Beiträge von chB

    http://www.rcb.at/Detailscreen…blick&ric_code=EUR83.1.23


    Dies ist die instantane Reaktion des Marktes auf Trichet's Äusserungen. Einmal abwarten, ob es nur bei einer Ankündigung bleibt.


    müsste der Chart nicht ähnlich wie der chart des Diskontzinssatzes der EZB aussehen, oder hab ich da nen denkfehler?


    Seit August ist da ja richtig was los! richtig volatil geworden.


    Hat jemand charts aus den 80er jahren, wie es da ausgesehen hat, gab es ähnlichkeiten?

    Mal angenommen das käme.


    Hier wird ja immer gesagt das das deutsche Gold in den USA liegt.


    Mal angenommen es gibt eine Golddeckung, und die USA sagt, ups, euer Gold gibts nicht mehr zurück, mal angenommen die USA haben auch noch andere Bestände anderer Länder "sicher verwahrt". Was passiert denn dann.


    Denn wenn der deutsche auch wenig weiß, eins weiß er über Geld und Gold: Deutschland hat ziemlich viel Gold, steht offiziell zumindest auf Platz 2. (soweit ich das grad ohne Nachforschung weiß).


    Was sagt dann der Otto-Normal-Deutsche wenn die Golddeckung kommt, und die deutsche Regierung ihm dann aber erklärt, oh nein, wir sind zwar Exportweltmeister, aber gegen die starken Goldgedeckten Währungen müssen wir unsere Waren leider für nen appel und nen Ei verkaufen, oder andersrum unsere Währung geht den Bach runter. Dann fragt doch jeder, wieso ist unsere Währung schwach, wir haben doch Gold!!!


    Und dann geht das große erklären los. Was passiert denn dann.


    Regierung absetzen, auch wenn das mit dem Gold rüberfrachten schon vor 20 Jahren meinetwegen gewesen ist, können die heut auch nix mehr für, hätten nur energisch auf Auslieferung bestehen sollen. Zerreißt es Europa, aufgrund des dann noch stärkeren Deutschlands. Fängt Europa Wirtschaftssanktionen mit den USA an um das Gold zu erpressen, (-> führt natürlich unweigerlich zum Krieg, da ja die USA dann auf einmal wieder mächtig reich sind, und sich sowas wieder leisten können!!)


    Also auch eine Golddeckung unter den jetzigen Bedinungen wird zumindest für uns nicht sehr angenehm.

    Tach zusammen,


    nicht das ich jetzt auf einmal meine weibliche Seite vor euch ausbreiten will.


    Aber hier im Forum wird ja immer mit Argumenten, Fachwissen und Quellen um sich geschmissen.


    Daher möchte ich hier mal die Plattform bieten seinen "Gefühlen" freien Lauf zu lassen.


    Was sagt euer Bauchgefühl zur aktuellen Lage?


    Also meins sagt mir, das es schon lange viel zu ruhig in den Medien ist, die Indizes an wichtigen Marken öfter mal abprallen, der Gold und Silberpreis sehr volatil und nicht mehr rational erklärbar sind.


    All das spricht natürlich für Manipulation, werden viele sagen, dem schließe ich mich auch an. Aber wer kann das schon beweisen.


    Mein Bauch sagt er kann es, und er meint das gibt noch diesen Monat ne ganz dicke Sache.


    Also in diesem Thread ist Platz mal all die alternativen Gedanken breitzutreten.


    Velleicht kann auch wer ne Umfrage bzgl. Bauchgefühl einstellen, ich bin da zu doof dafür.

    Danke Königswasser,


    das ist doch mal ein Fundstück.


    Da sieht man doch wieder: "Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast!"


    Es geht also um politische Manipulation. Die Gesellschaft ist also gar nicht so krank wie vermutet (trotzdem krank genug!). Dann war das was ich gehört hatte die Grenze ab der man Reich ist, ich meine zwar anderes gehört zu haben, aber naja.


    Trotzdem gut zu wissen.

    Das hab ich grade auf den gs gelesen und nun frage ich mich, wieso man überhaupt saisonbereinigte Zahlen herausgibt und wie die unten beschriebenen Zahlen zustande kommen. Ich meine, das müßte doch jeder, der halbwegs rechnen kann, dann aus den Jahren davor ableiten können, daß da jetzt 10 % Zuwachs ist. Oder verstehe ich das falsch? ?)

    Kann mich einer da mal aufklären, was Saisonbereinigt bei Inflationszahlen heißt, find ich ja schon ne deftige Sache, wenn es so ist wie dargestellt.

