Hallo Deflationator,
ich glaub du verstehst das nicht...
stell dir vor: alle die konnten oder wollten haben massiv Schulden aufgenommen.
das geht bis zum erbrechen... bis der punkt kommt, wo nix mehr geht.
d.h. ab dann fangen die leute an nicht mehr schulden aufzunehmen,
sondern umgekehrt, lieber schulden abbezahlen.
ich vermute, Du meinst mit "die Leute" die Konsumenten v.a. in den USA. Damit magst Du richtig liegen, ich denke aber dass "die" sich nach wie vor weiter und weiter verschulden, irgendwann mag da mal eine Ende sein oder auch nicht.
Egal - darum (um die Konsumenten) ging es mir gar nicht, sondern darum, dass QE alternativlos ist und deshalb weitergeführt werden muss und weitergeführt werden wird. Vielleicht wird man sich einen neuen Namen einfallen lassen, aber die Notenbanken müssen weiterhin vergammelte Staatsanleihen aufkaufen, sonst stehen ihre Wirtschaftsräume demnächst in Flammen. Deflation ist somit bis auf weiteres verschoben, was wiederum gut für reale Werte ist... 
Zitat
liquidität hilft da nix... man kann in liquidität ersaufen - aber es will keiner mehr...
stop: es hat was gebracht: noch mehr spekulation und noch mehr instabilität.
Gut gemacht!
Ja, das Problem lässt sich sicher nicht durch hemmungslose Flutung der Kapitalmärkte in den Griff bekommen - Überschuldungsprobleme lassen sich nunmal nicht durch "noch mehr Schulden" lösen. Aber wenn der Geldhahn jetzt zugedreht wird, könnte hier bald eine Party losgehen, die ich lieber auslassen möchte... 
VG clarius