Beiträge von fritz

    wie lange hälst Du/Ihr die optimistische Goldentwicklungsvariante/ a-b-c-Korrektur des Goldes aufrecht ?

    Die Habgier und ihr Unterfall, die Goldgier sind zuverlässige Konstanten menschlichen Verhaltens seit mindestens 5.000 Jahren. Schrieb ich sinngemäß schon mal, vor gut neun Jahren (post 562 auf S. 29 in diesem Faden). Damit rechne ich weiterhin, und nicht nur ich.


    Gruß! Fritz

    Bei uns ist heute strahlender Sonnenschein ohne Wolken und im Rest von Deutschland genauso.

    Gerade (19:50) fängt es an zu regnen (Stuttgart Mitte) und zu hageln, Hagelkörner teils >1 cm, Donner ist auch zu hören. Beim Nachbarn läuft schon die Dachrinne über.


    Gruß! Fritz

    Liebe Leute,


    seit längerem beobachte ich beim Silber, etwas schwächer auch beim Gold, einen Vorgang, den ich bei mir die 15-Uhr-Drückung nenne. Mir geht es jetzt nicht um die Ursache, sondern allein um den beobachteten Vorgang.


    Nicht immer, aber doch ziemlich regelmäßig geht der Kurs am frühen Nachmittag um gut ein Prozent, gelegentlich bis zu zwei Prozent zurück. Manchmal beginnt ein langsamer Rückgang schon zur Frühstückszeit. Der Abstieg wird dann steil. Der Tiefpunkt ist kurz vor oder nach 15 Uhr. Der Wiederanstieg ist weniger regelmäßig und dauert manchmal bis in die Nacht. Natürlich wird der Vorgang von anderen überlagert, er ist aber trotzdem meist deutlich zu erkennen.


    Eigentlich müsste die Arbitrage so etwas verhindern, aber die funktioniert offenbar nicht mehr.


    Das sollte sich doch traden lassen. Zur Frühstückszeit einen Put mit ordentlichem Hebel (etwa 20) erwerben und nach entsprechendem Anstieg wieder verkaufen, evtl. in zwei Tranchen. Wer den Kurs verfolgen kann, könnte "von Hand" verkaufen, die andern müssten einen limitierten Verkaufsauftrag erteilen. Wird der Verkaufskurs nicht erreicht, passiert nichts, außer dass man keinen Gewinn macht. Gegen Verluste sichert ein stop loss.


    Voraussetzung ist ein Broker, bei dem man das gekaufte am gleichen Tag wieder verkaufen kann. Bei meinem geht das nicht (bisher, habe noch nicht verhandelt).


    Der Gedanke ist noch im Entwurfsstadium. Was haltet Ihr davon? Welcher Broker wäre geeignet?


    Den Siberkurs verfolge ich übrigens hier:


    https://www.godmode-trader.de/rohstoffe/silber-preis,133984


    Intraday wählen. Da gibts auch Beispiele für Derivate (runterscrollen), die ich aber nicht empfehle, außer zur Veranschaulichung.


    So, jetzt seid Ihr dran. Bin gespannt.


    Gruß! Fritz

    Hätte nie gedacht, dass Genesis so billig weggegeben wird.


    Was wissen wir denn über die übernehmende Firma?


    Habe mal etwas auf die homepage geschaut. Da fiel mir auf:


    1. Die Finanzberichterstattung geht nur bis 31. März 2021(!), zudem unaudited.


    2. Die Grundstücke sind teilweise bereits mit Net Smelter Royalties belastet, die allerdings nicht viel wert zu sein scheinen, wenn man auf die Rückkaufpreise schaut.


    https://nsuperior.com/site/assets/files/5888/nsup_fs_1q21.pdf (Royalties S. 9)


    In der aktuellen Präsentation habe ich nichts handfestes gefunden. Es gibt ein paar hochgradige, aber kurze Bohrabschnitte, eine kleine vermutete ("inferred") ressource, und viel Gerede über die Nachbarn.


    Alles für mich nicht überzeugend. Kaufen würde ich die nie. Aber meine Genesis unter Wert weggeben will ich natürlich auch nicht. Mal sehen - kommt Zeit, kommt Rat.


    Gruß! Fritz

    Und bei Regen findet der Krieg im Saal statt.