    Falsch.


    Geld auf dem Giro-Konto (wird bei dieser Art von Freigeld) abgewertet im Laufe der Zeit.


    Geld auf dem Sparkonto hingegen wird nicht abgewertet bleibt somit Wertstabil. Sparen bleibt also möglich. Jedoch erwirtschaftet man nicht mehr Geld (was bei aktuellen Zinsen auf dem Sparkonto von 2% oder was eh gegen die Inflation eher negativ ist) sondern es bleibt gleich viel, durch die jedoch dann nicht mehr so hoch trabende Inflation (aufgrund des Zinsgeldes!) behält es aber auch seine Kaufkraft.

    @ojemineh


    bei der freigeldvariante (sagt ja keiner, das es nix besseres gibt!) weiß aber auch die strickende Oma wann ihr geld noch wieviel kaufkraft hat, beim heutigen Geld wird es verschleiert und die die direkt am Geldzapfhahn sitzen (Fed, Primary Dealers & co.) profitieren.


    Daher ist das Freigeld schlicht sozialer (meinetwegen auch kommunistischer) da jedem klar ist wie es funktioniert. In Umrissen ist vielen das heute auch bewusst, das das geld an wert verliert, aber aufgrund der gefälschten Inflationsstatistiken ist das natürlich recht schwierig, wenn man sich an die offiziellen Zahlen hält.

    "Nö, Geld vermehrt sich nicht von alleine. Sondern die Arbeitenden schuften dafür, dass andere von Zinsen, Erbschaften, Dividenden, etc. leben können. Dagegen sind die Zahlungen an Bedürftige "peanuts". Automatische Gewinne, mindestens im zweistelligen Prozentbereich, fordern übrigens gerade diejenigen, die ihr Geld in Hedgefonds oder Private Equity anlegen. Das sind nicht gerade Sozialistenfreunde. Und der Ruf nach dem Staat als Retter kommt übrigens momentan am Lautesten von denjenigen, die sonst immer den freien Markt als Allheilmittel sehen - Banker und Großindustrielle. "


    Genau das ist es, die 10% Zinsen die vom Kapitalbesitzenden, nicht mehr arbeiten müssenden Rothschilds, Quandts, Aldi´s und was weiß ich wie sie heißen erwartet werden, werden ja nicht "nur" auf dem Finanzmarkt erwirtschaft, sondern diese "Zins"-erwartungen schlagen ja auch auf die Realwirtschaft durch, da diese ja, um Kreditgeld zu bekommen ähnliche Renditen versprechen muss, und somit entsteht der Zwang zur Ausbeutung, Rationalisierung, dadurch mehr Arbeitslose, dadurch mehr Sozialbelastungen, dadurch weniger Netto (um dieses komplexe Konstrukt mal in einem Satz zu erklären, was ja eigentlich nicht darf, aber hab grad keine Lust, nen Aufsatz drüber hier zu schreiben! Also bitte diesen Satz nicht zu sehr auf die Goldwaage legen).


    Genau das ist die Umverteilung von der hier immer die Rede ist, die fallende Mittelschicht, die steigende Unterschicht, die reicher werdende Oberschicht. Das ist ganz wunderbar erklärbar mit der Problematik des Zinssystems!

    @ ojemineh


    klar gold ist und war ja immer solch ein indikator. Kann aber in besonderen zeiten Spekulativ über- oder wie im Moment untertrieben sein.


    Ich denke das wir im moment zu wenig für Gold hinblättern.


    Bei Gold ist die spekulative Seite das "Problem"


    Keine US-Fed geht hin und kauft in Deutschland (das muss ja auch bedacht werden, man müsste ja heimische Preise nehmen) 50.000 Döner, Brötchen, Mehl etc. und geht damit dann Short um den Preis zu drücken, und solcherlei Spielchen. Aber wir schweifen vom Thema ab merke ich gerade.

    silberbuggy


    "Der Prozentsatz von Einkommen aus Kapitalvermögen hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren stark erhöht (Zahlen bitte selbst ergoogeln), der Prozentsatz von Einkommen aus Arbeit nimmt immer weiter ab (bei gleichzeitiger Zunahme der Steuer- und Abgabenlast, wobei mit Steuern hier auch Verbrauchssteuern gemeint sind). Das ist die Umverteilung von unten nach oben. "


    Volle Zustimmung!!!


