Romario, sondere bitte Deinen Brainwash woanders ab. Z.B. im "We-love-America"-Forum oder so. Danke!
Ich stell' Dich jetzt mal stumm.
ja, so oder so ähnlich müssten wir eigentlich denken !
Statt zu schimpfen, dass USA mehr importiert als exportiert sollen wir DANKBAR sein, dass USA IMPORT-WELTMEISTER ist,
d. h. USA ist der größte EINKÄUFER der Welt.
Jedes Ladengeschäft und jeder Einzel- und Großhändler freut sich über potentielle Käufer.
Gerade wir Deutsche sollten als EXPORT-Weltmeister neben China heilfroh sein, dass USA so viel kauft.
Der Kunde ist normalerweise König, hier nicht ?
Wollen wir nicht dass USA so viel von uns kauft? Natürlich wollen wir das, das ist überlebensnotwendig für uns Deutsche!
Es wäre nicht auszudenken wenn es anders herum wäre und USA auf einmal viel weniger importieren würde,
und nur noch verkaufen wollte wie China oder wie Deutschland.
Wem sollten wir dann unsere Maschinen und Autos etc ... verkaufen?
Wo gingen unsere Arbeitsplätze hin?
Wir sollten USA danken dass sie so stark konsumieren und so viel bei uns einkaufen! und in der Welt.
Nicht auszudenken wenn USA mehr exportieren würde als importieren.
Nicht auszudenken wenn USA einen ausgeglichenen Haushalt hätte, eine positive Handelbilanz, einen starken Handelbilanzüberschuß,
das wäre unser Untergang ...
Das wäre dann ein sau starker Dollar, ein sehr schwacher Euro, billiges Gold, etc ...
Darüber sollten die Ami-hasser hier mal nachdenken anstatt nur dumme Sprüche loszulassen.
Der Kunde ist König,
das gilt nicht nur im Einzelhandel,
das gilt ganz besonders auch im Welthandel ! Davon hängen nämlich Existenzen ab und Wohlstand !
Der Kunde ist König - und nicht der Verkäufer
2007:
USA Handelsbilanzdefizit mit Deutschland: 44,7 MRD US-DOLLAR !!!!!
Importe aus Deutschland 94,4 MRD US-Dollar !!!
Bei den Warenimporten in die USA liegt die Bundesrepublik Deutschland ebenfalls unverändert auf Rang 5. Die USA hatten 2007 mit Deutschland das fünfthöchste Handelsbilanzdefizit; es erreichte einen Umfang von 44,7 Mrd. US-Dollar. Höhere Defizite verzeichneten die USA lediglich mit China (256,3 Mrd.USD), Japan (82,8 Mrd. USD), Mexico (74,3 Mrd. US-Dollar) und Kanada (64,2 Mrd. USD).
Nicht auszudenken wenn uns diese 94,4 MRD USD an Verkäufen in die USA fehlen würden ...........
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hier nochmals der komplette Text:
Grundlagen
Der Status der USA als stärkste Wirtschaftsmacht, die rund ein Fünftel des jährlichen Welteinkommens erwirtschaftet, gründet sich auf ein großes, rohstoffreiches und gut erschlossenes Territorium (mit ca. 3,5 Mio. Quadratmeilen etwa 25-fache Größe von Deutschland; die Fläche Deutschlands entspricht etwa der Größe des US-Bundesstaates Montana), auf einen großen Binnenmarkt (2007: 300 Mio. Einwohner, Bruttoinlandsprodukt 2007: 13.843 Mrd. USD, zum Vergleich Bruttoinlandsprodukt Deutschland 2007: 2.423 Mrd. Euro) sowie auf ein durch unternehmerische Initiative und freien Handel gekennzeichnetes Wirtschafts- und Finanzsystem. Der US-Dienstleistungssektor erwirtschaftet ca. 79% des Bruttoinlandsproduktes (BIP), der Industriesektor ca. 20% und die Landwirtschaft trägt 1% bei.