    Hier wird das gleiche gemeldet, nur heißt es da Iron Beam.


    https://www.t-online.de/nachri…ign=tagesanbruch-92019326


    Wo die Energiemengen für das System herkommen sollen, bleibt in beiden Meldungen dunkel. Die müssen beträchtlich sein, denn das Ziel soll nicht nur getroffen werden, sondern auch zerstört.


    Und was ist, wenn das Ziel verspiegelt ist und die Lichtstrahlen einfach zurückwirft? Außerdem wie Lupus.


    Gruß! Fritz

    Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass keine Depression kommt.
    Es ist für die Bankster sehr vorteilhaft, wenn es zw. Inflation und Depression wechselt.


    Tatsächlich unterläuft du einem Irrtum, dass Fed den Markt steuert.
    Es ist genau umgekehrt, dass der Markt (=Bankster) Fed steuert.
    Die Reaktionen von Fed sind immer nachlaufend.

    Keine Sorge, ich verlasse mich auf nichts als auf meinen gesunden Menschenverstand. Die Frage, wer hier wen steuert, ist nicht mein Thema. Ob die hohen Zinsen Ursache oder nur Symptom der Entwicklung waren, ist in meinen Augen unerheblich. Jedenfalls sind sie heute nicht mehr möglich, und die Steuerleute - wer immer das sein mag - stehen der Inflation hilf- und mittellos gegenüber.


    Gruß! Fritz

    Will sie nicht oder kann sie nicht?

    Erinnert Euch, oder seht Euch mal an, was um 1980 nötig war, um die Inflation zu brechen: Zentralbanksätze zeitweise über 20 % effektiv. Das ist heute unmöglich, ebenso wie ein ausgeglichener Haushalt; es würde stracks in die Depression und dann zum Aufstand führen. Daher ist die Inflation unabwendbar. Wohin sie uns führt, werden wir ja sehen, soweit wir lange genug leben.


    Gruß! Fritz

    dann gehts ja den leuten mit job um die ecke noch besser.

    Du hast völlig recht. Man sollte sich eine Arbeit in Wohnungsnähe suchen, oder eine Wohnung nahe dem Arbeitsplatz. Ist auch besser für die Gesundheit und die Umwelt. Hat mein Vater lebenslang gemacht, und ich die meiste Zeit auch. Ging uns dabei nicht schlecht. - Sorry für die Wiederholung.


    Gruß! Fritz

    "CURRENT FINANCIAL POSITION AND NEXT STEPS FORWARD
    The Company currently has an unaudited cash balance of approximately C$90M which will enable the progression of certain critical areas of project construction in 2022. In order to commit to the entire outstanding project scope, Ascot will pursue alternative financing options to make up for the unfunded balance. The Company will also be exploring various royalty and/or stream options at PGP as an additional source of funding.
    The commencement of underground development into the Big Missouri deposit starting at the S1 portal remains on track for late April 2022 and will continue unabated for the time being. The progression of other key construction areas will also continue this year. Certain work packages may be put on hold until the Company is able to secure an alternative finance package."


    "AKTUELLE FINANZLAGE UND NÄCHSTE SCHRITTE


    Das Unternehmen verfügt derzeit über ein ungeprüftes Barguthaben von etwa 90 Mio. C$, das den Fortschritt bestimmter kritischer Bereiche des Projektbaus im Jahr 2022 ermöglichen wird. Um den gesamten ausstehenden Projektumfang in Angriff nehmen zu können, wird Ascot alternative Finanzierungsoptionen verfolgen, um den nicht finanzierten Saldo auszugleichen. Das Unternehmen wird auch verschiedene Lizenzgebühren und/oder Stromoptionen bei PGP als zusätzliche Finanzierungsquelle untersuchen.


    Der Beginn der unterirdischen Erschließung der Lagerstätte Big Missouri ab dem Portal S1 liegt weiterhin im Zeitplan für Ende April 2022 und wird bis auf Weiteres unvermindert fortgesetzt. Die Fortschritte in anderen wichtigen Baubereichen werden in diesem Jahr ebenfalls fortgesetzt. Bestimmte Arbeitspakete können auf Eis gelegt werden, bis das Unternehmen in der Lage ist, ein alternatives Finanzierungspaket zu sichern.


