Richtig blöd wird es, wenn der Kredit endfällig ist und mit einem monatlichen Sparplan einer Kapital-Lebensversicherun oder Investmentfonds angespart ("getilgt") wird. Das kommt durchaus oft vor, besonders bei Fremdwährungskrediten. Der Kredit wird bis zum Schluss Null getilgt. Was mit der Anlage oder der Anlagegesellschaft während dessen passiert ist ein eigenes Thema und unabhängig vom Kredit, der bleibt zu 100%.
Beiträge von GoldHeinz
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Die Inflation/Kurssteigerungen bei den Rohstoffen ist seit über einem Jahr vorbei! In USD gibt es noch Steigerungen, aber Grund ist alleine der abstürzende USD. Ich habe einen Rohstoffchart, den Dow Jones-AIG Commodity Total Return in EUR hier angehängt. Die Rohstoffe stagnieren, in AUD oder CAD sieht es noch deutlicher aus. Was wir momentan im Euro-Raum haben ist die Inflation der vergangenen Rohstoffhouse. Die Firmen legen es mit Verzögerung auf die Prrodukte. Aber wie gesagt, seit über einem Jahr stagnieren die Rohstoffpreise, nur der USD stürzt weiter ab was alleine in den USA für weiter steigende Inflation sorgen wird. Wenn nun die Wirtshaft demnächst/bereits zurückgeht, werden die Rohstoffe im nicht-USD-Raum weiter unter Druck kommen.
Also wo soll im nicht-USD-Raum in Zukunft die Inflation herkommen?
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Original von Goldbuster1-4
Eine Deflation ist nicht zu unterschätzen.
Der Markt besteht imerhin zu 90 % aus Glauben und zu 10 % aus Realität.
Wenn die Leute ihre Einkäufe in Erwartung fallender Preise vertagen, kann das fatale Folgen haben.Auch Inflation führt zu Sparneigung und Kaufzurückhaltung da man sich ärmer fühlt und vorsichtiger wird. Inflation führt nur bei Hyperinflation zu vermehrten Ausgaben, da man das wertlose Geld retten will. Ansonsten sagt man auch dass Inflation zu vermehrten Ausaben führt, das strimmt aber nur in Boomjahren und hier ist der Boom der Grund und nicht die Inflation.
Selbst wenn der Staat für massive Gelmengenwachstum über Staatsverschuldung sorgt, nuttzt das nichts wenn das neue Geld gespart/gehortet wird; genau so war/ist es in Japan.
Ich weiß, wir haben augenblicklich Inflation. Die Gründe sind
1. der wirtschaftliche Boom der Vergangenheit und die damit gestiegenen Rohstoff- u. Lohnpreise
2. massives Kreditwachstum der Vergangenheit
3. Kauflaune und Optimismus der LeuteDer Punkt ist "der Vergangenheit" und beide Faktoren fallen zukünftig weg. Was kommt bzw. bereits ist:
1. Wirtschaftsflaute bis -einbruch
2. Kreditangst/Risikoscheu (nicht mal untereinander geben sich die Banken augenblicklich Kredite)
3. Pessimismus und Kaufzurückhaltung (in USA geht man davon aus dass die Sparquote von 0 auf 5-6% steigt)Das sind alles Faktoren die ZUKÜNFTIG eher für Deflation sprechen aber keineswegs für Inflation.
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Also ich weiß nicht wie ihr das seht, aber es scheint alles darauf hinzulaufen dass uns das Japan der 90er erwartet. Wie seht ihr das? Gemeinsamkeiten Japan der 90er und heute USA/EU:
- Aktienblase 2000
- Immoblase
- jede Menge faule KrediteImmer wieder meinen manche hier, dass es zur Hyperinflation kommen wird. Aber auch in Japan kam es damals zwar anfänglich zu steigender Inflation nach den Blasen, die aber bald in Deflation mündete. Da half nichts, nicht die stärkste Staatsverschuldung auf heute 177%!, kein Null-Zins, keine Gratisgutscheine, nichts. Auch in den letzten Jahren hatten sie immer eine Neuverschuldung zw. 6-7%, fast Null-Zins und trotzdem meist leichte Deflation.
