Beiträge von fritz

    Suchte den Gold Road Faden, der länger nicht bespielt war. Die Forensuche ergab bei verschiedenen Versuchen (mit und ohne Anführungszeichen, verschiedene Schreibweisen) jeweils nur ein einziges, unbrauchbares, Ergebnis. Mit google habe ich ihn dann gefunden. Danke für den Hinweis!


    Gruß! Fritz

    "What has transpired in the nickel market in the last 48 hours is worthy of some extra commentary because it has never happened before and is likely to have lasting ramifications for commodity markets.
    In summary, China Construction Bank and Chinese mining company Tsingshan Nickel appear to have put on a giant short position in LME nickel futures. The short position is reportedly 200,000 tonnes in notional size. At a normal nickel price of let’s say $10/lb this short position is roughly US$4.5 billion in notional size. Big, but not insanely big for a large producer that is expected to produce 800,000 nickel-equivalent tonnes in 2022."


    http://energyandgold.com/2022/…ew-commodity-world-order/


    Gruß! Fritz

    Gold Road hatte in letzter Zeit einen guten Lauf.


    Tief am 1. Februar (Tagestief 1,19 AUD, Schlusskurs 1,135) bei hohem Volumen (10.857.511 Stück).
    Heute ein Sprung von 1,68 auf 1,81 (Schlusskurse) bei wieder hohem Volumen (9,405,661).


    Hat jemand eine Erklärung? Habe bis jetzt nichts gefunden. Gold Road steht eigentlich auf meiner Verkaufsliste, aber wenn es so weiter geht?


    Gruß! Fritz

    DarkMatter, denk doch nur mal an die Säuglingssterblichkeit oder die Lebenserwartung. An die Leibeigenschaft. An die Raubritter und Piraten, die Land und Meer unsicher machten. An den Übermut der Pfaffen. Und an das viele, was man nicht wissen konnte. All das hat mit der ökonomischen Basis zu tun.


    Wie oft würde ich wohl ohne Eisenbahn meine Enkelkinder in Reutlingen, im Rheinland, in Berlin, in der Uckermark sehen?


    Auch ich zitiere öfter Sokrates, der beim Gang über den Markt von Athen gesagt haben soll: Wie zahlreich sind die Dinge, die ich nicht brauche. Um Gastronomie oder Kühlschrank geht es nicht.


    Gruß! Fritz

    Tony Makuch wurde also rausgekegelt. Ich glaube kaum, dass er sich das so vorgestellt hat. Hätte er gehen wollen, so hätte er sich gar nicht erst zum CEO machen lassen brauchen.


    Vermutlich war der für Kirkland-Aktionäre schlechte Umtauschkurs der Preis für Tonys Ernennung zum CEO des fusionierten Unternehmens. Wenn das stimmt, dann ist er jetzt der betrogene Betrüger.


    Dagegen wissen wir, dass der letzte Quartalsgewinn pro Aktie bei Kirkland 0,91 USD war, bei Agnico 0,78 USD. Legt man das zugrunde, dann müssten wir für sechs Kirkland sieben Agnico bekommen und nicht 4,761. Dazu ist Kirkland schuldenfrei und hat cash von fast einer Mrd. USD. Dafür wird unser Toni CEO der gemeinsamen Firma.

    Sein Nachfolger ist ein Herr mit arabischem Namen, nach seinem Lebenslauf ein reiner Finanzmensch. Kein Wunder, dass der Kurs nachgibt, momentan um 2,19 %. Werde mich wohl hier gelegentlich verabschieden.


    Gruß! Fritz

    Habe erwähnt: TURKCELL

    Interessante Firma, die ich aber nicht haben möchte. Man sieht schön die Wirkung der Inflation: In türkischer Währung (Börse Istanbul) steigt der Kurs, in Dollar (New York) fällt er.


    Interessant auch die Angaben zur Dividende: In New York 13.17%, in Istanbul 6.47%. Wieviel sie bei Auszahlung wert ist, wird man sehen müssen.


    Glaubst Du, dass sie ihre Preise schnell genug an den sinkenden Geldwert anpassen können? Davon wird der Erfolg abhängen.


    Gruß! Fritz

    Total debt $ 487.5 millions, fast eine halbe Milliarde, gegenüber $ 412.1 millions im ersten Quartal.



