Beiträge von fritz

    Die Geschichte wird zeigen, dass der größte Irrtum der Fed darin bestand, dass sie glaubte, die Löhne seien die primäre Quelle der Inflation, denn sie war zu sehr damit beschäftigt, auf eigene Rechnung mit Aktien zu handeln, um zuzugeben, dass ihre eigene Vermögensblase die PRIMÄRSTE Quelle der wirtschaftlichen Inflation war.

    Im ganzen Text kommt der Staat nicht vor, obwohl er in all seinen Formen etwa das halbe Bruttosozialprodukt durchbringt. Die "PRIMÄRSTE Quelle" der Inflation sind die gigantischen Staatsdefizite.


    Die Zentralbanken befinden sich "between a rock and a hard place". Wie sies machen ists falsch. Und das können sie noch nicht mal zugeben, ohne dass alles noch schlimmer wird.


    Die Staatshaushalte auszugleichen oder nur die Defizite wesentlich zu reduzieren, ist auf Sicht politisch unmöglich. Eine Sparpolitik wäre auch keine Lösung. Sie würde direkt in die Krise führen. Wirtschaft und Gesellschaft haben sich an die ständige Zufuhr frischer Nachfrage gewöhnt, sie brauchen die Inflation so dringend wie der Süchtige sein Kokain (Entschuldigung für die Wiederholung). Übrigens wären die Defizite sofort wieder da, wegen der rückläufigen Einnahmen.


    Weitere Teuerung und Inflation sowie Schrumpfung des Inlandsprodukts sind also zu erwarten. Die Illusion von Wachstum lässt sich vielleicht noch einige Zeit aufrecht erhalten.


    Lehmann, siehs bitte nicht als Kritik an Deinem Beitrag. Er ist interessant, weil er eine gewisse Denkweise illustriert, die aus dem Interesse an weiterer Geldflut resultiert.


    Gruß! Fritz

    Es fehlen nun einfach € 200.000,-- neue Sicherheiten, da das Haus jetzt nur noch einen Marktwert von€ 600.000,-- besitzt ...

    Du hast die Inflation nicht in Deiner Rechnung.


    Wenn der Wert des Objekts auf 60 % des ursprünglichen sinkt, was leicht sein kann, dann wird das nicht aussehen wie von Dir beschrieben. Sondern das Haus wird weiterhin eine Million wert sein, aber die Million nur noch 60 % des vorigen Wertes haben. Da passiert gar nichts, die Bank muss noch nicht mal etwas abschreiben.


    Auch mir hat eine freundliche Bankfrau gesagt: Solange die Raten bezahlt werden, macht niemand was. Denn das würde viel zu viel Arbeit und Ärger machen sowie das image belasten. Das denke ich auch. Mahnung - Kündigung - Mahnbescheid - Widerspruch - Verhandlung - Urteil - Vollstreckbarkeit - Gerichtsvollzieher - Versteigerungstermin - Versteigerung - evtl. zweiter Termin - das dauert grob geschätzt zwei Jahre. Was es bringt, ist dann auch noch unsicher.


    Wenn der Bank das Wasser am Hals steht und sie alle Hemmungen verliert, dann käme das Geld aus Zwangsversteigerungen zu spät. Die Bank wird dann lieber ihre Kreditforderungen mit Abschlag verkaufen, möglichst ohne Aufsehen, das heißt sie wird für ihren Abkäufer weiter das Inkasso machen. Das ist auch das einfachste, alle Daten sind schon im Computer. Den Kunden muss das nicht stören.


    Dass ein cleverer Banker panische Kunden abzockt, das kann vorkommen. Deshalb ist es kontraproduktiv, die Panik zu schüren. Statt dessen sollte man den Leuten sagen: Die Bank braucht Euch dringender als Ihr die Bank.


    Gruß! Fritz

    Besteht nicht die Gefahr, dass ganz plötzlich übers Wochenende z.B.: einen Währungsschnitt gemacht wird? Das Überschüssige Kapital welches dann zu hauf an der Seitenlinie ist, wird dann einfach entwertet.

    Wer sollte dann die frischen bonds kaufen, die Uncle Sam und die anderen Onkels laufend emittieren müssen, um ihre Defizite zu decken? Ich denke im Gegenteil, dass die Zentralbanken den Hahn bald wieder aufdrehen müssen. Sie können ihre Staaten nicht einfach pleite gehen lassen.


    Der Haupttreiber der Inflation sind die Staatsdefizite. Verfahrensweisen wie die heute üblichen kannte man sonst nur aus der Kriegsfinanzierung. Die Zentralbanken haben weit weniger Einfluss, als meist angenommen wird.


    Gruß! Fritz

    Debbie Fullarton ..., die sich nach vier Jahren im Unternehmen anderen Möglichkeiten zuwenden wird.

    Habe nach ihr gegoogelt, aber nahezu nichts gefunden. Nur Non Executive Director bei Gateway Mining Limited. Anscheinend hat sie noch keinen neuen Job.