    Genau da liegt das Problem, aber das wesentliche, die ganze Parteienlandschaft im Moment behandelt nur die Symptome des Zinsgeldes (soziale, wirtschaftliche Krisen, Inflation, etc....), Kapital erwirtschaftet aufgrund des Zinseszinseffektes immer mehr Ertrag. Zinseszins ist exponentiell, wird also irgendwann unendlich, jeder weiß aber, dass die zu erwirtschaftbaren Erträge auf der Welt und in Deutschland nicht unendlich sind.


    Zins und Zinseszins sind ein großes Problem.


    Dazu auch bei www.Humanwirtschaftspartei.de mal schauen.


    Hier muss angesetzt werdn, dann können wir uns auch diese Neiddebatte hier vollends sparen!

    Menschmensch,


    hätte ich gewusst das der Threat in eine Lehrerkriegenehzuviel- und in allehartzersindfauleschweine-Diskussion umschwänkt hätt ich das wohl lieber einfach in meinen Bart gemurmelt!


    Zustimmen kann ich teils schon.


    @Meso


    3400,- plus Mieteinnahmen halte ich für wahren Luxus! Mein Vatter hat unsere 5 köpfige Familie mit glaub ich knapp 1800 netto durchgebracht (mittlerweile verdienen die drei Söhne selber!) das mit nem großen Grundstück für Gartenanbau, und als Koch konnte er Lebensmittel gelegentlich mal mitbringen, zum Geldsparen. Das hat auch geklappt, aber nie Urlaub, gekocht wird zu 70% auf nem Holzofen, ich hatte als jüngster Sohn generell die Klamotten von meinen beiden älteren Brüdern aufzutragen und so weiter. Ich will jetzt nicht rumheulen, uns gings gut, wir gehörten noch der Generation an, die nur drei TV-Sender in schwarz weiß miterlebt haben, da hatte man keine Angst in der scheiß Flimmerkiste was zu verpassen, also raus und da spielen. Mit Einschränkungen kann man auch mit weniger zurechtkommen.


    Merklich ist aber doch deutlich, das auch ein Bruttoeinkommen von 3400,- € (6800,- DM wenn ich den hinkenden Vergleich dann doch noch bringen darf oder 82.000 DM Jahreseinkommen!!!!) mittlerweile wohl nicht mehr zur Oberschicht zählt, weil man schlicht weginflationiert wird!!


    Was ich mir ja schon immer mal wünsche wäre eine Lebensmittelwährung, mein Bruder hatte das immer gut drauf, wenn ich was für 100 Euro gekauft hatte, dann hieß es sofort: "was, bist du bescheuert, das sind ja 30 Döner!" Sowas müsste man doch auch mal generell machen, nicht mehr Euro rechnen, sondern Brötchen oder Kcal oder Mehl in KG, oder was weiß ich. Das wäre dann auch über Jahrzente aussagekräftigt.

    Tach zusammen,


    ich hab heute gehört, das der Durchschnittsverdiener in Deutschland 3400,- Brutto erhält.


    Mmmh, dann rechne ich mich mal grad ganz klar zu der Grupper der unter der Armutsgrenze lebenden würd ich sagen, obwohl ich ganz gut über die Runde komme.


    Ich kenne ehrlich gesagt niemanden der 3400,- oder gar darüber verdient. Ihr etwa, oder ist das etwa die falsche Frage bei all den Goldbugs.


    Also wenn ich die Zahl höhre, fühl ich mich doch so ein bischen verarscht (wer noch?), aber vielleicht könnt ihr ja mein Weltbild wieder geraderücken.


    Vielleicht haben die auch einfach nur die Millionäre doppelt gezählt, oder die ganzen Leute die "trotz Arbeit arm sind" einfach vergessen.


    Das solch eine Zahl einfach so durch die Medien geht, ohne hinterfragt zu werden, unglaublich.

    Ich bin noch nicht so weit im Thema drin, gibt es einen wesentlichen unterschied zwischen Freigeld und Regiogeld? (außer die Regionale Begrenzung?)



    Was mir in dieser Diskussion irgendwie zu kurz kommt ist die Zinsproblematik.


    Irgendwo hier im Forum hatte ich mal gelesen, das eine Umlaufgebühr mit Zinsen gleichzusetzen ist, vielleicht könnte mir das jemand noch mal näher bringen?


    Ich denke es ist wichtig sich nicht einfach darüber zu beschweren wie sch.... das jetzige Geld- und Wirtschaftssystem ist, aber alternativ nicht auch einmal ein paar Gedankengänge zu führen, um im Fall der Vertrauenskrise in die jetzige Währung eine Antwort an all die Unwissenden zu geben, und sie nicht wieder den selben Rattenfängern hinterherlaufen zu lassen.