Warum sollte es in Europa anders kommen?
(Bei Argumenten wie "na dann inflationieren sie einfach" bitte mit Erklärung wie; hat auch Japan trotz aller Tricks und Betrügereien nicht geschafft. Und hohe Rohstoffpreise werden schnell herunterkommen wenn die Wirtschaft nicht mehr boomt. Und dann sind auch die ausbeuterischen Lohnsteigerungen nicht mehr durchsetzbar.)
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Original von goldcore
Auf den Markt schmeißen gegen was?
mfG GoldcoreIch rechne mit einer gröberen Rezession weltweit, also sinkender Konsumentennachfrage = zumindest nicht weiter steigender Rohstoffpreise und weiters rechne ich weltweit (außer USA) mit stagnierender Kreditbereitschaft = zumindest nicht weiter steigendem Geldmengenwachstum (ausgenommen USA wo der Staat die Kreditnachfrage erledigen wird).
Ich bin zwar "viel" im Gold, aber bis auf USA rechne ich damit dass die Inflation wegen oben beschriebener deflationärer Kräfte gebremst wird, also ich rechne mit Japan der 90er in den meisten Ländern.
Daher meine Strategier neben Gold auch Fiat so ungern ich es habe. Neben Gold, einer kleinen spekulativen Position in short Call Optionen auf Aktien-Indizes (Wette auf nicht steigende Aktienkurse), werfe ich meine Euros in den Markt um CHF, JPY u. SGD zu halten.
Das alles so lange es "nur" bei größeren wirtschaftlichen Problemen bleibt. Mit dedm Supergau rechne ich derzeit nicht. Die Politiker werden die Situation zwar auch noch zusätzlich verschlimmern, aber auch verwässern, vertuschen und Probleme verschieben.
Meine Meinungen hier betreffen die Industrieländer exklusiv USA. Was in USA oder anderswo passiert habe ich keine bestimmte Idee, da kann alles kommen.
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Die EZB hat heute beschlossen entgegen ihrer Pflicht die Zinsen trotz überkopfsteigender Preissteigerung nicht anzuheben.
Die EZB hat klip und klar die schriftliche Verpflichtung für Preisstabilität zu sorgen und dies ausdrücklich vor allen anderen Aufgaben oder Interessen. Nun ist sogar schon die offizielle Preissteigerung bei der Schockgrenze von 3% was unmissverständlich weit weg von den angestrebten knapp unter 2% ist.
Bis jetzt konnte sie meinetwegen Finanzkrise bla bla als Notlüge verwenden, aber nun ist für mich die Grenze zum Betrug überschritten.
Nachdem nächste Woche die FED ihree Zinsen senkt, werde ich den Großteil meiner Euros auf den Markt schmeißen. Diese Scheißkerle.
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Ich hatte gerade eine Idee: Was passiert mit Währungen die noch an den US-Dollar gekoppelt sind wenn der USD weiter abstürzt? Irgend wann werden die Länder ihre Währung freigeben, was eine ziemliche Aufwerrtung/Gewinn/Renditechance bedeuten würde. Z.B. die Währung von VAE, Bahrain, Katar, Bahamas, Bertmudas, Kaiman, Panama, Hong Kong und weitere.
Ich weiß, Fiat ist Fiat, aber da könnten noch einige spekulative Renditen mitgenommen werden.
Kuwait hat es erfolgreich vorgemacht und Syrien vor kurzem auch. Besonders die (öl)reichen Staaten im Nahen Osten haben ein doppeltes Interesse. Wer weiß welche Währungen alle an den USD gekoppelt sind?