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Aktuelle wirtschaftliche Lage
2007 war ein turbulentes Jahr für die US-Wirtschaft. Die Immobilienkrise intensivierte sich und weitete sich im August zu einer Finanzmarkt- und Vertrauenskrise aus. Belastet wird die Wirtschaft aber nicht nur durch den Immobiliensektor und die gestiegenen Finanzierungskonditionen. Auch Unternehmensinvestitionen und staatliche Ausgaben konnten nur relativ wenig zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum 2007 beitragen. Der Wachstumsmotor "privater Konsum" schwächte sich zwar im Jahresverlauf etwas ab, wuchs aber insgesamt noch um 2,9%. Nach ersten Schätzungen ist die US-Wirtschaft im Gesamtjahr 2007 mit 2,2% gewachsen (2006: +2,9%, 2005: + 3,1%).
Herausragender Lichtblick war 2007 der kräftige Exportzuwachs dank günstiger weltwirtschaftlicher Entwicklungen und schwächeren US-Dollars. Sowohl Handels- als auch Leistungsbilanzdefizit der USA waren 2007 rückläufig und dürften in Prozent des BIP deutlich niedriger ausfallen als in den beiden Vorjahren. Zusammen mit dem Rückgang des Haushaltsdefizits des Bundes auf 1,2 Prozent des BIP im Haushaltsjahr 2007 konnten die USA damit erstmals seit Jahren einen nennenswerten Beitrag zum Abbau der globalen makroökonomischen Ungleichgewichte leisten.
Die Wirtschaftsentwicklung im laufenden Jahr dürfte deutlich schwächer ausfallen. Die Finanz- und Immobilienkrise wird die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt weiter belasten. Unternehmensinvestitionen, vor allem in Maschinen und Ausrüstungen, dürften wie im Vorjahr verhalten ausfallen, und auch die Exportdynamik dürfte angesichts der sich abschwächenden Weltkonjunktur rückläufig sein. Entscheidend wird daher sein, wie sich der private Konsum entwickelt, der 70% des US-BIP ausmacht. Der private Verbrauch wird jedoch 2008 von drei Faktoren beeinträchtigt: sinkende Vermögen wegen sinkender Hauspreise und teilweise auch sinkender Aktienkurse; gedämpfte Einkommenszuwächse aufgrund steigender Arbeitslosigkeit; Realeinkommensverluste aufgrund steigender Energiepreise. Angesichts der schlechten Konjunkturindikatoren steigt die Zahl der Analysten, die eine Rezession prognostizieren, stetig an. Sowohl Regierung als auch Notenbank gehen davon aus, dass sich zwar das Wachstum im ersten Halbjahr 2008 abschwächen wird, aber eine Rezession vermieden werden kann. Zahlreiche Institutionen, darunter der IWF, haben jüngst ihre Wachstumsprognosen für 2008 auf rd. 1,5% zurück genommen. Die Notenbank hat seit Beginn der Finanzkrise im August 2007 ihren Leitzins um insgesamt 2,25 Prozentpunkte auf 3% gesenkt. Regierung und Kongress haben sich darüber hinaus Anfang Februar 2008 auf ein umfangreiches Konjunkturprogramm in Höhe von mehr als 150 Mrd. USD (>1% des BIP) geeinigt. Diese expansiven geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen dürften in der zweiten Jahreshälfte deutlich positive Auswirkungen auf die Konjunktur haben.
Der Energieverbrauch in den USA beträgt knapp ein Viertel des weltweiten Konsums. Den höchsten Anteil am US-Verbrauch hat Erdöl (40%) gefolgt von Erdgas und Kohle (jeweils 22%), Kernkraft (8%) sowie erneuerbaren Energien (6%). Insgesamt wird ungefähr ein Drittel der Energieressourcen importiert. Mit 66% liegt der Importanteil bei Erdöl, das vor allem aus Kanada, Saudi-Arabien, Mexiko, Venezuela und Nigeria bezogen wird, besonders hoch. In der politischen Diskussion haben daher Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Ausbau erneuerbarer Energien Hochkonjunktur.