    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)


    Man kann also erst mal weiterarbeiten. 90 Mio. CAD sind ja nicht wenig.


    Mir ist schleierhaft, was das Ganze soll. Es bringt doch nichts, in diesem Stadium wahrscheinliche in nachgewiesene Reserven umzuwandeln. Wenn überhaupt, hätte man das anfangs machen müssen. Entweder ist das Zeug da, oder es ist nicht da. Um die Arbeiten einzustellen, ist es zu spät. Ist man bei Sprott zu bürokratisch? Will man Ascot unter Druck setzen?


    Seit der Übernahme von IDM Mining Ltd. Anfang 2019 halte ich den Vorstand von Ascot für sehr geschickt im Verhandeln. Vielleicht handelt es sich bei der Meldung um einen Schachzug in einem Spiel, das wir nicht durchschauen können. Will man Sprott sagen: Wir brauchen Euch nicht, wir können auch anders?


    Das Tief ist anscheinend durchschritten. Nachkaufauftrag ist erteilt und ausgeführt.


    Gruß! Fritz

    Na ja, wenn ich wie letztens meine Tour von IT>CH>DE>AT>SLO>HU und zurück mache, dann freue ich mich schon, das ich die Strecke nicht laufen muss.

    Hab ich ja gesagt, es kostet Bequemlichkeit.

    Du bist also auf der Seite Wilhelms?

    Nein, bin ich nicht. Ich schaue nicht zurück, sondern vorwärts. Viecher mag ich nicht, ich mag Menschen.


    Im übrigen geht es gar nicht darum, was ich will. Ich würde auch gern weiter Auto und Motorrad fahren, wie seit 65 Jahren. Es geht um den unvermeidlichen Gang der Dinge. Da geht man besser mit. Suppenkasperpolitik ("Ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess ich nicht!") führt selten zu Gutem.


    Gruß! Fritz

    Nach der Logik der jetzigen Erkenntnislage wären es wohl leichtere Elektroautos.

    Nach aller Logik heißt das: Keine Autos mehr. Allenfalls für Feuerwehr und Krankenwagen.


    Das Autozeitalter geht zu Ende, unaufhaltsam, unweigerlich, endgültig. Das befreit uns vom Feinstaub, vom übermäßigen Verbrauch an Rohstoffen und Kraftstoff, und von manch anderem Übel. Dafür kostet es Bequemlichkeit.


    Seht den Tatsachen ins Auge. Ist es denn so schwer, sich innerlich vom Auto zu lösen?


    Gruß! Fritz

    John, Du bist viel zu pessimistisch. Schau mal hier:


    https://www.bmel-statistik.de/…sorgungsbilanzen/getreide


    Wenn wir den Verbrauch tierischer Produkte halbieren und die Biogasanlagen mit Abfällen füllen statt mit Essbarem, dann haben wir rund dreimal so viel Getreide für den menschlichen Verzehr, wie heute dafür verbraucht wird. Das gibt Gemecker, aber keinen Hunger und keine Revolte.


    Natürlich werden wir uns an ein bescheideneres Leben gewöhnen müssen. Es wird nicht mehr jeder ein Auto haben; für Elektrofahrzeuge in entsprechender Stückzahl gibt es weder die Rohstoffe noch die Treibstoffe. Man wird sich wieder eine Wohnung in der Nähe der Arbeitsstelle suchen, oder eine Arbeitsstelle in der Nähe der Wohnung, und zu Fuß zur Arbeit gehen. Dafür gibt es weniger Verkehrstote, weniger Lärm und Abgase, weniger Aufwand an Fläche und Geld für Straßen; vielleicht können sogar die Kinder wieder auf der Straße spielen, wie ich es noch konnte. Gesünder ist es auch.


    Es muss nicht jeder 45 qm Wohnraum pro Nase haben und heizen (im Durchschnitt!). Die meiste Zeit meines Lebens bin ich mit wesentlich weniger ausgekommen, ohne dass es mir schlecht ging. Man muss auch nicht auf die Malediven fliegen, um den Leib zu wässern. Und so weiter, da fällt wohl jedem ein Beispiel ein.