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Original von nepton
Und deshalb bitte ich um Vorschläge, was man angesichts dieser Immo-Krise als lenkende Stelle einleiten könnte.
Die USA-Wahlen stehen vor der Tür und an hirnamputierten Ideen von Politikern die sich ins Rampenlicht stellen wollen, wird es garantiert nicht mangeln.
Lösen kann das Immo-Problem nur derf Markt, aber das wioll kein Verschuldeter hören, egal ob Haus"besitzer" oder kriselnde Bank. Also was wird passieren? Wie immer, der Staat "muss" helfen.Meine Wette: Am Ende kauft/stützt die FED kritische Papiere, entweder direkt oder über Staatsneuverschuldung.
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Was haltet ihr von short Calls auf Aktienindizes? Das ist der Verkauf von Call-Optionen. Wenn die Kurse fallen, gleich bleiben oder nur minimal steigen, dann verdient man gutes Geld.
Macht das wer? Ich mache das und es läuft gut (short Call auf den S&P 500). Das Risiko kann/muss man selbst begrenzen. Es wird so lange gut laufen bis sich der nächste Wirtschaftsboom anzeichnet und ich rechtzeitig die Strategie wechsle. Aber bis zum nächsten Boom kann es daaaauern.
Bin ich der einzige Optionsverkäufer hier?
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Zitat
Original von Archie-Verschnitt
Einige Aussagen sind falsch :
Weder der Konsument, noch die Bank druckt Geld.
Danke für deine Korrektur. Du hast Recht, nur die EZB kann Banknotern und Zentralbankgeld (eine Art Buchgeld) erschaffen (drucken). Allerdings führen Kredite (egal ob vom Staat oder Endverbraucher) zu steigenderf Geldmenge mit Folgen. Mit Geld drucken meinte ich in diersem Thema die Steigerung derf Gerldmenge und nicht nur das Schaffen von Bar- u. Zentralbankgeld.Archie-Verschnitt
Du scheinst dich auszukennen. Weißt du genaueres über konkrete Offenmarktaktivitäten der EZB? Und weißt du, ob die ständigen Tender der EZB langfristig zu steigender Geldmenge führt, oder nur vorübergehend? -
ZitatAlles anzeigen
Original von golddraht
...hier wedelt der Schwanz mit dem Hund !Fed ergreift Massnahmen zur Milderung möglicher Spannungen zum Jahreswechsel
26.11 19:07WASHINGTON (AWP International) - Die US-Notenbank hat zusätzliche Massnahmen zur Milderung möglicher Spannungen an den Geldmärkten zum Jahreswechsel angekündigt. Die erste Operation werde an diesem Mittwoch durchgeführt, teilte die Federal Reserve Bank of New York am Montag in New York mit. Das zusätzliche Liquiditätsvolumen veranschlagte die Notenbank auf rund acht Milliarden US-Dollar. Die Titel werden am 10. Januar fällig. Details zu den weiteren Massnahmen machten die Währungshüter nicht. Die Notenbank werde zudem genügend Reserven zur Verfügung stellen, um Aufwärtsdruck bei der Federal-Funds-Rate über das angestrebte Niveau hinaus zu verhindern, hiess es. Der Leitzins liegt in den USA derzeit bei 4,50 Prozent./jha/he
Nicht die Geldmenge wird mit dem Zins gesteuert, sondern ein
Wunschzins (zur Chaosverhinderung) mit der Geldmenge.
Es ist unglaublich.
Habe ich das richtig verstanden, dass dies so ähnlich ist wie die Tender der EZB? Das ist doch Manipulation des Interbankenmarktes?Okay, es wird auf diese Art viel neues Geld gedruckt, aber muss dieses nicht auch wieder recht schnell zurückbezahlt/vernichtet werden (im obigen Fall bis 10. Jänner)?
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Hallo Goldbugs.