    Zum Vergleich: Umsatz $ $ 832.8 millions, Schulden also mehr als die Hälfte vom Umsatz (genau: 58,5 %).


    Das ist ein dicker Klotz am Bein. Vermutlich sehe nicht nur ich das so.



    Gruß! Fritz

    wenn es so sein sollte mit Deinem Szenario: ein oder mehr AKW gehen in die Luft
    dann muss sich überhauot niemand mehr Gedanken um (seine) Aktien machen, nicht mal um sein physisches Edelmetall.
    Dann wäre mir auch egal ob ich einen schönen Platz auf einem Friedhof finden würde oder ob mein Kadaver irgendwo auf einem Acker verwest

    Jetzt übertreibst Du aber gewaltig. Tschernobyl haben wir überlebt. Auch Fukushima ist bezüglich Radioaktivität glimpflich verlaufen, die Toten waren Tsunami-Opfer.


    Außerdem, wer sollte so etwas machen? Meist herrscht Westwind, der Dreck würde nach Osten ziehen. Putin will sein Reich schützen, nicht verseuchen. Ebenso die Ukrainer.


    In einem solchen Fall würde Putin seine Panzer losschicken, um den Saftladen auszuräumen. Dabei könnte er auf den Beifall vieler rechnen. Die USA stünden mit heruntergelassener Hose da, weil sie zugeben müssten, dass sie nichts machen können. Daran können sie kein Interesse haben.


    Gruß! Fritz

    Ein Aktiendepot ist SONDERVERMÖGEN und fällt somit nicht unter den EINLAGENSCHUTZ.


    Hier werden für den Kunden Aktien gehalten. Diese sind Ja Unternehmen, und kein Bargeld.
    Das hat nix mit Einlagenschutz zu tun.


    Die Wertpapiere gehören immer dem Anleger und nicht dem insolventen Depot-Anbieter. Dieser ist vertraglich nur für die treuhänderische Verwaltung der Wertpapiere zuständig. Im Falle einer Pleite gelten sie als Sondervermögen.

    Das ist richtig für die gegenwärtige Rechtslage. Aber wie schnell ist die geändert?


    Es gibt im Grundgesetz die Eigentumsgarantie. Die lässt Enteignungen zu "zum Wohle der Allgemeinheit" und gegen "angemessene Entschädigung". Sehr dehnbare Begriffe. Not kennt kein Gebot. Und das Verfassungsgericht ist ja schon mit einem Frühstücksfreund der Dame Merkel besetzt.


    Wir müssen damit leben: Papierwerte, also alle Wertpapiere, sind nicht revolutionsfest.


    Da erinnere ich an meine drei Sätze zur Revolution (formuliert 1973, gegen Revolutionsschwärmer):
    1. Es wird keine Revolution geben.
    2. Sollte es doch eine geben, wird es nicht unsere sein.
    3. Sollte es doch unsere sein, wird dabei nicht das herauskommen, was wir wollen.


    Gruß! Fritz

    Die USA können die Finanzinfrastruktur jeder Nation angreifen

    Der zitierte Artikel überschätzt die Möglichkeiten der USA bei weitem, meine ich. Ein Vorgehen wie das geschilderte würde den Kredit der USA ein für alle mal zerstören. Wer außer den Vasallen würde dann noch seine Reserven in den USA halten wollen? Der Abzug wäre für den Dollar katastrophal.


    Außerdem hat Putin über diesen Fall sicher bereits nachdenken lassen. Russland könnte eine goldgestützte Währung (Tscherwonez?), oder andere Formen von Papiergold, nur für den Außenhandel schaffen. Mit dieser Währung könnte es seine Importe bezahlen, sie auch für seine Exporte akzeptieren, alternativ die Währungen befreundeter Staaten, vor allem Chinas. Goldabflüssen könnte man durch Gebühren, Lieferfristen u.ä. entgegen wirken, wie es anderwärts auch geschieht. Natürlich gäbe es anfangs ein paar Störungen, aber das würde sich bald einrenken, denn die Kaufleute wollen Geschäfte machen.


    Sanktionen zu erdenken, durch die man sich nicht selbst ins Bein hackt, scheint mir ziemlich aussichtslos. Daher der etwas hilflos wirkende Versuch, Putin zu verunsichern, indem man ihn im ungewissen lässt. Seine Nerven dürften das ohne weiteres aushalten.


    Gruß! Fritz