßig eingepreist worden sein. Vielleicht kommt erstmal die Ernüchterung in Form einer Korrektur.


    Ich befürchte aber, dass der Wahnsinn nach einer kurzen Korrektur schnell weitergeht. Die Tech-Blase scheint noch nicht am Ende zu sein.

    Von einer Milchmädchen-Hausse sind wir noch sehr weit entfernt.
    Da sind wir erst, wenn es in den Schlagzeilen jeder großen deutschen Tageszeitung steht und auch im ARD darüber berichtet wird.
    Einen Artikel in einer Nerd-Zeitschrift würde ich jetzt für die langfristigen Aussichten nicht überbewerten.


    Rein kurzfristig könnte schon noch ein Dämpfer kommen.
    Mittlerweile steigt wieder die Euphorie und selbst die Zweifler mit ihren Cash-Bergen sind mittlerweile wieder stärker investiert. Immer dann, wenn es am meisten Schmerz verursacht, kommt dann i.d.R. die Korrektur. ;)
    Von daher könnte ich mir das im September gut vorstellen. Aber wahrscheinlich wird es nur "kurz und schmerzhaft". :D


    Es wird wahrscheinlich wieder schnell hoch gekauft.
    Ich sehe immer noch keinen Grund, jetzt großflächtig das Depot zu leeren. Wenn die Korrektur kommen sollte, dann werden die letzten Kröten verbraten und gut. :)

    Man darf nicht den Fehler machen und nur an die 80er und 90er Jahre denken.In den 50er, 60er und 70er Jahren konntest Du für 10 DM auch schon bedeutend mehr bekommen als später in den 90igern.
    Diese Entwicklung gibt es doch nicht erst seit neuerer Zeit.

    Man kann dennoch festhalten, dass die 60er bis 90er historisch betrachtet für die breite Masse (in der westlichen Welt) die bisher beste Zeit in der gesamten Menschheitsgeschichte war.
    In den 90ern hat dann allerdings der Abstieg eingesetzt. So richtig spürbar wurde er allerdings erst ab der Euro-Einführung.


    Als Boomer hatte man in der Vergangeheit Möglichkeiten, die die heutige junge Generation nicht mehr hat. Wohl dem, der seinen Wohlstand in Form von Gold oder anderen Sachwerten für die Zukunft konserviert hat! Heute ist "Generation Praktikum" angesagt, wobei man in Deutschland noch froh sein kann, wenigstens ein unbezahltes Praktikum machen zu dürfen. In Ländern wie Italien oder Griechenland sind große Teile der jungen Erwachsenen arbeitslos und ohne irgendeine Perspektive. Eine komplett verlorene Generation ist das!

    und wo bekommt man die 7 %?
    bzw. da das Thema BAY-BOOMER & RENTE ist:
    Wie soll jemand "15 Jahre monatlich 1000€" Erpartes so anlegen, dass er die Ersparnisse DANN, wenn mehr Babyboomer ihre Ersparnisse flüssig machen und aufbrauchen als Generation Y für ihr fernes Alter was anspart?

    7% ist der Durchschnitt, den der gesamte Weltaktienmarkt in sehr langfristiger Betrachtung einbringt.


    Und die zweite Frage ist ebenfalls egal, solange die Geldanlage international verteilt ist. Der Boomer-Überschuss ist vor allem ein westliches Problem. Weltweit betrachtet wächst die Bevölkerung weiter.

    Hallo zusammen,


    ich muss mal dumm fragen, ist eine Übernahme prinzipiell gut oder schlecht, wenn man die Aktie hält?

    Kann man so oder so sehen. ;)
    Es kommt auch stark auf den Übernahmepreis an. Für das schnelle Geld ist es i.d.R. vorteilhaft.
    Langfristig könnte man jedoch einwenden, dass GCM so unterbewertet ist, dass sie alleine besser dran wären.


    Es gab schon Übernahmen zu Preisen, wo man es lieber abgelehnt hätte. Atlantic Gold war z.B. so ein Fall.

    Bei GCM riecht es tatsächlich nach Übernahme, da stimme ich zu.
    Mal schaun, ob oder wer es wird.
    KL oder ein Chinese wäre vorstellbar.


    Was ich auch gut für möglich halte: Equinox Gold
    Bei denen würde es zumindest ins Beuteschema passen, weil die in Südamerika allgemein gut vertreten sind.
    EQX hätte theoretisch auch genug Cash, um GCM zu übernehmen, wobei sie dafür wahrscheinlich nicht ihre Cash-Reserven opfern würden, sondern es wie bei Leagold wieder mit Aktientausch abwickeln würden.