In jedem dritten Beitrag kann man lesen "sie werden einfach noch mehr Geld drucken", "dann wird halt inflationiert". Aber wie geht das? Wie machen die das? Durch welche Aktionen von EZB und Staat kann man erkennen, dass es "nun so richtig los geht"? Ich möchte hier eine Sammlung davon eröffnen und beginne mit meiner Ansicht. Korrekturen und Ergänzungen sind sehr willkommen.
1. Niedrige Zinsen
Der Staat kann danach schreien und die EZB kann es umsetzen. Durch Senkung der Leitzinsen können Kredite an Unternehmen und Endverbraucher attraktiver gemacht werden um so zu neuen Krediten = neuem Geld anzustiften. Die EZB kann nur das Signal geben, das Geld drucken müssen die Leute selbst. Das Signal der EZB ist wirkungslos wenn die Banken wegen Risikoüberlegungen keine Kredite vergeben wollen, die Banken wegen schlechter Eigenkapitalsituation keine Kredite vergeben können, die Endverbraucher und Unternehmen wegen pessemistischer Zukunftserwartung keine Kredite wollen oder wegen schlechter Bonität keine Kredite bekommen. Es kommt auf die Rahmenbedingungen an; in USA hat es in den letzten Jahren zu spürbarer Preissteigerung geführt, in Japan ist es seit langem wirkungslos. Wie gesagt, drucken müssen in diesem Fall die Banken und Bankkunden, sie müssen es wollen und können.2. Staatsverschuldung
Das ist wohl der effektivste Weg wenn der Staat drucken möchte. Er hat dabei praktisch keine Grenze und auch die Mastrichtkriterien waren in der Vergangenheit niht mehr als ein Stück Papier. Wir Deutschen waren Negativ-Vorbild. Wie hier die Grenze des Druckens ist, weiß ich nicht. Die Bevölkerung wird es akzeptieren wenn man ihr wieder einredet dass es notwendig und zu ihrem Besten ist. Die Investoren (Gläubiger der Staatsschulden) werden mitspielen wenn die Zinsen hoch genug sind. Irgend wann werden die meisten Investoren ihr Geld wo anders hinfließen lassen und deitsche Staatsanleihen werden zu Junk-Bonds.3. Gratisgeld für die Bevölkerumg
Wie bei Punkt 2 kann der Staat neue Schulden machen und das frische Geld als Banknoten oder Gutscheine zur Konsumankurbelung in der Bevölkerung verteilen. Die Japaner hatten es versucht um aus der Deflation herauszukommen, es war aber wirkungslos da sie die Gutscheine zwar konsumiert hatten aber im Gegenzu ihr Einkommen noch mehr gespart haben. In USA würde es aber garantiert klappen, im Euroraum vermutlich gemischt.4. Offenmarktpolitik der EZB
Die EZB kann neues Geld drucken und dieses in der Bevölkerung verteilen indem sie ihr etwas abkauft, z.B. Staatsanleihen oder ausländische Währungen. Das sind vermutlich gleich die zwei schlimmsten Beispiele. Wenn das passiert, heiß´t es rennmen. Ich habe keine Ahung wo da die Grenzen liegen und wo/wie man das als Außenstehender erfahren kann. Wer kann uns da weiterhelfen? Im Grunde kann über diesen Weg alles passieren und die EZB hat volle Macht (keine Banken und Bankkunden, keine Konsumenten müssen mitspielen). Der Kauf von ausl. Währung, dem Dollar, wurde bereits von einigen gehirnamputierten Politikern gefordert, natürlich nur zum Wohle aller. Wenn die EZB nachgibt, dann ist es aus.So, wer weiß mehr Wege wie EZB & Staat drucken und wo wir achtsam sein müssen?