    Wenn wir weniger verbrauchen und produzieren, müssen wir auch weniger arbeiten. Bei dem Gejammer über Hamsterrad und Tretmühle, das ich hier immer wieder lese, wäre das doch ein großer Vorteil. Wir könnten uns wieder mehr selbst um unsere Kinder und Alten kümmern, bräuchten keine Ganztagsbetreuung und keine Ganztagsschulen. Isolierte Kleinfamilien sind allerdings auch nicht mein Ideal.


    Der Übergang wird nicht einfach sein, aber nicht so hart wie zwei Weltkriege.


    Und nein, ich bin kein Grüner, habe noch nie grün gewählt. Ich bin nur ein alter Mann von 83 Jahren mit einem guten Gedächtnis.


    Gruß! Fritz

    Bin hier heute rein. London ging nicht, daher Frankfurt, zu 1,06 EUR. Mir scheint, das Tief ist durchschritten.


    An Hungerrevolten in Ägypten glaube ich nicht. Das wird der Diktator zu verhindern wissen, es könnte ihn den Job kosten.


    Es gibt auf der Welt genug Getreide, nur wird bisher viel verfüttert. Das Futtergetreide ist nicht so gut wie das Brotgetreide, aber besser als Hunger. Die Preise werden allerdings höher sein. Man braucht Devisen, um das Nötige einzukaufen. Wird der Diktator da einen seiner verlässlichsten Devisenbringer ruinieren?


    Gruß! Fritz

    Nur, was soll die Mehrzuteilungsoption, die 30 Tage ausgeübt werden kann?

    So eine Option ist doch allgemein üblich. Die Käufer wollen die Aktien ja nicht behalten, sondern an ihre Kundschaft weiterverkaufen. Da braucht man einen Puffer, falls mehr nachgefragt wird als erwartet.


    In Deutschland gäbe es ein Bezugsrecht. Das halte ich für die bessere Lösung.


    Gruß! Fritz

    War gerade in meinem Biomarkt. Schild an der Kasse (sinngemäß):


    Die aktuellen Hamsterkäufe gefährden die Versorgung der Bevölkerung. Daher Abgabe unserer Waren nur in haushaltsüblichen Mengen.


    Also die Hamsterkäufe sind schuld, nicht die mangelnden Lieferungen - habt Ihr das gewusst?


    Gruß! Fritz

    Tell me why ? Exemplarisch: Handelsbilanz 2021 USA: minus ~ 850 mrd. / Handelsbilanz RU plus ~ 30 mrd.
    Wo/wie fließt da was ab ?

    Woernie, das Gold fließt aus der Zentralbank ab, weil die Leute, die Rubel (oder wie die Währung dann heißt) haben, sie zur Bank tragen und in Gold einlösen. Sie tun das, weil sie die Inflation fürchten, wozu sie historisch und aktuell auch allen Grund haben.


    Nur wenn Putin die Inflation und die Inflationserwartung auf null brächte, könnte eine Goldwährung funktionieren. Aber dann reicht die Nachfrage nicht, es kommt zur Depression.


    Eine stabile Währung, mit oder ohne Gold, könnte es nur bei einer sehr viel gleichmäßigeren Verteilung von Einkommen und Vermögen geben. Dann wäre der Bedarf der Vielen ausreichend mit Kaufkraft versehen, um eine genügende Nachfrage zu erzeugen. Aber siehst Du dafür politisch irgend eine Chance? Die Macht der Oligarchen verhindert das (nicht nur in Russland). Womit wir beim Kern der Probleme wären, bei der Machtfrage.


    Mit dem Außenhandel hat das alles nichts zu tun. Eine stabile goldgedeckte Währung nur für den Außenhandel kann ich mir vorstellen, habe ich im Forum auch schon geschrieben. Nur würde man die Entwertung der Binnenwährung dann noch deutlicher sehen.


    Gruß! Fritz

    Präsident Putin hat die Rückkehr des Goldstandards in Russland angekündigt

    Wenn Putin eine echte Goldwährung einführt, d.h. eine in Gold einlösbare, dann ist er sein Gold im Handumdrehen los. Will er das vermeiden, dann muss er das Geld so knapp halten, dass er die schönste Depression bekommt.


    Eine "Golddeckung", bei der das Gold nicht rausgerückt wird, ist keine.


    Daher halte ich das zitierte für leeres Geschwätz.


    Gruß! Fritz