    Drücke Dir die Daumen, dass auch der Rest Deines Haushaltes dann hinter deiner Entscheidung steht [smilie_blume]

    Für niemanden auf der Welt lass ich mich ins Hamsterrad zwingen. Ich bin frei und will es bleiben. [smilie_blume]
    Mit einer Frau, die das von mir erwarten würde, würde ich garnicht erst zusammenkommen.


    Ich verstehe nicht, was daran so toll ist, für den Staat, für eine Kredit-Immo oder für eine raffgierige Ehefrau arbeiten zu gehn.


    Ja, da fängt man mit 15/16 an zu arbeiten und natürlich gehört es auch dazu, so lange wie möglich im Hotel Mama zu wohnen! Ist mir total egal, wie verpönt das sein mag. Wer meint, als junger Erwachsener eine eigene Wohnung haben zu müssen, der kann in jungen Jahren natürlich nichts sparen.
    So kann man auch mit einem Ausbildungsgehalt schon ordentlich was weglegen.
    Konsumschrott wird weitgehend vermieden. Ein Auto mit 18 gibt es dann eben auch nicht, sondern eine Jahreskarte für die Öffis.
    Wenn man mit der Ausbildung fertig ist und dann auch mal deutlich mehr verdient, dann kann man sich auch eine eigene Wohnung anschaffen. Vorher würde ich das nicht tun.


    15 Jahre monatlich 1000€ gespart (geht im Durchschnitt; am Anfang weniger, später dafür mehr) und verzinst mit 7% p.a. (= langfähriger Durchschnitt bei Standardaktien, also machbar), ergeben immerhin schon 313 T€. Damit hätte man bei weiterhin 7% bereits monatliche Zinserträge von 1825€ brutto. Für ein frugalistisches Leben völlig ausreichend.
    Wer mehr will, kann länger sparen. Freiheit bedeutet außerdem auch nicht, nicht mehr zu arbeiten, sondern nur nicht mehr arbeiten zu müssen. Wenn man sich sein eigenes "bedingungsloses Grundeinkommen anspart" hat, dann hat man diese Freiheit.

    Mal was anderes, ein Hidden Champion aus Deutschland mit sehr kleiner Marktkapitalisierung.
    Es ist kein Rohstoffunternehmen, sondern ein Ausrüster für Minen.
    Das Hauptprodukt sind Einschienenbahnen für den Untertagebau.




    Die Hälfte des Konzernumsatzes wird allerdings mit Serviceleistungen gemacht. Das ist eine stabile Basis für schlechte Zeiten wie aktuell.
    Dennoch macht das Unternehmen seit diesem Jahr wegen Corona & Co. Verluste.
    Ist auch irgendwo klar, weil erstmal viele Investitionen aufgeschoben wurden. Ich denke aber, dass das nur von kurzer Dauer sein wird.


    Die Rohstoffpreise sind langfristig betrachtet immer noch extrem günstig, demzufolge sind die Investitionausgaben schon längerfristig rückläuftig, was sich auch am Aktienkurs von SMT bemerktbar macht.


    Die Aktie ist unter seinem Ausgabepreis zum IPO 2007 und sie ist mit rund 8€ fast so billig wie im März-Tief und auch kaum teurer als der Tiefpunkt zur Finanzkrise. Die Aktie ist, wie viele Rohstoffwerte, also eher schlecht gelaufen. Wenn man davon ausgeht, dass wir uns in einem neuen Bullenmarkt bei den Rohstoffen befinden, dann wird es SMT ordentlich mit hochziehen. Die Umsätze steigen bereits schon seit ein paar Jahren.
    Einige Minenwerte sind ja schon gestiegen, aber SMT ist als Nachzügler immer noch billig.
    Dabei sind sie in ihrer Nischenbranche Technologieführer!


    Automatisierung, Elektrifizierung, all das hat SMT Scharf drauf und könnte eine starke Investitionswelle im nächsten Jahrzehnt bedeuten.
    Immerhin hilft das den Minenbetreibern, die Arbeitskosten zu senken.


    Zur preislichen Entwicklung gefällt mir diese Grafik:

    Ich denke, dass wir uns gerade ziemlich nah am Tiefpunkt befinden. Die Rohstoffe haben ja schon begonnen zu steigen. SMT Scharf als Nachzügler ist alledings noch am Boden und kann daher noch billig eingesammelt werden.




    SMT Scharf ist weltweit aktiv und expandiert weiter. Vor allem in den großen Zukunftsmärkten in China und Russland haben sie einen guten Stand!


    Ganz aktuell:
    Polymetal und SMT Scharf kooperieren bei der Weiterentwicklung von batterieelektrischen Untergrundfahrzeugen.
    Siehe: https://www.polymetalinternati…h=&q=&year=2020&current=1



    Ich bin hier daher mal mit einer kleinen Position dabei! :)