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Original von HIghtekki
was haltet ihr von bundesanleihen die in schweizer franken notieren?
ich denke eher wird deutschland (hyper)inflationieren als seine schulden nominal nicht zurückzuzahlen. das sollte aber den CHF nicht unbedingt tangieren. dort ist das geldmengenwachstum aktuell bei 2% und in den letzten 100 jahren hat der CHF auch nur durchschnittlich ca. 2% p.a. gegenüber gold verloren.An sowas hatte ich auch schon gedacht.
Angeblich empfiehlt Jim Rogers aktuell auf CNY, JPY, CHF zu setzen (Reihenfolge weiß ich nicht mehr). Weiß jemand ob er wegen der Rezession noch auf seine Rohstoffe setzt oder ob er nach den ca. 10 erfolgreichen Jahren Kasse macht?
Zu den Hyperinflationisten über Staatsverschuldung: In USA kann das meinet wegen sein, die machen einfach ihren Big Deal Nr. 2. Aber im Euro-Raum ist das nicht ganz so leicht und auch nicht ganz so schnell möglich. Hinzu kommt, das internationale Dollar-Halter immer mehr zum Euro überwechseln, was zumindest die Euro-Geldmenge am kurzen Ende drückt und den Wechselkurs anhebt. Beides wirkt einer Inflation im Euro-Raum entgegen.
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HIghtekki: Du hast Recht, Bildung ist eine sehr gute Idee!
ZitatOriginal von Robertino
Rezession ist nicht gut für Goldbugs! Daher reden wir am besten nicht darüber.
HIghtekki: ich denke nicht, daß in einer Rezession "Bargeld entwertet" wird.
@Eichelburg: ich denke auch nicht, daß in dem erwarteten "Systemzusammenbruch" Gold "durch die Decke geht".
Hallo Robertino.Du bist mutig hier zu sagen dass Gold in den kommenden paar Jahren evtl. nicht die ultimative Idee ist - zumindest wenn man mit einer schwere Rezession, langer Stagflation oder gar Depression rechnet und man nicht mit dem Supergau rechnet. Ich denke so, obwohl ich zur "Sicherheit" eine Menge Gold habe. Die Verschuldung der Amis (Bürger und Staat) sowie hohe Inflation und Verarmung der Bevölkerung dort sind sicherlich sehr üble wirtschaftliche Vorboten. Aber Fiat hat (leider) schon schlimmeres überlebt.
Was ich mich am meisten Frage ist, wer soll zukünftig für hohes Geldmengenwachstum im Euro-Raum sorgen? (Was Voraussetzung für Geldentwertung ist.)
1. Welche Europäer nehmen zusätzliche Kredite auf wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht und sie depressiv in die Zukunft blicken?
2. Welche Bank verleiht gerne zusätzliche Kredite wenn die Bonität der Kunden immer schlechter wird?Also woher soll in Zukunft das Geldmengenwachstum im Euro-Raum kommen? Selbst Null-Zins kann da kaum etwas bewirken. Einzige Möglichkeiten die ich sehe:
1. Geldmengenwachstum über enorme zusätzliche Staatsverschuldung, was im Euro-Raum politisch nicht mehr soooo leicht durchzusetzen ist.
2. Theoretisch über die Offenmarktpolitik der EZB durch massiven Kauf von Wertpapieren am Markt mit neuen Euros.
3. Im schlimmsten Fall Punkt 2 als Devisenintervention zur Stützung des Dollars (Kauf von wertlosen Dollars gegen neue Euros)Ich halte die 3 Gefahren aber aktuell nicht für sehr groß. Da brechen vorher die Konsumenten/Nachfrage ein mit allen Fiat-Folgen einer Rezession.
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Hallo Investoren.