    Ist sie mit dem Geld zu großzügig umgegangen? Ein Ausbildungsbergwerk - rechnet sich das?


    Die Übernahme von Gascoyne hat sie auch versiebt. Warum wollte sie es nur ohne Firefly haben? Riecht nach Starrsinn. Am Schluss stand sie mit leeren Händen da. Siehe post 203 oben.


    Zu den Vorwärtsverkäufen hat Vatapitta schon das Nötige gesagt.


    LinkedIn sagt: "Debbie Fullarton is a Chartered Accountant, technically competent with more than 30 years of financial, commercial and audit experience". Da fehlen wohl technische Grundkenntnisse; ohne die ist man immer auf andere angewiesen, Erfahrung allein bringts da nicht. Vielleicht nicht die ideale Besetzung für einen Minenbetrieb?


    Das sind natürlich nur Überlegungen aus der Ferne, sie müssen nicht stimmen. Aber sie würden einen Rauswurf erklären.


    Ich bin investiert und bleibe es einstweilen. Das Gold ist da, das könnte auch der Grund für das Interesse der Institutionellen sein.


    Gruß! Fritz

    Baerenbulle, ich stimme Dir zu, dass die Kurse der Minen nach den historischen Daten etwa doppelt so hoch sein müssten - ganz grob gerechnet.
    Aber ehe man daraus auf künftig höhere Kurse schließt, sollte man sich fragen, warum die Kurse heute so niedrig sind. Schließlich geschieht nichts ohne Grund. Einfach anzunehmen, dass Goldaktien halt zur Zeit aus der Mode sind, ist in meinen Augen zu oberflächlich.


    Ich weiß die Antwort nicht, da ist die kollektive Intelligenz des Forums gefragt. Ein paar Gedanken zum Einstieg:
    - Fürchtet man ein Verbot der Goldförderung, weil die Ressourcen dringender für anderes gebraucht werden? So etwas gab es wohl im Zweiten Weltkrieg. Ressourcen aller Art werden demnächst knapp, das dürfte unstreitig sein.
    - Fürchtet man Enteignung oder konfiskatorische Besteuerung? Der Geldhunger der Staaten wächst. Goldbesteuerung trifft nur wenige, ist also politisch leicht durchzusetzen. Würde Gold bei der Mehrwertsteuer behandelt wie heute Silber (natürlich nicht nur in Deutschland), dann würde das den Goldabsatz schon erheblich erschweren.
    - Fürchtet man den Umweltschutz? Die Anforderungen steigen, manches Projekt scheitert daran schon heute.
    - Ist es die Konkurrenz von Kryptos und Tech-Aktien? Das wäre Anlass zu Optimismus, denn beide Blasen werden irgendwann platzen, vielleicht schon bald.


    Wie gesagt, ich weiß es nicht, und bin gespannt auf Eure Antworten.


    Gruß! Fritz

    Osisko Signs Binding Agreement With Respect to the Previously Announced Metals Stream on the Trixie Mine in Utah’s Historic Tintic Mining District

    "Osisko Gold Royalties Ltd (the “Corporation” or “Osisko”) (OR: TSX & NYSE) is pleased to announce that its wholly-owned subsidiary, Osisko Bermuda Limited (“OBL”) has entered into a binding agreement with Tintic Consolidated Metals LLC (“TCM”), an indirect wholly-owned subsidiary of Osisko Development Corp. (“ODV”)"
    (Quelle wie bei Sorgenfrei, Hervorhebung von mir)


    Das ist ja ein reines In-sich-Geschäft. OR lässt seine rechte Tasche mit der linken handeln. Dabei wird man wohl nicht reich. Immerhin können wir hoffen, dass es bei Tintic vorangeht.


    Beim Aktionör bleibt nix übrig.


    Bei OR habe ich schon einiges an Dividende bekommen.


    Gruß! Fritz

    Vielleicht sollte man einen eigenen Faden einrichten mit Namen "missbilligt" oder ähnlich. Dahin mögen die Moderatoren alles verschieben, was sie heute löschen. Wir könnten dann ihre Maßnahmen besser verstehen. Warum z.B. kawabanga gesperrt wurde, kann ich bis heute nicht nachvollziehen, obwohl es gute Gründe dafür gegeben haben mag.
    Besonders lustig finde ich, wenn bösartige Beiträge gelöscht werden, die Kritik daran aber stehen bleibt (muss sie ja, da selbst nicht rechtswidrig) und man dann raten darf, was hier kritisiert wurde.


    Gruß! Fritz

    Woernie, Du hast natürlich recht, da habe ich Mist gebaut und entschuldige mich.


    Das Problem ist, dass ich das, was ich beim Schreiben glaubte vor Augen zu haben, jetzt trotz stundenlanger Suche nicht mehr finde. Aber ich bin mir sicher, dass ich dergleichen in diesem Forum schon mal geschrieben habe. Ist allerdings lange her, 12 Jahre würde passen.