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Außenhandel
Die USA sind weltgrößter Absatzmarkt für Importgüter und standen als Exporteur 2007 (nur Waren) hinter Deutschland und China an dritter Stelle. Die Handelsbilanz schloss 2007 mit einem Defizit in Höhe von 711,6 Mrd. USD ab (5,1% des BIP, 2006: 5,7 %, 2005: 5,8%). Sowohl das Export- (1621,6 Mrd. US-Dollar) als auch das Importvolumen (2333,4 Mrd. US-Dollar) erreichten 2007 jeweils Rekordwerte. Da aber der Wert der US-Exporte im Jahr 2007 gut doppelt so schnell gewachsen ist wie der Wert der Importe (insbesondere aufgrund günstiger Entwicklung des Dollar-Wechselkurses) ging das Handelsbilanzdefizit zum ersten Mal seit 5 Jahren im Vergleich zum Vorjahr zurück (um 6,2 %). Trotz Rückgang des Gesamtdefizits im Jahresvergleich nahm das Defizit im bilateralen Warenhandel mit China jedoch erneut zu. Es hat 2007 einen Rekordumfang von 256,3 Mrd. US-Dollar erreicht (zum Vergleich 2006: 232,6 Mrd. US-Dollar) und macht mithin inzwischen deutlich mehr als ein Viertel des Gesamtdefizits aus.
Hauptabnehmerländer für US-Warenexporte 2007 waren: Kanada, Mexiko, China, Japan, Großbritannien und Deutschland (Deutschland hat US-Waren im Wert von 49,7 Mrd. US-Dollar eingeführt und lag damit 2007 unverändert auf Rang 6 der US-Absätzmärkte). Bei den Warenimporten in die USA liegt die Bundesrepublik Deutschland ebenfalls unverändert auf Rang 5. Die USA hatten 2007 mit Deutschland das fünfthöchste Handelsbilanzdefizit; es erreichte einen Umfang von 44,7 Mrd. US-Dollar. Höhere Defizite verzeichneten die USA lediglich mit China (256,3 Mrd.USD), Japan (82,8 Mrd. USD), Mexico (74,3 Mrd. US-Dollar) und Kanada (64,2 Mrd. USD).
Die USA haben bilaterale Freihandelsabkommen mit 15 Staaten abgeschlossen (Kanada, Mexiko, Singapur, Israel, Australien, Chile, Dominikanische Republik, Honduras, Guatemala, El Salvador, Nicaragua, Jordanien, Marokko, Bahrain und Peru). Die US-Administration verweist zum Beleg des Erfolgs ihrer Freihandels-Strategie darauf, dass die US-Exporte in die mit den USA durch Freihandelsabkommen verbundenen Staaten im Jahr 2006 42%der gesamten US-Exporte ausmachten - obwohl diese Staaten nur 7,3% des weltweiten BIP (außerhalb der USA) erwirtschaften. Weitere Abkommen mit Kolumbien, Panama und Südkorea sind bereits fertig ausgehandelt und liegen nunmehr dem US-Kongress zur parlamentarischen Zustimmung vor.
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US-Wirtschaftsstatistik*
2007
2006
2005
BIP nominal (Mrd. USD)
13.843
13.195
12.434
BIP-Wachstum real
2,2%
+2,9
+3,1%
Arbeitslosenquote
4,6%
4,6%
5,1%
Verbraucherpreise
4,1%
+2,5
+3,4%
Importe aus Deutschland (Mrd. USD)
94,4
89,1
84,8
Handelsbilanzsaldo mit D (Mrd. USD)
-44,7
-47,8
-50,7
Handelsbilanzsaldo mit der EU (Mrd. USD)
-107,4
-116,6
-122,4
*) Quellen: Department of Commerce (Bureau of Economic Analysis), Department of Labor (Bureau of Labor Statistics), Delegation of the European Commission.