Alle hier legen ihr Geld in Gold und Silber an, klar - ich auch. Aber ich möchte nicht alle Eier in einen Korb legen und bin mit physischen Werten gut eingedeckt. Weiters rechne ich nicht mit einem Supergau, "nur" mit wirtschaftlich sehr harten Zeiten:
- sehr harte u./od. lange Rezession in USA mit weiterer bedeutender Dollarschwäche
- im Rest der Welt mit mittlerer bis gröbere Rezession die in lang andauernde Stagnation übergehtWie würdet ihr bzw. legt ihr bereits euer Vermögen an welches über EM hinausgeht? Meine Ideen:
- Aktien fallen weg ist klar
- allg. Rohstoffe werden es meiner Ansicht nach auch schwer haben, wenn die Wirtschaft, also die Nachfrage nach Gütern stark zurückgeht
- Anleihen ist schwierig zu sagen; auf der einen Seite die aktuelle Geldentwertung, auf der anderen Seite rechne ich damit dass die Kreditvergabe/-aufnahme angesichts der Kreditkrise und Rezession stark zurückgehen wird und damit auch das Geldmengenwachstum (= deflationäre Wirkung)Was meint ihr? Wie würdet ihr anlegen, wenn es zusätzlich zu EM sein muss?
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Verstehe ich das richtig: Angenommen 1. ich nehme eine Hypothek auf (100.000 Euro), 2. ich zahle brav regelmäßig meine Raten, 3. als Finanzpolster spare ich noch monatlich auf ein Sparbuch der selben Bank. Passsiert nun folgendes?:
1. Konto "Hypothek": -100.000 Euro
2. Konto "Rückzahlungen": z.B. +25.000 Euro
3. Konto "Sparbuch": z.B. +3.500 EuroDer Kredit ist natürlich erst dann weg, wenn er vollständig abbezahlt wurde, also der Vertrag erfüllt wurde. Bis dahin sammeln sich die Rückzahlungen und werden optisch dagegengerechnet.
So, nun geht die Bank pleite: Das Sparebuch ist weg, die angelaufenen Rückzahlungen natürlich auch, was bleibt ist der Kreditvertrag über 100.000 Euro der als Aktiva in dieser Höhe dem Konkursverwalter übergeben wird.
Ist das so?
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Zitat
Original von Kult
Ich kann mir nicht vorstellen,
dass die Edelmetallabteilung der Bank,
die uns als Käufer immer gern gesehen hat,
nun ihr Metall wieder zurücknimmt, wohlwissend,
dass der Kurs "morgen" auf 13hundert steht.
Ich tippe, dass zuvor das Goldverbot kommt und Idioten bei der Bank Schlange steen um es kostenlos abliefern um einer 10-jährigen Gefängnisstrafe zu entgehen.Aber egal, die Bank würde bei jedem Kurs zurückkaufen, zumindest zum Terminpreis minus Gewinnmarge.
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Warum in Gottes Namen traut ihr einer Bank die vom Staat kontrolliert wird mehr, als einem Unternehmen das vom Markt kontrollietzt wird.
Der Bankmitarbeiter könnte genau so betrügen. Eure größere Skepsis bei Nicht-Banken verstehe ich nicht.
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Diese Firma habe ich entdeckt und könnte für manche hier und deren Goldschätze interessant sein:
Eine Firma in Wien/Österreich die angeblich 100% anonyme Banksafes ohne Ausweis und sonstiger Schnüffeleien vermietet. Die Firma selbst ist keine Bank was einige Vorteile bietet. Leider sind die Preise etwas hoch (ab 390€/Jahr). Aber für Physisches von dem man einen Teil aus Sicherheitsgründen außerhalb von Schäubles Terror aufbewahren möchte/muss, ein guter Ort.
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Auf den Goldseiten befindet sich eine sehr schöne und informative Übersicht über die wihtigsten Gold-Anlagemünzen. Die Österreicher und Schweizer dürften sich vermutlich ausgeschlossen fühlen. Als deutschsprachge und nicht nur rein deutsche Seite, würde auch mir eine Vervollständigung um den österrreichischen Dukaten und schweizer Vreneli sehr gefallen. Bei denen sind diese zudem die häufigsten oder zumindest zweithäufigsten Gold-Anlagemünzen.