    Vielleicht ist jemand besser im Suchen als ich. Oder die Forensuche tut in drei Wochen wieder, dann suche ich Dir es raus.


    Gruß! Fritz

    wie lange hälst Du/Ihr die optimistische Goldentwicklungsvariante/ a-b-c-Korrektur des Goldes aufrecht ?

    Die Habgier und ihr Unterfall, die Goldgier sind zuverlässige Konstanten menschlichen Verhaltens seit mindestens 5.000 Jahren. Schrieb ich sinngemäß schon mal, vor gut neun Jahren (post 562 auf S. 29 in diesem Faden). Damit rechne ich weiterhin, und nicht nur ich.


    Gruß! Fritz

    Bei uns ist heute strahlender Sonnenschein ohne Wolken und im Rest von Deutschland genauso.

    Gerade (19:50) fängt es an zu regnen (Stuttgart Mitte) und zu hageln, Hagelkörner teils >1 cm, Donner ist auch zu hören. Beim Nachbarn läuft schon die Dachrinne über.


    Gruß! Fritz

    Liebe Leute,


    seit längerem beobachte ich beim Silber, etwas schwächer auch beim Gold, einen Vorgang, den ich bei mir die 15-Uhr-Drückung nenne. Mir geht es jetzt nicht um die Ursache, sondern allein um den beobachteten Vorgang.


    Nicht immer, aber doch ziemlich regelmäßig geht der Kurs am frühen Nachmittag um gut ein Prozent, gelegentlich bis zu zwei Prozent zurück. Manchmal beginnt ein langsamer Rückgang schon zur Frühstückszeit. Der Abstieg wird dann steil. Der Tiefpunkt ist kurz vor oder nach 15 Uhr. Der Wiederanstieg ist weniger regelmäßig und dauert manchmal bis in die Nacht. Natürlich wird der Vorgang von anderen überlagert, er ist aber trotzdem meist deutlich zu erkennen.


    Eigentlich müsste die Arbitrage so etwas verhindern, aber die funktioniert offenbar nicht mehr.


    Das sollte sich doch traden lassen. Zur Frühstückszeit einen Put mit ordentlichem Hebel (etwa 20) erwerben und nach entsprechendem Anstieg wieder verkaufen, evtl. in zwei Tranchen. Wer den Kurs verfolgen kann, könnte "von Hand" verkaufen, die andern müssten einen limitierten Verkaufsauftrag erteilen. Wird der Verkaufskurs nicht erreicht, passiert nichts, außer dass man keinen Gewinn macht. Gegen Verluste sichert ein stop loss.


    Voraussetzung ist ein Broker, bei dem man das gekaufte am gleichen Tag wieder verkaufen kann. Bei meinem geht das nicht (bisher, habe noch nicht verhandelt).


    Der Gedanke ist noch im Entwurfsstadium. Was haltet Ihr davon? Welcher Broker wäre geeignet?


    Den Siberkurs verfolge ich übrigens hier:


    https://www.godmode-trader.de/rohstoffe/silber-preis,133984


    Intraday wählen. Da gibts auch Beispiele für Derivate (runterscrollen), die ich aber nicht empfehle, außer zur Veranschaulichung.


    So, jetzt seid Ihr dran. Bin gespannt.


    Gruß! Fritz

    Hätte nie gedacht, dass Genesis so billig weggegeben wird.


    Was wissen wir denn über die übernehmende Firma?


    Habe mal etwas auf die homepage geschaut. Da fiel mir auf:


    1. Die Finanzberichterstattung geht nur bis 31. März 2021(!), zudem unaudited.


    2. Die Grundstücke sind teilweise bereits mit Net Smelter Royalties belastet, die allerdings nicht viel wert zu sein scheinen, wenn man auf die Rückkaufpreise schaut.


    https://nsuperior.com/site/assets/files/5888/nsup_fs_1q21.pdf (Royalties S. 9)


    In der aktuellen Präsentation habe ich nichts handfestes gefunden. Es gibt ein paar hochgradige, aber kurze Bohrabschnitte, eine kleine vermutete ("inferred") ressource, und viel Gerede über die Nachbarn.


    Alles für mich nicht überzeugend. Kaufen würde ich die nie. Aber meine Genesis unter Wert weggeben will ich natürlich auch nicht. Mal sehen - kommt Zeit, kommt Rat.


    Gruß! Fritz

    Und bei Regen findet der Krieg im Saal statt.

    Hier wird das gleiche gemeldet, nur heißt es da Iron Beam.


    https://www.t-online.de/nachri…ign=tagesanbruch-92019326


    Wo die Energiemengen für das System herkommen sollen, bleibt in beiden Meldungen dunkel. Die müssen beträchtlich sein, denn das Ziel soll nicht nur getroffen werden, sondern auch zerstört.


    Und was ist, wenn das Ziel verspiegelt ist und die Lichtstrahlen einfach zurückwirft? Außerdem wie Lupus.


    Gruß! Fritz