Die Geschichte wird zeigen, dass der größte Irrtum der Fed darin bestand, dass sie glaubte, die Löhne seien die primäre Quelle der Inflation, denn sie war zu sehr damit beschäftigt, auf eigene Rechnung mit Aktien zu handeln, um zuzugeben, dass ihre eigene Vermögensblase die PRIMÄRSTE Quelle der wirtschaftlichen Inflation war.
Im ganzen Text kommt der Staat nicht vor, obwohl er in all seinen Formen etwa das halbe Bruttosozialprodukt durchbringt. Die "PRIMÄRSTE Quelle" der Inflation sind die gigantischen Staatsdefizite.
Die Zentralbanken befinden sich "between a rock and a hard place". Wie sies machen ists falsch. Und das können sie noch nicht mal zugeben, ohne dass alles noch schlimmer wird.
Die Staatshaushalte auszugleichen oder nur die Defizite wesentlich zu reduzieren, ist auf Sicht politisch unmöglich. Eine Sparpolitik wäre auch keine Lösung. Sie würde direkt in die Krise führen. Wirtschaft und Gesellschaft haben sich an die ständige Zufuhr frischer Nachfrage gewöhnt, sie brauchen die Inflation so dringend wie der Süchtige sein Kokain (Entschuldigung für die Wiederholung). Übrigens wären die Defizite sofort wieder da, wegen der rückläufigen Einnahmen.
Weitere Teuerung und Inflation sowie Schrumpfung des Inlandsprodukts sind also zu erwarten. Die Illusion von Wachstum lässt sich vielleicht noch einige Zeit aufrecht erhalten.
Lehmann, siehs bitte nicht als Kritik an Deinem Beitrag. Er ist interessant, weil er eine gewisse Denkweise illustriert, die aus dem Interesse an weiterer Geldflut resultiert.
Gruß! Fritz