    Ich weiß das hier alle für eine Golddeckung sprechen. Aber auch dort sind doch immer noch Zinsen im Spiel.


    Ein großes Problem bei der Abschaffung der Zinsen ist wohl wahrlich die Risikoabsicherung bei Krediten die ein Kapitalbesitzer einem Unternehmer gibt. Dort müsste es aber doch auch eine Lösung geben!


    Für Anregungen wäre ich sehr dankbar

    Die Gold Lease rates gehen grade hoch.


    Hat jemand ne interpretation was da los ist, bzw. was das für den Kurs bedeuted.


    Wenn ich mich recht erinnere sind sonst bei sinkenden Lease rates die Kurse hochgegangen.


    Jetzt steigende Lease rates = Sinkende Kurse.


    So ganz hab ich die Lease rates ja noch nie verstanden.


    Nabed Lucky, nabend MIlly,


    bzgl. dem Gelben, habt ihr da noch links bzgl Ziegenstreit, würd mich interessieren, was da los war, les auch gelegentlich im Gelben, aber manches da ist mir auch nicht ganz geheuer.


    Vor kurzem gabs da doch erst ne "umfrage", welche Parteien die User dort wählen würden, waren über 1/3 für NPD & Co.


    So ganz koscher scheint das dort nicht zu sein, diese deflationstheorie widerspricht auch in meinen augen dem was gerade abgeht!


    Ich hoffe ihr habt da noch nen link für mich. Wär supi.

    Tag zusammen,


    hatte grad langeweile auf der Arbeit (darf man das heutzutage überhaupt noch sagen?) und hab mal, da ich auch im Versand tätig bin gedacht, suchste mal die Warentarifnummer von Silbermünzen raus, und machst mal eine Statistik. (auf http://madb.europa.eu/mkaccdb2/indexPubli.htm kann man über die Warentarifnummer die Warenflüsse in Volumen (kg, t, etc.) und € einsehen)


    Für die die es interessiert die Warentarifnummer für Silbermünzen ist: 71181010


    Ich häng einfach mal die Gegenüberstellung von Import und Export von Silbermünzen in Deutschland von 2000 bis 2007 an mein Post dran. (Angaben in 1000,-€)


    Interessant zu sehen ist das bis 2006 die Schweiz neben Amerika der größte exporteur in unsere Richtung war, seit 2007 ist aber Hong Kong, bzw China neben USA der größte Exporteur.


    Dieses Spielchen könnte man mit Hilfe dieser Internetseite für alle möglichen Länder spielen.


    Ich hoffe ihr kommt mit dem Diagramm klar, hatte jetzt nich ewig Geduld das besonders schön zu machen.


    Vielleicht schaff ich es bei gelegenheit auch noch mal das ganze für Silber im allgemeinen und Gold im allgemeinen zu machen. (wobei glaube ich Zentralbankgold nicht aufgeführt sein wird!)


    Sollte einer die Zahlen haben wollen, kein Thema, kann er haben.

    @xray


    Ich meine genau das haben die bei NTV auch schon gesagt gehabt, anfang der Woche oder schon ende letzter Woche, man erwartet 0,25% Senkung (das ist natürlich ein gutes Zeichen :huh: ) und damit war das dann vermutlich die letzte Senkung vorerst, deshalb gehen die Märkte auch wieder hoch.


    Alles von der Begründung her totaler Schwachsinn, aber wenn Aktien aufgrund von gemeldeten Verlusten wie ganz selbstverständlich ansteigen (ist ja garnicht so schlimm wie gedacht) dann ist diese Logik natürlich auch nachvollziehbar.


    Im moment machts alles keinen Sinn, und vor allem keinen Spass. :boese:

    schock


    Vielen Dank für den Link.


    Ich glaub den wesentlichen Kern des Vortrags hab ich aber nicht kapiert.


    Die Geldschaffung als Kreditgeld sehe ich z.B. nicht problematisch. Das Große Problem sind doch meines Erachtens nach die Zinsen.


    Denn Geld aus dem nichts, ohne Rückzahlungsverpflichtung oder Gegenwert führt ja eigentlich zu einer qualitativen Entwertung.


    Diese ganze Geschichte mit Aktiva und Passiva bei den Banken ist doch im Prinzip relativ egal.


    Weiß übrigens jemand wie der Vortragende heißt, gibts von dem mehr im Netz?